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Die erste Pixar-Prinzessin wird ab 02. August die deutschen Kinos erobern: MERIDA – LEGENDE DER HIGHLANDS. Inszeniert von Mark Andrews (Story Supervisor „Die Unglaublichen – The Incredibles“ und „Ratatouille“) und Brenda Chapman („Der Prinz von Ägypten“) wird uns ein packendes Animationsabenteuer voll einzigartiger Charaktere, unwiderstehlichem schottischem Humor und einem unverwechselbaren Charme versprochen. Und natürlich kämpft Merida in wunderbarem 3D um ihr Schicksal.

Während der weitere große Animationsfilm-Produzent Dreamworks in seinen Werken auf der gesamten Klaviatur der stereoskopischen Möglichkeiten spielt, präsentierten die bisherigen 3D-Filme von Pixar wie Oben, Toy Story 3 und Cars 2 schöne Tiefen hinter der Leinwand, hielten sich bei Out of Screen-Effekten aber deutlich zurück. Eine künstlerische Entscheidung, geschuldet den langen Produktionszyklen der CGI-Filme?

Möglicherweise werden wir mit Merida in ungeahnte Tiefen (und Nähen) geführt. Zumindest verspricht dies das aktuelle Plakatmotiv mit der rotgelockten Merida, die mit angelegtem Bogen durch den nebelgetränkten Wald in den Highlands pirscht. Begleitet von Irrlichtern ist sie auf der Suche (oder auf der Flucht?) nach dem mystischen Bären, der bereits ihre Fährte aufgenommen hat. Deutlich sieht man auf dem Plakat die Staffelungen der sieben Tiefenebenen, die eine Bedeutung tragen. Sie liegen auf einer diagonalen Achse, die den Blick leitet.

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Eingefangen von Meridas Gesicht, umrahmt von den auffälligen roten Locken wird der Blick zum Bildmittelpunkt geleitet- die Hand am Bogen neben dem farblich abgesetzten Armelstück am Ellenbogen des Kleides. Weiter zur zweiten Hand, die den verzierten, leicht gespannten Bogen hält. Dem Pfeil über die Spitze hinaus folgend, führt die Blickachse zum Text-Untertitel „Legende der Highlands“, sowie den ergänzenden Informationen über den Kinostart und den 3D-Hinweis. Doch die Achse führt in dieser Richtung auch in den Raum hinter den Kopf der Prinzessin, wo in keltisch anmutender Schrift ihr Name – in diesem Fall der Filmtitel – in Versalien steht, wobei die Buchstaben an ihrer Grundlinie mit dem Wald verschmelzen. Übrigens liegt, passend zur Blickachse, die Betonung im englischen Original bei der ersten Silbe auf dem Vokal E und nicht auf dem I wie bei uns oft angenommen. Und als hinterster Punkt in der Unschärfe des Waldnebels erhebt sich als Bedrohung der mystische Bär- Ziel von Meridas Suche. Und sicher für den einen oder anderen Betrachter zunächst beim Betrachten des Bildes verborgen. Und auch der Absender Disney · Pixar wird hier positioniert, scheint aber durch die Schattierung ein bisschen losgelöst davor zu schweben.

Das bisher ungelöste Filmmarketing-Problem der Bewerbung von 3D-Inhalten in 2D-Medien (jenseits eines Schrifthinweises) hat Pixar mit dem MERIDA-Plakatmotiv absolut vorbildlich gelöst. Ob der Film das  gegebene Versprechen eines ansprechend dreidimensionalen Abenteuers einlöst, erfahren wir zum Kinostart am 2. August 2012. Weitere Informationen über Disney/Pixars MERIDA gibt es auf der offiziellen Filmseite und auf Facebook.


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Kurzinhalt: Inmitten der rauen Wildnis der schottischen Highlands träumt die talentierte Bogenschützin Merida davon, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Doch im Hause des schottischen Königs hat nur eine das Sagen – Meridas Mutter, Königin Elinor. Und die hat eine ganz klare Vorstellung davon, wie die Zukunft ihrer Tochter aussehen soll: Das aufmüpfige Mädchen mit den wilden roten Locken soll möglichst bald unter die Haube, vermählt werden mit einem der Clan-Söhne aus dem Königreich. Also lädt Elinor den klobigen Lord MacGuffin, den mürrischen Lord Macintosh und den streitsüchtigen Lord Dingwall und ihre Söhne zu Highlandgames ein. Der Sieger des Bogenschießwettkampfes soll Merida zur Frau bekommen, doch sie verlangt als Erstgeborene des Königs selbst teilnehmen zu dürfen und beleidigt durch ihren Sieg die anderen Clans.

Die Lords schäumen vor Wut. Als Merida nach einem Riesenkrach mit der Mutter voller Zorn auf ihrem Pferd in den Wald flüchtet, nehmen die Dinge ihren unheilvollen Lauf. Ein magischer Fluch fordert all ihre Kräfte und ihren Mut, wenn sie ihre Familie und ihr Königreich retten will…

Bilder © Disney · Alle Rechte vorbehalten.

Ewig an einem Projekt am Rechner gearbeitet? Und dann spinnt irgendwie das System und all die harte Arbeit ist weg? Vor lauter Stress lange keine Backups mehr gemacht? Ein Albtraum für jeden, egal ob Bürohengst oder Kreativdirektor. Aber tröstet euch, ihr seid in guter Gesellschaft. Passiert auch Profis. Zum Beispiel dem Projektionisten, der bei voll besetztem Haus der Avengers-Pressevorführung mal schnell den Film vom Server löschte, statt ihn zu zeigen (und Presse sind als ganz geduldige und verständnisvolle Mitmenschen bekannt).

Willkommen im Digitalen Zeitalter. Im Jahre drei der flächendeckenden Digitalisierung sollte sowas eigentlich nicht mehr passieren. Aber, wie gesagt, kommt in den besten Familien vor. Auch in unserer allseits geliebten Animationsfilmschmiede Pixar gab es bei der Produktion von Toy Story 2 ein fatales Erlebnis. Irgendjemand rief versehentlich auf den UNIX-Servern den Befehl RM* auf- der alle Verzeichnisbäume nacheinander löscht. Toy Story 2 drohte zu verschwinden, wie Galyn Susman, supervising technical director des Films, berichtet. Es ist einfach digitale Filme zu löschen. Zum Glück rettete indirekt ein Baby den CGI-Film. Aber das ist eine kompliziertere Geschichte, die ihr euch, hübsch von Pixar selbst erzählt, hier ansehen könnt:

🙂

Wie knuddelig und knuffig der kleine rostige Schrottroboter Wall-E mit seiner Hightech-iEve doch in Pixars CGI-Animationfilm WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf ist. Putzig? Alles eine Frage der Regie.

Wenn jetzt statt Pixarboy Andrew Stanton der große Ridley Scott Regie geführt hätte, wäre bei dieser Weltraum-Dystopie vielleicht ein Film im Stile von Ridley Scotts heiß erwartetem ersten 3D-Film Prometheus – Dunkle Zeichen dabei herausgekommen. Ganz schon scary! Wir könnten auch WALL-ETHEUS dazu sagen. Aber seht selbst:

Gezaubert hat das Mashup Brad Hansen, der Frame für Frame die passende Visuals zusammengeführt hat. Und WALL-ETHEUS war nicht sein erster Streich, letzte Woche bekamen wir bereits das erstaunlich passende Mashup von Disneys König der Löwen mit Christopher Nolans 2012 Blockbuster The Dark Knight Rises von ihm zu sehen. Und ganz frisch: Indiana Jones in seinem ersten Abenteuer Jäger des verlorenen Schatzes zur Musik von Bernard Herrmann aus Hitchcocks Klassiker Vertigo. Dies ist sein Beitrag zum Vertigo-Contest von Indiewire, mit dem das PressPlay-Mashup sich gegen die abstruse Äußerung der Schauspielerin Kim Novak in Variety stellt. Diese fühlte sich von der Verwendung der Filmmusik aus dem Bernard Herrmann- Vertigo-Score in Michel Hazanaviciuss großartigem S/W- Stummfilm The Artist vergewaltigt („I want to report a rape. My body of work has been violated by ‚The Artist.‘). Mal sehen, was sie zu den musikalisch neu unterlegten Mashups aus Inglourious Basterds, Rocky 4 oder Oldboy sagt…

Und so schnell kommt man innerhalb eines Artikels von Pixar zu Vergewaltigungen…

Was gibt es schöneres als faszinierende Filme auf der großen Leinwand? Faszinierende Filme im großartigen neuen Format! So war es nur eine Frage der Zeit, bis Disney Pixars erfolgreichsten Film nach Toy Story 3, besser bekannt als Findet Nemo, wiederveröffentlicht, der bereits ein weltweites Einspiel von 867,9 Mio. Dollar vorzuweisen hat. Und diesmal wird Nemo in 3D gesucht und gefunden, in den US-Kinos ab dem 14. September 2012.

Vor allem nach dem großartigen Erfolg vom König der Löwen 3D, der trotz paralleler Blu-ray 3D-Veröffentlichung die Kinokassen stürmte, stehen die Zeichen bei Disney auf 3D-Rereleases. Am Freitag startet in den USA die stereoskopische Wiederaufführungen von Die Schöne und das Biest (bei uns schon als Blu-ray 3D veröffentlicht), in dessen Vorprogramm wohl auch der Nemo 3D-Teaser zu sehen sein wird. Disney hatte außerdem 3D-Fassungen von Arielle die Meerjungfrau und Pixars Monster AG, der rechtzeitig vor dem S3D-CGI-Sequel Monsters University (Monster AG 2 wurde in Deutschland leider mittlerweile auf 2013 verschoben) in den Kinos läuft.

Deutsche Starttermine für die 3D-Wiederaufführungen gibt es leider noch keine, und wer sich das verschwundene Toy Story 1 +2 – 3D- Doublefeature, die kurzfristige Kino-Platzierung vom König der Löwen und dem entfallenen Die Schöne und das Biest betrachtet, gehört ein bisschen bangen dazu, ob wir die 3D-Rereleases in unseren 3D-Kinos zu sehen bekommen, oder wir Direct-to-Blu-ray 3D bedient werden.

Drücken wir die Daumen, denn Finding Nemo besticht nicht nur durch seine charmante Story, sondern auch durch seine fantastische Optik in den Unterwasserwelten. Und wie großartig Unterwasserszenen in 3D sein können, das ja ein bisschen wie das schwerelose Fliegen im Meer ist, können wir mit dem Teasertrailer erahnen. Ein Grund, sich drauf zu freuen, auch wenn noch nicht klar ist, ob Findet Nemo durch einen Postkonvertierungsprozess geschickt wird, oder als Stereo3D-Film neu ausgerendert wird.

Und hier der Finding Nemo 3D-Teasertrailer, somewhere beyond the sea…

News aus dem Hause Pixar sorgen immer für ein bisschen Herzklopfen. Und es gibt einen neuen Trailer! Ihr 13. Spielfilm kommt nun erstmals nach Spielzeugen, Insekten, Superhelden, Robotern und alten Männern mit einer weiblichen Heldin, die sogar Prinzessin ist- Merida. Und Merida muss sich als Erstgeborene ihrer Familie nicht nur gegen das Wetter der Highlands und grimmige Gruselbären, sondern auch mit den Traditionen ihrer Welt behaupten. BRAVE, wie der Film im Original heißt, beeindruckt durch reichhaltige und stimmungsvolle Landschaften und einer Heldin mit irrem-wirren roten Lockenkopf. Inszeniert wurde Merida von Mark Andrews („Die Unglaublichen“, „Ratatouille“, „John Carter“) und Brenda Chapman („Der König der Löwen“, „Der Prinz von Ägypten“). Der 3D-Film MERIDA startet 1m 2. August 2012 in den deutschen 3D-Kinos, zudem dürfen wir uns auf den Vorfilm LA LUNA freuen.

Hier der brandneue Merida-Trailer:

Die offizielle Synopsis: In den wilden und geheimnisumwitterten schottischen Highlands werden schon seit Urzeiten mystische Legenden und Geschichten von epischen Schlachten von Generation zu Generation überliefert. „Merida“ von Disney Pixar ist die neue Geschichte der tapferen Merida, die mit Traditionen bricht und sich ihrem Schicksal und der wildesten aller Bestien stellt.
MERIDA erzählt die Geschichte von Merida, einer talentierten Bogenschützin und der Tochter von König Fergus und Königin Elinor. Entschlossen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, bricht Merida mit einer uralten Tradition der aufbrausenden Landesherren: des gewaltigen Lord MacGuffin, des mürrischen Lord Macintosh und des streitsüchtigen Lord Dingwall. Merida stürzt das Königreich unabsichtlich ins Chaos, und als sie eine weise Alte um Hilfe bittet, gewährt diese ihr einen verhängnisvollen Wunsch. In höchster Not muss Merida nun selbst herausfinden, was es heißt, wirklich tapfer zu sein, um einen schrecklichen Fluch zu brechen, bevor es zu spät ist.

Bild © Disney Pixar · Alle Rechte vorbehalten.

Steve Jobs ist tot. Er unterlag heute nacht im Alter von 56 Jahren seinem Krebsleiden. Und auch wenn es sich bei seinem Rücktritt von der Apple-Geschäftsführung schon mal im medialen Echo so anfühlte, diesmal ist es ernst. Die bunte Startseite von Apple ist einem Gedenk-Bild gewichen. Mach’s gut, Steve.

Dass Steve Jobs, wie von  einigen bösen Stimmen behauptet, an gebrochenem Herzen über die maue Präsentation des iPhone 4S durch seinen Nachfolger Tim Cook gestorben sei, ist als pietätslos einzustufen. Aber die Presse hämmert aktuell kräftig auf die Transistoren, und haut die lange vorbereitete Nachrufe aus der Schublade, die mehr einem ultimativen Lobhudelei-Contest gleichen. Steve-O, der größte Innovator unserer Zeit, der Erfinder des Computers, der Software, des Telefons, des Kommunikations-Satelliten, der Musik überhaupt, des Automobils, der Waschmaschine und der atombetriebenen Aufklärungs-U-Boote. Der visionäre Weltverbesserer. Entdecker des Buchstaben „i“. Der größte Erfinder seit Menschengedenken. Der iGod.

Das Steve nun final in den Apfel gebissen hat, ist folgenschwer:  Das St. Oberholz in Berlin-Mitte hat bereits nächtlich Halbmast geflaggt und bietet spontane Selbsthilfegruppen beim Kauf einer fettfreien Soja-Latte. Der Bundestag hat dreitägige Staatstrauer für den verflossenen iPad-Erfinder angeordnet, schließlich hat er ihnen das perfekte Spielzeug für langweilige Plenar-Sitzungen gegeben, mit dem sogar sie das Internet bedienen können. Im Mailverteiler der Universität der Künste Berlin werden aktuell defekte iMacs, runtergefallen Macbooks, leergesaugte iPods und jailgebrochene iPhones der ersten Generation zu Höchstpreisen mit Zertifikat vertickt- Steve hatte sie schließlich angefasst! Sascha Lobo weiß nicht, auf welches seiner drei neuen iPhones er die Kondolenz-App laden soll. Der Börsenkurs von Apple an der Wall Street sackt ab.

Bevor ein falscher Eindruck entsteht: ich habe lange Jahre auf iOS gearbeitet, auch bei mir liegen so olle nicht brauchbare iPods in der Elektronika-Schublade, und ich könnte von meinem iPad bloggen, wenn damit gescheites Arbeiten möglich wäre. Doch ist dies keine Laudatio. Apple war angetreten, die Welt zu verbessern und aus der Knechtschaft des bösen Lord Gates zu befreien. Mit wenigen Prozent Marktanteil, proprietären Computern, die von 10 auf 0 rückwärts zählten und einer Attitüde (designed in California!), die leider in den letzten Jahren zunehmends von kämpferisch auf unerträglich umschlug. Und wie in Star Wars den kleinen Guten zur eigentlich finsteren Macht verwandelte, Apple mittlerweile ein Konzern, der mehr Patentanwälte als Entwickler zu beschäftigen scheint.

Apple hat weder iTunes erfunden (sondern zugekauft), noch das Prinzip der Apps. Und Tablet-Rechner gab es schon vor 10 Jahren. Und doch verstand es Apple mit stylischem Design und einfacher Bedienung durch verminderten Funktionsumfang zu begeistern, Produkte zur rechten Zeit in den Markt zu drücken, gefeiert von einer Jüngerschaft, an der sich jeder Hare-Krishna eine Scheibe in Gehorsam abschneiden konnte. Und sie verstanden es Geld zu verdienen, in dem man elektronische Geräte ohne wechselbare Batterien vertickt, an jeder verkauften fremdentwickelten App und digitalem Produkt im erheblichen Umfang mitverdient und natürlich mit einer neidlos anzuerkennenden Revolution im Musik- und Filmmarkt. Plötzlich konnte Pop nicht mehr als MP3 genapstert, sondern unteilbar bei iTunes gekauft werden- die Stützkrücke für die durch die Digitalisierung gebeutelte, am Boden liegende Musikindustrie. Die Filmindustrie folgte, und seitdem fragt man sich oft, ob es überhaupt Sinn macht, dass Peter Jackson derzeit den Kleinen Hobbit in einer Auflösung von 5K dreht, wenn das eh nur auf Minidisplays (die dafür in brillanter Retina!) irgendwo in U-Bahn, Firmenklo oder in Hipster-Läden via WiFi oder 3G konsumiert wird.

Und doch findet Steve Jobs auch in meinem Herzen ein Plätzchen. Schließlich war er es, der 1986 die sieben Jahre zuvor gegründete Grafikabteilung für 5 Mio. US-Dollar von der Lucasfilm Graphics Group kaufte. Nochmal wurden 5 Mio. Dollar investiert, Steve CEO, Vizepräsident Edwin Catmull. Der Pixar Image Computer war zwar ein Flop, aufgrund des Potentials aber schließlich ein Nebenprodukt zum Hauptwerk fokussiert: die Pixar Animation Studios. Und mit ihrem ersten digital erzeugtem Kurzfilm Luxo Jr., bis heute das lampige Maskottchen der Animationsschmiede, begann eine neue Ära. Zusammen mit Animator John Lasseter und einem dicken Deal mit den Walt Disney Studios entstand 1995 der erste computergenerierte abendfüllende Spielfilm: Toy Story. Und wurde ein echter Hit mit 360 Mio. Dollar Einspiel und aktuell zwei Fortsetzungen. Pixar ging an die Börse, Steve Jobs wurde durch gestiegene Aktienkurse zum Milliardär. Der Rest ist Filmgeschichte.

Und so möchte ich von ganzem Herzen schließen mit den Worten von John Lasseter und Ed Catmull:

„Steve Jobs was an extraordinary visionary, our very dear friend and the guiding light of the Pixar family. He saw the potential of what Pixar could be before the rest of us, and beyond what anyone ever imagined. Steve took a chance on us and believed in our crazy dream of making computer animated films; the one thing he always said was to simply ‚make it great.‘ He is why Pixar turned out the way we did and his strength, integrity and love of life has made us all better people. He will forever be a part of Pixar’s DNA. Our hearts go out to his wife Laurene and their children during this incredibly difficult time.“

– John Lasseter, Chief Creative Officer & Ed Catmull, President, Walt Disney and Pixar Animation Studios

Bilder © Screenshot Apple.com (1), Pixar (2) · Alle Rechte vorbehalten.

Yeah! Aufgrund des großen Erfolges der 3D-Wiederaufführung von Der König der Löwen mit rund 80 Mio. Dollar – in drei Wochen alleine in den USA – dürfte diese lange überlegte Entscheidung wohl bestätigt worden sein. 3D-Konvertierungen von Zeichentrick-Klassikern, sowie neu gerenderte Stereofassungen von CGI-Animationsfilmen werden den 3D-Spielplan ergänzen. Dass man an Die Schöne und das Biest arbeitet, war bekannt, immer wieder wurde die 3D-WA verschoben. Dass Arielle die Meerjungfrau als weiterer großer Klassiker der neueren Disney-Zeichentrickfilme dabei ist, verwundert ebenso wenig. Ganz besonders freut mich natürlich das 3D-ReRelease von weiteren Pixar-Filmen. Von 3D-Konvertierungstests von Ratatouille haben wir bereits gehört, doch der Ratten-Gourmetkoch muss wohl sein Dasein noch etwas länger flach fristen. Im Vorfeld des Monsterwelt-Prequels Monsters University wird es eine Wiederaufführung der Monster AG in stereoskopischem 3D geben- ein Wiedersehen mit Boo! Und auch der erfolgreichste Pixarfilm nach Toy Story 3, Findet Nemo (weltweites Einspiel über 867 Mio. Dollar), wird mit seiner anrührenden Vater-Sohn-Roadmovie-Geschichte in den fantastischen Unterwasserwelten erneut auf unseren Leinwänden zu sehen sein, und diesmal stereoskopisch.

Bisher ist die Mitteilung für den amerikanischen Markt herausgegeben worden, das deutsche Pendant lässt da sicher noch einige Zeit auf sich warten. So gibt es natürlich auch noch keine deutschen Starttermine für die 3D-Rereleases. Wenn der König der Löwen in 3D aber bei uns ab dem 10. November 2011  im Kino ebenfalls vorzeigbar läuft, sollte dem nichts entgegen stehen. Und? Seid ihr auch so begeistert wie ich?

 

Alle Pixar-Helden freuen sich bereits auf die 3D-ReReleases.

Alle Pixar-Helden freuen sich bereits auf die 3D-ReReleases.

 

Hier die originale Pressemitteilung:

‘Beauty and the Beast,’ ‘Finding Nemo,’ ‘Monsters, Inc.’ and ‘The Little Mermaid’ Will Make 3D Theatrical Debut in 2012 and 2013
BURBANK, Calif. – October 4, 2011 – On the heels of the phenomenal success of The Lion King 3D – which will cross the $80 million mark at the domestic box office today – The Walt Disney Studios has announced limited theatrical engagements for four of its classic films for the first time in 3D. The following titles from Walt Disney and Pixar Animation Studios will be released in 2012 and 2013:

  • Beauty and the Beast – January 13, 2012
  • Disney•Pixar’s Finding Nemo – September 14, 2012
  • Disney•Pixar’s Monsters, Inc. – January 18, 2013 (Monsters University, a prequel to the original film, arrives in theaters in Disney Digital 3D on June 21, 2013)
  • The Little Mermaid – September 13, 2013

“Great stories and great characters are timeless, and at Disney we’re fortunate to have a treasure trove of both,” said Alan Bergman, President, The Walt Disney Studios. “We’re thrilled to give audiences of all ages the chance to experience these beloved tales in an exciting new way with 3D – and in the case of younger generations, for the first time on the big screen.”

Originally released in 1991, Beauty and the Beast is a classic “tale as old as time” that follows the adventures of Belle, a bright young woman imprisoned in the castle of a mysterious beast and his enchanted staff, who must learn the most important lesson of all – that true beauty comes from within. Beauty and the Beast was the first animated film ever nominated for an Academy Award® for Best Picture, earning an additional five Oscar® nominations and winning two. It has grossed $380.4 million worldwide.

First released in 2003, Disney•Pixar’s Finding Nemo takes audiences into a whole new world in this undersea adventure about family, courage and challenges. When Marlin, an overly cautious clownfish living in the Great Barrier Reef, helplessly watches his son get scooped up by a diver, he must put aside his fears of the ocean and leave the safety of his coral enclave to find Nemo. Buoyed by the companionship of Dory, a forgetful but relentlessly optimistic fish, Marlin finds himself the unlikely hero in a seemingly impossible land-and-sea rescue. Finding Nemo won an Academy Award® for Best Animated Feature and was nominated for three others. With a total of $867.6 million worldwide, it was the second highest-grossing film of 2003.

In 2001, Disney•Pixar released Monsters, Inc. Lovable Sulley and his wisecracking sidekick Mike Wazowski are the top scare team at Monsters, Inc., the scream-processing factory in Monstropolis. But when a little girl named Boo wanders into their world, it’s up to Sulley and Mike to keep her out of sight and get her back home. Monsters, Inc. shattered every DVD-era home entertainment sales record when 11 million DVD/VHS copies were sold during its first week of release. It won an Academy Award® for Best Song and has grossed $526.9 million worldwide.

Released in 1989, The Little Mermaid, stars Ariel, a fun-loving and mischievous mermaid, off on the adventure of a lifetime with her best friend, the adorable Flounder, and the reggae-singing Caribbean crab Sebastian. But it will take all of her courage and determination to make her dreams come true and save her father’s beloved kingdom from the sneaky sea witch Ursula. One of the most celebrated animated films of all time, The Little Mermaid was nominated for three Academy Awards®, winning two. It has grossed $228.9 million worldwide.

ABOUT THE WALT DISNEY STUDIOS

For more than 85 years, The Walt Disney Studios has been the foundation on which The Walt Disney Company (NYSE: DIS) was built. Today, the Studio brings quality movies, music and stage plays to consumers throughout the world. Feature films are released under four banners: Walt Disney Pictures, which includes Walt Disney Animation Studios and Pixar Animation Studios; Disneynature; Marvel; and Touchstone Pictures, which includes the distribution of live-action films from DreamWorks Studios. Original music and motion picture soundtracks are produced under Walt Disney Records and Hollywood Records, while Disney Theatrical Group produces and licenses live events, including Broadway theatrical productions, Disney on Ice and Disney LIVE!.

 

Bilder © Disney · Alle Rechte vorbehalten.

Disney publiziert ab dem 1. Oktober 2011 eine kostenlose iPad-App namens Appmates, die mit zusätzlich käuflich erhältlichen Spielzeug-Autos aus dem Kinofilm Cars 2 bespielt werden kann. Die App reagiert kabellos und ohne Bluetooth-Verbindung auf das entsprechende Fahrzeugmodell und die vom Spieler ausgeführten Bewegungen. Die Features variieren mit den jeweiligen Auto-Charakteren, Aufgaben und Belohnungen können erspielt werden. Damit versucht Disney Mobile die Monetarisierung von kostenfreien Games durch den Verkauf von Zubehör.

Wie das genau funktioniert, habe ich noch nicht ausgeknobelt. Aber es gibt ein Video, dass ich euch nicht vorenthalten möchte:

Die App wird es kostenlos (iTunes) zum Download geben. Vermutlich aber erstmal, wie so immer, nur im US-Store. Anfänglich werden mit Lightning McQueen, Hook, Finn McMissile, Holley Shiftwell, Francesco Bernoulli und Shu Todoroki sechs Charaktere aus Cars 2 käuflich erhältlich sein, später sollen noch zwei weitere Cars kommen. Der Spaß kostet 20 Dollar für jeweils zwei Cars. Ein klares: Haben wollen! Auch wenn ich das iPad dann vermutlich vollends an das Kind abtreten müsste…

Nun produziert Pixar seit 25 Jahren hinreißende CGI-Animationsfilme, der Weg dorthin war aber ein langer. Hier habe ich einen spannenden Rückblick ins Jahr 1972 für euch, als Ed Catmull mit seinen Kollegen einen den weltweit ersten gerenderten CGI-Filme präsentiert. Es handelte sich dabei um eine Lowpoly-modellierte und animierte Version von Ed Catmulls linker Hand. Nun gibt es einen Einblick in das Material und weitere Testaufnahmen früher Experimente.

Wer mit den Namen Edwin Catmull nichts verbindet- der amerikanische Informatiker und mittlerweile vierfache Oscar-Presiträger gründete 1986 zusammen mit Steve Jobs die Firma Pixar. Und ist Hauptentwickler des RenderMan-Rendering-Systems.

Pixel frei für ein Stück Animationsgeschichte:

Was gab es zuerst- Kinder, die mit Spielzeugen fantastische Geschichten spielten, oder die fantastische Toy Story aus dem Hause Pixar? Die Antwort ist klar, was aber Pixar seit der Zugehörigkeit zum Disney-Konzern nicht zurückhält Franchising und Merchandising ins Unermessliche zu treiben. Nun gibt es eine neue Spielzeugserie von Mattel mit dem Namen Toy Story: Space Mission, für die man zusammen mit Disney einen offiziellen Werbespot in Stopmotion – oder in diesem Falle Toymation – gefilmt hat. Hier könnt ihr euch Buzz, Woody und Rex im Kampf gegen Zurg ansehen:

Trotz digitalem Compositing blieb eine ganze Menge analoger Arbeit:

  • 8 Personen haben über 1300 Stunden in vier Wochen an der Realisierung gearbeitet.
  • Gefilmt wurde, wie noch bei Stopmotion üblich, mit 12 Bildern pro Sekunde.
  • Jede Einstellung wurde etwas drei mal gefilmt, bis sie so aussah, wie gewünscht.
  • Zwar hat man mit den neuen Mattel-Spielzeugen gefilmt, doch mussten die Figuren ein neue Armatur aus Draht erhalten, damit alle Bewegungen möglich waren.
  • Die „Staub-Hasen“ kann man übrigens nicht kaufen, sondern wurden aus einem alten Teppich gemacht, der bei Drehstart aus dem Studio flog.
  • Die außerirdischen Spargel, Brokkoli und Artischocken müssten übrigens fünf mal ersetzt werden, damit der Alien-Wald frisch aussieht.

Natürlich lieben wir alles von Pixar. Aber war nicht gerade die Stärke, dass man alle Spielzeuge aus Andys Kinderzimmer in ihrer Unterschiedlichkeit – und nicht aus einer vorgefertigen Spielzeug-Serie stammend – in Toy Story integriert hat?

Ein Hoch! auf die Phantasie. Und jetzt Videokamera geschnappt und auf ins Kindezimmer…