Jeder Pixar-Film ist gespickt mit Elementen aus vorherigen Filmen, voller Zitate und auch gespickt mit Hinweisen auf kommende Filme. Beim wiederholten Sehen von Toy Story 3 fallen dem Pixar- und Toy Story-Fan jede Menge Details auf, die ich hier für euch aufgelistet habe. Zugegeben- ein paar Fakten musste ich durchzählen. Aber mit diesen Geek-Wissen beeindruckt ihr jeden noch so filmsicheren Kinogänger. Habt ihr genau hingesehen?

  • Es gibt in Toy Story 3  insgesamt 302 verschiedene Charaktere.
  • In Andys Zimmer kleben mehr als 300 verschiedene Aufkleber.
  • Die Pins, die in Andys Landkarte stecken, markieren die Wohnorte von Toy Story 3-Crewmitgliedern.
  • Einige der Bilder an Andys Wänden wurden von Toy Story 3 Art Coordinator Erin Magill gefertigt, als sie noch in der Highschool war.
  • Auf einem der Banner an Andys Wänden steht „P. U.“, was Pixar University bedeutet und für ein Fortbildungsprogramm für Pixar-Mitarbeiter steht.
  • Über Andys Schrank kann man ein Straßenschild sehen, auf dem „W. Cutting Blvd.“ steht – dort befand sich einst der Hauptsitz von Pixar.
  • Die Figur des Andy wird in der Originalfassung von John Morris gesprochen, der ihn auch in den ersten beiden Toy Story-Filmen sprach. In Toy Story 3 ist Andy reif für das College. Der echte John Morris ist dagegen schon 26 Jahre alt.

  • So wie sich im Kinderschlafzimmer bei OBEN bereits Lotso als Plüschtier versteckte, findet sich diesmal in Andys Schlafzimmer ein Hinweis auf eine brandneue Figur aus CARS 2, der am 28.07.2011 startet, versteckt.
  • Die Nummer A113, die sich auf den ehemaligen Klassenraum von John Lasseter, Brad Bird, Pete Docter und Andrew Stanton bei CalArts (California Institute of the Arts) bezieht, taucht in jedem Pixar-Film auf.  Trotz der Jahre, die vergangen sind, hat Andys Mutter nie das Nummernschild ihres Wagens gewechselt, auf dem immer noch A113 steht. In Toy Story 3 hat sie jedoch noch ein Nummernschild, auf dem „Tiger Pride“ steht, was eine Referenz an die Heimatstadt von Regisseur Lee Unkrich, Chagrin Falls, Ohio und das Maskottchen seiner dortigen Highschool, ein Tiger, ist.
  • Ein „Pizza Planet“-Lieferwagen, der erstmals in dem original Toy Story auftauchte, hatte seit dem in fast jedem Pixar-Film kurz zu sehen. In Toy Story 3 beschert er einigen der Toys eine unruhige Fahrt
  • Sid, der gemeine Nachbarsjunge aus Toy Story, der mit Vorliebe seine Spielzeuge zerstörte, ist ebenfalls erwachsen geworden und hat einen Kurzauftritt in Toy Story 3, bei dem er immer noch sein Markenzeichen, das Totenkopf-T-Shirt, trägt.
  • In der Originalfassung wird Sid von dem 27-jährigen Erik von Detten gesprochen, der im Alter von 13 Jahren auch die Originalstimme von Sid in Toy Story war.

  • Lotsos Fell besteht aus 3 473 271 einzelnen Haaren, die in verschiedenen Schichten in unterschiedlicher Länge und Dicke angeordnet sind.
  • Ken trägt während des Films 21 verschiedene Outfits. Die Ken-Version aus TS3 wurde dem Modell „Animal Lovin’ Ken“ von 1988 nachempfunden.

Bilder © Disney/Pixar  · Alle Rechte vorbehalten.

Ursprünglich war der dritte Teil der Piranha-Franchise von Alexandre Aja für die Frühlingsferien geplant, nun gab es mal wieder eine Filmstart-Verschiebung. Neuer Starttermin für den Fischfilm ist mittlerweile der 7. Oktober 2010. Die Termine auf der 3D-Leinwand bleiben knapp, nun startet P3 aber nicht mehr parallel zu „StepUp 3D“, sondern wohl ergänzend in der Nachtschiene zum 3D-CGI-Film „Konferenz der Tiere“. Und muss sich nicht mehr einem eine Woche später erneut startendem AVATAR-Release beugen. Nun wird es Herbst statt Frühling, und mal sehen ob die amerikanischen Studenten trotzdem ausflippen:

Spring Break, das ist die ultimative Party-Zeit. Am sonst eher verschlafenen Lake Victoria drängen sich tausende Feierwütige zum Tanzen, Trinken und Schwimmen. Nicht ahnend, dass ein Erdbeben unter Wasser preis gegeben hat, was zwei Millionen Jahre im Verborgenen blieb! Schwärme von prähistorischen Piranhas, die ihre Beute in Sekundenschnelle mit rasiermesserscharfen Zähnen zerfleischen. Das Buffet ist eröffnet – nicht nur am Strand…

Der für harte Kost bekannte Regisseur Alexandre Aja („The Hills Have Eyes“) serviert uns sein Remake des Kultfilms von Joe Dante aus dem Jahr 1978 – diesmal in 3D. Die Story genehmigt sich einige Wendungen und viel makaberen Humor, der das Publikum im Kinosessel nach Luft schnappen lässt. In den Hauptrollen sind Elisabeth Shue („Hollow Man“), Ving Rhames („Dawn Of The Dead“), Jessica Szohr („Gossip Girl“), Steven R. McQueen („The Vampire Diaries“) sowie Richard Dreyfuss („Der weiße Hai“) zum blutigen Festmahl geladen.

Und es gibt ein deutsches Filmplakat, das eine Anpassung des amerikanischen Motivs mit Blondie-Brüsten und Fieslings-Fischen ist. Allerdings mit flauer Headline, und statt sich verflüchtigenden Buchstaben nun mit einem dick solidem all-time 3D-Font. Siehe da, schnapp:

Seit gestern läuft der elfte Pixar-Spielfilm in den deutschen Kinos. Und Toy Story 3 bringt nicht nur viele altbekannte und neue Spielzeuge auf die Leinwand, sondern entführt uns auch durch stereoskopisches 3D in Augenhöhe in ihre Welt.

Nach den neu gerenderten Fassungen von Toy Story und Toy Story 2 und den Erfahrungen aus OBEN hat man an einer Weiterentwicklung der stereoskopischen Technik gearbeitet. Regisseur Lee Unkrich sagt, 3D sorge zweifellos für ein größeres Filmerlebnis, aber Pixar habe in den Filmen auch schon vorher für Tiefe gesorgt. „Wir wollten den 3D-Effekt als Fenster nutzen, durch das die Zuschauer vollends in diese Welt eintauchen können. Sie soll zum Greifen nah sein“, sagt Unkrich. „Wir haben Toy Story und Toy Story 2 in 3D umgearbeitet und man merkt überhaupt nicht, dass die Filme dafür gar nicht konzipiert waren. Was in erster Linie daran liegt, dass wir uns immer schon bemüht haben, den zweidimensionalen Bildern so viel Tiefe wie möglich zu verleihen. Bei Toy Story 3 war es mein Ziel, die bestmögliche Story auf die dynamischste Weise zu erzählen.“

Auch der Regisseur der ersten beiden Toy Storys John Lasseter ist von S3D begeistert: „Mir war von Anfang an klar, dass innerhalb des Computers wahre Dreidimensionalität vorherrscht. Ich glaube, Walt Disney hätte diese Möglichkeiten geliebt, denn er war stets bemüht, seinen Animationen mehr Tiefe zu verleihen. Mit der neuesten 3D-Technik und der jüngsten Vorführtechnik ist es nun möglich, den Zuschauern eine mitreißende Filmerfahrung zu bieten. Es kommt mir ein bisschen so vor, als hätten wir schon immer 3D-Filme gedreht, nur dass das Publikum sie erst heute so sehen kann. Vorher war es, als würde man sie nur mit einem Auge sehen. Im letzten Jahr präsentierten wir 3D-Fassungen von Toy Story und Toy Story 2 und sie sahen aus, als wären sie immer schon in 3D gewesen. Dank Lees dynamischer Inszenierung und seiner Live-Action-Erfahrung ist uns mit Toy Story 3 der spektakulärste 3D-Film gelungen, den es zurzeit gibt.“

Unkrich referneziert die Seherfahrung von TS3 in 3D immer wieder mit einem Blick durch einen klassischen Stereo-Slide-Viewer. „Man sieht wie durch ein Fenster oder Portal in diese Welt und alles ist dreidimensional“, sagt er. „3D ist das i-Tüpfelchen und sorgt dafür, dass der Film noch cooler rüberkommt.“

Dabei benötigt man keine Pop-Out-Effekte, die in den Zuschauerraum hineinragen, sondern öffnet den Raum in seiner ganzen Tiefe hinter der Leinwand. Ein Grund, warum Toy Story 3 in 3D so viel Spaß macht und sich von anderen 3D-Filmen unterscheidet, ist, dass der Film im Maßstab der Spielzeuge gedreht wurde und nicht in dem der Menschen. „Normale Gegenstände wie Stühle, Tische und Autos sind alle überlebensgroß“, sagt Unkrich. „3D ist wirklich eine tolle Möglichkeit, dem Zuschauer die geheime Welt der Spielzeuge vorzugaukeln.“

Überwacht wurde das 3D-Verfahren von Stereoscopic-Supervisor Bob Whitehill. „Bei der Bearbeitung der ersten beiden Filme fanden wir unsere 3D-Bildsprache“, sagt er. „Wir haben viel dabei gelernt, etwa, wie wichtig die exakte Trennung der Kameras ist, die die Perspektive des linken und des rechten Auges einnehmen. Und dass dieser interaxiale Abstand ausgesprochen kurz sein muss, weil wir es nun einmal mit Spielzeugen zu tun haben, deren Augen dicht zusammenstehen. Weil wir die Welt aus Sicht der Toys zeigen wollten, legten wir die Distanz zwischen den Kameras basierend auf Woodys Augenabstand fest. Bei OBEN lagen die beiden Kameras etwa 5,7 cm auseinander. Bei Toy Story 3 waren es bloß 0,8 cm. Das ist ein gewaltiger Unterschied, mit dem man den Blickwinkel der Toys simulieren kann und der einen großartigen Sinn für die Größenverhältnisse vermittelt.“

Und doch gilt wie bei allen Pixar-Filmen weiter „Story Story Story“: „Bei Pixar ist es immer am wichtigsten, die Geschichte bestmöglich zu erzählen“, ergänzt Whitehill. „Uns hält man also nur für 3D-Genies, weil Lee (Unkrich) und sein Team vorher so umwerfende Bilder geschaffen haben. Deshalb wirkt der 3D-Effekt so natürlich und real, als würde es diese Welt tatsächlich geben. Es ist dem 3D-Team bei Toy Story 3 gelungen, alles noch ein bisschen besser zu machen, ohne das Publikum permanent mit der Nase darauf zu stoßen. Der Film vermittelt auf eine so anmutige Weise Räumlichkeit und Tiefe, dass es dabei sehr zurückhaltend und völlig natürlich wirkt. Ich bin viel mehr am Geschehen beteiligt, weil alles zum Greifen nah scheint.“

Von der Lichtsetzung bei Toy Story 3 war Whitehill ganz besonders angetan. „Sie ist einfach bezaubernd“, sagt er. „Die Texturen und die Luftaufnahmen einiger Szenen vermitteln ebenfalls ein Gefühl von Weite. Die Szenen sind ausgezeichnet angelegt, was Kameraführung, Beleuchtung und Blocking betrifft, so dass man tatsächlich meint, man würde sich in dieser Spielzeugwelt anmutig bewegen. Fast wie ein Tanz, der die Layoutkamera, die tolle Animation, den wunderbaren Schnitt und die wunderschöne Beleuchtung zusammenwirbelt und alles mit den poetischen Kamerafahrten und der Action kombiniert. In 3D wirkt alles so greifbar und real.“

Whitehill und sein Team arbeiteten eng mit Unkrich, Kameramann Jeremy Lasky und den anderen Abteilungen zusammen, um herauszufinden, wie 3D die Story am effektivsten unterstützen würde. Sie erstellten ein Balkendiagramm mit einer Skala von null bis zehn, auf dem abzulesen war, welche räumliche Tiefe einer bestimmten Szene zuzufügen sei. Bei Woodys Versuch, mit einem Spielzeugdrachen aus dem Kindergarten zu flüchten, bat Whitehill die Filmemacher beispielsweise, die Szene etwas zu erweitern, weil sie in 3D natürlich fabelhafte Bilder garantierte. Und die fantasievolle Western-Eröffnungssequenz nutzt den 3D-Effekt bis zum Anschlag aus. Sie rangiert auf der Skala bei einer satten Acht. Für das actionreiche Finale haben die Filmemacher den 3D-Effekt dann vollends auf die Spitze getrieben. „Wenn die Zuschauer das Kino verlassen, sollen sie denken: ,Was für ein großartiges Seherlebnis – wir haben gelacht, geweint, hatten Angst um unsere Helden und waren gerührt.’ Sind sie dann an ihrem Auto angekommen, sagen sie hoffentlich noch: ,Und die 3D-Effekte waren einsame Klasse!’“

Ich persönlich finde den 3D-Einsatz in Toy Story 3 absolut vorbildlich, sowohl in seinem dramaturgischen Einsatz, in der Qualität der stereoskopischen Bilder und auch für den Verzicht von bloßen Effekten. Wie bereits in OBEN setzt Pixar auf den gesamten Raum hinter der Leinwand und führt uns intensiver als je zuvor in die aufregende Welt der Spielzeuge. dem Kinobesucher dürfte an diesem Wochenende klar sein, dass man das Ticket für Toy Story 3 natürlich für die 3D-Fassung bucht. 🙂

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Ein ständiges Personenpoker: Vor vier Wochen gab Guillermo del Toro den Rückzug aus dem Hobbit-Projekt bekannt, letzte Woche kam die Meldung, dass er für Disney die Themenpark-Attraktion „Haunted Mansion“ verfilmt. Wie jetzt bekannt wurde, steht er für das Grusel-Remake, das als stereoskopischer Film in die Kinos kommen soll, nur als Drehbuchautor und Produzent zur Verfügung. Denn als Regisseur steht ein ganz anderes Projekt vor der Tür: gemeinsam mit James Cameron wird er das Buch „Berge des Wahnsinns“ von H.P. Lovecraft in die Kinos bringen. Und, wie sollte es anders sein, natürlich gefilmt in bestem nativem 3D.

Die Novelle aus dem Jahr 1936 erzählt aus der Ich-Perspektive von William Dyer, einem Professor der Miskatonic Universität. Auf einer Expedition in der Antarktis suchen sie nach außergewöhnlichen Gesteinsarten. Und stoßen schließlich auf Fossilien einer halb menschlichen, halb pflanzlichen Rasse. Dahinter verbirgt sich die urzeitliche Stätte einer offenbar überlegenen Zivilisaton. Das Ganze ist eine Sage aus Lovecrafts Cthulhu-Mythos, dessen zentraler Bestandteil das fiktionale Buch Necronomicon ist- eine absoluter Klassiker der Fantasyliteratur.

Derzeit befindet sich „Berge des Wahnsinns“ in der Preproduction, der Drehbeginn ist für den Sommer 2011 angesetzt. Das Drehbuch liegt bereits seit 2004 bei Dreamworks in der Schublade, geschrieben von del Toro gemeinsam mit Matthew Robbins. Seit 2007 liegt das Projekt bei Universal und wird natürlich noch einmal überarbeitet.

James Cameron

James Cameron

Man findet sicher ein paar Anleihen auch bei Camerons AVATAR in der Geschichte. So wundert es nicht, dass er in das Projekt einsteigt. Und ich hoffe mehr von der AVATAR-Qualität als von einem „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ zu sehen. Aber was soll bei einem Gespann Cameron/ del Toro schon schief gehen? 🙂

Bild @ Gerold Marks

Nach dem großartigen Eyepopping-Experience- 3D-Motion-Poster wollten wir mehr, nun bekommen wir mehr. Der siebte Teil der Folterfranchise „SAW 3D“, aka SAW VII, schickt ein neues Motion-Poster ins Rennen. Durch die Bewegung auf einer Kreisbahn wird mit einem simplen Trick das Motiv dreidimensional aus dem Raum hervor gehoben. Da bläst es einem die Rübe weg, und man kann sich die Mindblowing-Einzelteile fein säuberlich getrennt im Raum ansehen. Wieder mal disgusting gut! SAW 3D startet in den USA am 29. Oktober 2010, ein deutscher Starttermin steht weiterhin aus.

Bild © Lionsgate · Alle Rechte vorbehalten.

Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, als vor dem abendfüllendem Spielfilm ein spannender, interessanter oder lustiger Kurzfilm gezeigt wurde? Mit Ausnahme der Pixar- Filme (aktuell im Kino „Day & Night“ als Kurzfilm vor Toy Story 3) ist dies eher eine Seltenheit geworden. Doch mit dem stereoskopischen Kino kehren auch ein paar weitere Kurzfilm-Helden auf die Leinwand zurück- nur diesmal in 3D: Road Runner und Wile E. Coyote zählen zu den beliebtesten Figuren der Looney Tunes – jetzt kehren sie in drei brandneuen 3D-Animationskurzfilmen auf die Leinwand zurück.

Warner Bros zeigt die Cartoon-Kurzfilme im Vorprogramm zu den drei Family-Entertainment-Filmen, die Warner dieses Jahr im Programm hat. Der erste Kurzfilm wird ab dem 12. August 2010 vor „Cats & Dogs – Die Rache der Kitty Kahlohr (3D)“ gezeigt, der zweite vor „Die Legende der Wächter (3D)“ ab dem 14. Oktober 2010 und der dritte vor „Yogi Bär (3D)“ ab dem 30. Dezember 2010. In den jeweils drei Minuten langen neuen Cartoon-Kurzfilmen versucht Wile E. Coyote den unfassbaren Road Runner zu erwischen – doch wie immer rast er davon und lässt seinen glücklosen Erzfeind mit seinem typisch-spöttischen „Beep-Beep“ nur Staub schlucken. Die klassischen Figuren sind aber mittlerweile auch im 21. Jahrhundert angekommen: Der erfinderische Wile E. verwendet inzwischen nach dem neuesten Stand der Technik entwickelte ACME-Vorrichtungen, um seine Beute zu schnappen – und die Action ist dabei um die dritte Dimension erweitert.

Präsident der Warner Bros. Dan Fellman sagt dazu: „Die Zuschauer haben sich immer schon für Wile E. Coyotes hartnäckige Jagd auf den Road Runner begeistert, weil das Ergebnis zwar vorhersehbar, aber trotzdem irrwitzig komisch ist. Umso mehr freuen wir uns, diese Figuren erstmals in 3D vorstellen zu dürfen, was die Spannung und den Humor der Jagd erheblich steigert – und die Intensität des Aufpralls natürlich auch … zumindest für Wile E. Auf jeden Fall werden die drei aktuellen Abenteuer eine neue Fan-Generation unterhalten und uns allen in Erinnerung rufen, warum diese beiden Helden schon immer so beliebt waren.“

die 3D-Kurzfilme in der Übersicht

„Coyote Falls“ (Runter kommt er immer)
startet mit „Cats & Dogs – Die Rache der Kitty Kahlohr (3D)“
Wile E. Coyote bestellt sich ein ACME-Bungee-Seil, um seine ewige Jagd auf den Road Runner fortzusetzen. Bei diesem „narrensicheren“ Plan hat er alles bedacht … aber nicht den Gegenverkehr.

„Fur of Flying“ (Der rabiate Rotor)
startet mit „Die Legende der Wächter (3D)“
Per Post bestellt Wile E. Coyote etliche Produkte, aus denen er sich selbst einen Hubschrauber-Helm bastelt. Damit saust er durch die Luft und über die Steilküste, um den Road Runner diesmal ganz sicher zu erwischen … wobei er sich vom militärischen Testgelände besser fernhalten sollte.

„Rabid Rider“ (Wahnsinn im Sattel)
startet mit „Yogi Bär (3D)“
Bei Wile E. Coyotes aktuellem Plan geht es um einen mit der neuesten Technik vollgestopften, zweirädrigen, selbsttätig die Balance haltenden Elektroroller. Wenn jetzt auch noch der Road Runner auftaucht – was kann dann noch schief gehen? … waren seine berühmten letzten Worte.

Na, da lohnt doch der Kinobesuch alleine schon für den Vorfilm! Beep Beep! 🙂

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„Kinder aus dem Weg! Ich habe elf Jahre auf die Toy Story 3 gewartet!“ So lautet die deutsche Übersetzung einer internationalen Facebook-Gruppe. Ein Motto, das mehr als 15.000 Personen gefällt und die Sehnsucht nach der Fortführung der Abenteuer um Woody, Buzz, Rex, Hamm, Slinky und die anderen Spielzeuge zum Ausdruck bringt. Und das Warten hat endlich ein Ende, denn heute startet der elfte Spielfilm aus dem Hause Pixar, Toy Story 3, in den deutschen Kinos! Und wie es sich gehört, kommt der Film natürlich in einer stereoskopischen 3D-Fassung auf die Leinwand.

Und doch: Vor diesem Tag haben sich Sheriff Woody, Space-Ranger Buzz Lightyear und die anderen Toys immer gefürchtet: Aus ihrem kleinen Besitzer Andy ist mittlerweile ein Teenager geworden, der gerade seine Sachen fürs College packt. Und da ist kein Platz mehr für Spielzeugcowboys, Weltraumhelden, Steckkartoffeln und Plastikdinosaurier. Enttäuscht schmuggeln sich die Spielzeuge in einen Karton mit Spenden für den Sunnyside-Kindergarten – und kommen vom Regen in die Traufe. In diesem Chaos aus klebrigen kleinen Händen, die es auf die „neuen“ Spielzeuge abgesehen haben, ist ihre größte Herausforderung, erstmal zusammenzubleiben und sich nicht – weder ganz noch in Teilen – zu verlieren. Und plötzlich stehen sie auch noch den einheimischen Spielzeugen im Sunnyside-Kindergarten gegenüber: einer wild gemischten Toy-Truppe um Anführer Lotso, einem Plüschbär, der zwar lecker nach Erdbeeren riecht, aber doch auch das eine oder andere Geheimnis birgt. Sind diese Spielzeuge wirklich alle so herzlich, aufgeschlossen und nett, wie es auf den ersten Blick scheint? Apropos erster Blick: Für Barbie und Ken scheint es tatsächlich Liebe auf den ersten Blick zu sein, als sie das erste Mal aufeinandertreffen …

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Weltweit räumt Toy Story 3 mächtig an den Kinokassen ab: bereits in 80% der weltweiten Märkte gestartet, konnte der Film bisher über 732,9 Mio. Dollar einspielen, stärkster Markt ist natürlich die USA mit einem Anteil von 381 Mio. Dollar. Und sammelt jede Menge Rekorde: In Großbritannien lieferte TS3 den besten Start eines Animationsfilm überhaupt, in Hong Kong brauchte der Film nur 7 Tage um zum erfolgreichsten Animationsfilm überhaupt zu werden. Selbstredend, dass es der erfolgreichste Pixar-Film aller Zeiten ist.

Auch wenn Christopher Nolans Inception sicherlich eine Konkurrenz um Platz 1 der deutschen Kinocharts ist, wird TS3 an diesem Wochenende zum Topfilm in den 3D-Kinos. Da wette ich Hamms Münzgeld drauf. 🙂

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Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW zeichnet Brad Peytons stereoskopisches 3D-Tier-Spektakel „Cats & Dogs – Die Rache der Kitty Kahlohr“ mit dem Prädikat „wertvoll“ aus. Die besten Freunde des Menschen können nicht nur sprechen, sondern sind in Wahrheit Geheimagenten im ewigen Kampf gegeneinander. Im zweiten Teil der tierischen Agentenparodie wird der suspendierte Polizeihund Diggs zum neuen Mitglied der hochtechnologisierten Hunde-Geheimorganisation. Diese schützt die Menschen vor drohenden Gefahren – so auch vor fiesen Katzen wie der größenwahnsinnigen Kitty Kahlohr, die alle Hunde vernichten und dann die Weltherrschaft an sich reißen will. Für diesen kniffligen Einsatz müssen sich die verfeindeten Agenten von Katzen und Hunden zusammenraufen und erstmals kooperieren. Da sind Ärger und Turbulenzen vorprogrammiert!

Die FBW findet: CATS & DOGS gelingt durch seine professionelle Machart ein gewagter Spagat. Der tollkühne Mix aus Animation und Realfilm serviert abgefahrene Helden, coole Sprüche und Actioneinlagen, die Kids nicht nur in der 3D-Version bestens unterhalten. Erwachsenen bietet die Geheimagenten-Parodie einen zitatereichen Ritt durch die Filmgeschichte von James Bond bis zu Inspektor Clouseau. Temporeiches, leicht überdrehtes Familienspektakel.

Die ausführliche Jury-Begründung lautet:

„Katzen und Hunde bekämpfen sich nicht nur durch rivalisierende Geheimdienste, sie sind insgeheim auch noch intelligenter und mit einer besseren Technologie ausgestattet als die Menschen. Auf dieser Prämisse fußt der inzwischen zweite Film der CATS & DOGS-Reihe, in dem mit viel Ironie in erster Linie die James-Bond-Filme parodiert werden. So gibt es einen typischen Titelvorspann, in dem die Hunde und Katzen so verführerisch als Ornamente präsentiert werden wie die Bondgirls einst von Maurice Binder und zur Krönung singt dazu Dame Shirley Bassey. Eine Figur mit dem Namen des Bonddarstellers Lazenby hat in der Originalfassung die Stimme von Roger Moore und eine Superschurkenkatze will mit einer Superwaffe zuerst alle Hunde vernichten und dann die Weltkatzenschaft.

Der Film spielt humorvoll mit dem Kontrast zwischen dem harmlosen Aussehen der Haustiere und deren beachtlichen Fähigkeiten als Actionhelden. Die vielen Sprünge, Fahrten, Flüge und Stürze entsprechen der Dramaturgie eines 3D-Films. Aber auch wenn es immer aufregend zugeht und eine Katze sogar für so gefährlich gilt, dass sie wie Hannibal Lekter mit einem Lederknebel gefesselt wird, passiert weder Tier noch Mensch etwas wirklich Schlimmes, sodass den Kindern der Spaß an den sprechenden Tieren nicht durch Brutalitäten verdorben werden dürfte.“

Bisher konnte ich nur den Trailer in S3D im Kino sehen, der zwar verdeutlicht, warum man den Film stereoskopisch in die Kinos bringt. Leider aber auch deutlich offenbart, dass es sich um eine nachträgliche Konvertierung handelt. Cats & Dogs – Die Rache der Kitty Kahlohr startet am 12. August 2010 in den bundesdeutschen 3D-Kinos.

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Adobe bietet in Zusammenarbeit mit Video2Brain allen Interessierten eine Woche lang tägliche Online-Seminare zum Thema „Digital Video“. Von der Erstellung des Drehbuchs über die Videoproduktion bis hin zur Postproduktion und Ausgabe – die Adobe Creative Suite CS5 verspricht völlig neue Weg der Kreativität in der digitalen Filmproduktion. Die Online-Seminare werden von Experten mit moderner Technologie live Online vermittelt. Und natürlich steht der Experte auch Live für Rückfragen zur Verfügung. Hier das Programm für die Seminarwoche „Digital Video“:


Montag, 02.08.10:  Innovativer Video Schnitt mit Premiere Pro CS5

Im Fokus steht die Echtzeit- Performance von Premiere Pro CS5, speziell beim Arbeiten mit hochformatigem Videomaterial. Gezeigt werden neue Schnittfunktionen, neue Effekte und das Zusammenspiel mit Apple Final Cut Pro und Avid Media Composer. Zur Anmeldung

Dienstag, 03.08.10 – Visuelle Effekte mit After Effects CS5

Die neuen Funktionen von After Effects CS5 bieten neben neuen Effekten auch die verbesserte Performance dank 64 bit-Unterstützung. Zur Anmeldung

Mittwoch, 04.08.10 – From Script to Screen

Wie kann man mit Adobe Story, OnLocation CS5 und Premiere Pro CS5 den Schnittworkflow optimieren? Zur Anmeldung

Donnerstag, 05.08.10 – DVD, Blu-ray und Web DVD Authoring mit Encore CS5

Dieses Seminar zeigt, wie mit einem Programm DVDs, Blu-rays und Web DVDs erstellt werden können und wie man mit der intelligenten Nutzung von Metadaten sehr einfach außergewöhnliche Online Video Erlebnisse schafft. Zur Anmeldung

Freitag, 06.08.10 – 3D-Stereoskopie mit Premiere Pro CS5
Sven Brencher zeigt wie man mit Premiere Pro CS5 und Cineform Neo3D Filme in 3D für Kino, TV, Blu-ray oder Online erstellt. Zur Anmeldung

Anmelden kann man sich für die einzelnen Veranstaltungen bis der Server glüht. Auch wenn es sich bei den Seminaren um wissensorientierte Produktpräsentationen handelt, kann man sicher eine Menge lernen. Kostenlos. Und ganz digital. Und wer zu den Terminen nicht kann: Jedes eSeminar wird aufgezeichnet (Recorded eSeminars) und kann später zeitlich völlig unabhängig abgerufen werden.

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Die FFA hat die sechste Auflage der Studie „Kino-Sonderformen“ veröffentlicht. Sie vergleicht die Ergebnisse der Jahre 2005 bis 2009 der Kinos jenseits von Arthaus und Multiplex miteinander, die unter dem Sammelbegriff „Sonderformen“ kategorisiert sind. Zu den Sonderformen der deutschen Kinowirtschaft gehören u.a. Autokinos, Saisonkinos, Freiluftbühnen, das letzte deutsche Pornokino und eben auch 3D-Kinos. Und eben diese Sonderkinos haben von dem außerordentlichen Wachstum des Kinojahres 2009 überdurchschnittlich profitiert. Danach gab es im Vergleich zu 2008 sowohl bei den Besuchern (24,7%) als auch beim Umsatz (40,6%) zum Teil noch deutlichere Zuwächse als im Gesamtmarkt.

Hauptwachstumsträger war auch bei den Kino-Sonderformen, zu denen unter anderem Filmfestivals und Filmfeste, Freilichtbühnen oder auch kommunale Kinos zählen, das 3D-Kino: Bei den IMAX/3D-Sälen und Filmfesten stieg die Zahl der Besucher um enorme 117,1 Prozent. Im selben Zeitraum verzeichneten die Open-Air-Veranstaltungen einen erneuten Besucherzuwachs von 19,4 Prozent und legten mit 1,2 Mio. verkauften Karten das beste Besucherergebnis seit 2004 vor.

Insgesamt schlägt bei den Sonderformen ein überdurchschnittlicher Preisanstieg von 5,15 Euro auf 5,81 Euro zu Buche. Auch da waren die Festivals und Filmfeste sowie IMAX/3D-Kinos Spitzenreiter: Ein Besuch dieser Kinos kostete den Kinobesucher im letzten Jahr durchschnittlich 7,67 Euro – 26,2 Prozent mehr als noch im Jahre 2008. Und liegt damit knapp einen Euro über dem Durchschnitts-Kinopreis der regulären Kinos von 6,70 Euro.

Die vollständige Studie lässt sich als PDF unter diesem Link abrufen.

Für den aufmerksamen Leser sind das natürlich keine unerwarteten Zahlen. Und es ist zu beachten, dass die Werte sich alle auf einen Zeitraum bis Ende 2009 beziehen. Für das Jahr 2010 dürften die Ergebnisse noch viel deutlicher aussehen. Aber das werden wir dann im Jahresbericht im Juli 2011 nachlesen können.

Und warum sind 3D-Kinos eigentlich Kino-Sonderformen? Die Antwort ist einfach: es handelt sich dabei um ein Relikt aus den Zeiten, wo IMAX-Kinos die einzigen 3D-Kinos waren. Auch da wird sich die FFA in der nächsten Studie noch auf eine neue Kategorisierung einlassen müssen. 🙂

Quelle: FilmFörderungsAnstalt FFA