Das ist doch genau mein Film! Mit der digitalen Umrüstung der Hälfte aller europäischen Kinoleinwände ist ein wichtiger Meilenstein im Digital Cinema erreicht. Die Insolvenz von Kodak aufgrund des Verschlafens des Digital Changes ein trauriger weiterer Schritt. Während das digitale Format in allen Filmprozessen mittlerweile undenkbar ist, erleben analoge Premiumformate wie 70mm-IMAX im Kino (sofern es noch welche gibt) durch Brad Bird, Christopher Nolan und J. J. Abrams eine kleine Renaissance.

IMAX - Filmnegativ

Die Dokumentation Side by Side von Regisseur Christopher Kenneally beleuchtet in Interviews mit einer großartigen Riege an Regisseuren und Produzenten die Technik, die Kunst und die Auswirkungen des Digital Cinemas.

Und, lucky us, die Weltpremiere von Side by Side wird im offiziellen Programm der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin gezeigt. Die Premiere findet am 15. Februar 2012 statt, außerdem gibt es noch eine Veranstaltung im Rahmen des Berlinale Talent Campus mit Keanu Reeves und Mark Cousins im Hebbel am Ufer unter dem Titel Look Who’s Talking: The Art of Interviewing on Screen.

Die Synopsis:

The documentary investigates the history, process and workflow of both digital and photochemical film creation. We show what artists and filmmakers have been able to accomplish with both film and digital and how their needs and innovations have helped push filmmaking in new directions. Interviews with directors, cinematographers, colorists, scientists, engineers and artists reveal their experiences and feelings about working with film and digital–where we are now, how we got here and what the future may bring.

Im Trailer kommen Christopher Nolan, Steven Soderbergh, David Lynch, Robert Rodriguez, James Cameron und Martin Scorsese zu Wort. Und das LineUp der Interviewpartner liest sich wie ein Who is Who. Allerdings hätte ich mir auch ein paar europäische Stimmen gewünscht, wie beispielsweise von Wim Wenders, der mit Buena Vista Social Club dem digitalen Dokumentarfilm den Weg ebnete.

Hier ist der erste Trailer für Christopher Kenneallys Doku Side by Side:

Produziert wurde diese Dokumentation von „Neo“ Keanu Reeves, der aktuell mit 47 Ronin natürlich in digital 3D vor der Kamera steht. 3D spielte als treibende Kraft der weltweiten Digitalisierung eine immense Rolle, befördert durch den Motor Avatar. So wie man früher stereoskopisch Side by Side projizierte, existieren jetzt zwei Formate nebeneinander, analoger Film und digitales Kino. Filme wie Hugo Cabret zeigen wie wundervoll gut restauriertes historisches Material dimensioniert aussehen kann. Klassische Filmkritiker sehen im digitalen Kino und in 3D den Untergang der Filmkultur. Da scheint es keinen Kompromiss zu geben, man steht entweder auf der einen oder auf der anderen Seite. Bzw. so manchem Kinobesucher ist es total egal, da sie nicht den Unterschied zwischen digital und analog bemerken würden (ich behaupte das Gegenteil).

Technicolor Filmentwicklungs-Labor L.A., Kalifornien

Fakt ist, dass der Digital Change im Kino nicht umkehrbar ist, die Digitalisierung ist der vorherrschende Markt. Und an technischen Neuerungen werden wir in immer kürzeren Abständen erstaunliche Veränderungen erleben, von der Ablösung des 24 Bilder pro Sekunde-Standards (Peter Jackson dreht den Hobbit in 48 fps) bis zur Einführung von 23.1-3D-Surroundsound (demnächst mit iSens im UCI Düsseldorf zu erleben). Wir sind uns einig: ein Film wird nicht schöner, weil er digital gefilmt ist, und auch nicht besser, wenn er in 3D auf die Leinwand kommt. Es kommt auf die Geschichte und das Handwerk der Umsetzung an. Doch ist jetzt die Zeit des Umbruchs, in dem selbst große Regisseure die neuen Möglichkeiten ausprobieren und Claims neu verteilt werden. Und das sollte man meiner Meinung nach nicht verpassen.

Mehr Informationen über die Dokumentation Side by Side gibt es auf der offiziellen Filmwebseite, auf Twitter und Facebook.

Bilder © Company Films LLC · Alle Rechte vorbehalten.

Früher klebten unfähige Projektionisten einfach mal Filmrollen falsch zusammen, was ihnen bei Filmen wie Prosperos Bücher von Peter Greenaway oder Terence Malicks Tree of Life durchaus erst nach einer Woche auffiel. Bei einer digitalen Projektion sollte ein solches Problem eigentlich der Vergangenheit angehören, doch schaffte das Regal Theater Union Square in New York das Kunststück einer digitalen 3D Doppelprojektion plus einer weiteren Bildüberlagerung. Und ruinierte damit die Vorstellung des wunderbaren 3D-Films Hugo Cabret von Martin Scorsese, natürlich passenderweise an seiner poetischsten Stelle, wenn es durch die unfreiwilligen Inhalte aber auch ungewollt komische Korrelationen gibt.  Diese Tripleprojektion spart natürlich Belegzeit in den Kinos, wenn man die Werbung statt vor dem Film einfach mitten im Film projiziert…

Dieses Video belegt eindeutig den What the Fuck der Woche:

Jaja, Häme gegen den Fortschritt. Natürlich reicht das bloße Knöpfchendrücken bei einem digitalen Kinosystem nicht aus. Doch scheinen die wenigsten Projektionisten sich wirklich mit den Möglichkeiten ihres digitalen Projektors auseinandergesetzt haben, wovon auch viele Helligkeitsprobleme in den deutschen digitalen Kinos zeugen. Und jeder von uns hat in der digitalen Rollout-Anfangszeit schon mal ein technisches Projektionsproblem erlebt. Aber so ein amüsantes Malheur wie diese Triple-Projektion dürfte von uns noch keiner zu Gesicht haben. Das Positive: diese Überlagerung ist garantiert nicht DCI-konform, was Hoffnung gibt, dass wir Peter Jacksons kommenden Blockbuster Der Hobbit – eine unerwartete Reise auch in wunderbarem 48frames 3D sehen werden. 🙂

Mit großer Freude darf ich euch mitteilen, dass Wim Wenders 3D-Tanzfilm PINA heute von der British Academy of Film and Television Arts in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film für den BAFTA Award 2012 nominiert wurde!

Und noch vier weitere stereoskopische 3D-Filme erhielten Nominierungen für die Orange British Academy Film Awards 2012, wie der lange Titel des britischen Filmpreises mittlerweile benannt ist.  Der heißeste 3D-Kandidat für die diesjährigen BAFTAs ist der fantastische Hugo Cabret von Martin Scorsese, der insgesamt diese neun Nominierungen erhielt:

  • Martin Scorsese – DIRECTOR
  • Robert Richardson – CINEMATOGRAPHY
  • Thelma Schoonmaker – EDITING
  • Howard Shore – ORIGINAL MUSIC
  • Sandy Powell – COSTUME DESIGN
  • Philip Stockton, Eugene Gearty, Tom Fleischman und John Midgley – SOUND
  • Dante Ferretti und Francesca Lo Schiavo – PRODUCTION DESIGN
  • Rob Legato, Ben Grossman, Joss Williams – SPECIAL VISUAL EFFECTS
  • Morag Ross, Jan Archibald – MAKE UP & HAIR

Zudem wurde Regisseur Martin Scorsese im Jahr 2012 zum BAFTA Fellow ernannt.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes-Teil 2 wurde in insgesamt drei BAFTA-Kategorien nominiert:

  • Stuart Craig und Stephenie McMillan – PRODUCTION DESIGN
  • Tim Burke, John Richardson, Greg Butler, David Vickery – SPECIAL VISUAL EFFECTS
  • Amanda Knight, Lisa Tomblin  – MAKEUP & HAIR

Die Abenteuer von Tim und Struppi erhielt zwei BAFTA-Nominierungen in den Kategorien ANIMATED FILM (Steven Spielberg) und Special Visual Effects (Joe Letteri). Ebenfalls in der Kategorie ANIMATED FILM bekam Sarah Smith eine Nominierung für den S3D-CGI-Film Arthur Christmas.

Herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten! Die BAFTA-Preisverleihung findet am 12. Februar in London statt. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite (dort findet sich auch die Übersicht sämtlicher Nominierungen) oder auf Facebook.

Hier gibt es die BAFTA-Nominierungen 2012 im Video, präsentiert von Daniel Radcliffe and Holliday Grainger:

Bilder © BAFTA (1), Paramount (2) · Alle Rechte vorbehalten.

Ganz frisch wurde Martin Scorsese für seinen ersten 3D-Film Hugo Cabret mit einem Golden Globe für die beste Regie des Jahres ausgezeichnet. Scorseses einzigartige Hommage an die Pioniere des Films ist nicht nur eines der beeindruckendsten Filmerlebnisse des neuen Kinojahres, sondern setzt darüber hinaus neue Maßstäbe in der Kunst der 3D-Filme. Ich durfte dieses kleine Meisterwerk schon sehen und kann bestätigen, dass man diese Liebeserklärung an das Kino keinesfalls verpassen sollte. Der KinderSpiegel lädt seine Leser nun am Sonntag, den 22.01.2011, um 15:00 Uhr in zehn Städten kostenlos zu einer 3D-Preview ein!

Hauptplakat - Hugo Cabret

Kurzinhalt: Die Geschichte von HUGO CABRET spielt im Jahr 1931 unter den Dächern von Paris. Der 12-jährige Waisenjunge Hugo (Asa Butterfield) lebt alleine in den Gemäuern eines gigantischen Pariser Bahnhofs. Seit sein Vater (Jude Law), ein talentierter Uhrenmacher, bei einem Brand ums Leben gekommen ist, versteckt sich Hugo auf dem Dachboden hinter einer großen Bahnhofsuhr. Statt zur Schule zu gehen, muss er die Arbeit seines Onkels übernehmen: Täglich macht er einen Kontrollweg durch die großen Hallen, um alle Bahnhofsuhren in Schuss zu halten und aufzuziehen. Dabei muss er sich vor dem strengen Stationsvorsteher (Sacha Baron Cohen) in Acht nehmen, der keine Chance auslässt, seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Hugos einzige Erinnerungsstücke an seinen Vater sind ein rätselhaftes Notizbuch und ein kaputter Roboter – eine Art Aufziehfigur – die Hugos Vater vor seinem Tod in seiner Uhrmacherwerkstatt zu reparieren versuchte. So lebt Hugo zwischen tickenden Uhren und mysteriösen Notizen, bis er eines Tages die neugierige Isabelle (Chloe Moretz) trifft, die sein Leben auf sensationelle Weise verändern wird: denn sie besitzt einen Schlüssel, der den Roboter zum Leben erwecken kann. Mit Hilfe von Isabelle und ihrem mysteriösen Onkel (Ben Kingsely), kommt Hugo einem außergewöhnlichen Geheimnis auf die Spur, das sein und das Leben aller Beteiligten auf magische Weise verändern wird…!

 

Mehr Informationen über den Film gibt es auf der offiziellen Webseite. Hugo Cabret startet regulär am 9. Februar 2012 in den deutschen 3D-Kinos.

Der deutsche Hugo Cabret- Trailer:

Wie bekommt man die Karten?

Einfach die unten aufgeführte Telefonnummer + Endzahl für die gewünschte Stadt anrufen (Beispiel: Für Berlin wählt ihr die 0900-32420400-0). Am Telefon wird ein Pincode angesagt. Diesen unbedingt notieren, da ihr sonst am Previewtag keine Kinokarten erhaltet. Anschließend geht ihr dann am 22.Januar in das gewählte Kino und erhaltet am Stand des Kinderspiegels gegen Nennung des Previewcodes zwei kostenlose Kinokarten.

Kosten: 69 Cent/Min aus dem Festnetz. Vom Handy sind die Kosten abweichend – werden euch aber angesagt. Der Anruf dauert etwas eine Minute.

Nummer: 0900-32420400-X (X=Zahl für die Stadt, für die man die Karten möchte – z.B. 0 für Berlin)
Wo finden die Vorstellungen statt? (Durchgestrichen = Keine Karten mehr vorhanden!)

  • 0 – Berlin, Cinestar Cubix, Rathausstrasse 1
  • 1 – Düsseldorf, UFA-Palast, Worringer Straße 142
  • 2 – Frankfurt/Main, Cinestar Metropolis, Eschenheimer Anlage 40
  • 3 – Hamburg, CinemaxX Dammtordamm, Dammtordamm 1
  • 4 – Hannover, CinemaxX, Nikolaistraße 8
  • 5 – Köln, Cinedom, Im Mediapark 1
  • 6 – Leipzig, CineStar, Petersstraße 44
  • 7 – München, Royal Filmpalast, Goetheplatz 2
  • 8 – Nürnberg, Cinecitta, Gewerbemuseumsplatz 3
  • 9 – Stuttgart, CinemaxX Liederhalle, Breitscheidstraße 4a

Sollten bei einer Stadt die Karten bereits vergeben sein, dann wäre es nett und sozial, wenn ihr dies unter den Kommentaren meldet! Viel Spaß!

Bilder © Paramount · Alle Rechte vorbehalten.

 

Heute Nacht wurden zum 69. mal die Golden Globes, der in den Sektionen Spielfilm und TV jährliche vergebene Filmpreis der Hollywood Foreign Press Association, verliehen. Moderator Ricky Gervais blieb etwas hinter den schnoddrig-respektlosen Erwartungen zurück, auch sonst gab es nicht allzu viele Überraschungen bei dieser Filmpreis-Verleihung, bei der es in diesem Jahr auch insgesamt acht Nominierungen für stereoskopische Produktionen zu verzeichnen gab.

Abräumer der Verleihung war mit Auszeichnungen in den Kategorien Bester Film Musical/Komödie, Bester Hauptdarsteller Musical/Komödie und Beste Musik Michel Hazanvicius Stummfilm-Sensation The Artist,  das Familien-Dramedy The Descendants konnte zwei der begehrten Trophäen als Bester Film Drama und Bester Hauptdarsteller Drama für sich entscheiden. Alle weiteren ausgezeichneten Filme konnten jeweils nur in einer Kategorie punkten.

Ganz besonders freut mich natürlich die Auszeichnung für Martin Scorseses als bester Regisseur des Jahres für den fantastischen 3D-Film Hugo Cabret. Mit seiner ersten Stereoproduktion liefert Scorsese nicht nur einen wunderschönen Familienfilm ab, sondern lotet auch die Möglichkeiten des 3D-Storytellings aus. Diese Hommage an die Faszination des Kinos begeistert Kritiker wie Besucher, und wird sicher auch bei den Acadamy Awards berücksichtigt. Hier die Dankesrede von Martin Scorsese:

Ebenfalls ein heißer Favorit für den Oscar als bester Animationsfilm des Jahres ist der Gewinner der Golden Globes in dieser Kategorie. Diesmal geht der Preis weder an Pixar, noch an DreamWorks, und auch nicht an den CGI-Studio-Neuling ILM (Rango), sondern an eine europäische Comicverfilmung: Die Abenteuer von Tim und Struppi in der Regie von Steven Spielberg und der Produktion von Peter Jackson, der gleichfalls hervorragendes 3D-Kino liefert. Zwar ist TinTin in den USA für CGI-Film-Verhältnisse nicht über die Maßen erfolgreich, läuft dafür weltweit aber so gut, dass dieses Jahr die MoCap-Aufnahmen für die Fortsetzung gefilmt werden sollen. Hier seine Dankesrede im Video:

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern!

Natürlich sind die Golden Globes auch immer ein wichtiger Stimmungsmacher für die Acadamy Awards. Weiter geht es im Reigen der Preisverleihungen am 21. Januar 2012 mit der Verleihung der Producers Guild-Awards PGA und den Oscar-Nominierungen am 24. Januar.

Hier nochmal alle Spielfilm-Preisträger der 69. Golden Globes in der Übersicht:

  • Bester Film Drama : The Descendants
  • Bester Film Musical/Komödie : The Artist
  • Bester Hauptdarsteller Drama : George Clooney (The Descendants)
  • Beste Hauptdarstellerin Drama : Meryl Streep (Die eiserne Lady)
  • Bester Hauptdarsteller Musical/Komödie : Jean Dujardin (The Artist)
  • Beste Hauptdarstellerin Musical/Komödie : Michelle Williams (My Week with Marilyn)
  • Bester Nebendarsteller : Christopher Plummer (Beginners)
  • Beste Nebendarstellerin : Octavia Spencer (The Help)
  • Beste Regie : Martin Scorsese (Hugo Cabret)
  • Bestes Drehbuch : Woody Allen (Midnight in Paris)
  • Bester fremdsprachiger Film: Nader und Simin – Eine Trennung (Iran)
  • Bester Animationsfilm : Die Abenteuer von Tim & Struppi
  • Bester Song : Masterpiece (W.E.) Madonna
  • Beste Musik : Ludovic Bource (The Artist)

Sämtliche Nominierungen und Preisträger der 69. Golden Globes in der Übersicht:

MOTION PICTURE

Motion Picture, Drama
The Descendants
The Help
Hugo
The Ides of March
Moneyball
War Horse

Best Performance By An Actor In A Motion Picture – Drama
George Clooney, The Descendants 
Leonardo DiCaprio, J. Edgar
Michael Fassbender, Shame
Ryan Gosling, The Ides of March
Brad Pitt, Moneyball 

Best Motion Picture – Comedy Or Musical
The Artist 
50/50
Bridesmaids
Midnight in Paris 
My Week With Marilyn

Best Performance By An Actress In A Motion Picture  – Drama
Meryl Streep, The Iron Lady

Glenn Close, Albert Nobbs
Viola Davis, The Help
Rooney Mara, The Girl With the Dragon Tattoo
Tilda Swinton, We Need To Talk About Kevin

Best Performance By An Actor In A Motion Picture – Comedy Or Musical
Jean Dujardin, The Artist
Brendan Gleeson, The Guard
Joseph Gordon-Levitt, 50/50
Ryan Gosling, Crazy, Stupid, Love.
Owen Wilson, Midnight in Paris

Best Director – Motion Picture
Martin Scorsese, Hugo
Woody Allen, Midnight in Paris
George Clooney, The Ides of March 
Michel Hazanvicius, The Artist 
Alexander Payne, The Descendants

Best Performance By An Actress In A Supporting Role In A Motion Picture
Octavia Spencer, The Help 
Berenice Bejo, The Artist
Jessica Chastain, The Help
Janet McTeer, Albert Nobbs
Shailene Woodley, The Descendants

Best Foreign Language Film
A Separation (Iran) 
The Flowers of War (China)
In the Land of Blood and Honey (USA)
The Kid With A Bike (Belgium)
The Skin I Live In (Spain)

Best Screenplay – Motion Picture
Woody Allen, Midnight in Paris 
George Clooney, Grant Heslov, Beau Willimon, The Ides of March
Michel Hazanavicius, The Artist 
Alexander Payne, Nat Faxon, Jim Rash, The Descendants
Steven Zaillian, Aaron Sorkin, Moneyball

Best Animated Feature Film
The Adventures of Tintin
Arthur Christmas 
Cars 2
Puss in Boots
Rango

Best Performance By An Actress in A Motion Picture – Comedy Or Musi cal
Michelle Williams, My Week With Marilyn 
Jodie Foster, Carnage
Charlize Theron, Young Adult 
Kristen Wiig, Bridesmaids
Kate Winslet, Carnage

Best Original Song – Motion Picture
“Masterpiece” — W.E.  – Music & Lyrics by: Madonna, Julie Frost, Jimmy Harry
“Hello Hello” — Gnomeo & Juliet – Music by: Elton John, Lyrics by: Bernie Taupin
“The Keeper” — Machine Gun Preacher – Music & Lyrics by: Chris Cornell
“Lay Your Head Down” — Albert Nobbs – Music by: Brian Byrne, Lyrics by: Glenn Close

“The Living Proof” — The Help – Music by: Mary J. Blige, Thomas Newman, Harvey Mason Jr., Lyrics by: Mary J. Blige, Harvey Mason Jr., Damon Thomas

Best Original Score – Motion Picture
Ludovic Bource, The Artist 
Abel Korzeniowski, W.E.
Trent Reznor, Atticus Ross, The Girl With the Dragon Tattoo
Howard Shore, Hugo
John Williams, War Horse

Best Performance By An Actor In A Supporting Role In A Motion Picture 
Christopher Plummer, Beginners 
Kenneth Branagh, My Week With Marilyn
Albert Brooks, Drive
Jonah Hill, Moneyball
Viggo Mortensen, A Dangerous Method

 

TELEVISION

Best Television Series – Comedy Or Musical
Modern Family, ABC
Enlightened
, HBO
Episodes, Showtime
Glee, FOX
New Girl, FOX

Best Performance By An Actor In A Television Series – Comedy Or Musical
Matt LeBlanc, Episodes
Alec Baldwin, 30 Rock 
David Duchovny, Californication 
Johnny Galecki, The Big Bang Theory 
Thomas Jane, Hung

Best Performance By An Actress In A Television Series – Drama
Claire Danes, Homeland
Mireille Enos, The Killing
Julianna Margulies, The Good Wife
Madeleine Stowe, Revenge
Callie Thorne, Necessary Roughness

Best Performance By An Actress In A Supporting Role In A Series, Mini-Series, Or Motion Picture Made for Television 
Jessica Lange, American Horror Story 
Kelly Macdonald, Boardwalk Empire
Maggie Smith, Downton Abbey
Sofia Vergara, Modern Family 
Evan Rachel Wood, Mildred Pierce

Best Performance By An Actor in A Supporting Role in A Series, Mini-Series Or Motion Picture Made For Television 
Peter Dinklage, Game of Thrones
Paul Giamatti, Too Big to Fail
Guy Pearce, Mildred Pierce 
Tim Robbins, Cinema Verite
Eric Stonestreet, Modern Family

Best Performance By An Actor In A Mini-Series Or Motion Picture Made For Television
Idris Elba, Luther
Hugh Bonneville, Downton Abbey 
William Hurt, To Big to Fail
Bill Nighy, Page Eight
Dominic West, The Hour

Best Television Series – Drama
Homeland, Showtime
American Horror Story, FX
Boardwalk Empire, HBO
Boss, STARZ
Game of Thrones, HBO

Best Performance By An Actor In A Television Series – Drama
Kelsey Grammer, Boss 
Steve Buscemi, Boardwalk Empire
Bryan Cranston, Breaking Bad
Jeremy Irons, The Borgias
Damian Lewis, Homeland

Best Performance By An Actress In A Mini-Series Or Motion Picture Made For Television
Kate Winslet, Mildred Pierce
Romola Garai, The Hour
Diane Lane, Cinema Verite 
Elizabeth McGovern, Downton Abbey
Emily Watson, Appropriate Adult

Best Mini-Series Or Motion Picture Made For Television
Downton Abbey,  PBS (Masterpiece)
Cinema Verite, HBO
The Hour, BBC America
Mildred Pierce, HBO
Too Big to Fail,  HBO

Best Performance By An Actress In A Television Series – Comedy Or Musical
Laura Dern, Enlightened
Zooey Deschanel, New Girl
Tina Fey, 30 Rock
Laura Linney, The Big C
Amy Poehler, Parks and Recreation

Bilder © HFPA (1), Paramount (2) · Alle Rechte vorbehalten.

In Zeiten wo die Hälfte aller weltweiten Kinos digitalisiert sind, erste Majors das Ende der Belieferung mit analogem Material für 2012/13 ankündigen und 35 mm-Filme wie Das Turiner Pferd von Béla Tarr samt Projektor für mehrere 100.000 Dollar an amerikanische Sammler für spätere Zeiten verkauft werden, mag es dem einen oder anderem (außer der AG-Kino, die ihren Mitgliedern weiter einen Digitalisierungsstopp empfiehlt) dämmern: das Ende vom analogen Streifenfilms ist nahe. Der einzige Grund analog zu drehen scheint mit Blick auf Mission Impossible: Ghost Protokoll, The Dark Knight rises und Star Trek 2 das 70mm-IMAX-Format zu sein. Zumindest solange, bis 4K-Kinos in 48 fps digitaler Standard werden.

Das passt nicht jedem, und obwohl man das Szenario schon lange hat kommen sehen, herrscht Einfallslosigkeit. Julia Marchese vom New Beverly Cinema macht sich auf der Petitionsseite thepetitionsite.com stark, da ihr Kino nun mal nur 35mm projiziert und ihr bei digitaler Projektion der „human touch“ fehlt und man es ja schon immer so gemacht habe.

Wörtlich zum Beitreten der Petition heißt es:

We the undersigned feel that 35mm is an invaluable medium and want your film prints to remain available to screen in revival houses around the country. We do not feel that repertory cinemas should be forced to convert to digital projection, but should be able to continue to rent films from your archives to be shown in the form they were intended.
We do not want film prints to be destroyed because of lack or cost of storage space. Cinema is history, and one of the most important arts that man has created. Please consider the cultural significance of 35mm film, and don’t take it away from the cinephiles to whom it means so much.
Thank you.

Genug mit dem Bashing von Anachronisten. Ich finde es merkwürdig, gerade wenn man den künstlerischen Aspekt betont, dass das Trägermedium über den Inhalt gestellt wird. Wenn es um den Kulturerhalt geht, haben sicherlich die Kommunalen Kinos eine besondere Aufgabe, die Filme unterschiedlicher Epochen auf den korrekten Projektoren wiedergeben. Mir ist klar, dass in einem Land wie der USA, wo Programmkino-Filme statt mit 4000 Kopien gerade mal mit 4 Kopien starten und es kein Prinzip der kommunalen Kinos gibt, doch für das Abspiel des Katalogs schwieriger wird. Aber die gewünschte Stimmenzahl von 10.000 (weltweiten) Unterzeichnern der Petition wird die Filmindustrie sicher nicht beeindrucken. Es werden die Liebhaber sein, die ihre Filme auf analogem Filmmaterial für zunehmend steigende Preise ausbelichten, und die zunehmend zerkratzte Kopie mit behandschuhten Fingern per Kurier durch die Welt schicken. Und ja, Liebhaber muss und darf es auch geben.

Wer sich an der Petition zum Erhalt der 35mm-Filmkopie beteiligen möchte, hat hier die Möglichkeit dazu.

Heute Abend rollt man Ethan Hunt, aka Tom Cruise, den großen Roten Teppich in der futuristischen Münchner BMW-Welt aus, damit er gemeinsam mit Paula Patton, Simon Pegg und dem Regisseur Brad Bird zur Europapremiere von Mission Impossible: Phantom Protokoll stiefeln kann (Ich hätte ihn lieber Blue= Glue klettern sehen). BMW ist nicht nur bei James Bond großer Sponsor, sondern hat auch eifrig Product Placement bei MI4 betrieben. Obwohl der einzige BMW, der mir auffiel, ziemlich unspektakulär in einem automatisierten Parkhaus in den Schacht stürzt und sich in Schrott verwandelt.
Wer vor Ort in München ist: der Moderator der Veranstaltung Steven Gätjen wird am Roten Teppich noch diverse Tickets für die Premierenfeier verteilen. Um die Wartezeit zu verkürzen, legt Motorbike-Stunt-Artist Chris Pfeiffer zwischen 15:00 und 17:00 vor dem Südeingang der BMW-Welt noch ein paar heiße Stunts auf den Teppich.

Eine gewaltige Explosion erschüttert den Kreml: Ein verheerender Bombenanschlag, der den Frieden zwischen den Weltmächten und damit der gesamten zivilisierten Welt gefährden kann. Für Geheimagent Ethan Hunt (TOM CRUISE) bedeutet dieser katastrophale Zwischenfall die bislang brisanteste Mission seiner Karriere. Denn der Kopf der „Impossible Missions Force“ wird mit seinem gesamten Team für den brutalen Terrorakt verantwortlich gemacht. Der US-Präsident aktiviert daraufhin das „Phantom Protokoll“, das den IMF fortan verleugnet. Sollte es Hunt und seinem Team rund um Jane Carter (PAULA PATTON), Benji Dunn (SIMON PEGG) und dem undurchsichtigen Brandt (JEREMY RENNER) nicht gelingen, die Drahtzieher zu fassen, werden sie für das Attentat verantwortlich gemacht und weltweit als Terroristen gebrandmarkt und gejagt werden. Ohne Unterschlupf, Rückendeckung oder Verbündete führt ihr Weg sie von Prag über Moskau nach Vancouver und Dubai, um dem geheimnisvollen Mann (MICHAEL NYQVIST) auf die Spur zu kommen, der im Hintergrund die Fäden zieht. Doch eines ist klar: eine Mission: Impossible gibt es für sie nicht…

Los geht es mit dem im Livestream vom Roten Teppich um 17:15 Uhr – direkt hier auf DigitaleLeinwand! MI4- Phantom Protokoll startet am 15.12.2011 (als Flattie, dafür aber mit IMAX-Szenen) in den deutschen Kinos. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Film-Webseite.

Stell Dir vor, Du machst zum ersten Dezember ein riesiges Geschenkpaket Deines Adventskalenders auf- und heraus kommt Mariah Carey und singt den Weihnachtsklassiker „Stille Nacht“. Geht nicht gibt’s nicht. Als Promotion veranstaltete die Deutsche Telekom ein Multimedia-Spektakel für die Weiterführung ihres Markenversprechens “Life is for sharing”. Zeitgleich wurde in den 5 Ländern Deutschland, Kroatien, Mazedonien, Montenegro und Polen ein Konzert von Mariah Carey gezeigt- in Form eines Hologramms. Die optisch räumliche Projektion In erschien Mariah vor dem Publikum in Form eines Hologramms und performte mit echten Tänzern an ihrer Seite. Dieses Ereignis wurde zum einzigartigen “life is for sharing moment”, das ihr euch hier ansehen könnt:

Auch wenn es etwas still um Mariah Carey geworden ist- sie gilt als eine der erfolgreichste Sängerinnen mit den meisten Plattenverkäufen aller Zeiten. Die Kampagne wurde von Saatchi & Saatchi UK kreiiert, das Frankfurter Event von Saatchi & Saatchi Berlin betreut. Dabei inszenierte man auch die holografische Illusion – als wäre Carey tatsächlich live auf der Bühne, tritt sie die ersten 10 Minuten vor den Zuschauern auf. Anschließend wird die Überraschung enthüllt- das Hologramm zerbirst in der Luft. Die Sängerin kehrt in neuer Form zurück auf die Bühne und vereint die teilnehmenden Städte in einer herzerwärmenden Darbietung des traditionellen Weihnachtsliedes „Stille Nacht“, dem sie noch ihren Welthit ‘All I want for Christmas is You‘ drauflegt. Mariah Carey äußert sich optimistisch über die neue Konzertform: „I think this holographic technology is first step on an interesting journey, there are so many things that could be done, to have the experience of being there and to be able to combine the technology, it’s so vast that the possibilities are endless, I think that this is probably just a tiny step in the direction we can go as artists and performers to really help unite our fans, our audiences and ultimately hopefully the world.“

Technisch kam die Musion Eyeliner-Technologie zum Einsatz, eine digitale Variante der klassischen Bühnenillusion Pepper’s Ghost. Wie die Technik funktioniert, zeigt dieses Video:

Alice Cooper hat bereits im Frühjahr ein Holo-Konzert gegeben, das in mehreren Städten simultan zu sehen war. Der Reiz scheint neben dem Einsatz der neuen Technologie und Projektionsform auch im Gemeinschaftserlebnis zu liegen, eine einmalige Veranstaltung, die viele gemeinsam zur gleichen Zeit erleben und teilen. Wen wünscht ihr euch für ein holografisches Konzert in eurem 4D-Holografie-Kino?

„Your film is about the magic of cinema, and the movie is magical to watch.“ Was für ein Kompliment! Die beiden großen Filmemacher Martin Scorsese (Happy Birthday, Marty!) und James Cameron sprechen über den Einsatz von 3D in Scorseses neuem Film HUGO. Wir haben ein 2 minütiges Video mit den beiden für euch, das klar macht: 3D wird weiterhin als Gimmick unterschätzt, welche Möglichkeiten Stereoskopie für ein Drama hat, könnte HUGO nun für viele ausloten. Davon ist selbst James Cameron beeindruckt, der zugibt, dass HUGO das beste 3D liefert, das er bisher gesehen hat. Leider müssen wir uns noch bis zum 9. Februar 2012 gedulden, bis HUGO CABRET auch in unseren deutschen 3D-Kinos anläuft.

Beim Hollywood-Reporter gibt es noch das Transkript eines Interviews mit den beiden in voller Länge, das Video gibt es gleich hier:

Die Digitalisierung schreitet voran. Und der operative und finanzielle Aufwand der Volldigitalisierung soll nicht schleichend in den Häusern Einzug halten. Die Cineplex-Gruppe begleitet die Volldigitalisierung ihrer Häuser mit der breit angelegten Kampagne PREMIUM DIGITAL.

Kaum wurde der Vertrag mit Digitalisierungspartner Ymagis unterschrieben, startet Cineplex nun eine Kampagne, um die Besucher über diesen weitreichenden Schritt zu informieren und die Vorteile für die Kunden herauszustreichen. Mittelpunkt der Offensive PREMIUM DIGITAL ist das perfekte Bild und der perfekte Ton in den digitalisierten Cineplexen. Start der Kampagne war am Donnerstag, 20. Oktober, im Cineplex Warburg bei Betreiberfamilie Schlinker. Dort sind inzwischen alle sechs Säle digitalisiert. Zu diesem Anlass wurde dort die Kampagne von Andreas Crüsemann, Leiter des nationalen Marketings und Vertriebs und von Thomas Haver, Account Director der Essener Agentur KUGELFISCH, gemeinsam mit der Betreiberfamilie Schlinker vorgestellt.

Die Kampagne soll alle Sinne ansprechen, die einen idealen Kinobesuch ausmachen. Darum spielen die drei Slogans mit überraschenden Erwartungen und doppelten Interpretationen: „Spüre Deine Sehsucht“, „Erlebe Deine Sinnflut“ und „Der neue digitale Augasmus“. Zum Einsatz kommen einerseits klassische Werbemittel wie Printanzeigen, Poster oder Cinema-Lights, andererseits geht Cineplex auch neue Wege mit Guerilla-Marketing-Aktionen, bei denen die Bürgersteige mit einer Schablone „sauber“ gesprüht werden und anschließend Schlagwörter wie „Sinnflut“ oder „Sehsucht“ zu sehen sind. Des Weiteren können die Kinobetreiber mit einem Signet zum Aufkleben auf Postern oder anderen, großflächigen Werbemitteln ihre Kunden auf PREMIUM DIGITAL aufmerksam machen. Außerdem wird die Kampagne in der Online- Präsenz und vor Ort mit einem Informationsstand flankiert. Für die Kampagne wurde auch ein aufwändiger Kinospot in 2D und 3D von der Firma KINOSPOT.DE produziert.

„Mit der Kampagne wollen wir unsere Besucher einladen, die Vorteile der von uns angestrebten Volldigitalisierung kennen und schätzen zu lernen“, so Andreas Crüsemann. „Ich freue mich, dass das Cineplex Warburg als eines unserer ältesten und kleinsten Cineplexe als erster Standort durchdigitalisiert ist, und wir die Kampagne hier starten können. Technische Innovation wie auch beste Ton- und Bildqualität müssen nicht von den Metropolen ausgehen und Jahre brauchen, bis sie in der Fläche angekommen sind!“

Mit der Digitalisierung, die in den kommenden sechs Monaten in allen Cineplex-Standorten abgeschlossen sein soll, baut Cineplex seine bereits im Bereich 3D digital bestehende Marktführerschaft in Deutschland konsequent aus. „Die Kampagne soll auch unsere Kunden darauf aufmerksam machen, dass wir in die bestehende Technik noch einmal investiert haben, um ihnen in der bestmöglichsten Qualität einen perfekten Kinotag zu bereiten“, so Dr. Heribert Schlinker, Geschäftsführer des Cineplex Warburg.

Dr. Heribert Schlinker, Andreas R. Crüsemann, Ute und Judith Schlinker (v.l.n.r) präsentieren die Kampagne „Premium Digital“ im Foyer des Cineplex Warburg im Kreise der Cineplex-Mitarbeiter.

Dr. Heribert Schlinker, Andreas R. Crüsemann, Ute und Judith Schlinker (v.l.n.r) präsentieren die Kampagne „Premium Digital“ im Foyer des Cineplex Warburg im Kreise der Cineplex-Mitarbeiter.

Auch Thomas Haver von der Essener Agentur KUGELFISCH unterstreicht die Wichtigkeit dieser Kampagne: „Cineplex ist State of the Art, was Technik angeht. Für den Besucher bedeutet das ein bisher unerreicht sinnliches Kino-Erlebnis. Genau das wollen wir mit der Kampagne PREMIUM DIGITAL betonen.“

Die Kampagne wird in den kommenden Monaten lokal in den einzelnen Cineplex-Standorten eingesetzt, sobald diese voll digitalisiert sind. In der kommenden Woche wird sie in den Cineplexen Kassel und Siegburg gestartet und in rund sechs Monaten durch alle Cineplex-Kinos gelaufen sein. Cineplex ist ein Verbund mittelständischer Kinounternehmen in Deutschland. Mit über 460 Leinwänden in 86 Kinos gehört die Cineplex-Gruppe zu den Marktführern in Deutschland. Die einzelnen Unternehmen der gut 25 inhabergeführten Betreiberfamilien sind wirtschaftlich unabhängig, haben sich aber in allen wichtigen Geschäftsfeldern des heutigen Kinobetriebs zusammengeschlossen, um Kostenvorteile und Synergien realisieren zu können. Die Cineplex Deutschland GmbH & Co. KG, an der alle Gesellschafter beteiligt sind, erbringt zentrale Dienstleistungen wie Einkauf, Marketing, IT, Interessenvertretung und Kooperationsmanagement.