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Warum manche Leute 3D hassen…
Liebe Leute,
ich bin es leid in der Diskussion um das moderne 3D-Kino von Anaglyph-3D-Brillen zu lesen. Von Kopfschmerzen, Speeren in den Augen (Beowulf…) und der Albernheit eine Brille zu tragen. Wirklich. Ja, ohne Brille derzeit keine dritte Dimension auf der Leinwand. Der Rest – Schnee von gestern.
Doch die Argumentation dreht sich immer um die selben alten Kerne- Trash, Kopfschmerzen, Effekte- häufig von Personen, die noch nie einen 3D-Film im Kino gesehen haben.
Für mich wird es mittlerweile zu anstrengend. Ich verstehe zwar den Ursprung der Kritik. Und ich bin kein 3D-Evangelist, der im stereoskopischen Kino die Lösung aller Probleme sieht. Aber ich möchte mich mehr um die Gestaltung der Zukunft kümmern, statt darüber zu diskutieren, ob jemand in 10 Jahren überhaupt das Internet noch benutzt (wie beispielsweise im Jahr 1998 geschehen). Ja, man kann über die Rechtmäßigkeit höherer Ticketpreise für schlecht konvertierte 2D-Filme wie „Kampf der Titanen“ reden. Über das umweltgerechte Recycling der Einweg-3D-Brillen. Vor allem sollte man über die neuen gestalterischen Möglichkeiten, die eine Tiefendimension auf der Leinwand ermöglicht, diskutieren und seine Kreativität unter Beweis stellen.
Ich genieße solche Veranstaltungen wie die Insight Out, wo die Neugier der Teilnehmer aus allen Nähten platzt, und man nicht über das „OB“, sondern über das „WIE“ diskutiert. Dazu seid ihr herzlich eingeladen.
Und möchte schließen mit einem Ausschnitt aus einem Interview mit Martin Scorsese, der mit „Hugo Cabret“ seinen ersten Kinderfilm und seinen ersten 3D-Film produziert: “We see in depth, for the most part. We go to the theater — it’s in depth. Why couldn’t a film like `Precious’ be in 3-D? It should be.” Und weiter: “I’d love to do one. It just seems natural that we’d be going in that direction. It’s going to be something to look forward to, but to be used interestingly.”
Amen.
Wer dennoch Wasser auf seine Kritikmühle braucht, darf sich seine tägliche Portion im Video vom Boxofficejunkie holen:
Nach dem Kino auch die Tageszeitungen: Springer plant BILD-Zeitung in 3D
Die Axel Springer AG will demnächst eine dreidimensionale Ausgabe der BILD-Zeitung auf den Markt bringen. Das bestätigte eine Verlagssprecherin. Dabei handele es sich zunächst um eine einmalige Aktion. Die Sonderausgabe wird komplett in 3D gestaltet sein, zum Betrachten benötigt man eine im Handel erhältliche 3D-Brille (wer sich schon mal vorab versorgen möchte, kann hier eine 3D-Brille bestellen). Alle redaktionellen Beiträge, Fotos und Anzeigen erscheinen dann dreidimensional. Den Erscheinungstermin nannte die Sprecherin noch nicht. Eingebunden in die Aktion wird ein Anzeigenkunde, der die 3D-Ausgabe der BILD-Zeitung exklusiv belegt.
Das Springer-Blatt hängt sich mit der geplanten Aktion an den 3D-Film-Boom an, der den Kinos zurzeit hohe Besucherzahlen beschert. Auch die Fernsehbranche rechnet sich mit der dritten Dimension neue Chancen aus; erste Geräte sind bereits auf dem Markt. Für klassische Druckmedien ist die räumliche Darstellung aber wohl kaum mehr als ein Marketing-Gag, kommt hier das Anaglyph-Verfahren („Rot-Grün-Brille“) zum Einsatz, mit dem das heutige 3D-Kino nichts mehr gemein hat.
Zu der ‚Bild‘-3D-Ausgabe und weiteren Aktionen mit Anzeigenkunden äußert sich Dietmar Otti, der beim Vermarkter Axel Springer Media Impact den Bereich ‚Marke‘ leitet, in einem Interview in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „new business“. Die ist bestimmt nur in 2D, aber ich werd mir die aktuelle Ausgabe trotzdem mal besorgen.
Quelle: New Business
Premiere des Crysis 2-Trailers als analoges Daumenkino
Trailer bewerben Filme, laufen im Vorprogramm des Kinos oder auf Rechner, Fernseher und Mobilgerät. So war es einmal, mittlerweile gibt es Trailer für viele Produktarten, und es geht auch gänzlich analog mit einem Daumenkino.
Electronic Arts und Crytek haben am 6. April in New York ein Promotion-Event für das neue Computerspiel Crysis 2 abgehalten. Um auf das Event aufmerksam zu machen, wurden Daumenkinos an ausgewählte Personen verschickt, die den Teasertrailer in Standbildern enthält. Schnell durchgeblättert entsteht so Bewegung und aus den Bildern wird ein Film. Natürlich ist Kino immer noch das Größte, so hat man den echten Film-Trailer dann erstmals auf dem Promoevent der neugierigen Masse präsentiert.
Und wenn man jetzt statt normal bedrucktem Papier noch Lentikularbilder benutzt, würde das sogar in 3D funktionieren. Das wäre ein teurer, aber auch sehr bemerkenswerter Spaß!
Hier ein Video vom Crysis 2-Trailer-Daumenkino:
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Hochgeladen von AllGamesBeta. – Klicke hier für mehr Konsolen und PC-Spiel Videos.
(via Onipepper)
3D verändert die Welt der Gemälde-Klassiker – 3DTV-Viral von Samsung
Mit der dritten Dimension wird alles besser- sogar klassische Gemälde von DaVincis Vitruvian Man über Seurats Pointillismus bis Vermeers Mädchen mit dem Perlenohring. 3D erweitert nicht nur den Raum, sondern erzählt die wahre Geschichte des Bildes- und so wird auch aus stillen Portraits noch ziemlicher rock’n’roll!
Geschicktes Viral zur Bewerbung von Samsungs 3DTVs. Zielgruppenorientiert (jung und männlich) greift man sich für eine virale Verbreitung das „Langweiligste“ der Kultur heraus, das durch 3D zur Sensation wird.
Ganz großes Kino, äh, tiefes TV!
(Update: Samsung hat das Video auf Youtube löschen lassen. Gibt gerade nur noch eine Version auf Yougoggle. Aber besser als nix!)
(Danke an Alex für den Link!)
interaktiver Trailer für Iron Man 2 – jetzt auf DigitaleLeinwand.de ansehen
Der Eisenman fliegt ab dem 6. Mai 2010 zum zweiten Mal an die Kinokasse und bietet bestes Popcorn-Kino für Comic- und Technikfans. Jetzt gibt es einen interaktiven Trailer für Iron Man 2.
Trailer laufen noch immer linear ab um uns eine Geschichte zu erzählen, oder aber die Elemente und Höhepunkte des Films zu präsentieren. Nun ist nicht jeder vertraut mit dem Universum von Iron Man, während der Fan sich bei endlosen Charakterdarstellungen langweilt, ist der Newbie schon überfordert mit dem Grundarsenal der auftretenden Figuren. Iron Man macht es richtig und liefert nun einen interaktiven Trailer, bei dem Hotspots an verschiedenen Stellen einen Zugangspunkt für weiteres Material bieten. So werden nicht nur alte und neue Charaktere von Pepper Potts über die Black Widow bis Whiplash vorgestellt, es gibt auch Infos über die Evolution des Iron Man Suits, sowie Material zu den Kernszenen des Films wie dem Autorennen „Race of Champions“ und der Stark Expo 2010.
Etwas ähnliches hatte James Camerons Blockbuster „AVATAR- Aufbruch nach Pandora“ im letzten Jahr als Desktop-AIR-Applikation angeboten. Der interaktive Trailer zu Iron Man 2 kommt als Widget direkt im Browser und lässt sich für die virale Verbreitung natürlich auch in alle möglichen Plattformen von Facebook bis WordPress einbetten.
Gut gemacht, altes Blech sieht anders aus! Und hier nun der interaktive Trailer für Iron Man 2:
Social Media in der Marktforschung – Twitter prognostiziert Erfolg von Kinofilmen
Mit Twitter lässt sich das Einspielergebnis von Kinofilmen am marketingtechnisch wichtigen Startwochenende exakt voraussagen. Zu diesem Schluss kommen zwei Wissenschaftler aus den HP Labs in Palo Alto. Mithilfe von entsprechenden Computer-Algorithmen und einem Trackingsystem, das Twitter-Einträge zu neu startenden Kinofilmen auswertete, konnten die Technologieforscher mit laut eigenen Aussagen 97-prozentiger Genauigkeit den Kassenerfolg der ausgewählten Filme voraussagen.
Für das Experiment analysierte das HP Lab beinahe drei Mio. Twitter Updates zu den 24 größten Kinostarts in den vergangenen drei Monaten. Über die Erkenntnisse, die durch Filme wie „Avatar“, „Alice im Wunderland“ und „Twilight New Moon“ gewonnen wurden, konnte das Einspielergebnis der romantischen Komödie „Dear John“ sowie von „The Crazies“ genau vorausgesagt werden. „Dear John“ etwa spielte 30,71 Mio. Dollar ein, das Twitter-Analysetool hatte 30,46 Mio. berechnet. Und auch bei „The Crazies“ lag man mit vorhergesagten 16,8 Mio. Dollar (tatsächlich: 16,07 Mio.) nur knapp daneben.
Wie genau das Tool funktioniert, ist natürlich ein Geschäftsgeheimnis. Ich vermute, dass man semantische Zusammenhänge mit positiven und negativen Reaktionen ermittelt. In der Gesamtmenge lassen sich dann entsprechende Vergleiche zu anderen Filmstarts ähnlicher Trends ziehen. Aber das ist nur eine Vermutung von mir, da stecken selbstverständlich hochgewitzte Algorithmen dahinter.
Hollywood ist schon lange auf der Suche nach zuverlässigen Analyse- und Marketingtools, zumal sich aufwändige Methoden wie Test-Screenings sowie Telefon- und Onlineumfragen immer wieder nur als begrenzt aussagekräftig erweisen. Dass die automatisierte Analyse von Web-2.0-Communitys und Social Media hier einen zukunftsträchtigen Weg aufzeigt, ist allerdings nicht erst seit dieser neuen Twitter-Studie bekannt.
So forscht etwa Peter Gloor am MIT Cambridge seit mehreren Jahren an Lösungen, wie der riesige Pool an Social-Media-Informationen in der Trendforschung eingesetzt werden kann. Neben Twitter und Facebook bergen eine Reihe von Online-Foren, Blogs und anderen Plattformen die notwendigen Hinweise, um den Erfolg oder Misserfolg eines Filmes vorauszusagen. „Allein über die Leseraktivitäten und Forumsdiskussionen auf der wichtigsten Filmplattform Internet Movie Data Base lässt sich mit unserem Analysetool schon Wochen vorher erkennen, in welchem Umfang ein Film die nötigen Publikumsmassen anziehen wird“, so Gloor im Interview mit pressetext.
„Bei der erfolgreichen Vermarktung eines Produkts geht es immer mehr darum, die richtigen Trendsetter innerhalb der sozialen Netze herauszufinden und diese für sich zu gewinnen – sei es bei Blogs, Online-Foren, Facebook oder Twitter“, erklärt Gloor. Werden gewisse Trends sichtbar, kann die Industrie folglich noch marketingtechnisch gegensteuern bzw. Marketingaufwendungen überhaupt auf andere Projekte umlenken. Mit derartigen Analysemethoden, die auch eine semantische Inhaltsanalyse miteinbeziehen, könnte aber auch die Überlebenswahrscheinlichkeit von Software-Startups bzw. der Erfolg von Hedge Funds besser vorausgesagt werden, meint Gloor.
Die Analyse mach noch keine Vermarktungsstragie und gutes Marketing noch keinen guten Film. Wer im Verleih und in der Filmproduktion aber noch immer denkt, dass Social Media Marketing unnötig und neumodisch sei, sollte sich dringend informieren. Für kleine Filme ist es die Chance mit wenig Geld aber viel Manpower zum Thema zu werden, für große Produktionen gehören Profile und Community-Management auf Twitter, Facebook und Co. ganz selbstverständlich zur regulären Kommunikation.
Gerne kann man sich direkt an mich wenden, ich kenn da ein paar hervorragende Leute, die ihr Handwerk verstehen. 😉
Quelle: pressetext.deutschland