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Blogger-Hangout über Digital HD- Start von WOLVERINE- WEG DES KRIEGERS
Kämmt den Backenbart und poliert die Fingernägel, der beliebteste X-Men ist mit seinem aktuellen Soloabenteuer zurück im Heimkino! In James Mangolds WOLVERINE- WEG DES KRIEGERS folgt ihr dem von Hugh Jackman markig gespielten Kultcharakter mit den Extra-Koteletten in die exotische Kulisse des Japans zwischen Tradition und moderner Technik. James Howlett aka Logan aka The Wolverine soll von einem alten Bekannten seiner Unsterblichkeit beraubt werden, was für den einen ein verhasster Fluch, begehrt der andere im Zeichen des bevorstehenden Todes. Ganz in der aktuellen Gemütslage der Superhelden-Verfilmungen wird Wolverine verwundbar und schwach, gar gegenüber dem weiblichen Geschlecht. Im Kampf gegen die japanische Yakuza und die Mutantin Viper (Svetlana Khodchenkova) erhält Mr. Kernig kräftige Martial Arts-Unterstützung von Rila Fukushima als Yukio.
in Japan will man Wolverine an die Unsterblichkeit
Filmblogger-Hangout
Anlässlich des Heimkino-Starts von Wolverine – Weg des Kriegers hat sich 20th Century Fox Home Entertainment etwas besonderes ausgedacht. Ausgewählte Blogger hatten im Vorfeld die Möglichkeit den Film als Digital HD herunterzuladen und darüber in illustrer runde zu diskutieren. Ich erhielt zwar auch eine Einladung zum Blogger-Hangout, war aber terminlich leider verhindert, daher könnt ihr meine Erfahrungen mit dem Digital HD-Format weiter unten nachlesen. Als Moderator des Hangouts hat man sich Daniele Rizzo eingeladen, der natürlich um seine Verkleidungsleidenschaft voll ausleben durfte (wenn auch das Hugh Jackman Wolverine -Workout hätte früher starten müssen 😉 ). Beim Hangout mit dabei waren die Blogger-Kollegen Marcel Gassen von Sofahelden, Ben Hammer, Ronny Dombrowski von Cinetastic, Andreas Schulz von DVD-Fan, Markus von Mind Your Own F*** Business und Philipp Süßmann von den Fiilmjunkies. Merkt ihr was? Die Marvel Fan-Girls fehlen in der Runde- wo seid ihr (die einzige Lady im Video-Chat stammte von der betreuenden PR-Agentur) ?
Was denkt ihr über den filmischen Google Hangout? Nerdtalk? Eine neue Form der Film-Besprechung? Seht selbst, was die Kollegen diskutierten:
Über Digital HD
Mit Digital HD etabliert 20th Century Fox den digitalen Download über verschiedene Mediatheken. Dabei fällt der physische Datenträger weg, der Kunde lädt sich seinen Film auf einem Portal seiner Wahl herunter. digital HD oder auch DHD abgekürzt wurde vor erstmals in den USA mit dem Film „Prometheus“ angeboten, der am 18. September 2013 als „Digital HD“ erschien, der Disc-Start mit Blu-ray und DVD lag auf dem 11. Oktober. Das ist auch der größter Vorteil des Formats: die Filme sind legal deutlich früher als Download verfügbar. Dabei ist die Preisgestaltung natürlich an den Disc-Preisen orientiert und liegt etwas drunter. Als Vorteil wird benannt, dass man sich den Film in der persönlich gewünschten Form auswählen kann, so dass auch Smartphone, stationärer Rechner, Tablet PC oder Smart TV bedient werden. Auf der Webseite www.digitalhd.de wird man auf das Angebot hingewiesen, leider sind die Infos nicht sehr umfassend, auch als DHD-Filme werden lediglich Prometheus, Schiffbruch mit Tiger- Life of Pi, Epic und Stirb langsam- ein guter Tag zum Sterben gelistet. Der aktuelle erscheinende Wolverine- Weg des Kriegers steht eine Woche lang exklusiv als Digital HD zur Verfügung, bevor am 29.11.2013 der reguläre Verkauf von DVD und BD startet. Dabei handelt es sich um einen Kauf des Films, nicht um einen Leihfilm.
das Digital HD-Angebot ist noch recht überschaubar
die Download-Experience
20th Century Fox war so freundlich mir einen Digital HD- Gutschein-Code zur Verfügung zu stellen. Wenn man iTunes auf dem Rechner installiert und seine Updates brav gefahren hat, ist das auch sehr einfach. Der Code wird einfach in ein Feld eingegeben und bestätigt, dann beginnt der Download des Films automatisch. Was den Vorteil in der Bildqualität bringt, hat mitunter auch den Nachteil in er Datenmenge. Der HD- Download in 720p bringt eben auch eine Größe von 4,84 GigaByte mit sich, in SD sind es immerhin 2,4 GB. Auf einem stationären Rechner mit einer DSL-Leitung unproblematisch, für den mobilen Download auf Tablet und Smartphone natürlich aufgrund von Übertragungsgeschwindigkeit und Drossel-Volumina ungeeignet. Derzeit denkt der pinke Telekommunikationsriese über stationäre Download-Stations an hochfrequentierten Orten wie Bahnhöfen, Flughäfen oder Shops mit extrem hoher Download-Geschwindigkeit nach, vielleicht wird es dann interessanter. Der HD-Download dauert mit meiner 16.000-DSL-Leitung statt der zunächst von iTunes geschätzten vier Stunden dann nur 2,5 Stunden, aber die muss man eben vor dem Filmgenuss einplanen. Was mir erst nach Blick in den Quell-Ordner bewusste wurde: man lädt sowohl die HD wie auch die SD-Variante des Films herunter. Vermutlich um dann auf dem jeweiligen Gerät auch die passende Version anzubieten. Zusammen mit den Extras waren es dann insgesamt 7,15 GB an Daten.
Wolverine – Der Weg des Kriegers im iTunes-Store
Portierbarkeit und Rechtemanagement
Möglicherweise wird die freie Endgeräte-Auswahl von Digital HD ein wenig missverstanden. Mit der Entscheidung für die Filme-Plattform entscheide ich auch meine nutzbare Peripherie, wenn ich bei iTunes kaufe, kann ich eben nicht auf dem Android-Smartphone schauen. iTunes weist auch darauf hin, dass sowohl der Computer wie das Display HDCP unterstützen müssen. Mit der High Bandwidth Digital Content Protection- Verschlüsselungstechnik sind auch Blu-rays geschützt. Anders als bei Ultra Violett kaufe ich einen film eben nicht mehr physisch auf einem Datenträger und erhalte einen digitalen Download als sogenannte Digital Copy dazu, sondern erwerbe den Film ausschließlich digital. Gegenüber dem Kaufpreis der Blu-ray mit 16,99 Euro zum Verkaufsstart liegt die Digital HD-Fassung mit 13,99 Euro günstiger, ist aber eben auch an einen Account gebunden und nicht ausleihbar/übertragbar. Die SD-Variante wird auf iTunes nochmals 2 Euro preiswerter angeboten, was dann einen Euro Rabatt gegenüber der Kauf-DVD ausmacht. Das Bonusmaterial ist als .m4v auch mit einem alternativen Player abspielbar, der Hauptfilm (SD- und HD- Version) hingegen nur über die iTunes-Oberfläche.
Bildqualität, Extras und Extended Cut
Natürlich habe ich beim Ansehen von Wolverine- Der Weg des Kriegers als Digital HD auch ein wenig auf die Bildqualität geachtet. Diese liegt deutlich über dem SD-Standard, und erreichte trotz der 720p auf einem Full HD-Display ein sehr gutes Bild. Wobei- was hab ich denn jetzt gesehen? Im Kontext-Menu des Films lässt sich 1080p als Standard auswählen, in der Filmbeschreibung sind die Größen von HD mit 720p und von SD vermerkt. Die Konturen und die Bildzeichnung sind scharf, die Farben lebendig und auch in dunklen Szenen deutlich. Auch in rasanten Szenen und schnellen Schnitten gibt es kein Problem mit Unschärfen. Lediglich an einigen wenigen Stellen sind Kompressionsartefakte zu sehen, beispielsweise in den Wolken beim Nachtflug nach Japan. Erstaunlicherweise tritt das in ruhigen Szenen auf- davon gibt es aber im Wolverine-Film nicht allzu viele. 😉 Sehen kann man dies auch an Szenen mit unscharfen gestalteten Hintergründen, Bokeh-Effekte von sich wiegenden Blättern leider dann schon mal unter geringen Artefakten. Damit kann ich durchaus leben. Und irgendwo muss es ja auch einen Unterschied zu einer Blu-ray mit deutlich höherem Speichervolumen geben.
an einigen wenigen Stellen sind in der Digital HD-Version Kompressions-Artefakte zu erkennen
Der Ton liegt umschaltbar in Deutsch und Englisch vor, die Untertitel ebenfalls, zusätzlich in Niederländisch. Ein Audiokommentar fehlt. Als Extra steht beim Digital HD- Download auf iTunes lediglich eine Featurette zur Verfügung, das ist weniger als bei der DVD. Als digitaler Download steht auch nur die Kinofassung zur Verfügung. Wer sich die (nachträglich konvertierte) Kinofassung ansehen möchte, muss zur Blu-ray 3D greifen, das nennt sich dann 3D Collector’s Edition. Dort ist auch der etwas 12 Minuten längere Extended Cut mit weiteren Szenen enthalten- allerdings wurde dieser nicht in 3D konvertiert und liegt nur in 2D vor. Leider gibt es bei der digitalen Fassung auch keine Möglichkeit zur Synchronisation mit der Second Screen-App.
Die Second Screen-App gewährt tiefere Einblicke in die Hintergründe der Produktion
Fazit
Lohnt sich Digital HD gegenüber dem Kauf einer Blu-ray? Die Antwort ist ein klares Jein. Wer sich von physischen Datenträgern aus Platzgründen verabschieden will, ein Abspielgerät ohne Laufwerk nutzt oder preisbewusst legal einen Film erwerben möchte, kann getrost auf die Digital HD- Fassung zugreifen. Größter Vorteil ist dabei, dass der Film definitiv früher als Download zu haben ist, als der Datenträger im Handel. Das frühere Verkaufsfenster schwankt dabei noch, bei Wolverine- Weg des Kriegers betrug es eine Woche. Wer Filme in Regalen sammelt, die 3D-Fassung sehen möchte oder besondere Ansprüche an Bild- und Tonqualität stellt, ist mit der Blu-ray besser bedient, die auch noch deutlich mehr Bonusmaterial enthält. Die Blu-ray 3D ist weiter das hochpreisigere Premiumformat des Films, so ist im Falle von Wolverine – Weg des Kriegers die Extended Version auch nur in dieser BD3D- 3 Disc-Collector’s Edition enthalten.
Mit steigendem Angebot, einer voranschreitenden Veränderung des Medienverhaltens und besseren Codecs werden sicher in Zukunft auch die Angebote gleichwertiger und damit attraktiver. Es lohnt sich also den Blick darauf zu haben.
Logan sieht in die Zukunft
Wolverine- Der Weg des Kriegers
Wolverine – Der Weg des Kriegers ist als Digital Download auf den gängigen Plattformen erhältlich und ab sofort auch als DVD, Blu-ray und Blu-ray 3D im Handel. Passend zur Blu-ray gibt es eine kostenlose Second Screen-App für Apple Devices, mit der man noch tiefer in die Hintergründe des Films einsteigen kann. Zudem lohnt es sich, den Abspann anzusehen, in der das kommende – Abenteuer X-Men: Zukunft ist Vergangenheit angeteast wird, das am 22.05.2014 in Deutschland in 3D und Dolby Atmos zu sehen und zu hören sein wird.
Kurzinhalt: Basierend auf dem gefeierten Comic-Klassiker führt das fesselnde Action-Abenteuer Wolverine (Hugh Jackman), den Kult-Charakter aus dem X-Men Universum, ins moderne Japan, eine ihm unbekannte Welt. Dort trifft er auf seinen größten Erzfeind und es kommt zu einem Kampf um Leben und Tod, der ihn für immer verändern wird. Zum ersten Mal ist Wolverine verwundbar und er stößt an seine körperlichen und emotionalen Grenzen. Er wird nicht nur mit tödlichem Samurai-Stahl konfrontiert, sondern muss sich auch seinem eigenen inneren Kampf gegen die Unsterblichkeit stellen. Doch dadurch wird er stärker, als wir ihn jemals zuvor gesehen haben.
Bilder © 20th Century Fox, Screenshots Digital HD, iTunes, Wolverine · Alle Rechte vorbehalten.
Gewinnspiel zum Filmstart von BATTLE OF THE YEAR
Nach dem harten Training und der Entwicklung neuer sensationeller Choreografien kommt es jährlich zum großen Show-Off der B-Boys. Die weltbesten Breakdancer battlen mit ihren Crews um die Meisterschaft- und selbstverständlich will jeder gewinnen. Nach der Doku „Planet B-Boy“ bringt Regisseur Benson Lee nun mit BATTLE OF THE YEAR einen fiktionalen Tanzfilm in die Kinos, der natürlich die Vorzüge des 3D-Kinos voll ausnutzt. Tanzen als Bewegung im Raum ist prädestiniert für das 3D-Kino, das haben die Danceflicks der letzten Jahre mehrfach belegt. Neben der Story um den verbissenen Wettkampf der US-Crew um den BOTY-Titel gibt es auch echtes Breakdance-Feeling zu spüren, der finale Contest wurde beim realen Battle of the Year- Wettbewerb in Montpellier gedreht.
Battle of the Year startet am 28.11.2013 in den deutschen 3D-Kinos. Zum Filmstart verlost DigitaleLeinwand mit freundlicher Unterstützung von Sony Pictures ein Battle of the Year-Fanpaket! Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Film-Webseite und auf der Facebook-Fanpage.
DigitaleLeinwand verlost mit freundlicher Unterstützung von Sony Pictures ein Battle of the Year-Fanpaket! Enthalten ist:
Um zu gewinnen, müsst ihr einfach die Lösung der Gewinnspielfrage mit Namen, E-Mail und Postadresse über das Formular unten einreichen. Selbstverständlich werden eure Daten vertraulich behandelt und nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt. Einsendeschluss ist der 06.12.2013 um 12 Uhr. Die Gewinner werden direkt per Mail benachrichtigt.
Hier die Gewinnspielfrage: „Was macht ein Tänzer beim „Ninety-Niner“?“
Rechtswege sind keine Powermoves, und von daher ausgeschlossen. Ich wünsche allen viel Glück!
Bilder © Sony Pictures · Alle Rechte vorbehalten.
Battle of the Year (Benson Lee)
Es ist mal wieder Zeit für Streetdance im 3D-Kino. Nach den großen Erfolgen der StepUp-Franchise und der europäischen Streetdance 3D-Ableger legt nun auch Sony Pictures im Tanzfilm nach. Im BATTLE OF THE YEAR wird gelocked, gebraked und gewavet, bis der Funky Beat erlischt. Die Story orientiert sich wie genreüblich am Wettbewerb verschiedener Crews, diesmal geht es aber um den größten der Breakdance-Szene, der Weltmeisterschaft Battle of the Year, auch als BOTY bekannt. Regisseur Benson Lee, der bereits mit „Planet B-Boy“ einen mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm über das BOTY ablieferte, drehte diverse Szenen auch während des finalen Wettbewerbs in Montpellier, es ist also echtes B-Boy-Feeling zu spüren. Der Film setzt sich in der Story das Ziel den Sieger-Pott dahin zurück zu bringen, wo alles begann- in die USA. Das mag für den Breakdance stimmen, der Battle of the Year-Wettbewerb hingegen stammt aus unseren Landen, 1990 gründete der Deutsche Thomas Hergenröther- ein B-Boy der „Burning Moves“- den internationalen Contest.
Neben den beeindruckenden Tanzakrobaten sind „Lost“-Star Josh Holloway, Laz Alonso und Chris Brown, die beide in „Stomp the Yard“ schon mal die passende Credibility sammeln durften. Gefilmt wurde digital auf den hauseigenen Kameras Sony CineAlta PMW-F3 und Sony PMW-TD300. Als Stereographer kam Grant Anderson zum Einsatz, der auch als Leiter des Sony 3D Technology Centers in Culver City, USA, agiert.
Battle of the Year startet am 28.11.2013 in den deutschen 3D-Kinos. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Film-Webseite und auf der Facebook-Fanpage.
Die Battle of the Year- Bildergalerie:
Kurzinhalt: Das Battle of the Year ist die Olympiade des Breakdance. Jedes Jahr findet ein Turnier statt, an dem die besten Tänzer der Welt teilnehmen. Der letzte Sieg des US-Teams liegt jedoch schon 15 Jahre zurück. Dante (LAZ ALONSO), ein Hip Hop Mogul aus Los Angeles, der früher selbst ein B-Boy war, will das Land, das diesen Sport einst erfunden hat, wieder zurück an die Spitze bringen. Er engagiert seinen guten Freund Blake (JOSH HOLLOWAY), einen ehemaligen Basketball Coach, als Trainer. Gemeinsam glauben sie fest daran, dass der richtige Trainer aus jedem Team Champions machen kann und stellen ein Dream Team aus den besten B-Boys des Landes zusammen. Blake bleiben nur drei Monate Zeit bis zum Battle of the Year, daher muss er sich jede Taktik, die er kennt, zu Nutze machen, um aus zwölf talentierten Individuen ein starkes Team zu formen. Denn nur dann kann es gelingen, die Trophäe wieder zurück nach Amerika zu holen – wo damals alles begann.
Der deutsche Battle of the Year- Trailer:
Das Battle of the Year- Hauptplakat:
Bilder © Sony Pictures · Alle Rechte vorbehalten.
Das Grand Cinema kehrt nach Berlin zurück- ZOO PALAST feiert heute seine Wiedereröffnung
Mit der Spätvorstellung von „22 Bullets“ schloß am 29.12.2010 die UCI Kinowelt Zoo Palast vor fast drei Jahren seine Pforten. Heute am 27. November 2013 öffnet der Zoo Palast von Hans-Joachim Flebbe seine Pforten mit einer feierlichen Wiedereröffnung. Anlässlich der Wiedereröffnung gibt es in diesen Tagen eine kleine Reihe über den Zoo Palast, in dem neben der Historie auch die Umbauten, die eingesetzte Technik und die Unterschiede im Kino-Konzept betrachtet werden. Selbstverständlich werde ich auch von der Premiere am 27.11. berichten und euch einen Qualitäts- und Komfort-Check nicht vorenthalten.
Heute geht es los mit einem kurzen Abriss über die Geschichte des Zoo Palastes und der Positionierung im Berliner Kinomarkt.
die markante Fassade erstrahlt im neuen Glanz- der Zoo Palast trägt seinen Namen wieder zurecht
Filmpremieren und digitaler Pionier
Der Kinostandort des heutigen Palastes war ein ganz alter: das „Palasttheater am Zoo“ zeigte bereits ab 1915 Filme, unter anderem feierte Metropolis im Jahr 1927 seine Uraufführung. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg im Jahr 1943 wurde die Ruine 1955 endgültig abgerissen. Der heutige Zoo Palast wurde 1956/1957 nach Plänen von Gerhard Fritsche in Zusammenarbeit mit Paul Schwebes und Hans Schoszberger erbaut, nach achtmonatiger Bauzeit wurde die Eröffnung gefeiert. Der Betreiber Max Knapp – der das Kino bis Anfang der 90er Jahre leitete- realisierte mit dem Zoo Palast ein architektonisches Novum. In dem freistehenden Kino wurden als sogenanntes „Bikino“ zwei Säle als gegenläufige Keile übereinander gesetzt. Der große Saal 1 verfügte über 1070 Plätze, das kleinere „Atelier am Zoo“ bot 550 Zuschauern Platz. Sehr prägnant ist die heute unter Denkmalschutz stehende Außenfassade mit den hellgelben Keramikfliesen, auf welcher großflächige Plakate die aktuellen Filme bewarben, bis vor wenigen Jahren noch aufwändig von Kinoplakat-Malern von Hand angefertigt. Durch zahlreiche Umbauten und Erweiterungen in den 1970er und 1980er Jahren steigerte der Zoo Palast seine Kapazität auf auf zuletzt neun Kinosäle mit insgesamt 2758 Plätzen. Seit dem Eröffnungsjahr 1957 bis ins Jahr 1999 diente der Zoo Palast als zentrales Wettbewerbskino für die Internationalen Filmfestspiele, aka Berlinale. Auch sonst war der Zoo Palast DAS Premierenkino in West-Berlin, es wurde für nationale Premieren gerne gebucht, diverse Weltpremieren wurden aufgeführt, von Alfred Hitchcock über Walt Disney, Erol Flynn, Gina Lollobrigida, Sophie Loren, von Jaques Tati bis Steven Spielberg- alle waren sie hier zu Gast.
Jährlich putzte sich der Zoo Palast für die Internationalen Filmfestspiele heraus
Bereits im Jahr 20o0 wurde der große Saal im Zoo Palast digitalisiert. Als erstes deutsches Kino erhielt das Kino unter der Führung von UCI einen digitalen Filmprojektor. Bei dem DLP-Gerät von Texas Instruments handelte es sich um einen Prototyp mit einer Auflösung von 1,3 K. Als erster Film wurde damit regulär Disneys „‚Fantasia 2000“ gespielt. UCI bewarb die Kino-Zukunft mit dem Slogan „Die Zukunft ist digital!“, Texas Instruments mit „Don’t watch the Film – Watch the Movie!“. Es wurden nur wenige Filme digital vorgeführt, unter anderem Disneys Hybridfilm „Dinosaurier‘, die CGI-SciFi „Final Fantasy“, das Historiendrama „Ritter aus Leidenschaft“, der Animationsfilm „Robots“ von den Blue Sky Studios und „Krieg der Sterne – Die Rache der Sith“. Hinter der Hand sprach man über die hohe Reparaturanfälligkeit des Projektors.
[Noch mehr Wissenswertes und Bilder aus den Jahren vor der Schließung gibt es bei den geschätzten Kollegen vom Kinokompendium, Berlins unabhängigen Kinoführer. ]
Ein glanzloses Ende für den Zoo Palast- und eine visionäre Idee für den Neuanfang
Zugegeben, in der bewegten Geschichte des Berliner Zoo Palastes waren die letzten Jahre keine glanzvollen. Als der Umbau des Bikini-Areals beschlossen wurde, verlor der Betreiber UCI Kinowelt das Interesse an einer Pflege des Kinos. Mitunter wurde gar mit einem Abriss gerechnet, der aber durch den Denkmalschutz verhindert werden konnte. Dennoch, das eh etwas schreiende Interieur verkam, am colagetränkten Teppichboden klebte nicht nur der Besucher fest, diverse Sitze waren verschlissen oder gar löchrig. Die Filme der Blockbuster-Programmierung waren im jeden Stadtteil die selben. Groß prangt weiter die Werbung an der Fassade: „Das Premierenkino“. Doch diese Zeiten waren vorbei.
Der Zoo Palast im Jahr 2010- der Glamour ist in Vergessenheit geraten
Dieter Kosslick, Intendant der Berlinale, hätte am liebsten den Zoo Palast gekauft, um in vor dem drohenden Abriss zu bewahren. Doch dann nahte Rettung: Hans-Joachim Flebbe, der Anfang der 90er mit der von ihm gegründeten Cinemaxx-Kette schon einmal Hausherr im Zoo Palast war, nahm sich vor mit dem neuen Konzept des Premiumkinos das Haus wieder zu seinem alten Glanz zurückzuführen.
Der Umverteilungskampf im Berliner Kino
Die Ströme der Berliner Kinobesucher haben sich in den letzten Jahren mehrfach verschoben. Der Untergang der Kinomeile am Ku’damm und die Zentralisierung in der neuen Mitte am Potsdamer Platz mit dem CinemaxX und dem CineStar OV im Sony Center entwickelte sich zur Spirale. Die Berlinale nutzt die Kinodichte der Multiplexe mit den 28 Sälen zusammen mit der Kinemathek und dem Berlinale Palast am Marlene-Dietrich-Platz, der sonst als Musicaltheater dient. Das Cubix am Alexanderplatz holte nicht nur die Besucher des östlicher gelegenen Kosmos-Komplexes weiter in die City Ost, mit der direkten S-Bahn-Verbindung pendelt man auch schnell von den Hotels um den Zoo ins Kino.
Mit Flebbes erstem Premiumkino in Berlin, der Astor Filmlounge, erlebte man eine kleine Umkehr. Nicht unbedingt für das jugendliche Blockbuster-Publikum, sondern für Erwachsense jenseits der 30, denen Kino mittlerweile zu laut, zu abgefertigt und mit zu viel Nachos mit Käsesoße vergällt war. In der Filmlounge sitzt man äußert bequem und großzügig, das stilvolle Ambiente und kleine Annehmlichkeiten wie ein Parkservice, eine Garderobe und ein Begrüßungsgetränk machen das Filmprogramm des gehobenen Mainstreams wieder zu einem Erlebnis. Etwas, dass man sich mit seinem Partner gönnt, um einen schönen Abend zu erleben. Das Konzept geht auf. Flebbe eröffnet weitere Film Lounges in Köln im Residenz, in München im Hotel Bayerischer Hof und Frankfurt am Main in der Zeilgalerie mit dem selben Konzept. Seine Vision für die Renaissance des Zoo Palastes festigt sich. Die konkurrierenden Häuser könnten um ihre mittlerweile etablierte Besucherschaft bangen.
Der Zu Palast- alles andere als einladende Anti-Werbung
Die CineStar-Kinos lassen im März 2011 in Berlin Plakate kleben. Das Motiv zeigt die Außenfassade des Zoo Palastes leergeräumt, schmutzig und grau. In der Bildmanipulation wurde aus den Lettern „Zoo“ ein „Zu“ gemacht. Die Botschaft ist deutlich: der „Zu Palast“ ist geschlossen, für das Publikum bieten sich die CineStar-Kinos an, in die man sich auf machen soll. Zugegeben, sowohl die Ausführung der Plakatbeklebung, als auch die Sauberkeit des Stromkastens sind nicht so einladend, wie sie sein sollten. Ob diese Plakataktion wirklich von Erfolg gekrönt war, ist mir nicht bekannt.
Offen ist besser- hatte das CinemaxX noch eine Rechnung mit dem neuen Pächter offen?
Als sich die Bauarbeiten am gesamten Bikini-Komplex und somit auch am Zoo Palast verzögern und der Bau nicht zur Berlinale 2013 einsatzbereit ist, tritt CinemaxX mit überall in der Stadt ausliegenden Gratis Postkarten, den Edgar Cards, im Februar 2013 nochmal nach. Das erste Motiv zeigt ein Stück Berliner Mauer in grauem Beton mit Graffiti. Darüber prangt ein großes X im CinemaxX-Design mit dem Slogan „Offen ist besser! Cinemaxx Potsdamer Platz“. Dieselbe kreative Leitidee findet sich auf dem zweiten Motiv wieder, das den Rücken einer jungen blonden Frau zeigt, die nur mit einem BH oder Bikini-Oberteil bekleidet ist. Auch hier heißt es: „Offen ist besser“. In der Regel werden in Berlin 100.000 Edgar Freecards in 14 Tagen verteilt, die Botschaft dürfte sich also verbreitet haben.
Sex sells, auch Kinotickets
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Dieser Artikel war der erste der Reihe zur Wiedereröffnung des Berliner Zoo Palastes. Morgen gibt es einen Beitrag über die Umgestaltung und natürlich die glanzvolle Premiere.
Bilder © Jan Bitter/Zoo Palast (1), Agon S. Buchholz (Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported) (2), Marlonausberlin (Public Domain) (3), Gerold Marks (4), CinemaxX (5,6) · Alle Rechte vorbehalten.
Gewinnt coole Fanpakete zum Filmstart von Disneys DIE EISKÖNIGIN
Rechtzeitig zum Filmstart von Disneys 53. abendfüllenden Animationsfilm- DIE EISKÖNIGIN – hat man auch winterliches Wetter bestellt. So fühlt man sich fast wie im Königreich Arendelle, dass plötzlich mitten im schönsten Wetter einen Temperatursturz erlebt. Schuld ist nicht der Klimawandel, sondern die entfesselte Kraft der gerade zur Königin gekrönten Elsa, die sich als Eiskönigin in ihr winterliches Reich absondert. Doch ihre geliebte Schwester Anna gibt sie nicht auf, und stellt sich den Elementen.
Die Eiskönigin- Völlig unverfroren wird als klassisches Märchen mit modernisierter Storyline und vielen Gesangseinlagen erzählt. Mitunter drängen sich die Sidekicks Schneemann Olaf und Rentier Sven- wie auf dem Plakat- ein wenig in den Vordergrund. Der CGI-Animationsfilm der Regisseure Chris Buck und Jennifer Lee ist natürlich in 3D zu erleben, in einigen Kinos auch in Dolby Atmos-Sound. Zum Filmstart am 28.11.2013 verlost DigitaleLeinwand mit freundlicher Unterstützung von Disney zwei Eiskönigin-Fanpakete.
DigitaleLeinwand verlost mit freundlicher Unterstützung von Disney zwei Eiskönigin-Fanpakete! Enthalten sind jeweils:
Um zu gewinnen, müsst ihr einfach die Lösung der Gewinnspielfrage mit Namen, E-Mail und Postadresse über das Formular unten einreichen. Selbstverständlich werden eure Daten vertraulich behandelt und nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt. Einsendeschluss ist der 10.12.2013 um 12 Uhr. Die Gewinner werden direkt per Mail benachrichtigt.
Hier die Gewinnspielfrage: “Wie heißt der Autor der Märchenvorlage, auf dem DIE EISKÖNIGIN basiert?”
Rechtswege sind im Schelfeis erfroren und von daher ausgeschlossen. Ich wünsche allen viel Glück!
Bilder © Disney · Alle Rechte vorbehalten.
Von Hand und mit viel Liebe gemacht- Stopmotion-Studio Laika gibt Produktionseinblick in DIE BOXTROLLS
Mit den wunderbaren Filmen Coraline und ParaNorman hat sich Laika Entertainment in die Herzen der Stopmotion-Fans animiert. Nachdem es für den ersten Teasertrailer ihres kommenden Films Die BoxTrolls netzweit Beifallsstürme für die offensive Präsentation unterschiedlicher Erziehungskonstellationen gab, kommt nun ein zweiter Teasertrailer, der fast einer Featurette gleicht. es gibt einen kurzen Einblick hinter die Kulissen und die aufwändige Produktion, in der eben nicht nur die Figuren und die Sets sondern auch jedes Objekt erstmal produziert werden muss. Eben eine ganze Welt in den Händen der Laika-Artists. Eine Mühe, die sich lohnt:
In der Komödie nach der Roman-Serie “Here be Monsters!” von Alan Snow (deutscher Titel „Die Monster von Rattingen: Arthur und die Käsediebe“) geht es um in Schachteln gehüllte Trolle, die den Bürgern des viktorianischen Cheesebridge ihre Kinder und ihre stinkenden Käse klauen- so zumindest das Vorurteil. Laika hat Boxtrolls als Hybrid aus CGI und Stopmotion angelegt. Wie weit sie mit dieser Trennung gehen, ist noch unklar, in ParaNorman hatten sie ebenfalls diese Animationsmischform eingesetzt, um die Hexe effektvoll in die Geschichte zu implementieren. Wir können uns auf die Voicetalents Ben Kingsley, Isaac Hempstead-Wright, Elle Fanning, Jared Harris, Toni Collette, Nick Frost, Simon Pegg, Richard Ayoade und Tracy Morgan freuen. Die Regie führen Anthony Stacchi und Graham Annable, der bereits als Storyartist an Coraline und ParaNorman arbeitete. Deutscher Starttermin ist der 23. Oktober 2014 im Verleih von Universal Pictures. Und selbstredend wird auch Boxtrolls als stereoskopischer 3D-Film in die Kinos kommen.
Kurzinhalt: In der eleganten viktorianischen Stadt Cheesebridge trägt man die Nasen hoch. Und diese Nasen akzeptieren nur den Duft des leckeren Käses, der dem Ort zu großem Wohlstand verholfen hat. Auf alles andere schauen die hochnäsigen Bewohner abfällig herab – vor allem auf die BoxTrolls, die irgendwo tief unter der Stadt leben und erbittert gejagt werden, weil sie angeblich Käse und kleine Kinder stehlen. Aber so ist das eben mit den Vorurteilen: In Wirklichkeit sind die putzigen BoxTrolls ein harmloses und gemütliches Völkchen, die niemandem etwas zuleide tun und vor den Menschen noch viel mehr Angst haben als diese vor ihnen.
Der aufgeweckte elfjährige Junge Eggs ist im schillernd-fantastischen Reich der BoxTrolls aufgewachsen. Als Eggs‘ Adoptivvater Fish von den tollpatschigen Trolljägern entführt wird, wagt sich der Junge erstmals in die Stadt und er erkennt bald, worin seine Aufgabe besteht: Er muss dem fiesen Trolljäger Archibald Snatcher das Handwerk legen, um Fish zu befreien und die BoxTrolls vor dem Schlimmsten zu bewahren. Doch gleichzeitig begreift Eggs, dass er selbst einer der ungeliebten Menschen ist …
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(via Apple.com)