Bei meiner Arbeit am Bremer Figurentheater THEATRIUM habe ich die Berichterstattung der Presse immer gehasst: kein Redakteur kam um die Formulierung herum, dass wir die Puppen tanzen ließen- dabei waren Tanzszenen äußerst selten. In (CGI-) Animationsfilmen hingegen stellt man fest, dass auch außerhalb vom Genre Musical ziemlich oft getanzt und geträllert wird. Und dann kam Happy Feet in die Kinos. Pinguine – Oooh! Singend- knuffig! Und tanzend- Süß!
Die australische Produktion kam mit einem großen All-Star-Voice-Cast mit Elijah Wood, Robin Williams, Nicole Kidman, Hugo Weaving und Hugh Jackman. Und überzeugte durchaus mit einer Außenseiter-Story des kleinen Pinguins, der einfach einen anderen Rhythmus als die anderen fühlt. Mit 384 Mio. Dollar weltweitem Einspiel ein Riesenerfolg.
Nun kommt Regisseur George Miller anscheinend mit einem „more of the same“ – Happy Feet Two läuft, passend zur Eislandschaft, in der Vorweihnachtszeit an. Und natürlich diesmal mit den CGI-Industriestandard Stereo-3D. Wie der Trailer offenbart, sind Elija Wood, Robin Williams und Hugo Weaving wieder stimmlich mit dabei. Doch besonderen Spaß machen die beiden durchgeknallten Shrimps, gesprochen von Brad Pitt und Mad, äh, Matt Damon.

Hier die offizielle Synopsis:

Mumble, der Meister des Stepptanzes, hat ein Problem: Sein winziger Sohn Erik leidet unter Choreophobie. Weil er nicht tanzen will, reißt er aus und begegnet Sven dem Großen – einem Pinguin, der fliegen kann! Mit diesem neuen charismatischen Vorbild kann Mumble natürlich nicht konkurrieren. Doch es kommt noch schlimmer, als die Welt durch ungeahnte Kräfte aus den Angeln gehoben wird. Erik erlebt, welchen Mut sein Vater aufbringen kann: Um die Dinge wieder zurechtzurücken, vereint Mumble die Völker der Pinguine und jede Menge anderer fabelhafter Wesen – vom winzigen Krill bis zum gigantischen Seeelefanten.
„Happy Feet 2“ wird von George Miller inszeniert, der als Schöpfer des ersten Films den Oscar gewann. Die Sprecher der Originalfassung sind Elijah Wood, Robin Williams, Hank Azaria, Alecia Moore (P!nk), Brad Pitt, Matt Damon, Sofía Vergara, Common, Hugo Weaving, Magda Szubanski, Anthony LaPaglia, Richard Carter und Benjamin „Lil P-Nut“ Flores, Jr. George Miller schrieb das Drehbuch zusammen mit Gary Eck, Warren Coleman und Paul Livingston. Außerdem produziert Miller den Film mit Doug Mitchell und Bill Miller. Chris deFaria, Graham Burke und Bruce Berman sind als Executive Producers beteiligt. Stepptanz-Guru Savion Glover ist wieder dabei, um die Tänze zu kreieren, die auf der Leinwand von den Pinguin-Helden dargeboten werden. Kameramann ist David Peers, die Animationsregie übernimmt Rob Coleman. Als Sängerin ist P!nk zu hören, die Musik komponiert John Powell.

Happy Feet 2 startet auf den deutschen 3D-Leinwänden am 1.12.2011- übrigens mit einem stereoskopischen Looney Toons-Vorfilm „Daffys Rhapsody“.

Hier der neue Trailer für Happy Feet 2:

Es gibt aber auch schon einen deutschen Trailer, nur ohne Matt und Brad:

„Endlich Kinowetter!“ mag der eine oder andere gejubelt haben, als es letztes Wochenende im Altweiber-Sommer trotz Feiertag und Ferienstart die Kinozahlen eher vermieste. In dieser Woche heißt es: schlechteres Wetter, mit 1,4 Mio. verkauften Tickets auch bessere Umsätze. Doch ist auch der seit sechs Wochen anhaltende Lauf deutscher Produktionen auf dem Spitzenplatz der deutschen Kinocharts nach Besuchern beendet: das Spionage-Spoof-Sequel „Johnny English – Jetzt erst recht“ lockte rund 370.000 Besucher an. Unser kleiner Freund Wickie aus Flake hat nach einem etwas dünnbrüstigen erstem Wochenende nochmal richtig Fahrt aufgenommen: mit rund 325.000 Besuchern hatte Wickie auf großer Fahrt nicht nur mehr Wasser als in der Vorwoche unterm Kiel, sondern verteidigt aufgrund des 3D-Zuschlags nach Umsatz mit rund 2,6 Mio. Euro auch weiterhin Platz 1.
In den flachen RomComs „Männerherzen und die ganz, ganz große Liebe“ landeten 125.000 Besucher, „Freunde mit gewissen Vorzügen“ wollten etwa 75.000 Zuschauer sehen. Die Drei Musketiere kämpfen sich zäh aber beharrlich auf die Top 5 mit 55.000 gelösten Tickets, was nach Umsatz allerdings Platz vier bedeutet.

Der Real/CGI-3D-Mix Die Schlümpfe liegt mit weiteren rund 50.000 Besuchern knapp dahinter, aber eben noch vor „Melancholia“ und „What a Man“ mit je etwa gleicher Besucherzahl, aber weniger Umsatz. Der an diesem Wochenende sehr moderat gestartete Fright Night verpasste mit rund blutarmen 25.000 Besuchern die Top Ten, lieferte aber einen grandiosen 3D-Schnitt ab- kein Wunder bei 148 mal 3D und gerade mal zwei 2D-Kopien…

Charley (Anton Yelchin) versucht sich vergebens gegen den scheinbar übermächtigen Vampir Jerry (Colin Farrell) zur Wehr zu setzen.

Charley (Anton Yelchin) versucht sich vergebens gegen den scheinbar übermächtigen Vampir Jerry (Colin Farrell) zur Wehr zu setzen.

Die Top 5 nach Besuchern in der Übersicht:

  • Platz 1: Johnny English – Jetzt erst recht – rund 375.000 Zuschauer
  • Platz 2: Wickie auf großer Fahrt – rund 325.000 Zuschauer
  • Platz 3: Männerherzen und die ganz, ganz große Liebe – rund 125.000 Zuschauer
  • Platz 4: Freunde mit gewissen Vorzügen – rund 75.000 Zuschauer
  • Platz 5: Die Drei Musketiere – rund 55.000 Zuschauer

Kino für die Kleinsten, und das auch in 3D. Mit dem dritten Teil der Lauras Stern-Reihe setzen die Regisseure Thilo Rothkirch und Ute von Münchow-Pohl nach einem Franchise-Stoff nun wieder eine Buchvorlage von Klaus Baumgart um. Und adaptieren die Episode Lauras Stern und die Traummonstern als CGI-Animationsfilm im Zeichentrick-Look als deutsch/chinesich/indische Stereo-Produktion. Neben den bewährten Sprechern von Laura und Tommy kommen als prominente Voicecasts der Monster Oliver Kalkofe, Désirée Nick, Ralf Schmitz, Bernhard Hoëcker, Markus Maria Profitlich und Maddin Schneider – ein jeder mit seiner urtümlichen Eigenschaft – als Verstärkung. Wenn ich bei der ersten Ankündigung etwas Sorge hatte, dass eine Geschichte über Angst und Monster in stereoskopischem 3D für die angepeilte Zielgruppe der kleineren Kinobesucher aufgrund höherer Immersion zu gruselig sein könnte, erweist sich die Umsetzung als sehr gelungen und kindgerecht: das 3D fasziniert, erschreckt aber nicht. Und das fanden die Kids in den Previews bisher ziemlich cool.  Und so wird Lauras Stern 3 auch was für die Jungs im Publikum. Die Film- und Medienbewertung FBW vergibt ein Prädikat „besonders wertvoll“.

 

Die Lauras Stern und die Traummonster- Bildergalerie:

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Kurzinhalt: Laura wird durch die aufgeregten Rufe ihres kleinen Bruders Tommy geweckt: Traummonster haben seinen Beschütz-mich-Hund gestohlen. Wie sollen sie ihn nur wiederfinden? Doch zum Glück kommt ihnen Lauras Stern zur Hilfe. Sein Sternenstaub lässt Tommys Bett schweben und für die Geschwister beginnt eine spannende Reise. Sie fliegen in das bunte Land der Träume. Dort leben die Traummonster im unterirdischen Traumlabyrinth. Lichtscheu, wie sie sind, fürchten die Monster mehr als alles andere den Beschützer der Kinder, Lauras Stern. Tommy, Laura und ihrem Stern steht ein großes Abenteuer bevor.

Der deutsche Lauras Stern und die Traummonster-Trailer:

Lauras Stern und die Traummonster startet am 13. Oktober im Kino – auch in kindgerechtem 3D. Mehr Informationen gibt es auf der Filmwebseite www.LaurasStern.de

Das Lauras Stern und die Traummonster-Hauptplakat:

Bilder © Warner Bros. · Alle Rechte vorbehalten.

Paramount hat sich anscheinend eine Nachahmung der SAW-Franchise vorgenommen und bringt pünktlich zu Halloween einen weiteren Aufguss in die Kinos. Nach dem sensationellen Erfolg des ersten Teils von Paranormal Activity mit einem geprahlt niedrigen Mikrobudget von 11.000 US-Dollar, dafür aber einem sensationellem Kopienschnitt musste natürlich nachgelegt werden. Und da das aufkeimende Phänomen Social Media für ordentlichen Buzz sorgte, wurde man sogar DVDs und Blu-rays reißend los (ich müsste da auch irgendwo im Abspann stehen). Movie on Demand- das wollte man auch in Deutschland. Doch versemmelte der deutsche Verleiher Centralfilm die Kampagne nach amerikanischen Vorbild völlig: zwar konnte man sich den Film auch in seine Stadt wünschen, doch wie der Filmstart belegte, hatte das Voting keinerlei Auswirkungen auf den deutschen Filmstart. Dafür hatte man sich eine Vielzahl von Mailadressen erschlichen, die man für mehrere klassische Mailings zum Filmstart nutzte.

Neues Sequel, neues Glück, gleiches Prinzip. Auch wenn in meinem Bekanntenkreis niemand sehnsüchtig PA3 herbeisehnt, setzt man mit der Aktion „Tweet To See It First“ auf globalen Wettbewerb. Natürlich zeigt man den Film überall nach klassischer Programmierung. Aber die 20 Städte mit den meisten Votes sollen mit einer Preview vor dem Filmstart belohnt werden. Also mit der Option früher ein Ticket zu kaufen, um dann für den viralen Buzz zu sorgen.

Der Mechanismus ist weiterhin genial: man stachelt einen Wettbewerb an, nutzt eine kostenfreie Plattform wie Twitter, auf der durch Tweets das Ergebnis entschieden und gleichzeitig Buzz generiert wird. Die es am meisten wollten, kaufen sich frühzeitig ein Ticket und werden natürlich begeistert sein, da man sie schließlich exklusiv bevorzugt, vielleicht gibt es auch noch ein paar Gratis-T-Shirts. Und berichten weiter über den Film in ihren Networks. Jede Menge Word of Mouth for free.

Das Voting findet auf der Seite www.paranormalactivity3-film.de statt. Dort können die User ihre Stadt auf einer Weltkarte auswählen und ihre Stimme per Tweet in die Welt hinausschicken. Auf der Seite wird auch angezeigt, welche zwanzig Städte momentan bei der Abstimmung vorne liegen. Aus Deutschland sind z.B. Berlin, München, Hamburg und Essen mit im Rennen, doch gegenüber der westlichen Welt abgeschlagen, Berlin liegt aktuell auf Platz 51, Houston führt mit über 5600 Stimmen.

Wer das ändern möchte: die Abstimmungsphase läuft noch bis zum 14. Oktober 2011, am Tag danach werden die Gewinnerstädte bekanntgegeben. Sollten genug Stimmen zusammenkommen, wird der Film am 18. Oktober in der Originalfassung uraufgeführt. Wenn nicht: es reicht, wenn ihr den Buzz vorantreibt. Regulärer deutscher Kinostart ist übrigens der 3. November 2011, und Paranormal Activity wird diesmal direkt von Paramount verliehen.

Mit einem weltweitem Einspiel von mehr als 360 Millionen Dollar, bei Produktionskosten von ca. drei Millionen Dollar, gehören die beiden ersten Teile von PARANORMAL ACTIVITY zu den erfolgreichsten Filmreihen der Filmgeschichte. In PARANORMAL ACTIVITY 3 geht es nun an den Ursprung des Bösen, wie man im Trailer sehen kann:

 

Nachdem sich die Penetration von 3DTVs in Deutschland weiter fortsetzt, finden zunehmend mehr Sender Gefallen an 3D-Programm oder wenigstens Experimenten, wie Pay-TV Entertain, Sky 3D, sowie die Öffentlichen Arte und das ZDF. Nun steigt mit der Mystery-Serie „Grimmsberg“ auch ProSieben in den Kreis der Stereo-TV-Sender ein. Am Halloween-Wochenende wird die Reihe aus sieben siebenminütigen Folgen versetzt im Side-by-Side-Verfahren n der Nacht auf Sonntag, den 30. Oktober spät um 1:55 Uhr ausgestrahlt. Zum Empfang des 3D-Programms ist die kostenpflichtige Satelliten-Plattform HD+ notwendig- und natürlich ein 3D-fähiges Endgerät. Am Samstag Abend, des 29.10. werden die Miniserien-Folgen abwechselnd mit Simpsons-Episoden auch in 2D gezeigt. Zudem werden plane und stereoskopische Fassung nach der Ausstrahlung auf der Webseite von ProSieben zur Ansicht bereitstehen.

Gedreht wurde Grimmsberg von Absolventen der Ludwigsburger Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Teamworx. Kern des Konzeptes der von Regisseur Martin Busker und Produzentin Kathrin Tabler verwirklichten Serie ist die Ausrichtung auf das Internet als Auswertungsplattform sowie die ausschließliche Studioproduktion im Greenscreen. Außerdem konnte durch den Einsatz der stereoskopischen Technik die erste 3D-Serie Deutschlands realisiert werden.

Kurzinhalt: An seinem 16. Geburtstag bekommt Tom (Patrick Mölleken, „Isenhart“) plötzlich unerklärliche Visionen. Zusammen mit seiner besten Freundin Sina (Kiara Brunken) erfährt er von der neuen Vertrauenslehrerin Brigitte Gala (Angelika Hart) von der Existenz eines Tores zum Anderen Reich – ein Tor, das sich im Moment seiner Geburt wieder geöffnet hat. Brigitte Gala gehört dem „Rat der Schwellenwächter“ an, einer Geheimorganisation, die für die friedliche Co-Existenz von Mensch und Fabelwesen verantwortlich ist. Toms Visionen sind Warnungen vor Gefahren aus dem Anderen Reich, weshalb er dem Rat über seine Visionen Bericht erstatten soll. Dabei hat er bereits genug um die Ohren: Er ist zum ersten Mal bis über beide Ohren verliebt…

  • „Grimmsberg“ in 3D: Alle sieben Folgen à sieben Minuten am 30.10., um 1.55 Uhr
  • „Grimmsberg“ in 2D: Jeweils eine Folge à sieben Minuten zwischen den Simpsons-Folgen am 29.10., ab 20.42 Uhr

Der Plan geht auf: Mystery zu Halloween, portioniert in kleinen Häppchen, aufbereitet für Live-Ausstrahlung m Premium HD+-Sender, in 2D für das reguläre Publikum, später als Download im Netz in 2D und 3D- die Strategien sind richtig. Die Konvergenz zwischen Computer und Fernseher trägt hier sinnvoll zur Verbreitung bei, so dass 3D-Geräte-Besitzer (mit leichten temporalen Einschränkungen) bedient werden, genau wie das herkömmliche Publikum. Erfahrungen über diese Formate und diese zeitliche Verbreitung werden auch bei den herkömmlichen Sendern gesammelt. Und wenn es gruselig daneben gehen sollte, kann man es immer noch auf den großen Kürbis schieben…

Bild © ProSieben · Alle Rechte vorbehalten.

Weiter geht es mit dem anspruchsvollen Stereoskopie-Programm in den 3D-Kinos! Als erster klassischer 3D-Konzertfilm überhaupt feierte BERLINER PHILHARMONIKER IN SINGAPUR – A MUSICAL JOURNEY IN 3D im Event Cinema im Sony Center Berlin am 4.10.2011 seine Deutschlandpremiere. Bei Gustav Mahlers „Sinfonie Nr. 1“ und den „Sinfonischen Tänzen“ von Rachmaninov, aufgenommen bei dem Konzert der Philharmoniker in Singapur, war man Sir Simon Rattle und seinem Weltklasse Orchester dank der innovativen Technik so nah wie noch nie. Ein sichtlich gut gelaunter Sir Simon Rattle selbst urteilte: „You are really inside the orchestra and you see what it is to play within it. I think it’s got to be fascinating to see how this develops and how this changes people’s listening.“

NFP marketing & distribution GmbH begrüßte neben den Produzenten des Films vor allem auch den Chefdirigenten Sir Simon Rattle, Martin Hoffmann (Intendant der Stiftung Berliner Philharmoniker), die Orchestermitglieder Stanley Dodds und Olaf Maninger sowie zahlreiche weitere Musiker und Mitwirkende.

Bernd Hellthaler (CEO EuroArts Medien AG), Willi Geike (President und Managing Director Warner Bros. Pictures Germany GmbH), HW Pausch (Synergy Productions), Stanley Dodds (Orchestermitglied), Hannes Nimpuno (Shaksfin Entertainment), Sir Simon Rattle, Martin Hoffmann (Intendant der Stiftung Berliner Philharmoniker), Olaf Maninger (Geschäftsführer der Berlin Phil Media GmbH), Alexander Thies (NFP marketing & distribution GmbH) und Christoph Ott (Marketing und Head of Campaign für NFP marketing & distribution GmbH). Foto: Norbert Kesten / ShamrockMedia © NFP marketing & distribution GmbH

Kurzinhalt: Ein abendfüllender Konzertfilm in 3D, wie es ihn nie zuvor gab: BERLINER PHILHARMONIKER IN SINGAPUR – A MUSICAL JOURNEY IN 3D inszeniert von Michael Beyer. Im ersten Teil des Films spielen die Berliner Philharmoniker Gustav Mahlers „Sinfonie Nr. 1“, gezeigt als einmaliges, atemberaubendes 3D-Konzerterlebnis. Im zweiten Teil untermalen Regisseur Michael Beyer und Kameramann und Co-Regisseur Tomas Erhart Rachmaninovs „Sinfonische Tänze“ mit poetischen Bildern aus der asiatischen Metropole. Geleitet von seinem Chefdirigenten Sir Simon Rattle spielt das auf allen Kontinenten berühmte Orchester in den Esplanade Theatres on the Bay in Singapur.

In spektakulären Ansichten sind die Künstler während der Mahler- Sinfonie hautnah zu beobachten. Das 3D-Verfahren eröffnet nie da gewesene Einblicke in die Darbietung eines Weltklasseorchesters, die in einem Konzertsaal so nicht möglich sind.
Zu den „Sinfonischen Tänzen“ Rachmaninovs zeigen Momentaufnahmen den Alltag in der Metropole Singapur, die mit der Schönheit des Klangs korrespondieren. Diese sujetübergreifende Darstellung macht die verbindende Wirkung von Musik im Kino erlebbar. Die einfühlsamen, dokumentarischen Bilder spiegeln das Miteinander der verschiedenen Kulturen, Religionen und Ethnien in der Weltstadt.

So entstand ein höchst sinnliches Konzerterlebnis, von dem Sir Simon Rattle treffend sagt: „Dieser Film schenkt uns eine neue Art des Musikhörens.“

 

Der Trailer für den 3D-Konzertfilm:

Berliner Philharmoniker in Singapur- A Musical Journey in 3D startet am 20. Oktober deutschlandweit in den 3D-Kinos. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite des Films www.berlinerphilharmoniker3d-derfilm.de [Update: Link entfernt, da nicht mehr gültig] oder auf der offiziellen Facebook-Fanpage.

Norwegen hat als erstes Land weltweit die Kino-Digitalisierung komplett vollzogen. Auch in Deutschland sind mitterweile 40% der Leinwände digitalisiert. Tendenz weiterhin steigend, auch wenn die AG Kino ihren Mitgliedern derzeit einen Digitalisierungsstopp empfohlen hat.  Deutschlands größter Verbund mittelständischer Kinounternehmen CINEPLEX hält an den Plänen der Volldigitalisierung fest, und findet mit dem Third-Party-Anbieter Ymagis ihren Umrüstungspartner. Die große Mehrheit der Betreiber von Cineplex Deutschland hat mit Ymagis Deutschland einen Vertrag zur Digitalisierung geschlossen. Die Vereinbarung umfasst satte 423 Säle in 73 Centern, Cineplex wird die Digitalisierung innerhalb der nächsten sechs Monate abschließen. Das bringt nicht nur Cineplex weit nach vorne: der Deal macht auch Ymagis zum Marktführer in Deutschland mit insgesamt 550 Leinwänden, von denen der größte Teil noch 2011 umgerüstet werde.

Die digitale Umrüstung von Cineplex beschleunigt die voranschreitende Digitalisierung der Kinowirtschaft in Deutschland. Ymagis wird Cineplex in verschiedenen Dienstleistungsbereichen betreuen. Jedes der 73 Kinocenter, das sich für Ymagis entschieden hat, wird mit DCI konformen Projektionssystemen verschiedener Hersteller und mit dem neuesten Ymagis Theater Central Server ausgestattet. Dieser Ymagis Zentralserver ermöglicht Cineplex eine einheitliche und sichere Infrastruktur sowie die Verbindung mit allen Kinosälen. Die Kinos werden sowohl von den traditionellen Servicepartnern CineProject, FTT Rüttgers und Kinoton als auch von der Ymagis Tochter Ymagis Engineering Services, die auf technische Dienstleistungen spezialisiert ist, betreut. Mit dieser Vereinbarung ermöglicht Cineplex seinen Gesellschaftern eine schnellere Umrüstung und den Zugriff auf die neuesten Entwicklungen der Digital Cinema Technologien. Somit bestätigt die Cineplex Gruppe ihre starke innovative Kompetenz und den Ausbau der operativen Effizienz.

 

Nach der Unterzeichnung erklärte Kim Ludolf Koch, Managing Director of Cineplex Holdings GmbH:

„Mit Ymagis haben wir einen Partner gefunden, der die vielfältigen Wünsche und Anforderungen unserer Gesellschafter am besten abbildet. In den letzten zwei Jahren wurden bereits rund 160 Systeme installiert, die nun in das Finanzierungsmodell von Ymagis überführt werden. Die noch fehlenden rund 260 Systeme werden in den nächsten Monaten mit unseren Servicepartnern gemeinsam eingebaut. Uns war besonders wichtig, dass die bestehenden Beziehungen zu unseren technischen Dienstleistern auch in einer Third Party-Vereinbarung fortgesetzt werden können.“

Jean Mizrahi, Firmengründer und Geschäftsführer der Ymagis Gruppe, fügte hinzu:

“Ymagis ist sehr stolz darauf, von Cineplex gewählt worden zu sein, um sie bei ihrem Übergang zum Digitalen Kino zu unterstützen. Diese Vereinbarung zeichnet Ymagis Engagement in der Kinowirtschaft aus: Die Respektierung jeder länderspezifischen Kinokultur und Besonderheiten, Gleichbehandlung aller Marktteilnehmer und immer begleitet von dem höchsten Ansprüchen an die Dienstleistungsqualität. Wir werden diese Philosophie auch in der Zukunft verfolgen und Cineplex und anderen deutschen Kinobetreibern den bestmöglichen Service für den operativen digitalen Betrieb bieten.“

Michael Krauth, Ymagis Deutschland GmbH Deployment Director, sagte:

“Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung ist ein Meilenstein für Ymagis in Deutschland. Wir fühlen uns überaus geehrt, mit Cineplex Deutschland zusammen arbeiten zu können, einer Gruppe, die sich aus Gesellschaftern zusammensetzt, welche sowohl Multiplexkinos, als auch traditionelle Säle bis hin zu Kriterienkinos betreiben. Nach zwei Jahren intensiver Geschäftsentwicklung ist unser Unternehmen nun der bedeutendste Anbieter in Deutschland. Heute bieten wir unseren Kunden die innovativsten Dienstleistungen und maßgeschneiderte Umrüstungslösungen für die digitale Projektion. Das Zeitfenster für die Umrüstung wird immer kleiner, ebenso wie das Hybridmanagement von 35mm und Digital sowohl für die Kinobetreiber als auch die Verleiher immer schwieriger wird. Alle Kinobetreiber müssen die Möglichkeit erhalten, zu den bestmöglichen Konditionen umzurüsten. Wir freuen uns, entsprechende Lösungen anbieten zu können, um weiterhin der Digitalisierung den Weg zu ebnen.“

Mit einer derzeitigen Digitalisierungsrate von mehr 40% aller Leinwände in Deutschland, wird die digitale Umrüstung den Verleihern eine höhere Effizienz bei der digitalen Kopienzirkulation und den Kosten ermöglichen und der gesamten Branche den Weg ebnen. Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung macht Ymagis, mit mehr als 550 Leinwänden in Deutschland, von denen der größte Teil noch in 2011 umgerüstet wird, zum unbestrittenen Marktführer in Deutschland. Ymagis ist damit auch Marktführer in den drei größten europäischen Kinomärkten: Frankreich (mit mehr als 1000 Leinwänden, von denen bereits 900 Leinwände umgerüstet sind), Spanien (nahezu 500 Leinwände) und Deutschland. Mit europaweit mehr als 2200 unter Vertrag stehenden Leinwänden, von denen 1600 noch in 2011 umgerüstet werden, wurde Ymagis in kürzester Zeit zum wichtigsten Umrüstungspartner mit stark zunehmenden Potential.

Remakes eines Gruselklassikers müssen nicht immer erfolgreicher sein als ihr Original. So erwies sich die 2011-Version von Fright Night in den USA- trotz 3D von Paradise FX-Stereographer Max Penner – als ziemlich blutarm. Und obwohl die Saison auf Halloween zugeht, startet man den Nachbarschafts-Vampir-Grusel eher bescheiden in 148 3D-Kinos. Wer sich selbst in einen Vampir verwandeln möchte, kann sich mit der Facebook-App ganz bissfrei in einen verwandeln. Garantiert Knoblauch-frei…

Die Fright Night -Bildergalerie:

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Kurzinhalt: Charlie Brewster (Anton Yelchin) kann eigentlich nicht klagen: Er gehört seit neuestem zur angesagtesten Clique und ist außerdem mit Amy (Imogen Poots), dem heißesten Mädchen der Schule, zusammen. Doch dann zieht ein merkwürdiger Fremder ins Haus nebenan und Charlie hat gleich ein ungutes Gefühl. Auf den ersten Blick scheint Jerry (Colin Farell) – attraktiv, charmant und auch noch hilfsbereit – zwar ein toller Kerl zu sein, doch als sein bester Freund Ed (Christopher Mintz-Plasse) spurlos verschwindet, nimmt Charlie seinen neuen Nachbarn etwas genauer unter die Lupe und entdeckt schnell sein grauenvolles Geheimnis: Jerry ist ein Vampir, der es auf die gesamte Nachbarschaft abgesehen hat. Nur will ihm das keiner glauben – nicht einmal Amy oder seine Mutter (Toni Collette). Sogar der durchgeknallte Showmagier und selbsternannte Vampir- Experte Peter Vincent (David Tennant) hält Charlie erst einmal für verrückt. Doch einer nimmt ihn von Anfang an ernst, sogar todernst: Jerry. Charlie muss in einen lebensbedrohlichen Kampf gegen das Böse ziehen, um zu retten, was ihm lieb ist: seine Mutter, seine Freundin, sein Leben und natürlich die Welt. Regisseur Craig Gillespie inszeniert mit FRIGHT NIGHT ein zeitge mäßes Remake der gleichnamigen Kult-Horror-Komödie aus den 80er Jahren. Die Neuauflage wir düsterer, actionreicher, überspitzter. Bissiger Humor sorgt für schauriges Vergnügen und nicht nur die effektvolle 3D-Umsetzung für den Gruselfaktor.

Fright Night startet am 6. Oktober 2011 in den deutschen 3D-Kinos, im Kinodrom in Bocholt auch in 2D (das nenne ich exklusiv!). Mehr Informationen auf der Filmwebseite www.frightnight-derfilm.de

Der deutsche Fright Night-Trailer:

Das Fright Night-Hauptplakat:

Bilder © Disney · Alle Rechte vorbehalten.

Steve Jobs ist tot. Er unterlag heute nacht im Alter von 56 Jahren seinem Krebsleiden. Und auch wenn es sich bei seinem Rücktritt von der Apple-Geschäftsführung schon mal im medialen Echo so anfühlte, diesmal ist es ernst. Die bunte Startseite von Apple ist einem Gedenk-Bild gewichen. Mach’s gut, Steve.

Dass Steve Jobs, wie von  einigen bösen Stimmen behauptet, an gebrochenem Herzen über die maue Präsentation des iPhone 4S durch seinen Nachfolger Tim Cook gestorben sei, ist als pietätslos einzustufen. Aber die Presse hämmert aktuell kräftig auf die Transistoren, und haut die lange vorbereitete Nachrufe aus der Schublade, die mehr einem ultimativen Lobhudelei-Contest gleichen. Steve-O, der größte Innovator unserer Zeit, der Erfinder des Computers, der Software, des Telefons, des Kommunikations-Satelliten, der Musik überhaupt, des Automobils, der Waschmaschine und der atombetriebenen Aufklärungs-U-Boote. Der visionäre Weltverbesserer. Entdecker des Buchstaben „i“. Der größte Erfinder seit Menschengedenken. Der iGod.

Das Steve nun final in den Apfel gebissen hat, ist folgenschwer:  Das St. Oberholz in Berlin-Mitte hat bereits nächtlich Halbmast geflaggt und bietet spontane Selbsthilfegruppen beim Kauf einer fettfreien Soja-Latte. Der Bundestag hat dreitägige Staatstrauer für den verflossenen iPad-Erfinder angeordnet, schließlich hat er ihnen das perfekte Spielzeug für langweilige Plenar-Sitzungen gegeben, mit dem sogar sie das Internet bedienen können. Im Mailverteiler der Universität der Künste Berlin werden aktuell defekte iMacs, runtergefallen Macbooks, leergesaugte iPods und jailgebrochene iPhones der ersten Generation zu Höchstpreisen mit Zertifikat vertickt- Steve hatte sie schließlich angefasst! Sascha Lobo weiß nicht, auf welches seiner drei neuen iPhones er die Kondolenz-App laden soll. Der Börsenkurs von Apple an der Wall Street sackt ab.

Bevor ein falscher Eindruck entsteht: ich habe lange Jahre auf iOS gearbeitet, auch bei mir liegen so olle nicht brauchbare iPods in der Elektronika-Schublade, und ich könnte von meinem iPad bloggen, wenn damit gescheites Arbeiten möglich wäre. Doch ist dies keine Laudatio. Apple war angetreten, die Welt zu verbessern und aus der Knechtschaft des bösen Lord Gates zu befreien. Mit wenigen Prozent Marktanteil, proprietären Computern, die von 10 auf 0 rückwärts zählten und einer Attitüde (designed in California!), die leider in den letzten Jahren zunehmends von kämpferisch auf unerträglich umschlug. Und wie in Star Wars den kleinen Guten zur eigentlich finsteren Macht verwandelte, Apple mittlerweile ein Konzern, der mehr Patentanwälte als Entwickler zu beschäftigen scheint.

Apple hat weder iTunes erfunden (sondern zugekauft), noch das Prinzip der Apps. Und Tablet-Rechner gab es schon vor 10 Jahren. Und doch verstand es Apple mit stylischem Design und einfacher Bedienung durch verminderten Funktionsumfang zu begeistern, Produkte zur rechten Zeit in den Markt zu drücken, gefeiert von einer Jüngerschaft, an der sich jeder Hare-Krishna eine Scheibe in Gehorsam abschneiden konnte. Und sie verstanden es Geld zu verdienen, in dem man elektronische Geräte ohne wechselbare Batterien vertickt, an jeder verkauften fremdentwickelten App und digitalem Produkt im erheblichen Umfang mitverdient und natürlich mit einer neidlos anzuerkennenden Revolution im Musik- und Filmmarkt. Plötzlich konnte Pop nicht mehr als MP3 genapstert, sondern unteilbar bei iTunes gekauft werden- die Stützkrücke für die durch die Digitalisierung gebeutelte, am Boden liegende Musikindustrie. Die Filmindustrie folgte, und seitdem fragt man sich oft, ob es überhaupt Sinn macht, dass Peter Jackson derzeit den Kleinen Hobbit in einer Auflösung von 5K dreht, wenn das eh nur auf Minidisplays (die dafür in brillanter Retina!) irgendwo in U-Bahn, Firmenklo oder in Hipster-Läden via WiFi oder 3G konsumiert wird.

Und doch findet Steve Jobs auch in meinem Herzen ein Plätzchen. Schließlich war er es, der 1986 die sieben Jahre zuvor gegründete Grafikabteilung für 5 Mio. US-Dollar von der Lucasfilm Graphics Group kaufte. Nochmal wurden 5 Mio. Dollar investiert, Steve CEO, Vizepräsident Edwin Catmull. Der Pixar Image Computer war zwar ein Flop, aufgrund des Potentials aber schließlich ein Nebenprodukt zum Hauptwerk fokussiert: die Pixar Animation Studios. Und mit ihrem ersten digital erzeugtem Kurzfilm Luxo Jr., bis heute das lampige Maskottchen der Animationsschmiede, begann eine neue Ära. Zusammen mit Animator John Lasseter und einem dicken Deal mit den Walt Disney Studios entstand 1995 der erste computergenerierte abendfüllende Spielfilm: Toy Story. Und wurde ein echter Hit mit 360 Mio. Dollar Einspiel und aktuell zwei Fortsetzungen. Pixar ging an die Börse, Steve Jobs wurde durch gestiegene Aktienkurse zum Milliardär. Der Rest ist Filmgeschichte.

Und so möchte ich von ganzem Herzen schließen mit den Worten von John Lasseter und Ed Catmull:

„Steve Jobs was an extraordinary visionary, our very dear friend and the guiding light of the Pixar family. He saw the potential of what Pixar could be before the rest of us, and beyond what anyone ever imagined. Steve took a chance on us and believed in our crazy dream of making computer animated films; the one thing he always said was to simply ‚make it great.‘ He is why Pixar turned out the way we did and his strength, integrity and love of life has made us all better people. He will forever be a part of Pixar’s DNA. Our hearts go out to his wife Laurene and their children during this incredibly difficult time.“

– John Lasseter, Chief Creative Officer & Ed Catmull, President, Walt Disney and Pixar Animation Studios

Bilder © Screenshot Apple.com (1), Pixar (2) · Alle Rechte vorbehalten.

Die Filmbranche ist eine Welt voller Stars und Sternchen. Unwiderstehliche Hollywood-Beaus und große Diven befeuern den Mythos der Traumfabrik, sind Projektionsfläche der eigenen Wünsche, Objekt der Begierde und Role-Model. Und Hollywood ist, wenn das Gute über das Böse siegt, und das Schöne über das Hässliche. Doch was ist eigentlich Schönheit? Und wer definiert das? Ist Schönheit bezogen auf die Attraktivität der makellosen äußeren Hülle, oder kommt es auf den strahlenden Glanz der inneren Werte an? Schon blöd für einen Schauspieler, wenn man vor lauter Botox zwar faltenfrei ist, dafür aber mit dem Verlust seines schauspielerischen Kapitals, der Mimik bezahlt. Der Studienkreis ruft nun Schülerinnen und Schüler zum Kurzfilm-Wettbewerb Wa(h)re Schönheit auf.

Bereits beim Studienkreis-Kurzfilmwettbewerb 2010 haben mehr als 3.000 Kinder und Jugendliche am Kurzfilmwettbewerb „Wa(h)re Freundschaft“ teilgenommen und über 300 beeindruckende Kurzfilme eingereicht. In diesem Jahr ist der Studienkreis auf der Suche nach der wahren Schönheit. Oder ist Schönheit nur mehr eine Ware? Worüber definieren sich Jugendliche? Was trägt zur Steigerung des Selbstwertgefühls bei und wie wichtig ist dabei ein perfektes Äußeres? Das wollen sie in ihrem Kurzfilm-Wettbewerb herausfinden, den sie gemeinsam mit der „Stiftung Lesen“ für Schülerinnen und Schüler ausgeschrieben haben. Mit dem Kurzfilmwettbewerb „Wa(h)re Schönheit“ 2011/2012 sollen sich Kinder und Jugendliche mit der Fragestellung, ob Attraktivität und das eigene Selbstwertgefühl durch äußere Merkmale, wie beispielsweise Figur oder Kleidung bestimmt wird, filmisch auseinandersetzen: Was bedeutet Attraktivität? Worüber definieren sich die Jugendlichen selbst und andere? Was stärkt das Selbstwertgefühl? Was ist ihnen am eigenen Erscheinungsbild wichtig? Und wo gibt es Grenzen, die nach Meinung der Schüler nicht überschritten werden sollten?

Als Schirmherr der Aktion konnte übrigens Daniel Küblböck gewonnen werden, den ihr noch von „Deutschland sucht den Superstar“ 2003 (und vielleicht aus dem Kino) kennt. Und den lassen wir jetzt mal im Kurzfilmwettbewerbs-Trailer direkt sprechen:

Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe im Alter zwischen 6 und 20 Jahren, über alle Schulformen hinweg. Teilnehmen kann man als Einzelperson oder auch als Gruppe- perfekt für eine Arbeitsgruppe. Die Beiträge sollen die Teilnehmer als Kurzfilm mit einer Länge von maximal drei Minuten umsetzen. Ganz wichtig: für die anschließende Wertung steht nicht die Professionalität des Equipments im Vordergrund, sondern allein die Idee hinter dem Film und dessen kreative Umsetzung zählt. Die Filme können in den Kategorien „Film“, „Reportage“ oder „Interview“ eingereicht werden. Seit August können die Filme auf der offiziellen Webseite www.kurzfilm-schoenheit.de hochgeladen werden, wo es natürlich viele weiterführende Informationen über den Wettbewerb gibt, genau wie auf der Facebook-Fanpage Fanpage www.facebook.com/Wahre.Schoenheit.

Ihr habt noch nie einen Film gedreht, wollt aber trotzdem mit euren Freunden dabei sein? Kein Problem, der Studienkreis hat ein umfangreiches Handbuch als PDF zum kostenfreien Download zur Verfügung gestellt, in dem es einen Crashkurs mit einer kleinen Filmschule, praxistaugliche Checklisten und Wissenswertes über die Rechtesituation gibt. Zudem auch umfassende Buch- und Linktipps zum Filmen und zum Überthema Schönheit. Und wer am besten visuell durch Bewegtbild lernt, kann sich in den Workshop-Videos anhand kleiner Clips das kleine Einmaleins der Filmproduktion aneignen.

Einsendeschluss für die Kurzfilme ist der 31.01.2012. Anschließend ermittelt die Jury die Siegerbeiträge in den drei Kategorien „Film“, „Reportage“ und „Interview“. Und die Jury ist kompetent und hochkarätig besetzt: Heike Leidinger von MTV Networks, die Mainzer TV-Journalistin Julia Schröter, der Geschäftsführer der RTL Journalistenschule Leonhard Ottinger, Natália Wiedmann von der Kinderfilmuniversität Babelsberg, der Geschäftsführer Deutschlands größter Kinogruppe CineStar Oliver Fock, Arzt und Publizist Ulrich Renz, Prof. Dr. Uwe Sander aus dem Bereich Jugendforschung/Pädagogik von der Universität Bielefeld, sowie Lukas Eylandt, der den Studienkreis-Kurzfilmwettbewerb 2010 gewonnen hat.

Die Gewinner des Kurzfilmwettbewerbs 2011/12 Wa(h)re Schönheit werden auf der Wettbewerbshomepage ab Mai/Juni 2012 bekanntgegeben. Natürlich gibt es viele tolle Belohnungen abzuräumen: alle Gewinner erhalten attraktive Preise der Partner vom Dudenverlag, Titus, Cornelsen Scriptor und Ravensburger!

Selbstverständlich unterstütze ich diesen tollen Wettbewerb, bei dem sich Schüler mit einer sinnvollen Fragestellung konfrontieren und gleichzeitig mit dem Medium Film auseinandersetzen. Gemeinsam mit dem Studienkreis verlost DigitaleLeinwand daher eine ebenso schicke wie funktionale digitale Mini-Videokamera von Kodak, mit der ihr spielend euren Kurzfilmbeitrag aufnehmen könnt. Die klitzekleine, robuste und wasserdichte Videokamera in der Größe einer Scheckkarte lässt sich einfach in die Hosentasche stecken und ist so in jeder Doku-Situation dabei. Uploads direkt zu Facebook oder Youtube sind ganz einfach. Und auch die Nachbearbeitung mit der beiliegenden Software wird zum Kinderspiel- da steht einem großartigen Kurzfilm doch nichts mehr im Wege!

Um diese kleine Schönheit in Blau zu gewinnen, müsst ihr einfach die Lösung der Gewinnspielfrage mit Namen, E-Mail und Postadresse über das Formular unten einreichen. Selbstverständlich werden eure Daten vertraulich behandelt und nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt. Hier die Gewinnspielfrage: „Was ist für Dich wahre Schönheit- und warum?“ Da gibt es kein richtig und kein falsch, der Gewinner wird aus allen Einsendungen ermittelt. Rechtswege sind echt hässlich, und von daher ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 28.10.2011 um 12 Uhr. Der Gewinner wird direkt per Mail benachrichtigt.

Ich wünsche allen viel Glück!

Bilder © Studienkreis (1,2,3), Kodak (4) · Alle Rechte vorbehalten.