[Trigami-Review] Leuchtest Du noch? Oder lenst Du schon? Das dürfte das Motto bei dieser Taschenlampe aus dem Hause ZweiBrüder sein. Taschenlampe war gestern. Heute kommt ein lichtstarkes Energiebündel in kompakter Bauweise und schickem Design. Funktion und Gestaltung in wirklich gelungener Kombination.

Das man Wert auf Design legt, merkt man gleich bei der Lieferung. In einem schwarzen Präsentkarton finden sich Taschenlampe, mehrsprachige Bedienungsanleitung, die Schnell-Übersicht Smart-Card und der Intelligent-Clip. Dieser robuste Gürtelhalter-Clip  ist aus glasfaserverstärktem Polyamid gefertigt und sichert die Lampe sicher am Gürtel. der Clou: man kann die Lampe im Clip in stabile Einrastpositionen drehen, so dass das Licht in die gewünschte Richtung fällt und man dennoch die Hände frei hat.

Der Knüller ist natürlich nicht der Clip, sondern die LED Lenser M7-Taschenlampe selbst. Die mattschwarz Eloxierung der Lampe aus Aluminium liegt solide und rutschfest in der Hand. Die angenehme kompakte Größe bei absolut großartiger Lichtleistung lässt sie unverzichtbar werden. Etwas ungewohnt ist der an hinteren Ende angebrachte Taster, der aber nach einer kleinen Gewöhnung für den Einsatz absolut sinnvoll. 11 Stunden Leuchtdauer liefern die vier handelsüblichen AAA-Batterien oder Akkus, die platzsparend in einer Cartridge untergebracht sind.

Der Clou der Lampe ist das patentierte Advanced Focus System, eine Besonderheit der Lampen aus dem Hause Zweibrüder. Sie kombineiren den Vorteil aus Linse und Reflektor mit der Hochleistungs-LED zu diesem 220 Lumen-Lichtwunder. Durch einen Speed Focus- Schiebesystem lässt sich das Licht bündeln. Das Low Battery Message System warnt rechtzeitig vor dem Energieende der Batterien, so dass man nie plötzlichim Dunkeln steht.

Mit der Smart Light Technology steuert ein Microcontroller acht Lichtfunktionen. Erstmal ungewohnt, dass eine Taschenlampe mehr als AN und AUS kann. Aber schnell gelernt und schon unverzichtbar.

  1. Boost – volle Lichtleistung über Nennleistung für extreme Anforderungen
  2. Morse – Leuchten durch Antippen, um Nachrichten zu morsen
  3. Power – Leuchten mit 100% Nennleistung
  4. Low Power – 15% Lichtleistung für normale Anforderungen z.B. Nachtwanderungen
  5. Dim – stufenlose Dimmung der Helligkeit zwischen 100% und 15%. Anpassung an die Anforderung steigert die maximale Leuchtdauer
  6. S.O.S – für den Notfall sendet die Lampe ein eigenständiges Morse-SOS-Signal
  7. Blink – mit einerTaktfrequenz von 1 Hz wird um Aufmerksamkeit geblinkt
  8. Defence Strobe – durch ein Stroboskop werden Angreifer extrem geblendet und desorientiert. Funktioniert wirklich. Ich hab’s im Selbstversuch ausprobiert. Auch Licht kann eine Waffe sein. Wer im Sicherheitsdienst tätig ist, sollte sich auch die Led Lenser MT7-Reihe ansehen, die sich optimal zur Verteidigung eignet

Und wer mehr auf Kunst statt Abenteuer steht: Mit Licht lassen sich auch ganze Gemälde schaffen. Ein paar beeindruckende Beispiele von Lichtkunstwerken findet ihr in der LED Lenser Gallery. Da sind ein paar echte Lichtmeister dabei. Natürlich ist die LED-Taschenlampe auch für den Outdoor-Einsatz perfekt geeignet. Sie ist wasserdicht nach IP-54 Standard, also staub- und spritzwassergeschützt. Ideal für Abenteurer im Ferienlager: blendfreies Lesen der Lieblingsschmöcker unter der Decke ist garantiert. Haben wir ausgiebig getestet! Und auch ein perfektes Werkzeug für Nacht-Geocacher, die sich an verlassenen Lost Places sicher und lichtstark orientieren und Caches finden müssen. Kleines Beweisbild vom letzten Nachtcache, das sehr schön die Lichtstärke der M7 demonstriert. Ganz klar dass die M7 auch mit mir zur Prince of Persia- Desert Challege nach Marokko reist.  🙂

ZweiBrüder und der LED-Lenser legen Wert auf Dialog und Kontakt zu seinen Kunden: im LED Lenser Forum bekommt man Antworten auf alle Fragen. Natürlich findet man den LED-Lenser auch mit einem eigenen Profilauf Facebook und auf Twitter. Wer neugierig geworden ist, sollte unbedingt auf der Heimseite des LED-Lensers vorbeisehen: Jetzt zum Produkt

Neuer StreetDance-Film, gleiches Prinzip. Auch im dritten Teil der StepUp-Tanz-Franchise führt Jon Chu Regie. Und wie es sich für einen dritten Teil heutzutage gehört, erscheint er als stereoskopischer Film auf der Leinwand. Sehr gut, wie ich finde, da Tanz als Bewegung im Raum prädestiniert für das 3D-Format ist. Und da Chu den Aufwand nicht gescheut hat, wurde StepUp 3D nativ in 3D gedreht. Internationale R&B und Hip Hop-Legenden wie Flo Rida, Busta Rhymes oder Estelle sorgen für satten Sound, bei dem Streetdance auf ein zeitgemäßes Level gehoben wird. Ne Story gibt es zwar auch, ähnlich wie bei StreetDance 3D scheint sie aber nur sekundär relevant zu sein. So wird StepUp 3D zum jugendorientierten Lifestyle-Film, der mit Coolness und Grooves die Zuschauer ins Kino locken will. Hauptargument: einige der besten StreetArt-Tänzer der Welt in 3D.

Zum Inhalt: Streetdancer Luke (Rick Malambri) lebt mit zahlreichen, jungen Tänzern verschiedenster Herkunft, die sich zu der Tanztruppe „House of Pirates“ zusammengeschlossen haben, in einem heruntergekommenen New Yorker Lagerhaus. Sie stehen kurz vor dem World Jam-Wettbewerb, einem Tanzwettstreit, bei dem die besten Tanzcrews der Welt gegeneinander antreten. Als Belohnung winkt eine hohe Gewinnsumme! Für die „Piraten“ eine große Herausforderung, denn sie müssen ihre Erzrivalen, das „House of Samurai“, besiegen.

Damit die „Piraten“ die World Jam gewinnen können, brauchen sie talentierten Nachwuchs und so macht sich Luke in der Untergrund-Tanzszene der Stadt auf Suche nach neuen Talenten. Schließlich stößt er auf zwei geeignete Tänzer: die unergründliche Streetdancerin Natalie (Sharni Vinson) und den Erstsemester Moose (Adam Sevani).

Doch Natalie hat ein Geheimnis, das nicht nur die zarte Romanze zwischen ihr und Luke zerstören könnte, sondern alles, was sich die „Piraten“ aufgebaut haben. Als die hammermäßige Choreografie der „Piraten“ von den „Samurai“ geklaut wird, ist es Moose, der bei seiner alten Tanz-Crew von der MSA, der Maryland School of the Arts, um Hilfe bittet. Können die „Piraten“ gemeinsam mit der MSA-Truppe in der wenigen Zeit, die ihnen noch bleibt, das Ruder rumreißen und doch noch gut genug sein, um die besten Streetdancer der Welt zu schlagen?

StepUp 3D startet am 26. August 2010 in den deutschen 3D-Kinos.


Der offizielle deutsche Trailer für Step Up 3D:

Die -Step Up 3D- Bildergalerie:

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Das deutsche Plakat für Step Up 3D :

Weitere Artikel zum Film:

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Wie die UFA Cinema meldet, werden sie HONKY TONK PIRATES von Bestsellerautor und Regisseur Joachim Masannek als spektakuläres 3D-Family Entertainment verfilmen. Die Dreharbeiten des ersten Films sind für Ende 2011 geplant. Bereits am 1. November 2010 werden die ersten beiden Bände im cbj Verlag, dem Kinder- und Jugendbuchverlag der Verlagsgruppe Random House, erscheinen.

Joachim Masannek, der für die internationale Produktion nicht nur das Drehbuch liefert, sondern auch Regie führen wird, entführt das Publikum nach den Erfolgsgeschichten um DIE WILDEN KERLE nun in die fantastische Welt des 14-jährigen Will, der sich mit seinem besten Freund Regentropfen-Jo in ein aufregendes Piratenabenteuer um die Suche nach einem geheimnisumwobenen Schatz, der Rose der Aweiku, begibt. Dabei liefert er sich einen atemberaubenden Wettlauf mit dem schwarzen Baron Talleyrand, dem gefährlichen Pirat Blind Black Soul Whistle und der jungen, gewieften wie bildhübschen Piratenprinzessin Honky Tonk Hannah.

Mit HONKY TONK PIRATES realisiert UFA Cinema einen außergewöhnlichen Piratenfilm. Ein fantasiebeflügelndes Kino-Abenteuer, das die Zuschauer durch seine bewegende Geschichte, spektakuläre Effekte und atemberaubende Sets begeistern wird.

„Wer wollte nie ein großer Pirat oder eine clevere Prinzessin werden? Diesen millionenfachen Traum wollten wir mit Joachim Masannek wahr werden lassen und haben gemeinsam HONKY TONK PIRATES entwickelt. Ich kenne niemanden in Deutschland, der sein Publikum so authentisch, modern und unterhaltsam in eine Geschichte einführen kann wie Joachim und freue mich sehr, dass wir nach DIE WILDEN KERLE den Grundstein für ein neues, dieses Mal internationales Roman- und Kinofranchise legen konnten“, so Thomas Peter Friedl, Produzent und Geschäftsführer der UFA Cinema.

HONKY TONK PIRATES ist eine Kinoproduktion der UFA Cinema. Die Produzenten sind Thomas Peter Friedl, Jürgen Schuster und Nina Maag. Die Entwicklung des Projektes wurde vom FilmFernsehFond Bayern gefördert. Die Vermarktung im Bereich Merchandising und Lizenzen der Marke HONKY TONK PIRATES wird von der Full Service Lizenzagentur UFA brand communication übernommen. Die erste Produktlinie ist bereits Anfang November im Handel erhältlich.

Mit seinem Bestseller DIE WILDEN FUSSBALLKERLE schrieb Joachim Masannek eine der erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchreihen der letzten Jahre. Die 13 Bände und Hörbücher wurden neun Millionen Mal verkauft und in weit über 30 Sprachen übersetzt. Mit der Umsetzung seiner Bücher in fünf Kinofilme schuf Joachim Masannek die bisher erfolgreichste Kinder- und Jugendfilmreihe aller Zeiten mit neun Millionen Zuschauern. Alle UFA Cinema Produktionen werden in den deutschsprachigen Gebieten von Universal Pictures International Germany im Kino und auf Home-Entertainment in Kooperation mit UFA Cinema ausgewertet.

Unsere heimischen Gewässer wurden bisher von Fisch in Eingeweiden verschont. Aber es gibt zwei Updates zum Einspiel-Ergebnis von „Piranha 3D“ von gestern. Zwischen den Leichenteilen haben sich noch ein paar Dollar versteckt, so dass wir insgesamt auf 10,1 Mio. Dollar Einspiel für das Startwochenende kommen. Auch bei Piranha 3D gilt wieder deutlich: wenn es einen Film in 3D zu sehen gibt, wollen in die Leute auch stereoskopisch sehen. 95% des Einspiels wurde mit der 3D-Fassung des Films erzielt.

Und Dimension Films scheint entweder sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Horror 3D-Trashs zu sein oder will die Kinobesucher zusätzlich pushen. Ganz frisch wurde per Pressemitteilung eine Fortsetzung der Unterwasser-Schlacht bekannt gegeben, die der Idee Ajas zur Full Moon Party nach Thailand folgen könnte. Na dann: Mahlzeit!

Bild @ Kinowelt

Die deutschen Kinos haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres trotz rückläufiger Besucherzahlen ein Rekord-Halbjahresergebnis erzielt. Entscheidend für die zum vierten Mal in Folge gestiegenen Umsätze sind die Erfolge und erhöhten Eintrittspreise von 3D-Filmen, deren Besucherzahlen die FFA erstmals in einer Halbjahresstatistik gesondert erfasst.

Zwischen dem 1. Juli 2009 und dem 30. Juni 2010 liefen in den deutschen Kinos 14 Filme in 3D an. Bei insgesamt 486 Filmstarts im deutschen Kino entspricht dies einem Anteil von gerade einmal von 2,9 Prozent. An Besuchern jedoch lösten allein 15,3 Prozent, also fast jeder Sechste, eine Kinokarte für eine 3D-Vorstellung. Da für 3D-Vorstellungen erhöhte Eintrittspreise verlangt – und gezahlt – werden, ist der Durchschnittspreis für einen Kinobesuch innerhalb der letzten zwölf Monate deutlich nach oben geklettert und lag mit 7,34 Euro 85 Cent über dem Vorjahreswert von 6,49 Euro.

„Natürlich hat die Lust auf 3D-Kino zu dem insgesamt zufriedenstellenden Ergebnis entscheidend beigetragen“, betont FFA-Vorstand Peter Dinges. Unter dem Strich betrachtet würden die Halbjahreszahlen zeigen, dass das Kino erneut einer Fußball-WM und strahlendem Hochsommerwetter habe trotzen können – „wenn das Angebot stimmt“, resümiert Dinges. Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte neige er deshalb zu verhaltenem Optimismus, wobei das hervorragende Ergebnis des Vorjahres sicherlich nur sehr schwer zu toppen sei. Bis Dezember warten weitere viel- und erfolgversprechenden Filmstarts auf die Kinobesucher, darunter die erste deutsche 3D-Animationsfilm-Produktion „Die Konferenz der Tiere“ oder das heiß erwartete Sequel „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes- Teil 1“, der als erster Potter-Film in ganzer Länge in S3D zu sehen sein wird.

Die ausführliche Studie steht ab dem 23. August auf der Webseite der FFA zum Download zur Verfügung.

Für alle Zweifler nochmals betont: 2,9% der Filme erzeugen 15,3 % der gesamten deutschen Kinobesucher. Und davon profitieren die rund 450 3D-Kinos in Deutschland, die sich dieses große Stück Kuchen fein unter sich aufteilen. Bezogen auf das Einspiel bedeutet dies im Mittel pro digitaler 3D-Leinwand einen Umsatz von 147.500 € im ersten Halbjahr 2010. Kein Wunder, dass einige Kinos schon den dritten Saal digital und 3D umrüsten lassen- oder an der Volldigitalisierung ihres Hauses arbeiten.

Quelle: FFA

Und wieder springt ein 3D-Film auf Anhieb auf Platz 1 der Kinocharts. Das Fantasy-Epos „Die Legende von Aang“ von M. Night Shyamalan ist der neue Spitzenreiter in den deutschen Kinos! Nachdem das Abenteuer um die vier Elemente bereits am Starttag rund 95.000 Zuschauer in seinen Bann zog, setzte sich der Film trotz sommerlicher Hitze in Deutschland souverän an die Pole Position der Kinocharts. Rund 355.000 Besucher wollten das Fantasy-Spektakel um den Luftbändiger im Kino sehen. Und der 3D-Anteil ist absolut deutlich: rund 291.000 Tickets wurden für die 3D-Version gelöst, das ist ein Anteil von 81%. Gemeinsam mit den Previews erreichte Aang 400.000 Zuschauer mit einem Einspielergebnis von 3,6 Mio. Euro. Weltweit konnte der Film bisher über 224 Mio. Dollar einspielen, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück.

Ihr könnt übrigens noch beim großen Legende von Aang-Gewinnspiel mitmachen- es warten T-Shirts und ein von M. Night Shyamalan handsigniertes Filmplakat auf euch! Hier geht es zum Gewinnspiel.

Bild © Paramount · Alle Rechte vorbehalten.

Zum späten Sommer sollten die US-Amerikaner noch mal Frühlingsgefühle erleben: Genreregisseur Alexandre Aja serviert mit seinem Kultklassiker-Remake „Piranha 3D“ ein blutiges dreidimensionales Festmahl unter Wasser. Und der Film zielt klar auf eine junge männliche hedonistische Zielgruppe: zum Springbreak treiben die Fischlis mit den rassiermesserscharfen Zähnen ihr Unwesen im Planschareal erlebnishungriger College-Studenten auf Frühlingsferien. Und spart nicht mit Bikini-Babes, Unterwasser-Nackt-Ballett, jeder Menge umherfliegender Eingeweide und 500 Wasserleichen, eine unappetitlicher hingerichtet als die andere. Versuchte man zum Filmstart den postkonvertierten 3D-Trash noch zum Kult zu machen, bleiben die Ergebnisse doch deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Trotz eines Starts auf 2600 Leinwänden in 2470 Kinos konnte der komödiantischer Horror-Flick lediglich rund 10 Mio. Dollar einspielen. Da half auch der 3D-Zuschlag aus den rund 2.200 3D-Kinos nichts, also etwa 85 % der Leinwände. Im Vergleich zum strukturell ähnlichen positioniertem High-Concept-Movie „Snakes on a Plane“ bleibt der Film ebenfalls ohne Biss, dieser konnte am Startwochenende 2006 mehr als 13,8 Mio. Dollar einspielen. So bewahrheitet sich weiterhin: je größer der Vermerk „3D“ auf dem Plakat steht, desto schneller sollte man schwimmen…

Piranha 3D startet im Verleih der Kinowelt am 07.10.2010 auf den deutschen 3D-Leinwänden. Mal gucken, ob der vorbei gezogene Sommer dann Lust auf Springbreak und abgebissene CGI-Penisse in 3D macht…

Bild © Kinowelt · Alle Rechte vorbehalten.

Der aufmerksame Leser wird sich erinnern, vor ein paar Wochen habe ich euch den Contest für die Prince of Persia- Desert Challenge vorgestellt. Disney schickt zum DVD und Blu-Ray-Start des Blockbusters „Prince of Persia: der Sand der Zeit“ bis zu 10 wagemutige Abenteurer zu den Drehorten des Films. Im Sand von Marocco warten kniffelige Aufgaben und spannende Rätsel darauf bewältigt und gelöst zu werden. Um diese spannende Desert Challenge zu begleiten suchte Disney einen erfahrenen Blogger, der die aufregende Reise in Wort und Bild als Prince of Persia Desert Challenge-Blogger festhält. So sah der Aufruf zur Bewerbung für den offiziellen Prince of Persia Desert Challenge-Blogger aus:

Blogger aus aller Herren Bundesländer haben ihre Bewerbung in Wort und Bild abgeschickt. Die Experten aus Wüstenabenteurern, Scheichs und Prinzessinnen haben getagt und debattiert. Und schließlich per Dolchwurf ihren Favoriten ausgewählt. Haltet euch fest- ich fahre nach Marokko!!!

Ab sofort trage ich den offiziellen Titel „Prince of Persia – Desert Challenge-Blogger“. Etwas sperrig, aber hey, Königstitel sind auch immer ein bisschen länger…

Natürlich informiere ich euch fortan im offiziellen Desert Challenge-Blog über alle Details des Films und die kommende Desert Challenge in Marokko. Der Desert Challenge-Blog ist nur einen Dolchwurf entfernt: www.princeofpersia-challenge.de/php/blog.php

Und wer als Abenteurer auf diese großartige Reise auf den Spuren von Prinz Dastan und Prinzessin Tamina wandeln möchte, sollte sich bereits vorab als Kandidat registrieren. Hast Du das Zeug für die Desert Challenge? Und ich weiß nicht, ob man Angst vor Straußen haben sollte… 😉

Ich für meinen Teil habe mich schon mal auf meine Rolle vorbereitet, um auch die abenteuerlichen Stunts fast so elegant wie Jake Gyllenhaal auf die Zinnen zu turnen. Aber seht selbst:

Gehört Printerzeugnissen die Zukunft? Oder muss man Tageszeitungen und Magazine als digitale aktualisierbare Editionen auf Computer, Smartphone und iPad bringen? Die Süddeutsche hat sich auf das Experiment eingelassen und verknüpft das heute erschienene Süddeutsche Magazin mit Augmented Reality-Inhalten, kurz AR. Mit der Mobile-App für Smartphones Junaio der Firma Metaio erwachen einzelne Seiten des Magazins zum Leben. Und bringen erweiterte Inhalte des Magazins auf das Display von iPhone, Android und Co.

Hier ein kurzes Video mit den Redakteuren Till Krause und Marc Baumann die via iPhone das AR-Magazin vorführen:

Der „Pressetext“ zum Video liest sich reißerischer als das Ergebnis letztlich ausfällt:

Das Süddeutsche Zeitung Magazin Nr. 33 (Erscheinungstermin 20.August 2010) präsentiert seinen Lesern ein Medien-Erlebnis, das es in dieser Form noch nie gegeben hat. Gemeinsam mit den Augmented Reality (AR) Spezialisten metaio wurde ein ganzes Heft mit multimedialen Inhalten angereichert, die über ein Smartphone abgerufen werden können. Damit ist das SZ-Magazin das erste Printmedium, das die gedruckte mit der mobilen und digitalen Welt auf konsequente Art kombiniert.

Ein ganzes Heft angereichert heißt: es gibt auf fünf Seiten einen Marker für eine AR-Interaktion. „Damit ist das SZ-Magazin das erste Printmedium, das die gedruckte mit der mobilen und digitalen Welt auf konsequente Art kombiniert“. Das ist etwas mißverständlich formuliert. In den USA gab es schon einige Experimente mit AR auf Print-Erzeugnissen, der Esquire brachte 2009 eine komplette AR-Ausgabe. Die SZ ist das erste deutsche Print-Erzeugnis, dass eine mobile AR-Applikation einsetzt.

Die Junaio- App funktioniert auf den verschiedenen Plattformen durchaus gut. Doch sind die angebotenen Inhalte nicht mehr als eine Spielerei mit wenig Informationsgehalt. Sandra Maischberger lugt hinter ihren Händen vor, Eurovisionssternchen Lena Meyer-Landrut legt man Sprechblasen in den Mund, der Bauer aus Garmisch-Partenkirchen sieht seine Weide als Olympia-Parkplatz, die Lösung des Kreuzwort-Rätsels wird gespoilert und die Illustration der Axel Hacke-Kolumne erscheint dimensionalisiert im Raum. Nichts, was man nicht durch gedruckten Text oder Bild auch hätte umsetzen können. Will sagen: der Weg zu erweiterten Inhalten und erweiterten Realitäten ist durchaus der richtige, allerdings gilt auch hier „Content is King“.

Die mobile App Junaio kann man hier herunterladen, die Süddeutsche gibt es samt Süddeutsche Magazin für 2,10 € an jedem Kiosk.

UPDATE: Trotz der Unterstützung Junaios von Android SDK 1.6 lässt sich der Süddeutsche Zeitung Magazin-Channel auf einem G1 mit SDK 1.6 nicht starten: „Your Phone currently does not support Glue.“. Schade.

In Deutschland machte der Film „El secreto de sus ojos“ Anfang März Furore, als er bei der Verleihung der Academy Awards den als sicheren Gewinner der Auslands-Oscars geltenden „Das Weisse Band“ von Michael Haneke ausstach. Ende Oktober kommt der argentinische Thriller von Juan José Campanella auch in die deutschen Kinos. Im Vorfeld der PR suchte der Camino Filmverleih über die deutsche Filmblogger-Szene einen deutschen Titel für „The Secret in their Eyes“.

15 ausgewählten Bloggern wurde eine kurze Synopis des Films, das argentinische Plakat, drei Szenenbilder, sowie der argentinische und US-amerikanische Trailer zur Verfügung gestellt. Aufgabe war das Texten eines deutschen Filmtitels für „The Secret in their Eyes“. Natürlich war DigitaleLeinwand.de bei den ausgewählten Filmbloggern dabei. Und ich muss gestehen, dass ich zwar gerne auswechselbare, generische Filmtitel kritisiere, das Texten von passenden Titeln aber gar nicht einfach ist. Vor allem, wenn man den Film gar nicht gesehen hat, von dem sich ja eine Stimmung oder ein Gefühl ableiten ließe, die sich auch im Titel niederschlagen sollte. Drei potentielle Filmtitel durften pro Blogger maximal eingereicht werden. Ausgehend von der Handlung habe ich gegrübelt und mir zwei ernsthafte Titel überlegt, wobei mir der sicher nicht gangbare Vorschlag 3 gleich spontan einfiel:

  • Vorschlag 1: Die Schuld im Gestern
  • Vorschlag 2: Die Wahrheit zwischen den Zeilen
  • Vorschlag 3: Ein unbekannter Argentinier, der in L.A. das WEISSE BAND zerschnitt 😉

Ganz basisdemokratisch stimmten nun die Filmblogger des Landes über den besten eingereichten Titel ab, das Stimmen für eigene Vorschläge war natürlich verpönt. Und wer hätte das gedacht, 50% der Stimmen entfielen auf meinen Titel-Vorschlag „Die Schuld im Gestern“. Der Siegertitel! Vielleicht war der Titel aufgrund der rückwärtigen Erzählform und dem Aufrollen der Ereignisse vor 30 Jahren die passende Idee.

Auch wenn die Vorschläge durchaus Anklänge beim Verleih fanden, hat man sich letztlich gegen Wisdom of the Bloggers und für eine gekürzte deutsche Übersetzung entschieden. Nun steht mein Titel zwar nicht auf den Filmplakaten eines Oscar-Gewinners, dafür darf ich Regisseur Juan José Campanella bei seiner Promotiontour meeten und greeten. Vielleicht bring ich ihm ja ein paar deutsche DVDs mit… 😉

Und warum kümmere ich mich auf DigitaleLeinwand.de um den 2D-Film? Zum einen gefiel mir natürlich der Blogger-Titel-Contest, zum anderen bietet der Film eine digitale Wirklichkeit. Erstmals wurde in einer argentinischen Produktion die Simulations-Software „Massive“ eingesetzt. Die Software dient zur Kreation und Animation von sogenannten „Agenten“, also generierten Figuren, die in Gestalt und Verhalten sich gemäß der Vorgaben eigenständig mit Hilfe von künstlicher Intelligenz verhalten. Für „In Ihren Augen“ haben die SFX-Künstler von 100 Bares Producciones eine Szene in einem voll besetzten Fußball-Stadion (klar, Argentinien!) geschaffen, das so gar nicht existierte. Mit künstlichen kickenden Fußballspielern und jeder Menge jubelnder Fans aus der Retorte.

Ich habe einen exklusiven Einblick in die Spezialeffekte des Films für euch, der sehr gut die verschiedenen Stufen der digitalen Entwicklung und Bearbeitung zeigt:

Warum geht es aber im Film „In Ihren Augen“? Nun gibt auch eine deutsche Synopsis, einen deutschen Trailer und das Filmplakat, das in meinen Augen auf den ersten Blick allerdings mehr eine Lovestory als einen Thriller verspricht. Zur Story: Die Geschichte von „In Ihren Augen“ wird in Flashback-Form erzählt: im Juni 1974 wird der Justizbeamte Benjamin Esposito (Ricardo Darín) damit beauftragt, das Verbrechen an einer jungen Frau aufzuklären, die in ihrem Haus in Buenos Aires brutal vergewaltigt und ermordet wurde. 30 Jahre später, der Fall hat ihn nie ganz losgelassen, beginnt der inzwischen pensionierte Benjamin Esposito ein Buch zu schreiben über den „Fall Morales“. Er ist überzeugt, dass der Mordfall niemals richtig aufgeklärt worden ist. Wild entschlossen, auch das letzte Geheimnis zu lüften, rollt er den längst abgeschlossenen Fall noch einmal auf – eine komplizierte und spannende Suche nach dem Mörder von damals beginnt, die Regisseur Juan José Campanella als Film Noir, Polit-Thriller und Liebesgeschichte in Szene setzt. Entstanden ist ein düsterer Film mit einem liebevollen, melancholischen und fast schmerzhaft schönen Blick auf die Liebe im Leben eines Menschen. Deutscher Kinostart ist der 28. Oktober 2010.

Hier der deutsche Trailer für „In Ihren Augen“:

Und das deutsche Filmplakat:

Bild © Camino · Alle Rechte vorbehalten.