Es ist soweit! DigitaleLeinwand.de feiert seinen ersten Geburtstag! Genau heute vor einem Jahr habe ich meinen ersten Artikel veröffentlicht (wenn man von einem obligatorischen „Hello World“ absieht) – Präsident der USA Barack Obama sieht sich mit Familie und Freunden den Monsters vs. Aliens-3D-Werbeclip beim SuperBowl im Privatkino an (kann man hier nochmal nachlesen).

Seit Ende April 2009 ist eine Menge passiert. Stereoskopisches 3D-Kino ist nicht nur zum größten Hype der Filmbranche geworden, DigitaleLeinwand.de hat sich auch zum größten deutschen Webangebot über die Themen Digitalisierung, 3D-Kino und Filmmarketing entwickelt. Im Betriebsjahr 1 konnte DigitaleLeinwand.de stolze 358.843 Besucher auf der Webseite begrüßen, die insgesamt 1.134.103 Artikel gelesen haben. Über 1,13 Millionen aufgerufene Artikel ist für das erste Jahr doch ganz ordentlich, oder?! 😉

Und noch ein paar Zahlen aus der Statistik: ich habe im letzten Jahr tatsächlich 713 Artikel für den Blog geschrieben und veröffentlicht. Mal war es nur einer am Tag, mal waren es fünf. Die Stammleser wissen, dass es mittlerweile ein schönes Maß von drei Postings pro Tag gibt. Aktuell, immer auf der Suche nach Neuigkeiten und immer wieder entdeckend in neuen Feldern.

Der erfolgreichste Beitrag des Blogs ist übrigens „für alle AVATAR-Fans: lernt Na’vi!“ vom 23.12.2009, der insgesamt bis heute 32.205 mal gelesen wurde. War ein Nischenthema, dessen Erfolg wohl niemand vorhergesagt hätte. Zu den Artikeln sind 680 Kommentare von 247 Personen gepostet worden. Nicht mitgerechnet den Spam, der zwar zunimmt, aber auch weiterhin wirkungsvoll draußen bleibt.

Und auch inhaltlich ist der Blog ist immer vielfältiger und komplexer geworden. Mit dem Umzug vom WordPress-Hosting auf einen eigenen Server im September 2009 haben sich neue Möglichkeiten ergeben. Bessere PlugIns mit mehr Funktionalitäten von Videostreaming über Artikellisten bis Flashapplikationen ermöglichen mehr Komfort und Zeitersparnis, die dann wiederum für die inhaltliche Arbeit zur Verfügung steht. Und die hat sich vom Beginn des Blogs bis heute deutlich in Umfang und Qualität intensiviert.

Da man immer gefragt wird: nein, ich kann vom Bloggen allein nicht leben. Zwar sind die tatsächlichen Unkosten durch Werbeeinnahmen gedeckt, wenn man aber die investierte Zeit berechnet, ist es ein dickes Minusgeschäft. Formal gesehen, denn der Gewinn liegt auf einer ganz anderen Seite. Mittlerweile habe ich mir durch das Schreiben und Betreiben von DigitaleLeinwand.de ein gutes Standing aufgebaut. Wer in Deutschland mit S3D zu tun hat, kommt an mir nicht mehr vorbei. Das haben auch die (Online-) Presseagenturen und ein paar Verleiher erkannt, so dass ich euch schnellere und bessere Informationen zur Verfügung stellen kann. Ich bedanke mich an dieser Stelle für die vielen tollen Kommentare und Mails, von Filmfans, Kinobetreibern, Produzenten und Filmvorführern, die viel Zuspruch und Lob enthalten. Und ich freue mich über die bunten und vielfältigen Einladungen zu Premieren, Setbesuchen, Kooperationen oder Workshops. Aus einigen meiner Leser sind mittlerweile berufliche Kollegen geworden, was mich natürlich am meisten freut: ich berichte nicht nur über digitales Kino, 3D-Film und filmbasiertes Social Media Marketing, ich gestalte es selber aktiv mit.

Und wie das so ist bei Geburtstagen, natürlich gibt es Geschenke! Ich habe mir für euch ein Gewinnspiel überlegt, bei dem es wirklich ganz außergewöhnlich tolle Preise zu gewinnen gibt. Das reicht von Einladungen zu 3D-Film-Premieren über Kinotickets bis hin zu 3D-Filmpostern oder einer handsignierten 3D-DVD. Hauptpreis ist eine Halbjahres-Kino-Flatratekarte, mit der man auch 3D-Filme besuchen kann- sooft man will.

Und wie kann man gewinnen? Ganz einfach: ihr veröffentlicht auf eurem Blog oder eurer Webseite eine Geburtstags-Gratulation für DigitaleLeinwand.de. Die Verlinkung zur Seite http://www.digitaleleinwand.de sollte im Artikel enthalten sein. Schnell noch den Link zu eurer Gratulation hier in den Kommentaren eingetragen und schon seid ihr in der Lostrommel. Und ja, ultimative Lobhudelei ist ausnahmsweise erlaubt!  😉

Einsendeschluss für die Gratulationen (und die hier vermerkten Kommentare) ist Samstag, der 8. Mai um 12 Uhr. Rechtswege sind doof, und daher ausgeschlossen. Da die Premiere von Topper und von Prince of Persia in Berlin gezeigt werden, wäre es gut wenn ihr euren Wohnort vermerkt. Natürlich dürft ihr auch bei Twitter oder Facebook gratulieren, Hauptsache ich finde es- daher nicht vergessen den Link zum Beitrag hier in den Kommentaren zu posten. Wer keine eigene Webseite hat oder in keinem Online-Netzwerk aktiv ist, kann mir auch Geburtstagswünsche per Post senden: DigitaleLeinwand, c/o Gerold Marks, Borsigstr.5, 10115 Berlin. Alles klar? Gratulation schreiben, Link posten, gewinnen.

Und diese Geburtstagsgeschenke gibt es zu gewinnen:

1x Halbjahres-Kinokarte Cinemaxx-Silvercard

So oft Avatar in 3D sehen, wie man möchte. Oder Toy Story 3 oder Für immer Shrek 3D. Mit dieser Kinokarte könnt ihr ein halbes Jahr so oft ins Cinemaxx eurer Wahl gehen, bis ihr 3D-Filme ohne Brille sehen könnt – ohne Eintritt zu zahlen. Und natürlich könnt ihr auch die 3D-Vorstellungen ohne Zusatzkosten besuchen. Beim kommenden 3D-Programm der nächsten Monate sorgt die Cinemaxx SilverCard für absuluten 3D-Genuss. Auch für 2D-Filme geeignet.  😉

1×2 Premierenkarten für den 3D-Film “Topper gibt nicht auf” in Berlin
Einmal selber auf dem roten Teppich stehen? Während Action-Star Til Topper sich aus dem Hubschrauber abseilt, um noch rechtzeitig zur Filmpremiere zu erscheinen? Ihr könnt bei der Premiere  von „Topper gibt nicht auf!“ dabei sein, denn als Hauptpreis gibt es zwei Eintrittskarten für die Filmpremiere eines der ersten deutschen 3D-Realfilme “Topper gibt nicht auf!”. Mit Bond-Bösewicht Claude-Oliver Rudolph und der neuen Polizeiruf 110-Kommissarin Anna-Maria Sturm. Findet statt am 11. Mai 2010 um 17h in der Astor Film Lounge in Berlin.

5×2 VIP-Freikarten für das Cineplex
Deutschlandweit bündelt das Cineplex 84 Kinos mit rund 450 Leinwänden und über 70.000 Sitzplätzen unter seiner Marke. Und Cineplex ist schon immer ein Vorreiter für das digitale Kino in Deutschland gewesen. Bereits Ende 1997 wurde das Cineplex Münster als erstes deutschsprachiges mit einem Digitalprojektor nach dem 4K-Standard ausgerüstet. Mittlerweile könnt ihr in den meisten Cineplex-Kinos dank digitaler Umrüstung und 3D-Ausstattung auch die aktuellen Blockbuster in bestem stereoskopischem 3D sehen. Und ganz neu ist die Möglichkeit sich via Cineplex iPhone-App über das aktuelle Kinoprogramm in seiner Stadt zu informieren. Und das könnt ihr gleich ausprobieren, um die Cineplex-VIP-Kinokarten einzulösen!

eine von Brian van’t Hul handsignierte Coraline-3D-DVD
Ein echtes Unikat für den Filmliebhaber! Ihr könnt eine DVD von einem der besten 3D-Filme des Jahres 2009 gewinnen: Coraline. Und der Knüller: sie wurde vom Visual Effects-Supervisor und Oscar-Gewinner Brian van’t Hul handsigniert!! Ihr kennt Brian van’t Hul nicht? Aber ihr kennt Die „Herr der Ringe“-Trilogie oder „King Kong“, oder? Dann kennt ihr Brian.  🙂

Coraline ist ein ganz wunderbarer Stopmotion-Animationsfilm, der nativ in 3D gedreht wurde. Gewinnt dieses Unikat der von Brian handsignierten Coraline 3D-DVD mit vier 3D-Brillen.

Toy Story 3D- Lentikularposter Toy Story goes 3D! Leider erscheint der dritte Teil der Spielzeugsaga erst im Sommer 2010 bei uns, es gibt heute aber zwei schicke Raritäten zu gewinnen, um die euch jeder Pixar-Fan beneiden wird: dreidimensionale Filmposter. Mit Hilfe der Lentikulartechnik verlassen Woody und Buzz die flache Leinwand und begeben sich in die Tiefen des 3D-Raumes- ganz ohne Brille.

Es warten je ein Exemplar für das Motiv Toy Story 1 (67 mal 47 cm) und für das Motiv Toy Story 2 auf den neuen Besitzer! In Deutschland so gut wie nie erhältlich! Beste lizensierte Importware.

2 x 2 Karten für die Liveübertragung der Weltpremiere von „Prince of Persia“ im CineStar OV in Berlin

Wollt ihr auch mal am Roten Teppich stehen und den Stars zujubeln? Oder wenigstens über das unpassende Outfit lästern? Gewinnt zwei Freikarten zur offiziellen Live-Übertragung der Weltpremiere von Prince of Persia im CineStar OV im Sony Center Berlin dabei! Am Sonntag, den 9.5. startet um 18:30h der Red Carpet Event und natürlich gibt es im Anschluss den neuen Blockbuster von Produzent Jerry Bruckheimer als Originalfassung zu sehen. Die Red Carpet-Übertragung  aus London ist ein Bestandteil des alternativen Contents, den das digitale Kino erst ermöglicht.

Das sind die fantastischen Preise, die unter allen Teilnehmern ausgelost werden. Ich wünsche allen viel Glück!
So, ich geh jetzt ein Stück Geburtstagskuchen essen! 🙂

Bild: jala@photocase.de

Am 11. Mai feiert der erste 3D-Spielfilm der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (DigitaleLeinwand hat berichtet) seine große Weltpremiere in Berlin. Nun gibt es exklusiv vorab das offizielle Filmplakat für „Topper gibt nicht auf!“, der natürlich nativ in bestem S3D gedreht wurde.

Und der Claim des Films verrät eine Menge: „In den Achtigern war er ein Weltstar… Heute dreht er mit seinem letzten Fan.“ Topper gibt nicht auf! erzählt die Geschichte von Axel, der Regie studiert und die männliche Hauptrolle seines aktuellen Films mit seinem Idol Til Topper besetzt. Beim Dreh entpuppt sich Topper dann als arroganter Exzentriker und droht, alles hinzuschmeißen. Doch dann kommt Marleen. Sie spielt die weibliche Hauptrolle, weckt seinen Ehrgeiz und – sie ist Axels Freundin. Für den Film konnten prominente Schauspielerinnen und Schauspieler gewonnen werden wie Claude-Oliver Rudolph („Das Boot“, „James Bond 007: Die Welt ist nicht genug“), Maximilian Vollmar („Die Welle“, „Nancy and Frank – A Manhattan Love Story“) und Anna-Maria Sturm („Beste Zeit“, „Beste Gegend“).

Alle Infos über den Film gibt es auf dem täglich lesenswerten Blog zum Film auf Topper3.de.  Und natürlich wird auch auf Facebook und Twitter fleißig getoppert. Übrigens: Topper gibt nicht auf! kann man sich in sein Lieblings-3D-Kino wünschen – mit Moviac!

Und hier nun die Netz-Weltpremiere für das offizielle Filmplakat für Topper gibt nicht auf! Und wer ist eigentlich dieser Danny Ocean? 😉

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt heute zur Diskussion um die Zukunft des Kinos. Bedeutet die Digitalisierung auch das Ende der Kino-Vielfalt, forciert durch eine monetäre Marktbereinigung?

Deutschlands hat eine einzigartige Kinolandschaft – Programmkinos, Filmkunstkinos, kommunale Kinos, Multiplexe und viele andere Spielstätten. Doch diese Vielfalt ist in Gefahr. Bald wird es aktuelle Filme nur noch als digitale Datenpakete geben. Um zu überleben müssen Kinos in digitale Abspieltechnik investieren. Das schaffen aus eigener Kraft nur große Kino-Ketten und umsatzstarke Häuser. Das Branchenmodell für eine solidarisch getragene flächendeckende Digitalisierung der Kinos ist gescheitert. Bund und Länderarbeiten an Finanzierungs- und Förderungskonzepten, um ökonomisch schwache, aber für die kulturelle Infrastruktur unverzichtbare Filmtheater zu unterstützen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt „zur Diskussion eines tragfähigen und praktikablen Modells, das als Gemeinschaftsaufgabe von Filmwirtschaft, Bund, Ländern und Kommunen die Zukunft des Kinos als kulturellen und sozialen Ort der Begegnung im öffentlichen Raum sicherstellt.“

Veranstaltungsort ist der Konferenzsaal der Friedrich-Ebert-Stiftung,
Hiroshimastr. 17 in 10785 Berlin. Start um 18 Uhr.

Als Podiumsgast ist Dieter Wiedemann, Präsident der HFF Konrad Wolf geladen. Und es gibt auch etwas zu sehen. Gezeigt wird „Warum läuft Herr V. Amok?“ (HFF 2002) von Dietrich Brüggemann.

Diese Veranstaltung ist nicht öffentlich bei der FES gelistet, dank Bloggerkollegen Paul (Danke!) bin ich dennoch informiert. Und natürlich heute Abend bei der Diskussion um die Digitalisierung des Kinos mit dabei. Vielleicht gibt es Twittferenz. Oder besser eine Twiskussion? 😉

Wer sagt denn, es gäbe keine stereokopischen 3D-Inhalte? Wie berichtet, startet das „BE Film – The Underground Film Festival“ heute in New York! Und zeigt im diesjährigen Programm einen ganz Schwung aktueller 3D-Produktionen im Kurzfilm-Bereich. Und es sollen noch ein paar dreidimensionale Überraschungen bereit stehen! Ich sag mal Disney-Screening-Room… 😉

Wer also gerade in New York vor Ort ist, sollte sich das nicht entgehen lassen. Das BE Film- Festival läuft vom 28. April bis zum 1. Mai 2010, weitere Infos und Tickets gibt es auf der offiziellen Webseite www.befilm.net.

Hier die 3D-Screenings aus dem Programm:

Wednesday, April 28, 7-9:00 pm
The Disney Screening Room, 500 Park Avenue & 59th Street

  • Reminiscence (6 min.) 3D, Director: Celine Tricart (France)

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Friday, April 30, 7-9:00 pm

Thursday, April 29, 7-9:00 pm
The Disney Screening Room, 500 Park Avenue & 59th Street

  • Plasticity (5 min) 3D, Director: Ryan Suits (USA)
  • Mumbler (2:15 min) 3D, Producer: Greg Passmore (USA)

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Friday, April 30, 7-9:00 pm
The Dolby Screening Room (Dolby System 3D), 1350 6th Avenue & 55th Street

  • Magnetic Baby: Semi Precious Weapons (3 min.) 3D, Producer: Greg Passmore (USA)

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Saturday, May 1, 3:00 pm
OFFHOLLYWOOD Screening Room (Dolby System 3D), 580 Broadway (for pass holders and invited guest only)

  • Holy Moly (2:30 min.) 3D, Producer: Greg Passmore (USA)
  • Train of Thought (18 min.) 3D, Director: Jeanne Guillot (France)
  • Archangel (8 min.) 3D, Director: James Lawler (USA)

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Saturday, May 1, 7-9:00 pm
The Crosby Screening Room (Dolby System 3D), 79 Crosby Street

  • Maestro (30s) 3D, Producer: PSYOP (USA)
  • Fanta (30s) 3D, Producer: PSYOP (USA)
  • The Alley (2 min.) 3D, Director: Daniel Phelps (USA)
  • Drown in the Now (4:30 min.) 3D, Producer: UVPHACTORY (USA)
  • Mothership (1 min.) 3D, Producer: Nathan Love (USA)

Hach, ich wünschte, ich könnte dabei sein. Kann mich mal jemand schnell nach New York beamen? Danke.

Be-Film-2010-3D-Stereoscopic

Pixar meint es gut mit uns. Und schenkt uns ständig neues Material zur Fortsetzung der Spielzeug-Franchise „Toy Story 3“. Es dürfte nicht nur der Film mit den meisten Plakaten sein, wir bekamen auch schon jede Menge Teaser, Trailer und virale Spots zu Gesicht. Nun gibt es Nachschub: ein weiteres neues Plakat zeigt und die Spielzeuge beim nächtlichen Ausflug. Oder gar verfolgt von den neuen Charakteren beim Ausbruch?! Weiterlesen

Wer hätte gedacht, dass ich noch zum Fan von Tanzfilmen werde? Aber in stereoskopischem 3D wird das tatsächlich zum Erlebnis, kann man mit den Tänzern räumlich mitgrooven – und das ganze auch noch hautnah. Den Anfang für die 3D-Tanzfilm-Saison macht das erste britische S3D-Projekt „StreetDance 3D“. Max Penner von Paradise FX zeichnet sich für das 3D verantwortlich, die Postproduktion ist in Deutschland bei Post Republic in Berlin und Halle entstanden. Deutscher Filmstart auf den stereoskopischen 3D-Leinwänden der Republik für StreetDance 3D ist der 3.6.2010.

Und hier das frisch veröffentlichte Filmplakat zum 3D-Dance-Flick mit Pärchen-Attraktion, verrenkten Ebenen-Tänzern und BlingBling-Logo:

Gerüchten zufolge purzeln CGI-Animationsfilme direkt aus dem Rechner. Umso schöner, dass DreamWorks mit diesem Vorurteil aufräumt, und für sein neues 3D-CGI-Animationsabenteuer „Für immer Shrek“ Progressionsbilder zur Verfügung stellt. Sie zeigen die unterschiedlichen Phasen der CGI-Produktion.

1. Für die Previsualisation werden die Charaktere der Szene, Oger Shrek und sein Kumpane Esel in einem groben Storyboard skizziert, um den Ablauf des Films festzulegen:

2. Man positioniert die Charaktere als grobe Modelle in einer Computer Generierten (CG)-Umgebung:

3. Im nächsten Schritt werden die beiden Charaktere animiert. Warum genau Esel auf Shrek liegt, weiß ich selbst noch nicht. Ich hoffe, es ist nicht zu romantisch…. 😉

4. Jetzt kommt die Magie ins Bild! Die finale Version der Szene enthält das komplette Layout inklusive der Kamerapositionierung, der Animation und Beleuchtung mit Farbe und Texturen. Unterschiedliche Oberflächen und Texturen in der detaillierten Landschaft lassen das Bild lebendig werden.

Schön, schön! Und wer dieses Einzelbild eingebettet in einen ganzen Film sehen möchte, muss sich noch bis zum Sommer gedulden. Für immer Shrek startet am 30. Juni 2010 in unseren digitalen stereoskopischen 3D-Kinos.

Bilder © Dreamworks · Alle Rechte vorbehalten.

…tata! Vielen Dank für euren kreativen Einsendungen für die Neusynchronisation des Avatar-Bildes zum DVD und Blu-ray-Start. Das Gewinnspiel ist beendet, wir haben einen Gewinner. Ich musste mich zwischen einigen guten Untertiteln entscheiden, und so hat final die digitale Glücksfee den besten Spruch bestimmt.

Und es ist (drücke auf „Click to start“):

Herzlichen Glückwunsch an Janaz, Du bekommst eine Mail und Deine AVATAR-DVD. Danke allen fürs Mitmachen! Wer diesmal nicht gewonnen hat, braucht nicht traurig sein, schon diese Woche folgt ein wirklich großes Gewinnspiel auf DigitaleLeinwand.de (guckt mal zur Mitte der Woche wieder vorbei)!

Werbung für Pixar-Filme ist einfach immer eine Freude. Ein paar virale Videos für den neuesten Film „Toy Story 3“ konnten wir schon sehen. Im dritten Teil der Spielzeug-Saga werden gleich 14 neue Spielzeug-Charaktere eingeführt, einige davon existent wie Barbies Ken oder das Plapper-Telefon. Andere frei erfunden wie Mr. Pricklepants oder Sparks. Eine wichtige Rolle im Film spielt der „Lots-o‘-Huggin‘ Bear“, kurz Lotso, ein lila Teddybär, der nach Erdbeeren riecht.

Einen ersten Cameo-Auftritt hatte Lotso bereits als zufällig im Raum liegendes Spielzeug im Kinderzimmer im Film „OBEN“, nun wurde ein Vintage-Video von Lotso veröffentlicht.

In diesem hübsch auf VHS-Aufnahme getrimmten Clip wird Lotso als Premiumteddy für jedes Kind etabliert. Laut Titel des Videos geht es zurück ins Jahr 1983. So gesehen hat Lotso heute schon ein paar Jahre auf dem Buckel, aber auch dem trägt man im Film Rechnung. Seid gespannt!

Toy Story 3 von Regisseur Lee Unkrich startet am 29. Juli 2010 in unseren stereoskopischen Kinos.

Und hier das Lotso-Viral:

Bilder © Pixar · Alle Rechte vorbehalten.

Deutsche Regisseure entwickeln derzeit alternative stereoskopisches 3D-Projekte für das Kino. Mit modernster Technik experimentieren sie jenseits von Family-Entertainment und Actionkino mit den neuen Möglichkeiten der Bildsprache, gestalten das Feld des 3D-Autoren-Kinos mit ihren Visionen. Wie bekannt, fällt heute die letzte Klappe zu PINA, dem Tanzfilm in 3D von Wim Wenders über das Werk der verstorbenen Choreografin Pina Bausch. Und ich bin neugierig und glücklich über das nächste künstlerische 3D-Projekt: Regisseur Werner Herzog dreht einen 3D-Film über die Höhlenmalereien von Chauvet-Pont-d’Arc.

Die Höhle von Chauvet befindet sich in Südfrankreich im Flusstal der Ardeche nahe der Kleinstadt Vallon-Pont-d’Arc. Die erst 1994 entdeckte Höhle enthält über 500 Wandbilder mit gemalten und gravierten Tier- und Symboldarstellungen. Der gute Zustand ist einem plötzlichen Verschluss des Höhlenzugangs durch eine herabstürzende Felswand zu verdanken. Mit Hilfe der Radiokohlenstoffmethode konnte das Alter der Malereien auf eine Spanne von 25.000 und 33.000 Jahren bestimmt werden. Damit handelt es sich um die ältesten bekannten Höhlenmalereien weltweit.

Die Höhle ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, um die Malereien vor äußeren Einflüssen wie Pilzbefall (und Touristen) zu schützen. Forscher dürfen die rund 240 m tiefe, 100 m breite und bis zu 60 m hohe Höhle nur streng überwacht und in zeitlichen Abständen untersuchen.

Pferdedarstellungen aus der Chauvet-Höhle

Die in Naturfarben gemalten Darstellungen bestechen durch ihre vollendete Form und Ausgestaltung. Die Maltechnik weist bereits das Gestaltungsmittel wie Perspektive, verdoppelte Umrisse und Verwischungen auf. Zusätzliche Lebendigkeit erhalten sie anhand von Plastizität durch die Einbeziehung des Felsreliefs.

Regisseur Werner Herzog dürfte den meisten ein Begriff aus der gemeinsamen Arbeit mit Klaus Kinski sein, manche kennen auch den Kurzfilm, wo er seinen Schuh aufgrund einer verlorenen Wette mit Errol Morris aß (kann man sich hier ansehen). Zuletzt war sein Film „Bad Lieutenant“ bei den 66. Filmfestspielen von Cannes und in unseren Kinos zu sehen.

Nun widmet er sich in seinem neuen Filmprojekt den Höhlenmalereien in Südfrankreich mit großen Plänen. Den Höhlenmalereien wohnt ein ganz besonderer Reiz inne. Nicht nur die Erinnerung an eine archaische Vergangenheit, sondern vielleicht auch an die Geburtsstunde des Kinos. Die Illustration von Kämpfen zwischen Mensch und Biest ist der Ursprung der der epischen Heldensagen. Festgehalten in gemalten Geschichten, die im Schein von flackerndem Feuer zum Leben erwachen. Dieses möchte er im Film mit einem seiner größten Momente der Filmgeschichte in Verbindung bringen- den mit Schatten tanzenden Fred Astaire (im Video zu Minute 5:00 springen):

Und Herzog möchte das Filmprojekt in stereoskopischem 3D umsetzen. Eine Dokumentation , die das Werk in der Höhle zeigt, aber auch Talking Heads mit den Wissenschaftlern über deren Arbeit. Die Dreharbeiten sind sehr limitiert: in der Höhle sind nur Kaltlicht-Scheinwerfer möglich, es kann nur mir einer 3D-Handkamera gefilmt werden. Dazu kommt die zeitliche Limitierung für den Aufenthalt innerhalb der Höhle, nur wenige Stunden Drehzeit sind möglich. Und wer bereits in 3D gefilmt hat, weiß, das die Ds für „Dauert, Dauert, Dauert“ stehen. Trotz der Begeisterung für 3D für sein Projekt ist er skeptisch, ob sich die Tiefendimension für alle Filme durchsetzen wird. Bedingt durch die natürliche Sehdominanz eines Auges, die selektive Trägheit, mit dem man seine Umwelt mit nur einem Auge sieht, gibt es keine permanente Notwendigkeit für Tiefe und Raum. 3D funktioniert auf der Leinwand sehr gut in großen optisch-basierten Filmen. 3D habe etwas von Feuerwerk, es ist schön und beeindruckend für den Moment.

Es gibt zwei Videos, in denen Werner Herzog über sein Filmprojekt spricht und die euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Gefilmt wurden sie von Roger Ebert auf der 2010 Conference on World Affairs an der University of Colorado at Boulder.

Was Herzog in der Höhle sah:

Herzog über das Alter der Höhle:

Ich bin absolut begeistert von diesem spannenden Projekt! Abgesehen von der technischen Logistik vollständiges 3D-Equipment durch einen fast senkrecht verlaufenden Schacht in eine Höhle zu transportieren, führt uns das Kino wieder zu Orten, die viele Menschen niemals selber betreten können. Zwar führt uns die Illusion der Computertechnik auf fremde Planeten, alles ist möglich. Und doch gibt es noch immer unzählige mystische Orte auf der Welt, die unentdeckt oder kaum bekannt sind. Und ich bin dankbar, diese irgendwann mit meinen Augen auf der großen Leinwand erleben und bestaunen zu dürfen.

Mehr Informationen über die Höhle gibt es auf der offiziellen Webseite.

Foto Werner Herzog © erinc salor, Videos von Roger Ebert