Mit Twitter lässt sich das Einspielergebnis von Kinofilmen am marketingtechnisch wichtigen Startwochenende exakt voraussagen. Zu diesem Schluss kommen zwei Wissenschaftler aus den HP Labs in Palo Alto. Mithilfe von entsprechenden Computer-Algorithmen und einem Trackingsystem, das Twitter-Einträge zu neu startenden Kinofilmen auswertete, konnten die Technologieforscher mit laut eigenen Aussagen 97-prozentiger Genauigkeit den Kassenerfolg der ausgewählten Filme voraussagen.

Für das Experiment analysierte das HP Lab beinahe drei Mio. Twitter Updates zu den 24 größten Kinostarts in den vergangenen drei Monaten. Über die Erkenntnisse, die durch Filme wie „Avatar“, „Alice im Wunderland“ und „Twilight New Moon“ gewonnen wurden, konnte das Einspielergebnis der romantischen Komödie „Dear John“ sowie von „The Crazies“ genau vorausgesagt werden. „Dear John“ etwa spielte 30,71 Mio. Dollar ein, das Twitter-Analysetool hatte 30,46 Mio. berechnet. Und auch bei „The Crazies“ lag man mit vorhergesagten 16,8 Mio. Dollar (tatsächlich: 16,07 Mio.) nur knapp daneben.

Wie genau das Tool funktioniert, ist natürlich ein Geschäftsgeheimnis. Ich vermute, dass man semantische Zusammenhänge mit positiven und negativen Reaktionen ermittelt. In der Gesamtmenge lassen sich dann entsprechende Vergleiche zu anderen Filmstarts ähnlicher Trends ziehen. Aber das ist nur eine Vermutung von mir, da stecken selbstverständlich hochgewitzte Algorithmen dahinter.

Hollywood ist schon lange auf der Suche nach zuverlässigen Analyse- und Marketingtools, zumal sich aufwändige Methoden wie Test-Screenings sowie Telefon- und Onlineumfragen immer wieder nur als begrenzt aussagekräftig erweisen. Dass die automatisierte Analyse von Web-2.0-Communitys und Social Media hier einen zukunftsträchtigen Weg aufzeigt, ist allerdings nicht erst seit dieser neuen Twitter-Studie bekannt.

So forscht etwa Peter Gloor am MIT Cambridge seit mehreren Jahren an Lösungen, wie der riesige Pool an Social-Media-Informationen in der Trendforschung eingesetzt werden kann. Neben Twitter und Facebook bergen eine Reihe von Online-Foren, Blogs und anderen Plattformen die notwendigen Hinweise, um den Erfolg oder Misserfolg eines Filmes vorauszusagen. „Allein über die Leseraktivitäten und Forumsdiskussionen auf der wichtigsten Filmplattform Internet Movie Data Base lässt sich mit unserem Analysetool schon Wochen vorher erkennen, in welchem Umfang ein Film die nötigen Publikumsmassen anziehen wird“, so Gloor im Interview mit pressetext.

„Bei der erfolgreichen Vermarktung eines Produkts geht es immer mehr darum, die richtigen Trendsetter innerhalb der sozialen Netze herauszufinden und diese für sich zu gewinnen – sei es bei Blogs, Online-Foren, Facebook oder Twitter“, erklärt Gloor. Werden gewisse Trends sichtbar, kann die Industrie folglich noch marketingtechnisch gegensteuern bzw. Marketingaufwendungen überhaupt auf andere Projekte umlenken. Mit derartigen Analysemethoden, die auch eine semantische Inhaltsanalyse miteinbeziehen, könnte aber auch die Überlebenswahrscheinlichkeit von Software-Startups bzw. der Erfolg von Hedge Funds besser vorausgesagt werden, meint Gloor.

Die Analyse mach noch keine Vermarktungsstragie und gutes Marketing noch keinen guten Film. Wer im Verleih und in der Filmproduktion aber noch immer denkt, dass Social Media Marketing unnötig und neumodisch sei, sollte sich dringend informieren. Für kleine Filme ist es die Chance mit wenig Geld aber viel Manpower zum Thema zu werden, für große Produktionen gehören Profile und Community-Management auf Twitter, Facebook und Co. ganz selbstverständlich zur regulären Kommunikation.

Gerne kann man sich direkt an mich wenden, ich kenn da ein paar hervorragende Leute, die ihr Handwerk verstehen. 😉

Quelle: pressetext.deutschland

Vielleicht ist PINA das derzeit spannendste Filmprojekt überhaupt. Denn Regisseur Wim Wenders führt den Tanzfilm in neue Dimensionen:  nicht nur, dass Wenders PINA in nativem stereoskopischen 3D dreht, er eröffnet mit Arthaus-3D auch ein völlig neues Feld im Kino.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Teils der Dreharbeiten zu dem abendfüllenden 3D Tanzfilm PINA im Herbst letzten Jahres, wird Wim Wenders ab heute, dem 12. April 2010 nun den zweiten Teil des ersten 3D-Arthaus-Films in Wuppertal und Umgebung drehen.


Wim Wenders hatte nach dem plötzlichen Tod der weltberühmten Choreographin Pina Bausch im Sommer 2009 seine zunächst ausgesetzten Filmpläne wieder aufgenommen und vom 21. Oktober bis 2. November 2009, in enger Zusammenarbeit mit dem Ensemble des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, drei Stücke von Pina Bausch, „Café Müller“ (UA 1978), „Das Frühlingsopfer“ (UA 1975) und „Vollmond“ (UA 2006), zum größten Teil während öffentlicher Aufführungen der Stücke auf der Bühne des Wuppertaler Opernhauses, in 3D aufgenommen.

Vom 12. bis 17. April 2010 folgen die Aufnahmen eines weiteren frühen Stückes von Pina Bausch, „Kontakthof“ (UA 1978). Wim Wenders wird dieses Stück sowohl mit den Tänzern des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch, als auch in der Besetzung mit Damen und Herren ab 65 und mit Teenagern im Wuppertaler Schauspielhaus (diesmal ohne Publikum) filmen. Anschließend wird die 3D Produktion bis 24. April an wechselnden Orten in der Stadt Wuppertal, auf öffentlichen Plätzen, Industrielandschaften, in der Schwebebahn und in der weitläufigen Natur des bergischen Landes mit einzelnen Tänzern des Ensembles fortgeführt.

Wenders, der seit Beginn seiner langjährigen Freundschaft mit Pina Bausch fasziniert war von ihrer einzigartigen Ausdruckskraft und Arbeitsmethode als Choreographin, wird dort ihre Tänzer von ihren ganz persönlichen Erfahrungen in der Arbeit mit Pina Bausch tänzerisch erzählen lassen.

PINA wird produziert von Neue Road Movies in Koproduktion mit Eurowide (Paris) und in Zusammenarbeit mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, dem ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE und Pictorion Das Werk. Regie und Drehbuch: Wim Wenders, Choreographie: Pina Bausch, Produzent: Gian-Piero Ringel, Koproduzenten: Claudie Ossard und Chris Bolzli, Executive Producer: Jeremy Thomas, Redaktion: Wolfgang Bergmann, Dieter Schneider, Gabriele Heuser, Stereograph: Alain Derobe, Kamera: Hélène Louvart, 3D Supervisor: Francois Garnier. Tanztheater Wuppertal Pina Bausch: Künstlerische Leitung: Dominique Mercy und Robert Sturm, Geschäftsführung: Cornelia Albrecht, Bühnenbild: Peter Pabst und Rolf Borzik, Kostüme: Marion Cito und Rolf Borzik, Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert, Andreas Eisenschneider, Leiter der Beleuchtung: Fernando Jacon, Technischer Leiter: Manfred Marczewski, Jörg Ramershoven.

Der 3D-Tanzfilm PINA wird gefördert von der Filmstiftung NRW, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Filmförderungsanstalt (FFA), dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) und dem CNC.

Den Verleih in Deutschland übernimmt die NFP marketing & distribution*, den Weltvertrieb HanWay Films. Der deutsche Kinostart ist für 2011 geplant.

Wer bereits Ausschnitte von Tanzfilmen in 3D sehen konnte, wird mir zustimmen, dass 3D-Kino wie gemacht für dieses Genre ist. Dabei kommt es nicht auf die Art des Tanzes an, die kommenden 3D-Filme „Streetdance“ und „StepUp 3D“ präsentieren uns modernen Streetdance. Und doch teilen alle Tanzfilme eine grundlegende Eigenschaft: sie zeigen uns die Bewegung im Raum. Durch das 3D-Kino wird die Fläche der Leinwand zu einem Raum erweitert- es scheint, als ob Tanzfilme ihre optimale Darstellungsform gefunden haben. Vielleicht sogar noch eindringlicher als im Tanztheater selbst, wo man als Zuschauer im Publikum sitzt, aber nicht in intime Nähe das Geschehen auf der Bühne selbst miterleben kann. Ich bin absolut gespannt auf den ersten Trailer von PINA, der seine Argumente bereits im Untertitel trägt: das beeindruckende Tanztheater von Pina Bausch als steroskopischen 3D-Tanzfilm von Wim Wenders.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Donata Wenders, Bild Vollmond: Laurent Philippe, Bild Café Müller: Graziano Arici

Frech kommt weiter, dachte sich das Konsortium und nannte sich selbstbewusst akronymgleich wie das Herzstück des Digitalen Kinos: DCP Germany. Was im Kino „Digital Cinema Package“ (siehe auch das Glossar zum Digitalen Kino) bedeutet, meint hier „Digital Content Portal Germany „, eine GmbH, die sich als IT-Dienstleister der Kinobranche aufstellt. DCP-Germany übernimmt für Verleiher, Postproduktionsfirmen und Werbeverwaltungen die Distribution, Prüfung, Zuordnung und Auswertung digitaler Filminhalte sowie die Sammlung, Prüfung und Verteilung digitaler Schlüssel. Man holt sich Unterstützung: Die Validierung von Daten und Zertifikaten erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS.

Die DCP-Germany wurde im September 2009 in München gegründet, das Rechenzentrum befindet sich in Nürnberg. Gesellschafter sind derzeit mit 80% die FORUM FILM Mediengesellschaft mbH, eine 100%ige Tochter des HDF KINO e.V., und mit 20 % Richard Kummeth. Weitere Beteiligungen sind in Vorbereitung.

Auf der vom Gesellschafter FORUM FILM Mediengesellschaft ausgerichteten Kongress-Messe „Kino 2010“ (vom 20. bis 22. April 2010 in Baden-Baden) stellt die DCP-Germany ihr Konzept der IT-Dienstleistung erstmals dem Fachpublikum vor. In Workshops gibt DCP-Germany dabei auch praktische Einblicke in ihr System.

„Um das digitale Kino flächendeckend zum Erfolg zu führen, sollte man nicht weiterhin so verfahren, als hätte man es mit dem Verteilen von 35mm-Filmrollen zu tun“, sagt Richard Kummeth, Geschäftsführer von DCP-Germany. „Auf dem Kongress in Baden-Baden gewähren wir Einblicke in die laufende Entwicklung unserer Lösungen. Das System läuft bereits in verschiedenen Ausbaustufen in ausgewählten Kinos im Versuchsbetrieb. Derzeit werden noch die Benutzerschnittstellen fertiggestellt. Der operative Start ist am 1. Juli 2010. “

Durch den Einsatz des digitalen Kinos kommt es auch in der Projektion zu veränderten Deliveries und Arbeitsabläufen (siehe auch diesen Artikel). Damit Kino-Besucher in den Genuss digitaler 2D- und 3D-Filme kommen, ist ein Zusammenspiel verschiedener Komponenten nötig. Filme werden im genau definierten Format eines DCP (Digital Cinema Package) verteilt, dem digitalen Äquivalent einer Filmrolle. Zur Wahrung des Copyrights ist ein digitaler Schlüssel (KDM – Key Delivery Message) nötig, der wiederum an das Zertifikat eines einzigen Projektionssystems gebunden ist. Über das Rechenzentrum werden diese Schlüssel zentral verwaltet und an ihr jeweiliges Zielsystem geschickt. Gleichermaßen sammelt das Rechenzentrum bei DCP-Germany den Content für das Vorprogramm, also digitale Trailer- und Werbespot-DCPs, und verteilt sie an die zentralen Kino Server. Diese Server werden den Filmtheatern in diesem Modell kostenlos zur Verfügung gestellt. Sie übernehmen die Aufgabe, anhand der Vorgaben der Content-Eigentümer, der technischen Gegebenheiten und des jeweiligen Spielplans, automatisch Playlists zu erstellen, die von den Projektionssystemen abgearbeitet werden.

„Eine effiziente Logistik für digitale Inhalte verringert den Aufwand für alle Beteiligen – also Postproduktion, Verleih, Werbeverwaltung und Kinobetreiber – und ermöglicht es, flexibler auf Zuschauer- und Marktentwicklungen einzugehen. Erstmals kann mit automatisierten Rückmeldungen genau dokumentiert werden wann und wo welche Filme, Trailer und Werbespots gelaufen sind“, erklärt Richard Kummeth.

Alle DCPs und KDMs, die das Rechenzentrum durchlaufen, werden validiert. Hierzu arbeitet DCP-Germany mit dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen zusammen, das selbst maßgeblich an Normierungs- und Standardisierungsprozessen rund um das D-Cinema beteiligt ist. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Vorstellungsbetrieb durch eine korrupte Datei oder einen abgelaufenen Schlüssel gestört wird. Auch die in der Trusted Device List hinterlegten Gerätezertifikate der zugelassenen Projektionssysteme werden von DCP-Germany überwacht und für die Erstellung von KDMs bereitgestellt.

Grundsätzlich halte ich es für sinnvoll, ein deutsches Kompetenzcenter für die Organisation und Distribution digitaler Inhalte aufzubauen. Doch ist die Aufgabe durchaus mit einigen Risiken behaftet, Vorpremierenbesucher von AVATAR erinnern sich vielleicht an die geplatzten Vorstellung aufgrund von fehlerhaft ausgelieferten KDMs. Die entsprechende Firma in London konnte nicht schnell genug die Vielzahl der fehlerhaften KDMs neu erstellen und korrigieren. Und Kino findet ja meist nach Büroschluss statt. So wird sich auch DCP-Germany wie jeder IT-Deinstleister an der Qualität und Schnelligkeit seiner Arbeit messen lassen müssen.

Ob es durch die Form von DCP-Germany, wie vom Verband Technischer Betriebe für Film & Fernsehen (VTFF) befürchtet, durch die Geschäftsform zu kartellrechtlichen Fragen und einer Behinderung durch modellimpliziten Konkurrenzausschluss kommt, sollte rechtzeitig geprüft werden. DCP-Germany ist noch die Antwort auf die Handhabung von Preisstrukturen und Einflussnahme auf Kostenverteilung und Programmgestaltung schuldig. Die Ziele von Interessenverbänden und die Absicht von Gewinnerzielung sollten nicht konträr zur grundsätzlichen Öffnung des Digitalen Kinos stehen.

Illustration und Logo: DCP-Germany

Berlin ist die Hauptstadt der Filmfestivals – jede Woche gibt es mindestens eines. Und schon bald kommt ein weiteres hinzu- sofern Du es mit Ideen und Tatkraft unterstützt.

ICoFF – International Comedy Film Festival ist ein internationales Genrefilmfestival, das zum ersten Mal im  September 2011 stattfinden wird. Schon vor der ersten Ausgabe wird Berlin mit Comedy Nights und anderen Events beglückt- und dafür werden filminteressierte Mitarbeiter gesucht.

Alle Mitarbeiter/innen des Festivals arbeiten ehrenamtlich, eine Vergütung kann leider nicht gezahlt werden. Dafür sieht sich das Festival aber als Ausbildungsstätte für junge Medienmacher aller Art. Alle Teams werden von Profis geleitet, die gern ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben. ICoFF sieht sich ebenfalls als Sprungbrett und Networkingplattform für alle, die interessiert sind in die Filmbranche weiter einzutauchen. Und ganz nebenbei macht es eine Menge Spaß.

Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen? Du arbeitest in einem engagierten Team und wirst Einblick in alle Bereiche der Festivalgestaltung haben. Außerdem kannst Du eigenes Know-How und Ideen einbringen und umsetzen. Die Arbeitszeit kann flexibel eingeteilt werden.

Im Augenblick werden engagierte Mitarbeiter/innen in den Bereichen Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, Online-Redaktion, Sponsoring/ Fundraising, Marketing, Event Management, Buchhaltung und Filmprogrammierung gesucht.
Alles weitere unter www.comedyfilmfestival.de/jobs

Das ICoFF freut sich über Online-Bewerbungen mit Lebenslauf und kurzem Motivationsschreiben an die Mailadresse jobs@comedyfilmfestival.de. Mehr Infos über das Comedy Filmfestival findet ihr natürlich neben der Webseite www.comedyfilmfestival.de auch auf dem Blog und selbstverständlich auch auf Twitter unter @comedyff, Fan wird man auf  Facebook unter http://www.facebook.com/icoff.

Los, bewerbt euch, ich will mal wieder was zu Lachen haben!

Topper gibt nicht auf! und versorgt uns ständig mit neuem Material und Aktionen. Heute gibt es ein Gewinnspiel– zwei exklusive Karten für die offizielle Filmpremiere im Mai in Berlin sind zu gewinnen! Bekennt euch als 3D-Sympathisant und ihr seid dabei.

Es gibt zwei Möglichkeiten 3D-Sympathisant zu werden und zu gewinnen: Entweder man lädt sich den „Operation Kobra“ 3D-Brillen-Bausatz herunter und fotografiert sich mit der Brille an einem möglichst besonders interessanten Ort. Aussehen wie ein Panzerknacker, nur eben viel cooler. Dann einfach die Bilder an gewinnspiel@topper3.de schicken. Auf dem offiziellen Topper-Flickr-Account kann man sich die Meisterwerke dann ansehen. TIL TOPPER wird dann Anfang Mai offiziell das beste Bild wählen und somit einem Mitspieler die Möglichkeit geben, zwei Karten für die Premiere von Topper gibt nicht auf! im Mai in Berlin zu gewinnen.

Alternativ hat man noch die Möglichkeit, ein eigenes Topper-Filmplakat zu gestalten. Dazu einfach das Gesamtpaket (42 MB) mit Bildern von unserem Til Topper-Darsteller Claude-Oliver Rudolph vor grüner Leinwand herunter laden, eigenes Topper-Filmplakat gestalten, mitgelieferte Filmcredits einfügen und an gewinnspiel@topper3.de gesandt. Auch diese Meisterwerke werden bei 3D-Flickr online gestellt. Und jede Einsendung nimmt automatisch an de Gewinnspiel teil.

Topper wird dann im Mai aus allen 3D-Brillen und Poster-Einsendungen den Gewinner ermitteln. Vermutlich schießt er mit einer Uzi auf die Ausdrucke der Kunstwerke und wer zwischen die Augen getroffen wird, gewinnt. Dass dabei der Rechtsweg ausgeschlossen ist, versteht sich von selbst. Wer nicht Til bei der Premiere treffen kann: ein paar Trostpreise gibt es auch. zusätzlich kann man eines von 10 „Topper gibt nicht auf“ Filmplakaten, eins von 10 handsignierten „Operation Kobra“ Filmplakaten oder eine von 5 Original „Til Topper“-Mützen gewinnen.

Topper gibt nicht auf! in bestem nativem stereoskopischen 3D feiert im Mai Premiere- wünscht euch den Film in ein Kino in eurer Nähe mit Moviac! Alle Infos über den Film gibt es auf dem täglich lesenswerten Blog zum Film auf Topper3.de.

Ran an die Bastelstunde, draußen ist eh schlechtes Wetter! Topper, ich fotografier Dich auf nem Chopper! Oder so ähnlich…

Pünktlich zum Kinostart von „Kampf der Titanen“ wurde gestern am 8. April 2010 erstmals die neue 3D-Version des Warsteiner Spots Experience in den deutschen Kinos geschaltet. Gedreht wurde der Spot im Frühjahr 2008 in den Barrandov Studios, Prag, unter der Regie von Stuart Parr, London. Produktionsfirma war Tony Petersen Film, Hamburg.

Der Spot visualisiert eine „Reise durch das einzig wahre Warsteiner“, für die die Hamburger Werbeagentur Kolle Rebbe verantwortlich zeichnet. Die Umsetzung in 3D erfolgte in Zusammenarbeit mit Kinospot.de aus Baden-Baden.

Die Herausforderung bei der Produktion bestand darin, den vorhandenen 2D-Spot in die Dreidimensionalität zu übersetzen. Hierzu wurde das vorhandene Material bearbeitet und neue, 3D-animierte Elemente geschaffen. Besonders wichtig war, diesen den gleichen Look und die gleichen Lichteffekte wie dem vorhandenen Material zu geben.

Die 3D-Version wird unter anderem in den Kinos der Ketten Cinemaxx, Cineplex und Cinemotion geschaltet. Der Spot ist zudem erstmals auch im TV im Einsatz, hier natürlich mangels 3D-Fähigkeit in der aktualisierten 2D-Variante. Wichtig war die Integration des neuen Slogans ‚Für alle die das Wahre lieben‘ so wie die neuen Warsteiner Ausstattungsmerkmale.

Ich hoffe, dass dieses Beispiel Schule macht. Zum einen ist es für die Werbeindustrie eine Möglichkeit sich modern und innovativ zu präsentieren. Es gibt viel kreatives Potenzial, das entdeckt und umgesetzt werden muss. Zum anderen könnten auch gut gemachte Werbespots im Kino wieder zum Hingucker werden, zu denen man pünktlich im Kinosaal sitzt- wer erinnert sich noch an die Camel-Werbung mit der Stopmotion-Figur Joe Camel? Wir sind vor 20 Jahren wegen dieser Spots ins Kino gegangen, der Film war Nebensache. Und auch für den auszustrahlenden Film sind 3D-Werbespots ein Gewinn, können sich die Augen bereits auf die Sehgewohnheiten einstellen. Man benötigt keinen Epilog am Anfang mehr, der die Tiefendimension etabliert, sondern könnte direkt starten.

Na dann: Prost!

[flv]http://www.warsteiner.de/resources/cms/flash/100303_Experience_HD_20s_FIN_MAs_02_10_WB_SF.flv[/flv]

Jetzt muss ich für den 3D-Film des Jahres 2010 doch auf das Jahr 2011 warten. Disney Deutschland hat sich entschlossen die 3D-Fortsetzung des Computernerd-Klassikers „TRON Legacy“ in Deutschland erst ab dem 27. Januar des Folgejahres auszuwerten. Mit „MegaMind“ von Dreamworks, den „Chroniken von Narnia 3“ und „Gulliver’s Travels“ kämpfen im Dezember bereits drei stereoskopische Filme um die Gunst der 3D-Leinwände. Allerdings stehen im Januar 2011 das verschobene Zombiekiller-Sequel „Resident Evil: Afterlife“ und der für eine 3D-Konvertierung verschobene „Cabin in the Woods“ auf dem Spielplan.

Die Enttäuschung wird mit Grund für neue Freude genährt, laut dem „Hollywood-Reporter“ laufen bereits Vorbereitungen für ein Sequel (also ein Sequel des Sequels, ein Sequel des Reboots oder einfach TRON 3). Dafür konnten die beiden Autoren von TRON Legacy, Edward Kitsis und Adam Horowitz, wieder verpflichtet werden. Über die Handlung ist natürlich noch nichts bekannt, wie heute üblich haben Regisseur Joseph Kosinski und einige Mitglieder der Besetzung Optionen auf eine Beteilung in Fortsetzungen.

Und zu guter letzt habe ich noch ein fetziges Motionposter von TRON Legacy für euch, dass eine Lightcycle-Szene animiert darstellt (noch mit altem Starttermin). Schick!

Computeranimierte Filme kommen ja praktisch auf Knopfdruck aus dem Computer. Von wegen! Bereits seit dem 25. März 2010 läuft der neue Animationsfilm aus dem Hause DreamWorks in unseren deutschen 3D-Kinos: „Drachenzähmen leicht gemacht“. Und sie waren so freundlich, einen kleinen Einblick in ihre Filmproduktion anhand zweier Bildersets mit Progressionsaufnahmen zu geben. Die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!

Für die Previsualisation werden die Charaktere der Szene, Wikinger-Nachwuchs Hicks und Nachtschatten-Drache Ohnezahn, in einem groben Storyboard skizziert, um den Ablauf des Films festzulegen:

Man positioniert die Charaktere als grobe Modelle in einer Computer Generierten (CG)-Umgebung:

Im nächsten Schritt werden die Charaktere animiert: ein rasanter Drachenflug über das Meer:

Die finale Version der Szene enthält das komplette Layout inklusive der Kamerapositionierung, der Animation der Charaktere und die Beleuchtung inklusive der der Farbe und der Texturen. So sieht dieses Bild im fertigen Film aus:


Ein zweites Beispiel, aber natürlich der gleiche Produktionsablauf: Hicks und der verletzte Drache Ohnezahn  werden in einem groben Storyboard skizziert angelegt. Damit sind neben der Handlung auch Kameraposition und Ausschnitt definiert.

Bei der Umsetzung des Storyboards in das CGI-Animationsprogramm werden die Charaktere als grobe Modelle CG-Umgebung eingefügt:

Im nächsten Schritt werden die Charaktere animiert. Gerade die Szenen mit der Interaktion von Hicks und Ohnezahn gehören zu den schönsten Momenten des Films :

Nun stimmt alles. Die finale Version der Szene enthält das komplette Layout inklusive der Kamerapositionierung, die  Animation und Beleuchtung mit Farbe und Texturen.  Bewegendes Fell, schimmernde Drachenhaut, bewegtes Wasser mit Lichtreflexionen lassen das Bild lebendig werden.


Drachenzähmen leicht gemacht startete am 25. März 2010 in unseren stereokopischen 3D Kinos. Mit wirklich sehenswertem Einsatz von S3D. Wer den Film noch nicht gesehen hat: Drachen gesattelt und ab ins Kino!

Alle Bilder © Dreamworks/ Paramount Pictures

Action und Grusel in der dritten Dimension- 3D-Kino ist auch Genrekino. Ein viertes Mal tritt Model Milla Jovovich gegen die untoten Zombies in der Resident Evil-Franchise an. Angeblich zum letzten Mal, mal sehen, was die Einspielergebnisse sagen. Ihr Ehemann Paul W.S. Anderson führt zum Abschluss wie beim ersten Teil Regie (Teil 2 und 3 wurden von ihm lediglich geschrieben und produziert).

Der Filmstart ist vom September 2010 auf den Januar 2011 verschoben worden, man wolle sich mehr Zeit für die Spezialeffekte im aufwändigen 3D-Format nehmen. Wenn das mal kein Euphemismus für technische Probleme ist… 😉

Kleine Anekdote am Rande, die der Constantin-Chef Martin Moskowicz am Rande der Berlinale zum Besten gab. Der Dreh in nativem 3D erfordert jede Menge Umdenken in klassischen Produktionsbereichen. Leider musst man bim Dreh alle amerikanischen und kanadischen Stuntleute entlassen. Denn laut Stunt-Gewerkschaft dürfen bei den Filmstunts Schlägereien nur simuliert ausgeführt werden. Man schlägt sich als nicht ins Gesicht, sondern seitlich dran vorbei, so dass es wie ein direkter Schlag ins Gesicht aussieht. Durch die zwei leicht verschobenen Kameraperspektiven beim Dreh funktioniert das allerdings nicht mehr- man würde sehen, dass die Faust daneben schlägt, eine Täuschung ist nicht mehr möglich. Für dieses Problem gibt es zwei Lösungen: entweder man generiert eine CGI-Faust, die dann ins Gesicht schlägt, aber das ist teuer und aufwändig. Constantin hat sich für die preiswertere Lösung entschieden: chinesische Stuntleute. Die hauen sich noch richtig auf die Fresse…

Der Trailer zeigt nicht nur die klassischen Verkaufsargumente des Films wie Darsteller, Handlung und Effekte, sondern betont auch die Machart, um den Aufwand eines nativen 3D-Drehs von den schnellen und dreckigen 3D-Konvertierungen à la „Kampf der Titanen“ abzusetzen. Die große Krux: die Trailer verbreiten sich hervorragend übers Internet, aber eben nur in der flachen 2D-Version. Es gibt zwar jede Menge Anfänger Raubkopierer Trottel, die versuchen die 3D-Fassungen im Kino mit einer Kamera abzufilmen (siehe Youtube und Co.), aber das gelingt eben nicht, die beiden Einzelbilder bleiben überlagert.

Thank God für die Zwischentitel! So kann man nun per Text lesen, was den Film „besonders“ macht, und es klingt mal wieder verdächtig nach Trittbrett-Fahren: „Filmed with the James Cameron/Vincent Pace Fusion Camera System“, „The World’s most advanced 3D Technology“ und „Experience a new Dimension – of Evil“ sind da zu lesen. Danke Zwischentitel, Danke James Cameron.

Es gibt eine Grundregel des 3D-Kinos: aus einem schlechten Film wird durch Verwendung von S3D kein guter Film. Ich hoffe, das haben sie bei der Produktion berücksichtigt…

Hier nun der offizielle Trailer für „Resident Evil: Afterlife“:

Den Vergleich zum letzten Werk des Stopmotion-Meisters Ray Harryhausen zum Remake von Louis Leterriers „Kampf der Titanen“ ist aufgrund des Filmstarts derzeit häufig zu lesen. Im letzten Jahr sendete Arte eine Kurzdoku über Harryhausen. 1933 stieß der damals 13-jährige Ray unverhofft auf King Kong. Seitdem lassen ihn prähistorische Monster und Fabelwesen nicht mehr los. Nachdem er seine ersten Dinosaurier aus Knete geformt hatte, wurde er in den 1950er-Jahren zu Hollywoods gefragtestem Spezialisten für Spezialeffekte.

Nun gibt es die Doku auch auf Youtube:

Ein umfangreiches Interview von Tim Burton mit Ray Harryhausen könnt ihr hier nochmal ansehen.

(via Kraftfuttermischwerk)