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3D-Flash vom 11. Mai 2011: Sony HDR TD10- 3D-Kamera im Test, Drehstart The Texas Chainsaw Massacre 3D, Trailer für Resident Evil: The Mercenaries 3D (3DS), LG Optimus 3D mit Wikitudes 3D-Browser
Im 3D-Flash des Tages gibt es die neusten Infos über Filme, Technik und Weiterentwicklungen in 3D.
Heute mit diesen Themen:
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Slashcam testet die SONY HDR-TD10 3D-Kamera
Mit der neuen 3D-Kamera bringt Sony für ca. 1.500 Euro erstmals einen stereoskopischen Camcorder, der 2x FullHD über ein Doppel-Optik-System aufzeichnet. Alle technische Daten sowie Testbilder und Testergebnisse sind in der Slashcam-Datenbank abrufbar:
http://www.slashcam.de/artikel/Test/Kompakter-3D-Bolide—Sony-HDR-TD10-3D-Kamera.html[/sws_2_columns_last]
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Dreharbeiten zu „The Texas Chainsaw Massacre 3D“ beginnen im Juni
Lionsgate kündigte den Start der Dreharbeiten zu „The Texas Chainsaw Massacre 3D“ im kommenden Monat an. Horrorfilme in 3D passen aufgrund des gesteigerten immersiven Erlebens natürlich perfekt zueinander. Und das könnte eine blutige neue Franchise werden, da Rechteinhaber und Produzent Carl Mazzocone einen Deal für bis zu sechs Fortsetzungen abschloss (wollen die SAW ersetzen?).[/sws_2_column]
[sws_2_columns_last] Produzent Carl Mazzocone hat klare Vorstellungen von den Sequels:
„I’m excited to re-conceive this iconic horror classic in a contemporary setting for a new generation of horror fans to enjoy. Our story picks up where the original left off. Both John Luessenhop and I intend to deliver a new chapter derived from Tobe Hooper’s 1973 masterpiece with the goal of making it as horrifying as the original- in 3D.“
Die Regie für TCM 3D wird John Luessenhop übernehmen, der erste Film soll 2013 in den 3D-Kinos zu sehen sein. [/sws_2_columns_last]
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fieser Games-Trailer für Resident Evil: The Mercenaries 3D (3DS)
Der neue Teil der Zombie-Slasher-Reihe „Resident Evil: The Mercenaries 3D“ veröffentlichte den Trailer „War on Horror“ im Stil einer Fake-Nachrichtensendung. Nicht ganz neu, aber mit makaberen Ende…
Laut letzten Angaben wird Resident Evil: The Mercenaries 3D hierzulande am 15. Juni 2011 und exklusiv für den Nintendo 3DS veröffentlicht.
http://www.planet3ds.de/news/13108-resident-evil-the-mercenaries-3d-capcom-zeigt-etwas-anderen-trailer.html
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LG Optimus 3D mit Wikitudes 3D-Browser ausgestattet
Das Android-3D-Smartphone wird mit dem weltweit ersten Augmented Reality-Browser mit 3D-Grafik ab Werk ausgestattet sein:
“The Wikitude 3D browser allows for better interaction and engagement with real-time user environments. While 2D AR only displays overlapped objects, 3D AR shows places, landmarks and objects in 3D making them easier to distinguish. The browser al-lows users to discover details about their surroundings and access related Wikipedia articles and Twitter information.”
http://www.androidapptests.com/lg-optimus-3d-lg-neues-android-smartphone-ab-werk-mit-wikitudes-3d-browser-ausgestattet.html
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FFA-Kinobesucherstudie 2010 veröffentlicht: 3D-Filme mit Rekordergebnis!
Es ist Zeit für Statistiken: die Filmförderungsanstalt FFA hat die neue repräsentative Studie „Der Kinobesucher 2010“ veröffentlicht. Und die Zeichen stehen ganz im Erfolg des digitalen stereoskopischen Kinos, das erstmals eine eigene Auswertung in der Reihe der Kinobesucher-Studien erhält.
Im Jahr 2010 liefen 24 stereoskopische 3D-Spielfilme (nicht gerechnet Wiederaufführungen und Kurzfilme) auf den deutschen Leinwänden. Mit durchschlagendem Erfolg: mit 24 Mio. Besuchern wurden 19% aller Tickets für einen 3D-Film gelöst. Genauer gesagt: 12 Mio. Besucher mit einer Besuchsintensität von zwei 3D-Filmen pro Jahr. Das ist ein Besucherplus im Vergleich zum Vorjahr von 443%. 40 Prozent der deutschen Kinogänger ab zehn Jahren haben 2010 einen 3D-Film gesehen (die unter 10 jährigen wurden in der Studie nicht erfasst).
Und auch der Umsatz stimmt: 2010 erreichten 3D-Filme im deutschen Kino einen Umsatz von 235 Mio. Euro- im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 459%. Damit erzielten 3D-Filme 26% des gesamten Kino-Jahresumsatzes.
Oder nochmal anders: rund 5 % der Filme haben 19% der Besucher im Jahr 2010 ins Kino gezogen und 26% der Umsätze generiert, weil sie stereoskopisch waren.
Das sollten die ewig gleichen Kritiker mit ihren Prophezeiungen des Endes des 3D-Kinos berücksichtigen.
Die höheren Umsätze generieren sich durch den 3D-Zuschlag. Der Ticketpreis für den Besuch von 3D-Filmen lag mit 9,86 Euro 3% über seinem Wert in 2009 und 3,16 Euro über dem durchschnittlichen Eintrittspreis des Jahres 2010.
Ein Blick auf die angesprochenen Personengruppen: Der 3D-Besuch erreichte in allen Altersgruppen, mit Ausnahme der über 60 Jährigen, einen Besucheranteil um die 20%. Der 3D-Kinobesucher ist eher männlicher, womit diese Zielsetzung der Kinoindustrie erfüllt wird, um das sonst eher weibliche Kinopublikum auszugleichen. 3D-Film-Besucher sind etwas jünger als der allgemeine Kinobesucher, das Durchschnittsalter beträgt 31,4 Jahre. Die Reichweite der 3D-Kinobesucher liegt bei 12 Mio. Personen.

Die Besuchsintensität des Besuchers von 3D-Filmen ist niedriger als die des Gesamtkinobesuchers, was besonders bei den Zuwanderern deutlich wird. 64% der Zuwanderer sahen sich in 2010 nur einen Film an. Allerdings gibt es ja keine nur 2D oder nur 3D-Kino-Gucker, ich boykottiere ja keine Flatties. 🙂
Stärkster Magnet für Kinobesucher, die im Jahr 2008 und 2009 überhaupt keinen Film in Kino gesehen haben, war natürlich AVATAR- Aufbruch nach Pandora, der allein 13,7 % Besucherintensität der Zuwanderer vereinte.
Insgesamt führt die FFA-Studie den sonst vorherrschenden Besucher- und Umsatzrückgang 2010 wie erwartet auf einen Mangel an großen Blockbustern und die schwachen Ergebnisse des deutschen Films zurück. 31 Filme erreichten im Jahr 2010 mehr als eine Million Besucher, das ist deutlich weniger als der Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre von 38 Filmen im Mittel. Akkumuliert erreichten die Besuchermillionäre 2010 lediglich 51 Prozent der Gesamtbesuche (2009: 66 Prozent).
Fazit: Ohne Zweifel war 2010 ein Rekordjahr für S3D. Und auch wenn in diesem Jahr bisher keine gigantischen 3D-Filmtitel dabei waren (was sich sicher mit Pirates of the Caribbean- Fremde Gezeiten ändert), wird sich der positive Trend auch 2011 bestätigen.
Die Studie „Der Kinobesucher 2010“ kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.
Grafiken © FFA · Alle Rechte vorbehalten.
Digitales iPad-Magazin: The Collection Appazine fasziniert mit Richmedia-Content
[Trigami-Review]
Zum Kiosk gehen, Magazin kaufen, darin blättern, Interviews und Fotos betrachten. So weit, so herkömmlich bei jeder Printzeitung. Doch jetzt wird es digital: der Kiosk ist der App-Store und die Artikel sind mit interaktiven Rich Media-Inhalten bestückt. Sich in 360° Panoramen bewegen, durch interaktive Grafiken und Videos navigieren, mit virtuellen X-Rays Objekte durchleuchten, digitale CGI-Animation betrachten oder Bilder morphen- kann das Dein Printmagazin auch?
Das digitale Magazin fürs iPad nennt sich Appazine, also ein Verbindung aus App und Magazin, herausgegeben von The Collection, hinter der die Ringier AG aus Zürich steht, das grösste Schweizer Medienunternehmen. In monatlichen Abständen wird ein neues digitales Magazin herausgegeben, dass eine Persönlichkeit, ein Ereignis oder auch ein aktueller Trend oder Kuriosum unserer Welt sein kann.
Die erste Ausgabe „Prinz William Appazine“ beschäftigt sich mit dem Topthema der letzten Tage: das britisches Königshaus und die Traumhochzeit von Prinz William und Kate Middleton am 29. April 2011.
Für den Ausgaben-Preis von 3,99 € – geladen als InApp-Kauf in der gratis the collection-App- bietet es eine umfangreiche Fülle von Information in Texten, Videos, Grafiken, Schaubildern und verspielten Anwendungen, die mal mehr Spaß machen, mal mehr informieren.
Der Hoffotograf der Royals kommt zu Wort, man kann Argumente im Streitgespräch über Monarchie abwägen, sich schon mal Prinz William im Alter hinmorphen, erlebt Stammbäume, Biographien und private Geschichten. Natürlich bleibt die Frage: wer wird nächster König- Charles oder der junge William? das Kennenlernen von Kate und William gibt es als Comic und very british kann man die verrücktesten Wetten rund um ihre Ehe bei den Buchmachern abschließen.
Insgesamt ist das appazine verständlich strukturiert, die Navigation und Anwendungen intuitiv bedienbar. Eine hilfreiche Schnellnavigation hilft beim Entdecken weiterer Seiten. Natürlich sind auch Facebook und Twitter durch Buttons angebunden. Inhaltlich unterteilt in die drei Kapitel „Der Prinz“, „Die Windsors“ und „Die Hochzeit“ werden verschiedene Schwerpunkte rund um die Royals betrachtet.
Sehr gut gefiel mir die Kartenseite auf der man den Verlauf der Hochzeit mit den einzelnen Stationen verfolgen kann. Startend mit einer Architektursimulation von Westminster Abbey erhält man viele Details das Gebäude und die geladenen Gäste bis hin zum Blumenmädchen Miss Crace van Cutsem, die dort noch gar nicht gelangweilt guckte. Ein Video bildet die zweite Station. Kates Vater führt die Braut zum Altar, ihre Schwester Pippa trägt die Schleppe. Wissende Blicke werden vorm Altar getauscht. Schließlich steckt (naja…) William seiner Gattin den Ring an. Mit einem Video der Kutschfahrt in der State-Landau-Kutsche geht es von Station 3 schließlich zum Buckingham-Palace, vorbei an einer Million jubelnder Fans. einen Eindruck dieser Menschenmenge bekommt man in den frei navigierbaren 360°-Foto-Panoramen, die mit O-Ton unterlegt sind- beeindruckend! Natürlich erfährt man auch viele Details über den Buckingham Palace bis hin zu den vier im Musikzimmer getauften Königskindern in der nächsten Station. Den krönenden Abschluss bildet natürlich das Video vom Kuss der Frischvermählten auf dem Balkon des Buckingham Palace- das sind Bilder, die um die Welt gingen.
Mir persönlich gefällt das Konzept des Appazines sehr gut. Das jeweilige Thema wird redaktionell von unterschiedlichen Standpunkten heraus betrachtet und visuell orientiert aufbereitet. Die Usability ist gut und nachvollziehbar gestaltet,man findet sich gut zurecht, kann aber auch vieles entdecken. Ein Pluspunkt: Bis auf eine Anzeige „auf der letzten Seite“ ist die App werbefrei, was ich bei einem Kaufprodukt dieser Art aber auch erwarte.
Kleines Manko: Zwar liegt die App in den drei Sprachen Deutsch, Englisch und Chinesisch vor, man kann aber zwischen den Sprachen nicht wechseln, man müsste die jeweilige Ausgabe des Magazins erneut in der anderen Sprache kaufen. Dies hat aber sicher produktionstechnische Gründe, da beispielsweise die Videos in den entsprechenden Sprachversionen untertitelt vorliegen und nachgeladen werden müssten, bzw. sich der Download dadurch noch vergrößerte. Denn bestes Infotainment hat ein bisschen Downloadgewicht: Zwar ist die kostenlose Basis-App mit 6,2 MB eher schlank, die vielen Filme und implementierten Animationen bringen es bei der jeweiligen Ausgabe dann doch auf fast 250 MB Datenmenge, ein WLAN-Download wird empfohlen. Frühere Ausgaben bleiben im The Collection- Bookcase gespeichert. Und wem der Speicher zu eng wird: ältere Ausgaben lassen sich einfach löschen und bei Bedarf kostenfrei neu laden.
Für meinen persönlichen Geschmack hätte ich mir zu einigen Punkten durchaus mehr Textinformation zum Lesen gewünscht. Einige Animationen fand ich zu vordergründig platziert, da ist das „Wie“ stärker im Fokus als das „Was“. Aber das ist sicher auch Geschmackssache!
Fest steht, dass ich mir beispielsweise eine Gala über die Royals bestimmt nicht gekauft hätte. Mit dem Appazine hingegen hatte auch ich meinen Spaß an der königlichen Hochzeit.
Natürlich ist die aktuelle Ausgabe „Prinz William“ weiterhin als Download verfügbar. Das nächste Appazine „Reproduktion – Das globale Baby“ erscheint im Mai und begleitet Blaze, einen 18 Monate alten Jungen mit vier Eltern, beim Themenfeld Reproduktionstechnologien und Leihmütter.
Das the collection appazine kann man hier bei iTunes gratis downloaden.
Ich wünsche viel Spaß auf dieser Art der digitalen Leinwand!
Hier noch ein paar Screenshots aus dem Prinz William-Appazine über die Royals und die Hochzeit von William und Kate: