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MEN IN BLACK 3 sichern sich mit Deutschlandpremiere in Berlin den Weltrekord für größtes 3D-Screening
Mit der Deutschlandpremiere von MEN IN BLACK 3 lieferte Sony Pictures nicht nur ein galaktisches Ereignis ab, sondern sicherte sich auch einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde als das größte 3D-Screening aller Zeiten. Die stattliche Anzahl von 6819 Besuchern. darunter viele prominente Gäste, war in großer Erwartung auf den dritten Teil der Franchise und bereit, geblitzdingst zu werden. Die Vorführung übertraf den bisherigen Rekordhalter „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ mit seinem Screening in Paris um 158 Zuschauer – Rekord erreicht!
GUINNESS WORLD RECORDS ™ REKORDRICHTER Olaf Kuchenbecker bei der Übergabe der REKORD URKUNDE mit Martin Bachmann
Nachdem sich Will Smith, Josh Brolin, Nicole Scherzinger und Regisseur Barry Sonnenfeld zuvor schon auf dem 2.000 m2 großen roten Teppich über eine Stunde Zeit für ihre zahlreichen Fans genommen hatten und gutgelaunt für viele Fotos posierten, brachten sie bei der Begrüßung die ganze O2 World zum Toben.
Will Smith, Josh Brolin, Nicole Scherzinger und Regisseur Barry Sonnenfeld
Schließlich wurde der SciFi-Spaß natürlich in 3D auf die 362 Quadratmeter große und eigens für diese Premiere installierte Silberleinwand projiziert. Zum Einsatz kamen bei der Deutschlandpremiere sechs Projektoren in 4K-Auflösung (4096 × 2160 Pixel) vom Typ Sony SRX-R320. Vier der Geräte wurden für die Größe der Leinwand und eine entsprechende Lichtleistung in einem Multi-Projektor-Setup zusammengeschaltet, zwei weitere Projektoren dienten als Backup für mögliche Ausfälle. Speziell für die Premiere wurde eine Filmfassung gemastert und lichtbestimmt, die auch offiziell von einem Mitarbeiter des Regisseurs Barry Sonnenfeld abgenommen wurde.
6.819 Zuschauer füllten die O2 World
Eine Premiere der Superlative – und für den guten Zweck: Sony Pictures und Telefónica Germany spendeten den Gesamterlös der Deutschlandpremiere von Men in Black 3 der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung. Men in Black 3 startet am 24. Mai 2012 in den deutschen 3D-Kinos.
Bilder © 2012 Sony Pictures Releasing GmbH · Alle Rechte vorbehalten.
Back in Time! Will Smith erneut auf Alienjagd im CreatureFeature MEN IN BLACK 3 [Filmkritik]
In dieser Franchise ist noch Saft! Männer in schwarzen Anzügen und einstelligen Namenskürzeln, unter uns lebende Aliens und jede Menge Spaß beim Blitzdingsen- die SciFi-Komödien Men in Black und Men in Black 2 waren mit 7,3 und 5,1 Millionen deutschen Besuchern echte Blockbuster. Zehn Jahre nach der letzten Rettung der Erde stehen im dritten Teil Ks Leben und das Schicksal des ganzen Planeten auf dem Spiel- und bewegen Agent J zu einer – jetzt kommt der erzählerische Kniff- abenteuerlichen Zeitreise in das Jahr 1969. Diesmal dürfen wir mit Regisseur Barry Sonnenfeld der emotionalen Grundlage des ungleichen Agenten-Duos J und K auf den Grund gehen. Als zusätzlichen Schauwert ist die 215 Mio. US-Dollar teure Produktion in stereoskopischem 3D in den Kinos zu sehen.
Nach einer Leinwand-Abwesenheit von drei Jahren ist Spaßvogel Will Smith erstmals wieder auf der Leinwand zu sehen. Und seine Rolle ist reifer geworden, vorbei die Zeiten des aufbrausenden Hitzkopfs, nun ist man Senior Agent. Doch sieht man Will Smith den Spaß an der Rolle des Agent J absolut an, die ist ungebrochen. Einen ebensolchen Standard setzt auch Partner Tommy Lee Jones mit seiner pointiert emotionsarmen Performance. Eigentlich eine etwas wilde Idee Josh Brolin den jungen Agent K spielen zu lassen, der ja gerade 21 Jahre jünger als Tommy Lee Jones ist. Im Film funktionierte das für mich so mittelprächtig, ich musste doch immer an beide Darsteller denken. Wobei Brolin sein Vorbild Jones nicht nur genau studiert hat, sondern Gestik, Mimik und Duktus auch genau zu imitieren weiß. Da stimmte wohl etwas mit meinem Suspension of Disbelief nicht.
Der junge Agent K (Josh Brolin) und Agent J (Will Smith) bei der Waffenausgabe
Gänzlich unerwartet trifft einen die sentimentale Komponente des Films, eine Wendung, welche die Beziehung zwischen Agent K und Agent J in ein gänzliche neues Licht rückt. Und eigentlich auch die Tür für weitere Sequels zwischen 1969 und dem ursprünglichen 1997 aufmacht. Nur bräuchte man neben Josh Brolin einen jüngeren Agent J, Zugpferd Will Smith würde damit ersetzt. Klingt nicht sehr wahrscheinlich, oder? Aber die Zeitreise optioniert vielfältige Möglichkeiten sowohl in Vergangenheit wie Zukunft, wie nicht nur BACK TO THE FUTURE belegte.
Boris the Animal- nur BORIS! – ist definitiv ein fieser Bösewicht. Mit etwas zu viel Zahnperformance spielt Komiker Jemaine Clement den Schurken überzeugend und bedrohlich in einzigartigem MakeUp. Doch bleibt mir die Motivation und damit der Charakter relativ fern. Klar, er will sich für Gefängnis und fehlende Körperteile an K rächen und den Bogloditen ermöglichen, die Erde zu erobern. Aber wollen Aliens das nicht immer? Mich hätten ein wenig Vorgeschichte und Hintergrundwissen über das an den ALIEN-Xenomorphen erinnernde Insektenviech in seiner Hand interessiert. Nicole Scherzinger hat ja einen kleinen Auftritt in der Eröffnungssequenz als ludriges Fangirl von Boris. Ich habe allerdings noch nie jemanden so offensichtlich einen Kuchen wackeln gesehen.
Liebchen Lilly überreicht Boris the Animal eine ganz besondere Geburtstagsüberraschung im lunaren Gefängnis
Im Vergleich zu seinen Vorgängern wirkte der dritte Teil auf mich zu ernst. Natürlich gibt es schnippige Onliner von Will Smith und jede Menge Augenzwinkern, doch schien mir die Leichtigkeit zu fehlen. Und gerade der erste Teil faszinierte durch seinen überdrehten Spaß. Hier versucht man nach klarem Muster alle wichtigen Elemente behutsam unterzubringen, wenn mitunter auch nur als Randnotiz wie ein Wandbild von Frank the Pug. Oder es ist ein Selbstzitat, wenn der Alien-Beobachtungsschirm nicht mehr Michael Jackson, sondern nun Lady Gaga anzeigt. Manchmal leider auch nur ein Show-Off wie bei der Verfolgung mit dem Monowheel, das zwar für einen visuellen Reiz sorgt, aber absolut austauschbar ist. Dieser wunderbare Aha-Effekt, mit dem man mit kindlicher Freude eine neue Sichtweise auf die bereits erfolgte Invasion von Alien-Flüchtlingen gewann, stellt sich im dritten Teil für mich nicht ein.
wenn es der Dienstwagen nicht mehr tut, geht es auf den Monowheels auf Verbrecherjagd
Die Stars des Films sind neben dem großartigen Bo Welchs kongenialem Productiondesign natürlich erneut die fantasievollen Außerirdischen, die mehr oder weniger erfolgreich als Menschen getarnt auf der Erde ihr (Un-) Wesen treiben. Auch im dritten Teil ist Rick Baker dafür verantwortlich, der über 100 verschiedene Aliens für den Film schuf. Mal sind es CGI-Kreaturen, mal mechanische Animatronics-Puppen, mal Schauspieler in aufwändiger Maske und Kostüm. Dabei machen nicht nur die Hauptfiguren Spaß, gerade in der MIB-Verwaltungsbehörde gibt es viele Aliens zu sehen, die durch Aktionen im Hintergrund das Drumherum erst lebendig und glaubwürdig werden lassen. Da hätte man oft gerne mehr Zeit sich umzusehen, gerade in 3D. Die Prämisse bleibt die Grenzen der Realität zu verschieben, aber stets so, dass das Gezeigte immer noch im Rahmen des Wahrscheinlichen bleibt. Auch nach dem Zeitsprung wird MIB 3 keine Retro-Orgie, die Akzente im New York des Jahres 1969 in Maske, Kostüm und Set sind detailliert und voller Einfälle. Und auch Andy Warhol mit seiner Factory ist ein Teil der gestrigen Alien-Welt, glücklicherweise eine Spur gewitzter als man naheliegend vermutet.
bei soviel Trubel blickt auch Alien Stalk Eyes von der Speisekarte hoch
Die 3D-Konvertierung von MEN IN BLACK 3 ist bis auf ein paar kleine Crosstalk-Probleme absolut sauber, kein Vergleich mehr zu den gefürchteten Konvertierungen aus den letzten Jahren. Doch leider ist die Kreativität der anderen Departments wie das Creature- oder Kostümdesign nicht auf die 3D-Gestaltung übergesprungen. Das Potential einer aufregenden 3D-Trips durch die Zeit und Raum von Erde und Universum wurde weder visuell noch dramaturgisch genutzt. Es lassen sich ein paar schwindelerregende Höhen von Wolkenkratzer und Raketentürmen erleben, ein paar wenige leichte Out of Screen-Effekte bereichern die VFX in Actionszenen.
runter kommen sie alle- Agent J (Will Smith) springt vom Empire State Buildung auf Zeitreise
Zwei gelungene Szenen bleiben dem 3D-Freund in Erinnerung, doch gehören diese eh zu den Special Effects Shots. Zum einen bricht der Bösewicht Boris das Tier aus dem Mondgefängnis aus und nähert sich dem Zuschauer bedrohlich in großen, da schwerelosen Sprüngen (und das sah deutlich besser aus als bei John Carter auf dem Mars). Zum zweiten ist die Ausführung der eigentlichen Grundidee des Sequels eine spanennde Sequenz: technisch ermöglicht durch ein handliches Zeitreise-Dings stürzt sich der Traveller, in diesem Fall Agent J vom New Yorker Empire State Building. Und landet nach einer kurzen Evolutionsgeschichte des Ortes im eingestellen Jahr 1969. Die Höhe, der Fall, die Verzerrung von Raum und von Zeit- hier stimmte der kreative Ansatz für einen aufregenden 3D-Film. Doch wie das mit Stürzen von Hochhäusern so ist- viel zu schnell landet man wieder auf dem Boden der Tatsachen.
Fazit: Ein vergnüglicher Spaß mit Liebe zu Details in bewährter Mischung. Die Fans von damals werden in den Film strömen, der Mix aus smarter Action, witzigen Sprüchen und verrückten Aliens dürfte immer noch ziehen, auch wenn wir mittlerweile reihenweise VFX im Kino gewohnt sind. Ob Will Smith weiter der Garant für Kassenrekorde ist, bleibt abzuwarten. Nächstes mal bitte in 3D gefilmt und einen genialen Stereographer an Bord holen. Dann klappt es auch mit den neuen Kassenrekorden. 🙂
Bilder © Sony Pictures · Alle Rechte vorbehalten.
Avengers versus Apfelkuchen die Dritte – die deutschen Kinocharts der Woche
An diesem Wochenende regierte wohl König Fußball das Land, trotz angemessenem Kinowetter wurden nur nur 1,2 Mio. Kinokarten verkauft. Und auf den Spitzenplätzen bleibt alles wie gehabt: Nach Besuchern werden weiter Apfelkuchenkuchen gevögelt. Das Klassentreffen wollten 235.000 Zuschauer hautnah miterleben. Die Superhelden-Convention Marvel’s The Avengers landen bei 215.000 Zuschauern aber deutlich höherem Einspiel durch die zusätzlichen 3D-Einnahmen.
Dem konnte auch der Neustart der achten gemeinsamen Zusammenarbeit von Regisseur Tim Burton und Lieblingsschauspieler Johnny Depp nichts anhaben. Der nur sehr kurzfristig promotete 70er Jahre-Vampirspaß lockte in 427 Kinos lediglich blutleere 210.000 Besucher. Das Reboot der Fernsehserie 21 Jump Street holte 120.000 Zuschauer von der Straße, Project X beschließt die Top 5 an seinem zweiten Wochenende mit weiteren 65.000 Zuschauern.
Die Top 5 in der Übersicht:
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