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Film und Gespräch: neue Veranstaltungsreihe KINO~PASSION startet
Heute am 18. März 2015 um 19 Uhr startet in der Passionskirche am Marheinekeplatz, Berlin-Kreuzberg, die monatliche Filmreihe KINO ~ PASSION. Im Rahmen der Themenabende werden Kinofilme gezeigt, an die sich ein öffentliches Gespräch zwischen geladenen Gästen und Publikum anschließt. Kino ~ Passion wird der Leidenschaft für Kinofilme und dem Interesse an Debatten ein Forum bieten. Der Eintritt ist frei.
Die Reihe wurde von Pfarrer Peter Storck von der evangelischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion und dem Berliner Filmproduzenten Erwin M. Schmidt initiiert. „Kino ~ Passion wird Themen behandeln, die für uns alle relevant sind, über die in der Öffentlichkeit diskutiert wird – Liebe, Alter, Exzess, Tod, Religion und Humor, Freizeit, Migration und so weiter“, sagt Filmemacher Schmidt. „Die Reihe ist ganz explizit ein kulturelles Angebot auch für Menschen, die sich einen Kinobesuch aus finanziellen Gründen vielleicht nicht leisten können.“
„Möglichst vielen unterschiedlichen Zuschauern die Möglichkeit zu geben, am kulturellen Leben in dieser Stadt teilzunehmen, ist uns ein großes Anliegen“, sagt Pfarrer Peter Storck, „Miteinander genießen wir großes Kino und deuten das Leben. Darauf freue ich mich.“
THEMA: DEMENZ
Film: VERGISS MEIN NICHT von David Sieveking
Synopsis: Voller Feingefühl und mit großem Mut zu schonungsloser Offenheit erzählt der Regisseur von der häuslichen Pflege seiner Mutter, die wie Millionen anderer Menschen an Alzheimer-Demenz leidet. Davids Eltern waren in der Studentenbewegung der 60er Jahre aktiv und haben eine „offene Beziehung“ geführt, die nun durch die Krankheit in dramatischer Weise auf die Probe gestellt wird. Die Veränderung der Mutter zwingt die Familie, sich mit ihren Konflikten auseinanderzusetzen, und lehrt sie einen herzlichen Umgang, der zu neuem Zusammenhalt führt.
Gäste: David Sieveking (Regisseur) und Gabriela Tammen-Parr (Leiterin “Pflege in Not”)
Datum: 18. März 2015, 19 Uhr
Ort: Passionskirche, Markeinekeplatz 1, Berlin-Kreuzberg
Eintritt: Der Eintritt ist frei!
Den Auftakt der Reihe macht der preisgekrönte Dokumentarfilm Film „Vergiss mein nicht“ (2013) von David Sieveking. Voller Feingefühl und mit großem Mut zu schonungsloser Offenheit erzählt der Regisseur von der häuslichen Pflege seiner Mutter, die wie Millionen anderer Menschen an Alzheimer-Demenz leidet. Im Anschluss diskutieren Regisseur David Sieveking und Gabriela Tammen-Parr, Leiterin der diakonischen Beratungsstelle Pflege in Not mit dem Publikum über das Thema Demenz.
Die Gemeinde Heilig Kreuz-Passion, zu der die Passionskirche gehört, ist seit Jahren für ihr besonderes soziales Engagement bekannt, insbesondere im Bereich der Hilfe für wohnungslose und arme Menschen. So gehört unter anderen das Zentrum Gitschiner Straße zur Gemeinde. Hier können Menschen, die mit wenig Geld auskommen müssen, künstlerische Angebote nutzen.
Als weitere Termine nach der Auftaktveranstaltung am 18. März sind für 2015 der 15. April (Thema: Religion und Humor), 13. Mai, 17. Juni, 15. Juli, 19. August, 16. September, 21. Oktober, 18. November und der 16. Dezember vorgesehen. Weitere Infos gibt es auf der Webseite von KINO ~ PASSION.
Bilder © Kino-Passion · Alle Rechte vorbehalten.
Arcadeklassiker vernichten die Welt- erster Trailer und Posterserie zu PIXELS
Zeigt diesen Film keinem Politiker! In der SciFi-Actzionkomödie PIXELS vernichten Killerspiele die Welt! Eigentlich Arcade-Klassiker. Genauer gesagt frisst Pac-Man San Francisco, Centipede wurde über London gesichtet, Space Invaders über Paris, Donkey Kong wirft Fässer auf Tokyo und Galaga hat es auf Sydney abgesehen. Denn Aliens haben unsere ins All zur Kontaktaufnahme geschickten Botschaften zwar erhalten, aber falsch interpretiert. Nun senden die außerirdischen Eroberer unsere ärgsten Endgegner in faszinierend visuell-dynamischer Pixelbewegung zur Machtübernahme auf die Erde, wie ihr im frisch veröffentlichten Trailer sehen könnt:
Um den Planeten zu retten, schickt der Präsident eine Truppe von – logisch! – 80er Jahre-Arcade Gamern in die Schlacht. Die Welt liegt in den Händen von Super-Nerds.
Im Nerd-Actioner sind Game of Thrones-Star Peter Dinklage, Dracula-Sprecher Adam Sandler, Kaufhaus-Cop Kevin James, Frozen-Olaf Josh Gad, Michelle Monaghan, Ashley Benson und Brian Cox zu sehen. Die Regie übernahm- und darin habe ich noch Hoffnung – Chris Columbus. Der Spielfilm basiert auf einem vielfach ausgezeichneten Kurzfilm von Patrick Jean und Matias Boucard, der ebenfalls „Pixels“ hieß (ihr könnt ihn unten nochmal sehen).
PIXELS kommt natürlich in 3D auf die Leinwand, deutscher Filmstart ist der 30. Juli 2015.
Original Kurzfilm von Patrick Jean und Matias Boucard
In Pixels, when intergalactic aliens misinterpret video-feeds of classic arcade games as a declaration of war against them, they attack the Earth, using the games as models for their various assaults. President Will Cooper has to call on his childhood best friend, ’80s video game champion Sam Brenner, now a home theater installer, to lead a team of old-school arcaders to defeat the aliens and save the planet. Monaghan plays the team’s unique weapons specialist.
Bilder © Sony Pictures · Alle Rechte vorbehalten.
Freiheit für das Fernsehprogramm – sichert euch die Perlen im linearen TV
Großes Fernsehen- das meint vor allem die Größe des Empfangsgerätes und der Bildauflösung. Denn mal ganz subjektiv gesprochen, finde ich im regulären TV-Programm immer weniger Angebote für meinen Geschmack. Da gilt es die Perlen im linearen Fernsehen zu entdecken und für sich nutzbar zu machen. Bei mir bedeutet dies: Speichern für später. Hier ein Überblick, mit welchen Tools ihr Fernsehsendungen zu eurer persönlichen PrimeTime laufen lassen könnt.
Drei Gründe gegen lineares Fernsehen
Ehrlich gesagt, habe ich letzten halben Jahr fast gar kein lineares Fernsehen mehr geschaut, also TV zur festgelegten Sendezeit. Die drei Gründe dafür sind schnell ausgemacht: Wenn man sich nicht für Fußball, Tatort oder Soaps interessiert und Filme lieber im Kino schaut, bleibt nicht so viel im Programm übrig. Zwar gibt es spannende Sendungen, die muss man aber finden und sich aktiv durch die Programme wühlen. In der Zeit guck ich lieber einen Film. Zweitens: die Mediatheken bieten viele der relevanten Sendungen für den nachträglichen Abruf. Zu meiner Primetime, der Sendezeit, die mir am besten passt. Großes, großes Manko ist die von den Verlagen erzwungene Depublikationspflicht: Die öffentlich-rechtlichen Sender sind seit 2009 laut Rundfunkstaatsvertrag dazu verpflichtet, Audio- und Videobeiträge nach sieben Tage von ihrer Internetseite zu löschen. Wer im Urlaub war oder über beide Ohren in einem Projekt arbeiten musste, hat dann eben Pech. Der dritte Grund ist vielleicht der zeitlich größte Raubbauer am linearen TV-Budget: Streamingportale wie Netflix, Watchever und Amazon Prime bieten zwar nicht alles oder das brandneueste im Sortiment, zusammen stellen sie aber ein ziemlich großes Portfolio an Filmen und vor allem Serien, die ich gerne gucken.
Sony BRAVIA 4K Ultra-HD – TV
Sat-Receiver, USB-Recording oder Online-Rekorder: Fernseh-Perlen retten
Es muss doch noch Programm jenseits der Heute-Show und der Sendung mit der Maus geben. Ja, gibt es. Beispielsweise den Mumblecore-Hit LOVE STEAKS- nachts um 01:30h in der Ausstrahlung auf dem NDR. Oder die Arte-Reportage POLAR SEA 360°- zehn Folgen an zehn aufeinander folgenden Abenden. Beim besten willen, mit Familie und Job findet so was einfach nicht mehr statt. Es sei denn, man zeichnet das gewünschte TV-Programm auf. Der Vorteil liegt auf der Hand: gewünschte Sendungen können zum Ausstrahlungszeitpunkt aufgezeichnet und zu einem beliebigen Moment wiedergegeben werden. Eben wenn es mir passt, zu meiner PrimeTime. Dafür existieren mit Receivern, USB-Recording oder Online-Rekorder unterschiedliche Techniken, die ich nachfolgend vorstelle
Receiver mit oder ohne Festplatte:
Wer sich nicht auf das reguläre Programm verlassen will, kann das Angebot mit einem Kabelfernsehen oder Satellitenfernsehen deutlich erweitern. Beim Kabelempfang benötigt man einen Kabelreceiver, beim Satellitenempfang logischerweise einen ein Satellitenreceiver. Die existieren für unterschiedliche Bildqualitäten: das bisherige Röhren TV-Bild mit der PAL-Auflösung. von 720 x 576 Pixel wird als Standard Definition angeboten. Allerdings haben die aktuellen Flachbildfernseher etwas besseres verdient. Die HDTV- Auflösung mit einer Anzeige von 50 Vollbildern in der Größe von 1280 mal 720 Pixeln wird auch als 720p bezeichnet, das beste ist natürlich eine Full-HD-Auflösung von 50 Halbbilder in 1920 x 1080 Pixeln, genannt 1080i. Um 4K-Inhalte brauchen wir uns hier noch nicht wirklich Gedanken machen, das hat noch ein bisschen Zeit, bis die regulären Fernsehsender in Ultra High Definition übertragen.
Beide Receiver -Arten gibt es grundsätzlich in verschiedenen Ausführungen mit und ohne Festplatte. Der Vorteil von integrierten Festplatten ist das nahtlose Zusammenspiel, es müssen nicht unterschiedliche Geräte verbunden und an den Strom angeschlossen werden. Dafür ist die Kapazität der Festplatt eben begrenzt, ist sie voll, müssen mitunter Sendungen gelöscht werden, denn nicht jeder Receiver bietet die Möglichkeit aufgezeichnete Sendungen auf einen Computer zu übertragen, mitunter sitzt ihr ein DRM-Schutz quer. Entscheidet man sich für eine externe Festplatte zum Anschluss an den Receiver, sollte man unbedingt eine Festplatte mit einer eigenen Stromversorgung verwenden, da die Receiver-Netzteile durch den zusätzlichen Strombedarf oft überfordert sind und das Gerät zum Absturz bringen können.
Bei der Auswahl des Gerätes sollte man auch seine gewünschte Nutzung bedenken: möchte man eine Sendung aufnehmen während man gleichzeitig eine andere Sendung anschaut? Das können die meisten Sat-Receiver, vorausgesetzt, die Programm lagen auf dem gleichen Transponder. Einige Geräte bieten auch zwei Empfangsteile, die problemlos zwei Sendungen verarbeiten. Wenn die gewünschten Programme jetzt innerhalb von zwei Transponder liegen, könnte man sogar zwei Sendungen parallel aufzeichnen, während man den dritten Kanal anschaut. Aber das ginge wohl ein bisschen weit, da müsste jeder aus der Familie auf eine dringende Sendung bestehen. Sinnvoll wäre auch ein CI+-Slot, durch den sich Pay TV-Sender wie Sky oder die privaten kostenpflichtigen HD-Kanäle wie von RTL und Co. anschauen lassen. Besitzt das Gerät eine USB-Schnittstelle (wie alle Receiver ohne Festplatte) lassen sich TV-Programm nicht nur auf externe Medien aufzeichnen, sondern auch auf dem Speichermedium befindliche Formate wiedergeben, in der regel Video in Containern mit 720p und 1080p, komprimierte XviD- und DivX-Videos, MP3-Sounddateien und auch JPEG-Bilder. Wer das Programm von Online-Videotheken nutzen will, sollte einen WLAN Sat Receiver wählen, damit man über ein bestehendes Netzwerk auf dem Fernseher Internetinhalte nutzen kann.
Ob das jeweilige Satellitenreceiver-Gerät mit ohne Festplatte kommt, welche Auflösung es unterstützt und mit welchen Schnittstellen es ausgestattet ist, vergleicht man am besten auf einer Test- und Ratgeber-Seite für Receiver, die Geräte im Vergleich getestet haben und das Preis/Leistungsverhältnis bewerten.
USB-Recording am TV:
Viele Flachbildfernseher bringen diese Funktion bereits mit: USB-Recording. Dabei werden Programme der DVB-Empfangsteile auf einem externen USB-Speichermedium wie einer Festplatte oder einem USB-Stick aufgezeichnet. Auch hier gilt, dass TVs mit Doppeltunern das gleichzeitige Fernsehen und Aufnehmen ermöglichen. Die Top-Modellen der großen Hersteller haben oft Doppeltuner verbaut. aufzeichnen. Vor der ersten Aufzeichnung auf Platte oder Stick muss der Datenträger oft noch vom Fernsehgerät formatiert werden. Dementsprechend empfiehlt es sich, andere Daten vorher auf dem PC abgelegt zu haben oder eben eine neue Platte zu verwenden.
Online-TV-Recorder:
Wer auf einen Internet-Dienst setzen möchte, kann mit einem Online-TV-Recorder wie Safe.tv oder Shift.tv eine Alternative finden. Der Vorteil: man braucht keine separate Hardware, über den heimischen Computer können Sendungen aufgezeichnet und angesehen werden. Doch dafür sind Gebühren fällig: je nach Anbieter verlangt man an Abo mit monatlichem Grundpreis, einige Anbieter bieten auch einzelne Sendungen gegen eine einmalige Gebühr. Aufgezeichnete Sendungen lassen sich dann von der Anbieterseite streamen oder als Datei herunterladen, mitunter gar in einer zusätzlichen App auch für Mobilgeräte abspielen. Die Unterschiede bei den Anbietern sind groß: die Menge des verfügbaren Speicherplatzes, Senderanzahl, Kompressionsqualität der Aufnahmen und die Dauer der Vorhaltung der aufgenommenen Sendung lassen den Preis variieren. Nicht jeder Anbieter stellt HD-Aufnahmen zur Verfügung, mancher punktet durch Mitschnitte, bei denen die Werbung bereits entfernt ist. Neben den technischen Parametern dürfte für viele die Einfachheit der Bedienung und die Übersichtlichkeit der Programm eine wichtige Rolle spielen, was nicht bei allen Anbietern gut gelöst ist.
Technisch gibt es also viele Möglichkeiten trotz freier Zeitgestaltung vom linearen Fernsehprogramm zu profitieren. Doch egal, für welche Methode man sich bei der Programmaufzeichnung entscheidet- es gibt dann zwar ehr Programm, aber nicht unbedingt ein besseres. 😉
Bilder © SONY (1) – Alle Rechte vorbehalten und Audioreservoir (2) – CC BY 2.0
