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Coraline erhält Prädikat "besonders wertvoll"
Der 3D-Stopmotion-Film Coraline hat von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) das Prädikat „besonders wertvoll“ erhalten.
Die im Jahr 1951 gegründete FBW ist im Auftrag aller Länder tätig. Ihre vergebenen Prädikate „wertvoll“ und „besonders wertvoll“ haben bundesweite Gültigkeit. Über die Auszeichnung entscheiden unabhängige Jurys mit ausgewiesenen Filmexperten aus ganz Deutschland. Mit dem Prädikat besonders wertvoll wird ein Film ausgezeichnet, „dem überragende künstlerische, dokumentarische und filmhistorische Bedeutung zukommt.“
Der Film in der Regie von Henry Selick läuft ab dem 30. Juli in Deutschland. Natürlich in ausgewählten Kinos in stereoskopischer Fassung. Hier noch der Wortlaut des FBW-Gutachtens:
„Das Team um den Schöpfer von Nightmare Before Christmas hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Mit Coraline erzählt es nicht nur eine spannende, fantastische Geschichte über die Abenteuer der kleinen Coraline, die sich in ihrer neuen Heimat zurecht finden muss. Das Team lotet auch aus, was man mit der neuen 3D-Animationstechnik momentan für neue Räume, neue Welten erschaffen kann. Das virtuose Kamerakonzept beeindruckt vor allem, weil es nicht nur auf Effekthascherei durch in den Kinosaal ragende Gegenstände setzt, sondern im Gegenteil die endlich mögliche Tiefe des neuen Raumes zu nutzen versteht. Und trotz der mal bezaubernden mal faszinierenden dreidimensionalen Spielereien verliert der Film niemals Coraline und die Story aus den Augen. Hier gehen Erzählkunst und technische Raffinesse aufs Beste Hand in Hand.
Wie schon in Nightmare Before Christmas ist die Ästhetik der Figuren einzigartig individuell und nicht immer nur gefällig geraten. Das künstlerische Konzept wendet sich an erwachsene Kinogänger, Kinder dürften von der Ästhetik stellenweise vielleicht etwas abgeschreckt sein. Und auch darin fand der Ausschuss einen weiteren Pluspunkt: Coraline wurde eben nicht „weich gespült“, um auch wirklich für alle Altersklassen möglichst gefällig zu sein.
Das musikalische Konzept ist hervorragend, ist detailliert auf die jeweiligen Szenen und Figuren abgestimmt. Erstickende Klangteppiche wurden aus dieser neuen Welt verbannt. Und die Moral, die bei so einer Geschichte natürlich nicht zu kurz kommen darf, kommt mit einem kunstvoll stählernen Finger daher, so dass man sie gerne mit- oder hinnimmt.

Mit Coraline beweist 3D-Kino, was momentan alles möglich ist, aber auch die 2D-Fassung wird ähnlich bestechen und faszinieren wie schon Nightmare before Christmas. Der Ausschuss war von diesem bunten Meisterwerk einhellig begeistert.“
Poster Coraline - © UPI Germany
Spielerfahrung Twittergame Angels&Demons – Illuminati
Wie vor ein paar Tagen berichtet, veröffentlichte Sonypictures zum Start von Angels&Demons (dt. Titel: Illuminati) ein Twittergame zu Filmmarketingzwecken. Ich habe für euch gespielt und die Vor- und Nachteile analysiert.
Vorab ist ja nicht immer absehbar, wohin das Spiel führt und wie intensiv die Spielerfahrung sein kann. Von einer Online-Schnitzeljagd war die Rede, was mich, gemäß der Filmhandlung, auf ein vertracktes Verwirrspiel durch die virtuellen Instanzen Roms, des Vatikans und CERN hoffen ließ, sogar ein Alternate Reality Game für möglich hielt. Doch Twitter ist im Mainstream angekommen, das merkt man auch in diesem Spiel: Drei mal täglich wurde eine Frage mitsamt Hinweisort gestellt. Die Fragen sind nicht sehr schwer: wie lautet der alternative Name für „die Erleuchteten“ (Illuminati), welcher Schauspieler verkörpert den Camerlengo (Ewan McGregor) oder welche vier Elemente sind für die Illuminati bedeutend (Erde, Wasser, Feuer, Luft). Die ersten zwanzig Personen mit der richtigen Antwort erhalten einen Preis. Natürlich war auch ich bei einer Frage erfolgreich, insofern kann ich euch den Preis verraten. Die Gewinner bekommen ein MakingOf-Buch des Film geschenkt, das ganze wird per Post verschickt. Vielleicht wird es sogar von Ron Howard signiert, das ist noch unklar. Mal gucken, ob es auch in Deutschland ankommt.
Bei den Fragen werden unterschiedliche Wissensebenen bedient:
Die Hinweise auf die Fragen sind vor allem in unterschiedlichen Internetkanälen zu finden: Facebook, Myspace, virale Microsite, Filmwebseite, Youtube, Widget und natürlich im Film selbst (Fragen über den Inhalt natürlich auch im Buch). Eine Auflistung aller gestellten Fragen findet ihr am Ende des Artikels.
Vorteile des Spiels: es ist nicht schwer. Gerade im Vergleich zu den mitunter sehr kniffligen ARGS, bei denen man auch schnell mal den Überblick verliert, kann man jederzeit einsteigen und mitmachen. Sonypictures führt wichtige Elemente des Films auf, um sich mit dem Inhalt vertraut zu machen. Auch die unterschiedlichen Plattformen werden bedient, sicherlich guckt nicht jeder Filminteressierte aus eigener Motivation auf allen Kanälen nach Information, sondern benutzt das ihm vertraute. Das kann der Trailer bei Youtube sein, eine Microsite zum Film, eine Fangruppe bei Facebook oder auch eine Myspace-Seite. Durch die Hinweise auf die unterschiedlichen Plattformen kann man auch alternative Seiten kennenlernen. Wäre doch schade, wenn die Marketingmaßnahmen einfach nicht gefunden werden… 🙂
Screenshot Twitteraccount AandDMovie
Nachteile des Spiels: Der Name des Twitteraccounts ist nicht zufällig zu finden. Mittlerweile sind Domaingrabber auf das Sichern von Twitter-Domains umgestiegen, so sind die naheliegenden Namen alle reserviert, werden aber nicht genutzt. Fantasie ist gefragt, und vor allem eine Vernetzung vom Mutteraccount SonyPictures zum Start hilfreich. Lästig sind die Trittbrettfahrer mit ähnlichen Accounts, die zum Download des Film (illegal, aber kostenpflichtig) auffordern, oder aber versuchen Follower zu sammeln. Dies liegt aber in der Natur von Twitter und ist nicht dem Spiel anzulasten.
Die Story des Films ist selber eine grandiose Ansammlung von mysteriösen Orten, zu decodierenden Symbolen wie den Ambigrammen, falschen Fährten und Rätseln. Da hätte man auch für ein Spiel einiges ableiten können, die Fragen sind allerdings mit recht oberflächlichem Wissen zu lösen. Außerdem ist das Spiel ganz leicht zu hacken, da die Antworten als öffentliche Reply in den Twitter-Äther geschickt werden. Eine einfache Twittersuche zur passenden Uhrzeit (kurz nach 19h, 23h oder 2h) mit dem Twitteraccount-Namen AandDMovie ausführen und schon sieht man die vorherigen Antworten der Wissenden und Suchenden. Dann heißt es nur noch schnell antworten und unter den ersten zwanzig Antworten zu sein.
Das Spiel startet am Mittwoch, dem offiziellen (und zum regulären Start am Do vorgezogenen) Filmstart. Man steigt also direkt ein. In den USA läuft der Film ab Freitag, das Spiel hatte also zwei Tage Vorsprung, etwas Vorlauf ist sicherlich förderlich. Und es dauerte genau eine Woche bis zum folgenden Mittwoch. Umso erstaunlicher, dass bei der kurzen Laufzeit das Spiel nur wochentags fortgesetzt wird. Richtet es sich an (bezogen auf die PST-Uhrzeit west-amerikanische) Bürosurfer? Ich finde es merkwürdig, wenn ein Spiel am Tag des Filmstarts spielbar ist, Wochenende macht, und am Montag drauf weitergeht. Aber da hatte der Twitterbeauftragte wohl auch lieber ein Wochenende statt verstärkter Kundenbindung.
Jeder Spieler kann zwar mehrfach teilnehmen, allerdings kann er nur einmal gewinnen. Es gibt ja auch nur einen Preis in Form des Making-Of-Buchs. Was passiert mit den Spielern, die Gefallen gefunden haben? Eine Schnitzeljagd ist ja auch nicht nach einer Frage beendet. Klares Signal: einmal konsumieren reicht schon- eine Analogie für das Ziel des Verleihs? Hauptsache, Du kaufst einmal ein Kinoticket für diesen Film. Alles darüber hinaus scheint egal. Etwas enttäuschend.
Noch eine Nuance hat mich gestört, das gute Follower-Problem bei Twitter: wenn ich einem Marketingaccount folge, erwarte ich, dass er sich auch für mich interessiert, als auch meine Tweets abonniert. Doch wurde die Gefolgschaft nur bei einer richtig beantworteten Frage erwidert. Dass mag für den Twitterer auf Sonyseite zwar praktisch zur Gewinnerverwaltung sein, könnte aber bei dem einen oder anderen für Unverständnis gesorgt haben. Da sollte das Umsorgen der Interessenten im Vordergrund stehen.
Fazit: Der Film ist durchaus erfolgreich, mit einem Einspiel von über 168 Mio. $ in der ersten Woche sind die Produktionskosten (und auch die fürs Marketing) wieder drin, ab jetzt gibt es Gewinne. Stärkster Markt nach den USA ist übrigens Deutschland mit einem Anteil von fast 12 Mio. $.
Den Erfolg des Twittergames lässt sich nur in der Anzahl der Beteiligten und der generierten Aufmerksamkeit messen. Die Anzahl der Folgenden liegt bei 671 Personen. Das ist für eine Privatperson nach einer Woche viel, für einen Film mit derzeitigem Start doch eher durchschnittlich. Wir reden ja von der weltweiten Population, zumindest von der englischsprachigen und filminteressierten. Durch die Verweise auf die unterschiedlichen Socialmedia-Angeboten steigt natürlich deren Seitenimpressionen und die Kontaktzahl insgesamt.
Wieviele zusätzliche Besucher so ein Spiel generiert, lässt sich schwer beziffern. Die sogenannten Follower interessieren sich ja eh bereits für den Film, sonst hätten sie das Spiel nicht gefunden. Es kann also nur dazu dienen, bereits Informierte neugierig zu machen und mit Details an den Film zu binden.
Resümierend halte ich die Möglichkeiten eines Twittergames fürs Filmmarketing für durchaus sinnvoll und förderlich. Vor allem stark vernetzte Personen werden erreicht, aber gerade die fungieren als Multiplikatoren, da sie die Nachrichten weiterleiten, Artikel in Blogs schreiben, Freunde und Bekannte darauf aufmerksam machen- auch in anderen soziale Netzwerken jenseits von Twitter. Und mitunter soviel Buzz produzieren, dass sogar die Presse darauf aufmerksam wird. Aber man sollte sich über den Aufwand klar sein und für die Spieldauer seine seine Mitspieler gut bedienen können, sonst halte ich den Aufwand für vergeblich.
Was denkt ihr? Hinterlasst gerne einen Kommentar mit eurer Meinung.
Die gestellten Fragen und ihre Antworten:
So, ich hoffe, ihr hattet Gefallen an meinen Twittergame-Beobachtungen. Dann konzipiert demnächst mal selber ein spannenderes!
Softporno-Reboot in 3D: Emmanuelle
Filmplakat Sex Pot 3-DDD - © The Asylum
Nach den Animations- und Horrorfilmen folgt nun analog zu den bisherigen Wellen des 3D-Kinos die nächste Stufe: Erotikfilme, manche würden sagen Softpornos.
Nicht nur der Exploitation-Markt mit trashigen Billigproduktionen wie Sex Pot 3-DDD wird auf dem Filmmarkt in Cannes bedient (siehe Filmplakat), auch Genreklassiker sollen auferstehen (man verzeihe das billige Wortspiel).
Wie Blickpunkt Film berichtet, wird es eine Wiederaufnahme der Emmanuelle-Reihe aus den 70ern geben. Die Story ist als Prequel angelegt, Zielgruppe soll laut Alan Siritzky vor allem das jüngere Publikum sein (hoffentlich nicht zu jung!). Siritzky ist Produzent einiger älterer Emmanuelle-Folgen mit der Niederländerin Sylvia Kristel und hält die Rechte an den Büchern von Emmanuelle Arsan. Ihre Romane mit den erotischen Abenteuern der gleichnamigen Titelheldin waren sehr erfolgreiche Underground-Bestseller, in Deutschland waren einige der Bücher und Filme indiziert. Typische Inhalte sind nicht nur die „hedonistische Philosophie der Lust“ mit beiderlei Geschlecht, sondern auch exotische Drehorte, traumhaft anmutende, weichgezeichnete Bilder und die typische sanfte Musik. Der erste Teil der Franchise lief allein in Paris 8 Jahre in den Kinos, kein Wunder, dass sechs weitere Teile und diverse Me-Toos folgten.
Schon die Besetzung von Sylvia Kristels Nachfolgerin wird für die Franzosen sicherlich ein Erlebnis: per Fernseh-Castingshow wird die Hauptdarstellerin ermittelt. Das dürfte Einschaltquoten bringen. Die Gewinnerin soll im nächsten Jahr im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes bekanntgegeben werden, im Anschluss ist Drehbeginn.
Zwar startet in Deutschland am 8. Juni mit „Mission Hollywood“ auf RTL auch eine Schauspielerinnen-Castingshow: Unter der Leitung von Juror Til Schweiger wird ein Mädchen gekürt, das als Hauptpreis eine Nebenrolle im Teenie-Vampirfilm Twilight 2 gewinnt. Aber ob das die gleichen Einschaltquoten bringt?
Hier noch der internationale Trailer von Emmanuelle 2: