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Ice Age: Scrat leistet Zwangsarbeit
Armer Scrat! Statt im Kino digitale Eicheln zu sammeln, muss das Rattenhörnchen in einer Änderungsschneiderei in Berlin-Mite als Blumenhalter und Knöpfewächter arbeiten. Eine Schande! Wo ist die PETA, wenn man sie braucht?
Scrat als Blumenhalter
Disneys dreidimensionale Filmpläne
Mark Zoradi, Präsident der Walt Disney Motion Pictures Group, hat in München die kommenden Filmprojekte aus dem Hause Disney vorgestellt. Neben Forstetzungen von Fluch der Karibik und der Videospiel-Verfilmung Prince of Persia: The Sands of Time Auch sind einige 3D-Projekte darunter: Pixar, die ja seit einiger Zeit zu Disney gehören, stellt UP als Eröffnungsfilm in Cannes vor. Im nächsten Jahr werden stereoskopische Sequels der erfolgreichen Filme Cars und Toy Story folgen. Im Vorfeld werden Toy Story 1 und 2 digital remastert und für das Format Disney 3D aufgearbeitet. Auch Die Schöne und das Biest von 1991 (der erste Disney-Zeichentrickfilm mit zusätzlichen Computeranimationen) wird als neu gerenderte Fassung zur Wiederaufführung gebracht. Mit dem Meerschweinchen-Agentenfilm G-Force kommt im August ein weiterer 3D-Film aus Disneys Animationsschmiede in die deutschen Kinos. Nach dem 3D-Konzertfilmen von Hannah Montana/Miley Cyrus folgt nun Jonas Brothers: The 3D Concert Experience, der ebenfalls in einer stereoskopischen Disney 3D-Kopie zu erleben ist. Heiß erwartet: kooperierend mit der IMAX Corporation wird im März 2010 das neue Werk von Tim Burton- Alice im Wunderland– als IMAX 3D und IMAX Experience veröffentlicht.
Bei der Fülle an anstehenden 3D-Produktionen konnte Zoradi sich die veschmitzte Spitze im Vergleich Österreich und Deutschland nicht verkneifen. Sogar im Alpenland sind bereits 40 der 570 Leinwände 3D-fähig, gegenüber den derzeit gut 60 von 4800 Leinwänden im Flächenland Deutschland. Nicht nur dass Deutschland die Wettbewerbsvorteile der frühen Markteilnehmer verpasst, auch die Kinobesucher werden die Filme in der bestmöglichen Fassung im Kino sehen wollen- das Besondere am Kino, was eben kein Fernseher oder iPod bisher bietet. Also, geht zu eurem Lieblingskino um die Ecke und fragt, wann sie endlich digitales 3D-Kino spielen können!
Totalfilm veröffentlicht 3D-Poster von Pixars UP
Das britische Filmmagazin Totalfilm veröffentlichte in der aktuellen Ausgabe ein Poster von Pixars Film UP. Es zeigt eine Szene mit Senior Carl, Pfadfinder Russell, Paradiesvogel Kevin und dem Hund Dug im Dschungel. Rot-blaue 3D-Brille aufgesetzt und los geht’s:
UP-Poster in 3D
Moment. Rot-Blau-Verschiebungen? Anagylphenbrille? Das stimmt was nicht. Das ist kein offiziellen Bild von Pixar, sondern wurde von Totalfilms angefertigt. Zwar gibt es derzeit keine Möglichkeit in Zeitungen 3D als mit den guten alten Anyglypen-Brillen abzubilden. Das ganze könnte aber sehr kontraproduktiv sein- gerade diese Technik ist ja überholt und wird bei den Filmen nicht mehr eingesetzt. Es gibt eben keine Farbüberlagungen mehr, sondern farbechte Polarisierung.
Ich bin mir nicht sicher, ob Disney/Pixar über diese Art der Werbung besonders glücklich sein wird….
Schutz vor Raubkopien
Der Vorteil digitaler Medien besteht in der Möglichkeit in der verlustfreien digitalen Kopie und der globalen Distribution. Vor dem Hintergrund der Filmpiraterie müssen Vorkehrungen getroffen werden, um Filme sicher zu übertragen und geschützt vorzuführen. Die genaue Summe des entstehenden Schadens durch illegale Verbreitung durch Raubkopien und Downloads kann nicht seriös beziffert werden, sondern beruht auf Schätzungen, die bei mehreren hundert Millionen Euro pro Jahr liegen. Die Angst vor Raubkopien ist in der Branche daher sehr groß.
Für den DCI-konformen Standard ist zum Schutz eine Verschlüsselung der Inhalte mit Digital Rights Management-System (DRM) vorgesehen. Für die spätere Freischaltung des Films wird im Playout- oder Trustcenter eine Key Delivery Message (KDM) erzeugt. Diese enthält einen Code, den AES-Schlüssel, mit dem sich ein Film auf einem bestimmten dedizierten Projektor abspielen lässt. Dieser KDM ist jeweils nur für eine Gerätekombination gültig. Enthalten sind auch Informationen zur Steuerung. So wird beispielsweise das Zeitfenster für die Aufführungsrechte mit eingebettet. Für jede Filmfassung, z.B. unterschiedliche Sprachversionen, wird eine separate KDM-Datei benötigt. Diese lassen sich aufgrund der geringen Datenmenge einfach per Emails versenden oder werden per USB-Stick postalisch verschickt.
Der Film selbst wird separat vom KDM in einer verschlüsselten Form mit dem Distribution Digital Cinema Package (DCP) versendet. Der Kinobetreiber spielt dann die Filmdatei auf seinen Kinoserver. Alternativ können Übertragungen per Datenleitung erfolgen. Auf dem Server wird der Content nun mit dem KDM zusammen im Secure Media Block (SMB) freigeschaltet, dabei wird geprüft, ob die verschlüsselte Version mit dem KDM zur codierten Anlage passt. Im SMB wird auch ein individuelles Wasserzeichen erzeugt, dass bei jeder Aufführung ausgestrahlt wird.
Die einzelnen Elemente können nicht für illegale Zwecke eingesetzt werden. Sollte ein Raubkopierer eine Festplatte zugespielt bekommen, sind die Daten für ihn nutzlos, da sie weder kopier- noch abspielbar sind. Auch zusammen mit dem KDM ist dies nicht möglich. Der Film wird erst auf der zugeordneten dedizierten Server- und Projektionsarchitektur abspielbar. Somit ist der Übertragungsweg ausreichend gegen mehrere Fälle abgesichert. Das Abfilmen der Inhalte hat aufgrund preiswerter Consumerkameras eine breite Verwendung gefunden, und kann nicht vollständig unterbunden werden. Allerdings werden sowohl in Ton, wie auch in Bild feine forensische Markierungen eingebettet, die eine bessere Rückverfolgung der abgefilmten Raubkopien ermöglichen. Der Inhalt der forensischen Markierung sind u.a. die Servernummer, Datum und Zeitpunkt der Ausspielung. Mit einer speziellen Technik können diese Markierungen sichtbar gemacht werden, für den Zuschauer sind sie unsichtbar und unhörbar. So können bei der Verbreitung der Raubkopien die Orte des Abfilmens ermittelt und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen vor Ort ergriffen werden.
Durch die Digitalisierung des Abspiels sind neue technische Schutzmaßnahmen erforderlich geworden. Diese waren in der analogen Wertschöpfungskette nicht enthalten, sondern sind neu entstanden. IT- und Technologiefirmen haben die Möglichkeit sich hier zu etablieren und Geschäftsfelder zu erschließen.
Finanzierung des digitalen Rollouts in Deutschland- das 100er Modell
Eine ungelöste Frage ist die Finanzierung des Digitalen Rollouts in Deutschland. Pro Saal entstehen Kosten für den Projektor und den Server mitsamt erforderlicher Infrastruktur wie klimatisiertem Vorführraum, Netzwerkanbindung und entsprechender Stromversorgung. Je nach Modellen, Ausstattung und Leistungsumfang summieren sich Kosten pro Saal von 50.000- 100.000 Euro. Dies ist für Kinobetreiber in der Regel nicht aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Auch die Filmverleiher sehen sich außerstande die Gesamtkosten zu tragen. Staatliche Förderungen werden zwar für einzelne Projekte vergeben, allerdings steht auch hier der erforderliche Gesamtbetrag nicht zur Disposition.
Als Kompromiss wurde von den Verbänden das sogenannte 100er-Modell als Vorschlag entwickelt. Demnach zahlt die Gemeinschaft der Verleiher eine virtuelle Printfee (VPF) von 100 Mio. Euro. Dieser Beitrag wird nutzt die Einsparungen der Verleiher bei den Kosten für analoge Kopien und deren Distribution. Die Kinobetreiber zahlen pro Saal und Monat 100 Euro. Dritte, wie der Staat, die Filmförderungsanstalt, Werbung und Produzenten sollen in der Gesamtheit den Betrag von 100 Mio. Euro finanzieren. Auf Ausnahmen hat sich der HDF mit der AG Kino für Programmkinos geeinigt: „Filmkulturell engagierte Kinos sind von der Zahlung des monatlichen Grundbetrags in Höhe von 100 EUR befreit, sofern sie im Vorjahr mit dem Kinoprogrammpreis des Bundes ausgezeichnet wurden oder mit dem entgeltlichen Abspiel von deutschen und europäischen Filmen einen nachgewiesenen Besucheranteil von mindestens 50 % erzielt haben. Gleiches gilt in Orten unter 20.000 Einwohnern für Leinwände in Filmtheatern mit bis zu vier Sälen, deren Kinokartenumsatz im Vorjahr weniger als 100.000 EUR betrug.“ (Pressemitteilung HDF)
Insgesamt sollen diese Leistungen über den Zeitraum von 5 Jahren erbracht sein, um die flächendeckende Digitalisierung zu gewährleisten. Allerdings sind die Zeiten nicht gerade rosig: Aufgrund der Finanzkrise werden derzeit keine verbindlichen Aussagen über die tatsächliche Finanzierung oder den Zeitpunkt der Bereitstellung der Mittel getroffen.
Augmented Reality erweckt die USS Enterprise zum Leben
Darauf habe ich schon lange gewartet! Endlich setzt ein Film zu Werbezwecken eine Augmented Reality- Applikation (AR) nach dem Papervision-Modell ein. Das hätte ich mir bereits bei vielen Filmen vorstellen können, zum Beispiel hätte man Charaktere aus einem Animationsfilm mit unterschiedlichen Handlungen, Gesten oder Sprüchen abbilden können. Ich denke da an Kung Fu Panda oder auch an Monsters vs. Aliens, das hätte gut funktioniert.
Nun macht es J.J. Abrams mit seinem gepriesenen 150 Mio. $ Marketing Budget für das Star Track-Prequel. Es der erste Film eines großen Majors, der Augmented Reality für Filmmarketing-Zwecke benutzt. Paramount Pictures International hat auf der Mikrosite „Experience the Enterprise“ eine AR-Applikation veröffentlicht, die eine dreidimensionale Version vom Raumschiff Enterprise in der eigenen Hand erscheinen lässt.
Alles was man dazu braucht, ist ein Rechner mit Webcam und ein Drucker. Man druckt sich einfach das Plakat in kleiner Form als Bild aus (alternativ funktioniert auch ein Wallpaper auf dem iPhone) und hält es in die Webcam. Dort wird das Bild referenziert und schon geht es los: die USS Enterprise baut sich als digitales dreidimensionales Hologramm in Augmented Reality auf, also als Computersimulation hinein projiziert in die reale Umgebungswelt.
Und so sieht das in Aktion aus:
Die Applikation benutzt das originale 3D-Modell der Enterprise aus dem Film. Als Space Cadet kann man in einer etwa fünfminütigen Tour alle Teile des Raumschiffs kennenlernen und Details der einzelnen Bereiche ansehen. Aber es geht noch mehr: auch die verschiedenen Waffensysteme der Enterprise können abgefeuert oder per Warpgeschwindigkeit durch Raum und Zeit gereist werden.
Die Applikation ist ein perfektes Gadget für all die technikliebenden Trekkies in den unendlichen Weiten der Spielerei. Entwickelt wurde sie von der Creative Marketing Agentur Picture Production Company (PPC) in Zusammenarbeit mit den AR-Spezialisten Total Immersion.
Auch wenn ich persönlich kein Trekkie bin, Rumspielen mit dem Raumschiff war ein großer Spaß!