Latest News
Everything thats going on at Enfold is collected here
Hey there! We are Enfold and we make really beautiful and amazing stuff.
This can be used to describe what you do, how you do it, & who you do it for.

und der beste neue Untertitel für "AVATAR- Aufbruch nach Pandora ist"…
…tata! Vielen Dank für euren kreativen Einsendungen für die Neusynchronisation des Avatar-Bildes zum DVD und Blu-ray-Start. Das Gewinnspiel ist beendet, wir haben einen Gewinner. Ich musste mich zwischen einigen guten Untertiteln entscheiden, und so hat final die digitale Glücksfee den besten Spruch bestimmt.
Und es ist (drücke auf „Click to start“):
Herzlichen Glückwunsch an Janaz, Du bekommst eine Mail und Deine AVATAR-DVD. Danke allen fürs Mitmachen! Wer diesmal nicht gewonnen hat, braucht nicht traurig sein, schon diese Woche folgt ein wirklich großes Gewinnspiel auf DigitaleLeinwand.de (guckt mal zur Mitte der Woche wieder vorbei)!
virales Vintage-Video für Toy Story 3 führt Bär Lotso zurück nach 1983
Werbung für Pixar-Filme ist einfach immer eine Freude. Ein paar virale Videos für den neuesten Film „Toy Story 3“ konnten wir schon sehen. Im dritten Teil der Spielzeug-Saga werden gleich 14 neue Spielzeug-Charaktere eingeführt, einige davon existent wie Barbies Ken oder das Plapper-Telefon. Andere frei erfunden wie Mr. Pricklepants oder Sparks. Eine wichtige Rolle im Film spielt der „Lots-o‘-Huggin‘ Bear“, kurz Lotso, ein lila Teddybär, der nach Erdbeeren riecht.
Einen ersten Cameo-Auftritt hatte Lotso bereits als zufällig im Raum liegendes Spielzeug im Kinderzimmer im Film „OBEN“, nun wurde ein Vintage-Video von Lotso veröffentlicht.
In diesem hübsch auf VHS-Aufnahme getrimmten Clip wird Lotso als Premiumteddy für jedes Kind etabliert. Laut Titel des Videos geht es zurück ins Jahr 1983. So gesehen hat Lotso heute schon ein paar Jahre auf dem Buckel, aber auch dem trägt man im Film Rechnung. Seid gespannt!
Toy Story 3 von Regisseur Lee Unkrich startet am 29. Juli 2010 in unseren stereoskopischen Kinos.
Und hier das Lotso-Viral:
Bilder © Pixar · Alle Rechte vorbehalten.
Werner Herzog dreht 3D-Dokumentation über die Höhlenmalerei von Chauvet-Pont-d'Arc
Deutsche Regisseure entwickeln derzeit alternative stereoskopisches 3D-Projekte für das Kino. Mit modernster Technik experimentieren sie jenseits von Family-Entertainment und Actionkino mit den neuen Möglichkeiten der Bildsprache, gestalten das Feld des 3D-Autoren-Kinos mit ihren Visionen. Wie bekannt, fällt heute die letzte Klappe zu PINA, dem Tanzfilm in 3D von Wim Wenders über das Werk der verstorbenen Choreografin Pina Bausch. Und ich bin neugierig und glücklich über das nächste künstlerische 3D-Projekt: Regisseur Werner Herzog dreht einen 3D-Film über die Höhlenmalereien von Chauvet-Pont-d’Arc.
Die Höhle von Chauvet befindet sich in Südfrankreich im Flusstal der Ardeche nahe der Kleinstadt Vallon-Pont-d’Arc. Die erst 1994 entdeckte Höhle enthält über 500 Wandbilder mit gemalten und gravierten Tier- und Symboldarstellungen. Der gute Zustand ist einem plötzlichen Verschluss des Höhlenzugangs durch eine herabstürzende Felswand zu verdanken. Mit Hilfe der Radiokohlenstoffmethode konnte das Alter der Malereien auf eine Spanne von 25.000 und 33.000 Jahren bestimmt werden. Damit handelt es sich um die ältesten bekannten Höhlenmalereien weltweit.
Die Höhle ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, um die Malereien vor äußeren Einflüssen wie Pilzbefall (und Touristen) zu schützen. Forscher dürfen die rund 240 m tiefe, 100 m breite und bis zu 60 m hohe Höhle nur streng überwacht und in zeitlichen Abständen untersuchen.
Die in Naturfarben gemalten Darstellungen bestechen durch ihre vollendete Form und Ausgestaltung. Die Maltechnik weist bereits das Gestaltungsmittel wie Perspektive, verdoppelte Umrisse und Verwischungen auf. Zusätzliche Lebendigkeit erhalten sie anhand von Plastizität durch die Einbeziehung des Felsreliefs.
Regisseur Werner Herzog dürfte den meisten ein Begriff aus der gemeinsamen Arbeit mit Klaus Kinski sein, manche kennen auch den Kurzfilm, wo er seinen Schuh aufgrund einer verlorenen Wette mit Errol Morris aß (kann man sich hier ansehen). Zuletzt war sein Film „Bad Lieutenant“ bei den 66. Filmfestspielen von Cannes und in unseren Kinos zu sehen.
Nun widmet er sich in seinem neuen Filmprojekt den Höhlenmalereien in Südfrankreich mit großen Plänen. Den Höhlenmalereien wohnt ein ganz besonderer Reiz inne. Nicht nur die Erinnerung an eine archaische Vergangenheit, sondern vielleicht auch an die Geburtsstunde des Kinos. Die Illustration von Kämpfen zwischen Mensch und Biest ist der Ursprung der der epischen Heldensagen. Festgehalten in gemalten Geschichten, die im Schein von flackerndem Feuer zum Leben erwachen. Dieses möchte er im Film mit einem seiner größten Momente der Filmgeschichte in Verbindung bringen- den mit Schatten tanzenden Fred Astaire (im Video zu Minute 5:00 springen):
Und Herzog möchte das Filmprojekt in stereoskopischem 3D umsetzen. Eine Dokumentation , die das Werk in der Höhle zeigt, aber auch Talking Heads mit den Wissenschaftlern über deren Arbeit. Die Dreharbeiten sind sehr limitiert: in der Höhle sind nur Kaltlicht-Scheinwerfer möglich, es kann nur mir einer 3D-Handkamera gefilmt werden. Dazu kommt die zeitliche Limitierung für den Aufenthalt innerhalb der Höhle, nur wenige Stunden Drehzeit sind möglich. Und wer bereits in 3D gefilmt hat, weiß, das die Ds für „Dauert, Dauert, Dauert“ stehen. Trotz der Begeisterung für 3D für sein Projekt ist er skeptisch, ob sich die Tiefendimension für alle Filme durchsetzen wird. Bedingt durch die natürliche Sehdominanz eines Auges, die selektive Trägheit, mit dem man seine Umwelt mit nur einem Auge sieht, gibt es keine permanente Notwendigkeit für Tiefe und Raum. 3D funktioniert auf der Leinwand sehr gut in großen optisch-basierten Filmen. 3D habe etwas von Feuerwerk, es ist schön und beeindruckend für den Moment.
Es gibt zwei Videos, in denen Werner Herzog über sein Filmprojekt spricht und die euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Gefilmt wurden sie von Roger Ebert auf der 2010 Conference on World Affairs an der University of Colorado at Boulder.
Was Herzog in der Höhle sah:
Herzog über das Alter der Höhle:
Ich bin absolut begeistert von diesem spannenden Projekt! Abgesehen von der technischen Logistik vollständiges 3D-Equipment durch einen fast senkrecht verlaufenden Schacht in eine Höhle zu transportieren, führt uns das Kino wieder zu Orten, die viele Menschen niemals selber betreten können. Zwar führt uns die Illusion der Computertechnik auf fremde Planeten, alles ist möglich. Und doch gibt es noch immer unzählige mystische Orte auf der Welt, die unentdeckt oder kaum bekannt sind. Und ich bin dankbar, diese irgendwann mit meinen Augen auf der großen Leinwand erleben und bestaunen zu dürfen.
Mehr Informationen über die Höhle gibt es auf der offiziellen Webseite.
Foto Werner Herzog © erinc salor, Videos von Roger Ebert
heute Verleihung des 60. Deutschen Filmpreises LOLA in Berlin
Er kommt weder als alternativer Content auf die digitalen Leinwände, es gibt keine Public Viewings mit Livestream und die Verleihung ist auch in 2D gehalten. Und doch möchte ich euch diese Veranstaltung ans Herz legen: Heute wird der 60. Deutsche Filmpreis, auch bekannt als Oscar-Pendant LOLA, in Berlin verliehen.
Veranstaltet wird die Verleihung von der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der DFA Produktion GmbH. Der Deutsche Filmpreis ist mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von 2,855 Mio. Euro des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) die höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film und wird von Kulturstaatsminister Bernd Neumann verliehen.
Einen inhaltlichen Vorgeschmack auf die Verleihung gibt es bereits: das ausführliche Programmheft steht zum Durchblättern und Download online zur Verfügung.
Benjamin Herrmann und Florian Gallenberger, die Künstlerischen Leiter der diesjährigen Gala, versprechen ein glamouröses Fest für den Deutschen Film und eine temporeiche Show: „Es geht darum, den deutschen Film zu feiern und die großartigen Leistungen unserer Kreativen. Dafür haben wir wirklich tolle Leute gefunden“, so Benjamin Herrmann. Der Look der diesjährigen Gala wird edel sein – und Europas größte Showbühne für die ein oder andere Überraschung sorgen. Barbara Schöneberger moderiert. Gab es im letzten Jahr noch von Gästen mitgebrachten Hausmacher-Kartoffelsalat, bekochen dieses Jahr acht Berliner Cateringfirmen und Restaurants gemeinsam die Gäste der LOLA.
Und auch die Nominierten sollten dringend ein wenig für die Verleihung üben. Michael „Bully“ Herbig erklärt im LOLA Minifilm, wie man beim Preisgewinn angemessen reagiert:
Wer nicht persönlich vor Ort sein kann: ab 21:45 Uhr strahlt das Erste über den Sender rbb die Verleihung aus. Und wir treffen uns zum Live-Kommentieren auf Twitter, Hashtag: #filmpreis. Der Deutsche Filmpreis ist unter @LOLA_Filmpreis auf Twitter zu finden und mit einer Fanpage auf Facebook vertreten. Weitere Informationen gibt auf der offiziellen Webseite. Hier kann man auch alle Nominierungen nochmal ansehen.
Ich drücke meinen Favoriten fest die Daumen, allen voran natürlich Michael Haneke und X-Verleih für „Das Weisse Band“, an den ich fest geglaubt habe. Und auch ein Däumle für Christan Schmids „Sturm“ und Maren Ades „Alle anderen“!
Hier die Twitterfountain zum Abend #filmpreis :
Nach den Filmen folgt stereoskopisches Tanzen – die Schöne Party in 3-D!
Yeah! Nach den Filmen kommen nun auch die Tanzpartys in 3D. Im letzten Jahr gab es schon eine 3D-Brillenträger-Dance Party auf dem Fantastic Fest 2009, jetzt hat der stereoskopische Tanz-Hype auch Berlin erreicht: in Zusammenarbeit mit dem Gernsehclub gibt es diesen Samstag die Schöne Party in 3-D.

Die Schöne Party ist in Berlin ein fester Begriff, bereits seit 10 Jahren bevölkert ein tanzfreudiges Volk von 1.500 Partygästen die Mottopartys in der Kalkscheune. Und am 24. April 2010 lassen sich Brad Pitt, wandelnde Riesen und Woodstock ganz exklusiv auf der Schönen Party in 3D erleben!
Im extra dafür aufgebauten „3D-Kino“ entführt uns Michael Schmidt alias „Raumbildmicha“ in die wundersame und im wahrsten Sinne des Wortes „verrückte“ Welt der Stereoskopie. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Partyreihe filmte der Regisseur und Kameramann mit Robert Skuppin, Volker Wieprecht, Oliver Kalkofe und jeder Menge Partygäste eine kleine 3D-Dokumentation. Diesen Kurzfilm und einige weitere Highlights seines Filmschaffens wird er an diesem Abend erstmalig präsentieren. Riesen vor dem Reichstag, Rockfans beim polnischen Woodstock, Brad Pitt am Potsdamer Platz – sie alle finden den Weg auf die 3D-Leinwand der Schönen Party.
Zwar hat Nilz Bokelberg festgestellt, dass auch mit 3D-Brillen die Welt nicht rosarot ist (Gute Besserung!), sein zur fortgeschrittenen Stunde geplantes „3D-Disco-DJ-Set“ übernimmt Olli Schulz. Damit nichts ins Auge geht, gibt es gleich dazu noch etwas auf die Ohren: DJ Punyesh bringt Funk, Soul & Soundtracks mit, DJ Jester & DJ Porthos rocken von Bryan Adams bis Biohazard, The In-Crowd legen original 60s-Beat-Singles auf und der Schöne Party-Mix wird von DJ Pasi kredenzt.
Tickets gibt es für 10€ an der Abendkasse, oder bereits im Vorverkauf bei Ticketonline (01805 44 70, 0,14€/Minute) oder unter www.schoeneparty.de. Die Kalkscheune findet ihr in der Johannisstraße 2 in Berlin-Mitte, Start ist um 21h.
Übrigens: 3D-Party-Witze über das Doppeltsehen nach dem Genuss alkoholischer Getränke oder Anzüglichkeiten bezogen auf die DDD-Körbchengröße der weiblichen Tresenkräfte kennen wir schon. Wer beweisen will, dass 3D-Brillen nicht nur eine Sehorthese, sondern auch ein verdammt cooles Accessoire auf dem Tanzflur sind, trifft sich am Samstag auf der Schönen Party in 3-D!
Bilder © Schöne Party (2) Gernsehclub
Studentenfilm-Festival Sehsüchte 2010 erstmals Digital – heute 3D-Werkstattgespräch mit Topper!
Vom 20. bis 25. April 2010 zeigt sehsüchte, das größte internationale Studentenfilmfestival Europas, seine Filme auch erstmals digital. Zusammen mit dem Thalia-Arthouse Kinos Potsdam-Babelsberg bringt das Festival junge und kreative Filmemacher mit ihren aktuellen Werken im Gepäck, erfahrene Fachleute aus Film und Fernsehen sowie ein begeistertes und filmhungriges Publikum zusammen. Prominent besetzte Jurys, unter anderem mit Fritzi Haberlandt und Wolfgang Becker, prämieren in 16 verschiedenen Kategorien die besten Werke mit einem Preisgeld von ca. 50.000 Euro.
Und zur 39. Ausgabe heißt es: Sehsüchte goes digital! Neben den etablierten Formaten wie Film, BetaSP und DigiBeta bot sehsüchte 2010 als eines der wenigen Festivals in Deutschland nun erstmals die Möglichkeit, Filme in High Definition (HD) einzureichen. Mit Blu-ray, Festplatte und USB startet das Festival in ein neues Zeitalter bestmöglicher Projektionsqualität.
Konzeption und Organisation des Festivals liegen auch in diesem Jahr wieder vollständig in den Händen von Studierenden der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Und dort findet heute am 23.04.2010 auch die erste stereoskopische 3D-Veranstaltung des Festivals statt: um 18 h gibt es ein Werkstatt-Gespräch zu 3D-Produktionen an Filmhochschulen.
Und natürlich gibt es auch etwas zu sehen: die noch nicht ganz finale Version des Dramedys und den etwas abgehalfterten Action-Star Til Topper „Topper gibt nicht auf!“. Und noch zwei weitere S3D-Filme werden mit „Barfly“ und „Morgen“ gezeigt:
Alles über das sehsüchte-Festival gibt es auf der Webseite http://2010.sehsuechte.de/festival.html. Alles über Topper gibt es auf dem sehr lesenswerten Blog http://www.topper3.de/blog
Und hier noch der Trailer zum Festival (mit Finde-den-Topper-Ratespiel):