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Exklusiv: Wim Wenders dreht mit “If Buildings Could Talk…” 3D-Beitrag für die Architektur-Biennale in Venedig
Wim Wenders dreht Ende Juli 2010 auf Einladung der japanischen Architekten Kazuyo Sejima + Ryue Nishizawa / SANAA eine stereoskopische 3D-Video-Installation als Beitrag für die Architektur Biennale in Venedig 2010. Das japanische Architekturbüro SANAA erhielt in diesem Jahr den renommierten Pritzker Award. Architektin Kazuyo Sejima leitet als Kuratorin die diesjährige Architektur Biennale in Venedig.
IF BUILDINGS COULD TALK… ist eine Auseinandersetzung mit dem Rolex Learning Center in Lausanne, einem erst kürzlich eröffneten futuristischen Gebäude der beiden Architekten. Das Gebäude ist das Flaggschiff der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne und dient Studenten und Öffentlichkeit als Lern- und Aufenthaltsraum. Das Thema der Architektur Biennale 2010 lautet „People Meet in Architecture“. Im Zentrum der 3D-Video-Installation von Wim Wenders steht die Frage, auf welche Art Gebäude mit ihren Nutzern kommunizieren.
Wie großartig! Gebäude sind in der Regel fixiert an ihrem Platz. Eine Ausstellung von Gebäuden beschränkte sich lange auf Modelle, Zeichnungen und Pläne, Fotografien oder auch Videos. Durch die stereoskopische 3D-Installationen wird ein neues Kapitel der Architektur-Repräsentation geöffnet. Sicher ist dies nur eine Annäherung an das Gebäude, doch vermutlich die bisher immersivste Möglichkeit.
Kazuyo Sejima
Mit Kazuyo Sejima leitet eine der bedeutendsten zeitgenössischen Architektinnen (und erstmals eine Frau) die Architektur-Biennale. Welche Ehre, wenn die Präsidentin der Biennale für die Repräsentation ihres eigenen Gebäudes die Neue Road Movies mit Regisseur Wim Wenders zur visuellen Umsetzung einlädt. Und sich mutig- wie ihre Gebäude selbst- auf eine neue visuelle Gestaltung mit einer stereoskopischen 3D-Video-Installation einlässt. Und wieder betritt Wenders bei dieser Produktion Neuland, bei der er nicht nur Regie führte, sondern auch das Konzept entwickelte. Der stereoskopische Dreh erfolgt auf Canon-Fotokameras mit Zeiss-Film-Objektiven. Bei den 3D-Rigs handelt es sich um Prototypen von Philippe Bordelais und Alain Derobe. Diese sind sehr viel leichter und beweglicher als die herkömmlichen 3D-Rigs- und ermöglichen so eine flexiblere dokumentarische Arbeit. Der Producer Erwin Schmidt holt für das Projekt „If Buildings Could Talk“ erneut Alain Derobe als Stereographer, der bereits mit Neue Road Movies den Tanzfilm PINA umsetzte. Für die Tongestaltung ist DieBasisBerlin zuständig. Die Bild-Postproduktion einschließlich Stereo Sweetening, Depth Grading und Stereo Colour Grading übernimmt Cinepostproduction. Als Kameramann ist Jörg Widmer dabei. Den Ton liefert Ansgar Frerich, die Musik Thom Hanreich. Für den Schnitt ist Toni Froschhammer zuständig. Postproduktionsstereograph ist Daniele Siragusano, der Supervisor des Projekts ist Jan Fröhlich.
Die zwölfte Architecture Biennale ist vom 29. August bis zum 22. November 2010 in Venedig zu sehen. Eine Preview der 3D-Video-Installation findet vom 26. – 28. August statt.. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Biennale di Venezia und der Webseite von Neue Road Movies. Mehr über das Rolex Learning Center findet man unter diesem Link.
Bild © Neue Road Movies (1) · Alle Rechte vorbehalten.
Portrait Kazuyo Sejima © Rama (2) CC-Lizenz · Einige Rechte vorbehalten.
Trailer für den ersten russischen CGI-3D-Film SPACE DOGS 3D
Nicht nur die Animationsschmieden Pixar, DreamWorks und BlueSky setzen bei ihren Animationsfilmen auf das stereoskopische 3D-Format. Space Dogs 3D erzählt die Geschichte der bei den russischen Hunde Belka und Strelka, die als welterste tierischen Vierbeiner ins Weltall geschossen werden. Die russische Centre of National Film (CNF Anima) produzierte den Animationsfilm mit einem ambitionierten Budget von umgerechnet 35 Mio. Dollar. Seit März 2010 läuft der Film in den russischen 3D-Kinos und in Kasachstan, Litauen, Estland und Litauen. das bisherige Einspiel liegt bei rund 7 Mio. Dollar. Erfolgreich genug: Epic Pictures arbeitet bereits an einem Sequel und einer Crossmedia-Auswertung fürs Fernsehen.
Auch Polen, die Türkei, Korea, Italien, Frankreich, England und China haben Space Dogs 3D bereits eingekauft. Ein deutscher Verleih steht noch nicht fest, damit auch noch kein deutscher Starttermin.
Hier der Trailer für Space Dogs 3D:
deutsches Filmplakat für die AVATAR Special Edition veröffentlicht
Im September fliegen wir wieder auf den Planeten Pandora! Wie bereits berichtet, startet am 2.9. die Wiederaufführung von „AVATAR- Aufbruch nach Pandora„, diesmal aber in einer acht Minuten längeren Special Edition. Und ausschließlich in 3D-Kinos. Nun hat Verleiher Fox das offizielle deutsche Filmplakat für die Special Edition veröffentlicht. Mit einer traumhaften Neytiri als Motiv. Toruk gesattelt und ab geht’s!
Bild © 20th Century Fox · Alle Rechte vorbehalten.
Simplify your Movie – "35mm" von Pascal Monaco ikonisiert 35 Filme in 2 Minuten
Wir lieben Filme. Und SuperCuts. Und wir lieben reduzierte Concept-Arts zu unseren Lieblings-Filmen. Zwar mit 35mm betitelt und doch ganz digital kommt dieser Kurzfilm von Pascal Monaco zu uns. Ein Film über das Kino an sich. Der Regisseur nahm einfach 35 seiner Lieblingsfilme, reduzierte sie auf eine grafische Ikonizität und montierte sie zueinander. In 2 Minuten gibt es Den weißen Hai, Toy Story, Psycho, Singing in the Rain, The Lady in Red, Schneewittchen, die Blues Brothers, T2, Star Wars und noch einige Filmklassiker mehr. Well Done! Drudelexperten aufgepasst- findet ihr alle Filme?
von der handgezeichneten Skizze zum stereoskopischen 3D-Film – Storyboard für Toy Story 3
CGI-Animationsfilme purzeln ja einfach auf Knopfdruck aus dem Rechner. Einfach die Storyline eingeben, Figuren mit einem Namen versehen und auf RENDERN drücken. Wenn es denn so einfach wäre, würden die Leinwände mit viel Mittelmaß geflutet. Das Credo bei Pixar lautet Story Story, Story. Und wie es sich gehört, wird die entwickelte Story ganz herkömmlich in einem handgezeichneten Storyboard imaginiert. Ich mag den von Disney geprägten Begriff des Imagineering, also der Verbindung von Engineering und Image, dem Entwickeln von Bildern, oder besser Phantasien. Wieviel Kreativität ein Storyboarder haben muss, verdeutlichen auch diese Bilder einer kleinen Szene aus Pixars neuestem Abenteuer Toy Story 3. Spielzeug-Sheriff Woody versucht seine Freunde aus dem Müllsack zu befreien und so vor der Müllpresse zu retten.
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Ihr seht an den Einzelbildern, welche Bedeutung das Storyboard für den späteren Film hat. Das Storyboard beinhaltet nicht nur den Ablauf der Geschichte, sondern auch den Bildausschnitt, die Kameraeinstellung, die Gestik und Mimik der Figuren, Hinweise auf die Schärfenebene und die Bewegungen. Für das Timing der Szene wird im nächsten Schritt ein digitales Animatic angefertigt, das ist eine Art Diashow, in der die einzelnen Bilder in ihrer geplanten Dauer zu sehen sind, zudem wird die Musik und die Sprach- und Geräuschebene bereits angelegt. Dies vermittelt einen sehr guten Eindruck des späteren Films in seiner Geschichte, Dramaturgie und den Pointen. Der Storyboarder hat eigentlich den bereits den gesamten Film festgelegt. Die anderen Gewerke verfeinern sozusagen das Gerüst durch Animation, Texturen, Licht und Musik.
Liebe Eltern, sorgt euch nicht, wenn euer Kind Comiczeichner werden will. Es macht viele Menschen glücklich. Lee Unkrichs Toy Story 3 startet am 29. Juli 2010 endlich in unseren stereoskopischen 3D-Kinos. Und ihr dürft gespannt sein, wie diese Storyboard-Sequenz auf der großen Leinwand und in 3D wirkt.
Bilder © Disney/Pixar · Alle Rechte vorbehalten.
Michael Bays "The Institute" bringt Hänsel und Gretel in S3D
Nun sind die Sagengestalten in „Für immer Shrek“ gerade abgetreten, erreichen uns neue Nachrichten aus Märchenland. Das von Kawumm-Regisseur Michael Bay gegründete „The Institute“ will zusammen mit Kalliope Films eine stereoskopische Neuauflage von Hänsel und Gretel in die Kinos bringen. Voll gespickt mit Lebkuchen und Special Effects müssen die Klassiker der Gebrüder Grimm sich mal wieder den Regisseur-Phantasien hingeben. Damit nicht genug, neben Hänsel Stöckchen, Gretels Zöpfchen und Hexens Öfchen sollen auch weitere Sagengestalten aus den Mythen von Teutonenland in die Geschichte eingewoben werden. Das ganze ergibt dann einen spannungsgeladenen Live-Action-Film. Oder einen Haufen Lebkuchen, das weiß man noch nicht. Drehstart soll im Frühjahr 2011 in Deutschland sein. Scott Gardenhour (The Institute) und Kira Madallo Sesay (Kalliope Films) produzieren das Werk. Und damit es ordentlich Brotkrumen in Gretels Schürze gibt, komm tder Film natürlich in stereoskopischem 3D in die Kinos.
Für die Gestaltung der mythologischen Figuren (Rübezahl? Siegfrieds Drachen? Mainzelmännchen?) holte man sich übrigens keinen Geringeren als Joseph C. Pepe, der als Lead-Charakterdesigner auch bei AVATAR – Aufbrauch nach Pandora oder Predators dabei war.
Ganz ehrlich? Das erste Promo-Plakat sieht nicht danach aus. Sondern mehr nach einem billigem CGI-Filmchen mit zuckersüß eingefärbtem Harry Potter-Schriftzug. Oder?
Bild © The Institute and Kalliope Films · Alle Rechte vorbehalten.