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heute Weltpremiere Fanta 4-3D-Live-Konzert: letzte Tickets sichern + Fotos der 3D-Generalprobe
Werte Freunde der dritten Dimension, heute ist es endlich soweit! Erstmals gibt eine Band ein Kino-Live-Konzert in stereoskopischem 3D. Dass die Fantastischen Vier, Deutschlands älteste HipHop-Formation begeht heute Abend absolutes Neuland in der Musikgeschichte. Erstmals wird ein Live-Konzert zeitgleich live in stereoskopischem 3D in Kinos zu sehen sein. 88 Kinos in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Belgien beteiligen sich an diesem außergewöhnlichen Event! Nur heute! Nur im 3D-Kino! Viele Kinos sind ausverkauft, in einigen Kinos gibt es noch ein paar wenige Restkarten. Eine Liste aller teilnehmenden 3D-Kinos gibt es auf der Webseite des Innovationsforums.
Gestern gab es im Steintor-Varieté in Halle bereits die Generalprobe. Die Fantas rockten und hiphopten das Publikum mit einem BestOf der letzten 20 Jahre ihrer Musikgeschichte. Natürlich werden neben den Klassikern auch viele Songs ihres aktuellen Albums „Für Dich immer noch Fanta Sie“ performt. Ihre Bühnenshow mussten die Fantas nicht üben, aber es war eine Generalprobe für die Technik und die Operator an den 3D-Kameras, der 3D-Bildregie und im Übertragungswagen. Und was soll ich sagen: amtlich abgeliefert!
Dass sie die ersten sind, die dieses Weltereignis stemmen, führt die Geschäftsführerin des Mitteldeutschen Multimediazentrums, Katerina Hagen, auf die ambitionierte Arbeit des Innovationsforums 3D-Cinema und Stereoskopische Medienproduktionen zurück. „Das Netzwerk, das sich durch die gemeinsame Arbeit herausgebildet hat, hat über die gemeinsame Vision enorm an Kraft gewonnen.“, beschreibt sie die vergangenen Monate. „Inzwischen arbeiten Firmen, Forschungsinstitute und Projektgruppen aus ganz Deutschland an dem Projekt mit.“ Der technische und logistische Aufwand dieser Produktion sei sehr hoch, ergänzt auch Alexander Schaefer, Projektleiter des 3D-Innovationsforums in Halle. „Es ist eine ständige Forschungs- und Entwicklungsarbeit am laufenden Projekt.“ Die Liste der beteiligten Unternehmen kann sich dabei sehen lassen, denn weltweit anerkannte Namen finden sich darunter: Carl-Zeiss-Jena, DELL, Sony, gleich zwei Fraunhofer Institute, der Satellitenbetreiber Eutelsat und sein Distributionspartner Bewegte Bilder Medien AG, die bereits die 3D-Liveübertragungen der Fußball-WM aus Südafrika sicherstellte.
Insgesamt kommen bei der Konzertübertragung sieben Kamerarigs zum Einsatz. „Streng genommen sind es also 14 Kameras“, rechnet Alexander Schaefer vor, „denn in jedem Rig sitzen immer 2 Kameras, die jeweils die Funktion des Augenpaares übernehmen.“ Neben den üblichen großen Spiegelrigs nutzt das Team eine neue Entwicklung des Fraunhofer Institutes für Nachrichtentechnik in Erlangen – die deutlich kleineren und handlicheren Parallelrigs. Dank ihrer Größe lassen sich diese Rigs, in denen das Kamerapärchen parallel zueinander ausgerichtet ist, gut in das Bühnenbild integrieren und wird den Zuschauern die Reaktionen des Konzertpublikums dreidimensional ins Kino liefern. Diese so genannten Multiviewanlagen sind Prototypen, die zum ersten Mal unter Produktionsbedingungen getestet werden.
Auch die Objektive, so genannte DigiPrimes aus Deutschlands First-Class-Optik-Schmiede Carl Zeiss Jena bestehen ihre Jungfernfahrt. Das besondere hier sind die Festbrennweiten, mit denen gearbeitet wird. „Es ist wichtig, dass die Brennweiten der beiden Kameras in einem Rig genaustens aufeinander abgeglichen ist. Wir wollen ja schließlich nicht, dass unseren Kinozuschauern übel wird.“, schmunzelt Schaefer. Damit sich aus den verschiedenen Bildern am Ende eine abgeglichene Bildfolge ergibt, arbeitet die Produktion mit den Stereoskopic Analysern des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institutes, kurz STAN, mit denen die aufgenommenen Bilder in Echtzeit rektifiziert, also optimiert werden. „Eine Menge technischer Forschungsarbeit steckt in dem Projekt“, unterstreicht Katerina Hagen.
Auch die Bildgestaltung wird sich in vielen Punkten ganz erheblich von einer 2D-Liveübertragung unterscheiden. Diese Aufgabe übernimmt Sven Offen. Der Regisseur hat schon viele Live-Konzertübertragungen gemeistert – keine war wie diese. Auf bestimmte Dinge muss schlicht verzichtet werden, beispielsweise entfällt der klassische Zoom, der bei 2D-Übertragungen hilft, Distanzen schnell zu überbrücken und rasche Nahaufnahmen zu liefern. Dem natürlichen Sehen entspricht das natürlich nicht. Das menschliche Auge kann nicht zoomen. Damit entfällt dieses Mittel der Bildgestaltung und muss mit Kran- und Dollyfahrten oder Stadycam kompensiert werden.
Das Bildsignal wird vom Übertragungswagen via SNG (Satellite News Gathering) zum Satelliten übertragen. Das kombinierte stereoskopische Bildsignal wird mit einem speziellen Decoder direkt für den Kinoprojektor in ein linkes und in ein rechtes Bild wieder getrennt und an die Leinwand projiziert. Das Verfahren wurde bereits erfolgreich von den Partnern Eutelsat, Open Sky und der Tübinger Firma von Bewegte Bilder Medien erfolgreich im Juli bei der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft angewendet. Auf die Erfahrungen baut nun auch das Innovationsforum. „Allerdings mit inzwischen bereits mehr Kinos.“, wie Katerina Hagen berichtet. Die Zahl der Kinos, die alle Voraussetzungen mitbringen, um an der Übertragung teilzunehmen, ist aktuell auf 88 Kino in fünf Ländern erweitert worden.
Und wer einen kleinen Appetithappen möchte: hier gibt es den Konzerttrailer für euch als anaglyphe Version in 3D! Die passende 3D-Brille habt ihr ja noch vom ARTE 3D-Tag oder aus der BILD. Natürlich wird das Konzert heute in bester und modernster Technik in Polfilter oder aktiven Brillen. Also keine Sorge, nix mit Farbfolien, nur fürs Netz geht es nicht anders:
Wer zusammen mit Smudo Stagediving betreiben will, mit AndY.psilon über die Bühne hotten oder Thomas D s tätowierten Astralkörper Oben Ohne so hautnah wie nie sehen will, sollte das Event heute Abend auf keinen Fall verpassen! Seid dabei! Das gibt’s nur einmal, das kommt so schnell nicht wieder! 🙂
Mehr Infos unter http://www.digitaleleinwand.de/fanta-4-3d-livekonzert
Bilder © DigitaleLeinwand (1,2,3) MMZ Halle (Plakat) · Alle Rechte vorbehalten.
Ist 3D im deutschen Kinomarkt angekommen? Leadpanel des Innovationskongresses in Halle diskutiert Standpunkte und mögliche Finanzierung
Wirtschaftliche Fragen zur Produktion und Verwertung von 3D-Inhalten für das Kino bestimmten auch die Diskussionen auf dem Leadpanel „Forward2business 2010: Die Magie der dritten Dimension“, dass den inhaltlichen Schwerpunkt des ersten Kongresstages bildete. So verwies Torsten Koch, Geschäftsführer Constantin Film Verleih, auf die 20-30 Prozent Mehrkosten für 3D-Produktionen, die durch die Verwertung wieder eingespielt werden müssten. Die vorhandenen rund 700 3D-fähigen Leinwände in Deutschland seien dazu noch zu wenig.
Eine ähnliche Position vertrat auch Thomas Menne, Geschäftsführer der Walt Disney Studios Motion Picture Germany: „Wir haben in Deutschland kein Problem bei den Produzenten oder Verleihern sondern bei der Distribution.“ Er plädierte auch für eine flexiblere Gestaltung des Zeitfensters für die Kinoverwertung: “Das Gros der Filme ist nach 6-8 Wochen wieder aus dem Kinos raus, warum sollen die Zuschauer dann noch Monate auf die DVD bzw. Blu-ray warten?“ Hier könne eine flexiblere Handhabung bessere Verwertungschancen sowohl für Kinobetreiber als auch für Verleiher bieten.
Dagegen sah Kim Ludolf Koch, Geschäftsführer Cineplex Deutschland, die teuren Investitionen in die Digitalisierung durch eine mögliche Kürzung des Auswertungszeitraums in den Kinos gefährdet. Das Thema 3D habe sich als wichtiger Treiber für die Digitalisierung der deutschen Kinos erwiesen. Allein sein Unternehmen habe bereits 120 Leinwände mit der neuen Technologie ausgerüstet. Eine Volldigitalisierung der Cineplex-Kinos durch Third Party-Anbieter ist geplant. Angesichts der damit verbundenen Investitionen brauche es nun dringend eine langfristige Investitionssicherheit. Dies gelte auch für die Etablierung eines gemeinsamen technischen Standard auf Basis der Richtlinien der Digital Cinema Initiatives (DCI).
Für große Unsicherheit in der Branche sorgen auch die Diskussionen und rechtlichen Auseinandersetzungen um die Filmförderungsanstalt FFA und die durch sie von den Kinobetreibern erhobene Filmabgabe. Deren Vorstand Peter Dinges verteidigte die derzeitigen Förderkriterien für die Digitalisierung, die eine Beschränkung auf Programmkinos mit einem Jahresumsatz zwischen 40.000 und 260.000 Euro vorsehen. „Wir fördern als erstes die kleineren Kinos, die es wirklich brauchen, um sie bei der Digitalisierung mitzunehmen“, so Dinges.
Auf die Bedeutung der FFA verwies auch Alexander Thies, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen. „An Ihrer Existenz hängt nicht nur der weitere Prozess der Digitalisierung. Ohne diese Institution und ihre Förderung würde es keinen deutschen Kinofilm geben!“. Thies zeigte sich überzeugt, dass ein großer Teil der Branche die großen, mit Digitalisierung und 3D verbundenen Chancen sehe und die Entwicklung weiter voran bringen wolle. Den Weg dahin gelte es nun im gemeinsamen Dialog zu gestalten. Einig waren sich die Panelteilnehmer hinsichtlich der hohen Bedeutung einheitlicher Qualitätsstandards für den Erfolg der 3D-Technologie. Hier müssten sich alle Marktteilnehmer Ihrer hohen Verantwortung gegenüber den Konsumenten bewusst sein und deren Erwartungen an das Erlebnis 3D nicht durch minderwertige Produktionen enttäuschen.
Etwas zu kurz kamen die gestalterischen und inhaltlichen Möglichkeiten der stereoskopischen Filmproduktion. Redet man über das Thema 3D, landet man sehr schnell beim Thema Digitalisierung, redet man von der Digitalisierung, ist man thematisch bei der Finanzierung. Und beim Thema Geld sind die eigenen Positionen zu vertreten. Und natürlich gab das Leadpanel den Impuls für die kommenden Panels. Für die inhaltliche Vertiefung war aber genug Raum in Gesprächen am Rand, auf dem Gala-Dinner und der anschließenden Party. Man darf auf die kommenden Tage gespannt sein.
Innovationskongress "Forward2Business 2010: Die Magie der dritten Dimension" in Halle erfolgreich gestartet
„Das Thema 3D eröffnete dem Unterhaltungsmedium Kino eine ganz neue Dimension.“ Mit diesen Worten begrüßte Katharina Hagen, Geschäftsführerin des Mitteldeutschen Multimediazentrum Halle (MMZ) gestern die Gäste des
Innovationsfachkongresses “Forward2Business: Die Magie der Dritten Dimension“. Bis Mittwoch werden sich rund 200 Vertreter der Medienbranche, 3D-Experten und kreative Vordenker darüber austauschen, wie diese schöne,
neue 3D-Zukunft aussehen kann und welche branchenübergreifenden Geschäftsmodelle zwischen Kino, Fernsehen, Spiele- und Musikindustrie, Mode-.und Werbebranche sie ermöglichen wird.
In seinem Grußwort äußerte Dr. Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, die Überzeugung, dass die Kreativ- und Medienwirtschaft des Bundeslandes das Potenzial habe, sich von einem
Wachstumskern zu einem bedeutenden Wirtschaftscluster zu entwickeln. „Das Ziel unserer Förderaktivitäten ist es, langfristig mit Medienstandorten wie Köln, München und Berlin gleichziehen und greifbare wirtschaftliche Effekte für
Region generieren“, so Haseloff.
Für Hans-Peter Hiepe, Leiter des Referats „Regionale Innovationsinitiativen; Neue Länder“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist nach 20 Jahren Aufbau Ost ein Paradigmenwechsel hin zum Thema „Zukunft
Ost“. Dabei gewännen neben innovativen Ideen und der Vernetzung der Akteure zunehmend unternehmerische Strategien an Bedeutung. „Innovationsforen wie dieses standen dabei schon oft am Beginn einer
erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung“
3D- Megatrend made in Germany? Welches Potential steckt im stereoskopischen Kino und im 3D-Film für Deutschlands Kino- und Entertainmentbranche? Im Mitteldeutschen Multimediazentrum in Halles hat sich mit dem Innovationsforum „3D-Cinema und Stereoskopische Medienproduktionen“ Anfang diesen Jahres Deutschlands innovativste 3D-Denkfabrik formiert. Auf dem vom 27. -29. September 2010 stattfindenden Zukunftskongress “Forward2Business: Die Magie der dritten Dimension” entwickeln 3D-Experten und hochkarätige Vertreter der Entertainment-Branche zukunftsfähige Modelle für den Einsatz von S3D.
Innerhalb des Leadpanels wird über den aktuellen Stand des 3D-Kinos in Deutschland, der Digitalisierung und die Entwicklung der kommenden Trends diskutiert. 2008 reiste kein Geringerer als der Chef der DreamWorks-Studios, Jeffrey Katzenberg, durch Europa und predigte den Beginn eines neuen Kinozeitalters. Die Zukunft heiße 3D und stehe unmittelbar bevor. Und während sich Europa noch überwiegend zweifelnd in Zurückhaltung übte, rollte die dritte Dimension wie ein Tsunami über die europäische Film- und Kinolandschaft hinweg. Mit Ice Age 3 und Avatar verließ die Stereoskopie ihr Nischendasein und mutierte über Nacht zum Wirtschaftsmotor für die gesamte Unterhaltungsindustrie. Auch in Deutschland beeilen sich die Kinospielstätten auf die digitale Projektion umzurüsten. Nachdem es jahrelang kaum ernsthaft Bewegung in den Digitalisierungsprozessen der Kinos gab, ist es umso bemerkenswerter, dass der Rollout des digitalen Kinos seine Schubkraft nun über den wirtschaftlichen Erfolg von 3D-Filmauswertungen erhalten hat. Mit steigender Investitionsbereitschaft und dem Erkennen der Potentiale von digitalem 3D-Cinema steigt der Druck auf die nationalen Produzenten und Filmschaffenden enorm. Neue Programmformate für die Kinos im digitalen Zeitalter entstehen, neue Allianzen in den Auswertungsprozessen bilden sich heraus. Die Veränderungen, die uns in der Medienunterhaltung erwarten, sind revolutionär und stellen die gesamte Unterhaltungsindustrie vor enorme Herausforderungen. Welche Chancen und Risiken bringt die dritte Dimension mit sich? Haben wir in Deutschland die Entwicklung ins Medienzeitalter der Zukunft schon verschlafen oder werden die Letzten die Ersten sein? Welche Allianzen und Geschäftsperspektiven sind zukunftsfähig?
Als Referenten diskutieren:
Weitere Panels zu den Themen Filmwirtschaft, Musikwirtschaft, Perspektiven S3D und dem 3D-TÜV folgen in den nächsten beiden Tagen. Und natürlich das absolute Highlight gibt es am Di, den 28.9.2010: das Fanta 4 3D-Live-Konzert!
RESIDENT EVIL: Afterlife 3D bleibt die Nr. 1 der deutschen Kinocharts – Weltweit über 200 Mio. $ Umsatz in 20 Tagen
RESIDENT EVIL: AFTERLIFE 3D behauptet sich an der Spitze der deutschen Kinocharts – zumindest nach Umsätzen, die ja aufgrund der 3D-Zuschläge höher liegen. Nach Besuchern hat die Roman-Verfilmung Eat, Pray, Love die Nase vorn. Das alte Spielchen Personen gegen Geld: 235.000 Besucher wollten die in 504 Kinos gestartete Bestsellerverfilmung sehen mit einem Einspiel von 1,85 Mio. Euro. Resident Evil 4 konnte zwar nur 190.000 Zuschauer ins Kino locken, machte aber in Geld 2 Mio. Euro. Damit hat RE4 nach 10 Tagen über 750.000 Besucher erreicht.
Die deutsch-kanadische Co-Produktion, die erstmals komplett in 3D gedreht und geschnitten wurde, erzielte in Deutschland einen Umsatz von über 7,5 Mio Euro (inkl. Previews) mit 445 Kopien, davon 399 in 3D.
Weltweit erreichte der explosive Endzeit-Thriller innerhalb von 20 Tagen einen Umsatz von über 200 Mio Dollar und macht RESIDENT EVIL: AFTERLIFE 3D zu einer der erfolgreichsten Eigenproduktionen der Constantin Film. In vielen Ländern blieb das 3D-Action-Spektakel auf Platz 1 der Kinocharts – darunter Japan, Russland und Mexiko.
Bild © Constantin · Alle Rechte vorbehalten.
Zack Snyders Kampfeulen in 3D “Legende der Wächter” starten am US-Boxoffice etwas flügellahm
Etwas zu gierig setzt sich Oliver Stones Fortsetzung „Wall Street“ in dieser Woche an die Spitzenposition der US-Charts- frei nach Gordon Gekkos berühmten Ausspruch „greed is good“. Zack Snyder, der eher im männerorientierten Actionfilm zu Hause ist, hat mit seinem S3D-Familienfilm „Die Legende der Wächter“ das Nachsehen, die Eulen landen statt in der Baumkrone nur auf Platz zwei der US-Charts. Der CGI-Animationsfilm ist zwar üppig auf 5300 Leinwänden in 3575 Kinos gestartet (davon 2479 3D-Kinos), kann aber trotz 3D-Zuschlag nur ein Einspiel von 16,3 Mio. Dollar erzielen. Dieses Ergebnis liegt etwas unterhalb des Genrestandards von CGI-Animationsfilmen in 3D, trotz süß und fluffig. Doch den Kritikern zum Trotz: 72% der Einnahmen wurden mit der 3D-Fassung der Eulen von Ga’Hoole erzielt.
Eglantine, Soren und Kludd
Deutscher Filmstart für „Die Legende der Wächter“ auf der 3D-Leinwand ist der 14. Oktober 2010.
Bild © Warner Bros. · Alle Rechte vorbehalten.
BamS drastisch und plastisch: Die BILD am Sonntag heute in 3D
Die BILD ist wohl auf den Geschmack gekommen- nach der BILD-Zeitung in 3D vom 28. August 2010 waren wohl noch ein paar der „Farbfolien-Brillen“ übrig. Zumindest bringt Der Springer-Verlag die heutige Ausgabe der BILD am Sonntag (BamS) ebenfalls als 3D-Ausgabe- als erste Sonntagszeitung Europas (wie ich dieses „Erster“ mittlerweile hasse…). Als 3D-Brille liegt wie bei der BILD letzten Monat die baugleiche Anaglyphbrille in Rot/Cyan als Vorhalter ohne Bügel bei. Diesmal hat man sich auf die Anaglyph-Darstellung eines Teils der Bilder beschränkt, 46 Motive von Oktoberfest über Ralph Siegel, von Wowereit bis Abraham, von Sport bis Viren, von Lindsey Lohan bis zu den schönsten Bildern Deutschlands befinden sich in der heutigen Ausgabe. In einem achtseitigen Heftspezial erklärt der BamS-eigen Technerd, was beim Kauf von 3DTVs zu beachten ist. Diesmal hat es wenigstens auch ein Film in die Heftausgabe geschafft: man berichtet über die Dreharbeiten von Constantins „Die Drei Musketiere“, die in diesem Fall zu den „3Dusketieren“ werden.
Erneut vorbildlich: man hat die Schreibweise „3D“ beibehalten, während andere Erzeugnisse immer noch dem Bindestrich in 3-D huldigen (übrigens gibt es eine Facebook-Gruppe zum Thema)
Na dann, Augen auf, Brille drauf und Anaglyph-BamS lesen!