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Django bricht Tarantino-Rekord – die deutschen Kinocharts vom Wochenende [D-Charts 5/2013]
Auch in dieser Woche holt sich Tarantinos Western-Verfilmung Django Unchained mit mehr als einer deutlichen Pferdelänge Vorsprung die Spitzenposition der deutschen Kinocharts. Weitere rund 530.000 Besucher wollen den Actioner sehen, bei dem sich so mancher fragt, wie die FSK 16 zustande kam. Mit gesamt über 2,3 Mio. Besuchern überholte Tarantino mit seinem Spaghetti-Western seinen Nazislasher Inglourious Basterds als finanziell erfolgreichstes Werk in Deutschland, der auf ein Gesamtergebnis von 2,2 Mio. Besucher kam. Zudem führt Django Unchained damit die Jahresbestenliste 2013 an.
Auch der Schlussmacher erfreut sich weiterer Aufträge. Der bis dato zweiterfolgreichste Film des Jahres landet an diesem Wochenende auf Rang zwei der Kinocharts. Rund 290.000 Besucher wollten sich vom Partner trennen, damit ist die Marke von 1,5 Mio. Besucher überschritten. Und da ist bestimmt noch lange nicht Schluss: gesamt kurz vor 2 Millionen Besuchern hat Schweighöfer seinen Erstling What A Man geknackt, der im letzten jahr 1,8 Mio. Besucher zählte. In der kommenden Woche gibt es allerdings deutliche Konkurrenz er im RomCom-Segment durch Til Schweigers Kokowääh 2.
Als erfolgreichster Neustart kommt das Sequel der Fünf Freunde auf rund 200.000 Zuschauer, das ist sogar noch stärker als der zur gleichen Zeit im Vorjahr mit 153.000 Besuchern gestartete Vorgänger, der zum Millionenseller wurde. Alles andere als zur Notlandung setzt Denzel Washington in Flight an, mit weiteren rund 130.000 Passagieren überfliegt er am zweiten die Marke der 300.000 Zuschauer.
Das Lied der Zwerge erklingt für rund 80.000 Besucher im einzigen 3D-Film der deutschen Top 5. Der Hobbit – Eine unerwartete Reise lädt rund 85.000 weitere Besucher in ein fantasievolles Mittelerde. Derzeit hält die Gefolgschaft Kurs auf 6,5 Mio Zuschauer. Mit bisher über 85 Mio. Dollar Einspiel ist Deutschland für den Hobbit übrigens das ertragreichste Territorium nach den USA.
Am Donnerstag gibt es mit dem deutschen Supernatural-Thriller The Forbidden Girl 3D und dem Zirkus-Eventfilm Cirque Du Soleil: Traumwelten 3D wieder frisches Material in den stereoskopischen Kinos.
Die Top 5 in der Übersicht:
Bild © Warner Bros., Farbfilm, Paramount Pictures · Alle Rechte vorbehalten.
Verliebte Zombies zum Superbowl- die US-Kinocharts der Woche [US-Boxoffice 5/2013]
An diesem Wochenende sitzt das US-Kinopublikum zu Hause und glotzt Superbowl. Dementsprechend ist das Boxoffice imsgesamt recht mau. Der einzige Neustart setzt sich souverän an die Spitze: Die ZomRomCom Warm Bodies mit Nicholas Hoult als verliebten Gehirnfresser sorgte für ein Einspiel von 20,025 Mio. Dollar.
Der einzige 3D-Film in den Top 5 diese Woche ist natürlich die blutige Grimm-Adaption Hänsel und Gretel -Hexenjäger. Der Spitzenreiter der Vorwoche lockte für 9,21 Mio. Dollar Süßes ins Hexenhäuschen, gesamt steht der Rated-Spaß bei 34,4 Mio Dollar. Silver Linings Playbook konnte in dieser Woche 8,1 Mio. Dollar zum Gesamtergebnis hinzufügen. Auf Rang 4 findet sich der Horrorfilm Mama mit Jessica Chastain, der mit zusätzlichen 6,73 Mio. Dollar auf ein bisheriges US-Boxoffice von 58,2 Mio. Dollar kommt. Die Top 5 beschließt in dieser Woche ebenfalls Jessica Chastain mit dem Kritikerliebling Zero Dark Thirty von BamBam Bigelow, 5,3 Mio. Dollar wurden in die weitere Jagd auf Bin Laden investiert.
Die Top 5 in der Übersicht:
Bild © Paramount Pictures · Alle Rechte vorbehalten.
RALPH REICHTS bei den 40. Annie Awards als Bester Animationsfilm ausgezeichnet – alle Preisträger
In der letzten Nacht wurden zum 40. mal die Annie Awards von der International Animated Film Society vergeben, dieses Jahr in der Royce Hall auf dem UCLA Campus. Die Annies sind die größte Auszeichnung der US-amerikanischen Animationsfilm-Branche, Preise wurden in dreißig Kategorien verliehen.
Alles würdige Preisträger, doch wer wurde mit den Trophäen ausgezeichnet? Als großer Gewinner ging Ralph Reichts aus dem Rennen, der sowohl als bester Film und Rich Moore für die Beste Regie ausgezeichnet wurde. King Candy-Sprecher Alan Tudyk war bester Voice Actor. Zudem konnte Ralph die Kategorien Beste Musik Animationsfilm und Writing Animated Feature für sich entscheiden.
Besonders freut mich der Preis für Travis Knight für die Beste Charakteranimation in ParaNorman (mein Interview mit ihm gibt es hier), auch Heidi Smith wurde für das Charakterdesign in ParaNorman ausgezeichnet.
Den Preis für die besten animierten Effekte in Liveaction holte sich ILM für The Avengers, im Animation geht er an Die Hüter des Lichts, für den auch Johanne Matte beim Storyboarding geehrt wurde.
Erik de Boer und Team holten mit Richard Parker in Schiffbruch mit Tiger natürlich die Trophäe für den besten animierten Charakter in einem Liveaction-Film.
Steve Bilcher lieferte für Merida das beste Production-Design, zudem bekam der Film da beste Editorial von Nicholas C. Smith, A.C.E, Robert Grahamjones, A.C.E. und David Suther.
Paperman, oder auf Deutsch Im Flug erobert, gewann die Auszeichnung als Bester Kurzfilm des Jahres. Und weil er so schön ist, könnt ihr Paperman von John Kars, der sich in den letzten Tagen zum Youtube-Hit entwickelte, in voller Länge ansehen:
Hier die Gewinner der 40. Annie Awards:
Animated Feature
Wreck-It Ralph – Walt Disney Animation Studios
General Audience Television Production
Robot Chicken DC Comics Special – Stoopid Buddy Studios
Directing in a Feature Production
Rich Moore, Wreck-It Ralph – Walt Disney Animation Studios
Directing in a Television/Broadcast Production
John Eng, Dragons: Riders Of Berk: Animal House – DreamWorks Animation
Animated Short Subject
Paperman – Walt Disney Animation Studios
Animated Special Production
Despicable Me: Minion Mayhem – Illumination Entertainment
JURIED AWARDS
Winsor McCay Award – Oscar Grillo, Terry Gilliam, Mark Henn
June Foray – Howard Green
Ub Iwerks – Toon Boom Animation Pipeline
General Audience Animated TV Production For Preschool Children
Bubble Guppies A Tooth On The Looth – Nickelodeon Animation Studios
Animated TV Production For Children
Dragons: Riders Of Berk “How To Pick Your Dragon” – DreamWorks Animation
Animated Video Game
Journey – Sony Computer Entertainment America
Best Student Film
Head Over Heels – Timothy Reckart
INDIVIDUAL ACHIEVEMENT CATEGORIES
Animated Effects in an Animated Production
Andy Hayes, Carl Hooper, David Lipton, Rise Of The Guardians – DreamWorks Animation
Animated Effects in a Live Action Production
Jerome Platteaux, John Sigurdson, Ryan Hopkins, Raul Essig, Mark Chataway, The Avengers – Industrial Light & Magic
Character Animation in a TV/Broadcast Production
Dan Driscoll, SpongeBob SquarePants: It’s A SpongeBob Christmas! – Nickelodeon Animation Studios
Character Animation in a Feature Production
Travis Knight, ParaNorman – LAIKA/Focus Features
Character Animation in a Live Action Production
Erik de Boer, Matt Shumway, Brian Wells, Vinayak Pawar, Michael Holzl, Life Of Pi– Tiger – Rhythm & Hues Studio
Character Design in an Animated TV/Broadcast Production
Robert Valley, Disney Tron: Uprising: The Renegade, Part I – Disney TV Animation
Character Design in an Animated Feature Production
Heidi Smith, ParaNorman – LAIKA/Focus Features
Music in an Animated Television/Broadcast Production
John Paesano, Dragons: Riders of Berk: How To Pick Your Dragon – DreamWorks Animation
Music in an Animated Feature Production
Henry Jackman, Skrillex, Adam Young, Matthew Thiessen, Jamie Houston, Yasushi Akimoto, Wreck-It Ralph – Walt Disney Animation Studios
Production Design in an Animated TV/Broadcast Production
Alberto Mielgo, Tron: Uprising: The Stranger – Disney TV Animation
Production Design in an Animated Feature Production
Steve Pilcher. Brave – Pixar Animation Studios
Storyboarding in an Animated TV/Broadcast Production
Doug Lovelace, Dragons: Riders Of Berk: Portrait Of Hiccup As A Buff Man’ – DreamWorks Animation
Storyboarding in an Animated Feature Production
Johanne Matte, Rise Of The Guardians – DreamWorks Animation
Voice Acting in an Animated TV/Broadcast Production
Kristen Schaal as Mabel Pines, Gravity Falls: Tourist Trapped – Disney TV Animation
Voice Acting in an Animated TV/Broadcast Production
Kristen Schaal as Mabel Pines, Gravity Falls: Tourist Trapped – Disney TV Animation
Voice Acting in an Animated Feature Production
Alan Tudyk as King Candy, Wreck-It Ralph – Walt Disney Animation Studios
Writing in an Animated TV/Broadcast Production
Trey Parker, South Park: Jewpacabra – Central Productions
Writing in an Animated Feature Production
Phil Johnston, Jennifer Lee, Wreck-It Ralph – Walt Disney Animation Studios
Editorial in an Animated TV Production
Hugo Morales, Adam Arnold, Davrick Waeden, Otto Ferraye, Kung Fu Panda – Enter The Dragon – Nickelodeon Animation Studios
Editorial in an Animated Feature Production
Nicholas C. Smith, A.C.E, Robert Grahamjones, A.C.E., David Suther, Brave – Pixar Animation Studios
General Audience Animated TV Production For Preschool Children
Bubble Guppies A Tooth On The Looth – Nickelodeon Animation Studios
Animated TV Production For Children
Dragons: Riders Of Berk “How To Pick Your Dragon” – DreamWorks Animation
Animated Video Game
Journey – Sony Computer Entertainment America
Best Student Film
Head Over Heels – Timothy Reckart
Bilder © Annie Awards (1), Disney (2) · Alle Rechte vorbehalten.
Über Sinn und Unsinn der Filmkritik… [Update]
… lässt sich im Grabenkampf zwischen E- Und U-Kultur regelmäßig vortrefflich streiten. Wer besitzt die Deutungshoheit eines filmischen Werkes? Gibt es, wie vom Verband der Filmkritiker ergänzend eingefordert, ein Anrecht auf allgemein zugängliche Pressevorführungen, großzügig verteilt in den zehn größten deutschen Städten und bei ausländischer Wäre in der Originalfassung? Wie stark darf man der Befeuerung durch PR Raum gewähren? Muss Til Schweiger seine mit deutschen Fördergeldern (co-)finanzierten Filme vorab den Kritikern zeigen? Und besitzt die Filmkritik überhaupt noch die Kraft, in der Vielzahl der Starts die Perlen hervorzuheben und – vor allem – eine nennenswerte Anzahl an Publikum ins Lichtspielhaus zu transportieren?
Diese und andere Themen kochen immer mal wieder in mehr oder minder hitzigen Debatten hoch. Jetzt bin ich gerade in der Berliner Zeitung auf eine neue Qualität der Filmkritik gestoßen: Constanze Knoche, die Regisseurin des Films „Die Besucher„, schreibt die Kritik zum Film eben selbst. Und belegt der Leserschaft die Qualität ihres Werkes mit Powersätzen wie diesem:
Ob das zutrifft, vermag ich nicht zu beurteilen, ich habe den Film schließlich nicht gesehen (und auch keine Einladung zur Pressevorführung erhalten). Es spricht grundsätzlich nichts dagegen, auf den eigenen Film aufmerksam zu machen.
Aber, liebe Berliner Zeitung, trotz knapper Ressourcen hat der Beitrag dann in der Rubrik Filmkritik sicher nichts zu suchen. Vielleicht sollte man eine neue Rubrik Film-PR einführen?
[UPDATE: Nach schriftlicher Anfrage hat der Online-Redakteur der Berliner Zeitung den Autoren des Artikels auf Jan Bachmann korrigiert.]
Also doch Zombies und Brad Pitt mit Tiefe: SuperBowl-Spot bestätigt WORLD WAR Z in 3D!
Seit September letzten Jahres quengel ich immer mal wieder bei Paramount an, ob ihre Kennzeichnung von WORLD WAR Z als 3D-Film in der Startliste ein Fehler oder ein versehentlich veröffentlichte Info ist. Bisher hieß es: kein Kommentar, genaueres weiß man nicht. Klar war lediglich, dass Marc Forsters apokalyptisches Zombie-Drama mit Brad Pitt in der Hauptrolle aufgrund von Nachdrehs eine massive Verschiebung auf den 27.6.2013 hinnehmen musste. Die lange Verschiebung schien verdächtig, zumal der für eine späte Konvertiertung bedachte G.I. Joe – Die Abrechnung ebenfalls deutlich ins Jahr 2013 vertagt wurde. Aufschluss bietet nun der am Samstag nationwide durch die USA flimmernde SuperBowl -Spot, wie immer ein Schaulaufen der kommenden Blockbuster. Zum Ende des Spots bestätigt die Werbetafel klar die Vermutung: In Theatres, Real D 3D and Digital 3D.
Ob eine Konvertierung bei den komplexen und schnellen Realfilm-Szenen wirklich stereoskopische Freude bringt, bleibt abzuwarten, der hohe CGI-Anteil der Zombies dürfte ganz dankbares Material sein. Paramount Pictures scheint im 3D-Bereich pushen zu wollen, mit Cirque du Soleil – Traumwelten (7.2.13), Hänsel & Gretel: Hexenjäger (28.2.13), G.I. Joe – Die Abrechnung (28.3.13), Star Trek Into Darkness (16.5.13) und World War Z (27.6.13) besteht das gesamte Programm des ersten Halbjahres aus 3D-Filmen, einzige Ausnahme ist die Komödie Unterwegs mit Mum. Drücken wir die Daumen, dass die Strategie aufgeht!
Sämtliche 3D-Filme findet ihr natürlich wie immer frisch aktualisiert und auf dem neuesten Stand in der 3D-Timeline und der 3D-Startliste.
Kurzinhalt: Diesen Sommer begibt sich ein Mann in ein Rennen gegen die Zeit, um eine geteilte Welt am Vorabend ihres Untergangs zu vereinen. Jede Kultur, jede Waffe und jede Armee wird sich erheben, denn die einzige Hoffnung aufs Überleben ist Krieg.
Das Ende steht unaufhaltsam bevor. Eine tödliche Pandemie breitet sich über Kontinente hinweg aus. Das Ausmaß der weltweiten Katastrophe mit unzähligen Toten und Infizierten ist kaum fassbar. Keine Regierung kann dem alltäglichen Chaos und Sterben noch etwas entgegensetzen. Eine Welt, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr und die gesamte Zivilisation steht am Rande des Untergangs: Es herrscht ein globaler Krieg – es herrscht der WORLD WAR Z!
Superstar Brad Pitt („Killing Them Softly“, „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“) hat nicht nur die Hauptrolle in der mitreißenden und außergewöhnlichen Adaption des gleichnamigen Kultbuchs von Max Brooks übernommen, der Ausnahmeschauspieler beteiligte sich mit seiner Produktionsfirma PLAN B zudem als Produzent. Action-Genie Marc Forster, der bereits beim Blockbuster „James Bond 007 – Ein Quantum Trost“ sowie bei „Machine Gun Preacher“ bewiesen hat, dass anspruchsvolle Unterhaltung, nervenzerreißende Spannung und atemberaubende Stunts zu seinen großen Stärken gehören, hat bei WORLD WAR Z Platz auf dem Regiestuhl genommen. Shootingstar Mireille Enos („Gangster Squad“) spielt an der Seite von Brad Pitt dessen junge Frau Karen Lane. Newcomer Eric West, der in Hollywood als aufstrebendes Jungtalent im Film gilt, komplettiert mit „Lost“-Star Matthew Fox die prominente Besetzung in diesem apokalyptischen Endzeitthriller.
Bild © Paramount Pictures · Alle Rechte vorbehalten.
Frankenweenie kills Pinocchio – Aus für Guillermo Del Toros ambitioniertes Stopmotion-Projekt?
Darüber wäre ich in der tat sehr traurig. Wie BlairWitch mit Quelle BleedingCool berichtet, steht Guillermo Del Toros StopMotion-Version von Pinocchio vor dem Aus. Der Film sollte in Story und Look den Comics von Gris Grimly folgen, eine düstere Version des Klassikers, die durchaus viele Fans hat. Bereits im nächsten Jahr sollte Pinocchio in Kino zu sehen sein, natürlich auch in 3D. Als Co-Regisseur war Mark Gustafson an Bord, der uns bereits mit Der Fantastische Mr. Fox beglückte.
Grimly hat nun verlauten lassen, dass wohl aktuell nicht die Zeit für herausragend-abenteuerlichen Filmprojekte ist:
Schuld dürfte Tim Burtons aktuelles Filmprojekt Frankenweenie sein, eine StopMotion-Variante seines Kurzfilms von 1984. In den USA konnte Frankenweenie 35 Mio. Dollar einspielen, gesamt weltweit 67 Mio. Dollar. Das ist bei einem Produktionsbudget von 39 Mio. Dollar noch kein Beinbruch, aber auch nicht in der grünen Gewinnzone. Leider war der Start in Deutschland sehr schwach, lediglich 11.000 Besucher wollten Frankenweenie trotz vieler Kritiker-Lorbeeren am Startwochenende sehen. Zum einen dürfte die strenge FSK von 12 dafür verantwortlich sein, zum anderen denke ich, dass Distribution/ Marketing/ PR bei der Vermarktung von Frankenweenie durch die Verschiebung von Halloween-Oktober auf ohnehin schon düsteren Januar, zweimonatige Sperrfristen und digitalem Maulkorb zum Misserfolg beigetragen haben. Mit Blick auf ParaNorman waren die Ergebnisse auch nicht rosig, aber mit rund 30.000 Start und gesamt 75.000 deutschen Besuchern doch erfolgreicher. Der StopMotion-Film Die Piraten- ein Haufen merkwürdiger Typen ist mit 130.000 Besuchern zum Start und gesamt über 745.000 Besuchern hingegen ganz ordentlich gelaufen, vermutlich weil das Thema Piraten alltagstauglicher war (wenn auch nicht der britische Humor). StopMotion hat viele Liebhaber, aber es offensichtlich derzeit auch schwer- Henry Selick, just mit dem Graveyard Book-Projekt bei Disney geflogen, kann ein Lied davon singen. Drücken wir die Daumen für bessere Zeiten! Und jetzt Ticket für Frankenweenie kaufen!!
Bild © Gris Grimly · Alle Rechte vorbehalten.