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USA vs. NSA – von der Pixar-Lampe zum CCTV
Da hat doch die Brand Development-Agentur Ink Block unseren Lieblingsopener aus den Pixarfilmen genommen und eine politische Parodie draus gemacht. Luxo Junior wird dabei zur CCTV-Überwachungskamera und scannt die Zuschauer. Natürlich nicht im Auftage von Pixar, sondern von der NSA, der National Security Agency, die gerade die USA durch ihre umfangreichen Spähprogramme wie einen Überwachungsstaat aussehen lässt.
Well done, Ink Block!
FAULES GELD – RaboBank produziert Faketrailer für Sommer-Blockbuster
Für seinen neuen Sommer-Blockbuster hat der ägyptische Ausnahmeregisseur Tut-Echt Keinenfingerkrum einen echten Allstar-Cast versammelt: neben dem schwedische Superstar Lasse-Andere Machen sind auch die US-Newcomer Will Nix-Arbeiten und Morgen Istjaauchnocheintag zu sehen, sowie erstmals Izmir Latte in einer Nebenrolle. FAULES GELD heißt der Streifen, der Großes Kino voller Action und Leidenschaft verspricht: Weiterlesen
Das Ende der analogen Distribution – letzte Phase der Digitalisierung wird eingeläutet
Um es mal direkt zu sagen: Kinobetreiber, die sich bisher nicht um die Digitalisierung ihrer Säle gekümmert haben, stehen schon bald vor dem Aus. Und das wird, wie ein Blick in Startlisten belegt, schneller passieren, als sie gehofft hatten.
20th Century Fox erklärte bereits im Vorjahr, dass man in den USA und in anderen Territorien die Belieferung mit analogen Kopien zum Ende 2013 einstellen werde. Ein Blick in die Startlisten weiterer Majors zeigt ein ähnliches Bild: Paramount Pictures hat als letzten Film Paranormal Activity 2013 angegeben, der sowohl digital wie in analogen 35mm zum 24. Oktober 2013 vertrieben wird. Schon der am 25.12.2013 startende Thriller Jack Ryan ist ausschließlich digital zu haben. Disney zeigt den Lone Ranger ab 8. August ausschließlich digital, wird aber die Family-Titel wie Planes Ende August und die Eiskönigin im November für einen breiten Start noch auf analogen Film anbieten. Ab 2014 sind hingegen sämtliche Titel von Disney als Digital gekennzeichnet.
Digitaler Shift der Datenträger: links ein Trailer auf 35mm, rechts ein ganzer Spielfilm in HD-Qualität
Nun steigen auch die deutschen Verleiher sukzessive aus dem analogen Format aus: Concorde Film hat gegenüber den Kinobetreibern aktuell das Ende der Belieferung mit analogen 35mm-Kopien zum Ende August 2013 direkt kommuniziert. Der Kinostart des 3D-Dramas Upside Down ist der Wendepunkt für Concorde, zukünftig werden nur noch digitale Kopien als DCPs an Kinos ausgeliefert. Universum Film hat bereits einzelne Titel ausschließlich digital distribuiert, beispielsweise wurden die 3D-Titel wie Streetdance (ebenfalls Constantin Film mit den letzten Teilen der Step Up-Franchise) ausschließlich digital verteilt, was bei 3D eh sinnvoll ist. Bis zum Jahresende hat Universum Film neben ausschließlich digitalen Filmen wie Riddick noch einige Titel in beiden Formen im Programm, vor allem im Bereich Kinderfilm. Laut Universum-Startliste wird mit Das kleine Gespenst letztmalig ein Film auch in 35mm vertrieben, selbst Kinderfilme im Jahr 2014 sind nur noch mit dem Vermerk 2D und 3D gekennzeichnet.
Die parallele Existenz von zwei Projektionsformaten wird bei Concorde Film mit dem Kinostart von UPSIDE DOWN beendet sein.
Selbst wenn Verleiher den traditionsreichen 35mm positiv gegenüber stehen, sind sie von der Belieferung durch die Weltvertriebe abhängig, die zunehmend via Festplatte und Satellit distribuieren. Die Abwärtsspirale beschleunigt sich dabei zunehmend: durch die Reduktion des Massenmarktes steigenden die Herstellungskosten für analoge Kopien; der IMAX-Präsident für das Gebiet EMEA Andrew Cripps bezifferte im Interview mit DigitaleLeinwand die aktuellen durchschnittlichen Kosten für eine analoge 70mm-IMAX-Kopie auf 35.000 bis 45.000 US-Dollar gegenüber 100 Dollar für das digitale DCP auf dem Datenträger. Analoge Distribution rechnet sich nicht mehr für Verleiher, die letzte Phase der Digitalisierung des Kinos ist eingeläutet. Über 75% der deutschen Kinosäle sind mittlerweile digitalisiert, für die geht der Betrieb problemlos weiter. Was jedoch mit den übrigen 25 % geschieht, lässt sich in dunklen Szenarien ausmalen, wenn der erste große Kinderfilm, dessen Umsatz man dringend zum Weitermachen benötigt hätte, eben nicht mehr zur Verfügung steht.
Nun sind Startlisten für die Presse kein Garant, da sind Häkchen schnell gesetzt oder entfernt. Um Klarheit zu schaffen, startete der Verband HDF Kino eine Umfrage unter allen Verleihern über die zukünftige Distribution und hat um Stellungnahme gebeten. Dieses Ergebnis dürften nicht nur ihre eigenen Mitglieder mit Spannung erwarten.
Bilder © Gerold Marks (1), Concorde Film (2) · Alle Rechte vorbehalten.
3D-Trailer für heutiges Kino-Event FEUER
Wenn die berühmten Pariser Showgirls des Crazy Horse aus Paris heute als alternativer Content die 3D-Kinos erobern, wird der Sommer definitiv noch heißer. Die 3D-Aufzeichnung der vom Modemacher Christian Louboutin entworfenen Varieté-Show ist heute als einmaliges Kino-Event in siebzig deutschen Kinos zu sehen. Besonders reizvoll wird die Show voll knisternder Erotik durch den hautnahen 3D-Einsatz. Dank modernster 3D-Kameras und mit Hilfe eines Krans konnten die Tänzerinnen aus verschiedensten Blickwinkeln gefilmt werden. Um dabei die Unmittelbarkeit der Performances so adäquat und unverfälscht wie möglich einfangen zu können, zoomt das Auge des Betrachters mittels Kameras so nah wie möglich an die ästhetischen Körper heran. Den Machern gelingt auf diese Weise, dass sich beim Betrachter ein Gefühl der Schwerelosigkeit und Leichtigkeit einstellt. Ein solch naher Blick ist selbst den Besuchern des Varietés vorenthalten, die Kamera schafft ein sinnliches voyeuristisches Erlebnis.
Wer bereits einen Blick riskieren will: 3D-Brille aufgesetzt, hier kommt der 3D-Trailer:
Eine Übersicht der teilnehmenden Kinos gibt es in diesem Artikel, Karten gibt es in den jeweiligen Kinos im Vorverkauf und der Abendkasse. Kommende Sonderveranstaltungen habe ich euch im Bereich Kino-Events zusammengestellt.
WORLD WAR Z- mit künstlicher Intelligenz und Crowdsimulation zum Zombieschwarm
Ich war ja nicht so angetan von der Vermarktung des Pandemiefilms WORLD WAR Z. Das liegt natürlich auch daran, dass ich beim Fallen des Wortes Zombie nicht gleich schwitzige Hände bekomme. Und die Kommunikation auf BRAD PITT und GROSS betont lag. Hätte man mir im Vorfeld mal solches Nerdstuff-Material zu den VFX gezeigt, hätte ich mich vielleicht doch infiziert.
WIRED erhielt einen exklusiven Einblick in die visuellen Effekte des Blockbusters, genauer in die Crowd-Simulation der Zombiehorden. Wie man es auch anderen Filmen wir Herr der Ringe oder auch aus Games kennt, sind die einzelnen Zombies als Agent programmiert. Das heißt, dass sie aus einem Array von Möglichkeiten ihre Eigenschaften wie die Körperbeschaffenheit, die Kleidung oder Verletzungen beziehen. In der Datenbank liegen auch Bewegungsabläufe als Motioncapture-Daten vor, die ebenfalls nach einem Zufallsprinzip genutzt werden. Die Handlung der Figuren und die Interaktion zwischen den Zombies wird durch Künstliche Intelligenz gesteuert, sie agieren und handeln entsprechend ihrer vorgegebenen Logik. Bisher wurde dies beispielsweise so eingesetzt, dass ein Krieger so lange an Hindernissen vorbei geradeaus läuft, bis er auf einen Gegner trifft, den er dann bekämpft. Das Besondere an der Crowd Simulation von World War Z ist nun das Schwarmprinzip der Zombies, mit dem sie miteinander in wellenartigen Horden Gegner und Hindernisse überrennen oder in Form einer auftürmenden Pyramide die Schutzmauer in Jerusalem überwinden. Hier müssen Simulationen naturalistisch mit Simulationen interagieren, und das in den komplexen Massenszenen gleich mit einem Faktor von 5000 Zombies. Sehr beeindruckend, wie weit Games und Film in der Produktion bereits verschmolzen sind.
Diese VFX stammen von der global ansässige Effektschmiede MPC unter der Supervision von Jessica Normann. Das Original MakingOf gibt es hier zu sehen, oder eben als kommentierte Featurette von Wired direkt hier:
Bild © MPC/ Paramount Pictures · Alle Rechte vorbehalten.
FEU 3D- Heißes Varieté aus dem Crazy Horse Paris als Kino-Event am 11. Juli
Der Titel FEU verrät es bereits: im Kino-Event am kommenden Donnerstag geht es heiß her. Die Show aus dem berühmten Pariser Varieté Crazy Horse bringt das Spiel mit dem Feuer in die deutschen Kinos- ein einmaliges Erlebnis, das nur am 11. Juli 2013 auf den Leinwänden zu sehen ist. Mode-Designer Christian Louboutin schuf diese Show voll knisternder Erotik, die besonders reizvoll in hautnahem 3D zu erleben ist. Zusammen mit Polyband verlost DigitaleLeinwand.de Freikarten für dieses Kino-Event.
Die Geschichte des Crazy Horse
Alain Bernardin, ein Avantgarde-Künstler und leidenschaftlicher Bewunderer der Frauen, war fasziniert von der Idee künstlerisches Schaffen und Sinnlichkeit in einem Varieté – er erschuf 1951 das Le Crazy Horse, das sich in den folgenden Jahrzehnten als Tempel der Unterhaltung etablierte. Neben Musikern, Artisten und Comedians sorgten vor allem die makellosen Tänzerinnen mit ihren knisternd-erotischen Auftritten und dem „Striptease à l’américaine“ für Furore. Nach Bernardins Tod und der folgenden Leitung durch seine Kinder, fokussierte sich das Crazy Horse ab 2005 unter der Direktorin Andrée Deissenberg auf raffinierte Showprogramme, geprägt durch die faszinierende Beherrschung von ästhetisch geformten Körpern und mittels aufwendigen Licht- und Spezialeffekten eindrucksvoll in Szene gesetzt. Mit Gaststars wie der Burlesque-Künstlerin Dita Von Teese, Sängerin und Schauspielerin Arielle Dombasle und den beiden Ex-Baywatch-Nixen Pamela Anderson und Carmen Elektra sorgte man für besondere Akzente. Kein Wunder, dass Schuhdesigner Christian Louboutin – der als Erfinder der roten Highheel-Sohle gilt – mit Freude die Inszenierung von Szenen übernahm, die er mit FEU betitelte. FEU erweist sich auch als Spiel mit dem Fetisch, da ist ein Schuhdesigner als künstlerischer Schaffender sicher die perfekte Besetzung. Unterstützt wurde er von der Choreographin Patricia Folly und dem englischen Kostümdesigner Mark Fast. Die Musik für die Show „Feu“ komponierten u. a. Regisseur David Lynch, Sängerin Natacha Atlas und der Rapper und Produzent Swizz Beatz.
Die Inszenierung von FEU 3D
Für alle, die nicht in Paris weilen, ist das Programm FEU nun in Form einer 3D-Aufzeichnung als Kino-Event zu erleben. Über zwölf Akte mit den verheißungsvollen Titeln wie Leçon d’érotisme, Legmania oder God Save our bareskin bringt Regisseur Bruno Hullin die Show aus dem Crazy Horse in die Kinos. „Dieses artistische Projekt ist mehr als nur eine Momentaufnahme. Es ist vielmehr eine einfühlsame Ballade, für die man sich ausreichend Zeit nehmen sollte, um sich die ‚Szenerie‘ genau anzusehen“, so Hullin. „Die ‚Szenerie‘ in diesem Sinne existiert dabei gar nicht, sie wird versinnbildlicht durch die Körper der Tänzerinnen.“
Einen Einblick in FEU 3D gibt der Trailer:
In FEU 3D kommen die Tänzerinnen zwischen ihren Tanz-Performances ebenso zu Wort wie Gast-Creator Christian Louboutin, der über seine ganz besondere Verbindung zum „Le Crazy Horse“ spricht und darüber hinaus erzählt, woraus er seine Inspiration schöpft. Um FEU in 3D inszenieren zu können, filmte Hullin die Show in einem 1.300 qm großen abgedunkeltem Studio, das die Crazy Horse-Bühne identisch nachbildete. Die Performances wurden in Spielfilmlänge mitgeschnitten. Dank modernster 3D-Kameras und mit Hilfe eines Krans konnten die Tänzerinnen aus verschiedensten Blickwinkeln gefilmt werden. Um dabei die Unmittelbarkeit der Performances so adäquat und unverfälscht wie möglich einfangen zu können, zoomt das Auge des Betrachters mittels Kameras so nah wie möglich an die ästhetischen Körper heran. Den Machern gelingt auf diese Weise, dass sich beim Betrachter ein Gefühl der Schwerelosigkeit und Leichtigkeit einstellt. Ein solch naher Blick ist selbst den Besuchern des Varietés vorenthalten, die Kamera schafft ein sinnliches voyeuristisches Erlebnis.
Als einmaliges Kino-Event wird FEU 3D am 11. Juli 2013 in den deutschen Kinos gezeigt, in einigen Kinos auch in der Folgewoche. DigitaleLeinwand verlost mit freundlicher Unterstützung von Polyband zwei mal zwei Freikarten für FEU 3D! Um zu gewinnen, müsst ihr einfach die Lösung der Gewinnspielfrage mit Namen, E-Mail und Postadresse über das Formular unten einreichen. Selbstverständlich werden eure Daten vertraulich behandelt und nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt. Einsendeschluss ist der 10.07.2013 um 12 Uhr. Die Gewinner werden direkt per Mail benachrichtigt.
Hier die Gewinnspielfrage: “Was ist das besondere Kennzeichen von Schuhdesigner Christian Louboutin?”
Rechtswege sind unsexy, und von daher ausgeschlossen. Ich wünsche allen viel Glück!
In folgenden Lichtspielhäusern ist FEU am 11.07. zu sehen:
In folgenden Lichtspielhäusern ist FEU von 11.07.-17.07. zu sehen:
In folgenden Lichtspielhäusern ist FEU von 12.07.-17.07. zu sehen:
In folgenden Lichtspielhäusern ist FEU am 14.07. zu sehen:
In folgenden Lichtspielhäusern ist FEU am 17.07. zu sehen:
Bilder © mk2/Antoine Poupel/Kabo Crazy Horse Paris/polyband · Alle Rechte vorbehalten.