Nichtsahnend öffnete ich den geheimnisvollen Umschlag. Verschickt aus Deutschland, doch ein Auftraggeber aus den USA. Doch wer ist der Absender? Und warum schickt er mir tausende von Außerirdischen und das Geheimnis ihrer Technologie und ihres Wissen? Und warum schickt er mir dieses Lehrstück, was Menschen alles verbocken können, wenn profitorientierte Interessen der Wirtschaft unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit, legitimiert durch eine hilflose Regierung, ihr Unwesen treiben? Fragen über Fragen. Egal, Fremder, warum Du mir diese Blu-ray von „District 9“ geschickt hast, ich danke Dir für dieses prickelnde Filmerlebnis! (hatte ich natürlich schon im Kino gesehen)

Und wer den cleveren und actionreichen District 9 bisher verpasst haben sollte: Produzent Peter Jackson (Trilogie Der Herr der Ringe) und Regisseur Neill Blomkamp haben wir einen erstaunlich innovativen Science Fiction-Actionfilm zu verdanken, der tief in die Phantasie seiner Schöpfer blicken lässt (Peter Travers, Rolling Stone). Mit grandiosen Spezialeffekten und einer gehörigen Portion Realismus tauchen wir in eine Welt ein, in der Außerirdische gelandet sind und in einen Slum am Stadtrand von Johannesburg verbannt wurden. Ein Mann lüftet das mysteriöse Geheimnis der extraterrestrischen Waffentechnologie. Bei seiner Verfolgung durch die seltsamen Gassen einer außerirdischen Barackenstadt (Shantytown) erfährt er am eigenen Leib, was es heißt, der letzte Außenseiter auf dem eigenen Planeten zu sein.

Ausgehend von einem Kurzfilm wurde die erfolgreiche Langfassung produziert. Mit großem Erfolg, denn ein Sequel, District 10 ist wohl in Vorbereitung. District 9 gibt es in jeder Videothek oder beim Händler ihres Vertrauens.

Und hier noch der offizielle Trailer für District 9:

Die Wikinger sind zurück! Mit einem weiteren Abenteuer segelt der schlaue Wikingerjunge Wickie zurück auf die große Leinwand. Dafür hat sich das Ufer des oberbayerischen Walchensees erneut in das Wikingerdorf Flake verwandelt. Denn dort haben die Dreharbeiten zu „Wickie auf großer Fahrt“ begonnen. Natürlich gedreht in nativem stereoskopischem 3D. Weitere Drehorte in der dreimonatigen Produktion sind Burghausen und die Insel Malta.

Die Fortsetzung der Wickie-Franchise fährt mit der Mannwerdung des Titelhelden fort. Wann wird aus dem kleinen Wickie (Jonas Hämmerle) endlich ein richtiger Wikinger? Diese Frage lässt seinem Vater Halvar (Waldemar Kobus) keine Ruhe. Doch als der schreckliche Sven (Günther Kaufmann) den Häuptling von Flake entführt, muss Wickie sich unverhofft beweisen: Als stellvertretender Häuptling führt er die Starken Männer an und bekommt dabei Unterstützung von der furchtlosen Svenja (Valeria Eisenbart). Sie nehmen Kurs aufs Kap der Angst, um Halvar aus Svens Burg zu befreien – doch die größte Aufgabe steht den Wikingern erst noch bevor … Über stürmische Ozeane, tropische Walküren-Strände und durch gefährliche Eiswüsten kämpfen sie sich zu einem geheimen Ort vor, an dem der sagenumwobene Schatz der Götter versteckt liegen soll. Der schreckliche Sven setzt alles daran, ihn zu bekommen – und nur Wickie kann ihn mit seinen schlauen Ideen aufhalten …

Der erste Teil mit dem Titel „Wickie und die starken Männer“ war mit rund sechs Millionen Zuschauern einer der erfolgreichsten Kinofilm 2009 im deutschsprachigen Raum. Vor wenigen Tagen wurde der Film beim Internationalen Kinder Film Festival Tokyo als bester Film ausgezeichnet. Produzent Christian Becker und die Rat Pack Filmproduktion realisieren den Abenteuerfilm als Co-Produktion mit Constantin Film Produktion und Executive Producer Martin Moszkowicz. Neu mit an Bord sind Regisseur Christian Ditter sowie die Ausführende Produzentin Lena Schömann.

Auf die deutsche 3D-Leinwand segelt das zweite Wickie-Abenteuer am 29. September 2011. Und ich möchte vorab einmal DANKE sagen. Dafür, dass man bei einem Produktionsbild mit 3D-Brillen auf anaglyphe Rot/Grün-Brillen mit bunt gefärbten Gläsern verzichtet. Auch wenn es in der Presse plakativer ist, sind die anaglyphen Zeiten im 3D-Kino auch im deutschen Kinderfilm absolut vorbei.

Und erneut wurde ein stereokopischer 3D-Film von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) ausgezeichnet. Seit der aktuellen Veröffentlichung der Bewertungen darf sich Constantins CGI-Animations-Adaption von „Konferenz der Tiere“ mit dem Höchstprädikat „besonders wertvoll“ schmücken.

Die FBW findet: Der Staudamm für ein neues Luxushotel verhindert, dass die Tiere in der afrikanischen Savanne wie jedes Jahr ihr Wasser bekommen. Doch statt sich ihres Durstes und der misslichen Lage zu ergeben, gehen Erdmännchen Billy und sein Löwenfreund Sokrates der ganzen Sache auf den Grund. “Nur gemeinsam sind wir stark”, beschließen die Tiere und machen sich bereit zum Aufstand. Wie einst in Erich Kästners gleichnamigem Roman, der dieser Animation als Inspirationsquelle diente, lehnen sie sich gegen den fatalen Umgang der Menschen mit ihrer Umwelt, den bedrohten Tierarten und den natürlichen Ressourcen auf. Diese groß angelegte, deutsche (3D-)Produktion besticht durch technische Perfektion, erschafft wundervolle und abwechslungsreiche Landschaftsszenerien und kreiert lustige wie liebenswerte Tiercharaktere, deren Schicksale keinen kalt lassen. Ein groß angelegter Familienunterhaltungsfilm mit wichtigem Denkanstoß.

Die ausführliche Jury-Begründung lautet:

Dieser sehr freien Bearbeitung der Fabel von Erich Kästner gelingt es, deren Essenz in ihrer modernen und den jungen Zuschauern von heute angemessenen Form zu bewahren. Dabei beeindruckt zuerst der Ideenreichtum und die technische Souveränität, mit denen die einzelnen Tierfiguren entworfen und dreidimensional animiert wurden. Die deutsche Produktion kann sich dabei auf allen Ebenen mit denen der US-amerikanischen Animationsstudios messen.

Dabei wurde als besonders positiv bewertet, dass es zwar einige rasante Jagden, Abstürze und Flüge gibt, in denen der 3D-Effekt speziell ausgestellt wird, diese sich aber ansonsten nahtlos in die Geschichte einfügen, bei der die räumliche Wirkung eher mit einer souveränen Selbstverständlichkeit eingesetzt wird. Während die menschlichen Figuren eher Klischees entsprechen (der schießwütige Großwildjäger, der profitsüchtige Europäer in Afrika, seine rebellische Tochter usw.), hat man sich bei der Charakterisierung der Tiere viel größere Mühe gegeben. So wurden der gallische Hahn, der pazifistische Löwe, die majestätische Elefantenkuh, das abenteuerlustige Erdmännchen und alle anderen als zugleich starke, sympathische und komische Persönlichkeiten ausgebildet, die eben nicht simpel “vermenschlicht“ wurden, sondern jeweils dem „Temperament“ ihrer Art gemäß agieren.

Im Laufe ihrer Abenteuer und Reisen kommen sie zusammen und stellen sich gemeinsam der großen Aufgabe, den Menschen davon abzuhalten, die Umwelt so nach seinen eigenen Interessen umzugestalten, dass die Tiere darin keinen Platz mehr finden. Dass die internationale Konferenz der Politiker zum Schutz der Umwelt ausgerechnet in dem luxuriösen Hotelkomplex stattfindet, der das Wasser der gesamten Region verbraucht, ist eine von vielen satirischen Spitzen, mit denen der Film nicht nur technisch, sondern auch thematisch ganz auf der Höhe der Zeit liegt.

KONFERENZ DER TIERE ist auch für kleinere Kinder geeignet, weil er überhaupt nicht brutal ist – selbst dem Jäger wird kein Haar gekrümmt und der Löwe ist Vegetarier – und auch jene, die der Geschichte noch nicht so ganz folgen können, werden sich bestimmt schnell für mindestens eines der Tiere begeistern. Mit den wunderschönen, zum Teil realen Landschaften, der geschickten Auswahl von bekannten Popsongs, die wie Leitmotive die Wirkung einzelner Figuren und Situationen verstärken und der sorgfältigen Auswahl der Synchronstimmen ist dies eine durchweg gelungene Produktion, die das Prädikat besonders wertvoll verdient hat.

Für mich gibt es ein paar ganz schöne Dinge im Film, ich hätte aber auch ein paar Kritikpunkte. Die gibt es dann in der Filmkritik zum Kinostart. Die Konferenz der Tiere startet am 7. Oktober 2010 auf den deutschen 3D- Leinwänden.

Wie bereits im April berichtet, hat Werner Herzog eine Dokumentation über die Höhlenmalereien von Chauvet-Pont-d’Arc gedreht. Die weltberühmte Höhle in Südfrankreich nahe der Kleinstadt Vallon-Pont-d’Arc enthält über 500 Wandbilder mit gemalten und gravierten Tier- und Symboldarstellungen- und ist zum Schutz vor Beschädigungen nicht öffentlich zugänglich. Um so fantastischer, dass Werner Herzog uns mit einer stereoskopischen 3D-Dokumentation am Erlebnis vergangener Kulturen teilhaben lässt. „Cave of Forgotten Dreams“ feierte nun auf dem Filmfest in Toronto seine Weltpremiere.

Eine beeindruckende Dokumentation über die Entstehung der Bildkommunikation, vielleicht sogar über die Entstehung der bewegten Bilder, also des Kinos. Leider habe ich es nicht persönlich nach Toronto zur Premiere geschafft, muss auch also auf eine Fremdkritik der 3D-Doku verweisen. Und ein zweites leider hänge ich gleich hintendran: einen deutschen Starttermin für den Film gibt es noch nicht. Es gibt ja bisher auch so gut wie keine Arthaus- und Programmkinos in Deutschland, die in der Lage wären, den Film in seiner Gestalt zu projizieren. Denn 3D-Inhalte für die Programmkinos fehlten bisher, nun sind die ersten Inhalte da und es fehlt an Abspielstätten. Klingt nach Henne/Ei-Problem, was sich hoffentlich in schneller Zukunft löst.

Hier der Review von Indiewire:

“Cave of Forgotten Dreams” takes a fascinating 3-D journey into the inner sanctum of heretofore undocumented cave paintings in the south of France. Destined to delight Herzog fans for its offbeat ruminations on the evolution of creativity, the movie also derives ample philosophical weight from the sheer beauty and inherent mystery of the subject at hand. Guiding the audience with his typical voiceover narration, Herzog delves into “one of the greatest discoveries in the history of human culture,” the etchings on the walls of the 1,300-foot Chauvet Cave, presumably home to the oldest paintings in the world. Owned by the French government and restricted to a handful of experts, the cave remains as mysterious as the history of its contents.

Herzog naturally plays up the enigma at hand with epic grandeur, occasionally overdoing it but usually hitting the mark. Introducing the setting with a majestic crane shot (particularly immersive in 3-D), his camera soars above the cave and surveys the desolate landscape. Unleashing cosmic observations about “the abyss of time” and the like, Herzog ventures into the darkness with his small team, carefully illuminating the 35,000-year-old artwork within. The profoundly magical aura of the footage ranges from charcoal etchings of animals in motion (“almost like a form of proto-cinema”) to hints of attempts at self-portraiture (“as if the human soul was awakened within them”).

…And yet, given the unprecedented nature of the project, Herzog’s filmmaking efforts are tightly controlled and closer to conventions of the form than his other recent non-fiction ventures. He sticks to the practical goal of exposing the art, and concludes by dedicating the movie to the cave’s discoverers. Apparently, plans are underway to open a replica of the cave for the general public, but Herzog beats them to the punch by putting this natural museum on the big screen.“

Den vollständigen Review gibt es auf der Seite von Indiewire.

Bilder © Werner Herzog, Marc Valasella · Alle Rechte vorbehalten.

Dreamworks kommender Superhelden-Spaß MegaMind kommt nicht nur in 3D, sondern vereint auch drei lustige Herren mittleren Alters in einem Film. Die drei beliebten Comedy Stars Bastian Pastewka, Oliver Welke und Oliver Kalkofe leihen den schrägen Hauptfiguren ihre Stimmen. Bastian Pastewka übernimmt die Titelrolle als pseudo-fieser blauer Superheld. Und protzt dabei nicht nur mit raffinierten Ideen, sondern auch mit kreativen Wort-Neuschöpfungen. Seine ‚rechte Hand‘ und eifriger Beschützer Minion, gesprochen von Oliver Kalkofe weicht ihm dabei nie von der Seite und sorgt nebenbei in allen wichtigen Lebenslagen für den richtigen Beat. Was man halt von einem Fisch im Glas im Gorillakostüm so erwarten kann. Gemeinsam nehmen die beiden den Kampf gegen den charismatischen Metroman auf, und da Brad Pitt trotz zahlreicher Berlin-Besuche noch immer kein Deutsch spricht, wird er vom scharfzüngigen „ZDF Heute Show“ Moderator Oliver Welke synchronisiert. Bei so viel Testosteron braucht es einen weiblichen Gegenpart. Diesmal nicht tanzend, sondern sprechend übernimmt Sophia Thomalla die Rolle der cleveren Journalistin Roxanne, die als Einzige im Superhelden-Battle den Überblick bewahrt – denkt sie…

Zur Story: Megamind (Bastian Pastewka) ist der durchtriebenste und brillanteste aber auch dusseligste Schurke aller Zeiten. Sein Ziel ist es Metro City zu erobern, doch steht ihm dabei immer der gleiche Gegner im Weg: Metroman (Oliver Welke), der perfekte Superheld, der unfehlbare Übermann und der Traum aller Schwiegermütter. Kurzum das Idol der Bewohner von Metro City. Als es Megamind eines Tages tatsächlich gelingt, Metroman zu besiegen, weicht seine Freude darüber schnell gähnender Langeweile. Jetzt sitzt er im Chefsessel von Metro City, hat aber keinen Widersacher mehr. Was ist schon ein Superbösewicht ohne Supergegner? Doch erneut hat Megamind eine seiner genialen Ideen – er erschafft sich einen neuen Gegenspieler mit größeren Superkräften, als Metroman sie jemals hatte: Titan. Die Sache hat nur einen Haken. Titan steht in Sachen Superhelden-Dasein etwas auf dem Schlauch, anstatt Everybody‘s Darling zu sein, bringt er alles durcheinander und möchte Metro City zerstören. Für Megamind heißt es jetzt doppelt schlau sein: Erkämpft er sich seine Position als Bösewicht Nr.1 zurück… oder nimmt er im Namen von Metro City den Kampf gegen Titan auf und entpuppt sich am Ende sogar als wahrer Held? Mit welcher Mega-Idee rettet er sich wohl dieses Mal…?

Wie sich die Komiker und die Dame in der Synchonfassung anhören, kann man im frischen deutschen MegaMind-Trailer schon mal als Vorgeschmack erleben:

Zum zweiten Mal wurde auf den 67. Internationalen Filmfestspielen in Venedig der Persol 3D-Award vergeben. Unter dem Jury-Vorsitz von Takashi Shimizu wurden die 3D-Produktionen des vergangenen Jahres als Sonderreihe auf der Film-Biennale gezeigt. Im letzten Jahr konnte Grusel-Altmeister Joe Dante mit „The Hole“ den Persol 3D- Award holen. Dieses Jahr hat die Jury gleich zwei 3D-Filme ausgezeichnet- beides Werke um Drachenreiter.

Die Gewinner sind zum einen (wie prognostiziert) James Camerons AVATAR- Aufbruch nach Pandora, der zweite Film ist der 3D-CGI-Film „Drachenzähmen leicht gemacht“ aus dem Hause Dreamworks. Glückwunsch beiden absolut würdigen Preisträgern.

Die Preisvergabe an AVATAR begründete die Jury wie folgt:

“A landmark in movie history, as well as a technological wonder, Avatar has done more than any previous film to establish both the commercial and the artistic viability of the new three-dimensional cinema. It is no exaggeration to say that with Avatar, James Cameron has succeeded in projecting an entirely new world for viewers to explore in depth”.

Die Begründung für die Drachenzähmer:

“How To Train Your Dragon, on the other hand, demonstrates what can be done with 3D. More visceral than other examples of 3D digital animation, How To Train Your Dragon uses stereo filmmaking to provide an exhilarating experience. The viewer has the sensation of soaring through space. Narrative is transcended as gravity is defied”.

Nach Grusel dominierten in diesem Jahr also die Drachenreiter die Mostra. Sind Flugszenen doch das perfekte Element für den 3D-Film. Meinen Glückwunsch! Ich bin gespannt, wie im nächsten Jahr die Entscheidung ausfällt, wenn die ersten Arthaus-3D-Filme zur Wahl stehen.

Bilder © 20th Century Fox (1), Dreamworks (2) · Alle Rechte vorbehalten.

Zum vierten mal ist Kampfamazone Alice ausgezogen, um Zombies zu killen. Was sich nach egoshootigem Videospiel anhört, ist eine Verfilmung des selben. Der vierte Teil wartet erstmals mit besonderem Augenfutter auf, schließlich hat man in die 60 Millionen Dollar-Produktion in stereoskopischem 3D gefilmt. Mit einem Einspiel von 27,7 Mio. Dollar lieferte „Resident Evil: Afterlife 3D“ das bisher beste Startwochenende der Franchise. Der Film startete in den USA auf 4.700 Leinwänden in 3.203 Kino, davon zeigten Kinos die 3D-Fassung des Films. Und die bringen den nötigen Drive zum Erfolg, der vergleichbar breit gestarteten Teile Extinction und Apocalypse lieferten ein Startwochenende um die 23 Mio. Dollar (nicht inflationsbereinigt).

Und das Warten auf den Deutschlandstart hält sich in Grenzen, die neue Dimension des Horrors aus dem Hause Constantin startet bereits kommenden Donnerstag, den 16.9.2010 auf unseren 3D-Leinwänden.

Milla Jovovich als Alice in RESIDENT EVIL: AFTERLIFE 3D

Milla Jovovich als Alice in RESIDENT EVIL: AFTERLIFE 3D

Bild © Constantin · Alle Rechte vorbehalten.

Problemlos setzte sich die Vampir-Veralberung der Twilight-Franchise „Beilight – Biss zum Abendbrot“ in dieser Woche an die Spitzenposition der Charts. Die Fans (oder Hasser?) von Bella, Edward und Jacob sind so enthusiastisch, dass es auch dem Spoof mächtigen Auftrieb gab: 360.000 Besucher in 498 Kinos. Damit verdrängte die Vampir-Albernheit den bisherigen Spitzenreiter „Step Up 3D“ von der Spitze. In der dritten Woche lösten rund 130.000 Kinobesucher Tickets für den stereoskopische Tanzfilm. Mit deutlichem 3D-Anteil: 120.000 der Tickets entfielen auf 3D-Vorstellungen, das sind deutliche 92% 3D-Anteil, den sich die 10% der digitalen 3D-Kinos wieder hübsch untereinander aufteilen.

3D spielt nicht nur inhaltlich und optisch eine große Rolle, sondern auch für das Boxoffice von StepUp 3D: In den letzten beiden Wochen kämpfte der Film gegen den Action-Allstar-Cast der Expendables und der gegen Bruckheimers Magier-Duell. In beiden Fällen stellte sich die Frage nach Besuchern oder Einspiel, denn durch den höheren Umsatz durch den 3D-Zuschlag lag StepUp die Fußspitze vorn.

In der nächsten Woche wird es wohl eine neue 3D-Nummer 1 an der Kinokasse geben- der 3D-Film Resident Evil: Afterlife 3D startet am 16. September 2010. Damit bliebe die Spitzenposition in der Hand von Untoten. 🙂

Bild © Constantin · Alle Rechte vorbehalten.

Immer wenn es im Fernsehen um das Thema 3D geht, kommt man um alt hergebrachtes aus vergangenen Zeiten nicht drum rum. So sind auch diesmal im ZDF Satire-Nachrichten-Magazin „Heute Show“ Anaglyphbrillen und historisches Archivmaterial aus den 50ern zu sehen (siehe ARTE 3D-Tag). Und wer Moderator Oliver Welke schon immer mal mit besonders scheußlicher Rot/Cyan-Brille bvewundern will, kommt um die aktuelle Ausgabe nicht drumrum. Im Archiv schlummern aber ein paar schöne Aufnahmen der ersten Stereoskopie-Welle, die als Zeitgeist-Aufnahmen durchaus illustrierend sind.

Wer sich das komödiantische Häppchen ansehen möchte, kann das in der Mediathek des ZDF unter diesem Link. Warnhinweis: der Schnipsel am Ende des Clips mit dem krampfhaft komischen Possenreißer FDP Gesundheitsminister Philipp Rössler aus dem bayrischen Bierzelt ist weder stereoskopisch, und zu peinlich um lustig zu sein.

Bild © ZDF  · Alle Rechte vorbehalten.

Halloween ist es soweit! Nix mit konvertiertem Schabernack, der siebte Teil der Horror-Franchise SAW kommt erstmals in 3D in die Kinos. Und wie es sich gehört, wurde der Film gleich in sereoskopisch in 3D gefilmt. Und man hat sich allerlei einfallen lassen, um dies auch in der Handlung zu implementieren. Wie immersiv der Film sich auch auf die Kinobesucher niederschlägt (im wahrsten Sinne des Wortes) zeigt der brandneue Trailer.

SAW 3D heißt in Deutschland übrigens „SAW 3D – Vollendung“. Logik-Puzzler haben es bemerkt: SAW 3D = 3 + 4. Buchstabe des Alphabets D ist gleich 7. Macht zusammen also SAW 7. Verleiher Kinowelt bringt JigSaws Vermächtnis am 2. Dezember 2012 auf die deutschen 3D-Leinwände.

Hier der frische amerikanische Trailer: