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„Endlich Kinowetter!“ mag der eine oder andere gejubelt haben, als es letztes Wochenende im Altweiber-Sommer trotz Feiertag und Ferienstart die Kinozahlen eher vermieste. In dieser Woche heißt es: schlechteres Wetter, mit 1,4 Mio. verkauften Tickets auch bessere Umsätze. Doch ist auch der seit sechs Wochen anhaltende Lauf deutscher Produktionen auf dem Spitzenplatz der deutschen Kinocharts nach Besuchern beendet: das Spionage-Spoof-Sequel „Johnny English – Jetzt erst recht“ lockte rund 370.000 Besucher an. Unser kleiner Freund Wickie aus Flake hat nach einem etwas dünnbrüstigen erstem Wochenende nochmal richtig Fahrt aufgenommen: mit rund 325.000 Besuchern hatte Wickie auf großer Fahrt nicht nur mehr Wasser als in der Vorwoche unterm Kiel, sondern verteidigt aufgrund des 3D-Zuschlags nach Umsatz mit rund 2,6 Mio. Euro auch weiterhin Platz 1.
In den flachen RomComs „Männerherzen und die ganz, ganz große Liebe“ landeten 125.000 Besucher, „Freunde mit gewissen Vorzügen“ wollten etwa 75.000 Zuschauer sehen. Die Drei Musketiere kämpfen sich zäh aber beharrlich auf die Top 5 mit 55.000 gelösten Tickets, was nach Umsatz allerdings Platz vier bedeutet.

Der Real/CGI-3D-Mix Die Schlümpfe liegt mit weiteren rund 50.000 Besuchern knapp dahinter, aber eben noch vor „Melancholia“ und „What a Man“ mit je etwa gleicher Besucherzahl, aber weniger Umsatz. Der an diesem Wochenende sehr moderat gestartete Fright Night verpasste mit rund blutarmen 25.000 Besuchern die Top Ten, lieferte aber einen grandiosen 3D-Schnitt ab- kein Wunder bei 148 mal 3D und gerade mal zwei 2D-Kopien…

Charley (Anton Yelchin) versucht sich vergebens gegen den scheinbar übermächtigen Vampir Jerry (Colin Farrell) zur Wehr zu setzen.

Charley (Anton Yelchin) versucht sich vergebens gegen den scheinbar übermächtigen Vampir Jerry (Colin Farrell) zur Wehr zu setzen.

Die Top 5 nach Besuchern in der Übersicht:

  • Platz 1: Johnny English – Jetzt erst recht – rund 375.000 Zuschauer
  • Platz 2: Wickie auf großer Fahrt – rund 325.000 Zuschauer
  • Platz 3: Männerherzen und die ganz, ganz große Liebe – rund 125.000 Zuschauer
  • Platz 4: Freunde mit gewissen Vorzügen – rund 75.000 Zuschauer
  • Platz 5: Die Drei Musketiere – rund 55.000 Zuschauer

Remakes eines Gruselklassikers müssen nicht immer erfolgreicher sein als ihr Original. So erwies sich die 2011-Version von Fright Night in den USA- trotz 3D von Paradise FX-Stereographer Max Penner – als ziemlich blutarm. Und obwohl die Saison auf Halloween zugeht, startet man den Nachbarschafts-Vampir-Grusel eher bescheiden in 148 3D-Kinos. Wer sich selbst in einen Vampir verwandeln möchte, kann sich mit der Facebook-App ganz bissfrei in einen verwandeln. Garantiert Knoblauch-frei…

Die Fright Night -Bildergalerie:

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Kurzinhalt: Charlie Brewster (Anton Yelchin) kann eigentlich nicht klagen: Er gehört seit neuestem zur angesagtesten Clique und ist außerdem mit Amy (Imogen Poots), dem heißesten Mädchen der Schule, zusammen. Doch dann zieht ein merkwürdiger Fremder ins Haus nebenan und Charlie hat gleich ein ungutes Gefühl. Auf den ersten Blick scheint Jerry (Colin Farell) – attraktiv, charmant und auch noch hilfsbereit – zwar ein toller Kerl zu sein, doch als sein bester Freund Ed (Christopher Mintz-Plasse) spurlos verschwindet, nimmt Charlie seinen neuen Nachbarn etwas genauer unter die Lupe und entdeckt schnell sein grauenvolles Geheimnis: Jerry ist ein Vampir, der es auf die gesamte Nachbarschaft abgesehen hat. Nur will ihm das keiner glauben – nicht einmal Amy oder seine Mutter (Toni Collette). Sogar der durchgeknallte Showmagier und selbsternannte Vampir- Experte Peter Vincent (David Tennant) hält Charlie erst einmal für verrückt. Doch einer nimmt ihn von Anfang an ernst, sogar todernst: Jerry. Charlie muss in einen lebensbedrohlichen Kampf gegen das Böse ziehen, um zu retten, was ihm lieb ist: seine Mutter, seine Freundin, sein Leben und natürlich die Welt. Regisseur Craig Gillespie inszeniert mit FRIGHT NIGHT ein zeitge mäßes Remake der gleichnamigen Kult-Horror-Komödie aus den 80er Jahren. Die Neuauflage wir düsterer, actionreicher, überspitzter. Bissiger Humor sorgt für schauriges Vergnügen und nicht nur die effektvolle 3D-Umsetzung für den Gruselfaktor.

Fright Night startet am 6. Oktober 2011 in den deutschen 3D-Kinos, im Kinodrom in Bocholt auch in 2D (das nenne ich exklusiv!). Mehr Informationen auf der Filmwebseite www.frightnight-derfilm.de

Der deutsche Fright Night-Trailer:

Das Fright Night-Hauptplakat:

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