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Werte Leser aus der Hauptstadtregion, ich möchte euch eine Konferenz zum Thema stereoskopisches Kino ans Herz legen. Am kommenden Samstag, den 16. Oktober 2010, findet in Potsdam um 14 Uhr eine Konferenz zum Thema
„Die Wiederkehr des 3D-Effektes: Revolution oder Reaktion?“ statt. Mit vier Vorträgen und einer Podiumsdiskussion werden unterschiedliche Annäherungen an das Thema präsentiert und erörtert.

Die Konferenz ist Teil des diesjährigen APPLAUS- Festivals vom 15.-17.10.2010. APPLAUS ist die Ausstellung von ausgewählten herausragenden theoretischen und praktischen Arbeiten, welche die Vielfalt und Individualität der Ausbildung in den Studiengängen Interface-, Kommunikations-, und Produktdesign sowie dem Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft (EMW) der Universität und Fachhochschule Potsdam zeigt.

Zum Auftakt wird Georg Seeßlen Thesen zur Entwicklung des 3D-Kinos vorstellen und die „Schönen Neuen Bildräume“ genauer unter die Lupe nehmen. Der Filmregie-Student Felix Koch von der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ berichtet von seiner Erfahrung mit einer ersten, studentischen Real-3D Kurzfilmproduktion „Topper gibt nicht auf!“ – inklusive Filmvorführung. Christine Hanke von der HBK Braunschweig skizziert unter Bezugnahme auf Ansätze aus Bild- und Filmwissenschaften eine Theorie des „spektakulären Bildes“. Schließlich wird Stephan Günzel (Uni Potsdam) ausgehend von dem Spannungsverhältnis zwischen Bildfläche und Raumkörper der Frage nach gehen, inwiefern die ewige Wiederkehr von 3D-Effekten im Filmbild auf ein Verlangen der Betrachter nach ,Tiefe‘ reagiert oder dieses auch erst erzeugt.

APPLAUS reagiert damit auf den anhaltenden Hype um die „dritte Dimension“, der derzeit weder Handys noch heimische Monitore zu verschonen scheint und dem hier mit unterschiedlichen Perspektiven auf die „neue alte Technik“ sowie abwechslungsreichen Diskussionen begegnet wird.

Mehr Infos gibt es unter http://www.applaus-potsdam.de