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Kung Fu Panda 2 kämpft sich in 3D an die Spitze der deutschen Kinocharts
Mutanten, Piraten und Saufköppe- der mutige Panda mit den etwas unglücklichen Namen Po kämpft sich mit dem fünftbesten Start des laufenden Kinojahres mühelos an ihnen vorbei auf die Spitzenposition der deutschen Kinocharts. Dreamworks neuer CGI-Animationsfilm Kung Fu Panda 2 in wirklich fantastischem 3D lockte rund 540.000 Besucher in Kinos- die Previews von weiteren 40.000 mitgerechnet sind das sogar 16% mehr als beim ersten Teil der Kung Fu-Tiere. Und Dank des 3D-Zuschlages konnte „Kung Fu Panda 2“ 4,5 Mio. Euro umsetzen, während der erste Teil am Startwochenende lediglich 2,9 Mio. Euro einspielte.
Weiterhin Kopfweh gibt es auf dem zweiten Platz beim Flattie mit „Hangover 2“ und rund 450.000 Besuchern- macht mehr als 3 Millionen Katerfreunde gesamt.
Captain Jack Sparrow segelt unbeirrt auf gradlinigem Kurs zur Quelle der Jugend. Mit weiteren rund 200.000 Besuchern erreichte Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten nun die Marke von 4 Millionen Zuschauern in Deutschland. Und auch hier The Magic of 3D: mit 40 Millionen Euro Umsatz ist Pirates 4 schon jetzt der erfolgreichste Film des Jahres an der deutschen Kinokasse.
Und vor allem in Übersee, also außerhalb der USA, ist Pirates 4 ein Renner, der nun als erster Film seit Toy Story 3 (Sommer 2010, ebenfalls in 3D) weltweit die Milliarde an der Kinokasse ansteuert. Das heißt natürlich statt aktuell Platz 11 auch Top Ten der erfolgreichsten Filme aller Zeiten (ohne Inflationsbereinigung) und Kurs auf das Versenken der beiden Sequels Fluch der Karibik 2 und FDK 3.
Mutierte X-Men locken mit der „Esten Entscheidung“ am zweiten Wochenende rund 120.000 Besucher auf Platz drei ins Kino. Junior-Xavier- Darsteller James McAvoy hatte sich jüngst geäußert, dass er 3D als Geldverschwendung empfindet. Denken viele Kinobesucher anscheinend auch über Filme mit James McAvoy… 😉
Platz 5 der deutschen Kinocharts beschließt der ebenfalls flache „Fremd fischen“ mit ebenfalls rund 120.000 Besuchern.
Der 3D-Animationsspaß RIO hält sich weiterhin mit rund 25.000 Besuchern in der deutschen Top Ten.
Die Top 5 in der Übersicht:
Bild © Dreamworks · Alle Rechte vorbehalten.
US-Kinocharts: Green Lantern Spitzenplatz, aber kein Scheinwerfer
Die Superhelden drücken sich die Macht an der Kinokasse in die Hand. Nach „Thor“ und „X-Men – Erste Entscheidung“ folgt nun die aktuelle Comicverfilmung aus dem Hause DC Comics. Regisseur Martin Campbell verfilmte mit einem dicken Budget von 200 Mio. Dollar den außerhalb von Comickreisen bei uns eher gar nicht bekannten grünen Rechtewächter „Green Lantern“ mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle. Zwar spült die grüne Kraft des Willens knackige 52,7 Mio. Dollar am Startwochenende in die Kinokasse und ihn somit auf den Spitzenplatz, doch ist das Ergebnis schwächer als X-Men 4 oder Thor, der ebenfalls in nachträglich konvertiertem 3D in die Kinos kam. Da half auch der 3D-Einsatz nicht: in 2711 von 3816 Kino ist GL in S3D gestartet, doch trugen die 3D-Vorstellungen nur 45% des Einspielergebnis bei. Das ist etwa der Anteil, den auch Kung Fu Panda 2 und Pirates of the Caribbean 4 in den USA erreichten und bei den Kritikern (mal wieder) zum Abgesang der 3D-Filme führen. Bei Thor lag der 3D-Anteil in den USA noch bei 60%, so kann man getrost fragen, ob zuviel nachträglich konvertierte Filme dem 3D-Format nachhaltig schadeten, und darunter auch absolutes sehenswerte stereoskopische Arbeiten wie Kung Fu Panda 2 zu leiden haben. Nach Umfragen waren 64 % des Publikums männlich und 63% über 25 Jahre alt- die weiblich und jüngere Zielgruppe konnte mit den Inhalt des Films wohl eher wenig anfangen.
Auf Platz mit weiteren 21,2 Mio. Dollar findet sich J. J. Abrams Hommage an Spielbergs Filmstil „Super 8“ auf Platz 2 der US-Kinocharts. Neustarter „Mr. Poppers Pinguine“ watschelt mit 18,2 Mio. Dollar auf den dritten Platz, gefolgt von X-Men – Erste Entscheidung“ mit weiteren 11,5 Mio. Dollar und einem bisherigen Gesamtergebnis von 119,9 Mio. Dollar. Und bevor es Katerstimmung gibt: Hangover 2 schließt die Top 5 mit einem Wochenendeinspiel von 9.6 Mio. Dollar.
Die Top 5 in der Übersicht:
Bild © 2010 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC. TM & (C) DC COMICS. · Alle Rechte vorbehalten.
wie eine CGI-Szene entsteht: Progression-Aufnahmen aus Kung Fu Panda 2
Computeranimierte Filme kommen ja praktisch auf Knopfdruck aus dem Computer. Einfach Namen der Charaktere eintippen, Handlungsort und die Synopsis einspeisen und GO drücken, schon wird der fertige CGI-Film von der Renderfarm ausgespuckt. Von wegen! DreamWorks lässt uns mit Progressionaufnahmen für seinen neuesten Kinohit Kung Fu Panda 2 an den einzelnen Entstehungsstufen eines CGI-Animationsfilms teilhaben:
Für die Previsualisation werden die Charaktere der Szene, der Drachenkrieger-Panda Po und die Furiosen Fünf (Crane, Tigress, Mantis, Monkey und Viper), in einem groben Storyboard skizziert.
Man positioniert die Charaktere als grobe Modelle in einer Computer Generierten (CG)-Umgebung:
Im nächsten Schritt werden die Charaktere animiert. Nicht nur bei den Kung Fu-Szenen braucht es dafür das richtige Fingerspitzengefühl.
Die finale Version der Szene enthält das komplette Layout inklusive der Kamerapositionierung, der Animation der Charaktere und die Beleuchtung inklusive der der Farbe und der Texturen. So sieht dieses Bild im fertigen Film aus:
Bilder: Courtesy of DreamWorks Animation KUNG FU PANDA 2™ & © 2010 DreamWorks Animation LLC. All Rights Reserved.