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Sommerflaute in den Lichtspielhäusern, deutsche Kinocharts unverändert
Endlich Sommer mit dem heißesten Wochenende des Jahres und die Verkäufe an der Kinokasse brechen ein- rund eine Million Tickets wurde an diesem Wochenende gelöst, das ist ein Minus von 41% zur Vorwoche. Und von allen Neustarts gelang keinem Film der Sprung in die Top 5, daher alles alte Bekannte: der bärverse Teddy „TED“ erreichte erneut den Spitzenplatz der deutschen Kinocharts mit weiteren 275.000 Besuchern am dritten Wochenende. Mit insgesamt 2,26 Mio. Besuchern ist die Komödie der neunte deutsche Doppelmillionär in diesem Jahr.
Ridley Scott, der sich nach dem Selbstmord seines Bruders Tony überhaupt nicht um Charts schert bleibt mit dem 3D-SciFi-Spektakel Prometheus – Dunkle Zeichen und 140.000 Zuschauern auf dem zweiten Rang.
Christopher Nolans Abschlussfilm seiner ultrarealistischen Batman-Trilogie The Dark Knight Rises lockte auf Platz drei rund 120.000 Besucher ins Dunkle des Kinos.
Auf den Rängen vier und fünf finden sich zwei weitere 3D-Filme – zwar beide CGI-animiert, aber doch so unterschiedlich wie es eben geht. Sowohl Ice Age 4 – Voll Verschoben als auch Pixars Merida -Legende der Highlands lockten rund 100.000 Besucher zu einem turbulenten stereoskopischen Abenteuer ein.
Die Top 5 in der Übersicht:
Alte Männer kämpfen gegen zwielichtige Organisationen, Jungs gegen 3D-Zombies – die US-Kinocharts der Woche
Eine Bombendrohung gegen die Carmike Kinokette und ein Kino-Besucher, der sich mit seiner Pistole versehentlich selber in den Hintern schoss- nach dem Aurora-Massaker nicht gerade die besten Neuigkeiten über das US-Kino. Die Zahlen waren an diesem Wochenende etwas verhalten, alle Neustarts bleiben unter der Prognose. Auch wenn das Allstars-Haudegen-Spektaktakel den Spitzenrang ergattern konnte, blieben „The Expendables 2“ am Eröffnungswochenende rund 17 % unter dem Ergebnis seines Vorgängers zurück. Hawk-Eye-aka Jeremy Renner aka Matt Damon-Ersatz kam im „Bourne Vermächtnis“ auf Rang 2 mit einem Einspiel von 17,02 Mio. Dollar.
3D-Neustart der Woche ist Laikas Stopmotion-Animationsfilm ParaNorman. Die kindgerechte ZomCom kam am Startwochenende auf ein Ergebnis von 14,01 Mio. Dollar. Das liegt etwas unterhalb des Studio-Vorgängers Coraline, der 2009 ebenfalls in 3D mit einem Ergebnis von 16,8 Mio. Dollar gestartet war. Ich persönlich finde es sehr schade, dass diese unglaublich aufwändigen detaillierten liebevollen Stopmotion-Filme in der Gunst der Zuschauer doch deutlich hinter den CGI-Filmen rangieren. Mal sehen, wie sich ParaNorman bei seinem Start bei uns am Donnerstag schlägt. Auf dem vierten Rang landet in dieser Woche „Die Qual der Wahl“ mit Will Ferrell als alter Hase im Politzirkus und rund 13,39 Mio. Dollar Einspiel. Die Top 5 beschließt das Musical-Drama „Sparkle“ mit rund 12 Mio. Dollar am ersten Wochenende- der Whitney Houston-Gedenkansturm blieb aus. „The Dark Knight Rises“ hat die Top 5 verlassen, aber am Freitag als viertschnellster Film aller Zeiten die Marke von 400 Mio. Dollar überschritten. Die Top 5 in der Übersicht:
Bild © Universal · Alle Rechte vorbehalten.
Verzaubernde Kinomagie – Martin Scorseses stereoskopisches Meisterwerk HUGO CABRET jetzt als Blu-ray 3D erhältlich [Review]
Ein bisher in 3D unerfahrener Regisseur- nicht zwingend denkt man dabei an ein fantastisches 3D-Erlebnis. Doch hat sich Hugo Cabret als 3D-Debut des Altmeisters Martin Scorsese als echter Volltreffer erwiesen. Es regnete Auszeichnungen für Martin Scorseses ersten Kinderfilm, unter anderem fünf Oscars und einen Golden Globe. Verfilmt nach der Buchvorlage von Brian Selznick liefert die Story neben einer charmanten Abenteuergeschichte drei große technische Komplexe: der Beginn des Kinos, die faszinierende Welt der Automaten und die Bühnenmagie.
Er ist nicht nur einer der besten 3D-Filme des Kinojahres, sondern auch neben seinem Oscar-Widersacher „The Artist“ die schönste Liebeserklärung an das Erlebnis Kino.
Hugo Cabret ist am 16.8.2012 als DVD, Blu-ray, Blu-ray 3D, 3D Superset und Video on Demand für das Heimkino erschienen. Ich habe für euch die Blu-ray 3D getestet. Aber zur Einstimmung auf die abenteuerliche Rückkehr zum Beginn des Erzählkinos erstmal den Trailer für euch:
Bildqualität
Auf der Blu-ray und der BD3D wird uns Hugo Cabret in einem sehr scharfen, detailreichen und plastischem Bild präsentiert. Das harmoniert natürlich mit der stereoskopischen Tiefen – und Panorama-Wirkung. Die opulenten Sets wirken durch die natürliche Farbgebung sehr real und erwecken die Sets zum Leben, auch wenn die Farbpalette etwas erdig gestaltet ist. Auch in dunklen Passagen ist ausreichend Zeichnung vorhanden. Die Kompression ist sauber, es stören keinerlei Artefakte das visuelle Erlebnis.
Vom Besitzer des Spielwarenladens kann Hugo noch viele Tricks lernen
Tonqualität
Der originalsprachige Master in DTS-HD MA 7.1 bringt die Lebendigkeit des Bahnhof-Treibens raumfüllend zur Geltung und besticht durch eine glasklare Abmischung. Die Sprache ist hervorragend verständlich. Der Score von Howard Shore läuft etwas hintergründiger, aber untermalt in Themen sehr schön das Geschehen. Der Bassbereich wird beispielsweise in der Traumszene effektiv genutzt, kommt sonst aber selten zum Einsatz. Für meinen Geschmack klingt die deutsche 5.1 Fassung in Dolby Digital etwas dumpfer.
Hugo und Isabel bei ihrem heimlichen Ausflug ins Lichtspielhaus
Stereoskopie
Es zeichnet sich aus, dass Scorsese Hugo Cabret bereits in 3D gedreht hat. Eingebettet in ein historisches Paris der 20er Jahre in einen unübersichtlich katakombigen Bahnhof, in der Uhraufzieher Hugo durch Gänge und Tunnel, über Leitern und Stege in große Türme in gigantische Uhrwerke eintaucht. Höhen, Tiefen, Weite, Enge, Perspektive, räumliche Veränderung – die Klaviatur der stereoskopischen Gestaltung umfasst viele Oktaven, die virtuos bespielt werden. Lange Kamerafahrten über die Bahnsteige lassen einen staunen- wie haben sie das gefilmt? Hugo Cabret beweist, dass eine 3D-Kamera keinesfalls statisch sein muss. Das 3D ist nie zum Selbstzweck vordergründig eingesetzt, sondern dient stets der Bildgestaltung und der Erzeugung von Emotionen. PopOut-Effekte werden für die atmosphärische Gestaltung vor der Leinwand durch aufwirbelnden Staub in der Luft oder den Dampf der Loks genutzt. Und auch die räumliche Tiefe wird perfekt bespielt, vielleicht so kreativ wie in keinem 3D-Realfilm vorher. Tiefe kann auch Weite oder Höhe oder Nähe bedeuten. Wir ahnen die Gefahr, wenn Hugo wie Harold Lloyd am Zeiger der Turmuhr hängt, die gähnende Tiefe unter sich. Wir fühlen die Enge der unterirdischen Korridore im Bahnhof. Der Blick über die Weite des nächtlichen Paris lädt selbst zum Träumen ein. Der Dobermann des Bahnhofinspektors rückt uns bedrohlich auf die Pelle. Alles wurde mit genügend Details zum Entdecken und genügend Zeit zum Verweilen des Blicks versehen.
Hugo Cabret besticht durch seine opulenten Sets, wie den Bahnhof, der Turmuhr mit seinem Uhrwerk oder dem Weg durch die Stadt über Friedhof und Brücken. Alles ist reichhaltig an visuellen Informationen, es existieren viele natürliche Staffelungen, die für einen tollen Raumeindruck sorgen. Natürlich ist auch das Filmatelier von George Méliès mit seinen Aufnahmen ein unterhaltsamer Spaß, der mit den Möglichkeiten der Stereoskopie die alten Filmtricks wiederbelebt, beispielsweise die Hummer vor der Unterwasser-Féerie, die näher zur Kamera in ein Aquarium gleiten und nicht Teil des Bühnengeschehens sind. Die visuellen Tricks der Bühnenmagier der Zeit sind hier liebevoll und charmant neu in 3D interpretiert.
Leider treten in wenigen Szenen Ghosting-Fehler auf, vor allem bei dunklen Szenen mit kontrastreichen Elementen und in CloseUps. Das ist bei der sonstigen 3D-Qualität aber zu entschuldigen und mindert das Filmerlebnis nur gering.
Hugo flüchtet sich in den Uhrenturm des Bahnhofs
Ausstattung und Bonusmaterial
Die Blu-ray 3D kommt als Amaray- Keep Case mit Wendecover. Das 3 Disc-Set kommt mit der herkömmlichen Blu-ray-Fassung mit Hauptfilm und Extras in 2D, sowie der zusätzlichen Blu-ray 3D als Vanilla-Version ohne jegliche Extras. Zudem ist die DVD mit dem Hauptfilm in Deutsch und Englisch (jeweils 5.1 Dolby Digital) plus MakingOf enthalten. Außerdem liegt ein Code für eine Digital Copy für iTunes oder Windows Media bei.
Die Extras haben insgesamt eine Spiellänge von 60 Minuten und liegen alle in HD-Qualität vor. Auch sind für alle Extras deutsche Untertitel verfügbar. Schönes Hintergrundwissen über die Motive des Films gibt es in der Featurette über den historischen Georges Méliès, sowie über die Automatatons, dem mechanischen Mann (ich hatte über das Thema einen Beitrag geschrieben, den ihr auf dem Paramount Pictures Blog nachlesen könnt). Für die Fans der Film-Tricks empfiehlt sich natürlich das MakingOf und das Extra über den Bau und die Aufnahme der Maxiatur.
Ausstattung Blu-ray – Hauptfilm + Extras
Ausstattung Blu-ray 3D – Hauptfilm
Welches Geheimnis birgt der Automat?
Kritik & Fazit:
Regisseur Martin Scorsese schuf mit Hugo Cabret nicht nur einen ebenso unterhaltsamen wie poetischen Familienfilm, sondern auch eine Liebeserklärung an die Frühzeit des Kinos und einen ihrer Pioniere, George Méliès. Scorsese verbindet dabei eine Abenteuergeschichte mit einer Würdigung von Méliès phantasievollem filmischen Werk mit den neuesten filmischen Mitteln einer faszinierenden 3D-Kamera. Auch wenn es in einigen Szenen zu Ghosting kommt, sollte man sich diesen Film unbedingt als Blu-ray 3D zulegen. Setdesign, Kamera, Tricks, Sound, alles greift wunderbar ineinander. Und das Schauspieler-Ensemble besticht durch das harmonische Zusammenspiel mit liebenswerten Nuancen.
Zudem: Wie wunderbar schön die original Filme von Georges Méliès im restaurierten digitalen Gewand- und vor allem in 3D! – aussehen, muss man einfach mit eigenen Augen sehen. Die 3D-Konvertierung der Archivfilme ist sensibel und doch eindeutig. Eines ist klar: Méliès war ein Magier auf der Bühne und entwickelte mit seinen Féerien fantastische Abenteuerreisen in das Land der Träume. Dabei nutzte er alles, was an technischen Tricks zur Verfügung stand, von der Bühnen-Falltür bis zum von ihm entwickelten Stoptrick, um seine Visionen Wirklichkeit werden zu lassen. Und hätte Méliès bereits die technischen Möglichkeiten für stereoskopischen Film gehabt, hätte er auch Le Voyage dans la Lune in 3D gedreht .
Bilder © Paramount · Alle Rechte vorbehalten.