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THE FORBIDDEN GIRL – wenn deutscher Genrefilm gruselt [Review]
Genre made in Germany ist noch immer ein schwieriges Pflaster. Die Genre-Jüngerschaft preist ihre Werke und betont den existierenden Markt. Mit Blick auf das Fantasy Film Fest, bei dem die Dauerkarten bereits Monate im Voraus ausverkauft sind, mag das auch stimmen. Doch bisher ist man weiter den Beweis schuldig, das Genre aus Deutschland funktioniert, sprich ein nennenswertes reguläres Publikum ins Kino zieht.
Als nächster Contestant steigt die Produktion von Holger Hage und Ingo Hamacher The Forbidden Girl in den Ring. In diesem „Supernatural-Thriller“ richtet man sich direkt an ein internationales Publikum, so wurde in Englisch gedreht und für den deutschen Markt nachsynchronisiert. Und das wirkt an manchen stellen irritierend, weil es so „deutsch“ aussieht, die Nebenrolle der Assistenz-Ärztin hingegen wirkt sprachlich durch Synchro und Text gar unfreiwillig komisch auf Teleshopping-Niveau. Auch der Polizist stapft im US-Outfit über den sonst sehr deutschen Friedhof, den man für die Nachtszenen im Night-per-Day-Verfahren drehte. Mit Blick auf das Produktionsbudget ist das annehmbar, für die Stereoskopie sogar sehr dankbar, da man so viel Bäume des nachts gar nicht ausleuchten könnte, um genügend Bildinformation zu generieren.
Eigentlich eine Hauptrolle: das Thüringer Jagdschloss in Hummelshain, das auch für einen Edgar Wallace-Film würdig wäre
Ein wunderbarer Drehort ist natürlich das Thüringer Jagdschloss, dass für einen Großteil der Atmosphäre aufkommt, sonst sehen die Sets leider zu oft nach Berliner Hinterhof aus. Man darf nicht penibel sein: dass der Schloss-Garten eigentlich verwildert ist, aber hübsch gepflanzte Begonien davor stehen, ist zwar kleinkariert, haut einem aber ständig aus der Atmosphäre. Und die hat es schwer. Im Presseheft gepriesen als „außergewöhnlichen Spielfilm in 3D […], der liebevoll das hochromantische Hollywoodkino der 40er Jahre zitiert und mit einer klassischen Fantasy-Geschichte verbindet“ präsentiert The Forbidden Girl durch die digitale Technik eher kühle Bilder und eine Story, die vor allem für Stirnrunzeln sorgt. Unterschiedliche Fantasy-Elemente werden zwar verbunden, dem Zuschauer aber nicht erläutert- warum gibt sich eine Hexe mit einem Werwolf ab? Wurde die Doppelliebe von Beginn an inszeniert und wenn ja, wie hat Laura ins Schloss gefunden? Warum sind die Magier involviert? Bekommt das kosmische Spektakel nicht eine zu große Bedeutung, wofür dienen die Selbstentzündungen? Wenn es dort sinnvolle Herleitungen gab, hat man dies schlicht vergessen zu erzählen.
Wie man sich den fanatischen Religionsunterricht im Berliner Hinterhof vorstellt
Das beste am Film ist eigentlich die Qualität der stereoskopischen Bilder. Für den besonderen Reiz drehte man mit nativ in 3D- ein ungewöhnlicher Schritt für eine Low Budget-Produktion, aber zu Beginn des Projektes 2010 nachvollziehbar, es gab Neuland (und Fördergelder?!) zu erobern. Gedreht wurde auf der Red MX, als Lead Stereographer konnte das deutsche „3D-Urgestein“ Alaric Hamacher gewonnen werden, der zuletzt mit der 3DTV-Produktion „Die Huberbuam“ überzeugte. Saubere räumliche Staffelungen erzeugen Dimensionalität in der Tiefe, leichte Out of Screen-Effekte sorgen für Dynamik. Ein wenig mit dem Format gespielt wurde durchaus, sehr schön sind die halbtransparenten Überblendungen, die Konstruktion von intimer Nähe zwischen Protagonisten. Auf der CINEC 2012 wurde der Film von der Vereinigung der europäischen 3D-Produzenten UP3D (Union des professionels de la 3D relief) mit dem „UP3D Excellence Award“ ausgezeichnet.
Horch, was kommt von Draußen rein? Der Diener.
Die VFX von Pixomondo und Stereo Post Berlin fügen sich auch in 3D ordentlich ins Bild ein, spielen sich aber zu deutlich in den Vordergrund. Effekt-Shots wie das düstere Schloss vor nächtlichem Himmel wirken zu schabloniert. Und wenn es schon in der Story keine richtigen Geister gibt, zu kämpft The Forbidden Girl wenigstens mit Geisterbildern, vor allem bei Reflektionen auf Glas und Metall.
Schauspielerisch ist das für eine Independent-Produktion im Rahmen, zumindest bei den Hauptdarstellern Peter Gadiot als verliebter Hauslehrer, Jeanette Hain als sich verjüngende mysteriöse Lady Wallis und Jytte-Merle Böhrnsen im Doppelspiel als Laura, über die sich dann wohl vor allem das US-Publikum ob der freizügigen Szenen freuen wird. Klaus Tange als mysteriöser Diener Mortimer ist zwar ab und an etwas drüber, macht aber durch Physis und die ihm gegebene wandelbare Figur am meisten Spaß in diesem Quartett. Leider bleibt die Motivation der Figuren recht eindimensional, eine Entwicklung der Charaktere hätte sich nicht auf die Veröffentlichung von Hintergrundwissen beschränken sollen. Eine Identifikation mit den Charakteren wird dem Zuschauer nicht leicht gemacht.
Hauslehrer Toby McClift und das lichtempfindliche verbotene Mädchen Laura
Blöde Diskussion: darf man das alles kritisieren? Schließlich ist es Genre, Mystery oder Trash, egal, wie man es nennen will. Und da ist das Stamm-Publikum durchaus geneigt ein Auge zu zu drücken. Doppelschneidges Schwert, auf der einen Seite will Genre ja als Filmgattung ernst genommen werden. Dann muss dort aber einfach mehr Substanz rein. Nach atmosphärischen Grusel oder hinterhältigem Schocker sucht man vergebens. Auch die gepriesene „filmnostalgische Leidenschaft“ hat sich mir leider nicht erschlossen. Und wenn der aufgeschlossene Kinogänger das „hochromantische Hollywoodkino der 40er Jahre“ sucht, wird er wohl ebenfalls enttäuscht den Kinosaal verlassen.
Insofern kann ich The Forbidden Girl nur für Genre-Fans empfehlen.
Von den Großen Lernen – 30 aktuelle Film-Drehbücher von Django Unchained bis Hitchcock als PDF [Update]
For your Consideration- das Drehbuch zum Film. Alljährlich im Vorfeld der Academy Awards stellen die Studios ausgewählt Drehbücher der Oscar-nominierten Filme im Netz als PDF zur Verfügung.
Hier gibt es eine Liste mit 30 Drehbüchern der Award Season 2013. Darunter findet ihr die Scripts für die aktuell gestarteten “Lincoln”, „Flight”, „Django Unchained“ oder „Quartett”, lesenswertes wie “Best Exotic Marigold Hotel”, “Amour” oder “Moonrise Kingdom” und natürlich auch jede Menge 3D-Filme wie “Frankenweenie“, „ParaNorman“ oder „Ralph Reichts“.
Alle Drehbücher sind in Englisch, auch Hanekes Amour. Für Drehbuchschreiber und Filminteressierte ein spannendes Futter. Und wie jedes Jahr sollte man nicht zu lange warten, da die Links recht schnell nach den Academy-Awards wieder entfernt werden. Aber ein Speichern des PDFs auf der Festplatte ist ja ohne weiteres möglich. Noch ein Hinweis: wer die Filme noch nicht im Kino gesehen hat – Vorsicht, Spoiler! 😉
Die 85. Academy Awards werden am 24. Februar 2013 verliehen, wie immer ist die Übertragung der Gala von Sonntag auf Montag Nacht auch bei uns im Fernsehen zu sehen.
Hier die Liste der Drehbücher für die 85. Academy Awards:
AFFRM
Middle Of Nowhere
DreamWorks
Lincoln
Focus Features
Anna Karenina
Hyde Park On Hudson
Moonrise Kingdom
ParaNorman
Promised Land
Fox Searchlight
Best Exotic Marigold Hotel
Beasts Of The Southern Wild
Hitchcock
Life of Pi
The Sessions
Lionsgate/Summit/Roadside Attraction
Arbitage
The Perks Of Being A Wallflower
Paramount
Flight
Sony Pictures Classics
Amour
Celeste And Jesse Forever
Rust And Bone
Smashed
Tristar
Looper
Universal Pictures
Les Miserables
The Lorax
Snow White And The Huntsman (Note: Different draft than Black List)
Ted
This Is Forty
Walt Disney Pictures
Frankenweenie
Wreck -It Ralph
Warner Bros.
Argo
The Weinstein Co.
Django Unchained
The Master
Quartet
Silver Linings Playbook
UPDATE: Für die besten von einer Vorlage adaptierten Drehbücher wurden „Argo“ von Chris Terrio, Beasts of the Southern Wild” Screenplay von Lucy Alibar & Benh Zeitlin, “Life of Pi” Screenplay von David Magee, “Lincoln” von Tony Kushner und “Silver Linings Playbook” von David O. Russell für die 85. Academy Awards nominiert. Der Oscar ging schließlich an ARGO. In der Rubrik bestes Originaldrehbücher standen folgernde fünf Filme zur Wahl: “Amour” von Michael Haneke, “Django Unchained” von Quentin Tarantino, “Flight” von John Gatins, “Moonrise Kingdom” von Wes Anderson & Roman Coppola, sowie “Zero Dark Thirty” von Mark Boal. Als Preisträger würde Quentin Tarantino für sein Buch zu DJANGO UNCHAINED ausgezeichnet.
Wer sich grundsätzlich für Drehbücher und die Arbeit der Autoren interessiert, sollte beim Kollegen Thilo vom Drama Blog vorbeisehen!
(via screenwritingmasterclass.com)
The Forbidden Girl (Till Hastreiter)
Als nächster Contestant steigt die Produktion von Holger Hage und Ingo Hamacher The Forbidden Girl in den Ring. In diesem „Supernatural-Thriller“ richtet man sich direkt an ein internationales Publikum, so wurde in Englisch gedreht und für den deutschen Markt nachsynchronisiert. Für den besonderen Reiz drehte man mit nativ in 3D- ein ungewöhnlicher Schritt für eine Low Budget-Produktion, aber zu Beginn des Projektes 2010 nachvollziehbar, es gab Neuland (und Fördergelder?!) zu erobern. Gedreht wurde auf der Red MX, als Lead Stereographer konnte das deutsche „3D-Urgestein“ Alaric Hamacher gewonnen werden, der zuletzt mit der 3DTV-Produktion „Die Huberbuam“ überzeugte.
Für die Independent-Produktion konnten als Hauptdarsteller Peter Gadiot als verliebter Hauslehrer und Jytte-Merle Böhrnsen im Doppelspiel als Laura gewonnen werden die in den nächsten Monaten auch in Kokowääh 2 und dem weiteren deutschen 3D-Mysterythriller Lost Place zu sehen ist. Auf der anderen Seite verjüngt sich Jeanette Hain als mysteriöse Lady Wallace (Edgar lässt grüßen?!) , während Klaus Tange in seiner Rolle als mysteriöser Diener Mortimer aus der vollen Physis schöpfen darf.
The Forbidden Girl startet am 7. Februar 2013 in den deutschen 3D-Kinos.
Die Forbidden Girl-Bildergalerie:
Kurzinhalt: Der junge Priestersohn Toby McClift verliert auf einem Friedhof durch den Angriff einer bestialischen Wolfskreatur in einer einzigen Nacht seine erste große Liebe Kathy und seinen Vater. Verzweifelt versucht er die Polizei von den übernatürlichen Umständen der Tat zu überzeugen, doch niemand glaubt ihm. Nach sechs Jahren in einer Anstalt für Geisteskranke wird Toby entlassen und beginnt als Hauslehrer in einem alten Schloss ein neues Leben. Die uralte Hausherrin Lady Wallace liegt im Sterben und wird von dem manisch aggressiven Butler Mortimer gepflegt. Toby soll hier die angeblich lichtkranke Nichte der Hausherrin Laura unterrichten. Als er seiner Schülerin das erste Mal begegnet, ist er jedoch wie vom Blitz getroffen. Vor ihm steht Kathy, seine verloren geglaubte Jugendliebe. Zu seinem Entsetzen bestreitet sie ihn zu kennen. Auf der verzweifelten Suche nach dem schrecklichen Geheimnis des Mädchens wird er zum Spielball in einem wahrhaft diabolischen Komplott übernatürlicher Lebewesen, die die Kraft von Werwölfen haben, die Magie von Hexen besitzen und dennoch auf ewig Liebe suchen müssen, damit sie überleben können. Als Toby herausfindet, was wirklich mit Kathy geschehen ist, muss er mehr als sein irdisches Leben riskieren, um seine große Liebe der Finsternis zu entreißen.
Der Forbidden Girl-Trailer:
Das Forbidden Girl-Hauptplakat:
Bilder © Farbfilm Verleih/ EMP1 · Alle Rechte vorbehalten.