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The Dark Knight mumbles, der 3D-Tanzflashmob stumbles – die US-Kinocharts vom Wochenende
Er war nicht nur angetreten Gotham City zu retten, sondern auch eigene und Avengers-Rekorde zu brechen. In 2D. Nimm das, Marvel! Doch mittlerweile wird klar, dass The Dark Knight Rises das Ergebnis des Vorgängers nicht mehr erreichen wird. Nach 10 Tagen liegt die Differenz zwischen Abschlussfilm der Trilogie und Vorgänger bei 24,7 Mio. Dollar, fast 84 Mio. Dollar Differenz gibt es zu den Avengers im gleichen Zeitraum. Doch reicht es diese Woche locker für Platz 1 mit weiteren 64,07 Mio. Dollar. Und wir wollen nicht vergessen, dass man nach 10 Tagen mit gesamt 289 Mio. Dollar die 250 Mio. der Produktionskosten schon einspielen konnte. Und international bereits bei 419,2 Mio. Dollar liegt. Bleibt spannend, ob TDKR die Grenze der Milliarde knackt.
„Die Piraten! in einem Abenteuer“ mit Scrat könnte man den vierten Teil der Ice Age-Franchise eigentlich auch nennen. Das S3D-CGI-Abenteuer Voll verschoben um die Aufteilung der Landmassen und pubertäre Familienprobleme sichert sich diese Woche Platz zwei mit einem weiteren Einspiel von 13,3 Mio. Dollar.
Auf dem dritten Rang landet der 2D-Neustart „The Watch“ mit rund 13 Mio. Dollar Umsatz. Die R-Rated-Comedy ist trotz Ben Stiller, Vince Vaughn and Jonah Hill ein Lackluster.
Zum Sommer gehört auch immer ein Tanzfilm, diese Woche ging die vierte Episode der Step Up-Franchise mit dem Titel „Step Up: Miami Heat“ an den Start und sicherte sich den vierten Rang. Mit wirklich hervorragenden Streetdance-Tänzern und in nativem 3D gedreht, überträgt der DanceFlick tolle Vibes an das Publikum. Doch war das nicht all zu häufig in diesem Film anzutreffen. Mit einem Einspiel von rund 11,8 Mio. Dollar am Startwochenende bleibt der 3D-Tanzfilm hinter seinen Vorgängern zurück (SU1: 20,7, SU2: 18,9, SU3D: 15,8 Mio. Dollar). Da nützten auch die spektakulären Flashmobs und die heißen Miami-Beachgirls in knappen Bikinis nichts. Eine im Hinblick auf das Aurora-Massaker umstrittene Szene, in der ein Tanzmob in martialischem Gehabe und in Uniform die Party des Gentrifizierer-Baulöwen sprengt, blieb im Film enthalten und sorgte kurz vor Start für negative Publicity. Aber don’t worry, die Franchise ist international sehr stark, da kommt noch eine Schippe drauf.
Der bärverse Teddybär „Ted“ beschließt diese Woche die Top 5 mit zusätzlichen rund 7,4 Mio. Dollar Einspiel.
Aus der Top 5 gefallen sind die beiden 3D-Filme The Amazing Spider-Man (Platz 6 mit 6,8 Mio. Dollar) und Pixars Merida -Legende der Highlands (Platz 7 mit 4,2 Mio. Dollar), der diese Woche auch endlich bei uns in den Kino startet. Mit dem Übertrumpfen des Gesamt-US-Einspiels von Der Lorax in Höhe von 213 Mio. Dollar ist „Brave“ nun der erfolgreichste Animationsfilm des Jahres in Nordamerika.
Die Top 5 in der Übersicht:
Bild © Warner Bros · Alle Rechte vorbehalten.
Prometheus – Dunkle Zeichen (Ridley Scott)
„Der Regisseur von Alien und Gladiator“ (und was ist mit BladeRunner?) kehrt zurück ins düstere Fach des Horror-SciFi, das er selbst mit Alien 1979 als Genre prägte. Die bizarr-monströsen Designs von H.R. Giger erwachten zum finsteren säurehaltigen Spuk, die nicht zimperliche Ripley wurde zum Prototyp der Heldin, die sich nicht vom Monster f**cken lässt (zumindest nicht im ersten Teil…). Prometheus erzählt nun die Genesis der Menschheit mit ihrem Fluchbringer, dem berüchtigten Spacejockey, der auch Verbindungspunkt zur Alien-Saga ist. Als besondere Schauwerte werden uns neben einer Ripley-ebenbürtigen Noomi Rapace und einem hervorragend gespielten Androiden David (Michael Fassbender) natürlich eklige Monster in unterschiedlichen morphologischen Gestalten und wissenschaftliche HighTech-Spielereien mit Haben-Wollen-Faktor präsentiert. Und gedreht in nativem 3D werden wir nicht nur Explorer auf fremden Planeten, sondern auch Zeuge der Menschheitsgeschichte, über die der Papst nicht so glücklich wäre.
Prometheus – Dunkle Zeichen startet am 9. August 2012 in den deutschen 3D-Kinos, in ausgewählten Kinos auch in 2D. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Film-Webseite und auf der Facebook-Fanpage.
Die Prometheus – Bildergalerie:
Kurzinhalt: Im Auftrag von Weyland Industries, vertreten durch Meredith Vickers (Charlize Theron), macht sich eine Forschergruppe und der Androide David (Michael Fassbender) auf eine Reise nach den Ursprüngen menschlichen Lebens.
Angeführt wird die Gruppe von den Forschern Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green), die davon überzeugt sind, dass die mysteriösen Zeichen, die sie weltweit entdeckt haben, sie zu wertvollen Antworten über den Beginn der Menschheit führen. Die zweijährige Expedition führt die Passagiere der „Prometheus“ schließlich zu den dunkelsten Ecken des Universums, wo sie Schlimmes erwartet….
Der deutsche Prometheus – Trailer:
Das Prometheus – Hauptplakat:
Bilder © 2012 Twentieth Century Fox · Alle Rechte vorbehalten.
Satte Rabatte (nicht nur) für Filmfans – GROUPON schenkt euch Film-Flatrates [Blitz-Verlosung]
Schnäppchenfüchse kennen das Portal schon längst: Groupon ist der Platzhirsch in der Szene der Rabatt-Plattformen. Täglich gibt es auf Groupon neue Angebote zum kleinen Preis aus Technik und Lifestyle, Mode und Urlaub, Freizeit oder Wellness. Zum Ausprobieren, zum Entdecken oder zum Verschenken an Freunde und Familie. Und auch auf Filmfans warten immer wieder tolle Angebote mit satten Rabatten. Als besonderes Goodie für die Leser von DigitaleLeinwand.de spendiert Groupon euch ein Top-Angebot: ein halbes Jahr gibt es soviele DVDs, Blu-rays und Blu-rays 3D nach Hause geschickt, wie ihr gucken könnt. Vollständig kostenlos!
aktuelle Groupon-Beispiele
Ein ausführlicher persönlicher Erfahrungsbericht würde diesen Artikel sprengen, da ich die Angebote von Groupon selbst seit über 2,5 Jahren nutze. Da gab es einige Schnäppchen bei Technik-Gadgets oder Fotobüchern oder lernten wunderbare Restaurants fürs Dinner oder den Brunch-Café kennen, die wir trotz aktivem Freundeskreis bisher nicht auf dem Schirm hatten. Auch in einen entspannenden Kurzurlaub hat uns Groupon schon geführt. Wir sind mit Kind und Kegel in Brandenburg mit Lamas (!) gewandert. Meine Premium 3D-Brille von Polaroid stammt aus dem Angebot eines Shops für Sonnebrillen. Und ehrlich gesagt war der flotte Fensterputzer, der im Frühjahr sämtliche Doppelfenster unserer Wohnung wieder für den Sonnenschein durchlässig werden ließ, auch eine Entdeckung im Dealportal.
In der Presse wird immer mal wieder vor Lockangeboten auf Rabatt-Seiten gewarnt. Ja, manchmal gibt es, wie überall, bei dem Anbietern ein „schwarzen Schaf“ bei dem es nicht wie erhofft funktioniert. Bei der Vielzahl der täglichen deutschlandweiten Angeboten lassen sich nicht alle Eventualitäten ausschließen. Beispielsweise hatte ich einen Gutschein für ein Restaurant gekauft, dass aber kurz darauf den Betrieb aufgab. Aber das ließ sich mit Groupon problemlos zu meiner Zufriedenheit regeln.
Die Angebote von Groupon sind mittlerweile in über 30 deutschen Städten von Aachen bis Wiesbaden verfügbar, bestimmt auch in eurer Nähe. Und es gibt für alle, die es lieber mobil mögen, die kostenlose App für iOS, Android, Windows Phone und Blackberry. Damit lassen sich nicht nur Angebote entdecken und Deals direkt kaufen, die Groupons können auch papierlos unterwegs eingelöst werden. Und wer sich austauschen möchte: selbstverständlich ist Groupon in den sozialen Netzwerken auf Twitter und auf Facebook vertreten.
Jetzt aber zur Verlosung: Für drei Filmfans spendiert Groupon einen Gutschein für eine Halbjahresmitgliedschaft bei LOVEFILM (das ist die Online-Videothek von Amazon) im Produktwert von über 70 Euro! Für ein halbes Jahr gibt ihr mit eurem Paket Flatrate 1 soviele DVDs, Blu-rays und Blu-rays 3D nach Hause geschickt, wie ihr gucken könnt! Und wer nicht auf den Postboten warten will, streamt einfach seine Wunschfilme oder Serien auf den PC, die Playstation, Smart-TVs oder mobil aufs iPad. Vollständig ohne Kosten, weder fürs Leihen noch für den Versand. Alle Details über den Deal (den ihr natürlich auch ganz regulär zum Schnäppchenpreis bestellen könnt)
Um zu gewinnen, müsst ihr einfach die Lösung der Gewinnspielfrage mit Namen, E-Mail und Postadresse über das Formular unten einreichen. Selbstverständlich werden eure Daten vertraulich behandelt und nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt. Ausschließlich die Daten der Gewinner werden an Groupon für die Gewinnabwicklung weitergeleitet. Schnell mitmachen! Einsendeschluss ist bereits Sonntag der 29.7. um 18 Uhr. Die Gewinner werden direkt per Mail benachrichtigt.
Hier die Gewinnspielfrage, die diesmal eine Meinungsfrage ist: “Für welches Produkt oder welchen Laden wünscht ihr euch ein zukünftiges Groupon-Angebot?”
Rechtswege kommen ohne Rabatte und sind von daher ausgeschlossen. Ich wünsche allen viel Glück!
Bilder © Groupon · Alle Rechte vorbehalten.
Tinkerbell in DAS GEHEIMNIS DER FEENFLÜGEL – Deutscher Trailer und Plakat zu Disneys Fairies-Kinodebut
Willkommen im Nimmerland, der Heimat der liebenswerten Fee Tinkerbell, die durch Walt Disneys Klassiker „Peter Pan“ weltweit berühmt wurde. Sie und ihre Freunde aus dem Tal der Feen stehen im Mittelpunkt des „Fairies“-Franchises der Walt Disney Company. Tinkerbell ist der Star zahlreicher Filme und zählt bereits seit fast 60 Jahren zu den beliebtesten Disney-Charakteren weltweit. Nun bringen Walt Disney Animation Studios die kleine Fee nun auch im Kino in CGI und S3D ganz groß raus.
Nach „TinkerBell“, „TinkerBell – Die Suche nach dem verlorenen Schatz“ und „TinkerBell – Ein Sommer voller Abenteuer“ startet am 15. November 2012 mit „Das Geheimnis der Feenflügel“ das erste Kino-Abenteuer der Disney Fairies rund um Tinkerbell und die geheimnisvolle Welt der Winter-Feen auf die große Leinwand in 3D und 2D. Und vermutlich mit rosa 3D-Brillen mit ganz viel Glitzer…
Weitere Informationen über die feentastischen Abenteuer gibt es auf dieser Online-Seite.
Kurzinhalt: Für Tinkerbell und die andere Feen der warmen Jahreszeiten ist der Winterwald ein mysteriöser und verbotener Ort in dem die Winter-Feen leben. Sommer- und Winter-Feen ist es nicht gestattet, die Grenzen des jeweils anderen Reiches zu überqueren, denn dabei könnten ihre zerbrechlichen Flügel beschädigt werden. Von der Schönheit des Winters angezogen, schleicht sich die neugierige Tink dennoch in die Winterwelt und etwas Außergewöhnliches passiert: Ihre Feenflügel beginnen zu leuchten und zu glitzern. Ausgestattet mit einem warmen Mantel macht sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Feenflügel und dem größten Abenteuer ihres Lebens. Als das ganze Tal der Feen in große Gefahr gerät und der Feenstaubbaum durch das ewige Eis der Winterwelt bedroht wird, liegt es an Tinkerbell und ihren Freunden die Zukunft aller Feen zu retten.
Bild © Disney · Alle Rechte vorbehalten.
Mit Scope-on-Flat wird Fläche zum 3D-Raum: DREDD und OZ sprengen die Verhältnisse
Wie bewirbt man eigentlich einen 3D-Film in 2D-Medien? Daran beißen sich die Agenturen und Verleiher seit Jahren die Zähne aus und zeigen leider wenig Kreativität. Anaglyph-Bilder will keiner mehr sehen, der Zusatz „in 3D“ in fetter Schrift auf dem Filmplakat lässt mitunter Schlimmes erahnen und in die Fresse explodierende Logos im Trailer verursachen schlimmes Augenweh. Manchmal gibt es kleine Lichtblicke, so wie in den aktuellen Trailern von DREDD und DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ.
Die ebenso düstere wie gewalttätige Comicverfilmung DREDD mit Karl Urban in der Titelrolle wurde von Regisseur Pete Travis und Kameramann Anthony Dod Mantle („Slumdog Millionär”) in Südafrika in 3D auf der RED One MX gedreht (die Epic war bei Produktionsstart November 2010 noch nicht verfügbar). Im Red Band-Trailer konnte man nun eine Technik sehen, die als Scope-on-Flat bekannt ist. Mit diesem optischen Trick wird anhand der Sehgewohnheiten ein räumlicher Effekt simuliert.
Nochmal im Bild: Scope oder Cinemascope ist das breitere Format mit den großen Balken oben und unten. Flat ist etwas schmaler, dafür ist das Bild höher. Die Maße in der schematischen Grafik machen es deutlich:
DREDD hat für seinen Trailer diesen zusätzlichen schwarzen Rahmen der Flatfläche sozusagen als Effektebene genutzt. Das Blut der getroffenen Person spritzt in der SlowMo-Szene nicht nur innerhalb der Videofläche, sondern auch aus dem Rahmen heraus in den Bereich des Zuschauers. Ihm kommt also das Blut innerhalb des Raumes der negativen Parallaxe entgegen. Manchmal fällt einem der Effekt auch erst beim wiederholten Sehen auf. Ich hab da mal ein Standbild vorbereitet:
Ob der Flat-on-Scope-Effekt auch im Kino eingesetzt wird oder lediglich eine Trailer-Idee ist, konnte mir noch nicht beantwortet werden. DREDD startet am 15.11.2011 in den deutschen 3D-Kinos, den Trailer könnt ihr euch in voller Länge hier ansehen (die entsprechende Szene gibt es ab Sekunde 44):
Erfunden haben sie diesen Trick nicht, letzte Woche im Cinecast “Die Begegnung der 3D’ten Art” haben wir schon von der Verwendung des Effekts im Jerry Bruckheimer-Film G-Force – Agenten mit Biss gesprochen, der den selben Trick für eine Verbesserung des postkonvertierten 3D-Effektes einsetzte. Da die Objekte für die 3D-Konvertierung eh rotoskopiert freigestellt werden, haben sie in der Postproduktion ein wenig damit gespielt, um Bewegung im Raum zu simulieren. Die Nutzung des Flatcontainers bei eigentlicher Scope-Projektion bedeutet natürlich für den Filmvorführer ein ungewöhnliches Setting. Cinetechgeek hat den Projektionisten die Technik und die Schwierigkeiten des Flat-on-Scope-Effekts in diesem Video ausführlich erklärt.
In Disneys kommender Attraktion DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ ist im Trailer ein ähnlicher Effekt der Rahmenüberschreitung wie Scope-on-Flat zu sehen, nur seitlich (sozusagen „PAL-on-Scope“). Das Prequel zum Filmklassiker von Regisseur Sam Raimi erzählt die Vorgeschichte des Zauberers Oscar Diggs und wie er nach Oz gelangte. In der Exposition ist eine Jahrmarktszene in Schwarz/Weiß in einem 1,33:3-Format zu sehen, dem klassischen Seitenverhältnis der Stummfilmzeit (The Wizard of Oz wurde 1939 in Technicolor im angepassten, im Verhältnis leicht höheren „Academy-Standard“ – Seitenverhältnis von 1.37:1 gedreht, da bei den Talkies der 35mm-Film nun auch die Lichtton-Basis enthielt). Ein Feuerspucker durchbricht dieses Format mit seinem Feuerausst0ß.
Etwas später wirft ein Freund dem gerade in einem Heißluftballon gestiegenen Zauberer, gespielt von James Franco, einen Zylinder zu. Der Hut fliegt größer werdend auf uns zu, die Krempe durchbricht die seitliche Fensterbegrenzung, allerdings nicht die Cacheflächen des Flatformats oben und unten. Das Innere des Zylinders wird schließlich zum Schwarzbild.
Der Heißluftballon gerät in einen Wirbelsturm, und wird in der fantastischen Welt von Oz wieder ausgespuckt. In diesem Moment des Erreichens der zauberhaften Welt weitet sich auch im Trailer das Bild auf die gesamte Breite des Scope-Formates auf, zudem morpht es zu einem farbigen Bild mit fantastischer, übersättigter Farbgebung, die Produktionsdesigner Robert Stromberg erschuf (ihr kennt seine Arbeit bereits aus AVATAR – Aufbruch nach Pandora und Alice im Wunderland).
Ein Ausflug in fantastische Welten, Kino als Ort des Eskapismus. Darauf sollte man sich freuen. DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ startet am 7. März 2013 in den deutschen 3D-Kinos. Den vollständigen Trailer könnt ihr euch hier ansehen:
An solchen filmischen Experimenten im 3D-Kino haben wir noch nicht allzuviel sehen können. Auch bei der Verwendung des Scope-on-Flat-Effektes geht um eine gesteigerte Immersion durch einen Trick in der Wahrnehmung, oder eigentlich der Kino-Seherfahrung. Letztlich sind auch die erweiterten IMAX-Szenen in „Mission Impossible: Ghost Protocoll“ oder Christopher Nolans „The Dark Knight Rises“, bei denen in verschiedenen Szenen nicht nur das Breitbild-Format gezeigt, sondern der Cache für höhere Bilder im IMAX-Format aufgezogen wird, eine optische Präsentation von etwas Besonderem, um den Zuschauer zu verblüffen und ihn an den Handlungsort zu versetzen.
Gerade in der 3D-Dramaturgie wird zur Findung der Formsprache experimentiert, da ist bisher wenig festgeschrieben. Disney hatte in TRON: Legacy die Anfangssequenz in der realen Welt in 2D gezeigt, erst beim Betreten der Computerwelt wurde das Bild stereoskopisch tief. Die Unterscheidung zwischen den Welten ist sicher deutlich (etwas schade, da sowohl der Sprung vom Firmenhochhaus wie auch die rasante Motorrad-Verfolgungsjagd zu Beginn des Films von den visuellen Möglichkeiten tolles 3D-Potenzial hatten).
Henry Selicks 3D-Stopmotionfilm Coraline aus dem Studio Laika nutzte 3D subtil, um die reale langweilige, graue und eben flache Welt von der fantastischen, bunten und tiefen Fantasiewelt abzugrenzen. In diesem Beispiel zahlt die Verwendung der Z-Achse auf die Story ein, sie belegt die verschiedenen Welten mit unterschiedlichen Dimensionen und schafft so eine besondere Atmosphäre.
Scope-on-Flat ist ein schönes Mittel um im Trailer eine Tiefendimension zu zeigen, ein Effekt der klar sagt: es handelt sich um einen 3D-Film! Aber steckt dahinter nicht auch die Sehnsucht nach einem intensiverem 3D-Kinoerlebnis? Diejenigen, die schon über hundert 3D-Filme (jawoll!) gesehen haben, verlangen nach neuen Impulsen! Ich mag die Tiefen in den Raum sehr, finde es aber spannend, wenn der gesamte Raum vor und hinter der Leinwand genutzt wird. Selbstverständlich im Dienste der Geschichte, aber mal ein Augenzwinkern auf die Zuschauer zufliegen lassen, schadet nicht. Da muss mehr Kreativität in die 3D-Budgets, der Stereographer mehr Mitspracherecht mit dem Kameramann erhalten. Und die Regisseure gemeinsam an der Entwicklung der 3D-Bildsprache arbeiten, denn da scheinen wir tatsächlich noch in den Kinderschuhen zu stecken. Warum kommt da eigentlich keine Explosion von Ideen aus den Filmuniversitäten?
Was denkt ihr- ist Scope-on-Flat ein Gimmick für einzelne Filme oder eine adäquate Bewerbungsmöglichkeit von 3D-Filmen in 2D-Medien? Kennt ihr noch weitere Filmbeispiele mit Scope-on-Flat-Einsatz?
Bilder © Philips (1), DigitaleLeinwand (2), DL mit Material von Universum Film (3), Walt Disney Studios Motion Pictures Germany (4, 5, 6, 7)· Alle Rechte vorbehalten.

Judgement is Coming! Schießwütiges Motionposter für DREDD veröffentlicht
Ein Herz (und eine Kugel) für Motionposter! Aktuell gibt es ein neues für das Comicverfilmungs-Remake (es wird immer komplizierter…) DREDD in der Regie von Pete Travis. In der Titelrolle der Dystopie wird das markante Kinn von Sylvester Stallone durch Karl Urban unter dem Helm ersetzt, der als Genmaterial-Klon von Judge Fargo, dem Father of Justice, auch die Judikative und die Exekutive gibt: „Ich bin das Gesetz!“. Anlässlich der ComicCon hat man ein Motionposter, auch Living Onesheet genannt, mit einem schießwütigen Dredd veröffentlicht. Ma-Ma! Ich hoffe, ihr seid versichert…
DREDD startet am 15.11.2012 auf den 3D-Leinwänden. Eine deutsche Webseite und Social Media-Accounts gibt es noch nicht, solange dürft ihr euch auf der Originalseite umschauen. Und natürlich das MotionPoster begutachten (zum wiederholten Abspielen muss man leider die Seite refreshen):
Kurzinhalt: Mega City One – eine gigantische Metropole voller Gewalt, Chaos und Verbrechen inmitten des düsteren und zerfallenen Amerikas. Die Bewohner leiden: Eine Art Drogenseuche sucht sie heim, die sie die Realität in extremer Zeitlupe erleben lässt. Einzig und allein die „Judges“ können gegen die Verbrechen in ihrer Stadt ankämpfen, nur sie haben die Macht als Richter und Vollstrecker für Recht und Ordnung zu sorgen. Dredd (Karl Urban), als oberster „Judge“ gefürchtet, will die Stadt von dieser Plage befreien. Zusammen mit seiner neuen Rekrutin, Cassandra Anderson (Olivia Thirlby), nimmt er den Kampf gegen Ma-Ma (Lena Headey) auf, eine Drogenbaronin, die eiskalt über den größten Slum der Stadt herrscht. Als Dredd und Anderson einen Handlanger aus ihrem skrupellosen Clan zu fassen kriegen, entfacht Ma-Ma einen erbitterten Krieg, in dem sie vor nichts zurückschreckt, um ihr Imperium zu schützen. Die Zahl der Todesopfer steigt und auch Dredd und Anderson müssen in diesem erbarmungslosen Kampf an ihr Äußerstes gehen, um am Leben zu bleiben…