Nach Ice Age und der Fortsetzung The Meltdown (dt. Titel: Die Dinosaurier sind los!) kommt der dritte Teil der erfolgreichen Animations-Franchise: Dawn of the Dinosaurs (dt. Titel: Die Dinosaurier sind los). Regie führt wieder Carlos Saldanha, der bereits beim ersten Teil die Co-Regie und beim zweiten die Regie übernahm. Blue Sky Studios (Ice Age 1 und 2, Horton hört ein Hu) produziert den Film.

Nachdem das Mammut Manny im zweiten Teil seine Herzensdame Ellie fand, scheint nun das Rattenhörnchen Scrat (übrigens eine Wortschöpfung aus „Squirrel“ und „Rat“) eine Partnerin zu finden, Scratte verdreht ihm nicht nur den Kopf, sondern macht ihm auch die hart umkämpften Eicheln streitig. Natürlich sind als eingeführte Charaktere auch Faultier Sid, Säbelzahntiger Diego und die Possums Eddie und Crash wieder mit von der Partie. Und treffen diesmal in einer mysteriösen unterirdischen Welt auf Dinosaurier, wie der Titel und Trailer offenbaren. Wer hat denn diesen Plot erfunden, klingt wie ein High Concept Film nach dem Muster Ice Age trifft Reise zum Mittelpunkt der Erde !

Mir persönlich sind die Ice Age-Filme immer ein wenig zu albern, vor allem kann ich die deutsche Synchronisation von Sid durch Otto Waalkes nicht leiden. Ich werde also wieder vor dem gleichen Problem stehen: schaue ich den Film als 3D-Fassung oder aber im englischen Original? Eine englische Originalfassung in 3D wird es wohl selbst in der Kinohauptstadt Berlin nicht geben. Schade!

Internationaler Filmstart ist am 1.Juli 2009, in Deutschland ist Ice Age 3 ebenfalls ab dem 1.Juli zu sehen. Natürlich in ausgewählten Kinos auch als stereoskopische Fassung. Mehr Infos zum Film auf der Webseite.

Hier gibt es die bisher veröffentlichten Teaser und Trailer:

Digitales Kino lässt sich in die zwei Bereiche unterteilen: in das Digital Cinema, abgekürzt D-Cinema, und Electronic Cinema, kurz E-Cinema.

Unter Digital Cinema wird die Vorführung von Kinofilmen in digitaler besserer Qualität gegenüber dem bewährten analogen 35 mm-Film verstanden. Die Inhalte der Filme sind zwar mit den vorherigen vergleichbar, es wird jedoch ein Technologiewechsel angestrebt. Wenn von der Digitalisierung des Kinos die Rede ist, wird darunter D-Cinema verstanden. Auflösungsgrößen von 1,3K sind überholt, mittlerweile ist 2K der Standard, 4K und sogar 8K-Projektoren sind in der Entwicklung (zu den Formaten siehe auch diesen Artikel). Derzeit werden die meisten digital ausgelieferten Filme in einer 2K-Auflösung distribuiert.
Im April 2002 wurde von den sieben amerikanischen Filmmajors, zu denen 20 Century Fox, MGM, Paramount, Sony, Buena Vista und Warner Bros. gehören, das Konsortium NewCo gegründet. Dieses wurde schließlich in die Bezeichnung Digital Cinema Initiative (DCI) umbenannt. Das Konsortium hat Grundsätze zur Standardisierung entwickelt und beschlossen. Der DCI-Standard gilt auch als Grundlage für die Digitalisierung in Deutschland.

Electronic Cinema umfasst die digitale Projektion mit einem handelsüblichen Beamer. Aufgrund geringerer Qualitätsansprüche und mit dem verstärkten Aufkommen von Consumer-Beamern ist eine erste Welle der Verbreitung erreicht. Neben Filmen werden auch alternative Inhalte wie Opernaufführungen, Konzerte oder Sportveranstaltungen ins Kino oder öffentliche Veranstaltungsorte gebracht. Die Inhalte werden über digitale Datenträger wie DVD, BluRay oder Festplatten, als auch über Satelliten- oder Breitbandverbindungen distribuiert. Die meisten alternativen Nutzungsangebote beziehen sich bisher auf das E-Cinema.