Mit dem 3D-Tanzfilm PINA schuf Wim Wenders ein unvergleichliches Werk über das Werk der Choreografin Pina Bausch, weltweit gefeiert, vielfach ausgezeichnet. Mit seinem nächsten Spielfilm Every Thing Will Be Fine, der sich aktuell in der Preproduction befindet, wird Wenders stereoskopisches 3D für die Bildgestaltung im Genre Drama einsetzen. Und nun erobert er mit einer zehnteiligen Dokumentarreihe das 3D-Fernsehen. In Cannes offiziell vom Weltvertrieb Cinephil durch Philippa Kowarsky vorgestellt, wird Wim Wenders als Ausführender Produzent gemeinsam mit neun weiteren europäischen Regisseuren die Dokumentarserie Kathedralen der Kultur drehen. Unter anderem sind – neben Wim Wenders – die Regisseure Michael Glawogger, Michael Madsen, Jiska Rikels und Victor Kossakovsky mit einem Beitrag beteiligt. In der zehnteiligen dokumentarischen Serie gehen die Autoren dem architektonischen Dialog europäischer Bauwerke auf den Grund und folgen der Fragestellung „Wenn Gebäude sprechen könnten, was würden sie über uns erzählen?“.

Inhaltlich baut Kathedralen der Kultur auf der 3D-Videoinstallation IF BUILDINGS COULD TALK… auf, die Wenders zur Architekturbiennale in Venedig mit Producer Erwin M. Schmidt und Stereograph Alain Derobe drehte. In der 26minütigen Videoinstallation erforschte er die für sich sprechende Architektur des Schweizer Rolex Learning Center/ Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, das von den japanischen Architekten Kazuyo Sejima + Ryue Nishizawa / SANAA gebaut wurde. Nun folgen mit den Cathedrals of Culture, so der englische Titel, weitere Gebäude mit sehr unterschiedlichen Prägungen. Vom Konzertsaal, über die Bibliothek, das Stadion, das Museum bis hin zum Gefängnis reicht die Bandbreite der öffentlichen Einrichtungen. Dementsprechend spannend gestaltet sich der Dialog. Doch sind es nicht nur allgemeingültige Vertreter, die ausgewählten Gebäude wie die Berliner Philharmonie, die Russische Nationalbibliothek in Sankt Petersburg, das Maxxi Nationalmuseum in Rom oder die norwegische Haftanstalt Halden sind Meisterwerke im Spannungsfeld zwischen Funktion und Baukunst.

Da das Projekt vom Rundfunk Berlin-Brandenburg RBB in Zusammenarbeit mit arte koproduziert wird, ist mit einer Ausstrahlung auf dem deutsch-französischen Kultursender arte zu rechnen. Arte hat bereits mehrfach 3D-Tage in unterschiedlicher Technik und Gestaltung gesendet. Die Dreharbeiten für Kathedralen der Kultur werden voraussichtlich Ende 2012 starten, mit einer Ausstrahlung ist 2013 zu rechnen. Zusätzlich ist eine 2D-Auswertung angekündigt, da trotz steigender Absatzzahlen noch nicht jeder Haushalt über ein 3D-Heimkino verfügt.

Synopsis: Kathedralen der Kultur ist eine TV-Serie in 3D und 2D. Die Serie vereint 10 preisgekrönte Dokumentar-Filmemacher aus 10 europäischen Ländern in einem kreativen Ensemble, das 10 verschiedene europäische Gebäude zu Wort kommen lässt. Aufgeladen mit den Gedanken und Gefühlen ihrer Baumeister und Nutzer sind diese Gebäude Zeugen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sie besitzen ein kollektives Gedächtnis und sind ein Abbild unserer Gesellschaft. Die Serie verleiht diesen kulturellen Klangkörpern eine Stimme, indem die Gebäude selbst die Hauptfiguren der Serie sind und zu den Zuschauern sprechen. Die Filme erzählen nicht aus der Perspektive der Menschen auf die Gebäude sondern aus Sicht der Gebäude, die die Menschen beobachten und über sie reflektieren.
Jeder Film ist Ausdruck der Vision des betreffenden Filmemachers und eine subjektive Antwort auf die Frage: „Wenn Gebäude sprechen könnten, was würden sie uns über uns erzählen?“

Bestätigt sind bereits folgende Regisseure mit der Wahl ihrer Gebäude, drei weitere werden in Kürze benannt:

  • MICHAEL GLAWOGGER : Russische Nationalbibliothek – Sankt Petersburg, Russland
  • WIM WENDERS : Berliner Philharmonie – Berlin, Deutschland
  • MICHAEL MADSEN : Haftanstalt Halden – Halden, Norwegen
  • VICTOR KOSSAKOVSKY : Camp Nou Stadion – Barcelona, Spanien
  • NORBERTO LOPEZ AMADO : MAXXI Nationalmuseum der Kunst des 21. Jahrhunderts – Rom, Italien
  • JISKA RIKELS : Gebäude noch zu bestätigen
  • KARIM AINOUZ : Gebäude noch zu bestätigen

Eine ganz persönliche Meinung: Schön, dass die alten Hasen (für die 3D ebenso Neuland war) für den Fortschritt sorgen, die jungen Hunde kommen ja weiterhin nur schwer aus dem Knick. Dass nebenbei Wim Wenders mit seinem erfahrenen Produktionsteam für einen Know How-Transfer im stereoskopischen Kino auf eine hervorragende Garde europäischer Programmfilmer leistet, lässt auf einen aufregenden Diskurs über das immersive Kino, S3D-Film und seine Auswertungsmöglichkeit hoffen. Und mittelfristig weitere anspruchsvolle 3D-Werke jenseits des 3D-Blockbuster-Mainstreams entstehen.

Weitere Informationen über die Film und TV-Projekte von Neue Road Movies gibt es auf der offiziellen Webseite.

Bild © Claudio Bosco/ Neue Road Movies · Alle Rechte vorbehalten.

Bereits From Dusk till Dawn wollte Rodriguez eigentlich in 3D drehen, mit Spy Kids kam er sowohl nativ wie konvertiert in die Kinos. Jetzt wird es Zeit für ein erwachsenes 3D-Projekt. Gemeinsam mit dem Graphic Novel-Artist Frank Miller wird Robert Rodriguez einen zweiten Sin City-Film drehen. Rodriguez: “The first question I am always asked is “When will you make another Sin City? I have wanted to re-team with Frank Miller and return to the world he created since the day we wrapped the original, but have felt a duty to the fans to wait until we had something truly exceptional that would meet and exceed what have become epic expectations. A Dame To Kill For will certainly be worth the wait.”

Eine logische Entscheidung die bild-gewaltige Gangstersstory stereoskopisch in 3D auf die Leinwand zu bringen, gerade weil Sin City von seinem besonderen visuellen Look lebt. Nächste Woche beginnen die Castings, gedreht wird im Sommer. Und natürlich durch Rodriguez‘ Einfluss in 3D. Eigentlich ist A Dame to Kill for mehr eine Vorgeschichte, daher kann auch Mickey Rourke problemlos als Gangster Marv zurückkehren. Ebenfalls bestätigt ist Jessica Alba in ihrer Rolle als Nancy Callahan. Über die Story gibt es noch keine Details, die werden derzeit streng unter Verschluss gehalten.  Screenwriter und Co-Regisseur Frank Miller will noch eine Schippe drauf legen: “The first Sin City knocked out audiences who had never seen anything like it before. Robert Rodriguez and I are going to shake things up and deliver a ferocious film experience that is going to go even further than the first.“ Das könnte brutal werden. 🙂

Der US-Start ist für den 4. Oktober 2013 angesetzt, ein deutscher Starttermin für Sin City 2 steht noch nicht fest, die Weltverkäufe starten aber in Cannes.  Und es gibt ein erstes Teaserplakat für euch. Graphic:

 

 

Schon in wenigen Wochen wird es wieder heiß auf der 3D-Leinwand. In einer einzigartigen Fusion von coolem StreetDance und heißem Salsa sorgen die besten Tänzer Europas für den knalligsten Tanzfilm der Saison, der in stereoskopischem 3D in neue Tiefen führt. Wir großartig Tanz in 3D funktioniert, haben wir bereits beim Vorgänger Streetdance 3D gesehen. Und, so viel sei verraten, im Sequel der Regisseure Mac Giwa und Dania Pasquini sind die Tanzszenen- gefilmt in Paris, London, Berlin und weiteren Metropolen-  noch eine Nummer spektakulärer. DigitaleLeinwand verlost zum Filmstart mit freundlicher Unterstützung von Universum Film ein grooviges Streetdance 2-Fanpaket!

Kurzinhalt: StreetDance meets Salsa: Die Kombination aus schwindelerregender Akrobatik, mitreißenden Beats und lateinamerikanischer Leidenschaft reißt alle aus den Kinosesseln – nicht nur Tanzfilm-Fans! Als der Streetdancer Ash (Falk Hentschel) bei einem StreetDance-Wettbewerb von der US-Dance-Crew Invincible öffentlich gedemütigt wird, beschließt er, die besten Tänzer der Welt zusammenzusuchen und gegen Invincible anzutreten – mit einem Dance Style, den sie nicht erwarten würden. Mit spektakulären Drehorten, einer sensationellen Fusion verschiedener Tanzstile und einem unvergleichlichen Lebensgefühl zeigt STREETDANCE 2 in 3D, wie Ash auf dem Weg zu seinem großen Ziel, dem weltweiten ‘Ultimate Dance Off’, endlich die Magie, Kraft und Leidenschaft für das Tanzen findet und sich dabei Hals über Kopf in die schöne Salsa-Tänzerin Eva (Sofia Boutella) verliebt…

DigitaleLeinwand verlost mit freundlicher Unterstützung von Universum Film ein grooviges Streetdance 2-Fanpaket! Enthalten sind

  • das original Streetdance 2- Filmplakat
  • zwei deutschlandweit einlösbare Kinogutscheine, natürlich auch für die 3D-Vorstellungen einsetzbar
  • und ein grooviger SanDisk Sansa Clip Zip mp3-Player! Der SanDisk Sansa Clip Zip ist der ideale MP3-Player für alle Musikbegeisterten, die nach einem funktionsreichen und intuitiv zu bedienenden Player zu einem günstigen Preis suchen. Der Clip Zip verfügt über eine großartige Sound-Qualität, ein 1,1-Zoll-Farb-LCD-Display, ein UKW-Radio, eine Stoppuhr und unterstützt alle gängigen Musikformate. Zudem ist der verfügbare Speicherplatz durch den eingebauten microSDHC-Kartensteckplatz erweiterbar. Weitere Infos gibt es auf der Seite von Sandisk.

Um zu gewinnen, müsst ihr einfach die Lösung der Gewinnspielfrage mit Namen, E-Mail und Postadresse über das Formular unten einreichen. Selbstverständlich werden eure Daten vertraulich behandelt und nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt. Einsendeschluss ist der 7.6.2012 um 12 Uhr. Der Gewinner wird direkt per Mail benachrichtigt.

Hier die Gewinnspielfrage: “Aus welcher Stadt stammt Streetdancer und Ash-Darsteller Falk Hentschel gebürtig?”

Rechtswege sind tanzfaul, und von daher ausgeschlossen. Ich wünsche allen viel Glück!

Bildmaterial © Universum Film · Alle Rechte vorbehalten.

Ab heute bis zum 27. Mai 2012 müssen die Filmjournalisten wieder in der Frühlingshitze Südfrankreichs arbeiten- Cannes lädt zu den 65. Internationalen Filmfestspielen. Nachdem das wichtigste A-Filmfestival (neben Berlin und Venedig) im Jahr 2009 erstmals mit Pixars OBEN in CGI und dreidimensional eröffnete, gehören 3D-Filme zum jährlichen Programm. 2012 laufen zwei 3D-Produktionen, zum einen Dario Argentos DRACULA, zum anderen Dreamworks Animationsfilm MADAGASCAR 3.

MADAGASCAR 3 – FLUCHT DURCH EUROPA (Eric Darnell, Tom McGrath, Conrad Vernon)

Für den CGI-S3D-Film ist Cannes natürlich das perfekte Setting für eine Weltpremiere, strandet das tierische Quartett mit Zebra Marty, Löwe Alex, Giraffe Melman und Nilpferddame Gloria doch im benachbarten Monte Carlo, um von dort in einer abenteuerlichen Reise durch Europa zurück in ihren geliebten New Yorker Zoo zu gelangen. Zur unerkannten Reise schließen sie sich einem Wanderzirkus an, was nicht bei allen tierischen Artisten auf Gegenliebe stößt. Das zweite Sequel der erfolgreichen Reihe in der Regie von Eric Darnell, Tom McGrath und Conrad Vernon läuft im Rahmen des Offiziellen Programms Außer Konkurrenz. Madagascar 3 startet in den deutschen 3D-Kinos am 2. Oktober 2012. Weitere Informationen gibt es auf der deutschen Filmwebseite. Zur Einstimmung hier der Trailer für euch:

Kurzinhalt: Coole Sprüche, liebenswert gestaltete Charaktere und Gags am Fließband: Ganz nach King Juliens Motto „I like to move it move it“ starten das vorlaute Zebra Marty, der eitle Löwe Alex, die hypochondrische Giraffe Melman und die divenhafte Nilpferddame Gloria erneut einen Versuch, endlich in ihren heiß geliebten New Yorker Zoo zurückzukehren. Bei ihrem Fluchtplan darf die unverzichtbare Hilfe von Julien, dem König der Lemuren und den vier Bruchpiloten Skipper, Private, Kowalski und Rico natürlich nicht fehlen! Doch unsere liebenswerten Schiffbrüchigen schaffen es gerade mal nach Monte Carlo, bevor sie prompt von Tierfängern in einem Spielcasino entdeckt werden. Wie sollen sie es nur durch ganz Europa schaffen, ohne aufzufallen? Als sie zufällig auf einen Wanderzirkus treffen, scheinen all ihre Probleme gelöst… wäre da nicht der raubeinige russische Löwe Vitali, der sich mit dem ‚plüschigen‘ Alex so gar nicht anfreunden will. Doch Marty und die restlichen Madagascar-Freunde können mit ihren einzigartigen Talenten überzeugen und kreieren gemeinsam schließlich die atemberaubendste Zirkus-Performance, die die Welt je gesehen hat… doch wird sie das der Heimat näherbringen?
Bereits MADAGASCAR und MADAGASCAR 2 aus dem Hause DreamWorks brachte so manches Kinder- und Erwachsenenherz zum Jubeln und begeisterte in Deutschland knapp 13 Millionen Zuschauer. Erneut ist Zirkusdirektor, äh, Regisseur Eric Darnell mit an Bord und sorgt mit witzigen Slapstick-Elementen und einzigartigem Humor für tierischen Spaß, der für wahres Bauchfellzucken sorgen wird. Auch die beliebten deutschen Comedy-Stars Rick Kavanian (Marty) und Bastian Pastewka (Melman) sowie der vielseitige Schauspieler Jan-Josef Liefers (Alex) leihen den verrücktesten Zootieren aller Zeiten erneut ihre einzigartigen Stimmen und die „Fanta 4″ sind als watschelnde Frackträger natürlich auch wieder mit am Start! MADAGASCAR 3: FLUCHT DURCH EUROPA entführt die Zuschauer in ein knallbuntes Animationswunderwerk und in das großartigste Abenteuer in 3D, das Europa je erlebt hat!


DRACULA 3D (Dario Argento)

Jenseits der Zensurbehörden hat der italienische Regisseur und Suspiria-Schöpfer Dario Argento viele Fans. Er gilt als prägender Schöpfer des italienischen Giallo und beeinflusste den modernen Horror- und Slasherfilm. Kunstvoll morden darf der deutsche Schauspieler Thomas Kretschmann, der die Titelfigur des wohl bekanntesten und berüchtigsten Grafen überhaupt verkörpert- DRACULA. In einer rund 10 Mio. Dollar teuren Produktion lässt er den Mythos erstmals in 3D wieder auferstehen, natürlich stereoskopisch gedreht. Als weitere Darsteller sind Marta Gastini (The Rite), Rutger Hauer (Blade Runner) und Asia Argento (Land of the Dead) bei der Produktion dabei.  Dracula 3D läuft in Cannes in der Reihe Midnight Screenings. Bisher gibt es noch keinen deutschen Verleih für Argentos Dracula, dementsprechend auch keinen Starttermin. Weitere Informationen gibt es auf der internationalen Filmwebseite und der Facebook-Fanpage.  Zur Voransicht gibt es ganz frisch einen sogenannten Verkaufsteaser, einer Mischung aus Szenen, B-Roll und kurzen O-Tönen:

Kurzinhalt: TRANSYLVANIA, 1893. One night in the woods adjacent to Passo Borgo, at the foot of the Carpazi mountains, a couple of young lovers, Tania and Milos, secretly meet. On her way home, Tania is chased and overcome by a „dark shadow“ that kills her. In those days Jonathan Harker, a young librarian, arrives at the village hired by Count Dracula, a nobleman from the area. Tania’s body mysteriously disappears from the cemetery. In the meantime Harker, before going to Count Dracula’s castle, takes the opportunity to visit Lucy Kisslinger, his wife Mina’s best friend as well as the daughter of the local mayor.

Upon arriving at the castle, Harker is greeted by Tania, brought back to life from the dead and made vampire, who tries from the very beginning to seduce him; however they are interrupted by Dracula’s entrance welcoming Harker. The following night Tania tries again to bite Harker, she is close to his neck when she is stopped by the count who gets the upper hand and it is he himself who bites Harker’s neck, however allowing him to live. The following day, weakened but still conscious Harker attempts to escape, but as soon as he is outside the castle a large wolf with a white lock assaults and savagely kills him. Meanwhile, Mina, Harker’s wife, arrives in the village and is guest for a few days at the home of her dearest friend Lucy Kisslinger, who will also be bitten and vampirized. The day after, Mina, worried about her husband, goes to Count Dracula’s castle. Their encounter makes her forget the reason for her presence there. She is completely under the count’s influence; the count had orchestrated the events leading up to their encounter; in fact Mina looks exactly like his beloved Dolinger, who died some centuries ago. Upon her return to the Kisslinger house, Mina learns of the death of her dear friend Lucy. The sequence of such strange and dramatic events summons the aid of Van Helsing, vampire expert of the techniques used to eliminate them. Van Helsing, aware of the circumstances decides to act swiftly and prepares the tools needed to combat vampires. He directs himself to the center of evil, Count Dracula’s castle. Meanwhile Dracula, in the village, kills the inhabitants who rescinded their pact, while Van Helsing, inside the castle, is able to definitively eliminate Tania. Dracula, intent on his desire to reunite with his beloved wife, leads Mina, completely hypnotized, to the castle where Van Helsing is waiting. He has decided to engage in a deadly fight with his evil foe. During the struggle Van Helsing loses his gun with the silver bullet and Mina, still under Dracula’s spell, gathers it and tries to aid Dracula, but she misses the target and involuntarily kills him. The special silver bullet transforms Dracula into ashes; but his spirit lifts the ashes into the air and uniting, they shape into a large bat with a mocking grin…

Bilder © Festival de Cannes (1),  Dreamworks  (2), Multimedia Film Production · Alle Rechte vorbehalten.

Mit der Deutschlandpremiere von MEN IN BLACK 3 lieferte Sony Pictures nicht nur ein galaktisches Ereignis ab, sondern sicherte sich auch einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde  als das größte 3D-Screening aller Zeiten.  Die stattliche Anzahl von 6819 Besuchern. darunter viele prominente Gäste, war in großer Erwartung auf den dritten Teil der Franchise und bereit, geblitzdingst zu werden. Die Vorführung übertraf den bisherigen Rekordhalter „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ mit seinem Screening in Paris um 158 Zuschauer – Rekord erreicht!

GUINNESS WORLD RECORDS ™ REKORDRICHTER Olaf Kuchenbecker bei der Übergabe der REKORD URKUNDE mit Martin Bachmann

Nachdem sich Will Smith, Josh Brolin, Nicole Scherzinger und Regisseur Barry Sonnenfeld zuvor schon auf dem 2.000 m2 großen roten Teppich über eine Stunde Zeit für ihre zahlreichen Fans genommen hatten und gutgelaunt für viele Fotos posierten, brachten sie bei der Begrüßung die ganze O2 World zum Toben.

Will Smith, Josh Brolin, Nicole Scherzinger und Regisseur Barry Sonnenfeld

Schließlich wurde der SciFi-Spaß natürlich in 3D auf die 362 Quadratmeter große und eigens für diese Premiere installierte Silberleinwand projiziert. Zum Einsatz kamen bei der Deutschlandpremiere sechs Projektoren in 4K-Auflösung (4096 × 2160 Pixel) vom Typ Sony SRX-R320. Vier der Geräte wurden für die Größe der Leinwand und eine entsprechende Lichtleistung in einem Multi-Projektor-Setup zusammengeschaltet, zwei weitere Projektoren dienten als Backup für mögliche Ausfälle. Speziell für die Premiere wurde eine Filmfassung  gemastert und lichtbestimmt, die auch offiziell von einem Mitarbeiter des Regisseurs Barry Sonnenfeld abgenommen wurde.

6.819 Zuschauer füllten die O2 World

Eine Premiere der Superlative – und für den guten Zweck: Sony Pictures und Telefónica Germany spendeten den Gesamterlös der Deutschlandpremiere von Men in Black 3 der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung. Men in Black 3 startet am 24. Mai 2012  in den deutschen 3D-Kinos.

Bilder © 2012 Sony Pictures Releasing GmbH · Alle Rechte vorbehalten.

In dieser Franchise ist noch Saft! Männer in schwarzen Anzügen und einstelligen Namenskürzeln, unter uns lebende Aliens und jede Menge Spaß beim Blitzdingsen- die SciFi-Komödien Men in Black und Men in Black 2 waren mit 7,3 und 5,1 Millionen deutschen Besuchern echte Blockbuster. Zehn Jahre nach der letzten Rettung der Erde stehen im dritten Teil Ks Leben und das Schicksal des ganzen Planeten auf dem Spiel- und bewegen Agent J zu einer – jetzt kommt der erzählerische Kniff- abenteuerlichen Zeitreise in das Jahr 1969. Diesmal dürfen wir mit Regisseur Barry Sonnenfeld der emotionalen Grundlage des ungleichen Agenten-Duos J und K auf den Grund gehen. Als zusätzlichen Schauwert ist die 215 Mio. US-Dollar teure Produktion in stereoskopischem 3D in den Kinos zu sehen.

Kurzinhalt: In MEN IN BLACK™ 3 kehren die Agenten J (WILL SMITH) und K (TOMMY LEE JONES) zurück… und zwar gerade noch rechtzeitig. Denn in den 15 Jahren, die J bereits bei den Men in Black war, hat er zwar schon so einige unerklärliche Dinge gesehen, aber nichts, nicht einmal die Aliens, macht ihn regelmäßig so perplex wie sein ironischer und wortkarger Partner. Doch als Ks Leben und das Schicksal des ganzen Planeten auf dem Spiel stehen, muss Agent J eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen, um alles wieder einzurenken. Dabei findet J heraus, dass es im Universum Geheimnisse gibt, in die K ihn nie eingeweiht hat – Geheimnisse, die sich ihm offenbaren, als er sich mit jungen Agenten K (JOSH BROLIN) zusammentut, um das Leben seines Partners, die Agentur und die Zukunft der ganzen Menschheit zu retten.

Nach einer Leinwand-Abwesenheit von drei Jahren ist Spaßvogel Will Smith erstmals wieder auf der Leinwand zu sehen. Und seine Rolle ist reifer geworden, vorbei die Zeiten des aufbrausenden Hitzkopfs, nun ist man Senior Agent. Doch sieht man Will Smith den Spaß an der Rolle des Agent J absolut an, die ist ungebrochen. Einen ebensolchen Standard setzt auch Partner Tommy Lee Jones mit seiner pointiert emotionsarmen Performance. Eigentlich eine etwas wilde Idee Josh Brolin den jungen Agent K spielen zu lassen, der ja gerade 21 Jahre jünger als Tommy Lee Jones ist. Im Film funktionierte das für mich so mittelprächtig, ich musste doch immer an beide Darsteller denken. Wobei Brolin sein Vorbild Jones nicht nur genau studiert hat, sondern Gestik, Mimik und Duktus auch genau zu imitieren weiß. Da stimmte wohl etwas mit meinem Suspension of Disbelief nicht.

Der junge Agent K (Josh Brolin) und Agent J (Will Smith) bei der Waffenausgabe

Gänzlich unerwartet trifft einen die sentimentale Komponente des Films, eine Wendung, welche die Beziehung zwischen Agent K und Agent J in ein gänzliche neues Licht rückt. Und eigentlich auch die Tür für weitere Sequels zwischen 1969 und dem ursprünglichen 1997 aufmacht. Nur bräuchte man neben Josh Brolin einen jüngeren Agent J, Zugpferd Will Smith würde damit ersetzt. Klingt nicht sehr wahrscheinlich, oder? Aber die Zeitreise optioniert vielfältige Möglichkeiten sowohl in Vergangenheit wie Zukunft, wie nicht nur BACK TO THE FUTURE belegte.
Boris the Animal- nur BORIS! – ist definitiv ein fieser Bösewicht. Mit etwas zu viel Zahnperformance spielt Komiker Jemaine Clement den Schurken überzeugend und bedrohlich in einzigartigem MakeUp. Doch bleibt mir die Motivation und damit der Charakter relativ fern. Klar, er will sich für Gefängnis und fehlende Körperteile an K rächen und den Bogloditen ermöglichen, die Erde zu erobern. Aber wollen Aliens das nicht immer? Mich hätten ein wenig Vorgeschichte und Hintergrundwissen über das an den ALIEN-Xenomorphen erinnernde Insektenviech in seiner Hand interessiert. Nicole Scherzinger hat ja einen kleinen Auftritt in der Eröffnungssequenz als ludriges Fangirl von Boris. Ich habe allerdings noch nie jemanden so offensichtlich einen Kuchen wackeln gesehen.

Liebchen Lilly überreicht Boris the Animal eine ganz besondere Geburtstagsüberraschung im lunaren Gefängnis

Im Vergleich zu seinen Vorgängern wirkte der dritte Teil auf mich zu ernst. Natürlich gibt es schnippige Onliner von Will Smith und jede Menge Augenzwinkern, doch schien mir die Leichtigkeit zu fehlen. Und gerade der erste Teil faszinierte durch seinen überdrehten Spaß. Hier versucht man nach klarem Muster alle wichtigen Elemente behutsam unterzubringen, wenn mitunter auch nur als Randnotiz wie ein Wandbild von Frank the Pug. Oder es ist ein Selbstzitat, wenn der Alien-Beobachtungsschirm nicht mehr Michael Jackson, sondern nun Lady Gaga anzeigt. Manchmal leider auch nur ein Show-Off wie bei der Verfolgung mit dem Monowheel, das zwar für einen visuellen Reiz sorgt, aber absolut austauschbar ist. Dieser wunderbare Aha-Effekt, mit dem man mit kindlicher Freude eine neue Sichtweise auf die bereits erfolgte Invasion von Alien-Flüchtlingen gewann, stellt sich im dritten Teil für mich nicht ein.

wenn es der Dienstwagen nicht mehr tut, geht es auf den Monowheels auf Verbrecherjagd

Die Stars des Films sind neben dem großartigen Bo Welchs kongenialem Productiondesign natürlich erneut die fantasievollen Außerirdischen, die mehr oder weniger erfolgreich als Menschen getarnt auf der Erde ihr (Un-) Wesen treiben. Auch im dritten Teil ist Rick Baker dafür verantwortlich, der über 100 verschiedene Aliens für den Film schuf. Mal sind es CGI-Kreaturen, mal mechanische Animatronics-Puppen, mal Schauspieler in aufwändiger Maske und Kostüm. Dabei machen nicht nur die Hauptfiguren Spaß, gerade in der MIB-Verwaltungsbehörde gibt es viele Aliens zu sehen, die durch Aktionen im Hintergrund das Drumherum erst lebendig und glaubwürdig werden lassen. Da hätte man oft gerne mehr Zeit sich umzusehen, gerade in 3D. Die Prämisse bleibt die Grenzen der Realität zu verschieben, aber stets so, dass das Gezeigte immer noch im Rahmen des Wahrscheinlichen bleibt. Auch nach dem Zeitsprung wird MIB 3 keine Retro-Orgie, die Akzente im New York des Jahres 1969 in Maske, Kostüm und Set sind detailliert und voller Einfälle. Und auch Andy Warhol mit seiner Factory ist ein Teil der gestrigen Alien-Welt, glücklicherweise eine Spur gewitzter als man naheliegend vermutet.

bei soviel Trubel blickt auch Alien Stalk Eyes von der Speisekarte hoch

Die 3D-Konvertierung von MEN IN BLACK 3 ist bis auf ein paar kleine Crosstalk-Probleme absolut sauber, kein Vergleich mehr zu den gefürchteten Konvertierungen aus den letzten Jahren. Doch leider ist die Kreativität der anderen Departments wie das Creature- oder Kostümdesign nicht auf die 3D-Gestaltung übergesprungen. Das Potential einer aufregenden 3D-Trips durch die Zeit und Raum von Erde und Universum wurde weder visuell noch dramaturgisch genutzt. Es lassen sich ein paar schwindelerregende Höhen von Wolkenkratzer und Raketentürmen erleben, ein paar wenige leichte Out of Screen-Effekte bereichern die VFX in Actionszenen.

runter kommen sie alle- Agent J (Will Smith) springt vom Empire State Buildung auf Zeitreise

Zwei gelungene Szenen bleiben dem 3D-Freund in Erinnerung, doch gehören diese eh zu den Special Effects Shots. Zum einen bricht der Bösewicht Boris das Tier aus dem Mondgefängnis aus und nähert sich dem Zuschauer bedrohlich in großen, da schwerelosen Sprüngen (und das sah deutlich besser aus als bei John Carter auf dem Mars). Zum zweiten ist die Ausführung der eigentlichen Grundidee des Sequels eine spanennde Sequenz: technisch ermöglicht durch ein handliches Zeitreise-Dings stürzt sich der Traveller, in diesem Fall Agent J vom New Yorker Empire State Building. Und landet nach einer kurzen Evolutionsgeschichte des Ortes im eingestellen Jahr 1969. Die Höhe, der Fall, die Verzerrung von Raum und von Zeit- hier stimmte der kreative Ansatz für einen aufregenden 3D-Film. Doch wie das mit Stürzen von Hochhäusern so ist- viel zu schnell landet man wieder auf dem Boden der Tatsachen.

Fazit: Ein vergnüglicher Spaß mit Liebe zu Details in bewährter Mischung. Die Fans von damals werden in den Film strömen, der Mix aus smarter Action, witzigen Sprüchen und verrückten Aliens dürfte immer noch ziehen, auch wenn wir mittlerweile reihenweise VFX im Kino gewohnt sind. Ob Will Smith weiter der Garant für Kassenrekorde ist, bleibt abzuwarten. Nächstes mal bitte in 3D gefilmt und einen genialen Stereographer an Bord holen. Dann klappt es auch mit den neuen Kassenrekorden. 🙂

Bilder © Sony Pictures · Alle Rechte vorbehalten.

An diesem Wochenende regierte wohl König Fußball das Land, trotz angemessenem Kinowetter wurden nur nur 1,2 Mio. Kinokarten verkauft. Und auf den Spitzenplätzen bleibt alles wie gehabt: Nach Besuchern werden weiter Apfelkuchenkuchen gevögelt. Das Klassentreffen wollten 235.000 Zuschauer hautnah miterleben. Die Superhelden-Convention Marvel’s The Avengers landen bei 215.000 Zuschauern aber deutlich höherem Einspiel durch die zusätzlichen 3D-Einnahmen.

Dem konnte auch der Neustart der achten gemeinsamen Zusammenarbeit von Regisseur Tim Burton und Lieblingsschauspieler Johnny Depp nichts anhaben. Der nur sehr kurzfristig promotete 70er Jahre-Vampirspaß lockte in 427 Kinos lediglich blutleere 210.000 Besucher. Das Reboot der Fernsehserie 21 Jump Street holte 120.000 Zuschauer von der Straße, Project X beschließt die Top 5 an seinem zweiten Wochenende mit weiteren 65.000 Zuschauern.

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: American Pie 4 – rund 235.000 Zuschauer/ 1,8 Mio. Euro Einspiel
  • Platz 2: Marvel’s The Avengers – rund 215.000 Zuschauer/ 2,4 Mio. Euro Einspiel
  • Platz 3: Dark Shadows- rund 210.000 Zuschauer/ 1,6 Mio. Euro Einspiel
  • Platz 4: 21 Jump Street – rund 120.000 Zuschauer
  • Platz 5: Project X – rund 65.000 Zuschauer

Bild © Disney · Alle Rechte vorbehalten.

Drei Wochen bis zur Milliarde Dollar und zum finanziell elfterfolgreichsten Film aller Zeiten – die weltweite Rekordjagd von Marvel’s The Avengers geht weiter. Am zweiten Wochenende im US-Kino erzielte der Actioner mit rund 103,2 Mio Dollar Einspiel auch das beste zweite Wochenende aller Zeiten – erstmals in der Geschichte des US-Kinos. Gesamt kommt die Superhelden-Convention im nordamerikanischen Markt bisher auf 373,2 Mio. Dollar Einspiel, morgen zieht er am bisherigen Jahresspitzenreiter „Die Tribute von Panem“ vorbei. Und The Avengers ist jeweils der schnellste Film über 100 Mio., 200 Mio., 300 Mio. und 350 Mio. Dollar. Die Erfolgsmeldungen halten an, in den Alltime Top Ten ist auch noch Luft. Eine Top 5 Platzierung scheint greifbar, vielleicht sogar ein Rang drei hinter AVATAR und TITANIC möglich. Auch wenn die Prognosen positiv ausfielen- diesen Erfolg hätte niemand erwartet.

Ach so, es gab ja noch weitere Filme am US-Boxoffice, wenn die restliche Top 5 auch nur Flatties zu bieten hat. Johnny Depp als Vampir in den 70ern in Tim Burtons „Dark Shadows“ bleibt nicht nur bleich im Gesicht, sondern auch blass an der Kinokasse. In 3755 Kinos erzielte der Film 28,8 Mio. Dollar und bleibt damit deutlich hinter den Erwartungen. Der Überraschungserfolg „Denk wie ein Mann“ fügte seinem Ergebnis weitere 6,3 Mio. Dollar hinzu, „Die Tribute von Panem“ meucheln weiter für 4,4 Mio. Dollar. Die US-Top 5 beschließt „The Lucky One“ mit einem Einspiel von 4,0 Mio. Dollar.

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Marvel’s The Avengers – rund 103,2 Mio. Dollar
  • Platz 2: „Dark Shadows“- rund 28,8 Mio. Dollar
  • Platz 3: Denk wie ein Mann – rund 6,3 Mio. Dollar
  • Platz 4: Die Tribute von Panem – rund 4,4 Mio. Dollar
  • Platz 5: The Lucky One- rund 4 Mio. Dollar

Bilder © Disney · Alle Rechte vorbehalten.

So war es nicht nur im 10 Jahrhundert: Mütter sind oft wahre Meister im Multitasking. Rund im die Uhr im Einsatz und damit beschäftigt den häuslichen Frieden aufrecht zu erhalten, die Kinder großzuziehen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Königin Elinor, Mutter einer willensstarken Tochter und dreier frecher Lausbuben, ist so eine Heldin des Alltags und muss in MERIDA – LEGENDE DER HIGHLANDS feststellen, dass der Nachwuchs sich dem elterlichen Willen manchmal einfach nicht fügen will. Und wie jede Mutter hat Königin Elinor besonders große Ziele für ihre Tochter. Nur leider hat diese ganz andere Pläne …

MERIDA – LEGENDE DER HIGHLANDS aus dem Hause Disney/Pixar läuft ab dem 2. August 2012 in 3D in den deutschen Kinos!

Die erste Pixar-Prinzessin wird ab 02. August die deutschen Kinos erobern: MERIDA – LEGENDE DER HIGHLANDS. Inszeniert von Mark Andrews (Story Supervisor „Die Unglaublichen – The Incredibles“ und „Ratatouille“) und Brenda Chapman („Der Prinz von Ägypten“) wird uns ein packendes Animationsabenteuer voll einzigartiger Charaktere, unwiderstehlichem schottischem Humor und einem unverwechselbaren Charme versprochen. Und natürlich kämpft Merida in wunderbarem 3D um ihr Schicksal.

Während der weitere große Animationsfilm-Produzent Dreamworks in seinen Werken auf der gesamten Klaviatur der stereoskopischen Möglichkeiten spielt, präsentierten die bisherigen 3D-Filme von Pixar wie Oben, Toy Story 3 und Cars 2 schöne Tiefen hinter der Leinwand, hielten sich bei Out of Screen-Effekten aber deutlich zurück. Eine künstlerische Entscheidung, geschuldet den langen Produktionszyklen der CGI-Filme?

Möglicherweise werden wir mit Merida in ungeahnte Tiefen (und Nähen) geführt. Zumindest verspricht dies das aktuelle Plakatmotiv mit der rotgelockten Merida, die mit angelegtem Bogen durch den nebelgetränkten Wald in den Highlands pirscht. Begleitet von Irrlichtern ist sie auf der Suche (oder auf der Flucht?) nach dem mystischen Bären, der bereits ihre Fährte aufgenommen hat. Deutlich sieht man auf dem Plakat die Staffelungen der sieben Tiefenebenen, die eine Bedeutung tragen. Sie liegen auf einer diagonalen Achse, die den Blick leitet.

after

Eingefangen von Meridas Gesicht, umrahmt von den auffälligen roten Locken wird der Blick zum Bildmittelpunkt geleitet- die Hand am Bogen neben dem farblich abgesetzten Armelstück am Ellenbogen des Kleides. Weiter zur zweiten Hand, die den verzierten, leicht gespannten Bogen hält. Dem Pfeil über die Spitze hinaus folgend, führt die Blickachse zum Text-Untertitel „Legende der Highlands“, sowie den ergänzenden Informationen über den Kinostart und den 3D-Hinweis. Doch die Achse führt in dieser Richtung auch in den Raum hinter den Kopf der Prinzessin, wo in keltisch anmutender Schrift ihr Name – in diesem Fall der Filmtitel – in Versalien steht, wobei die Buchstaben an ihrer Grundlinie mit dem Wald verschmelzen. Übrigens liegt, passend zur Blickachse, die Betonung im englischen Original bei der ersten Silbe auf dem Vokal E und nicht auf dem I wie bei uns oft angenommen. Und als hinterster Punkt in der Unschärfe des Waldnebels erhebt sich als Bedrohung der mystische Bär- Ziel von Meridas Suche. Und sicher für den einen oder anderen Betrachter zunächst beim Betrachten des Bildes verborgen. Und auch der Absender Disney · Pixar wird hier positioniert, scheint aber durch die Schattierung ein bisschen losgelöst davor zu schweben.

Das bisher ungelöste Filmmarketing-Problem der Bewerbung von 3D-Inhalten in 2D-Medien (jenseits eines Schrifthinweises) hat Pixar mit dem MERIDA-Plakatmotiv absolut vorbildlich gelöst. Ob der Film das  gegebene Versprechen eines ansprechend dreidimensionalen Abenteuers einlöst, erfahren wir zum Kinostart am 2. August 2012. Weitere Informationen über Disney/Pixars MERIDA gibt es auf der offiziellen Filmseite und auf Facebook.


before

Kurzinhalt: Inmitten der rauen Wildnis der schottischen Highlands träumt die talentierte Bogenschützin Merida davon, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Doch im Hause des schottischen Königs hat nur eine das Sagen – Meridas Mutter, Königin Elinor. Und die hat eine ganz klare Vorstellung davon, wie die Zukunft ihrer Tochter aussehen soll: Das aufmüpfige Mädchen mit den wilden roten Locken soll möglichst bald unter die Haube, vermählt werden mit einem der Clan-Söhne aus dem Königreich. Also lädt Elinor den klobigen Lord MacGuffin, den mürrischen Lord Macintosh und den streitsüchtigen Lord Dingwall und ihre Söhne zu Highlandgames ein. Der Sieger des Bogenschießwettkampfes soll Merida zur Frau bekommen, doch sie verlangt als Erstgeborene des Königs selbst teilnehmen zu dürfen und beleidigt durch ihren Sieg die anderen Clans.

Die Lords schäumen vor Wut. Als Merida nach einem Riesenkrach mit der Mutter voller Zorn auf ihrem Pferd in den Wald flüchtet, nehmen die Dinge ihren unheilvollen Lauf. Ein magischer Fluch fordert all ihre Kräfte und ihren Mut, wenn sie ihre Familie und ihr Königreich retten will…

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