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Zahl der Woche: soviele Deutsche nutzen Videostreaming

Jeder schaut im Netz mal Filmchen- oder doch nur die Generation Youtube? In einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., besser bekannt als BITKOM, wurde nun die Anzahl der Onlinestreamer und der Downloader ermittelt. Weiterlesen

DIE PINGUINE AUS MADAGASCAR fordern Konkurrenten zur #ALSIceBucketChallenge

Derzeit übergießen sich alle möglichen Privatpersonen und Promis mit einem Kübel kaltem Eiswasser, filmen dies und fordern ein paar Freunde heraus. Es ist Sommerloch, für einen guten Zweck und ein Social Media Hype. Jetzt springt die Filmvermarktung auf den viralen Zug der #ALSIceBucketChallenge auf, erstes Opfer sind die Pinguine aus Madagascar, denen kaltes Wasser ja nun wirklich nicht viel ausmacht… Weiterlesen

Die zehn Filme mit den besten computergenerierten visuellen Effekten – aus dem letzten Jahrhundert

Heutzutage gibt es ja kaum eine Großproduktion, die den real gefilmten Bildern nicht durch computergenerierte Bilder und Effekte eine neue Wirklichkeit verpasst. Alles vorstellbare ist möglich, die Grenzen der VFX setzen lediglich die Phantasie- und der Geldbeutel des Produzenten. Cinefix hat ihre Top Ten der besten VFX aus der Zeit vor dem revolutionärem „Matrix“ der Wachowski-Geschwister zusammengestellt. Da geht es weit zurück in die experimentellen Anfänge der VFX, ein paar sehr schöne MakingOf-Einblicke werden gewährt: Weiterlesen

RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN – Autor Andreas Steinhöfel, Regisseurin Neele Vollmar, Titelhelden Anton Petzold und Juri Winkler und Axel Prahl im Interview

Eltern, wenn ihr mit euren Kindern ins Kino geht, ist der Besuch von Neele Vollmars Verfilmung des Kinder-Bestsellers RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN beinahe eine Pflicht. Ganz im ernst, nachdem mich der sonderbare Titel in der Kinostartliste erstmal nicht einfing, war ich nach dem Screening der Fundnudel-Szene auf dem Kino-Kongress in Baden-Baden total begeistert. Ich hab mir sogleich den Roman von Andreas Steinhöfel besorgt, der mich ebenso gut unterhielt wie faszinierte. Die Geschichte spielt im wahren Leben, Steinhöfel nimmt seine Charaktere ernst, nicht obwohl, sondern gerade weil es Kinder sind. Eine schöne Geschichte über Freundschaft und Liebe, wunderbar verschrobene Charaktere, eine szenische Schreibweise mit vielen Wortschöpfungen (wie eben die Tieferschatten) machen das Kinderbuch sehr besonders. Weiterlesen

British Pathé stellt gesamtes Archiv mit 85000 historischen Filmen auf YouTube

Pathe   Bevor es in der Filmdose verrottet, hat die Britische Pathé ihr gesamtes Filmarchiv digitalisiert und neben der eigenen Webseite auch auf YouTube zur freien Ansicht zur Verfügung gestellt. Das gigantische Archiv bietet einen umfassenden Ausflug in unsere historische und Filmgeschichte und ist eine wahre Fundgrube für jeden MashUpper. Videos vom ersten Flug der Gebrüder Wright von 1903, die Tragödie der Hindenburg von 1937 (in HD!), ein rares Interview mit Lauren & Hardy von 1947- alles da und noch viel viel mehr. Das älteste Material sind wohl die Verkehrsszenen aus London Ende der 1890er Jahre: Wirklich hilfreich sind die Playlistes wie A DAY THAT SHOOK THE WORLDCELEBRITY: THE GOLDEN ERA, WEIRD NEWSREELS oder ANIMALS: THE CUTE, THE BIZARRE & THE EXTRAORDINARY, womit Pathé belegt, dass Cat Content schon immer ging und kein YouTube-Phänomen ist. In diesem Sinne: ich wünsche euch gute Unterhaltung!

YouTube Spaces – YouTube stellt Videomachern professionelles Filmstudio kostenlos zur Verfügung

Manchmal muss es eben professionell sein. Zwar besitzt heute über Digitalkameras und Smartphones jeder die Möglichkeit immer und überall Fotos zu schießen, doch ersetzt die handwerkliche Perfektion kein Instagram-Filter. Wenn es um wichtige Dinge im Leben geht- Bewerbungsbilder, bleibende Familienfotos oder auch einmalige Events wie Hochzeiten- sucht man gerne den Profi auf, der das Geschick und die entsprechende technische Ausrüstung mitbringt. Ich hatte neulich professionellen Bedarf für Business-Bilder und ein kompetentes Fotostudio aus Berlin war zum Glück schnell gefunden. Passte alles: gemütliche Örtlichkeit, professionelles Team, überzeugende Fotos.

Kamera 1

Zugegeben war ich ein bisschen neidisch auf die technische Ausstattung, und das betraf nicht nur den Megapixel-Boliden der Kamera. Das Studio war mit einem neutralen Studiohintergrund eingerichtet, der mit seiner Hohlkehle nahtlos von der Decke über den Boden führt. Gutes Licht war vorhanden, auf Stativen verstellbare Softboxen bot Tageslichtqualitäten eben dort, wo man es braucht. Was könnte man damit alles anstellen, wenn man solches Equipment auch zu Hause hätte? Da könnte man vielleicht doch ins Video-Geschäft jenseits des üblichen Bloggens einsteigen…

Lottotraum Blogger-Studio

Mit einem Freund diskutierte ich neulich, wie wir den dicken Lotto-Jackpot von 57 Mio. Euro im Gewinnfall verprassen würden. Weil wir beide so bescheidene Menschen sind, überboten wir uns natürlich in der Gemeinnützigkeit: ne Party und eine Weltreise muss schon drin sein, aber sonst galt es eher die Familie abzusichern, Freunden mal aus der Klemme zu helfen, sinnvolle Projekte vom Kinderhospiz bis zu Umweltorganisationen zu unterstützen. Da kann keiner was gegen sagen. Und dann kam ich mit meiner Idee des Bloggerstudios. Wie großartig wäre es, irgendwo in der Stadt ein kleines Büro für Blogger zur Verfügung zu stellen?

Fotostudio

Voll ausgestattet mit Rechner-Arbeitsplätzen, einem kleinen Tonstudio für Podcasts, mit verfügbarem Material von Audiorekorder bis Videokamera. Eine Greenscreen-Wand zum Auskeyen für Videos. Zeug das funktioniert und benutzbar ist. Ein kleines gemütliches Kino oder ein großes 3D-Heimkino sorgt für Abwechslung und Sichtungsmöglichkeiten. Und im besten Fall bietet das Studio noch eine angeschlossene Wohnung für den Besuch von Konferenzen, Filmpremieren und Junkets. Da könnten sich dann die befreundeten Blogger nach Bedarf einmieten, im Konferenzraum werden neue Ideen ausgeklügelt und Formate für die Blogosphäre diskutiert. Purer Idealismus, würde nur ausgenutzt, die Technik geklaut oder zerstört, die Minibar leer gesoffen – das waren die Gegenargumente meines Freundes. Mag sein. Aber geil wäre ein solches Blogger-Studio dennoch.

weltweite YouTube Spaces

Insofern staunte ich nicht schlecht, als ich gestern auf t3n den Artikel über den YouTube Space in Los Angeles las. Nur ein Stückchen von den großen Filmstudios von MGM, Universal und Paramount Pictures hat Google ein Studio in einem alten Flugzeughangar eingerichtet, dass von jedem YouTuber mit einer Reichweite von mindestens 10.000 Abonnenten genutzt werden kann- kostenfrei! Die mögliche Nutzungsdauer ist gestaffelt nach der Zahl der Abonnenten – für 10.000 Abonnenten gibt es einen Tag, ab 100.000 drei Tage und für Youtuber mit einer Million Follower stehen sechs Tage Aufenthalt im YouTube Space pro Monat zur Verfügung. YouTube hat verstanden, dass sie die Plattform sind und die geldbringenden Inhalte eben vom Publikum selbst produziert werden- Web 2.0 at its best.

Studios, Kameras (Spiegelreflex, REDs, GoPros) und Linsen, Scheinwerfer, Mikrofone, Anzüge für Motion Capturing- alles im Tech Cage vorhanden. Sogar Kostüme und Requisiten kann man sich aus einem Fundus ausleihen. Für die Nachbearbeitung stehen Schnittplätze und schalldichte Kabinen für Tonaufnahmen zur Verfügung. Das voll ausgestattete Kino mit 4K-Projektor und 7.1- Surroundsound gibt es auch. Nur für Katzencontent und abgedrehte Vlogger? Mitnichten, YouTube nutzt die Studios auch für eigene Livestream-Events wie hier mit One Direction:

Den YouTube Space gibt es mittlerweile nicht nur in Los Angeles, sondern auch in London, Tokyo und New York. Da möchte man doch fast betteln: bitte, bitte – was ist mit Berlin? Einen alten Hangar haben wir auf dem Flughafen Tempelhof auch, daran soll es nicht scheitern. Aber vermutlich hat Google nach der Verpixelungsorgie auf Streetview erstmal die Nase voll von Germany. Ich such mal meinen Lottoschein…

Bilder ©  Infomastern und TenSafeFrogs (CC BY 2.0)

86. Academy Awards: 37 Jahre Visual Effects- Geschichte in 5 Minuten

Heute Abend werden die 86. Academy Awards in Hollywood verliehen, besser bekannt als Oscars. Nicht alle Kategorien werden seit Beginn an vergeben, manche Techniken in der Filmgeschichte haben sich ja erst entwickelt. Hier ein kurzer Einblick in die Geschichte des Oscars für die Besten visuellen Effekte.

The Oscars-Logo

In der Geschichte der Oscars wurde erstmals ein Preis für die Best Engineering Effects an das Weltkriegsdrama „Wings“ vergeben, 1939 als Special Award für „Spawn of the North“. Von 1939 bis 1962 verlieh man den Special EffectPreis als Spezialkategorie für die Kombination von Sound Effects und Visual Effects,  unter anderem an Klassiker wie „Mighty Joe Young“ (1949), „The War of the Worlds“ (1953), „The Ten Commandments“ (1956) oder „Ben Hur“ (1959). Im Jahr 1964 splittete man die Kategorien auf, der Preis honoriert fortan allein die beste visuelle Arbeit, der Name der verliehenen Kategorie wurde in Best Special Visual Effects umbenannt. „Mary Poppins“ war vor 50 Jahren der erste Gewinner, 1968 erhielt Stanley Kubrick seinen einzigen Oscar für „2001- Odyssee im Weltall“.

Startend mit der 45. Academy Award-Verleihung vergab man von 1972 bis 1976 schließlich wieder „nur“ einen Special Achievement Academy Award.

Mary Poppins

Für ihre Arbeit an der Disney Produktion MARY POPPINS wurden 1964 Peter Ellenshaw, Eustace Lycett und Hamilton Luske für die Special Visual Effects ausgezeichnet

Schließlich wurde im Jahr 1977 der Preis als Best Visual Effects als offizielle Kategorie bei den Oscars neu aufgelegt, wenn aufgrund des Reglements bis 1995 der Preis auch außerhalb in Form eines Special Achievement Academy Award verliehen werden konnte. Ihr seht- so ganz einfach tat man sich mit dem Gewerk der Visuellen Effekte nicht. Im Jahr 1977 begann auch der Siegeszug des Special Effect Artist Dennis Muren, der den Rekord mit 15 Nominierungen und acht Auszeichnungen für die Besten visuellen Effekte hält. Als Mitarbeiter von George Lucas in der kleinen Schmiede ILM brachte er mit seinem Schaffen seit „Star Wars“ das Publikum immer wieder zum Staunen.

Und genau hier setzt das Video ein, dass Nelson Carvajal zusammengestellt hat. Alle Gewinner der modernen Oscar-Kategorie Best Visual Effects seit 1977 in unter 5 Minuten. Lasst euch nochmals von „Star Wars“, „Alien“, „Raisers of the Lost Ark“, „Terminator 2: Judgement Day“, „Jurassic Park“ und vielen weiteren Effektkunstwerken verzaubern. Wer heute Abend für das Filmjahr 2013 ausgezeichnet wird- „Gravity“, „Der Hobbit-Smaugs Einöde“, „Iron Man 3“, „The Lone Ranger“ oder „Star Trek Into Darkness“- steht bisher nur im versiegelten Umschlag, meinen Tipp könnt ihr aber in meiner Oscar-Prognose nachlesen. 

Das waren 5 Minuten Effektgeschichte in Text, jetzt folgen 37 Jahre Visual Effects- Geschichte im 5 Minuten-Clip. Viel Spaß!

Bilder © AMPAS,  The Walt Disney Company · Alle Rechte vorbehalten.

Biography Channel zeigt TV-Phänomen DUCK DYNASTY ent-lich auch in Deutschland [Sponsored Video]

Vor diesen Bärten nimmt jede Ente Reißaus. Wenn Patriarch Phil Robertson mit seinem ZZ Top-Gedenkbart in Tarnkleidung aus dem Sumpf auftaucht, wirken die Schrottplatz-Verwerter Ludolf wie Kleingarten-Spießer. DUCK DYNASTY heißt das rekordebrechende TV-Phänomen um die Südstaatenfamilie Robertson, dass der BIOGRAPHY CHANNEL jetzt nach Deutschland bringt. Ab dem 20. Januar 2014 sind die Folgen der ersten Staffel jeden Montag ab 22 Uhr auf Bio. zu sehen. Und wenn die Robertsons auftauchen, tauchen die Enten besser ab…

Rednecks, ‚Murica und der American Dream

Mit der Ententröte zum millionenschweren Firmenimperium – das sind die Geschichten des amerikanischen Traums, die für viele von uns unglaublich bleiben. Als Phil Robertson, mit seiner Erfindung der Duck Calls seine eigene Marke Duck Commander gründet, dürfte auch ihm noch unklar gewesen sein, dass er zum Selfmade-Millionär und gemeinsam mit seiner Familie eines Tages zum TV-Phänomen werden. Dabei hasst er allen technologischen Fortschritt, besitzt weder Handy noch Computer. Das wichtigste im Leben – neben seiner Angetrauten Miss Kay – ist die Entenjagd, dafür hat er in den 1960er Jahren sogar eine Karriere als Footballspieler in der NFL geschmissen. Phils Glück sind Streifzüge durch Louisianas sumpfige Wildnis, ein perfekter Lockruf und ein sauber erlegter Entenvogel. Damit die Familie nicht zu verdammten Yuppies wird, müssen die eben mit auf Entenjagd. Wer kann dem Argument eines Jagdgewehrs schon widerstehen?

Duck Dynasty -Meet the Robertsons

Duck Dynasty ab dem 20.1.2014 im Biography-Channel

Im US-TV ist die Serie bereits ein gigantischer Erfolg – zum US-Start der mittlerweile vierten Staffel im August dieses Jahres schalteten insgesamt 11,8 Millionen Menschen Duck Dynasty ein und machten die Sendung zum meistgesehenen nicht fiktionalen Programm in der Geschichte des amerikanischen Kabelfernsehens. Zum Deutschlandstart am Montag, den 20.1.2014 läuft exklusiv auf dem Biography Channel die erste Folge der ersten Staffel der Duck Dynasty mit dem Titel „Family Funny Business“. Darin planen die Robertson- Jungs den Bau eines neuen luxuriösen Unterstands für Phil. Unterdessen verkaufen Miss Kay und die Frauen die wertvollsten Besitztümer ihrer Männer auf einem Flohmarkt, die darüber gar nicht lachen können. Da ist Ärger vorprogrammiert…

Den Biography Channel – der einzige Sender, in dem es ausschließlich um Menschen und deren Leben und Erlebnisse geht- gibt es via Satellit auf Sky, über die Kabelanbieter, per IP-TV wie Telekom Entertain oder bei Vodafone im Doku-Paket oder als Video on Demand-Paket bei Maxdome oder im Eutelsat KabelKiosk.

Weitere Informationen über Duck Dynasty gibt es auf der offiziellen Website, wobei die heißen Updates alle via Facebook-Fanpage zu haben sind. Und mit etwas Glück könnt ihr euch in diesem Gewinnspiel – nein, keine Ententröte- sondern eins von drei Samsung Galaxy Smartphones im Duck Dynasty – Look schießen.

Waidmannsheil!

Duck Dynasty - Serie - Plakat

Bilder © Biography Channel · Alle Rechte vorbehalten.

[Hinweis: Biography Channel unterstützt DigitaleLeinwand mit diesem Sponsored Video]

Prankvertising-Hit CARRIE- sechs Erfolgsfaktoren für virale Videos [Verlosung]

Horrorfilm-Pranks – also gruselige Streiche zur Bewerbung von schaurigen Filmen- erfreuen sich schon länger großer Beliebtheit (die besten fünf habe ich euch hier zusammen gestellt). Zum aktuell erfolgreichsten Viral Video ist der Telekinetic Coffe-Shop Surprise – Prank avanciert, der zum Promotion des Remakes des Horrorfilm-Klassikers CARRIE inszeniert wurde. Zum heutigen deutschen Filmstart von Carrie werfen wir noch mal einen Blick auf die Erfolgsfaktoren für virale Videos. Als kleines Goodie verlost DigitaleLeinwand mit freundlicher Unterstützung von Sony Pictures zwei Carrie-Fanpakete. Mit den Freikarten könnt ihr dann direkt überprüfen,ob sich der Aufwand gelohnt hat. Weitere Informationen über das Horrorfilm-Remake nach dem Buch von Stephen King gibt es auf der offiziellen Filmwebseite, auf der ihr auch eure telekinetischen Kräfte testen könnt.

Carrie- Szenenbild 2

Julianne Moore als Margaret White versucht ihre Tochter Carrie (Chloë Grace Moretz) vor der feindseligen Öffentlichkeit- und ihren Mitschülern-  zu beschützen

Was ein Video zum Viralhit braucht

Jeder im Online-Markting kennt die Situation, wenn ein Kunde ein Video schickt und fordert, dass man es im Internet viral veröffentlicht. Man wünscht sich eine weite und schnelle Verbreitung mit hohem Engagement des Publikums, aber eben mit geringsten Kosten. Leider sind dann diese Videos oft mit der gleichen Unwissenheit gestraft, so dass sie statt zum Youtube-Hit zu avancieren irgendwo auf einer Webseite verkümmern.

Wie man mit einem Werbe-Webvideo die Aufmerksamkeit auf sich zieht, hat in den letzten Wochen hervorragend der Clip „Telekinetic Coffe-Shop Surprise“ gezeigt, einem filmorientierten Streich, auch Prank genannt. Als neue Kofferwort-Schöpfung nennt man diese Form auch „“prankvertising“. Zur Promotion des US-Filmstarts des Horror-Remakes von CARRIE wurde in New York ein Cafe technisch umgebaut, die Reaktionen der Gäste mit versteckter Kamera gefilmt. Nach dem Aufreger-Stimulus jagt eine junge Frau den versehentlichen Anrempler die Wand hoch, Stühle und Tische bewegen sich, Bilder fallen von der Wand, Bücher aus dem Regal. Dabei folgt man den schematischen Stufen der Entdeckung der Kraft aus der Carrie-Geschichte: das anfängliche Einsetzen der Telekinese aus Schreck und Wut, das Überprüfen der Macht und die entsetzte Erkenntnis (die komplette apokalyptische Zerstörung des Coffeshops bleibt aber aus….). Die vermittelte Botschaft, die wir spätestens seit der TV-Serie Heroes oder dem Film Chronicles kennen: es gibt noch mehr Freaks da draußen wie mich. Hinter der Aktion steckt die Viral Video Marketing Agentur Thinkmodo, die natürlich auf den viralen Effekt des Videos setzen. So sieht das Ergebnis aus:

Innerhalb von 20 Tagen hat der Clip über 44 Millionen Abrufe auf Youtube gebracht (deutlich mehr als Kinobesucher). Das Konzept von Unterhaltung und Schadenfreude, dass sich in der Erzählung passgenau zum vermittelten Inhalt verhält führte zum größten viralen Erfolg seit langem. Im Viral-Video-Ranking der AOL-Networks-Tochter Be On schafft es der Clip auf einen Score von 9,7. Spannend sind die definierten Kriterien für diesen Score, der nicht einen Aspekt wie die View-Anzahl berücksichtigt, sondern sechs Kennwerte formuliert, aus denen sich auch der PR-Effekt eines Videos ergibt. Wenn sich Filmemacher und Marketingverantwortliche über diese sechs Punkte Gedanken machen, steigt zumindest die Chance auf einen künftigen viralen Hit. Dsas „Viral“ nicht mit „Kostenlos“ gleichzusetzen ist, betont Simon Frank, Director Sales und Business Development von Be On deutlich, bis zu 500.000 Euro kann es kosten einen erfolgreichen Clip auszuliefern.

Diese sechs Kriterien wurden für die Qualität eines viralen Videos definiert:

  • Instant Attraction – Kann der Film die Zuschauer schon in den ersten 10 bis 15 Sekunden neugierig machen? Die Belohnung muss schnell erfolgen oder hinterher klar erläutert werden, der Nutzer will keine Zeit verschwenden.
  • Audience Retention – Hat der Film das gewisse Etwas,  dass ihn sowohl für Nutzer wie Webmaster interessant werden lässt, beispielsweise einen Prominenten, einen hervorragenden Soundtrack, exklusives Material, Sex Appeal oder einen bestechenden Titel?
  • Storytelling – Es muss interessant sein, etwas dass der Nutzer in diesem Segment zuvor noch nie oder nicht in dieser Qualität sah. Storytelling betrifft auch den Fluss der Geschichte und das kreative Konzept dahinter.
  • Shareability – Der Inhalt muss ein Meme enthalten. Inhalte, die wichtige Personen oder Themen des kulturellen Kontextes aufgreifen werden eher geteilt und diskutiert. Bezieht sich der Inhalt auf etwas, über dass die Leute bereits reden? Außerdem muss die Ausführung ein Format und eine Tonalität besitzen, die man gerne teilen möchte.
  • Production – Bezieht sich auf das Video-Layout, die Authentizität, den Produktionswert und den Gesamtablauf des Videos. Macht es Spaß, das Video anzusehen, ruft es emotionale Reaktionen bei der Zielgruppe hervor? Oder einfacher gesagt: herrscht eine Konsistenz zwischen Layout und Geschichte?
  • Overall campaign – Der Reise des Nutzers und die Tiefe einer Kampagne besitzt großen Einfluss auf die Verbundenheit und für das „organic media“. Existieren viele Inhalts-Stückchen auf vielen Kanälen?
Carrie- Szenenbild 1

Die Prom-Night eskaliert- ebenso wie Carries übernatürliche Kräfte.

CARRIE – von Stephen King über Brian de Palma bis Kimberly Pierce

Damals, als man selber im jugendlichen Heranreifen die Literatur entdeckte, die einem die Eltern vorenthielten, gab es keinen Weg um die Literatur von Stephen King. Neben The Shining, Cujo, ES, Christine oder den unter Richard Bachmann-Pseudonym veröffentlichten Todesmarsch oder Menschenjagd erinnert man natürlich auch den Literaturerstling des dunklen Schreibers aus dem Jahr 1974: Carrie. Bereits zwei Jahre später kam die verstörende Filmadaption von Brian De Palma mit Sissy Spacek und John Travolta unter dem Titel “Carrie – Des Satans jüngste Tochter” in die Kinos. Sowohl das Buch wie der Film mit seinen Themen des religiösen Fanatismus und der aufkeimenden, zu entdeckenden Kraft der zerstörerischen Telekinese wurden international erfolgreich, 1988 entstand mit Carrie- The Musical sogar die erste Broadway Musical Adaption eines Stephen King-Romans.

2013 ist es Zeit für ein Remake mit einem frischen Eimer Schweineblut und vor allem mit heutigen Gesichtern, diesmal mit Julianne Moore als fanatische Mutter und Chloë Grace Moretz als Titelfigur Carrie,  inszeniert mit weiblicher Note von Regisseurin Kimberly Pierce.

Kurzinhalt: Freude kennt die schüchterne Carrie (CHLOË GRACE MORETZ) kaum. In der Highschool hänseln und mobben ihre Mitschüler sie auf übelste Weise, zuhause macht die fanatisch-religiöse Mutter dem Teenager das Leben zur Hölle. Carrie entwickelt telekinetische Kräfte, die immer stärker werden, je mehr Demütigungen sie erdulden muss. Als sie auf dem Abschlussball Opfer einer besonders schlimmen Attacke wird, endet das Fest in einer Katastrophe…

Verlosung

DigitaleLeinwand verlost zum Filmstart mit freundlicher Unterstützung von Sony Pictures zwei Carrie-Fanpakete! Enthalten sind jeweils:

  • zwei deutschlandweit einlösbare Freikarten für Carrie
  • eine Blu-ray der Filmvorlage von Brian de Palma mit Sissy Spacek und John Travolta

Gewinne Carrie

Um zu gewinnen, müsst ihr einfach die Lösung der Gewinnspielfrage mit Namen, E-Mail und Postadresse über das Formular unten einreichen. Selbstverständlich werden eure Daten vertraulich behandelt und nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt. Einsendeschluss ist der 13.12.2013 um 12 Uhr. Die Gewinner werden direkt per Mail benachrichtigt.

Hier die Gewinnspielfrage: “Welcher Film mit Chloë Grace Moretz wurde mit fünf Oscars aka Academy Awards ausgezeichnet?”

Rechtswege sind große Schmutzkissen und von daher ausgeschlossen. Ich wünsche allen viel Glück!

 

Carrie- Hauptplakat

Bilder © Sony Pictures · Alle Rechte vorbehalten.

Filmklassiker auf dem Football-Feld- noch mehr Musikeranimation der Ohio State University Marching Band

Neulich begeisterte mich schon das Video wo die Ohio State University Marching Band einen Tribute an Michael Jackson lieferte. Das Besondere: sie spielen nicht nur die Songs, jeder Musiker agiert auch als Pixel auf dem Football-Spielfeld, um in einer cleveren Choreographie passende Bilder und Animationen zum Song zu liefern. Frisch nachgelegt haben sie einen neuen großartigen Clip, in dem sich die Marching Band der Filmmusik von Hollywood-Blockbustern annimmt.

Ohio State Marching Band- Movies

Charmant widmet man sich Superman im Kampf gegen riesige Gegner, dem Herrn der Ringe, Harry Potter beim Qudditch oder dem T-Rex aus Jurassic Park, der natürlich auch einen Spieler kopfüber verspeisen darf. Im Pirates of the Caribbean-Finale formieren sich die Musiker zu Piratenschiffen, die sich- geflaggt mit dem jeweiligen Football-Team des Spiels- ein explosives Duell liefern.

Wow, ich mag nicht nur die Idee, auch die Umsetzung ist absolut charmant. Da muss ich wohl auf meine alten Tage doch noch ein Instrument lernen…