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Verblüffendes VFX-Reel aus THE GREAT GATSBY

1500 Effektshots. Dabei gibt es in The Great Gatsby weder fliegende Superhelden, noch invadierende Außerirdische, nicht mal gigantische Monster auf dem Weg der Zerstörung. Dafür mit Baz Luhrmann einen Regisseur mit einem Faible für überbordende Ausstattung, God’s Eye View-Shots mit irren Kran- und Kamerafahrten und Szenerien im Format larger than life.

Chris Godfrey, VFX supervisor des Films, hat in einem Reel seine Arbeit mit Vergleichszenen mit und ohne Effektlayer zusammengestellt. Wie er selber anmerkt, handelt es sich dabei nur um einen kleinen Ausschnitt von der Firma Animal Logic, Godfrey hat auch Shots für Rising Sun, Iloura, ILM, Prime Focus und Method Vancouver geliefert, insgesamt war er an 400 Effektshots beteiligt- nur ein Teil der gesamten Arbeit von 1500 Effektshots an Gatsby. Wer den Film im Kino gesehen hat, weiß oder ahnt oft, dass sein Auge betrogen wird. Zum einen sind manche Effekte nicht völlig photoreal und damit erkenntlich. Zum anderen sagt der Verstand, das diese bildgewaltigen überbordenden Tableaus des pulsierenden New Yorks niemals hätten gebaut werden können oder solch abstruse Zoom-Kamerafahrten in die extreme Totale vom Einzelfenster bis zum Stahlarbeiter auf der entfernten Wolkenkratzer-Baustelle filmisch nicht In Camera umzusetzen sind.

Was im Grossen Gatsby – passend zur Thematik des Films- Schein und was Sein ist, offenbart dieses Reel von Chris Godfrey, dass doch an einigen Stellen staunen lässt, wie sehr der Film auf der grünen Wiese (reales Gras und als Greenscreen) entstand.

The Great Gatsby VFX from Chris Godfrey on Vimeo.

Der Grosse Gatsby (Baz Luhrman)

Der Grosse Gatsby - Logo

Der australische Ausstattungsbombast Baz Luhrmann widmet sich mit der Romanverfilmung von Fitzgeralds Romanklassiker einem uramerikanischen Stoff. Und bringt den GROSSEN GATSBY in ein opulentes neues Gewand. Und sorgt nicht nur musikalisch für Brüche, wenn er den verlotterten Jazz der 20er durch Jay-Z, Jack White und Lana Del Rey ersetzt. Nativ in 3D auf der RED Epic geschossen, erzählt der Raum von Distanzen und Nähen und zieht einen in unweigerlich in das wilde Partyleben des Lebemanns- definitiv einer der besten 3D-Film des ersten Kino-Halbjahres 2013.

Der Grosse Gatsby startet nach seiner Weltpremiere als Eröffnungsfilm der diesjährigen Filmfestspiele von Cannes am 16.05.2013  in den deutschen 3D-Kinos, in ausgewählten Kinos auch in 2D. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Film-Webseite und auf der Facebook-Fanpage.

Die Grosse Gatsby-Bildergalerie:

Kurzinhalt: „Der Große Gatsby“ erzählt von dem (Fitzgerald selbst nachempfundenen) hoffnungsvollen Nachwuchsautor Nick Carraway (Tobey Maguire): Er kommt im Frühjahr 1922 aus dem Mittelwesten nach New York City, das von lockeren Moralvorstellungen, Jazz-Glamour, mächtigen Alkoholschmugglern und ins Astronomische steigenden Aktien geprägt wird. Auf seiner Suche nach dem amerikanischen Traum wird Nick der Nachbar des geheimnisvollen, rauschende Feste feiernden Millionärs Jay Gatsby (Leonardo DiCaprio). Auf der anderen Seite der Bucht wohnt seine Cousine Daisy (Carey Mulligan) mit ihrem Mann, dem blaublütigen Frauenhelden Tom Buchanan (Joel Edgerton). So erlebt Nick die faszinierende Welt der oberen Zehntausend und lernt ihre Illusionen, Romanzen und Täuschungsmanöver kennen. Von außen und von innen beobachtet Nick diese Welt, die ihn zu der Geschichte einer unmöglichen Liebe, unzerstörbarer Träume und eines tragischen Autounfalls inspiriert — womit er auch uns, unserer Gegenwart und unseren aktuellen Problemen den Spiegel vorhält.

Der deutsche Grosse Gatsby-Trailer: 

Das Grosse Gatsby-Hauptplakat:

Der Grosse Gatsby - Plakat

Bilder © Warner Bros. · Alle Rechte vorbehalten.

 

Baz Luhrman lässt die goldenen 20er Jahre auferstehen – Trailer und Teaserplakat für THE GREAT GATSBY 3D veröffentlicht

Ein amerikanischer Traum in 3D. Baz Luhrmann ist nicht erst seit Romeo und Julia und Moulin Rouge bekannt für pompöses Ausstattungskino. Nun widmet er sich mit seinem aktuellen Film den Roaring Twenties und der Literaturverfilmung der Novelle von F. Scott Fitzgerald THE GREAT GATSBY. Und nicht nur die Ausstattung ist fantastisch, auch der Cast sorgt für Glamour: Leonardo DiCaprio ist als Millionär und Lebemann Jay Gatsby zu sehen, Ex-Spidy Tobey Maguire als Autor Nick Carraway und Rehauge Carey Mulligan als Liebe des Lebens Daisy. Wie pompös das Drama verfilmt wurde, lässt der brandheiß veröffentlichte Trailer ahnen. Und es wäre nicht Baz, wenn dabei nicht Konventionen fielen- angefangen mit der Musik zum Soundtrack, die im Trailer schon mal keinen Jazz bietet. Wie modern die Adaption wird (ähnlich wie die popmodern transportierte Romeo und Julia-Adaption), ist noch unter Verschluss.

Und vor allem das Herz der 3D-Freunde hüpfen- wenn es Luhrmann nicht total verbockt hat (und davon bin ich überzeugt), erwartet uns ein fantastischer 3D-Film, der neue Maßstäbe setzen könnte. Der deutsche Kinostart wurde aus dem Weihnachtsgedränge heraus auf den 10. Januar 2013 verschoben.

Seufz, ich wünschte Baz Luhrmann hätte bereits den großartigen Moulin Rouge stereoskopisch gefilmt…

Aber seht selbst: hier der erste Trailer zu The Great Gatsby:

Kurzinhalt: „The Great Gatsby“ erzählt von dem (Fitzgerald selbst nachempfundenen) hoffnungsvollen Nachwuchsautor Nick Carraway: Er kommt im Frühjahr 1922 aus dem Mittelwesten nach New York City, das von lockeren Moralvorstellungen, Jazz-Glamour und mächtigen Alkoholschmugglern geprägt wird. Auf seiner Suche nach dem amerikanischen Traum wird Nick der Nachbar des geheimnisvollen, rauschende Feste feiernden Millionärs Jay Gatsby. Auf der anderen Seite der Bucht wohnt seine Cousine Daisy mit ihrem Mann, dem blaublütigen Frauenhelden Tom Buchanan. So erlebt Nick die faszinierende Welt der oberen Zehntausend und lernt ihre Illusionen, Romanzen und Täuschungsmanöver kennen.

Frisch veröffentlicht gibt es auch das erste Teaserplakat für The Great Gatsby im goldenen Art Deco- Design: