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ParaNorman (Sam Fell, Chris Butler)

Mamaaa, dürfen wir ins Kino?
Was wollt ihr denn sehen?
Eine ZomCom.
Dann ist es okay, ich dachte irgendwas mit Monstern…

Ein Kinderfilm über Zombies? Klingt ungewöhnlich, genau wie das Talent des 11jährigen Titelhelden Norman mit den Verstorbenen zu sprechen. Und doch präsentiert uns Laika mit ihrem neuen Stopmotion-Animationsfilm-Highlight einen vergnüglichen Familienfilm mit frechen Figuren und charmantem Grusel. Laika erweckte schon Tim Burtons „Corpse Bride“ zum Leben und faszinierte mit Neil Gaimans Coraline in der Regie von Henry Selick. Mit der wunderbar außergewöhnlichen Coraline war erstmals Stopmotion in 3D auf der großen Leinwand in Spielfilmlänge zu bewundern. Nun hauchen die Regisseure Sam Fell und Chris Butler in dieser Technik ParaNorman Leben ein, und nicht nur ihm, sogar den Untoten. Neben einer vergnüglichen Schauder-Geschichte über das Missverstehen erwartet große wie kleine Filmfans ein liebevoll detaillierter und technisch überragender Stopmotion-Film, wie man ihn noch nie im Kino sehen konnte.

ParaNorman startet am 23.8.2012 in den deutschen 3D-Kinos, in ausgewählten Kinos auch in 2D. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Film-Webseite und auf der Facebook-Fanpage.

Die ParaNorman- Bildergalerie:

Kurzinhalt: Norman ist nicht nur ein von seinem Umfeld missverstandener Außenseiter, sondern hat auch eine Gabe, die ihn von allen anderen Kindern unterscheidet. Denn der Junge kann mit den Toten sprechen. Seine ungewöhnlichen Fähigkeiten erweisen sich als ausgesprochen nützlich, als Normans Heimatstädtchen eines Tages von Zombies belagert wird. Beim Versuch, sein Zuhause und seine Familie von einem Jahrhunderte alten Fluch zu befreien, bekommt der junge Geisterflüsterer es allerdings nicht nur mit Zombies, sondern auch mit Gespenstern, Hexen und nicht zuletzt nerv tötenden Erwachsenen zu tun. Bald scheint sein paranormales Können an übernatürliche Grenzen zu stoßen…

Der deutsche ParaNorman- Trailer:

Das ParaNorman- Hauptplakat:

Bilder © Universal· Alle Rechte vorbehalten.

Coraline (Henry Selick)

Coraline ist das neue Werk von Regisseur Henry Selick, den Stopmotion-Fans von Filmen wie The Nightmare before Christmas oder James und der Riesenpfirsich her kennen.
Basierend auf den Bestsellern von Neil Gaiman erschafft Selick das erste in 3D gefilmte Stopmotion-Kinoabenteuer. Schon bei den ersten Bildern denkt man unweigerlich an den Stil von Tim Burton, der zwar nichts mit diesem Film zu tun hat, aber den märchenhaften und dabei unheimlichen Stil trägt auch dieser Film.

Coraline zieht mit ihren vielbeschäftigten Eltern in ein neues Haus – die Pink Palace Apartments. Dort findet sie eine geheime Tür zu einer Parallelwelt, in der alles viel unterhaltsamer und freudiger ist. Auch ihre Eltern befinden sich dort, allerdings haben sie auf einmal merkwürdige Knopfaugen- es sind ihre Doppelgänger. Und sie versuchen ihre Tochter auf dieser Seite der Parallelwelt zu behalten. Wird Coraline sich befreien und in ihre wirkliche Welt zurückkehren können?

Bei Stopmotion-Filmen denkt man aufgrund des Puppentricks oft an Kinderfilme. Coraline ist aber definitiv nur etwas für große Kinder und Erwachsene, die aber sicherlich ihren Spaß an dem Film haben werden.
In den USA läuft der Film bereits erfolgreich und von den Kritikern gelobt, in Deutschland läuft der Film ab dem 30.Juli 2009. Und natürlich in ausgewählten Kinos als stereoskopische RealD-Fassung.

Weitere Infos auf den (unterschiedlichen und ladeintensiven) Filmwebseiten auf Deutsch oder Englisch.