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Wimbledon live in 3D in den Kinos – UCI übertragt stereoskopisches Grand-Slam- Tennisturnier

Alternativer Content im Kino- und das natürlich in S3D. Für Freunde des weißen Sports präsentiert UCI KINOWELT Tennis in einer neuen Dimension. Das älteste und berühmteste Tennisturnier der Welt erobert die Kinoleinwand und lässt die spannendsten Duelle auf dem „heiligen Rasen“ erwarten. Eingefangen in spektakulärem 3D wird Wimbledon zu einem Sporterlebnis, wie man es so noch nicht gesehen hat.

Nach den Australian Open und den French Open sind die Wimbledon Championships das dritte Grand-Slam Turnier der Saison und für Sportler und Fans ein besonderes Highlight. Das mit 134 Jahren älteste Tennisturnier der Welt legt Wert auf Tradition. So wird in Wimbledon noch auf echtem englischen Rasen gespielt und die Anforderungen, dass 90 Prozent der Spielkleidung weiß sein müssen, stellt so manchen Tennisparadiesvogel vor modische Herausforderungen.

Die zuletzt verletzungsbedingt pausierende Vorjahressiegerin Serena Williams kämpft darum ihre verlorenen Weltranglistenpunkte wieder herauszuholen und näher an die Weltranglistenerste Caroline Wozniacki heranzukommen. Vielleicht steht sie dabei im Finale erneut ihrer Schwester Venus gegenüber? Aber auch die deutschen Damen Andrea Petkovic, Julia Görges und Sabine Lisicki können sich Hoffnungen machen: Lisicki gewann gerade erst das Rasenturnier in Birmingham. Petkovic ist mit dem 11. Platz der Weltrangliste, die derzeit beste deutsche Tennisspielerin und damit ebenfalls eine Kandidatin für das Finale.

Bei den Herren werden die drei Weltranglistenführenden Roger Federer (3), Novak Djokovic (2) und Rafael Nadal (1) alles versuchen um einander auszustechen. Während Djokovic immer näher an den Erstplatzierten heranrückt, werden Nadal und Federer alles dafür geben sich wieder einmal in einem Grand-Slam Finale zu duellieren. Florian Mayer (18) ist der am besten gesetzte deutsche Spieler, vielleicht tritt er ja in die Fußstapfen des dreimaligen Wimbledonsiegers Boris Becker…?

UCI KINOWELT überträgt das 3D Tennisevent der Extraklasse live in ausgewählten Standorten in Deutschland und Österreich auf der großen Leinwand. Tickets für jedes Event kosten 15,- € (zzgl. Zuschläge), Mitglieder des Bonusprogramms „movie points“ zahlen einen ermäßigten Preis von nur 14,- €  (zzgl. Zuschläge).

 

Die Termine:

Freitag, 1. Juli 2011 ab 14 Uhr: Halbfinalspiele der Herren

Samstag, 2. Juli 2011 ab 15 Uhr: Finalspiel der Damen

Sonntag, 3. Juli 2011 ab 15 Uhr: Finalspiel der Herren

 

Mehr Infos und Tickets unter www.UCI-KINOWELT.de und www.UCI-KINOWELT.at

Sky 3D zeigt heute Arsenal gegen Manchester United in Pubs- in 3D

Der Fernsehsender Sky, den es nach der Übernahme von Premiere auch in Deutschland gibt, startet heute einen Testlauf für seinen neuen 3D-Fersehkanal, der ab April 2010 auf Sendung geht. Das Premier-League-Fußballspiel Arsenal gegen Manchester United wird in neun britischen Pubs zu sehen sein- in stereoskopischem 3D. Nach eigenen Angaben ist es die erste Übertragung eines öffentlichen 3D-Live-Sportevents. Bei so vielen Einschränkungen wollen wir das mal glauben.

Eine genaue Liste der Pubs gibt es aus Angst vor Massenansturm nicht, es werden aber Läden in den Städten London, Manchester, Cardiff, Edinburgh und Dublin sein. Sie wurden mit den 3D-Ready TV-Sets des Bezahlsenders ausgestattet. Laut Pressemitteilung will man ab April hunderte Pubs umrüsten, damit die Fans alle ihre Fußball-Spiele dreidimensional sehen können.

sky 3d

Die 3D Sportevents sind natürlich nur ein Motor für den 3D-Sender, Spielfilme, Dokumentationen, Konzerte und Entertainment-Inhalte werden ausgestrahlt. es mag ein wenig merkwürdig klingen, man baute ja auch keinen Fernsehsender für eine andere technische Dimension, z.B. den Farbfilm. Dieser Mix ist aber notwendig, um eine gewisse Versorgung des Programms zu gewährleisten.

Zwar sind die meisten dieses Jahr vorgestellten Fernseher auf aktive Shutterbrillen ausgerichtet, aufgrund des hohen Einzelstückpreises empfiehlt sich für die Kneipe aber eher ein Polfilterbrillen-Einsatz. Bisher gibt es aber noch keine Bekanntgabe der technischen Details der Umsetzung, so sind tatsächliche Auflösung und Format noch nicht bekannt.

In Deutschland gucken wir natürlich weiterhin in die Röhre, das Angebot ist nur für Großbritannien verfügbar. Mehr Informationen auf der Webseite von Sky.

Foto: Screenshot Webseite

alternative Inhalte

Mit der Digitalisierung der Inhalte wird für die Kinos eine Flexibilisierung der Programmgestaltung ermöglicht. Dazu gehört die leichtere Bereitstellung, die Aufbewahrung und Einsatz digitaler Filme. Die Programmgestaltung kann sich weiter ausdifferenzieren, und ein erweitertes Publikum ansprechen. Da unterschiedliche Sprachfassungen nicht mehr fest mit Film verbunden sind, kann mit einer Kopie ein Film beispielsweise neben der deutschen Synchonfassung an bestimmten Wochentagen auch in der englischen Originalfassung laufen. Auch Untertitel können individuell eingesetzt werden.

Das Kerngeschäft des Kinos bleibt der Spielfilm. In den letzten Jahren werden zunehmend weitere fiktionale Inhalte wie Kurzfilme, TV-Filme oder Serien aufgeführt. Durch die Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2006 wurden sogenannte Public Viewings etabliert: Der Zuschauer sitzt nicht mehr im heimischen Wohnzimmer, sondern erlebt große Events in der Gemeinschaft vor einer großen Leinwand. Auch in Kinos werden während der Welt- und Europameisterschaften Fußballspiele übertragen. Aufgrund der guten Soundanlagen sind auch Übertragungen von Konzerten möglich: Großkonzerte von Robbie Williams, David Bowie oder Bon Jovi werden nicht nur live aufgeführt, sondern auch zeitgleich in ausgewählte Kinos übertragen. Auch Opernaufführungen haben sich mittlerweile in einigen Kinos etabliert, entweder als Wiedergabe eines Datenträgers oder als direkte Übertragung, beispielsweise aus der Metropolitan Opera in New York. Aufgrund der Einzigartigkeit der Aufführung, der guten Ton und Bildtechnik und nicht zuletzt aufgrund des Stellenwertes des gemeinschaftlichen Erlebens werden diese alternativen Angebote zunehmend stärker wahrgenommen.
Schulveranstaltungen zeigen unterrichtsrelevante Filme in vormittäglichen Sondervorstellungen für einen erschwinglichen Preis. Durch eine erhöhte Flexibilität der Inhalte können auch ältere Filme relativ problemlos für eine Kinoaufführung angeboten werden.

Aufgrund der guten vorhandenen Projektions- und Tontechnik sowie der allgemeinen Infrastruktur eignet sich ein Kino auch für Businessveranstaltungen wie Konferenzen, Präsentationen oder Paneldiskussionen.
Da sich an das digitale Projektionssystem auch herkömmliche Medien wie DVDs oder BluRays anbinden lassen, öffnet sich das Kino auch für kleinere Vorstellungen, beispielsweise Themenabende, Reisereportagen oder private Filmvorführungen.

Auch die Spielebranche wird als Zukunftsfeld angesehen. Die Felder Film und Games wachsen immer mehr zusammen. Bisher sind diese über die Medien und die formalen Inhalte miteinander verbunden: amerikanische Blockbuster-Filme erscheinen oft auch als Videospiel, Spiele enthalten zumeist filmische Sequenzen. Der Einsatz computergenerierter Elemente in Blockbusterproduktionen ist alltäglich geworden. Entwicklungen aus dem Bereich der Demoscene ermöglichen anhand komplexer Programme das Generieren von Filmen in Echtzeit. In den Kinobereich haben es Spiele bisher nur als Experiment, Wartezeitunterhaltung oder Veranstaltungsort geschafft. Es bestehen zwar Konzepte zur Beeinflussung der Handlung durch die spielerische Interaktion mit dem Zuschauer, vermarktungsreife Produkte zur Beeinflussung eines Spielfilms sind bisher daraus noch nicht entstanden. Dreidimensionale interaktive Kollaborations-Spiele mit einer Spielzeit von etwa 45 entwickelt die Firma Spacetheatres VR, die Premiere der Plattform soll im Jahr 2009 in Berlin erfolgen. Durch die fortschreitende Konvergenz dieser beiden Felder werden in den nächsten Jahren weitere Entwicklungen entstehen, die eine weitere Innovationsstufe für das Kino bedeuten können.

Auch für den Werbemarkt ergeben sich neue Möglichkeiten, nationale wie regionale Werbung kann über ein digitales Werbesystem film- und zielgruppenspezifisch platziert werden. Regionale Werbetreibende, die bisher zumeist mit stehenden Dias warben, können eigene Werbespots über die Zuspielperipherie beispielsweise von einer DVD abspielen.

Neben dem Kerngeschäft des Kinos, den Spielfilmen, können weitere Einnahmequellen erschlossen werden. Für die unterschiedlichen Formen sind Preisstrukturen zu entwickeln und mit Angebot- und Nachfrage auszuloten. Vor allem ist Phantasie bei der Entwicklung und Anbindung neuer alternativer Inhalte gefragt.