Beiträge

Dokumentation über die SFX-Magier – Industrial Light & Magic: Creating The Impossible

Gibt es irgendjemanden auf diesem Planeten, der noch nie einen Kinofilm mit Effekten von Industrial Light & Magic gesehen hat? Wohl kaum. Regisseur Leslie Iwerks bringt auf dem amerikanischen Sender Encore eine 60-minütige Dokumentation über die 1975 von George Lucas gegründete Traumfabrik: ILM – INDUSTRIAL LIGHT & MAGIC: CREATING THE IMPOSSIBLE

Für über 300 Filme in 35 Jahren Firmengeschichte lieferte ILM die Spezialeffekte, angefangen mit Star Wars. Und heute aus der Spezialeffekte-Welt nicht mehr wegzudenken. Kaum ein BLockbuster, für den ILM nicht die bahnbrechenden Effekte auf der Höhe der Zeit lieferte. 15 Oscars für die besten visuellen Effekte und weiteren 25 Nominierungen für ILM sprechen für sich.

Und ich saß selber im Kino, als ILM den den ersten digitalen per CGI generierten Charakter in einem Spielfilm zum Leben erweckte. John Lasseter, den wir heute alle als Pixar-Chef kennen, war an der Animation des Glasfenster-Ritters in Young Sherlock Holmes beteiligt. Der Rest ist Geschichte.

Natürlich kommt George Lucas in der Dokumentation auch zu Wort. Neben ihm die Regisseure Steven Spielberg, Ron Howard, J.J. Abrams und Jon Favreau, die Schauspieler Samuel L. Jackson und Robin Williams, als auch die Produzenten Jerry Bruckheimer und John Lasseter. Und es wird Ausschnitte aus den Filmen The Abyss, Avatar, Forrest Gump, Jumanji, Jurassic Park, Pirates of the Caribbean, Raiders of the Lost Ark, Robot Chicken, Star Trek (2009), Star Trek II: The Wrath of Khan, Terminator 2: Judgment Day, Transformers, Twister, Young Sherlock Holmes. IronMan und The War of the Worlds (2005) geben.

Ausgestrahlt wird die Dokumentation auf Encore am 12.November um 21h Eastern Standard Time. Und natürlich gucken wir erstmal wieder in die Röhre und hoffen auf eine DVD oder ein Video on Demand.

Einen kleinen Vorgeschmack auf „ILM- Creating The Impossible“ gibt es im Trailer:

über die computergenerierten Spezialeffekte in Star Wars Episode IV

Seit Toy Story lassen sich ganze Filme digital aus dem Rechner zaubern, gegen Ende der Siebziger war das noch sehr rudimentäre Arbeit. Hier habe ich ein Video über die Arbeit von Larry Cuba vom Electronic Visualization Laboratory (EVL) an der University of Illinois in Chicago. Richtig gelesen, CG-Spezialeffekte kamen damals aus den Laboren der Unis. Ich finde die Entwicklungen beeindruckend- und vor allem, was damals mit so einfachen Möglichkeiten im filmischen System schon funktionierte.

(via Slashfilm)

Einblick in die digitalen Spezialeffekte von "Dorian Gray"

Ohne digitale Spezialeffekte kommt kaum ein Film mehr aus- sei es für computergenerierte Hauptdarsteller, das Erschaffen fantastischer oder vergangener Welten, stuntmanschonende Action oder lediglich zum Angleichen von Farbwerten. Bei SFX-Filmen denkt man nicht gerade an Oscar Wilde-Novellen. Und doch erhält die aktuelle Verfilmung von Dorian Gray erst durch die Mischung von realen Filmaufnahmen mit Bits und Bits erst seine Faszination. Der Film in der Regie von Oliver Parker mit Colin Firth und Ben Barnes ist in Großbritannien bereits gestartet, ein deutscher Filmstart steht noch nicht fest. Und bevor falsche Gerüchte aufkommen: er ist monoskopisch, kommt also in einer klassischen 2D-Version.

Hier habe ich ein kleines Featurette für euch, das einen Einblick in die Spezialeffekte des Films gewährt:

Tim Burton interviewt Ray Harryhausen

Für Freunde der Animation sind der 1920 geborene Altmeister der Stopmotion Ray Harryhausen und das Kreativgenie Tim Burton zwei echte Schwergewichte. Ein Interwiew zwischen den beiden gibt es in drei Teilen auf Youtube. Nicht nur Freunde der Klassiker „Eart vs the flying Saucers“, „It came from beneath the Sea“ und „20 Million Miles to Earth“ kommen auf Ihre Kosten. Tim Burtons Film „Alice im Wunderland“ startet bei uns am 18.3.2010 und ist auch als IMAX 3D-Version zu sehen.

http://www.youtube.com/watch?v=Ve_2f2FPHtA http://www.youtube.com/watch?v=-WTu6ps-mtk http://www.youtube.com/watch?v=FmNMoJjBmXE

(via Popmoderne)

Visuelle Effekte – 100 Jahre Inspiration

Vom handgezeichneten Zylinder über handgezeichnete flammende Reifenspuren-Composites bis hin zu vollständig digitalen Charakteren – die Geschichte der Spezialeffekte ist so alt wie das Medium Film selbst. Und das Wundern lohnt sich immer wieder: überbordende Phantasie bestaunen, hinter die Kulissen blicken und von der Leidenschaft der Trickkünstler inspirieren lassen.
Sicherlich findet sich in dem Video eine sehr subjektive Filmauswahl, der noch einige Werke hinzu zu fügen wären. Aber dennoch: Wer hier nicht mindestens einen seiner Lieblingsfilme wiederfindet, ist einfach kein Filmfreund. 🙂

Und wer sie nicht alle erkennt, dem sei geholfen:

  • 1900 – The Enchanted Drawing
  • 1903 – The Great Train Robbery
  • 1923 – The Ten Commandments (Silent)
  • 1927 – Sunrise
  • 1933 – King Kong
  • 1939 – The Wizard of Oz
  • 1940 – The Thief of Bagdad
  • 1954 – 20,000 Leagues Under the Sea
  • 1956 – Forbidden Planet
  • 1963 – Jason and the Argonauts
  • 1964 – Mary Poppins
  • 1977 – Star Wars
  • 1982 – Tron
  • 1985 – Back to the Future
  • 1988 – Who Framed Roger Rabbit
  • 1989 – The Abyss
  • 1991 – Terminator 2: Judgement Day
  • 1992 – The Young Indiana Jones Chronicles
  • 1993 – Jurassic Park
  • 2004 – Spider-Man 2
  • 2005 – King Kong
  • 2006 – Pirates of the Caribbean: Dead Man’s Chest
  • 2007 – Pirates of the Caribbean: At World’s End
  • 2007 – The Golden Compass
  • 2008 – The Spiderwick Chronicles
  • 2008 – The Curious Case of Benjamin Button