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67. Biennale in Venedig: Takashi Shimizu übernimmt Jury-Vorsitz des Persol 3D Award

Der japanische Horrorfilm-Regisseur Takashi Shimizu, bekannt von seinem Grudge-Story im Original und Remake, übernimmt in diesem Jahr den Vorsitz der Persol 3D-Award Jury des am 1. September 2010 startenden 67th Venice Film Festivals.

Der Horrormeister zeigt seinen 3D-Horrorfilm „Schock Labyrinth 3D“ außer Konkurrenz im Programm. Der von der italienischen Brillen-Firma Persol gestiftete 3D Award ging im letzten Jahr an den von Grusel-Altmeister Joe Dante in Szene gesetzten Film „The Hole“, der leider in Deutschland noch immer nicht zu sehen war. Der Gewinner des diesjährigen Preises wird am Vorabend der Abschlussveranstaltung am 10. September 2010 bekannt gegeben. Zum Abschluss der Veranstaltung feiert der erste chinesische 3D-Film „Taikong xia 3D“ (Space Guy) von Zhang Yuan seine Premiere. Auch „Tungngaan 3D“ (The Child’s Eye 3D) von Oxide und Danny Pang wird der Weltöffentlichkeit erstmals auf der Biennale vorgeführt.

Marco Müller, Direktor des 67. Venice International Film Festivals, zeigt sich begeistert vom 3D-Format: „3D calls for an entirely new sensorial experience: you feel so much more immersed in the screenscape than when you are watching a regular 2D movie. When this works, when the 3D environment is the real thing, you will find that the images enter your head seemingly without effort. And it can be images questioning your role as a viewer (e.g., the films by Zapruder, Ken Jacobs and Armin Linke that are being premiered at the Venice Film Festival this year). There is so much to improve and experiment. We still need to have a few solid years of new 3D films under our collective belt, made by filmmakers who can really appropriate 3D. But 3D technology cannot be dismissed as a gimmick. Fortunately, it is here to stay”.

Die Nominierten für den besten 3D-Film des Jahres sind eine Werkschau von Neuheiten und Wiederaufführungen, Kurz- und Langfilmen stereoskopischer Filme aus dem letzten Jahr. Toy Story 1 +2 feierten im letzten Jahr ihre 3D-Premiere, in diesem Jahr wurden sie (und Toy Story 3) für den Preis nominiert. :

  • G-Force – Hoyt Yeatman
  • A Christmas Carol – Robert Zemeckis
  • Cloudy with a Chance of Meatballs – Phil Lord, Chris Miller
  • Avatar – James Cameron
  • Call of the Wild 3D – Richard Gabai
  • Alice in Wonderland – Tim Burton
  • How To Train Your Dragon – Dean DeBlois, Chris Sanders
  • Clash of the Titans – Louis Leterrier
  • Toy Story – 3D – John Lasseter
  • OceanWorld 3D – Jean-Jaques Mantello
  • Toy Story 2 – 3D – John Lasseter, Ash Brannon, Lee Unkrich
  • The Final Destination 3D – David R. Ellis
  • U2 3D – Catherine Owens, Mark Pellington
  • Toy Story 3 – Lee Unkrich
  • Shrek Forever After – Mike Mitchell
  • Cats & Dogs: The Revenge of Kitty Galore – Brad Peyton
  • The Last Airbender – M. Night Shyamalan

Ganz im ernst- hat jemand eine Chance gegen James Camerons Avatar?

Bild ©  Biennale · Alle Rechte vorbehalten.

3D-Kinocharts: Drachenzähmer werden in 3D zum Dauerbrenner

Während sich die Toppositionen an der Kinokassen fest in der Hand der harten Männer Iron Man und Robin Hood befinden, liefern die 3D-Filme weiterhin eine gute Performanz. Mit rund 95.000 Besuchern behauptet sich der CGI-Animationsfim „Drachenzähmen leicht gemacht“ aus dem Hause Dreamworks auf Platz 4, der insgesamt rund 1,4 Millionen deutsche Besucher verzeichnen konnte. Der am Donnerstag gestartete erste japanische 3D-Horrorfilm „Schock Labyrinth 3D“ von Takashi Shimizu erreichte rund 50.000 Zuschauer, er war in 240 Kinos gestartet.

Im Schock Labyrinth

Im Schock Labyrinth

In den USA entwickelt sich der „Drachenzähmen leicht gemacht“ zum echten Langläufer. Mit einem Rückgang von nur 23% auf 5,1 Mio. Dollar landeten die Wikinger auf Platz 5 der Charts. Insgesamt konnte Dreamworks ein Gesamteinspiel von 207,7 Mio. Dollar verbuchen. Damit ist Drachenzähmen der vierterfolgreichste 3D-Film aller Zeiten in den USA nach James Camerons „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ (748 Mio.), Tim Burtons „Alice im Wunderland“ (331 Mio.) und Pixars „Oben“ (293 Mio.).

Quelle: Boxofficemojo,  Bild © Senator

Schock Labyrinth 3D (Takashi Shimizu)

Horror wird zu einem der favorisierten Genre für stereoskopisches 3D. Kein Wunder, ist der Nervenkitzel doch die Realität der Bedrohung durch die gesteigerte Immersion. Der japanische Horrormeister Takashi Shimizu – Regisseur des original-japanischen Franchise „JU-ON: The Grudge“ sowie Regisseur der erfolgreichen US-Remakes – bringt mit seinem neuen Werk „The Shock Labyrinth: Extreme“ das Grauen in der dritten Dimension zu uns. So heißt er beim deutschen Verleih Senator auch gleich „Schock Labyrinth 3D“. Ein Familienausflug endet auf grausame Weise: Unter mysteriösen Umständen verschwindet das Mädchen Yuki im Geisterhaus eines Vergnügungsparks, in das sie sich mit ihren Freunden eingeschlichen hatte. Zehn Jahre später kommt es zu einem unbegreiflichen Wiedersehen mit der Clique von damals. In der Wohnung von Motoki und Rin, bei denen auch Ken zu Besuch ist, kollabiert die völlig verstörte Yuki und wird von ihren Freunden ins Krankenhaus gebracht. In der merkwürdig labyrinthischen Klinik versinkt die Gruppe tiefer und tiefer in das gemeinsame Kindheitserlebnis, als sich das verlassene Gebäude als das Schreckenshaus von damals herausstellt. Yuki erwacht aus der Bewusstlosigkeit und zieht die Jugendlichen im Laufe der Nacht in eine geisterhafte Spirale aus Erinnerungsfragmenten und Zeichen einer drohenden Katastrophe.

Szenenbilder aus Schock Labyrinth 3D: [slidepress gallery=’szenenbilder-schock-labyrinth-3d‘]

Die unerklärliche Rückkehr eines vor zehn Jahren verschwundenen Mädchens führt ihre Freunde in einen Irrgarten von schrecklicher Erinnerung und verdrängter Schuld – und an den Ort ihres größten Traumas: das spektakuläre Geisterhaus „Senritsu Meikyû“ in einem Vergnügungspark am Fuße des Berges Fuji. Die größte Grusel-Attraktion der Welt inspirierte Takashi Shimizu zu einem surrealen Thriller, in dem sich eine Gruppe junger Menschen den Schatten ihrer Vergangenheit stellen muss. Die Hauptrolle des Ken spielt Yuya Yagira, der 2004 mit 14 Jahren für seinen Part in „Nobody Knows“ als erster Japaner und jüngster Schauspieler in der Festival-Geschichte bei den Filmfestspielen in Cannes den Darstellerpreis gewann. Mehr Infos sollte es auf der Homepage des Films geben, allerdings ist die Webseite http://www.schocklabyrinth3d.senator.de nur mit Filmplakats und Trailer ausgestattet. Der verlinkte Youtube-Kanal enthält ebenfalls nur den Trailer. Es existiert noch eine Facebook-Gruppe zum Film, in der es noch viel Gestaltungsspielraum gibt. Schock Labyrinth 3D war in Deutschland bereits auf den FantasyFilmFest Night im März 2010 zu sehen. Die Projektion im Cinemaxx in Berlin war so miserabel, dass die sonst richtig positionierten Untertitel des Films einen Versatz von bestimmt 20 cm auf der Leinwand hatten. Dass dabei natürlich kein optimaler 3D-Effekt entstehen kann, versteht sich von selbst. Es ist nicht mein Genre, ein Schocker ist der Film allerdings nicht, bis auf ein paar wenige Schreckeffekte geht es mehr um den psychologischen Grusel, und der ist mehr oder minder erfolgreich. Sehr interessant arbeitet Shimizu mit dem stereoskopischen 3D, dass nicht nur für Effekte, sondern auch als Gestaltungsmittel eingesetzt wird. Dabei gibt es Szenen im unkomfortablen 3D-Bereich, der manchmal knapp an die Schmerzgrenze geht. Für einen Horrorfilm ist das natürlich eine interessante Möglichkeit, um beim Zuschauer Unbehagen zu erzeugen. Ich hätte mir allerdings einen ausgefeilteren Plot gewünscht, der sich in seiner Ursprungsidee für mich  zu schnell verbraucht.

Die DigitaleLeinwand.de-Wertung für Schock Labyrinth 3D:

[rating:50/100]  3D
[rating:40/100]  Film
[rating:overall]  Gesamtwertung

Schock Labyrinth 3D startet am 13. Mai 2010 in den deutschen 3D-Kinos.

Hier der deutsche Trailer für Schock Labyrinth 3D:

Und das deutsche Filmplakat für Schock Labyrinth 3D:

Bilder © Senator · Alle Rechte vorbehalten.

Schock Labyrinth 3D- nach dem japanischen Trailer nun auch die deutsche Fassung veröffentlicht

Der japanische Horrormeister Takashi Shimizu bringt mit seinem neuen Werk „The Shock Labyrinth: Extreme“ das Grauen in der dritten Dimension zu uns. So heißt er beim deutschen Verleih Centralfilm auch gleich „Schock Labyrinth 3D“. Nun gibt es endlich einen deutschen Trailer- der sich deutlich von seinem Original unterscheidet. Der japanische Trailer zeigt für mich mehr Panik, während der deutsche Trailer atmosphärischen Horror mit einer Mischung aus Spannungs- und Rätselplot bietet.

„The Schock Labyrinth: Extreme“ läuft übrigens derzeit schon im Programm der Fantasy Filmfest Night #08 im Programm. Natürlich in stereoskopischem 3D und als japanisches Original mit englischen Untertiteln. Ich hab eine Karte für Berlin übrig, will noch jemand mit ins Horror-Labyrinth?

Hier der deutsche Trailer für Schock Labyrinth 3D:

Und wer auf Originale steht wird mit dem japanischen Trailer bedient. Aber sagt später nicht, ich hätte euch nicht gewarnt….

http://www.youtube.com/watch?v=EeVnOzdFXYw

Takashi Shimizus "Schock Labyrinth 3D" auf den Fantasy Filmfest Nights #08

Horror wird zu einem der favorisierten Genre für stereoskopisches 3D. Kein Wunder, ist der Nervenkitzel doch die Realität der Bedrohung durch die gesteigerte Immersion. Horror- und 3D-Fans in Berlin, München, Stuttgart, Hamburg, Nürnberg, Köln und Frankfurt können sich schon in diesem Monat auf einen Leckerbissen freuen: das Fantasy Filmfest Nights #08 hat Takeshi Shimizus „The Shock Labyrinth: Extreme“ (dt. Titel: „Schock Labyrinth 3D“) im Programm.

Als „Meister des Fluchs“ ließe sich Takashi Shimizu – Mastermind des original-japanischen Franchise „JU-ON: The Grudge“ sowie Regisseur der erfolgreichen US-Remakes – wohl am besten beschreiben. Die dichte, unheimliche Atmosphäre seiner Werke hat den japanischen Geisterhorrorfilm des letzten Jahrzehnts stark geprägt. Nun bricht er, seinem Stil jedoch treu bleibend, in die dritte Dimension auf: Denn in dieser sieht sich eine Gruppe Jugendlicher plötzlich mit einer tiefen Schuld aus vergangenen Tagen konfrontiert. Vor vielen Jahren verschwand eine ihrer Freundinnen bei der heimlichen Erkundung eines geschlossenen Gruselkabinetts. Jetzt scheint ihr Geist an den Schreckensort zurückgekehrt und auf Rache aus. Ein Teenager nach dem anderen fällt der grimmigen Toten, gefangen in den endlosen Gängen und Kammern voller blutiger Wachsfiguren, zum Opfer …

Anders als jüngste Splatterfeste à la Final Destination 4 nutzt Shimizu die visuellen Chancen des stereoskopischen 3Ds eindrucksvoll für optische, zuweilen surreale Effekte: Eine von oben betrachtete Wendeltreppe, die als Spirale in die Dunkelheit führt, ein durch die Gänge schwebender kleiner Stoffhase, aus dessen plüschigen Eingeweiden sich ein menschlicher Kopf heraus zu zwängen beginnt – The Shock Labyrinth: Extreme ist wohl komponierter, klassischer Japan-Horror.

Zu sehen ist der Film als japanisches Original mit englischen Untertiteln. Achtung, der Vorverkauf läuft, in einigen Städten sind die Dauerkarten bereits vergeben. Mehr Infos auf der Webseite des Fantasy Filmfests unter fantasyfilmfest.com

Hier die Spielorte und Spielzeiten in den jeweiligen Städten:

MÜNCHEN / 13 MÄRZ / 22.45 UHR / CINEMA
STUTTGART / 14 MÄRZ / 22.15 UHR / METROPOL
BERLIN / 21 MÄRZ / 22.30 UHR / CINEMAXX
HAMBURG / 20 MÄRZ / 22.45 UHR / CINEMAXX
NÜRNBERG / 28 MÄRZ / 22.00 UHR / CINECITTA‘
KÖLN / 26 MÄRZ / 23.00 UHR / CINEDOM
FRANKFURT / 27 MÄRZ / 23.00 UHR / METROPOLIS

Wer die Fantasy Filmfest Nights verpasst, muss sich bis zum 13. Mai 2010 gedulden, dann startet der Film regulär in den deutschen 3D-Kinos.

Plakate © Senator Film/ Fantasy Filmfest