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Deutscher Filmpreis 2016 - Drehbücher

Von den Großen lernen – die besten deutschen Drehbücher online lesen

Die besten Filme verdanken wir den besten Drehbüchern. Das ist in Hollywood so, wie in Deutschland. Während die Studios bei den Academy Awards die ausgewählte Drehbücher für eine gewisse Zeit legal ins Netz stellen, ist die Deutsche Filmakademie schon einen Schritt weiter: sie publiziert die LOLA-nominierten Drehbücher gesammelt auf ihrer Webseite. In der Reihe DEUTSCHE DREHBÜCHER sind die Jahrgänge 2008 bis 2012 als Taschenbuch online zu bestellen. Die Drehbücher ab dem Jahrgang 2013 kann man online als ISSUU-Magazin lesen, so auch die für den Deutschen Filmpreis 2016 nominierten Drehbücher. Hier bekommt ihr alle Links zu den Drehbüchern. Final der obligatorische Hinweis: wer die Filme noch nicht im Kino gesehen hat – Vorsicht, Spoiler!  😉

Oscar 2016 Drehbuch Skript

Nominierte Filme „Bestes Drehbuch“

Jahrgang 2016

Jahrgang 2015

Den Deutschen Filmpreis 2014 für das Beste Drehbuch erhielt Stefan Weigl für ZEIT DER KANNIBALEN.

Jahrgang 2014

Gewinner war Edgar Reitz für DIE ANDERE HEIMAT. Das Drehbuch wurde vom Urheber leider nicht zur Verfügung gestellt.

Jahrgang 2013

Den Deutschen Filmpreis 2013 für das Beste Drehbuch erhielt Jan Ole Gerster für OH BOY, wurde aber leider nicht zur Verfügung gestellt.

Deutscher Filmpreis 2016 - Drehbücher

Der DEUTSCHE FILMPREIS 2016 wird am 27. Mai 2016 in Berlin verliehen,  dieses mal moderiert von Schauspieler und Musiker Jan Josef Liefers. Der RBB übertragt die Gala-Verleihung am selben Abend ab 22:15 Uhr. Alles zur LOLA gibt es auf der Webseite und auf der offiziellen Facebook-Seite.

Bild © Pixelbliss/Shutterstock  (1), Deutsche Filmakademie (2) · Alle Rechte vorbehalten.

animago AWARD 2013 verliehen- Gratulation an die Preisträger! [Update]

Die Pixel sind gefallen! Mit der großen Galaveranstaltung in der Metropolis Halle am Filmpark Potsdam-Babelsberg wurden gestern am Abend als Höhepunkt des zweitägigen Branchenevents animago CONFERENCE die animago AWARDS 2013 verliehen.

animago AWARD - Gewinner 2013

Strahlende Gewinner und Laudatoren bei der Galaverleihung des animago AWARD 2013

Für den international renommierten und deutschsprachig wichtigsten Preis für 3D/Animation, Visual Effects (VFX) & Interactive/Game wurden insgesamt 1.043 Beiträge aus 66 verschiedenen Nationen eingereicht. Die unabhängige Jury aus Experten der Bereiche Film, Entwicklung und Postproduktion hatte die Qual der Wahl aus den durchweg sehr hochwertigen Produktionen die besten digitalen Arbeiten des Jahres auszuwählen. Der Preisträger in der Rubrik Bestes Still wurde per Leser-Voting entschieden.

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträger, ihr habt wirklich allesamt einen beeindruckenden Job geleistet!

Playlist

In dieser Youtube-Playlist findet ihr alle ausgezeichneten Beiträge, entweder in voller Länge oder zumindest als Trailer. Eine Ausnahme bildet die Beste Charakteranimation des Jahres „A la française“, die man sich hier detaillierter ansehen kann.

Das sind die Gewinner des animago AWARD 2013:

Beste Postproduktion:

“The Crew” von Unit Image (Frankreich)

 

Beste Character-Animation

A la francaise“ von Autour de Minuit (Frankreich)

A la francaise

das höfische Leben der Hühner im 17. Jahrhundert begeistert als beste Charakteranimation. Einen Einblick erhält man im Teaser-Video

Bestes Game-Design:

“The Last of Us” von Sony Computer Entertainment (USA)

 

Bester Kurzfilm:

“Mr. Hublot“ von ZEILT productions (Luxemburg)

 

Beste Visualisierung:

Let´s Talk About Soil“ von Uli Henrik Streckenbach (Deutschland)

 

Beste Werbeproduktion:

“Swatch – Mad About The Sea“ von Celluloid VFX (Deutschland)

animago AWARD 2013- Best_Interactive_2013- Würfelwald

die Würfel für den Wald und seine Bewohner sind gefallen

Beste interaktive Produktion:

“WürfelWald“ von Raphael Polte, Marvin Podsendek (Deutschland) Foto Beste interaktive Produktion

 

Bestes Still: Leserpreis der DIGITAL PRODUCTION:

“Twisted Sensation“ von Yasin Hasanian (Iran)

Die Leserinnen und Leser des animago-Veranstalters sowie die Facebook-Community haben via Public Voting diesen Gewinner gewählt.

Mit dem haarischen Universum gewann Yasin Hasanian das Publikumsvoting für das beste Still

Mit dem haarischen Universum gewann Yasin Hasanian das Publikumsvoting für das beste Still

Bester Trailer/Opener:

“Watch Dogs – Exposed” von Digic Pictures (Ungarn)

 

Sonderpreis der Jury:

“Metube: August sings Carmen ‚Habanera’“ von Moshel Film (Österreich)

 

Beste Nachwuchsproduktion:

“Rob ´n Ron“ von Magnus Igland Møller, Mads Juul (Dänemark)

Dotiert mit 3.000 Euro, ausgelobt von der DIGITAL PRODUCTION sowie mit einem RenderCube für jedes Teammitglied, gesponsert von CADnetwork.

Bilder © animago AWARD/ Autour de Minuit/ Raphael Polte,Marvin Podsendek / Yasin Hasanian · Alle Rechte vorbehalten.

82. Oscar-Verleihung – die Gewinner und Verlierer

Die Nacht war lang, die Goldjungs sind vergeben, die Lange Oscarnacht im Filmcafé natürlich grandios.

Insgesamt fand ich die 82. Verleihung der Annual Acadamy Awards relativ kraftlos. Die Verleihung plätscherte so dahin, die Hosts Steve Martin und Alec Baldwin kalauerten sich durchs Programm. Das Red Carpet- Vorprogramm mit Steven Gätjen war schlecht wie lange nicht. Muss auch ProSieben so gesehen haben und schaltete für die letzten 25 Minuten auf die ABC-Berichterstattung vom Roten Teppich.

Bei den Verleihungen trafen viele Erwartungen ein: Jeff Bridges, Sandra Bullock und Christoph Waltz konnten sich über einen Oscar freuen.

Sieger des Abends war der Film „Hurt Locker“ von Kathryn Bigelow, der gleich sechs Oscars ergattern konnte, darunter „Bester Film“ und „Beste Regie“. Für mich war das eher eine politische Entscheidung.

Etwas enttäuschend: „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ konnte nur in den drei Kategorien Beste Kamera, Beste Visuelle Effekte und Beste Art-Direction einen Oscar holen.

Sehr enttäuschend: Das Weisse Band von Michael Haneke ging leider leer aus, der Oscar für den besten ausländischen Film konnte der argentinische Beitrag „The Secret in their Eyes“ holen. Meine Stoptrick-Knetfiguren-Lieblinge Wallace und Gromit gingen leer aus, genau wie Jason Reitmanns „Up in the Air“. Der mit 8 Nominierungen versehene „Inglourious Basterds“ holte lediglich den Preis für die beste Nebenrolle.

Sehr erfreulich hingegen:  Pixars Animationsfilm konnte zwei der fünf Nominierungen für sich entscheiden, „OBEN“ bekam den Oscar für den besten Animations-Spielfilm und Michael Giacchino für die dazugehörige Filmmusik.

Also alles in allem fünf Oscars für zwei stereoskopische 3D-Produktionen. Von meinen abgegebenen Tipps lag ich immerhin in zehn Kategorien richtig.

Meinen Glückwunsch an alle Preisträger!

  • Bester Film: „The Hurt Locker „
  • Beste Regie: Kathryn Bigelow („The Hurt Locker“)
  • Bester Hauptdarsteller: Jeff Bridges („Crazy Heart“)
  • Beste Hauptdarstellerin: Sandra Bullock („Blind Side – Die große Chance“)
  • Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz („Inglourious Basterds“)
  • Beste Nebendarstellerin: Mo’Nique („Precious – Das Leben ist kostbar“)
  • Bester nicht englischsprachiger Film: „El secreto de sus ojos“ (Argentinien)
  • Bestes Originaldrehbuch: Mark Boal („The Hurt Locker“)
  • Bestes adaptiertes Drehbuch: Geoffrey Fletcher („Precious – Das Leben ist kostbar“)
  • Beste Kamera: Mauro Fiore („Avatar“)
  • Bester Schnitt: „The Hurt Locker“ (Bob Murawski, Chris Innis)
  • Beste Ausstattung: „Avatar“ (Rick Carter, Robert Stromberg)
  • Bestes Kostüm: „The Young Victoria“ (Sandy Powell)
  • Bestes Make-up: „Star Trek“ (2009)
  • Beste Filmmusik: „Oben“ (Michael Giacchino)
  • Bester Filmsong: „Crazy Heart“ (T-Bone Burnett, Ryan Bingham / „The Weary Kind“)
  • Bester Ton: „The Hurt Locker“ (Paul N.J. Ottosson, Ray Beckett)
  • Bester Tonschnitt: „The Hurt Locker“ (Paul N.J. Ottosson)
  • Beste Visual Effects: „Avatar“ (Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham, Andy Jones)
  • Bester Animationsfilm: „Obe „
  • Beste Dokumentation (Langfilm): „Die Bucht“
  • Beste Dokumentation (Kurzfilm): „Music by Prudence“
  • Bester animierter Kurzfilm: „Logorama“
  • Bester Kurzfilm: „The New Tenants“