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Herrlich unkorrekter Heavy Metal Fantasy-Spoof und ein amputierter Delfin – die Blu-ray 3D – Neuveröffentlichungen im Mai 2012

Alles neu macht der Mai! So auch die Übersicht der Blu-ray 3D-Titel des Monats. Wobei nach dem großen Schwung zu Ostern im April im Mai mit Mein Freund der Delfin und Ronal der Barbar lediglich zwei Kinoproduktionen neu zu haben sind. Alles weitere sind nachträglich für BD3D postkonvertierte Nebenerzeugnisse aus Horror, Sex und Natur, die uns hier nicht weiter interessieren sollen.

Hier die Blu-ray 3D-Neuveröffentlichungen des Monats:

 

Mein Freund der Delfin
 
  • erscheint am 04. Mai 2012
  • Family | Charles Martin Smith | USA 2011 | FSK 0 | Warner Bros.
  • in 3D produziert

Familientaugliches Drama nach einer wahren Geschichte. Ein Delfinweibchen verfängt sich in einer Krebsreuse. Obwohl der junge Sawyer sie befreit, ist ihre Rückkehr ins Meer aufgrund der starken Verletzung unmöglich. In einem Aquarium wird der Winter getaufte Delphin wieder aufgepäppelt. Als dem Delfin die Schwanzflosse amputiert werden muss, scheint die Lage aussichtslos. Doch Sawyer hat eine verrückt anmutende Idee und nimmt Kontakt zu einem Experten für Prothesen auf. Zusammen mit einem engagierten Meeresbiologen schaffen sie das Unmögliche: Winter erhält eine künstliche Schwanzflosse.

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Ronal der Barbar
  • erscheint am 8. Mai 2012
  • Animation | Kresten Vestbjerg Andersen, Thorbjørn Christoffersen | DK 2011| FSK 12 | Ascot Elite Home Entertainment
  • in 3D produziert

In den Achtzigern war alles besser: die Fantasyfilme waren noch stilbildend und die Heavy Metal-Bands trugen Eyeliner zu den hautengen Lederhosen. Als fleischgewordene Manowar-Parodie, ähm, CGI-gewordener Fantasy-Spoof kommt Ronal der Barbar der dänischen Einstein-Studios jetzt ins 3D-Heimkino. Und beschert uns mit Babes, Balls & Muscles in gewohnter Manier einen wunderbar politisch-unkorrekten Mix aus Abenteuer und Genreparodie, bei der Conan der Barbar, Red Sonja, Herr der Ringe und King Arthur ordentlich was auf die Eier kriegen, um mal im Kontext zu bleiben.

 

Der Gestiefelte Kater fängt weiter die Mäuse in 3D – die deutschen Kinocharts der Woche

Während in den US-Kinocharts in dieser Woche kein 3D-Film in den Top 5 gelandet ist, bleibt der deutsche Spitzenreiter fest in stereoskopischer Hand. In weniger als zehn Tagen eroberte der Der gestiefelte Kater mit seinem lässigen Charme mehr als eine Million Kinozuschauer. Mit 425.000 Besuchern in 692 Kinos erreichte der Katerich das beste zweite Wochenende eines Animationsfilms in diesem Jahr. Und landet somit nach pünktlich zum Jahresende in der Top 10 der erfolgreichsten 3D-Filme des Jahres. Mit bisher 1,15 Mio. Besuchern ist er nun der 27. Besuchermillionär des Jahres. Und im Vergleich mit Disneys Rapunzel aus dem letzten Jahr gleichauf.

Sonst landeten in dieser Woche nur Flatties in den Top 5: auf dem zweiten Rang der neu gestartete Mission:Impossible – Ghost Protokoll mit 325.000 Besuchern in 577 Kinos, das ist um 25% erfolgreicher als sein Vorgänger, während in den USA zunächst nur ein IMAX-Start in 425 Kinos erfolgte. „Der kleine Schweiger“ Matthias Schweighöfer transvestierte in „Rubbeldiekatz“ in 486 Kinos und rubbelte mit 250.000 Besuchern die Katze- nach langer Zeit mal wieder ein Erfolg für Buck, der beste Start seit seiner „Männerpension“ aus dem Jahr 1996. Die Vamirschmonzette „Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht, Teil 1“ beißt sich langsam blutleer mit 150.000 Zuschauern am Wochenende, insgesamt mit mehr als drei Millionen Hochzeitsgästen. Der Zeitthriller „In Time – Deine Zeit läuft ab“ beschließt in dieser Woche die Top fünf mit 100.000 verkauften Tickets.

Der 3D-Neustart der Woche Mein Freund, der Delfin rutschte mit 30.000 Besuchern in 297 Kinos gerade noch in die Top Ten. Insgesamt wurden in Deutschland an diesem Wochenende 1,7 Mio. Kinotickets gelöst.

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Der gestiefelte Kater- rund 425.000 Zuschauer
  • Platz 2: Mission:Impossible – Ghost Protokoll – rund 325.000 Zuschauer
  • Platz 3: Rubbeldiekatz – rund 250.000 Zuschauer
  • Platz 4: Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht, Teil 1- rund 150.000 Zuschauer
  • Platz 5: In Time – Deine Zeit läuft ab – rund 100.000 Zuschauer

Bild © Paramount · Alle Rechte vorbehalten.

Mein Freund der Delfin (Charles Martin Smith)

Alle lieben Flipper, und essen dennoch Thunfisch. Und nicht selten bleiben andere Tiere als Beifang in den Netzen und ertrinken. Dieser Delfin schwimmt als Familyentertainment im Aquarium von Free Willy und erleidet eine Schwanzverletzung, die ein wenig an Drachenzähmen leicht gemacht erinnert- doch hier ist eine wahre Geschichte die Basis für den Film mit Delfin, einem durchsetzungstarken Jungen und einem verrückten Orthopädiemechaniker (das war übrigens ganz früher mal mein Berufsziel), der in den USA zur Überraschung ganz ordentlich lief. Mein Freund der Delfin startet am 15.12.2011 in den deutschen 3D-Kinos, in ausgewählten Kinos auch in 2D.

Die Mein Freund der Delfin -Bildergalerie:

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Kurzinhalt: Der junge Sawyer findet eines Tages am Strand ein Delfinweibchen, das sich in einer Krebsreuse verfangen hat. Er befreit das Tier, doch die Verletzung am Schwanz verhindert, dass sie wieder zurück ins Meer schwimmen kann. Der Delfin wird daraufhin in ein Aquarium gebracht, in dem er aufgepäppelt werden soll. Er erhält den Namen Winter.
Doch Winter muss die Schwanzflosse amputiert werden und so hat ihr Überlebenskampf gerade erst begonnen. Sawyer hat eine verrückt anmutende Idee und nimmt Kontakt zu einem Experten für Prothesen auf. Zusammen mit einem engagierten Meeresbiologen schaffen sie das Unmögliche: Winter erhält eine künstliche Schwanzflosse.

Der deutsche Mein Freund der Delfin -Trailer:

Das Mein Freund der Delfin- Hauptplakat:

Bilder © Warner Bros. · Alle Rechte vorbehalten.

Maues Maunzen: Der gestiefelte Kater jagt die Mäuse an der Kinokasse

Die US-Kinozahlen dieses Wocheende waren vom Baseball-Finale der World Series am Freitag und einem Schneesturm im Nordosten der USA am Samstag geprägt. Dementsprechend fallen die Zahlen ein wenig ruhiger aus. Dreamworks startete sein Shrek-Spinoff „Der gestiefelte Kater“- natürlich in 3D. Mit dem zehntbesten Oktober-Start aller Zeiten setzte sich der CGI- Animationsfilm problemlos an die Spitze der Kinocharts. Die eingespielten 34 Mio. Dollar bleiben für einen Start dieser Größe allerdings hinter den Erwartungen zurück.

Passend zum Helloween-Wochenende konnte das neue Sequel des Mikrobudget-Erfolges Paranormal Activity mit 18,5 Mio. Dollar einen guten zweiten Platz verteidigen, nachdem „Paranormal Activity 3“ in der Vorwoche mit einem Einspiel von 54 Mio. Dollar das beste Startwochenende eines Horrorfilms der Filmgeschichte erzielte. Justin Timberlake startete mit seinem Lebens-Zeit-Thriller „In Time“ mit rund 12 Mio Dollar Einspiel auf Platz drei. Das Tanzfilm-Remake „Footloose“ landet in dieser Woche mit 5,4 Mio. Dollar Einspiel auf Platz vier der Kinocharts. Die Top 5 wird mit Johnny Depps Darstellung von Hunter S. Thompsons erstem Roman „The Rum Diary“ und 5,01 Mio. Dollar beschlossen- bei den schlechten Zahlen dürfte ein Doppelter fällig sein.

Constantins Die Drei Musketiere landet in der zweiten Woche mit einem Einspiel von 3,5 Mio. Dollar auf Platz 7, gesamt konnte der aufgemotzte 3D- Historienactioner in den USA bisher 14,84 Mio. Dollar einspielen. Das 3D-Delfinabenteuer „Mein Freund der Delfin“ schwimmt mit weiteren 1,61 Mio. Dollar auf Platz 12 und einem Gesamteinspiel von 67 Mio. Dollar.

Der Flop der Woche kommt von Roland Emmerich: seine Shakespeare-Verschwörung Anonymus landet mit 1 Mio. Dollar Einspiel abgeschlagen auf Platz 14.

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Der gestiefelte Kater – rund 34 Mio. Dollar
  • Platz 2: Paranormal Activity 3 – rund 18,5 Mio. Dollar
  • Platz 3: In Time – rund 12 Mio. Dollar
  • Platz 4: Footloose – rund 5,4 Mio. Dollar
  • Platz 5: The Rum Diary- rund 5,01 Mio. Dollar

Bild © Paramount · Alle Rechte vorbehalten.

Prothesen-Delfin schwimmt der Konkurrenz davon- die US-Kinocharts der Woche

Letzte Woche noch dimensionierte Löwen, diese Woche ein anrührender Delfin an der Spitzenposition der US-Charts. Warner Bros. konnte am zweiten Wochenende mit „Mein Freund, der Delfin“ an „Moneyball“ vorbeiziehen, der am Freitag noch den Spitzenplatz innehatte. Der Real 3D-Film mit Morgan Freeman spielte in dieser Woche weitere 14,2 Mio. Dollar ein kommt damit auf gesamt 37,5 Mio. Dollar. Deutscher Filmstart für den Familyfilm ist übrigens der 15.12.2011.

Brad Pitt wirft dennoch hart weiter im Baseball-Drama „Moneyball“. Mit einem einem Minus von 36 Prozent in dieser Woche erzielte er weitere 12,5 Mio. Dollar, was zu einem Gesamteinspiel von 38,5 Mio. Dollar führt.
Federn, äh, Fell müsste „Der König der Löwen 3D“ in dieser Woche lassen, nachdem die ursprünglich zweiwöchige 3D-Wiederaufführung aufgrund des großen Erfolges doch nochmal verlängert und sogar ausgeweitet wurde. Am dritten Wochenende spielten Simba und Co. weitere 11,1 Mio. Dollar ein, das macht gesamt 79,7 Mio. Dollar in den drei Wochen. Nicht schlecht für einen Aufguss. Addiert man dieses Einspiel zum ursprünglichen Start, kommt der Löwenkönig mittlerweile auf 407.7 Mio. Dollar Kinokassen-Umsatz, und zieht damit in die Top Ten der umsatzsstärksten Filme auf dem US-Markt ein (Spiderman fliegt raus).

Der vierte Platz geht in dieser Woche an die Krebs-Tragikomödie „50/50“ mit Joseph Gordon-Levitt und Seth Rogenmit einem Einspiel von 8,9 Mio. Dollar, das religiöse Drama „Courageous“ kommt an diesem Wochenende auf einen Umsatz von 8,8 Mio. Dollar auf Platz 5.

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Mein Freund, der Delfin – rund 14,2 Mio. Dollar
  • Platz 2: Moneyball – rund 12,5 Mio. Dollar
  • Platz 3: Der König der Löwen- rund 11,1 Mio. Dollar
  • Platz 4: 50/50″- rund 8,9 Mio. Dollar
  • Platz 5: Courageous- rund 8,8 Mio. Dollar

Bild © Warner Bros. · Alle Rechte vorbehalten.

Der König der Löwen brüllt erneut- die US-Kinocharts der Woche

Nach dem großartigen Start mit 30,2 Mio. Dollar mit 92% 3D-Anteil am letzten Wochenende kann Zeichentrick-Klassiker Der König der Löwen in der in 3D konvertierten Fassung erneut einen Löwenanteil des dieswöchigen Boxoffice für sich einnehmen. Nach dem zweitbesten Start einer Wiederaufführung (nach Krieg der Sterne mit $35,9 Mio. im Januar 1997) und den fünftbesten September-Start aller Zeiten kamen in dieser Woche knackige 22,1 Mio. Dollar hinzu. Damit liegt das gesamte Einspiel bereits bei 61,7 Mio. Dollar nach 10 Tagen. Damit stieg der Zeichentrick-Klassiker wieder auf Rang 12 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten in den US-Kinocharts, und das Erreichen der Top Ten ist nach wie vor möglich.

Während die Deutschen lieber in der Sonne lagen, erreichte man in den USA mit vier Neustarts und 62 Mio. Dollar das beste September-WE aller Zeiten (nicht inflationsbereinigt).

Brad Pitt in seinem oscarverdächtigen Baseball-Film „Moneyball“ erwarf sich knackige 20,6 Mio. Dollar in 2D. Der Warner Neustart „Mein Freund, der Delfin“ erreichte 20,26 Mio. Dollar, was für einen tierzentrierten Famillien-Realfilm das achtbeste US-Start-Ergebnis aller Zeiten ausmacht. Die Verfilmung der wahren Geschichte eines Delfins mit Schwanzprothese (kein Witz!) erreichte in 3500 Kinos, davon 2700 3D-fähig, einen 3D-Anteil von 50%. das Publikum war zu 66% weiblich und vor allem unter 25 Jahren alt. Erstaunlich ist das ungeheuer positive A+ – Rating sowohl beim Cinemascore, wie auch auf dem derzeit in Los Angeles stattfindendem 3DFilmFest. Deutscher Filmstart ist der 3. November 2011.

Auf den Plätzen vier und fünf finden wir mit Taylor Lautners „Atemlos“ mit 11,2 Mio. Dollar und „Killer Elite“ mit Jason Statham, Clive Owen und Robert De Niro und 11,1 Mio. Dollar zwei weitere Flatties in den Top 5.

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Der König der Löwen – rund 97,4 Mio. Dollar
  • Platz 2: Moneyball – rund 25,1 Mio. Dollar
  • Platz 3: Mein Freund, der Delfin – rund 17 Mio. Dollar
  • Platz 4: Atemlos – rund 16,7 Mio. Dollar
  • Platz 5: Killer Elite- rund 9 Mio. Dollar

Bild © DISNEY · Alle Rechte vorbehalten.