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Neuer exklusiver Trailer für Disneys 3D-Animationshighlight RALPH REICHTS

Reach out for the Medal! Einmal der Held sein und die Gewinnermedaille in den Händen halten – davon träumt Randale-Ralph in Disneys neuestem Animationsspaß RALPH REICHTS von Regisseur Rich Moore. Denn Ralph reicht’s in seiner im zugeschriebenen Rolle als Schurke des Automaten-Videospiels Fix-it Felix. Da muss man auch mal neue Wege beschreiten. Im Falle von Ralph heißt das Gamehopping, raus aus seinem 8bit-Spiel in die Welten des First-Person-Shootes Heros Duty und dem kunterbunten Racer Sugar Rush, wo die zuckersüße Vanellope von Schweetz ebenfalls auf die Goldmedaille spekuliert. Eine Auszeichnung gab es bereits: am aktuellen Start-Wochenende hat sich Ralph mit 49 Mio. Dollar den Highscore an den US-Kinokassen geholt- das ist der beste US-Start eines Filmes der Disney Animation Studios.

Wie charmant und einfallsreich diese Toy Story der Computergames ist, könnt ihr ab Nikolaus, dem 6. Dezember 2012 in den deutschen Kinos sehen. Natürlich in digitalem Disney 3D.

Und euch bis dahin über die Runden zu bringen kommt hier der frisch veröffentlichte exklusive Trailer für RALPH REICHTS:

Kurzinhalt: Das Leben ist schon manchmal unfair: Da gibt es die ekligen Streber, die immer alle Lorbeeren ernten und die, die auf die Rolle des ewigen Bösewichts festgelegt sind und das, obwohl sie eigentlich ein großes Herz haben. Zur zweiten Kategorie gehört auch Randale-Ralph, der die Rolle des Bösewichts in einem 8-Bit-Videospiel namens „Fix-it Felix Jr.“ inne hat. Immer muss er alles kaputt machen und der fleißige Handwerker Fix-it Felix Jr., der Held des Videospiels, repariert alles im Nu und bekommt von allen Anerkennung.
Ralph hat die Nase voll und haut ab, um in einem anderen Spiel endlich einmal zu zeigen, dass auch er das Zeug zum Helden hat. Bei seinen turbulenten Abenteuern im hochmodernen Hightech-Game „Hero’s Duty“ und dem zuckersüßen Racing-Game „Sugar Rush“ findet Ralph in der aufgeweckten und neugierigen Rennfahrerin Vanellope von Schweetz schon bald eine großartige Freundin. Das Leben scheint es endlich gut mit Ralph zu meinen, doch eine dunkle Bedrohung zieht durch die Spielhalle und Ralph muss all seine 8-Bit-Power zusammennehmen, wenn er nicht will, dass es für ihn, Vanellope und all die anderen Player in den Spielen schon bald heißt: „Game Over“!

Ralph Reichts -Hauptplakat

Bild © Disney · Alle Rechte vorbehalten.

Kino-Casting mit Kreischalarm: „POPSTARS“-Casting-Tour erneut exklusiv in Cineplex-Kinos

Kinokonzerte erfolgreicher Musikstars sind mittlerweile ein gängiger alternativer Content im digitalen Kino. Ab dem 1. März werden die Cineplex-Kinos erneut exklusiv zum Sprungbrett ins Scheinwerferlicht für die Popstars von Morgen. Mittlerweile in der zehnten Staffel läuft ProSiebens erfolgreiche Castingshow „POPSTARS“ in diesem Jahr! Gesucht wird in diesem Jahr übrigens eine gemischte Band, es dürfen sich als sangeskräftige und tanzbegabte Jungs und Mädels auf zum Casting machen.

Wie bereits im Jahr 2010 bieten 14 Cineplex-Kinos in ganz Deutschland Musikbegeisterten ab dem 1. März die Chance, beim Casting ihr Talent zu beweisen und noch ein Ticket zu bekommen, um die Jury von den Popstars-Qualitäten zu überzeugen. Nicht umsonst sagt Multitalent und Ex-Brosis-Sänger Ross Anthony über seine Zeit bei „POPSTARS“: „Es war die härteste, aber auch die geilste Zeit meines Lebens. Ich habe Freunde fürs Leben gefunden“. Denn bei „POPSTARS“ zählt nicht nur der Satz: „Du bist in der Band“. Bereits der Weg ist das Ziel. Beim Workshop am Meer und im Trainingscamp am Strand fließt schon mal der Schweiß. Dafür gibt es jedoch eine perfekte Ausbildung zum Star und nebenbei jede Menge neuer Freunde, mit denen die Teilnehmer gemeinsam unter der Mittelmeer-Sonne unter professioneller Anleitung für die Erfüllung des Popstar-Traums arbeiten. „Dieser Augenblick hat mein Leben verändert“, stellt Giovanni Zarrella von Brosis fest. Und No Angel Lucy Diakovska erinnert sich: „Als ich damals den Casting-Aufruf gesehen habe, wusste ich: Das wird mein Leben!“. Wer wie sie schon immer auf die große Bühne wollte, bekommt jetzt seine große Chance bei der Jubiläums-Staffel von „POPSTARS“ dabei zu sein.

Für Giovanni, Lucy und all die anderen war „POPSTARS“ der Beginn eines neuen, aufregenden Lebens. Durch das Kino-Casting kann dieser Traum auch für Dich schon bald Wirklichkeit werden. Voraussetzung: ihr müsst mindestens 16 Jahre alt sein, Minderjährige benötigen die Einverständniserklärung ihrer Eltern.

Das Casting geht einmal quer durch die Cineplex-Kinos der Republik:

  • 1. März Kassel
  • 5. März Goslar
  • 6. März Paderborn
  • 12. März Bad Hersfeld
  • 13. März Eisenach
  • 14. März Gotha
  • 15. März Suhl
  • 19. März Neckarsulm
  • 20. März Bruchsal
  • 21. März Dettelbach
  • 22. März Neu-Ulm
  • 26. März Bad Kreuznach
  • 27. März Limburg
  • 28. März Marburg

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen POPSTARS-Webseite oder auf den Seiten der Cineplex-Kinos. Und jetzt Vorhang auf und Bühne frei für die POPSTARS von morgen!

Foto ©ProSieben/StephanSchütze

Hugo Cabret (Martin Scorsese)


Hugo Cabret handelt von der Magie des Kinos- und ist dabei selbst ein magisches Filmerlebnis. Mit der Verfilmung von Brian Selznicks liebevoll und reich illustriertem Roman „Die Entdeckung des Hugo Cabret“ erschuf Regisseur Martin Scorsese nicht nur einen ebenso unterhaltsamen wie poetischen Familienfilm, sondern auch eine Liebeserklärung an die Frühzeit des Kinos und einen ihrer Pioniere, George Méliès. Scorsese verbindet dabei eine Abenteuergeschichte mit einer Würdigung von Méliès phantasievollem filmischen Werk mit den neuesten filmischen Mitteln einer faszinierenden 3D-Kamera.

Zurecht hagelt es derzeit Auszeichnungen für dieses schöne 3D-Meisterwerk: einen Golden Globe für die beste Regie hat Martin Scorsese schon, mit neun BAFTA-Nominierungen ist er einer der Favoriten bei den Britischen Filmpreisen, zudem dürfte er bei der Verkündung der Oscar-Nominierungen ebenfalls in diversen Kategorien auftauchen. Selbstverständlich erhielt Hugo Cabret ein Prädikat Besonders Wertvoll von der FBW, und 3D-Innovator James Cameron lobt Hugo Cabret als den besten Real 3D-Film, den er bisher gesehen hat.

Hugo Cabret startet am 9. Februar 2012 in den deutschen 3D-Kinos, in ausgewählten Kinos auch in 2D. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Filmseite und auf dem Paramount Kino-Blog.

Die Hugo Cabret- Bildergalerie:


Kurzinhalt: Die Geschichte von HUGO CABRET spielt im Jahr 1931 unter den Dächern von Paris. Der 12-jährige Waisenjunge Hugo (Asa Butterfield) lebt alleine in den Gemäuern eines gigantischen Pariser Bahnhofs. Seit sein Vater (Jude Law), ein talentierter Uhrenmacher, bei einem Brand ums Leben gekommen ist, versteckt sich Hugo auf dem Dachboden hinter einer großen Bahnhofsuhr. Statt zur Schule zu gehen, muss er die Arbeit seines Onkels übernehmen: Täglich macht er einen Kontrollweg durch die großen Hallen, um alle Bahnhofsuhren in Schuss zu halten und aufzuziehen. Dabei muss er sich vor dem strengen Stationsvorsteher (Sacha Baron Cohen) in Acht nehmen, der keine Chance auslässt, seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Hugos einzige Erinnerungsstücke an seinen Vater sind ein rätselhaftes Notizbuch und ein kaputter Roboter – eine Art Aufziehfigur – die Hugos Vater vor seinem Tod in seiner Uhrmacherwerkstatt zu reparieren versuchte. So lebt Hugo zwischen tickenden Uhren und mysteriösen Notizen, bis er eines Tages die neugierige Isabelle (Chloe Moretz) trifft, die sein Leben auf sensationelle Weise verändern wird: denn sie besitzt einen Schlüssel, der den Roboter zum Leben erwecken kann. Mit Hilfe von Isabelle und ihrem mysteriösen Onkel (Ben Kingsely), kommt Hugo einem außergewöhnlichen Geheimnis auf die Spur, das sein und das Leben aller Beteiligten auf magische Weise verändern wird…!

Der deutsche Hugo Cabret- Trailer:

Das Hugo Cabret- Hauptplakat:

Bilder © Paramount · Alle Rechte vorbehalten.

Muppets geben Nachhilfe in korrektem Kinoverhalten

Da bin ich doch neulich aus dem Kino geflogen, weil ich mir etwas zu Essen mitgebracht hatte. Ich habe denen gesagt: ich bin doch nicht verrückt und zahle die überteuerten Preise. Außerdem habt ihr kein Fondue.
So ein angestaubter Witz von Jürgen von der Lippe. Dass es im Film-Premiumort Kino aber doch manchmal ungemütlich ist, liegt zwar an Schweinen, aber nicht unbedingt an Miss Piggy. Die Muppets geben im Vorfeld ihres neuen Kinoabenteuers, das entgegen der Annahmen nun doch nur in 2D auf der Leinwand zu sehen sein wird (wenn die Einstellungen auch mehrfach verdächtig nach 3D aussehen), einen Benimm-Dich-Spot veröffentlicht, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Viel Spaß im Kino!

Hyper, Hyper! Einziges deutsches Scooter-Konzert heute als Live-Übertragung im Kino

Es wird laut im Kino! Am 25. Juni stürmt eine der erfolgreichsten deutschen Bands live die große Leinwand: Scooter. Mit der Live-Übertragung ihres „Stadium Techno Inferno“ aus der Imtech-Arena in Hamburg geben sie am 25. Juni als erste Hamburger Band ihr einziges – und bislang größtes – Konzert in diesem Jahr, zu dem mehr als 40.000 Fans erwartet werden. Erstmals wird damit die parallele Direktübertragung eines Open-Air-Konzerts in Deutschland online und im Kino realisiert. Die Kinovorstellung beginnt um 20 Uhr mit einem Band-Interview und Backstage-Infos, ab 20:20 Uhr wird dann live aus dem Hamburger Stadion in die Kinos übertragen. Der Livestream-Anbieter livedome filmt mit hohem technischem Aufwand in HD und aus vielen Kameraperspektiven, um das „Live-Open-Air-Feeling“ zu transportieren.

„Wir freuen uns, mit Scooter eine der erfolgreichsten deutschen Bands von unserem Konzept überzeugt zu haben und wollen mit dieser Liveübertragung neue Zielgruppen erreichen“, sagt Andreas Müller, Geschäftsführer von livedome. „Dass wir für die Übertragung alle großen deutschen Kinoketten und Deutschlands größtes News- und Entertainment-Portal gewinnen konnten, ist eine besondere Bestätigung für uns. Wir arbeiten derzeit schon an weiteren Übertragungen spannender Künstler, die wir wieder live in die Kinosäle bringen wollen.“ Auch Scooter-Mastermind H.P. Baxxter ist begeistert: „Wir finden es großartig, dass auch die Fans, die im Juni nicht nach Hamburg kommen können, in Deutschland und über die Grenzen hinaus Scooter live erleben können.“

Teilnehmende Kinos:

  • Cinestar: Bamberg, Bielefeld, Bremen, Chemnitz (Roter Turm), Dortmund, Erfurt, Erlangen, Frankfurt (Metropolis), Fulda, Garbsen, Ingolstadt, Kassel, Konstanz, Leipzig, Ludwigshafen, Mainz, Oberhausen, Osnabrück, Rostock (Lütten Klein), Saarbrücken, Villingen/Schwenningen, Wildau
  • UCI Kinowelt: Bad Oeynhausen, Bochum, Düsseldorf Duisburg, Dresden, Graz, Hürth (Park), Kaiserslautern, Paderborn, Potsdam, Wien, Cinemaxx: Bielefeld, Bremen, Essen, Krefeld, Magdeburg, Mülheim, Sindelfingen, Stuttgart, Trier, Wolfsburg
  • Cineplex: Berlin, Mannheim
  • The Light Cinema: Halle

Seit 1993 gehören Scooter zu den erfolgreichsten Techno-, Trance- und Ravebands weltweit. Mehr als 25 Millionen verkaufte Tonträger, über 80 Gold- und Platinschallplatten aus aller Welt, zahlreiche Musikpreise und über 20 TOP TEN-Hits allein in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache. Rund 100.000 Fans tanzten sich bei der Tour „Under the Radar, over the Top“ im vergangenen Jahr die Seele aus dem Leib. Jetzt können sie sich wieder auf ein Hit-, Performance- und Feuerwerk-Spektakel freuen, das in Sachen Pyrotechnik, Bühnenaufbauten, Licht- und Sounddesign alles Bisherige in den Schatten stellen wird.

Und wer weder in der Arena noch im Kino dabei sein kann- auf Bild.de kann man sich das Konzert als Livestream für 5,99 Euro anschauen, zumindest die Fans aus Deutschland. Und nebenher schon im Facebook-Chat ein bisschen mitgrölen…

 

Bilder © Scooter (1), Screenshot Bild.de (2)  · Alle Rechte vorbehalten.


 

im Kino Klappe halten und Handy aus – das Alamo Drafthouse gibt die Richtung an

Popcornwerfer. Sitzrüttler. SMS-Schreiber. Während des Films. Unerträglich. Raus mit dem Nervpack! So auch die Verhaltensregel im Alamo Drafthouse in Austin, Texas, USA (famous for Fantastic Fest). Wer während des Films quasselt oder SMS schreibt fliegt raus. Fertig.
Doch das wissen nicht alle Kinobesucher. Zumindest nicht vor ihrem Rauswurf. Darum hat das Alamo Drafthouse den Mitschnitt der Talking Angry-Voicemail mit der Rachebeschimpfung eines Rausschmiß-Opfers direkt in einen Trailer gepackt und zeigt den jetzt im Vorprogramm.

Auch hier möchte ich sagen: Danke Texter fürs Draußenbleiben!
Ganz großes Kino!

IKEA hackt Kinofilme für Guerillawerbung

IKEA ist immer für frische virale Kampagnen und Guerillaktionen zu haben. Nach einer sehr gelungenen Facebook-Vernetzungs-Aktion, haben sie nun Kinofilme gehackt. Anscheinend gehören IKEA-Artikel zum bevorzugten Standard der Filmausstatter. Grandiose Vorlage. Nun einfach mit einer Taschenlampe samt Dia-Schablone (grafische Maskierungen, auch Gobos genannt) neben das Produkt im Film nur noch den Namen und den Preis einblenden. Aufgrund der hohen Wiedererkannbarkeit von Name, Typo und Satz ist sofort klar, dass es sich um ein IKEA-Produkt handelt. Einfach am Ende noch den Abspann mit dem IKEA-Logo eingeblendet, und am Ausgang die neuen Kataloge verteilt. Gingen weg wie frisches Popcorn. Seht selbst:

Gibt natürlich einen direkten Link zur berühmten IKEA-Szene aus Fight Club, in der Edward Norton auf dem Klo hockend seine perfekte Wohnwelt in Augmented Reality-Style zusammenträumt:

Erinnert mich auch stark an den Image-Fulgurator von Julius von Bismarck, der mit synchronsiertem Blitz Text oder Bilder auf Fotos bannt, die sonst nicht zu sehen sind.

Als Filmfreund wäre ich natürlich empört, schließlich habe ich für werbeunterbrechungsfreien Film bezahlt, ich bin ja nicht bei RTL 2. Aber ich finde die Idee und die Aktion so gelungen, dass ich sie mit einem Schmunzler absolut verkraftet hätte.

Chapeau, IKEA!

BTW, das im Film ist das Cinestar Original im Sony Center in Berlin, oder?

(Danke an Patmo für den Hinweis!)

AVATAR in Originalfassung und 3D in München und Berlin

UPDATE: Es kommt Bewegung in das 3D-OV-Kino. Es werden doch ein paar Kinos de 3D-Version von AVATAR in Orginalfassung zeigen. Ich arbeite gerade an einer kompletten Übersichtsliste, heute machen die Kinos ihre Dispo. Ich werde dann die Liste natürlich für euch auf DigitaleLeinwand.de veröffentlichen.

Seit der Einführung des stereoskopischen 3D-Kinos steht der Filmfan in Deutschland immer vor dem selben Problem: guckt man in 3D oder guckt man die originalsprachige Fassung (da immer viele fragen: wird mit OV für „Original Version“) abgekürzt. Zwar gibt es in Deutschland 4800 Kinos und pünktlich zum Filmstart von  James Camerons AVATAR rund 300 stereoskopische 3D-Leinwände. Jedoch zeigen diese alle die Synchronfassung. Eine Ausnahme bildete das Cinema in München, wo alle Filme in der OV gezeigt werden. Jetzt können sich auch die Berliner das Flugticket zum Kinoticket sparen. Denn das Cinestar Original im Sony Center am Potsdamer Platz wurde zum sogenannten FirstStar-Kino um gerüstet, heißt, es zeigt jetzt digitales 3D- und, wie in in diesem Kino üblich, in den Originalfassungen. Im gleichen Haus befindet sich übrigens das IMAX, welches als einziges deutsches Kino die IMAX 3D-Fassung zeigt. Auf riesiger Leinwand mit bombastischen Sound- aber eben nur in Deutsch.

Wer nicht in diesen Städten wohnt- das frisch mit dem Innovationspreis ausgezeichnete Filmportal Moviac bietet die Möglichkeit sich Filme auf die Kinoleinwand zu wünschen. Sie haben mittlerweile AVATAR in 3D und als OV mit in ihre Liste aufgenommen. Wenn genug Filmfreunde in einer Stadt zusammenkommen, findet Moviac zusammen mit dem Filmverleih einen Kinobetreiber, der eine Sondervorstellung anbietet. Wie ich finde eine sehr gute Idee!
Schnell bei Moviac anmelden (wer mag kann mich über den Einladungscode A66AE hinzufügen), Film wünschen und zusammen mit anderen Fans genießen. Ich habe hier mal das Widget eingebunden, was euch direkt zur 3D-OV-Fassung von AVATAR bringt:

So, ran an die Kinokassen, der Vorverkauf läuft!

Weltrekord für Robbie Williams' Electric Proms-Konzert + komplettes Konzert zum Nachhören

Ein weiterer Eintrag für Robbie Williams ins Guinness Buch der Rekorde: 250 Kinos in 23 Ländern weltweit, davon 37 in Deutschland, haben gestern Robbie Williams‘ erstes Konzert seit drei Jahren übertragen. Im Rahmen der „BBC Electric Proms“ wurde das Konzert per Satellit aus dem Londoner Roundhouse auf die Leinwände gebracht. Damit erhält er den Rekord für die größte gleichzeitige Übertragung eines Livekonzerts im Kino. Bereits im Jahr 2006 konnte Robbie einen Eintrag ins Guinness Book of Records für 1,6 Mio. verkaufte Tickets an einem Tag für seine „Close Encounters“-Tour verbuchen.

Es scheint, als ob Robbie seine Fans zurückgewonnen hätte. Die Songs der neuen Platte gefielen ausnahmslos. Und die Skepsis war doch da, gerade nach dem geflopptem „Rudebox“-Album. Aber wie fühlt sich eine Konzertübertragung im Kino an? DigitaleLeinwand hat Musikliebhaber und Robbie-Fan Marco mitsamt weiblicher Begleitung für einen kleinen Erlebnisbericht ins Kino geschickt, genauer gesagt ins Cinestar am Potsdamer Platz in Berlin. Um gleich Robbies Performance zu klären: „Can he kick it? – yes, he can!“

Ihr wollt Beweise? Leider verhindert Geolocking das Abspielen der BBC-Videos außerhalb Großbritanniens, aber unter diesem Link habe hier das komplette Konzert zum Anhören für euch! Aber Vorsicht: This programme may contain strong language! 🙂


Robbie Williams

So ein Kinokonzert hat Vorteile: man muss nicht anstehen, niemand drängelt und man kann das Konzert entspannt ansehen. Natürlich ist eine Liveübertragung nicht mit der Atmosphäre eines Livekonzerts zu vergleichen. Aber die gute Bildqualität und der gute Ton im Kinosaal überzeugt: großartiges Bildmaterial mit Nahaufnahmen, gute Schnitte auf das Orchester bei den Geigen- oder Backgroundeinsätzen. Das sind Eindrücke, die man live im Stadion gewiss übersehen und überhört hätte.

Was fehlte war allerdings der Eindruck, dass das Konzert nun gerade live in diesem Moment passiert. Genauso gut hätte man Robbies Konzert-Mitschnitt „Live at the Royal Albert Hall“ auf der Leinwand zeigen können – das Publikum wäre genauso begeistert gewesen.  Überhaupt blendet man, vergleichbar wie beim Film, schnell seine Nachbarn im Kino aus. Ab dem zweiten Song hatte die Übertragung den Charakter eines Privatkonzertes- in diesem Fall speziell für Marco und seine Frau.

Und das restliche Publikum: Eine handvoll Groupies (ja, wie geht das mit den Groupies eigentlich bei virtuellen Konzerten?!) tanzte in den Reihen. Textsichere und Sangesbegabte haben auch fleißig mitgeträllert. Ein großer Nachteil bei einem Konzert mit Platzkarten: man kann sich seine Nachbarn nicht aussuchen. Was tun bei ätzenden Sitznachbarn? Im Stadion hätte an sich einfach um zwei Reihen weiter vor bewegt. Das geht im Kino nur auf Umwegen. Guter Tipp: nochmal die Eintrittskarten checken und feststellen, dass man selber in der falschen Reihe sitzt! Und schon waren die Nerv-Nachbarn aus der Sicht.

Nach den Songs gab es jeweils Applaus, aber man ist sich auch klar, dass es keinen Rückkanal zum Star gibt- auf „Zugabe“-Rufe hat man zum Ende doch verzichtet. Aber die Besucher fühlten sich beim Verlassen des Saales als kleine Gemeinde, wohl wissend, dass sie bei einem ganz besondern und einmaligem Konzert live dabei waren.

Doch nicht für alle Robbie-Fans wurde es ein schöner Abend: im UCI in Düsseldorf freuten sich 1700 Fans auf die Konzertübertragung – gleich in fünf Kinosälen sollte das Konzert übertragen werden. Kurz nach 21h musste die Veranstaltung vom Chef des Hauses, Stephan Rottels, abgesagt werden- die technischen Probleme konnten nicht gelöst werden, obwohl die Techniker sich zwei Stunden lang bemühten, dass Signal aus London zu empfangen. UCI hat heute eine Stellungnahme dazu angegeben: „Obwohl das Konzert über drei verschiedene Satelliten übertragen wurde und es entsprechende Notfallpläne für technische Defekte gab, war es am Abend nicht möglich, das Satellitensignal zu empfangen. Verschiedene Tests im Vorfeld des Events ließen kein Problem für die Übertragung erwarten.“ In einem Saal wurde wenigstens der Ton übertragen, viele Fans gingen aber enttäuscht nach Hause oder eilten zum PKW, um das Konzert dort in der Radioübertragung zu verfolgen.

Als kleine Wiedergutmachung wird das Konzert als Aufzeichnung am 21., 22. und 24. Oktober gezeigt. Wer nicht teilnehmen kann oder möchte, bekommt das Eintrittsgeld erstattet. Zudem zeigt sich das UCI kulant und bietet seinen Gästen eine kleine Entschädigung an.

Robbie Williams‘ neues Album Reality Killed The Video Star erscheint in Deutschland am 6. November. Und natürlich Danke! an Marco für das Teilen seiner Erlebnisse! 🙂

Kino on demand – eine Vision?

Dein Wunschfilm im Kino. Neuheit oder Klassiker, Genrekino oder Blockbuster, Kurzfilm oder Franchisereihe. An dem Tag und zu der Uhrzeit, die Dir gefällt. Auf der großen Leinwand in erstklassiger Bildqualität mit bestem Sound. Und mit Deinem Lieblingspublikum. Nicht jeder besitzt eine vernünftige Heimkino-Anlage, Flachbildschirm oder Blu-ray-Player. Aber jeder von uns hat eine Liste von Filmen, die er eigentlich gerne mal im Kino sehen möchte.

Die Lösung könnte „Theatrical video on demand“ (TVoD) sein: Man geht in sein (digital ausgestattetes) Lieblingskino und vereinbart seinen Wunschfilm zum Wunschtermin. Das Kino lädt den digitalen Film vom Verleiher auf seinen Server. Zum geplanten Termin kommt die Horde Filmfans ins Kino und kann sich ihren Wunschfilm ansehen. In bequemen Sitzen, großer Leinwand, tollem Sound und, wer mag, mit Popcorn, salzig oder süß.

Für die Kinos bestünde die Möglichkeit weitere Zeitschienen zu belegen, beispielsweise nachmittags oder eine Matinee am Sonntag. Endlich auch mal Arthaus-Kino mit meinen filmbegeisterten Freunden oder doch zum x-ten Mal den Midnight-Movie-Kultklassiker? Eine weitere Möglichkeit bietet sich bei Geburtstagen oder Familienfeiern, da kann der Kindergeburtstag Pippi Langstrumpf gucken oder die Freunde veranstalten parallel zum Film den MammaMia-Mitsing-Wettbewerb. Wenn dann die Tonspuren noch frei wählbar sind, könnten sich auch für den Sprachunterricht an Schulen oder Unis der Originalsprachen-Abend etablieren. Mit der zunehmenden Verbreitung von sozialen Netzwerken enstehen neue Mechanismen zur Verabredung mit Gleichgesinnten- warum nicht auf zum gemeinsamen Lieblingsfilm?

Da aufgrund der Infrastruktur der Digitalen Projektion ein Netzwerk-Anschluss im Serverraum vorgesehen ist, scheint die Idee in nicht allzu weiter Ferne zu liegen. Bisher werden zwar digitale Filme per Festplatte verschickt, die meisten Server sind aber durchaus für Datentransfer ausgelegt. Wir sprechen bei einem Langfilm durchaus von 200 Gigabyte Datenmenge, also lädt man mit handelsüblichem DSL doch noch eine Weile. Doch genau hier mag der Haken liegen- für Kinos in kleineren Städten mag TVoD eine spannende Alternative sein. Aber gerade die Orte außerhalb der Ballungsgebiete sind nicht an das Breitbandnetz angeschlossen. Das soll das Konjunkturpaket ja in den nächsten Jahren richten.

Zwar könnte man dies Angebot bereits jetzt mit analogem Film anbieten, doch die Kosten für Versand, Aufspulen und Handling lassen es nicht rentabel werden. Und dann kennt man die Qualität der Filmkopien nicht, mit etwas Pech erwischt man ein total abgenudeltes zerkratzes Exemplar. Liefert dann der Filmgenuss im Kino gegenüber einer Blu-ray zu Hause noch ein besseres Ergebnis? Der Preis ist natürlich höher, als wenn man eine DVD aus der Videothek ausleiht. Aber das Kino bietet auch mehr Komfort und eine bessere Qualität als das heimische Wohnzimmer (liebe Kinobetreiber, ich verlass mich auf euch!). Kino ist das Premiumangebot für Film! Und im Vergleich zu einer legalen öffentlichen Aufführung einer DVD kostet es nicht mehr: nach Anfrage wollte der Verleiher selbst für eine DVD-Aufführung eines 30 Jahre alten Films noch 200 € Lizenzgebühren pro Aufführung von mir als Privatperson kassieren. Mal im ernst, dafür bekomme ich eine Kino-Jahreskarte in Berlin!

Und noch ein Wort zu den mittlerweile etwas aus der Mode gekommenen Filmnächten- es gab selbst mit 100 Kinos in Berlin kein einziges, dass zum Start von Indiana Jones 4 die vorherigen Filme in einer Filmnacht zeigte, nicht mal als E-Cinema. Und ich wette, man hätte ein größeres Kino mit den Fans füllen können. Mal sehen, was die digitale Zukunft bringt!