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Myrinx Till Nowak Elbphilharmonie

MYRINX – Till Nowaks neues Kunstprojekt in der Elbphilhamonie

Den Stammlesern ist Till Nowak natürlich gut bekannt. Das neue Werk des Machers des wahnsinnig lustigen Fake-Experiment-Kurzfilms THE CENTRIFUGE BRAIN PROJECT ist ab dem 1. März 2017 an der Elbphilharmonie in Hamburg zu sehen. MYRINX übersetzt aufgezeichnete Töne in sichtbare Vibrationen, die auf der LED-Videowand am Eingang der Elbphilharmonie abgespielt werden. Die Töne kommen aus der Konzerthalle und der Umgebung- was würde die Elphi hören, wenn sie eine lebendige Kreatur wäre? Von Applaus über Schiffsschrauben bis zur Kaffemaschine ist alles dabei. Einen ersten Einblick auf die Kunst-Installation gibt der Trailer: Weiterlesen

vergesst 3D-Horrorfilme- Moorleichen im Hamburg Dungeon sorgen für wahren Grusel!

Stereoskopisches 3D ist ideal für Horrorfilme, rückt doch der gruselige Serienkiller einem ziemlich nah auf die Pelle. In der letzten Woche konnte ich auf den Fantasy Filmfest Nights den japanischen 3D-Horrorfilm „Schock Labyrinth 3D“ sehen. Mit Grusel in der dritten Dimension wurde der Besuch im Geisterhaus eines japanischen Vergnügungsparks zum Schrecken. Aber man kann sich ja sicher sein, dass es nur ein Film ist und notfalls wegsehen. Gegen Augen zu und durch hilft auch die beste immersive Technik nichts.

Wahre Fans des Schreckens suchen den echten Nervenkitzel. Keinen Film, sondern den Abstieg in den dunklen Kerker voll schauriger Bewohner und schrecklicher Attraktionen, gut für Adrenalin und Kreischtraining. Doch dafür muss man nicht nach Japan fahren, das Schreckliche liegt so nah. Freunde der lebenden Untoten zieht es direkt in das Hamburg Dungeon, das in 2010 ab Ostern eine neue Showattraktion bietet: „Moorleichen- Niemand hört dein Schreien“.

Während des etwa 90-minütigen Rundgangs  durch das Dungeon werden die Zuschauer von professionellen Schauspielern Schritt für Schritt in die geschichtlichen Ereignisse der Hansestadt einbezogen. Zwar jagen sich dunkle Schrecken durch die Gemäuer, doch kommt dank schwarzem Humor auch der Spaß nicht zu kurz.

Was genau erwartet den furchtlosen Besucher auf dem dunklen Pfad des Grauens? Weihnachten 1717 spülte die gewaltigste Sturmflut des 18. Jahrhunderts Wassermassen durch die Hansestadt. Am Ende blieben dreckiger Schlamm und stinkender Morast zurück. Viele Menschen fanden ihr nasses Grab in der Katastrophe- und einige verwandelte der Schlamm im Laufe der Jahrhunderte zu Moorleichen, dunkle Bewohner der gefährlichen Hochmoore.

Nun sind die Moorleichen im modrigen Torfbett zurück in die Hansestadt gekehrt und treiben im Hamburg Dungeon ihr Unwesen. Und suchen sich neue Opfer. Der Besucher betritt durch die ineinander verschlungenen dicken Wurzeln einer knochigen alten Eiche den moorigen Höllengang. Die Ungewissheit wird in dunkle Finsternis und feuchte Kälte gehüllt, jeder Schritt wird zum Kampf durch das schlickige Moor, denn der Boden unter den Füßen ist weich und jeder Schritt könnte der letzte sein. Mit Schlamm bedeckte Moorleichen mit verwester Haut und rotem Haar tauchen überall und immer wieder plötzlich aus der Dunkelheit auf. Und es sind nicht nur Opfer der Flutkatastrophe, wie der grauenhafter Anblick der verwesten Körper offenbart, viele sind eines gewaltsamen Todes gestorben und die Leichen wurden einfach im Moor versenkt.

Jetzt heißt es nur noch: Rette sich wer kann! Mit größter Konzentration bahnt sich der Abenteurer seinen Weg durch den gefährlichen Sumpf, denn eklige Lianen, schlammig-weicher Untergrund und weitere überraschende Effekte warten auf dem Weg durch die Dunkelheit. Und wer sich nicht beeilt den rettenden Ausgang zu erreichen, endet wie die Moorleichen…

Gemäß dem Motto: Das Grauen vor Augen, den Atem der Geschichte im Nacken lässt das Hamburg Dungeon düstere Zeiten wieder lebendig werden. Und das natürlich an einem der authentischsten Orte Hamburgs, der Speicherstadt. Oder genauer in seinen Katakomben, denn mit dem Fahrstuhl des Grauens geht es erstmal auf dunkle Verlies-Ebene.  Das Hamburg Dungeon ist keine Geisterbahn und kein Wachsfiguren-Kabinett, sondern eine gruselige Freizeitattraktion mit Live-Performance  in filmreifen Kulissen.

Eine Reihe atemraubender Attraktionen sorgt bei den Besuchern für Adrenalin:  In den Katakomben breitet die Pest ihre schwarzen Schatten aus. Die wuchtige Sturmflut von 1717 tost über die Stadt; die Flammen des großen Feuers von 1848 lodern. Und ihr seid dabei, wenn der größte Pirat unserer Gefilde, Klaus Störtebecker, um einen Kopf kürzer gemacht wird. Ob er immer noch 12 Schritte ohne Kopf wie bei  seiner ersten Enthauptung vor 600 Jahren schafft? Natürlich gibt es auch jede Menge Gelegenheit zu Folter, Furcht und Finsternis…

Und wem das noch nicht an Nervenkitzel reicht, lässt sich auf die Fahrattraktion „Extremis – Sturz in die Hölle“ ein, die das öffentliche Erhängen in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges simuliert. Die mutigen Besucher erleben den freien Fall aus acht Metern Höhe, während vor ihnen der Galgen baumelt. Eine Übersicht über die 14 Live-Shows, Spezialeffekte und Fahrattraktionen von der Pest über die Inquisition bis zum Spiegellabyrinth und dem Klabautermann findet ihr natürlich auf der Webseite des Hamburg Dungeon.

Wem es vor dem Hamburg Dungeon noch immer nicht gruselt, sollte einen Blick auf dieses Video werfen. So wird der Hamburg-Ausflug zum nervenaufreibenden Erlebnis:

Wer auf eine unterhaltsame Mischung aus Geschichte, Unterhaltung und Nervenkitzel steht, ist im Hamburg Dungeon genau richtig. Übrigens auch eine perfekte Unternehmung beim bekannten Hamburger Schietwetter. Und wer nicht glaubt, dass irgendwann die Nerven blank liegen- einfach mal die Freundin erschrecken. Da reicht schon eine klopfende Tür:

Mehr Informationen über das Hamburg Dungeon findet ihr auf der Webseite . Natürlich kann man bei Facebook auch der Fan-Gruppe beitreten. Bei den Besuchern scheint Hamburgs Schreckenskammer gut anzukommen, bei Tipdoo gibt es jede Menge gute Bewertungen für die Attraktion.

Das Hamburg Dungeon ist täglich ab 10 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17 Uhr, im Juli und August um 18 Uhr. Ihr findet das Dungeon in der Speicherstadt: Kehrwieder 2, 20457 Hamburg. Eintrittskarten gibt es ab 15,95 €, natürlich gilt auch die Merlin Entertainments Jahreskarte, mit der auch die verschiedenen Standorte des Legolands, die unterschiedlichen SEA LIFE- Aquarien, der Heidepark Soltau und das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds in Berlin besucht werden kann.

Und wer ein Monster für zu Hause sucht: am Sonntag, den 25.04.2010 findet das 1. SpeedDating im Hamburg Dungeon statt. In der Hoffnung, dass die schnuckelige Rothaarige dann echt ist und keine untote Moorleiche…

Ich wünsche euch fröhlichen Grusel!

Bilder © Hamburg Dungeon  · Alle Rechte vorbehalten.

Internetfilmfestival Bitfilm 09 – "Hackin‘ Hollywood" gestartet

bitfilm-roboterBereits zum 10 mal wird in diesem Jahr das Bitfilm Filmfestival veranstaltet, dieses Jahr unter dem Motto „Hackin Hollywood“.  Das Besondere: alle Filme werden im Internet gezeigt. Die Onlinegemeinde wählt anhand ihrer Bewertungen in der Zeit vom 20. August bis 24. September ihre Favoriten, die sich auf insgesamt 10.000 Euro Preisgeld freuen können.

Aber es gibt auch ein paar Veranstaltungen in der ersten Welt, denn Filme machen in Kino und Gemeinschaft bekanntlich viel mehr Spaß:  Die Eröffnung fand am 22. August in Hamburg statt, von heute bis Samstag ist das Festival in Berlin im Eiszeit-Kino zu Gast. Die Abschlußveranstaltung endet in der realen Welt am 1. Oktober in Tel Aviv mit der Preisverleihung.

Vier offizielle Wettbewerbsprogramme gilt es zu entdecken und zu bewerten:

  • 3D SPACE – computergenerierte 3D-Animationen
  • FX MIX – Clips, die Realfilm, 2D- und 3D-Animation digital mischen
  • POLITICOOL – neue Kategorie mit digitalen Animationen und Mash-Ups mit politischer Aussage
  • MACHINIMA – Filme, die live in Computergames gedreht werden

 

Und hier noch der Trailer für das 10. Bitfilm Filmfestival „Hackin‘ Hollywood“:

 

(Dank an Maike für den Hinweis!)