Beiträge

Nolan Dunkirk Dreharbeiten

DUNKIRK in IMAX- erstes Foto von Christopher Nolans WW2-Dreharbeiten

Eine persönliche Mission von Regisseur Christopher Nolan ist die Rettung des analogen Filmmaterials. Nach dem unvergesslichen Erlebnis der analogen 15/70 Full-IMAX-Szenen in THE DARK KNIGHT und der gemischten Erfahrung von INTERSTELLAR dreht Nolan nun ein Kriegsdrama aus dem zweiten Weltkrieg im Großbildformat. In DUNKIRK geht Nolan der im Mai und Juni 1940 stattgefundenen Schlacht von Dünkirchen nach, bei der rund 340.000 alliierte Soldaten nach England evakuiert werden konnten.
Im Unterschied zu den wenigen Szenen in THE DARK KNIGHT und der Stunde im 169minütigen INTERSTELLAR soll DUNKIRK vollständig in analogen 65mm und analogen IMAX-Kameras gefilmt werden. Als Aufnahmeverfahren nutzt Nolan Super Panavision 70, was ein Seitenverhältnis von 2,21:1 auf der Leinwand ergibt. Zuletzt drehte Kenneth Branagh 1996 HAMLET und Paul Thomas Anderson 2012 THE MASTER  in diesem Format (Hinweis: Quentin Tarantinos THE HATEFUL EIGHT wurde in Ultra Panavision gedreht). Der Anteil der IMAX-Szenen von DUNKIRK ist noch nicht bekannt, das Vollformat besticht mit seinem Seitenverhältnis von 1,43:1.
Ein erstes, wohl inoffizielles Produktionsbild mit einer IMAX-Kamera auf einer Dollystrecke wurde von Behind the Clapperboard auf Facebook veröffentlicht. Christopher Nolan ist der Herr in der Bildmitte unten, mit schwarzem Sakko und Fischerhut.
Als Kameramann agiert nach INTERSTELLAR und SPECTRE erneut Hoyte Van Hoytema. Als Darsteller sind unter anderem Tom Hardy, Mark Rylance und Kenneth Branagh beim Drama dabei- das dürfte sehenswert werden. Angepeilter deutscher Starttermin für DUNKIRK ist der 27. Juli 2017.

Dunkirk (2017). Christopher Nolan
Cinematography: Hoyte Van Hoytema

Posted by Behind the Clapperboard on Dienstag, 14. Juni 2016

Danke Studio Babelsberg - St

Schöne Geste – Hollywood sagt Danke

Mit der steigenden Zahl der Filmproduktionen in der Hauptstadtregion ist nicht jeder begeistert von den Einschränkungen durch Umleitungen, Verkehrssperrungen und komplettem Zuparken von Straßenzügen. In den letzten Tagen war die Glienicker Brücke zwischen Potsdam und Berlin Drehort für den kommenden Spionagethriller von Steven Spielberg, der noch unter dem Namen “St. James Place” läuft. Nach der Vollsperrung für mehrere Tage bedanken sich Studio Babelsberg und DreamWorks Studios mit einem Großbanner für das Verständnis für die Unannehmlichkeiten. Eine schöne Geste, die absolut nicht selbstverständlich ist.

SECRET GLIMPSE @ LOST PLACE – gewinnt exklusive Plätze für die Gästeliste!

Am kommenden Freitag, 2. Dezember, lädt die Crew des 3D-Thrillers LOST PLACE zu einem besonderen Event: Das SECRET GLIMPSE Get-Together in den Original-Kulissen des Films! Dabei entführt euch die düstere Beleuchtung nicht nur in die unterirdische Kommandozentrale einer verlassenen HAARP-Station, lässt ein wenig Mystery-Atmosphäre schnuppern und euch einen ersten exklusiven Blick auf Filmmaterial von Lost Place werfen- ihr habt auch die Gelegenheit die Darsteller François Goeske, Josefine Preuß, Jytte-Merle Böhrnsen, Pit Bukowski und Anatole Taubman, sowie den Regisseur Thorsten Klein kennenzulernen. Zusammen mit Vertretern aus der Blogger-, Geocacher- und Transmedia-Szene seid ihr exklusive Gäste und stoßt mit der Crew auf den Drehschluss von LOST PLACE an. Die Teilnehmerzahl ist streng begrenzt.

Die Produktionsfirma von LOST PLACE, die MovieBrats Films & Animation, verlost auf Facebook zwei mal 2 Gästelistenplätze für das einmalige Event SECRET GLIMPSE @ LOST PLACE am Freitag, 2. Dez. in Berlin. Was ihr dafür tun müsst? Hinterlasst bis Dienstag Abend um 23:59 Uhr einen Kommentar mit dem Titel Eures Lieblings-Mysteryfilms im Kino oder TV auf der Facebook-Seite von LOST PLACE. Unter allen Kommentatoren werden 2×2 Gästelistenplätze verlost.

heute Start zweiter Drehblock von "PINA" – ein Tanzfilm in 3D von Wim Wenders

Vielleicht ist PINA das derzeit spannendste Filmprojekt überhaupt. Denn Regisseur Wim Wenders führt den Tanzfilm in neue Dimensionen:  nicht nur, dass Wenders PINA in nativem stereoskopischen 3D dreht, er eröffnet mit Arthaus-3D auch ein völlig neues Feld im Kino.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Teils der Dreharbeiten zu dem abendfüllenden 3D Tanzfilm PINA im Herbst letzten Jahres, wird Wim Wenders ab heute, dem 12. April 2010 nun den zweiten Teil des ersten 3D-Arthaus-Films in Wuppertal und Umgebung drehen.


Wim Wenders hatte nach dem plötzlichen Tod der weltberühmten Choreographin Pina Bausch im Sommer 2009 seine zunächst ausgesetzten Filmpläne wieder aufgenommen und vom 21. Oktober bis 2. November 2009, in enger Zusammenarbeit mit dem Ensemble des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, drei Stücke von Pina Bausch, „Café Müller“ (UA 1978), „Das Frühlingsopfer“ (UA 1975) und „Vollmond“ (UA 2006), zum größten Teil während öffentlicher Aufführungen der Stücke auf der Bühne des Wuppertaler Opernhauses, in 3D aufgenommen.

Vom 12. bis 17. April 2010 folgen die Aufnahmen eines weiteren frühen Stückes von Pina Bausch, „Kontakthof“ (UA 1978). Wim Wenders wird dieses Stück sowohl mit den Tänzern des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch, als auch in der Besetzung mit Damen und Herren ab 65 und mit Teenagern im Wuppertaler Schauspielhaus (diesmal ohne Publikum) filmen. Anschließend wird die 3D Produktion bis 24. April an wechselnden Orten in der Stadt Wuppertal, auf öffentlichen Plätzen, Industrielandschaften, in der Schwebebahn und in der weitläufigen Natur des bergischen Landes mit einzelnen Tänzern des Ensembles fortgeführt.

Wenders, der seit Beginn seiner langjährigen Freundschaft mit Pina Bausch fasziniert war von ihrer einzigartigen Ausdruckskraft und Arbeitsmethode als Choreographin, wird dort ihre Tänzer von ihren ganz persönlichen Erfahrungen in der Arbeit mit Pina Bausch tänzerisch erzählen lassen.

PINA wird produziert von Neue Road Movies in Koproduktion mit Eurowide (Paris) und in Zusammenarbeit mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, dem ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE und Pictorion Das Werk. Regie und Drehbuch: Wim Wenders, Choreographie: Pina Bausch, Produzent: Gian-Piero Ringel, Koproduzenten: Claudie Ossard und Chris Bolzli, Executive Producer: Jeremy Thomas, Redaktion: Wolfgang Bergmann, Dieter Schneider, Gabriele Heuser, Stereograph: Alain Derobe, Kamera: Hélène Louvart, 3D Supervisor: Francois Garnier. Tanztheater Wuppertal Pina Bausch: Künstlerische Leitung: Dominique Mercy und Robert Sturm, Geschäftsführung: Cornelia Albrecht, Bühnenbild: Peter Pabst und Rolf Borzik, Kostüme: Marion Cito und Rolf Borzik, Musikalische Mitarbeit: Matthias Burkert, Andreas Eisenschneider, Leiter der Beleuchtung: Fernando Jacon, Technischer Leiter: Manfred Marczewski, Jörg Ramershoven.

Der 3D-Tanzfilm PINA wird gefördert von der Filmstiftung NRW, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Filmförderungsanstalt (FFA), dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) und dem CNC.

Den Verleih in Deutschland übernimmt die NFP marketing & distribution*, den Weltvertrieb HanWay Films. Der deutsche Kinostart ist für 2011 geplant.

Wer bereits Ausschnitte von Tanzfilmen in 3D sehen konnte, wird mir zustimmen, dass 3D-Kino wie gemacht für dieses Genre ist. Dabei kommt es nicht auf die Art des Tanzes an, die kommenden 3D-Filme „Streetdance“ und „StepUp 3D“ präsentieren uns modernen Streetdance. Und doch teilen alle Tanzfilme eine grundlegende Eigenschaft: sie zeigen uns die Bewegung im Raum. Durch das 3D-Kino wird die Fläche der Leinwand zu einem Raum erweitert- es scheint, als ob Tanzfilme ihre optimale Darstellungsform gefunden haben. Vielleicht sogar noch eindringlicher als im Tanztheater selbst, wo man als Zuschauer im Publikum sitzt, aber nicht in intime Nähe das Geschehen auf der Bühne selbst miterleben kann. Ich bin absolut gespannt auf den ersten Trailer von PINA, der seine Argumente bereits im Untertitel trägt: das beeindruckende Tanztheater von Pina Bausch als steroskopischen 3D-Tanzfilm von Wim Wenders.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Donata Wenders, Bild Vollmond: Laurent Philippe, Bild Café Müller: Graziano Arici