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3D-Stereoschipsel: Tim und Struppi-Sequel, Jurassic Park 4, Frankenweenie

Regisseur Steven Spielberg verrät im Interview mit Collider noch nicht, welche Comics aus der Tim- und Struppi-Reihe Peter Jackson für den zweiten Teil als Vorlage nutzt. Die gute News: trotz des gemächlichen Erfolgs in den US-Kinos von Die Abenteuer von Tim und Struppi hält man wohl aufgrund des internationalen Erfolges an der S3D-CGI- Reihe fest- was mich aufgrund der fantastischen Qualität sehr freut.

I’m not going to say which stories have been chosen for Peter Jackson’s sequel because Peter and I agreed that we weren’t going to let that information out yet. The script is now being written. It’s more than one book, but it’s not three books, so that means it’s two books. It’s two and a half books that we’re combining with The Secret of the Unicorn. And Peter will start working on the film this year. When he’s done shooting The Hobbit, he’ll begin his performance capture work with the actors later in 2012, which I’m very excited about. And of course, I’m hoping I’ll be able to direct the third one. I’d love to do the third one because I had so much fun on the first one.

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Im gleichen Interview verrät der Altmeister, dass er nicht die Regie von Jurassic Park 4 übernehmen, sondern nur produzieren will. Er gibt keine Informationen über ein Reboot oder den potentiellen Veröffentlichungstermin zum 20jährigen Jurassic Park-Jubiläum. Auch die von Produzentin Kathleen Kennedy angedeutete Stereo 3D-Fassung wollte er nicht bestätigen. Aber das CGI-Dinowunder von vor knapp 20 Jahren in ein Stereowunder auszubauen, scheint für mich nicht nur ein logischer, sondern auch lukrativer Schritt zu sein.

I don’t want to talk about Jurassic Park 4 yet – it’s too early – but I can tell you that I’m not directing it. I’m producing it though. I can’t say. I will when the time is right, but for now I can’t talk about it.

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Am 11. Oktober gibt es mit Frankenweenie einen neuen Puppentrickfilm von Regisseur Tim Burton auf der Kinoleinwand zu sehen, und natürlich gibt es die kleine Gruselgeschichte um einen von den Toten wieder auferstandenen Hund in 3D. Aktuell testen sie den Film für die IMAX-Auswertung, was ja aber in Deutschland aufgrund der geschlossenen Häuser eher von marginaler Bedeutung ist. Frankenweenie ist das Remake eine B-Movie-Livaction-Kurzfilms von Tim Burton aus dem Jahr 1984 und wird der welterste 3D-Schwarz/Weiss-Stopmotion-Spielfilm.

Ich habe noch ein Bild von Tim Burton vom Set mit einem Sparky-Hundemodell für euch:

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Ein animierter Europäer erobert die US-Kinocharts mit 74% 3D-Anteil!

Über die Feiertage freute sich das Kino in den USA und Kanada über ein langes Wochenende und für amerikanische Verhältnisse regelrechtes Gedränge von Neustarts. Das Brad Birds Actionsequel „Mission Impossible: Ghost Protocoll“ setzte sich mit dem Rollout außerhalb der IMAX-Kinos in dieser Woche mit einem Einspiel von 46,21 Mio. Dollar direkt an die Spitze der US-Kinocharts.  Auch wenn Guy Ritchie als Stereoskopiefan „Sherlock Holmes – Spiel im Schatten“ als 3D-Film umsetzen wollte, setzte sich Warner dagegen durch. Und das macht bei der mitunter rasanten (und im Dunkel absaufenden) Bildsprache auch absolut Sinn. Mit 31,81 Mio. Dollar diese Woche Platz zwei der US-Kinocharts. Rund 20 Mio. Dollar, und damit Platz drei, konnte das Squeekel des Blended-CGI-Films „Alvin und die Chipmunks – Chipbruch“ mit einer Backenhörnchen-Titanic-Parodie einspielen. Danke, dass dieser Kelch in 2D an mir vorübergeht. David Finchers Milleniums-US-Remake „The Girl with the Dragon Tattoo“ (oder „Verblendung“ wie er bei uns heißen wird) landete mit rund 16,7 Mio. Dollar auf dem vierten Rang. Bei dem Starpotential von Regisseur David Fincher, der Bestseller-Vorlage, Bond-Darsteller Daniel Craig und dem Trent Reznor-Soundtrack wäre Sony Pictures mehr sicherlich lieber gewesen.

Auf Rang fünf der US-Charts landet nun endlich Steven Spielbergs Debut in 3D und sein erster CGI-Spielfilm Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn mit einem Einspiel von rund 16,1 Mio. Dollar. Da TinTin als Comic in den USA kaum bekannt ist war mit dieser Größenordnung zu rechnen. Das Publikum war zu 55 Prozent männlich und die Hälfte unter 25 Jahren alt. Als CinemaScore konnte TinTin ein A- beim Publikum abräumen. Und die Mehrzahl der Besucher von 74% entschied sich für die wunderbare 3D-Fassung des packenden Animationsabenteuers.

Chris Goraks erste 3D-Regiearbeit The Darkest Hour mit zerstörerischen Elektro-Aliens in Moskau konnte nicht so richtig landen und spielte moderate 5,5 Mio. Dollar in 2324 Locations ein. Das Publikum war zu 56 % männlich und zu 75% unter 35 Jahren alt. Bewertet wurde der Film vom Publikum mit einem C+ -CinemaScore, und C steht dabei nicht für Cinefantastic…

 

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Mission: Impossible – Ghost Protocol – rund 46,21 Mio. Dollar
  • Platz 2: Sherlock Holmes – A Game of  Shadows – rund 31,81 Mio. Dollar
  • Platz 3: Alvin und die Chipmunks – Chipbruch – rund 20 Mio. Dollar
  • Platz 4: The Girl with the Dragon Tattoo – rund 16,7 Mio. Dollar
  • Platz 5: Die Abentuer von Tim und Struppi – rund 16,1 Mio. Dollar

Bild © Sony Pictures · Alle Rechte vorbehalten