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Django bricht Tarantino-Rekord – die deutschen Kinocharts vom Wochenende [D-Charts 5/2013]

Auch in dieser Woche holt sich Tarantinos Western-Verfilmung Django Unchained mit mehr als einer deutlichen Pferdelänge Vorsprung die Spitzenposition der deutschen Kinocharts. Weitere rund 530.000 Besucher wollen den Actioner sehen, bei dem sich so mancher fragt, wie die FSK 16 zustande kam. Mit gesamt über 2,3 Mio. Besuchern überholte Tarantino mit seinem Spaghetti-Western seinen Nazislasher Inglourious Basterds als finanziell erfolgreichstes Werk in Deutschland, der auf ein Gesamtergebnis von 2,2 Mio. Besucher kam. Zudem führt Django Unchained damit die Jahresbestenliste 2013 an.

Auch der Schlussmacher erfreut sich weiterer Aufträge. Der bis dato zweiterfolgreichste Film des Jahres landet an diesem Wochenende auf Rang zwei der Kinocharts. Rund 290.000 Besucher wollten sich vom Partner trennen, damit ist die Marke von 1,5 Mio. Besucher überschritten. Und da ist bestimmt noch lange nicht Schluss: gesamt kurz vor 2 Millionen Besuchern hat Schweighöfer seinen Erstling What A Man geknackt, der im letzten jahr 1,8 Mio. Besucher zählte. In der kommenden Woche gibt es allerdings deutliche Konkurrenz  er im RomCom-Segment durch Til Schweigers Kokowääh 2.

Als erfolgreichster Neustart kommt das Sequel der Fünf Freunde auf rund 200.000 Zuschauer, das ist sogar noch stärker als der zur gleichen Zeit im Vorjahr mit 153.000 Besuchern gestartete Vorgänger, der zum Millionenseller wurde. Alles andere als zur Notlandung setzt Denzel Washington in Flight an, mit weiteren rund 130.000 Passagieren überfliegt er am zweiten die Marke der 300.000 Zuschauer.

Der Hobbit - Eine unerwartete Reise - Szenenbild 06

Das Lied der Zwerge erklingt für rund 80.000 Besucher im einzigen 3D-Film der deutschen Top 5. Der Hobbit – Eine unerwartete Reise lädt rund 85.000 weitere Besucher in ein fantasievolles Mittelerde. Derzeit hält die Gefolgschaft Kurs auf 6,5 Mio Zuschauer. Mit bisher über 85 Mio. Dollar Einspiel ist Deutschland für den Hobbit übrigens das ertragreichste Territorium nach den USA.

Am Donnerstag gibt es mit dem deutschen Supernatural-Thriller The Forbidden Girl 3D und dem Zirkus-Eventfilm Cirque Du Soleil: Traumwelten 3D wieder frisches Material in den stereoskopischen Kinos.

The Forbidden Girl -Filmplakat Cirque Du Soleil -Traumwelten 3D - Hauptplakat

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Django Unchained – rund 530.000 Zuschauer
  • Platz 2: Schlussmacher – rund 290.000 Zuschauer
  • Platz 3: Fünf Freunde 2 – rund 200.000 Zuschauer
  • Platz 4: Flight – rund 130.000 Zuschauer
  • Platz 5: Der Hobbit- Eine unerwartete Reise- rund 85.000 Zuschauer

Bild © Warner Bros., Farbfilm, Paramount Pictures · Alle Rechte vorbehalten.

Fellfüße, bengalischer Tiger und ein rostiger Ritter – dreimal 3D in den deutschen Top 5 [D-Charts 2/2013]

Wie erwartet setzte sich die neue Komödie des kleinen Schweigers Matthias Schweighöfer an seinem Startwochenende an die Spitze der deutschen Kinocharts. Schlussmacher lockte 227.500 Pärchen in den Film, die als 455.000 Besucher das Kino verließen. Und das mit einem grandiosen Kopienschnitt von 1008 Besuchern pro Kopie.

Die erste Episode des als Trilogie gestretchten Hobbits bleibt mit rund 310.000 Besuchern solide auf Rang zwei. Der Hobbit – Eine unerwartete Reise in 3D und HFR 3D nähert sich der Marke von 6 Millionen deutschen Zuschauern. Weltweit steht Hobbit 1 kurz vor der 900 Millionen -Dollar-Marke.

Life of CGI Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger begeistert mit seinem perfekten 3D weiter das Publikum. Mit einem sanften Minus von 31% gegenüber der Vorwoche und über 1,5 Mio deutschen Besucher gibt es diese Woche Rang drei. Vor wenigen Stunden wurde Komponist Mychael Danna für den Best Original Score mit dem Golden Globe ausgzeichnet, herzlichen Glückwunsch!
International führt Pi die Charts weiter an, bevor in der nächsten Woche Django Unchained startet. Weltweit hat Ang Lees meisterliche Adaption bisher über 450 Mio. Dollar eingespielt, da wird Fox wohl versöhnlich mit dem auf 120 Mio. Dollar überzogenen Produktionsbudget.

Als Flattie bleibt Tom Cruises Mission als Rack Reacher solide auf Rang 4 mit rund 110.000 Zuschauern.

Ritter Rost 3D- Banner

Der 3D-Neustart der Woche, der S3D-CGI-Animationsfilm Ritter Rost beschließt mit Drache Koks und Pferd Feuerstuhl mit rund 100.000 Besuchern diese Woche die deutschen Top 5.

 

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Schlussmacher – rund 455.000 Zuschauer
  • Platz 2: Der Hobbit – Eine unerwartete Reise – rund 310.000 Zuschauer
  • Platz 3: Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger- rund 240.000 Zuschauer
  • Platz 4: Jack Reacher – rund 110.000 Zuschauer
  • Platz 5: Ritter Rost- rund 100.000 Zuschauer

 

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Die US Top 5 ist in dieser Woche komplett 3D-frei, insofern fasse ich mich kurz. Die neu angelaufenen Filme starten ordentlich, Gangster Squad leicht unter den Erwartungen. Kritikerliebling Zero Dark Thirty profitiert in seinem Wide Release von den Nominierungern der Award Season.

Die US- Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Zero Dark Thirty – rund 24 Mio. Dollar
  • Platz 2: A Haunted House – rund 18,82 Mio. Dollar
  • Platz 3: Gangster Squad – rund 16,71 Mio. Dollar
  • Platz 4: Django Unchained – rund 11,07 Mio. Dollar
  • Platz 5: Les Miserables – rund 10,10 Mio. Dollar

Bild © Universum Film · Alle Rechte vorbehalten.

48 BILBOS PRO SEKUNDE – DigitaleLeinwand als Podcast-Gast beim CineCast

Oops, I did it again! Erneut haben mich die Macher des Filmblogs Logenzuschlag zu einem Podcast eingeladen: CineCast Nummer 11! Nach unserer schönen gemeinsamen Folge  CineCast #6 unter dem Motto „Die Begegnung der 3D’ten Art“ haben wir uns im aktuellen Podcast 48 BILBOS DIE SEKUNDE neben den aktuellen Filmbesprechungen von Cloud Atlas über Dredd, von Ralph Reichts bis Schiffbruch mit Tiger vor allem einem Film gewidmet: Der Hobbit- Eine unerwartete Reise. Und selbstverständlich war High Frame Rate ein Thema: wie wirkt es? Muss man sich an den neuen Look gewöhnen? Profitiert 3D vom neuen Format? Welche Filme in HFR 3D werden folgen?

Mit den Machern Jan-Michael, Henrik und Cay hatte ich Filmfans, (ehemalige) Projektionisten und Kino-Servicemitarbeiter als Gesprächspartner, das ist natürlich eine besondere Freude. Jetzt ist unser neues Opus Magnum live. Ungeschnitten und wie uns der Schnabel gewachsen ist. Den CineCast mit dem Versprechertitel 48 Bilbos pro Sekunde könnt ihr in voller Länge im Netz hören oder bei iTunes herunterladen, alle Links gibt es direkt bei Logenzuschlag. Mitdiskutieren ist absolut erwünscht!

Übrigens: Natürlich gibt es für die Hörer erneut VIP-Kinogutscheine zu gewinnen, Reinhören lohnt sich also doppelt. Und ein abschließender Klickbefehl: CineCast könnt ihr natürlich auch auf Facebook und Twitter folgen.

Ich hoffe, euch macht das Hören des CineCasts so viel Spaß wie mir bei der Aufzeichnung!

Bild © Logenzuschlag · Alle Rechte vorbehalten.

Ein Ring, das Boxoffice zu binden – DER HOBBIT bricht Kinorekord, drei mal 3D in den US-Kinocharts [UPDATE]

Alle blickten dieses Wochenende gespannt nach Mittelerde. Mit Peter Jacksons Auftakt der Trilogie Der Hobbit – Eine unerwartete Reise und 84,775 Mio. Dollar purzelt der bisherige Dezember-Startrekord, den 2007 I Am Legend aufstellte (77,2 Mio. Dollar, nicht inflationsbereinigt). Auf das Kinojahr gesehen war es der sechstbeste Kinostart des Jahres in den USA.  Zudem startet Der Hobbit 1 besser als alle Teile der Herr der Ringe- Trilogie (47,21 | 62,0 |72,63 Mio Dollar), was man wohl dem 3D-Zuschlag zurechnen darf. Natürlich war der Start sehr breit, Warner erweckte den Hobbit auf 4045 Leinwänden zum Leben, davon zeigten 3160 die stereoskopische 3D-Fassung (allerdings kamen nur die 49% der Umsätze aus den 3D-Vorführungen), ganze 461 Kinos in den USA zeigten den Hobbit in HFR 3D. 

Warner Bros. gibt leider keine einzelnen Zahlen für den Umsatz der HFDR 3D-Fassung heraus, intern heißt es aber, dass die HFR-Kinos den besten Kopienschnitt von 2D, 3D und HFR 3D hatten. Nach dem Reporting von IMAX erzielte HFR 44.000 Dollar pro Leinwand, gegenüber 31.000 Dollar auf herkömmlichen IMAX 3D-Leinwänden, fällt also um 30 Prozent höher aus. Der IMAX-Teil des Einspiels beläuft sich auf rund 10.1 Mio. Dollar (12%) am Startwochenende.

MARTIN FREEMAN als Hobbit Bilbo Beutin

MARTIN FREEMAN als Hobbit Bilbo Beutin

Auf dem zweiten Rang der US-Kinocharts landet Dreamworks neuester CGI-Animationsfilm Die Hüter des Lichtes,  der natürlich auch in 3D zu sehen ist. Mit weiteren 7,4 Mio. Dollar und gesamt 71 Mio. kommt allerdings kaum Freude bei diesem ambitionierten Projekt auf. Steven Spielbergs Biopic Lincoln holt sich weitere 7,244 Mio. Dollar und Rang drei in dieser Woche, James Bond in Skyfall fügt auf der vier weitere 7 Mio. dem Gesamtergebnis von nun gigantischen 272,3 Mio. Dollar Boxoffice hinzu.

Die Top 5 beschließt in dieser Woche erneut der wunderschöne 3D-Film Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger mit zusätzlichen 5,4 Mio. Dollar und einem Gesamteinspiel von 69,6 Mio. Auf dem siebten Rang fährt Ralph Reichts von Disney Animation zusätzliche 3,27 Mio. Dollar ein und erhöht den Highscore auf gesamte 168,7 Mio. Dollar.

 Die Top 5 in der Übersic

  • Platz 1: Der Hobbit – Eine unerwartete Reise – rund 84,775 Mio. Dollar
  • Platz 2: Die Hüter des Lichts – rund 7,42 Mio. Dollar
  • Platz 3: Lincoln – rund 7,244 Mio. Dollar
  • Platz 4: Skyfall – rund 7 Mio. Dollar
  • Platz 5: Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger – rund 5,4 Mio. Dollar

Bild © Warner Bros.  · Alle Rechte vorbehalten.

Orthopäden freuen sich – 588 Kilo Film für eine analoge HOBBIT-Kopie im IMAX

Der digitale Shift im Kino bringt vor allem für die Filmverleiher große Vorteile in der Distribution, Orthopäden hingegen ärgern sich. Filmvorführer heben sich nämlich keinen Bruch mehr an einer Festplatte, von der sie den digitalen Film auf den Server spielen. Außer es handelt sich um einen analogen IMAX-Film in seinem groß(artig)en 70mm-Format. Knackig wird es bei einem Film in Überlange. Und wenn sich dann die Filmrollen aufgrund von 3D nochmal verdoppeln, lacht der Paketbote. Das war bei Titanic 3D bereits der Fall, und das Tesafilm hüpft schon vor Kopplungsfreude, denn Der Hobbit- Eine unerwartete Reise wurde angeliefert. 98 Filmrollen für 3 Stunden Film, mit einem Gesamtgewicht von 1176 Pfund. 588 Kilo! Dürfte dem Gewicht eines des Höhlentrolls entsprechen…

Hobbit- Analoge Filmrollen

Kein Weihnachtsgeschenke-Versand, sondern die zu koppelnden analogen IMAX-Filmrollen für DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE

(Foto via  JJUstice via Reddit via Slashfilm)

Gewinnt Fanpakete mit Freikarten und T-Shirts zum Filmstart von DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE [Verlosung]

In wenigen Tagen am 13.12. ist es soweit, Horden von Menschen werden nach Mittelerde pilgern, um den Anfang der großen Fantasysaga DER HERR DER RINGE zu erleben. DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE ist der erste Film von Peter Jacksons Trilogie des Buches von J. R. R. Tolkien, dem im nächsten Jahr DIE EINÖDE VON SMAUG und 2014 DER HOBBIT -HIN UND ZURÜCK folgt. Erstmals ist Mittelerde stereoskopisch in 3D erlebbar. Und Peter Jackson setzt noch einen drauf: als erster Spielfilm wird Der Hobbit in der neuen High Frame Rate-Technologie mit einer Bildfrequenz von 48fps zu sehen sein.

Zum Filmstart von DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE verlost DigitaleLeinwand mit freundlicher Unterstützung von Warner Bros. drei Hobbit-Fanpakete!

Kurzinhalt: Im Mittelpunkt von „The Hobbit“ steht der Titelheld Bilbo Beutlin, der unversehens an einer epischen Mission teilnehmen muss: Er soll den Zwergen helfen, ihren Schatz wieder zurückzugewinnen, den der Drache Smaug auf dem Berg Erebor versteckt hält. Überraschend taucht der Zauberer Gandalf der Graue bei Bilbo auf, und schon bald begleitet der Hobbit die Gruppe der 13 Zwerge unter der Führung des legendären Kriegers Thorin Eichenschild. Ihre Reise führt sie in die Wildnis, durch gefährliche Gebiete, in denen es von Goblins und Orks, gigantischen Spinnen, Pelzwandlern und Zauberern nur so wimmelt.

DigitaleLeinwand verlost mit freundlicher Unterstützung von Warner Bros. drei Hobbit-Fanpakete! Enthalten sind jeweils:

  • zwei deutschlandweit einlösbare Freikarten für DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE
  • ein Hobbit-T-Shirt für Erwachsene mit der Silhouette der reisenden Gefolgschaft und dem Hobbit-Logo auf der Rückseite
  • ein Lesezeichen-Set mit allen Charakteren des Films

 

Um zu gewinnen, müsst ihr einfach die Lösung der Gewinnspielfrage mit Namen, E-Mail und Postadresse über das Formular unten einreichen. Selbstverständlich werden eure Daten vertraulich behandelt und nur zur Abwicklung des Gewinnspiels genutzt. Einsendeschluss ist der 19.12.2012 um 12 Uhr. Die Gewinner werden direkt per Mail benachrichtigt.

Hier die Gewinnspielfrage: “Wie heißt der König der Zwerge, der in einer Schlacht vor den Toren Morias seinen Schild verliert und die Schläge seiner Feinde mit einem dicken Eichenknüppel abwehrt?”

Kleiner Tipp: es ist natürlich einer der Zwerge der Gefolgschaft. Und sein Nachname ist das improvisierte hölzerne Verteidigungsinstrument aus seiner Heldentat.

Rechtswege liegen östlich von Mordor, und sind von daher ausgeschlossen. Ich wünsche allen viel Glück!

Bilder © Warner Bros. · Alle Rechte vorbehalten.

Peter Jackson erklärt seine Entscheidung für HFR 3D, Kritiker-Meinungen zeigen sich durchwachsen

Wie gut sieht der Hobbit in HFR 3D wirklich aus? Das ist die Frage, die uns alle diese Tage umtreibt. Da wir in Deutschland weiter auf eine Pressevorführung des Hobbits warten, kann ich euch noch keine persönliche Wertung der Technologie geben. James Cameron ist sich sicher, “High frame rate is the future.” Den Look beschrieb er mal wie folgt: „Mit 3D haben wir der Leinwand ein Fenster gegeben, durch das wir hindurchsehen können. Mit HFR nehmen wir nun die Scheibe aus dem Fenster.“  Zwar liegt den Kinos zur Zertifizierung 20minütiges Testmaterial in HFR 3D vor, doch handelt es sich dabei um den wiederholten Trailer plus Landschaftsaufnahmen. INtern habe ich gehört, dass der Look in 3D schon sehr beeindruckend sein soll, aber wir haben ja auch gelernt, dass gerade Landschaftsaufnahmen davon profitieren.

Der Verleih Warner Bros.  hält sich ja beim Thema HFR 3D offiziell zurück, lediglich die deutsche Fassung des FAQs ist erschienen. Doch Peter Jackson hat in seinem Facebook-Account die Gründe für den Einsatz der Technik erläutert:

QUESTION:  Why did you shoot The Hobbit Trilogy using the High Frame Rate (HFR) format?

PETER JACKSON:  We live in a rapidly advancing digital age. Technology is being continually developed that can enhance and enrich the cinema-going experience. High Frame Rate shooting for a mainstream feature film has only become viable in the last year or two, and yet we live in an age of increasing home entertainment. I started shooting The Hobbit films in HFR because I wanted film audiences to experience just how remarkably immersive the theatrical cinema experience can be.

 

What is the history of frame rates and why do you think the time has come to increase them in the theater?

Silent movies were shot at somewhere between 16 and 18 frames per second (fps) with hand-cranked cameras. In 1927, when sound came along, the industry needed to agree on a motor-driven, constant camera speed. 35mm film stock is very expensive, so it needs to be as slow as possible. However, the early optical soundtrack required a minimum speed to achieve fidelity of the sound. 24 fps was decided on, and became the industry standard for over 80 years, with cinemas all around the world installing mechanical projectors only capable of projecting at 24 fps. 24 fps was a commercial decision — the cheapest speed to provide basic quality — but it produces movement artifacts, like strobing, flicker and motion blur.

Now, in the digital age, there’s no reason whatsoever to stick to 24 fps. We didn’t get it perfect in 1927. Science tells us that the human eye stops seeing individual pictures at about 55 fps. Therefore, shooting at 48 fps gives you much more of an illusion of real life. The reduced motion blur on each frame increases sharpness and gives the movie the look of having been shot in 65mm or IMAX. One of the biggest advantages is the fact that your eye is seeing twice the number of images each second, giving the movie a wonderful immersive quality. It makes the 3D experience much more gentle and hugely reduces eyestrain. Much of what makes 3D viewing uncomfortable for some people is the fact that each eye is processing a lot of strobing, blur and flicker. This all but disappears in HFR 3D.

Having shot the film using HFR technology, what are your thoughts on the experience?

I think HFR is terrific. As a filmmaker, I try to make my movies immersive. I want to draw the audience out of their seats, and pull them into the adventure. That is the experience I hope to offer moviegoers no matter which format they choose at the theater. While I personally prefer watching The Hobbit: An Unexpected Journey in HFR 3D, I can assure you that every format will provide you with an incredible and immersive experience.

HFR 3D is “different” — it won’t feel like the movies you’re used to seeing, in much the same way as the first CDs didn’t sound like vinyl records. We live in an age when cinemas are competing with iPads and home entertainment systems. I think it’s critical that filmmakers employ current technology to increase the immersive, spectacular experience that cinema should provide. It’s an exciting time to be going to the movies.

Ihr merkt, alle Buzzwörter sind enthalten. das Erlebnis soll immersiver werden. Ob das Bildergebnis von HFR dann aber vergleichbar mit 65mm oder IMAX ist, mag für Großformat-Liebhaber ein Sakrileg sein. Die Kollegen von TotalFilm hatten die Chance mit Jackson persönlich über unterschiedliche Aspekte von HFR zu sprechen:

I’m fascinated by reactions. I’m tending to see that anyone under the age of 20 or so doesn’t really care and thinks it looks cool. I think 3D at 24 frames is interesting, but it’s the 48 that actually allows 3D to almost achieve the potential that it can achieve because it’s less eye strain and you have a sharper picture.

Warner Bros were very supportive. They just wanted us to prove that the 24 frame version would look normal, which it does, but once they were happy with that, on first day, when we had to press that button that said ’48 frames‘ even though on that first day we started shooting at 48 FPS, you could probably say there wasn’t a single cinema in the world that would project the movie in that format. It was a big leap of faith.

The big thing to realize is that it’s not an attempt to change the film industry. It’s another choice. The projectors that can run at 48 frames can run at 24 frames – it doesn’t have to be one thing or another. You can shoot a movie at 24 frames and have sequences at 48 or 60 frames within the body of the film.

You can still do all the shutter-angle and strobing effects. It doesn’t necessarily change how films are going to be made. It’s just another choice that filmmakers have got and for me, it gives that sense of reality that I love in cinema.

Klingt für mich alles ein bisschen versöhnlich. Die angesprochene Reaktionen der Jugendlichen finde ich interessant, da sie eh mehr auf Eyecandy stehen und anscheinend noch keine visuelle Bindung zum „historischen“ filmischen Look haben. Dass Warner Bros. beim Thema very supportive war/ist, gilt wohl nur für den Regisseur. Bis heute gibt es zum Thema HFR von Warner Bros. Deutschland keine Stellungnahme, Fragen bleiben weiterhin unbeantwortet. Auch werden einige umgerüstete und „technisch zertifizierte“ Kinos nicht mit der HFR 3D-Fassung des Hobbits beliefert.  Da raucht es noch ein wenig in der Branche.

Hobbit - Charakterposter Galadriel

Doch was sagt denn die Presse, die den Hobbit schon sehen konnte? Die Meinungen sind eher durchwachsen. Slashfilm sieht eine „gemischte Tüte“ mit Anfangsproblemen:

At times, the film looks immaculate. Regular landscapes and normal shots with static digital effects look so beautiful, it’s almost as if you could press pause and step through the screen. However, when there are a lot of effects on screen, or they move quickly (as when animals are present, for example) they look overly digital and obviously inserted. Fortunately, even with this problem, the look of the film never took me out of the story. I left feeling that HFR is a technology with a promising future, but it’s not quite there yet.

 

Collider ist ebenfalls unentschieden und listet nach Sichtung des Hobbits in 48fps in einem Screening Room das Positive und das Negative gegeneinander:

  • Pros: Incredible clarity and sharpness of detail. Characters and objects in the background are nearly as clear and defined as those in the foreground of a shot. It makes for absolutely gorgeous establishing shots and exploration of new settings (Erebor, the Dwarven Kingdom before Smaug’s attack, is amazing. I’d love to see a film just about the Dwarves and their lives under the mountain). It’s great when steady or slow-moving camera work is applied. Beautiful for scenery or landscape shots; would make for excellent documentary applications.
  • Cons: Definite “motion sickness” potential during scenes of chaotic action or fast-movement; the increased clarity often feels as if you’re standing on set with the actors/characters, so when they take a crazy tumble down a rabbit hole, for example, you feel just as disoriented…which might not be too pleasant for some. There is a bit of an adjustment period for 48fps; I was jarred by it at the start but warmed up to 95% of its usage over time. 48fps means you cannot hide mistakes…period; there were some poorly-rendered VFX sequences that were unintentionally comical and resembled the old-school tactic of filming a stationary actor in front of a moving background. These effects were bad, bad, bad; there’s no way around it.

 

Cinemablend mag es salomonisch und empfiehlt, den Hobbit in beiden Fassungen zu sehen. Eine Einstellung, gegen die Warner sicher nichts einzuwenden hat:

I saw An Unexpected Journey in the much-touted 48 frames per second and in 3D, an experience I recommend, but maybe only on second viewing. I never adjusted to the look, which makes everything feel more real and closer to you, an effect that’s utterly bizarre when seeing giant trolls or goblins or even a band of tiny dwarves. The technological experimentation may have helped Peter Jackson get excited about a smaller-scale return to Middle Earth, but its effect on the movie is harder to gauge; it’s fascinating seeing familiar characters like Gollum move with an unbelievable realness, but also nearly impossible to feel as swept away by this journey to an imaginary world.

 

Für Yahoo verändert sich mit HFR die Erfahrung, ist sich aber über den Einsatz im Kino noch unklar:

And while the new presentation does make the 3D easier on your eyes, losing the traditional „film flicker“ does fundamentally change how you view the movie. It takes a while to adjust to the effect (the first few scenes almost looked like they were in fast motion), and even after you get used to the effect it never does look like „a movie“ as we’ve come to understand it.  Some shots do create an astonishing effect like you really are there, but others just look like you’re watching a really expensive HDTV.  It was a worthwhile experiment to try making a film in the new system, but theatrical features are probably not the best format for the technology.

 

Dem Kritiker von Boxoffice ist das Thema sauer aufgestoßen und beschreibt das Seherlebnis als 166-minütigen Projektionisten-Fehler.

What the 48 frame-per-second projection actually means is flat lighting, a plastic-y look, and, worst of all, a strange sped-up effect that makes perfectly normal actions—say, Martin Freeman’s Bilbo Baggins placing a napkin on his lap—look like meth-head hallucinations. Jackson seems enamored of 48 fps, but I can’t imagine why. To me, it turned the film into a 166-minute long projectionist’s error. I wanted to ask the projectionist to double-check the equipment, but really, I should just ask Jackson why he wanted his $270 million blockbuster to look like a TV movie.

 

Variety versteht den Einsatz von HFR, findet der „Preis“ dafür aber zu hoch:

More disconcerting is the introduction of the film’s 48-frames-per-second digital cinematography, which solves the inherent stuttering effect of celluloid that occurs whenever a camera pans or horizontal movement crosses the frame — but at too great a cost. Consequently, everything takes on an overblown, artificial quality in which the phoniness of the sets and costumes becomes obvious, while well-lit areas bleed into their surroundings, like watching a high-end homemovie. (A standard 24fps projection seems to correct this effect in the alternate version of the film being offered to some theaters, but sacrifices the smoother motion seen in action scenes and flyover landscape shots.)

Ehrlich gesagt, schreckt mich das bisher nicht ab, im Gegenteil, es macht mich neugieriger. Und ich will jetzt endlich Den Hobbit sehen!
To be continued…

 

Bild © Warner Bros. · Alle Rechte vorbehalten.

HFR 3D: begeisterte Reaktionen, Update auf 150 HFR 3D- Kinos, offizielle Tests von Warner

HFR 3D – die Parallelen zum 3D-Hype vor AVATAR sind unverkennbar. Das Publikum ist gespannt wie Flitzebogen, die Kinos rüsten deutschlandweit auf. Und alle hoffen auf ein neues Seherlebnis. Erstmals kommt mit DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE ein Spielfilm im neuen High Frame Rate-Format in die Kinos. Und der Verleih Warner war nach den ersten Fanmeinungen nach der ComicCon sehr zurückhaltend mit dem Rollout des neuen Formats. So war nicht klar, ob man HFR mit 48 fps nur behutsam im Markt testet oder doch breiter ausrollt.

Offiziell hält sich Warner weiter bedeckt, auf meine Anfragen warte ich bis heute auf eine Antwort. Auch die betreuende Agentur ist zurückhaltend und kann keine weiteren Informationen erteilen. Zwei Wochen vor Kinostart ein eigentlich unerträglicher Zustand. Warner hat  lediglich das englischsprachige FAQ nun auch auf Deutsch herausgegeben (siehe unten, ein umfangreicheres FAQ zu HFR findet ihr hier). Gollum, nochmal!

Hinter den Kulissen der Kinos wird weiter tatkräftig gewerkelt. Frisch aktualisiert mit findet ihr die Liste der mittlerweile knapp 150 umgerüsteten Kinos auf der HFR 3D- Sonderseite.  

Doch ist weiterhinnicht garantiert, dass all diese genannten Kinos auch die HFR-Kopie  erhalten. Warner hatte ursprünglich international die Deadline des 20.November 2012 herausgegeben. Bis dahin müssen die Kino auf HFR aufgerüstet sein und vor allem eine Qualifizierung durchlaufen, wenn sie eine HFR-Kopie erhalten wollen. Aufgrund des Drucks der Betreiber und den Engpässen bei den Technikern hat Warner in Deutschland diese Deadline um eine Woche auf den 27. November 2012 verlängert, das war letzten Dienstag. Doch welches Kino nun wirklich eine HFR-Kopie des Hobbits bekommt, entscheidet sich nach meinen Informationen erst am kommenden Montag.

Für Tests im Kino hat Warner Testmaterial verteilt, dass – unter strengen Auflagen  – nur dem Kinopersonal zugänglich gemacht werden durfte. Das Testmaterial enthielt unterschiedliches Material in verschiedenen Auflösungen, Tiefen und Frameraten, wie Trailer in 2D |2K | 24fps, in 2D | 4K | 24fps, in 3D | 2K | 24fps, sowie erstmals eine Featurette und einen 20-minütigen Ausschnitt des Hobbits in 3D | 2K | 48fps. Die Übersichtstabelle verdeutlicht es:

Content Type Title Format Runtime DCP Type Encryption
Trailer The Campaign 2D 2K 24fps 00:00:30 Compliant Unencrypted
Trailer Magic Mike 2D 4K 24fps 00:00:30 Interop Unencrypted
Trailer Journey 2: The Mysterious Island 3D 2K 24fps 00:00:30 Interop Unencrypted
Inserts Theater policy trailers
“Featurette” Hobbit with Burn-In 3D 2K 48fps 00:01:00 Compliant Encrypted
“Feature” Hobbit: A 20 Minute Test 3D 2K 48fps 00:20:00 Compliant Encrypted

 

Dazu wurde ein Testpattern zwischen dem Material eingeblendet, mit der sich Bildschärfe, korrekte Farbwerte, korrekte Grauwerte einstellen und eventuell auftretendes Pulsieren erkennen lassen. Mit einem zweiten Testpattern konnte der 3D-Konstrast und Frame Rate Error überprüft und justiert werden. Mit dem Durchlauf des Filmmaterials konnte aufgrund von speziell auf die Einzelbilder gebrannten Textes ODD und EVEN festgestellt werden, ob wirklich alle Bilder ausgegeben werden. Wenn eines der Worte fehlt oder heller/dunkler als das andere ausgegeben wird, werden keine 48 fps korrekt projiziert.  Beweisen muss der Kinobetreiber sein korrekt eingestelltes System übrigens mit einem Testprotokoll und Fotos. Die Bearbeitung und Abnahme leistet Technicolor im Auftrag von Warner Bros.

Ihr seht, der Aufwand für die HFR-Umrüstung ist für Kinobetreiber und Warner kein unerheblicher.

Aber was bringt HFR wirklich? Filmemacher, die bereits in 3D gearbeitet haben wie Ang Lee oder Wim Wenders wären dankbar für dieses Format gewesen, James Cameron oder Douglas Trumbull eh Befürworter. Nun fand ja bereits die Weltpremiere des Hobbits in Neuseeland statt, die Meldungen bleiben aber rar. Grund ist ein ausgesprochenes Embargo, dass Filmkritiken bis kurz vor Start untersagt.  Die New York Daily News  interessiert das wenig und postet ein paar erste Eindrücke. Und ist begeistert von HFR:

The movie offers technological wizardry, thanks to a 48 frames-per-second format, twice the industry standard. Critics who saw a trailer earlier this year were unimpressed, but after a minute or two of adjusting, the higher resolution is eye-popping, similar to discovering HD television for the first time. Alas, the higher resolution has one downside: it really makes you wince when you see the obscenely corpulent Goblin King in such crystal clarity.

Auch Regisseur Bryan Singer zeigt sich in einem Tweet begeistert vom HFR-Format. Kein Wunder, er befindet sich aktuell in der Postproduction des dem Hobbit verwandten Fantasy-Märchens Jack the Giant Killer, das in Deutschland gerade frisch in Jack and the Giants umbenannt wurde. Vermutlich stößt er in der Post an die Grenzen von 3D und wäre froh auch über 48 Bilder die Sekunde zu verfügen.

Wenn ich ehrlich bin: das macht Mut. Doch müssen wir uns alle gedulden, die Pressevorführungen werden erst kurz vor Filmstart in der zweiten Dezemberwoche stattfinden. Dann glaube ich, was ich gesehen habe.

Bilder © Warner Bros. · Alle Rechte vorbehalten.

FAQ: Was Sie schon immer über Higher Frame Rate HFR 3D wissen wollten (und nicht zu fragen trauten…)

Seit dem Posting der Liste mit allen HFR 3D – Kinos rennt ihr mir ja die Bude ein (ich freu mich natürlich!). Und es gibt jede Menge Fragen, die ich gerne in einem FAQ zum Thema Der Hobbit und HFR 3D beantworte. Habt ihr weitere Fragen? Stellt sie in den Kommentaren oder schickt mir eine Mail, ich versuche es so gut als möglich zu beantworten. Hier ein erster Schwung an Fragen und Antworten zu DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE und HFR.

HFR 3D -FAQ

Was bedeutet HFR?

HFR ist das Akronym (Abkürzung) von High Frame Rate, zu deutsch Hohe Bild Rate. Frame Rates sind die Anzahl der Bilder (Frames), die von einem Projektor in einer Sekunde ausgegeben werden. 24 frames per second (fps) waren der bisherige weltweite Kino-Standard. HFR 3D-Produktionen mit 48 fps nehmen die Bilder doppelt so schnell auf und geben sie doppelt so schnell wieder wie die herkömmliche Rate.

 

Ist High Frame Rate das selbe wie Higher Frame Rate? 

Ja, beide Langformen der Abkürzung werden derzeit synonym benutzt. Beides beschreibt eine höhere Bildrate von mehr als den klassischen 24 Bildern pro Sekunde. Ich verwende, wie die Mehrheit auch, die Langfassung High Frame Rate. Auch James Cameron und VFX-Pionier Douglas Trumbull arbeiten an höheren Bildraten von 60 oder gar 120 Bildern. Dass dies dann bei Jacksons 48fps High Frame Rate, bei Camerons 60fps Higher Frame Rate und bei Trumbulls 120 fps Highest Frame Rate heißen soll, ist allerdings ein Witz.

 

Was bedeutet 48HFR?

Die ist die Zusammensetzung aus der Ziffer der Bildfrequenz  und der Technik HFR, also High Frame Rate mit 48 Bildern pro Sekunde. Weitere Techniken wie 60HFR oder 120HFR sind technisch möglich.

 

Was bedeutet SFR?

Als SFR oder in der Langform Standard Frame Rate wird in Abgrenzung zu HFR die klassische Bildwiederholungsrate wie 24 Bilder pro Sekunde betitelt.

 

Was bedeutet LFR?

Als LFR oder in der Langform Low Frame Rate werden in Abgrenzung zu HFR die klassischen Bildwiederholungsraten wie 24 Bilder pro Sekunde betitelt.

 

Ist HFR  digital oder analog?

HFR wurde als digitale Technologie entwickelt.

 

Bedeutet HFR immer eine Bildrate von 48 Bildern pro Sekunde?

Nein. Die von Peter Jackson in der Hobbit-Trilogie gewählte höhere Framerate von 48 Bildern in der Sekunde verdoppelt die Bildanzahl, doch sind auch andere Frequenzen im Gespräch: James Cameron hat Testreihen in unterschiedlicher Framezahl angefertigt und präferiert 60 fps. Das scheint die für das menschliche Auge noch wahrnehmbare Grenze zu sein. VFX Pioneer Douglas Trumbull hingegen experimentierte beispielsweise in seinem aktuellen experimentellen Kurzfilm UFOTOG mit 120 Bildern in der Sekunde, für ihn das Maß der Dinge. Peter Jacksons gewählte HFR von 48 fps wird also eine “Brückentechnologie” zu höheren Frequenzen sein, doch aktuell der beste, was sich aus den technischen Systemen in Dreh, Postproduktion und Projektion herausholen lässt.

 

Welcher Film ist der erste HFR-Kinofilm?

Mit DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE bringt Regisseur Peter Jackson mit dem Verleih Warner Bros. erstmals einen Film in HFR weltweit in die Kinos. Der zweite Kinofilm in HFR 3D- Technologie ist ebenfalls die Fortsetzung der Hobbit-Trilogie DER HOBBIT – SMAUGS EINÖDE.

 

Und was ist der erste HFR 3D-Kinofilm?

Ebenfalls DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE . Der zweite Kinofilm in HFR- Technologie ist die Fortsetzung der Hobbit-Trilogie DER HOBBIT – SMAUGS EINÖDE.

 

Ist HFR in jedem 3D-Kino zu erleben?

Nein. Um eine höhere Frame Rate abspielen zu können, sind mitunter Updates an Projektoren, Server oder Mediablock vorzunehmen.

 

Gibt es HFR nur in 3D?

Prinzipiell nicht. Doch sind bisher keine 2D-Filme in HFR angekündigt. Das liegt daran, dass die 3D-Darstellung am meisten von der höheren Bildrate profitiert, da Shutter-Effekte und Motionblur vor allem bei schnellen Bewegungen reduziert werden oder gar wegfallen. Es wird vom Hobbit eine HFR-Fassung auch nur in 3D geben, nicht aber als 2D-Fassung.

 

In welchen Formaten war „Der Hobbit – eine unerwartete Reise“ in den Kinos zu sehen sein?

  • in analogen  35mm (anamorph)
  • in digitalem 2D in 2K
  • in digitalem 3D in 2K
  • in digitalem 3D in 2K und HFR
  • in IMAX (IMAX DMR blow-up)
  • in IMAX 3D (IMAX DMR blow-up dual-strip)
 2D3DHFR 2DHFR 3DIMAX 2DIMAX 3DIMAX HFR 3D
analogjaneinneinneinjajanein
digitaljajaneinjajajaja

 

Kann eine HFR 3D-Fassung auch in der Auflösung von 4K in den deutschen Kinos gezeigt werden?

Prinzipiell ist dies technisch möglich. Aufgrund der hohen Anforderungen an die Chips des Projektionssystems ist das Bild derzeit für HFR und 3D auf eine Auflösung von 2000 horizontalen Bildpunkten (2K) limitiert, beim ersten Teil des Hobbits werden nur 2K DCPs ausgeliefert. Über eine Belieferung der mit 4K DCPs für den zweiten Hobbit-Film gibt es keine offizielle Aussage von Seiten des Verleihs, eine HFR 3D-Fassung in 4K wurde vermutlich nicht distribuiert.

 

Brauche ich spezielle Brillen, um einen HFR 3D-Film zu sehen?

Nein. Die in den 3D-Kinos eingesetzten 3D-Brillen sind auch für HFR 3D geeignet.

 

Kann ich HFR 3D mit jedem 3D-Kinosystem sehen?

Alle großen 3D-Systeme wie RealD, Masterimage, Dolby 3D und XPand sind auch für HFR 3D geeignet, mitunter sind aber Updates im System erforderlich.

 

Ist ein Film in HFR 3D auch für Kinder geeignet?

Das kommt sehr auf die Medienerfahrung des Kindes an. Das Bild wird noch realistischer, damit fällt auch die Grenze zwischen Fiktion und dem Umfeld, das Erlebnis ist immersiver. Diese Realität könnte unter Umständen für Kinder, je nach Inhalt und Handlung des Films, beängstigend wirken. Der Hobbit- Eine unerwartete Reise hat eine FSK von 12 erhalten. Thematisch finde ich das auch eine sinnvolle Altersgrenze,  ganz unabhängig von HFR 3D.

 

Was kostet HFR?

Der Verleih Warner Bros. hat für seinen Film „Der Hobbit- Eine unerwartete Reise“ keinen Aufschlag von den Kinos erhoben, anders als bei 3D, wo der Aufschlag zwischen Kino und Verleiher geteilt wird. Die Kinos haben bis auf wenige Ausnahmen die Kosten der Umrüstung nicht auf den auf den Ticketpreis umgelegt. Die Cinemaxx-Kinos erhoben für die HFR-Fassung des ersten Hobbit-Films einen zusätzlichen Aufschlag von 50 Cent pro Ticket.

 

Was ist Maxximum HFR?

Die CinemaxX-Kinos bezeichnen gemäß ihrer Kommunikation-Strategie HFR als Eigenmarke „Maxximum HFR“.

 

Wurde der Film DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE auch in HFR gedreht?

Ja, Peter Jackson und sein Kameramann Andrew Lesnie haben das gesamte Filmmaterial für die Hobbit-Trilogie in HFR auf 48 Bildern pro Sekunde gedreht. Dazu wurden 30 RED Epic – Kameras mit den Objektiven Zeiss Ultra Primes, Zeiss Master Primes und Optimo Zoom Lenses genutzt. Die Kameras wurden für den 3D-Dreh auf 3ality Digital Rigs montiert.

 

Werden auch die kommenden Filme DER HOBBIT- SMAUGS EINÖDE und DER HOBBIT- HIN UND ZURÜCK in HFR 3D zu sehen sein?  

Der zweite Teil der Trilogie DER HOBBIT- SMAUGS EINÖDE läuft seit dem 12.12.2013 auch in HFR 3D in den Kinos, für den dritten Teil DER HOBBIT- HIN UND ZURÜCK erfolgte bereits eine offizielle Ankündigung für die Auslieferung in HFR 3D durch Warner Bros.

 

Kann man HFR 3D auch auf Blu-ray im Heimkino sehen?

Aktuell sind die Interfaces und Chips von TVs und Blu-ray-Playern, sowie die verfügbaren Blu-rays nicht auf die Verarbeitung dieser Datenmengen ausgelegt. Derzeit ist HFR also ein reines Kinoerlebnis.

 

Welche Filme wird es zukünftig in HFR zu sehen geben?

Aktuell befinden sich eine handvoll Filme in der Ankündigung. Peter Jackson wird die Hobbit-Trilogie natürlich mit HFR 3D fortsetzen, also wird nach DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE und DER HOBBIT -DIE EINÖDE VON SMAUG auch DER HOBBIT: HIN UND ZURÜCK in HFR 3D in diesem Format zu sehen sein. James Cameron hat angekündigt die Fortsetzungen AVATAR 2, AVATAR 3 und AVATAR 4 in HFR 3D zu drehen, als auch Andy Serkis (der MoCap-Darsteller des Gollum in “Herr der Ringe” oder Cesar in „Planet der Affen – Prevolution“ und dem Sequel) mit ANIMAL FARM. Bryan Singer überlegte die Comicverfilmung X-MEN: ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT in HFR 3D zu drehen und ins Kino zu bringen, aktuell gibt es aber vom Verleih Fox aber eine Absage dazu.

 

Wo kann man Filme aktuell in HFR sehen?

Unten findet ihr eine aktuelle Karte und eine Liste aller Kinos, die auf die HFR-Technologie umgerüstet sind. Der Großteil davon spielte ab dem 13. Dezember 2012 den ersten Teil der Hobbit-Trilogie in HFR 3D.

 

Der Hobbit- Charakterposter Gandalf HFR 3D

Welche Filme sind in HFR 3D zu sehen?

Der Hobbit-Smaugs Einöde - Hauptplakat

DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE

  • deutscher Kinostart: 13.12.2012
  • verfügbar in 2D, 3D, HFR 3D, IMAX 3D und Dolby Atmos
  • nativ in 3D in HFR 48fps gedreht
  • Boxoffice: 6.607.048 deutsche Kinobesucher und 1,017 Milliarden Dollar Einspiel weltweit
  • Anteil 3D gegenüber 2D: 75 %

Kurzinhalt: Im Mittelpunkt steht der Titelheld Bilbo Beutlin, der unversehens an einer epischen Mission teilnehmen muss: Es gilt, dass Zwergenreich Erebor zu befreien, das vor langer Zeit vom Drachen Smaug unterworfen wurde. Überraschend taucht der Zauberer Gandalf bei Bilbo auf, und schon bald begleitet der Hobbit die Gruppe der 13 Zwerge unter der Führung des legendären Kriegers Thorin Eichenschild. Ihre Reise führt sie in die Wildnis, durch gefährliche Gebiete, in denen es von Orks, tödlichen Wargen und Riesenspinnen, Hautwechslern und Zauberern nur so wimmelt…

Der Hobbit-Smaugs Einöde - Hauptplakat

DER HOBBIT – SMAUGS EINÖDE

  • deutscher Kinostart: 12.12.2013
  • verfügbar in 2D, 3D, HFR 3D, IMAX 3D und Dolby Atmos
  • nativ in 3D in HFR 48fps gedreht
  • Boxoffice: 6.005.816 deutsche Kinobesucher und 958,37 Millionen Dollar Einspiel weltweit

Kurzinhalt: Die Gefährten haben den Beginn ihrer unerwarteten Reise überstanden – auf ihrem Weg gen Osten begegnen sie nun dem Hautwechsler Beorn und im trügerischen Düsterwald einem Schwarm gigantischer Spinnen. Sie werden von den gefährlichen Waldelben gefangen genommen, können aber entkommen, erreichen Seestadt und schließlich den Einsamen Berg selbst, wo sie sich der größten Gefahr stellen müssen – einem Monster, das alle bisherigen an Grässlichkeit übertrifft: Der Drache Smaug fordert nicht nur den ganzen Mut der Gefährten heraus, sondern stellt auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe – bis sie sich schließlich fragen müssen, ob ihre Reise überhaupt noch einen Sinn ergibt.

Der Hobbit - Schlacht der 5 Heere

DER HOBBIT – DIE SCHLACHT DER FÜNF HEERE

  • deutscher Kinostart: 10.12.2014
  • verfügbar in 2D, 3D, HFR 3D, IMAX 3D und Dolby Atmos
  • nativ in 3D in HFR 48fps gedreht

Kurzinhalt: Als die Gefährten ihre Heimat vom Drachen Smaug zurückfordern, entfesseln sie unversehens seine zerstörerische Kraft: Der wütende Smaug speit seinen feurigen Zorn auf die wehrlosen Männer, Frauen und Kinder von Seestadt. Thorin ist besessen von seinem Drang, den zurückeroberten Schatz zu schützen – dafür riskiert er sogar Freundschaft und Ehre, während Bilbo verzweifelt versucht, ihm Vernunft beizubringen. Bald muss der Hobbit eine sehr brisante Entscheidung treffen. Doch noch viel größere Gefahren stehen den Gefährten unmittelbar bevor. Denn nur der Zauberer Gandalf erkennt, dass der gewaltige Gegner Sauron seine Ork-Legionen in Marsch gesetzt hat, um den Einsamen Berg überraschend anzugreifen.Als sich der Konflikt zuspitzt und die Finsternis hereinbricht, stehen die Völker der Zwerge, Elben und Menschen vor der Wahl: entweder gemeinsam kämpfen oder untergehen. In der epochalen Schlacht der Fünf Heere setzt Bilbo sein Leben für das seiner Freunde ein: Die Zukunft von Mittelerde steht auf dem Spiel.


Bilder © Warner Bros. · Alle Rechte vorbehalten.

 

Rückkehr nach Mittelerde! Endlich erster Trailer und Teaserposter für Peter Jacksons DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE veröffentlicht

Zehn Jahre ist es her, dass der Herr der Ringe – Die Gefährten als Start der dreiteiligen Filmreihe in den Kinos veröffentlicht wurde. Der Regisseur Peter Jackson verwandelte sich zwar während der Dreharbeiten zunehmend vom Hobbit zum rundlichen Zwerg, lieferte mit einem weltweiten Kinoeinspiel von über 2,9 Milliarden Dollar aber eine Serie der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Nun endlich ist es nach langen Verzögerungen, Streitigkeiten und Personalwechseln so weit: die Reise geht weiter. Der Vorgänger der Ringe-Saga „Der kleine Hobbit“, bei uns auch gerne als Kinderbuch in den Bibliotheken, wird als zweiteiliges Prequel dem Ringe-Epos vorangestellt. Und Jackson wäre nicht er selbst, wenn er diesmal noch eine Schippe drauflegt: selbstverständlich kommen „Der Hobbit- Eine unerwartete Reise“ und „Der Hobbit- Hin und Zurück“ in stereoskopischem 3D in unsere Kinos, und wie es sich gehört, wurde natürlich in 3D auf der RED Epic gefilmt. Und nicht nur das, Jackson bereitet den Weg zu einer neuer Kinoerfahrung, die mit alten Traditionen bricht. Neben der Filmauflösung von 5K, die dann wohl als 4K, also 4000 Bildpunkten auf der Längsseite (was der vierfachen Auflösung des aktuellen digitalen Kinos entspricht), wird der Hobbit auch in 48 Bildern pro Sekunde gedreht, also der doppelten Framerate. Das verspricht zwar noch mehr Arbeit in der Postproduktion, aber auch erheblich schärfere und brillantere Bilder, sowie eine perfekte Darbietung von 3D auch bei schnellen Szenen. Man darf episches erwarten.

(L-r) JAMES NESBITT as Bofur, MARTIN FREEMAN as Bilbo Baggins (front), STEPHEN HUNTER as Bombur, GRAHAM McTAVISH as Dwalin, WILLIAM KIRCHER as Bifur and JED BROPHY as Nori in New Line Cinema’s and MGM's fantasy adventure “THE HOBBIT: AN UNEXPECTED JOURNEY,” a Warner Bros. Pictures release. Photo by James Fisher.

Einen ersten Vorgeschmack gibt es im heute Nacht veröffentlichten Trailer, der als Ankündigungs-Teaser erste Eindrücke verschiedener Szenen bietet. Neben einem Wiedersehen mit Gandalf, Galadriel und dem jungen Bilbo wird natürlich die Zwergen-Gefolgschaft unter dem Anführer Thorin Eichenschild vorstellt. Und es ist ein großartiger Cast: Martin Freeman, Ian Holm, Ian McKellen, Richard Armitage, Graham McTavish, Ken Stott, Aidan Turner, Dean O’Gorman, Mark Hadlow, Jed Brophy, Adam Brown, John Callen, Peter Hambleton, William Kircher, James Nesbitt, Stephen Hunter, Christopher Lee, Elijah Wood, Orlando Bloom, Evangeline Lilly, Andy Serkis, Hugo Weaving, Benedict Cumberbatch, Mikael Persbrandt, Lee Pace, Stephen Fry, Cate Blanchett, Sylvester McCoy, Jeffrey Thomas, Mike Mizrahi, Bret McKenzie, Ryan Gage, Barry Humphries, Conan Stevens und John Bell.

Der Hobbit- eine unerwartete Reise startet am 13.12.2012 in den deutschen 3D-Kinos. Un nun endlich der erste Trailer für Der Hobbit- Eine unerwartete Reise:

http://www.youtube.com/watch?v=eM–4UklaL4

Kurzinhalt: Im Mittelpunkt von „The Hobbit“ steht der Titelheld Bilbo Beutlin, der unversehens an einer epischen Mission teilnehmen muss: Er soll den Zwergen helfen, ihren Schatz wieder zurückzugewinnen, den der Drache Smaug auf dem Berg Erebor versteckt hält. Überraschend taucht der Zauberer Gandalf der Graue bei Bilbo auf, und schon bald begleitet der Hobbit die Gruppe der 13 Zwerge unter der Führung des legendären Kriegers Thorin Eichenschild. Ihre Reise führt sie in die Wildnis, durch gefährliche Gebiete, in denen es von Goblins und Orks, gigantischen Spinnen, Pelzwandlern und Zauberern nur so wimmelt.

Und auch ein erstes Teaserplakat wurde heute freigeschaltet, auf dem Bilbo Baggins die Tür zur Welt offensteht, und über dem Auenland bereits dunkle Wolken aufziehen:

Seufz, noch ein Jahr warten…

 

Bilder © Warner Bros. / James Fisher  · Alle Rechte vorbehalten.