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Django bricht Tarantino-Rekord – die deutschen Kinocharts vom Wochenende [D-Charts 5/2013]

Auch in dieser Woche holt sich Tarantinos Western-Verfilmung Django Unchained mit mehr als einer deutlichen Pferdelänge Vorsprung die Spitzenposition der deutschen Kinocharts. Weitere rund 530.000 Besucher wollen den Actioner sehen, bei dem sich so mancher fragt, wie die FSK 16 zustande kam. Mit gesamt über 2,3 Mio. Besuchern überholte Tarantino mit seinem Spaghetti-Western seinen Nazislasher Inglourious Basterds als finanziell erfolgreichstes Werk in Deutschland, der auf ein Gesamtergebnis von 2,2 Mio. Besucher kam. Zudem führt Django Unchained damit die Jahresbestenliste 2013 an.

Auch der Schlussmacher erfreut sich weiterer Aufträge. Der bis dato zweiterfolgreichste Film des Jahres landet an diesem Wochenende auf Rang zwei der Kinocharts. Rund 290.000 Besucher wollten sich vom Partner trennen, damit ist die Marke von 1,5 Mio. Besucher überschritten. Und da ist bestimmt noch lange nicht Schluss: gesamt kurz vor 2 Millionen Besuchern hat Schweighöfer seinen Erstling What A Man geknackt, der im letzten jahr 1,8 Mio. Besucher zählte. In der kommenden Woche gibt es allerdings deutliche Konkurrenz  er im RomCom-Segment durch Til Schweigers Kokowääh 2.

Als erfolgreichster Neustart kommt das Sequel der Fünf Freunde auf rund 200.000 Zuschauer, das ist sogar noch stärker als der zur gleichen Zeit im Vorjahr mit 153.000 Besuchern gestartete Vorgänger, der zum Millionenseller wurde. Alles andere als zur Notlandung setzt Denzel Washington in Flight an, mit weiteren rund 130.000 Passagieren überfliegt er am zweiten die Marke der 300.000 Zuschauer.

Der Hobbit - Eine unerwartete Reise - Szenenbild 06

Das Lied der Zwerge erklingt für rund 80.000 Besucher im einzigen 3D-Film der deutschen Top 5. Der Hobbit – Eine unerwartete Reise lädt rund 85.000 weitere Besucher in ein fantasievolles Mittelerde. Derzeit hält die Gefolgschaft Kurs auf 6,5 Mio Zuschauer. Mit bisher über 85 Mio. Dollar Einspiel ist Deutschland für den Hobbit übrigens das ertragreichste Territorium nach den USA.

Am Donnerstag gibt es mit dem deutschen Supernatural-Thriller The Forbidden Girl 3D und dem Zirkus-Eventfilm Cirque Du Soleil: Traumwelten 3D wieder frisches Material in den stereoskopischen Kinos.

The Forbidden Girl -Filmplakat Cirque Du Soleil -Traumwelten 3D - Hauptplakat

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Django Unchained – rund 530.000 Zuschauer
  • Platz 2: Schlussmacher – rund 290.000 Zuschauer
  • Platz 3: Fünf Freunde 2 – rund 200.000 Zuschauer
  • Platz 4: Flight – rund 130.000 Zuschauer
  • Platz 5: Der Hobbit- Eine unerwartete Reise- rund 85.000 Zuschauer

Bild © Warner Bros., Farbfilm, Paramount Pictures · Alle Rechte vorbehalten.

Verliebte Zombies zum Superbowl- die US-Kinocharts der Woche [US-Boxoffice 5/2013]

An diesem Wochenende sitzt das US-Kinopublikum zu Hause und glotzt Superbowl. Dementsprechend ist das Boxoffice imsgesamt recht mau. Der einzige Neustart setzt sich souverän an die Spitze: Die ZomRomCom Warm Bodies mit Nicholas Hoult als verliebten Gehirnfresser sorgte für ein Einspiel von 20,025 Mio. Dollar.

Hänsel und Gretel Hexenjäger -Szenenbild 2

Der einzige 3D-Film in den Top 5 diese Woche ist natürlich die blutige Grimm-Adaption Hänsel und Gretel -Hexenjäger. Der Spitzenreiter der Vorwoche lockte für 9,21 Mio. Dollar Süßes ins Hexenhäuschen, gesamt steht der Rated-Spaß bei 34,4 Mio Dollar. Silver Linings Playbook konnte in dieser Woche 8,1 Mio. Dollar zum Gesamtergebnis hinzufügen. Auf Rang 4 findet sich der Horrorfilm Mama mit Jessica Chastain, der mit zusätzlichen 6,73 Mio. Dollar auf ein bisheriges US-Boxoffice von 58,2 Mio. Dollar kommt. Die Top 5 beschließt in dieser Woche ebenfalls Jessica Chastain mit dem Kritikerliebling Zero Dark Thirty von BamBam Bigelow, 5,3 Mio. Dollar wurden in die weitere Jagd auf Bin Laden investiert.

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Warm Bodies- rund 20,03 Mio. Dollar
  • Platz 2: Hansel & Gretel Witchhunters- rund 9,2 Mio. Dollar
  • Platz 3: Silver Linings Playbook – rund 8,1 Mio. Dollar
  • Platz 4: Mama – rund 6,73Mio. Dollar
  • Platz 5: Zero Dark Thirty- rund 5,3 Mio. Dollar

Bild © Paramount Pictures · Alle Rechte vorbehalten.

Erwachsenen-Filme führen US-Boxoffice an, Horror-Fortsetzung in 3D dominiert

Mit einem Rekordergebnis von 10,83 Milliarden Dollar Umsatz an der Kinokasse schloss das US-Kino das Jahr 2012. Nun heißt es wieder alle Zähler auf Null. Und die erste Überraschung landet Lionsgate mit dem Horrorfilm Texas Chainsaw 3D, der natürlich an Tobe Hoopers Original „Blutgericht in Texas“ von 1974 anschloss (bei uns als „Kettensägenmassaker“ auf Video und mehrfach gekürzt und indiziert). Das Remake von Produzent Michael Bay mit Regisseur Marcus Nispel spielte 2003 mit 107 Mio. Dollar ein vielfaches des kleinen Horror-Budgets von 9,5 Mio. Dollar ein. Nun kehrt Leatherface in der Regie von John Luessenhop zurück, und macht erstmals in 3D Jagd auf kreischende Jugendliche im Wald. Mit einem Startwochenende von 23 Mio. Dollar liegt Texas Chainsaw 3D überhalb der Erwartungen und sichert sich den Spitzenplatz der Charts. Mal sehen ob das Auftrieb für einen deutschen Verleiher gibt, denn einen deutschen Starttermin gibt es bisher noch nicht.

Texas Chainsaw 3D

Quentin Tarantinos Südstaaten-Schlachteplatte mag es auch nicht gerade sanft, allerdings geht es in Django Unchained ja auch um Sklavenbefreiung. Nicht ganz unstrittig, aber mit 20,08 Mio. Dollar holt sich Django mit dem stummen D den zweiten Rang der US-Kinocharts an diesem Wochenende und überschreitet die 100 Mio. Dollar-Marke

Auf der drei wird es wieder stereoskopisch: Der Hobbit – Eine unerwartete Reise wandet weiter in 3D und HFR durch Mittelerde. Mit einem Einspiel von 17,53 Mio. Dollar liefert er im Vergleich zur Herr der Ringe-Trilogie das beste vierte Wochenende ab, das Gesamteinspiel liegt in den USA 263,82 Mio. Dollar, weltweit hat der Hobbit die Marke von 700 Mio. Dollar überschritten.

Auf Rang vier singen sich in der Adaption von Tom Hooper (nicht Tobe, siehe oben) die Elenden durch die Musicalwelt von Les Miserables, 16,12 Mio. Dollar Einspiel an diesem Wochenende. Die Bestimmer beschließen, ebenfalls in 2D, die US-Top 5 mit 10,13 Mio. Dollar Einspiel.

Die weiteren 3D-Titel haben die Top 10 verlassen, die Die Monster AG 3D landet auf der 11 mit  3,92 (gesamt 27,92) Mio. Dollar, Ang Lees Epos Schiffbruch mit Tiger fängt sich 2,85 Mio. Dollar (gesamt 91,08) auf Rang 14, Die Hüter des Lichts träumen mit 2,6 Mio (gesamt 97,15) auf Rang 15, Camerons Cirque Du Soleil-Produktion Traumwelten auf der 18 mit 1,27 (gesamt 10,86) Mio. Dollar im Limited Release, Ralph Reichts so langsam mit 1,15 Mio. Dollar Umsatz (gesamt 178,46) auf Rang 19.

 

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Texas Chainsaw- rund 23 Mio. Dollar
  • Platz 2: Django Unchained – rund 20,08 Mio. Dollar
  • Platz 3: Der Hobbit – rund 17,53 Mio. Dollar
  • Platz 4: Les Miserables – rund 16,12 Mio. Dollar
  • Platz 5: Die Bestimmer – rund 10,13 Mio. Dollar

Bild © Lionsgate · Alle Rechte vorbehalten.

Hobbit führt die Reise am US-Kino an, Neustarts unspektakulär- die US-Kinocharts der Woche

Natürlich gibt es auch am Tag vor Heiligabend die aktuellen Kinocharts. Nicht nur in den USA sind die Wochen um Weihnachten die lukrativsten Kinowochen, alle fünf Neustarts des Wochenendes waren allerdings recht unspektakulär. Und auch der Spitzenreiter lieferte eher ein müdes Ergebnis. Unangefochten ist Der Hobbit – Eine unerwartet Reise dennoch. Mit 36,71 Mio. Dollar Einspiel an diesem Wochenende erhöht sich das Gesamtergebnis auf 149,86 Mio. Dollar.

Der Hobbit - Eine unerwartete Reise - Szenenbild 06

Lee Childs knallharter Jack Reacher kam trotz Titeldarsteller Tom Cruise am Wochenende nicht aus dem Knick, mit 15,60 Mio. Dollar Umsatz am Eröffnungswochenende ist noch Luft nach Oben. Judd Apatovs R-rated-Komödie Immer Ärger mit 40 erreicht den dritten Rang mit 12,03 Mio. Dollar. Auf der vier vertreiben Die Hüter des Lichts in 3D den Schwarzen Mann mit weiteren 5,9 Mio und gesamt 79,69 Mio. Dollar . Mein Interview mit dem Production-Designer des Films Patrick Hanenberger könnt ihr hier lesen. 

Die Top 5 beschließt diese Woche Steven Spielbergs Biopic Lincoln mit 5,63 Mio. Dollar.

Nicht in die Top 5 schaffte es die 3D-Wiederaufführung der Monster AG. Mike und Sullys Abenteuer in der Schreifabrik wurde aufwändig stereoskopisch neu gerendert. Doch der große Kassenmagnet wie beim König der Löwen blieb aus, mit 5,04 Mio. Dollar am Wochenende, bzw. 6,52 Mio. mit Previews blieb der Neustart hinter den Erwartungen.  In Deutschland hat man den Kinostart der 3D-Wiederaufführung ja bereits vor Wochen komplett gecancelled, wir müssen auf die Blu-ray 3D warten.

Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger erreichte in 3D an diesem Wochenende Platz neun mit 3,8 Mio. Dollar Boxoffice. Der Zirkus-Eventfilm von Andrew Adamson und Produzent James Cameron Cirque du Soleil- Worlds Away startete in 3D als Limited Release innerhalb der Erwartungen mit rund 2 Mio. Dollar Umsatz, das entspricht Rang 11. Umsatzgleich mit dem CGI-Film von Disney Animation Ralph Reichts, der ein gesamtes Boxoffice von über 171,93 Mio. Dollar aufweist und die Top 10 der US-Kinocharts mittlerweile verlassen hat.

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Der Hobbit- Eine unerwartete Reise- rund 36,71 Mio. Dollar
  • Platz 2:  Jack Reacher – rund 15,60Mio. Dollar
  • Platz 3: Immer Ärger mit 40- rund 12,03 Mio. Dollar
  • Platz 4: Die Hüter des Lichts – rund 5,9 Mio. Dollar
  • Platz 5:  Lincoln- rund 5,63 Mio. Dollar

Bild © Warner Bros. · Alle Rechte vorbehalten.

 

Ein Ring, das Boxoffice zu binden – DER HOBBIT bricht Kinorekord, drei mal 3D in den US-Kinocharts [UPDATE]

Alle blickten dieses Wochenende gespannt nach Mittelerde. Mit Peter Jacksons Auftakt der Trilogie Der Hobbit – Eine unerwartete Reise und 84,775 Mio. Dollar purzelt der bisherige Dezember-Startrekord, den 2007 I Am Legend aufstellte (77,2 Mio. Dollar, nicht inflationsbereinigt). Auf das Kinojahr gesehen war es der sechstbeste Kinostart des Jahres in den USA.  Zudem startet Der Hobbit 1 besser als alle Teile der Herr der Ringe- Trilogie (47,21 | 62,0 |72,63 Mio Dollar), was man wohl dem 3D-Zuschlag zurechnen darf. Natürlich war der Start sehr breit, Warner erweckte den Hobbit auf 4045 Leinwänden zum Leben, davon zeigten 3160 die stereoskopische 3D-Fassung (allerdings kamen nur die 49% der Umsätze aus den 3D-Vorführungen), ganze 461 Kinos in den USA zeigten den Hobbit in HFR 3D. 

Warner Bros. gibt leider keine einzelnen Zahlen für den Umsatz der HFDR 3D-Fassung heraus, intern heißt es aber, dass die HFR-Kinos den besten Kopienschnitt von 2D, 3D und HFR 3D hatten. Nach dem Reporting von IMAX erzielte HFR 44.000 Dollar pro Leinwand, gegenüber 31.000 Dollar auf herkömmlichen IMAX 3D-Leinwänden, fällt also um 30 Prozent höher aus. Der IMAX-Teil des Einspiels beläuft sich auf rund 10.1 Mio. Dollar (12%) am Startwochenende.

MARTIN FREEMAN als Hobbit Bilbo Beutin

MARTIN FREEMAN als Hobbit Bilbo Beutin

Auf dem zweiten Rang der US-Kinocharts landet Dreamworks neuester CGI-Animationsfilm Die Hüter des Lichtes,  der natürlich auch in 3D zu sehen ist. Mit weiteren 7,4 Mio. Dollar und gesamt 71 Mio. kommt allerdings kaum Freude bei diesem ambitionierten Projekt auf. Steven Spielbergs Biopic Lincoln holt sich weitere 7,244 Mio. Dollar und Rang drei in dieser Woche, James Bond in Skyfall fügt auf der vier weitere 7 Mio. dem Gesamtergebnis von nun gigantischen 272,3 Mio. Dollar Boxoffice hinzu.

Die Top 5 beschließt in dieser Woche erneut der wunderschöne 3D-Film Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger mit zusätzlichen 5,4 Mio. Dollar und einem Gesamteinspiel von 69,6 Mio. Auf dem siebten Rang fährt Ralph Reichts von Disney Animation zusätzliche 3,27 Mio. Dollar ein und erhöht den Highscore auf gesamte 168,7 Mio. Dollar.

 Die Top 5 in der Übersic

  • Platz 1: Der Hobbit – Eine unerwartete Reise – rund 84,775 Mio. Dollar
  • Platz 2: Die Hüter des Lichts – rund 7,42 Mio. Dollar
  • Platz 3: Lincoln – rund 7,244 Mio. Dollar
  • Platz 4: Skyfall – rund 7 Mio. Dollar
  • Platz 5: Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger – rund 5,4 Mio. Dollar

Bild © Warner Bros.  · Alle Rechte vorbehalten.

Auch bei uns nichts Neues – deutsche Top 3 beständig, Neustarts schwach

Ähnlich wie in den USA hatten es die Neustarts am ersten Adventswochenende 2012 schwer. So führt Twilight 5 aka Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht – Teil 2 mit weiteren 625.000 Besuchern weiterhin auf dem Spitzenrang. Gesamt holte Breaking Dawn 2 bisher rund 2,64 Mio. Besuchern in elf Tagen in die Kinos, womit der Abschluß der Saga über den Vorgängern liegt (New Moon  mit 2.386.320, BreakingDawn 1 mit 2.292.309 und Eclipse mit 2.279.186).

Auch James Bond bleibt äußerst potent: Skyfall erzielte an diesem Wochenende ein Ergebnis von rund 330.000 Besuchern und schwingt sich so zum zweiterfolgreichsten Film des Jahres überhalb von 6,5 Mio. Zuschauern auf. Nicht schlecht für eine 50 Jahre alte Franchise.

Cloud Atlas begeistert mit rund 123.000 Besuchern auf dem dritten Rang, und setzte mit 1,1 Mio. Euro sogar mehr Geld um als der erfolgreichste Neustart der Woche Die Hüter des Lichts.

Die Hüter des Lichts - Banner

Der CGI-Animationsfilm von Dreamworks konnte zwar 3D-Zuschläge für sich verbuchen, offenbar entschieden sich aber viele der 132.000 Zuschauer für eine 2D-Fassung und Kindertickets, die im Preis reduziert sind. Nachdem Die Hüter in den USA nicht so richtig zünden, bleibt Paramount nicht viel Luft, wenn am kommenden Donnerstag bereits der neue Animationsfilm von Disney Animation Ralph Reichts startet. Da wird es mal wieder eng auf der 3D-Leinwand.

Der zweite 3D-Neustart der Woche Silent Hill: Revelation 3D beschließt die Top 5 mit rund 65.000 Zuschauern und einem durchschnittlichen Ticketpreis von 10 Euro.

Den besten Kopienschnitt holte sich der türkische Film Evim Sensim mit 61.000 Besuchern in 53 Kinos auf Rang 6. Disney  Das Geheimnis der Feenflügel in 3D ist mit rund 55.000 Besuchern weiter solide.

Die weiteren Neustarts Killing them Softly mit Brad Pitt (22.000 Besucher), Anleitung zum Unglücklichsein  (20.000 Besucher), The Man with the Iron Fists (18.500 Besucher) und Clint Eastwoods Back in the Game (6300 Besuchern) floppen mit ihrem Start.

 

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht – Teil 2 – rund 625.000 Zuschauer
  • Platz 2: Skyfall – rund 330.000 Zuschauer
  • Platz 3: Cloud Atlas – rund 123.000 Zuschauer/1,1 Mio. Euro Umsatz
  • Platz 4: Die Hüter des Lichts – rund 132.000 Zuschauer/ 1,05 Mio. Euro Umsatz
  • Platz 5: Silent Hill: Revelation 3D – rund 65.000 Zuschauer

Bild © Paramount Pictures · Alle Rechte vorbehalten.

Im Westen nichts Neues- US-Kinocharts der Vorwoche wiederholen sich

Nach einem äußerst starken letzten Wochenende sind die Zahlen am US-Boxoffice dieses mal wieder recht moderat. Der Vorwochen-Spitzenreiter Twilight 5 aka Breaking Dawn- Teil 2 liegt mit 17,4 Mio. Dollar nur eine Blutkonserve vor James Bonds aktuellen Leinwandabenteuer Skyfall. Mit gesamt 254,58 Mio. Dollar glitzern Edward und Bella innerhalb von 17 Tagen  hinter Eclipse (255,8 Mio.), New Moon (255,4 Mio.), aber über Breaking Dawn 1 (246,9 Mio.).

James Bond beweist seine Potenz und spielte an diesem Wochenende mit Skyfall 17 Mio. Dollar und weist ein Gesamteinspiel von 246,03 Mio. Dollar auf.  Das ist  inflationsbereinigt (!) das viertbeste Ergebnis eines James Bond-Films nach den Klassikern Goldfinger, Feuerball und Man lebt nur zweimal.

Steven Spielbergs Biopic Lincoln ist weiter stark. Mit 13,51 Mio. Dollar liegt er zwar in den Prognosen nur hauchdünn auf dem dritten Rang, spielte aber mit gesamt 83,70 Mio. Dollar mehr ein,als zunächst erwartet. Weiter hinter den Erwartungen liegt Dreamworks‘ CGI-Animationsfilm in 3D Die Hüter des Lichts. Zwar ist der Rückgang zum Startwochenende mit 43% milde, doch sind 13,5 Mio. Dollar an diesem Wochenende und gesamt 48,96 Mio. Dollar Gesamtergebnis wirklich kein Renner. Bleibt zu hoffen, dass der Film durch die voranschreitende Vorweihnachtszeit noch ein wenig aufholt.

Schiffbruch erlitten- und ausgerechnet das Rettungsboot ist das Territorium eines ausgewachsenen bengalischen Tigers

Auf dem fünften Rang findet sich Piscine Molitor Patel, besser bekannt als Pi Patel, der mit seinem Tiger Schiffbruch erleidet. Ang Lees sensationelle Romanverfilmung Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger holt nach einem starekn 5-Tage start nun weitere rund 12 Mio. Dollar, was das Gesamtergebnis auf 48,36 Mio. Dollar erhöht. Ich bin überzeugt, dass wir in der kommenden Oscar-Saison noch über Schiffbruch mit Tiger sprechen werden.

Disney 3D-Animationsfilm Ralph Reichts hält sich auf der Top 6 mit 7,02 Mio. Dollar und gesamt 158,26 Mio. Dollar Einspiel.

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Breaking Dawn -Teil 2 – rund 17,4 Mio. Dollar
  • Platz 2: Skyfall – rund 17 Mio. Dollar
  • Platz 3: Lincoln – rund 13,51 Mio. Dollar
  • Platz 4: Die Hüter des Lichts – rund 13,5 Mio. Dollar
  • Platz 5: Life of Pi- Schiffbruch mit Tiger – rund 12 Mio. Dollar

Bild © Fox · Alle Rechte vorbehalten.

 

Twilight mit Bestmarken, erfolgreichster Bond seit 35 Jahren – die deutschen Kinocharts

Die Nacht ist beendet! Die Twilight-Saga findet ihren Abschluss und natürlich folgen auch in Deutschland Tonnen von Teenagern dem Fluch der Wiederaufführungen vorheriger Sequel-Teile. Rund 1,25 Mio. Zuschauer haben sich in Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht Teil 2 für Team Jakob, Bella oder Edward entschieden. Dazu kommen nochmal rund 300.000 Zuschauer aus den Previews der letzten Woche. Das war’s dann mit glitzenden Vampiren und topless Werwölfen. Sofern Lionsgate diese Gelddruck-Franchise wirklich sterben lässt.

Wenn der Himmel sich auf die Erde ergießt, befinden wir uns in den schottischen Highlands, auf Skyfall, dem alten Familiensitz der Bonds. Der gleichnamige 23. James Bond-Film beweist immer noch Stehkraft, mit weiteren rund 570.000 Zuschauern hat er als erster Bond seit „James Bond 007: Der Spion, der mich liebte“ aus dem Jahr 1977 die Marke der 6 Millionen Zuschauer geknackt. Mal sehen, ob er in der kommenden Woche den bisherigen zweitplatzierten der Jahrescharts Ice Age 4: Voll verschoben überholt (6,6 Mio.).

Weiter auf einem solidern Niveau spielt sich das deutsche Meisterwerk Cloud Atlas in die Herzen seines Publikums. Mit 195.000 Besuchern an diesem Wochenende gibt es zwar keine Rekorde-Jagd, aber die Aufmerksamkeit für den Film wächst deutlich, so dass er Steher-Qualitäten entwickelt.

Auf dem vierten Rang landet an diesem Wochenende Kevin James in Sonys Das Schwergewicht mit weiteren 100.000 Besuchern.

Die Top 5 beschließt stereoskopisch: Disneys Tinkerball-Abenteuer Das Geheimnis der Feenflügel  in dieser Woche rund 75.000 Besucherinnen und Besucher mit Flügelschlag, Glöckchenkling und Zauberstaub. Und schon übernächste Woche startet von Disney zur Zielgruppen-Komplettierung das Jungs-Pendant Ralph Reichts in den deutschen 3D-Kinos.

Die weiteren aktuellen 3D-Filme tummeln sich in der Top 10: Hotel Transsilvanien erreichte etwa 70.000 weitere Gäste, Madagascar 3 flieht mit 45.000 Zuschauern durch Europa, Niko 2 – Kleines Rentier, großer Held landet bei rund 25.000 Tickets, Die Vermessung der Welt beschließt langsam bei 25.000.

Am kommenden Donnerstag gibt es zwei 3D-Neustarts, zum einen den Dreamworks CGI-Animationsfilm Die Hüter des Lichts, zum anderen die Horror-Fortsetzung Silent Hill: Revelation 3D.

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Breaking Dawn – Biss zum Ende der Nacht Teil 2- rund 1.25 Mio. Zuschauer
  • Platz 2: Skyfall – rund 575.000 Zuschauer
  • Platz 3: Cloud Atlas – rund 195.000 Zuschauer
  • Platz 4: Das Schwergewicht – rund 100.000 Zuschauer
  • Platz 5: Das Geheimnis der Feenflügel – rund 75.000 Zuschauer

Bild © Disney · Alle Rechte vorbehalten.

Vampire beständig, Weihnachtsmann floppt, Tiger rockt – die US-Kinocharts der Woche

Der Abschluss der Twilight-Schmonzette Breaking Dawn 2 schafft am Thanksgiving-Wochenende erneut den Spitzenplatz der US-Kinocharts. Mit einem Gesamtergebnis von 227 Mio. Dollar nach zehn Tagen liegt sie leicht unter New Moon (230,9 Mio. Dollar), aber über Breaking Dawn 1 (220,8 Mio. Dollar) und Eclipse (214,7 Mio. Dollar).

Auch in den USA läuft Skyfalll weiterhin hervorragend. Mit weiteren 36 Mio. Dollar erzielte er das sechstbeste dritte Wochenende aller Zeiten. Gesamt steht Bond 23 damit nach 17 Tagen bei insgesamt 221,7 Mio. – fantastisches Ergebnis!

Passend zum Feiertag und Rückbesinnung auf die Gründerväter der Nation schiebt sich Steven Spielbergs Biopic Lincoln nicht nur in Oscar-Anwärterschaft, sondern baut auch an der Kinokasse weiter auf. Diese Woche mit einem Plus von 19 % und rund 25,02 Mio. Dollar Einspiel.

Dreamworks letzter Animationsfilm bei Paramount Pictures startet als Flop gerade mal auf Rang 4. Mit einem Einspiel von 24,01 Mio. Dollar bleiben Die Hüter des Lichts weit hinter den Prognosen zurück. Auch das sehenswerte 3D konnte nicht ins Kino locken, der 3D-Anteil lag gerade mal bei 35 %. Das sind neue Tiefstwerte für einen CGI-Animationsfilm von Dreamworks Animation, so schlecht eröffnete zuletzt als Antz aus dem Jahr 1998 (17,195 Mio. Dollar plus Inflationsausgleich). Bleibt zu hoffen, dass sich die Hüter in den nächsten Wochen nach Thanksgiving noch erholen.

Erfreulicher als erwartet startet Ang Lees Adapation des fantastischen Romans Schiffbruch mit Tiger. Mit 22. Mio Dollar am Startwochenende liegt das 3D-Meisterwerk überhalb der Erwartungen und auf Rang 5. Und bringt sich ebenfalls für die Oscar-Saison in Stellung. Der 3D-Anteil lag bei 65 %. Im Vergleich: Martin Scorseses Buchverfilmung Hugo Cabret (ebenfalls mit fantastischem 3D) erzielte am Startwochenende 11,3 Mio. Dollar am Boxoffice. Gut gefaucht, Richard Parker!

Disney 3D-Animationsfilm Ralph Reichts landet mit einem Gesamteinspiel von 149,5 Mio, Dollar in dieser Woche auf Rang 6.

 

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Twilight Breaking Dawn 2 – rund Mio. Dollar
  • Platz 2: Skyfall – rund 36 Mio. Dollar-
  • Platz 3: Lincoln – rund 25,02 Mio. Dollar
  • Platz 4: Die Hüter des Lichts – rund 24,03 Mio. Dollar
  • Platz 5: Schiffbruch mit Tiger – Life of Pi- rund 22 Mio. Dollar

Bild © 20th Century Fox· Alle Rechte vorbehalten.

Bond nicht zu stoppen, Cloud Atlas startet solide – die deutschen Kinocharts

Dieser Bond ist nicht zu stoppen. Mit weiteren 890.000 Besuchern an diesem Wochenende holt sich Skyfall erneut den Spitzenplatz der deutschen Kinocharts. Gesamt steht der 23. Teil der Agenten-Franchise schon bei Besuchern, und ist somit der dritterfolgreichste Film des deutschen Kinojahres 2012.  Und da kommt noch was drauf.

Vielleicht nicht so exorbitant gestartet, wie es sich für den Ausnahmefilm gehört hätte, startet Cloud Atlas mit rund 250.000 Besuchern. Für einen Film dieser Komplexität und Länge von drei Stunden kein schlechtes Ergebnis, aber da hätte mehr drin sein können, wenn die Presse mal über den Film statt über Tom Hanks mit Katzenmütze bei Wetten Dass..? geschrieben hätte.

 

Besser als von mir erwartet kommt Tinkerbell aus ihrem Zauberglöckchen: der CGI-Animationsfilm in 3D Das Geheimnis der Feenflügel lockte am Startwochenende rund 130.000 Besucher(innen) in die Kinos.

Der Gruselspaß Hotel Transsilvanien ist in 3D weiter stark mit zusätzlichen rund 100.000 Besuchern und bescließt die Top 5. Dreamworks Madagascar 3- Flucht durch Europa zieht mit rund 70.000 weiter tolle Besucherzahlen an. Die Romanverfilmung Die Vermessung der Welt setzt seine Reise gemächlich mit rund 40.000 Besuchern in 3D fort. Auch der 3D-Animationsfilm  Niko 2 liegt in dieser Woche bei rund 40.000 Besuchern.

Das ist auch die Größenordnung für den zweiten 3D-Neustart der Woche: Dredd  von Regisseur Pete Travis prügelt sich durch 30.000 stereoskopische Zuschauer. Das zwar sehr spektakulär, ein paar mehr Besucher hätten aber sein dürfen, schließlich hat Peach Trees in Mega City One schon 75.000 Einwohner (vor Eingreifen des Judges).

 

Die Top 5 in der Übersicht:

  • Platz 1: Skyfall – rund 890.000 Zuschauer
  • Platz 2: Cloud Atlas – rund 250.000 Zuschauer
  • Platz 3: Das Schwergewicht – rund 170.000 Zuschauer
  • Platz 4: Das Geheimnis der Feenflügel – rund 130.000 Zuschauer
  • Platz 5: – rund 100.000 Zuschauer

Bild © Disney, Universum Film · Alle Rechte vorbehalten.