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Sony-BRAVIA-4K-Ultra-HD-TV

Kleines Wohnzimmer, großer Fernseher? Mit einem Ultra High Defintion-TV kein Problem mehr

Auch dieses Jahr steht zu Weihnachten neben Socken, Krawatten und Bratpfannen natürlich Unterhaltungselektronik ganz oben auf der Wunschliste. Filmfans begeistert natürlich was für das Große Kino zu Hause. Wer sich im Online-Elektronikshop wie Euronics im Bereich Heimkino umsieht, muss sich zunächst grundsätzlich im Angebot zwischen Beamer und Fernseher entscheiden. Und schließlich mit der aktuellen Technik Ultra High Definition auseinandersetzen, die von manchen Herstellern auch als 4K bezeichnet wird. Doch ist ein UHD-Fernseher mit Größen von 50 Zoll bis hin zu 70 Zoll nicht viel zu riesig für mein Wohnzimmer? Mit Blick auf die technische Entwicklung und die Gestaltung der Geräte lässt sich feststellen, dass man heute auch in kleinen Räumen auf großen TVs fernsehen kann. Weiterlesen

3D im Wohnzimmer

Dreidimensionale Filme kann man sich nicht nur im Kino ansehen, denn auch im eigenen Wohnzimmer wird das Schauen von Filmen in 3D immer beliebter. Der wichtigste Grund dafür ist, dass die notwendige Technik mittlerweile überall erhältlich ist und zwar zu bezahlbaren Preisen. Was man dazu benötigt, erfährt man hier.

Seit ungefähr drei Jahren sind nun schon moderne Fernsehgeräte auf dem Markt erhältlich, mit denen sich Filme in 3D wie im Kinosaal wiedergeben lassen. Laut einer Studie sollen innerhalb der nächsten Jahre rund acht Millionen Fernseher mit 3D-Technologie verkauft werden.
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Da das die Technologie der Zukunft ist und man damit rechnen kann, dass in der Folgezeit immer mehr Inhalte auch im alltäglichen Fernsehprogramm dreidimensional ausgestrahlt werden, sollte man schon heute zu einem 3D-Fernseher greifen, wenn man einen neuen Fernseher kaufen möchte. Zu beachten ist, dass es momentan drei verschiedene Möglichkeiten gibt, 3D-Bilder wahrzunehmen:

  • Shutterbrille: Eine Shutterbrille ist bei dieser Variante nötig, um die 3D-Inhalte wahrzunehmen. Die Shutterbrille steuert dabei elektronisch, welches Auge welches Bild zu sehen bekommt, wodurch die typische Dreidimensionalität entsteht. Die Brille ist für jeden Zuschauer zwingend erforderlich und erbringt den besten 3D-Effekt.
  • Polarisationsbrille: Die benötigte Brille besteht aus zwei Polarisationsfiltern, die nur das passend polarisierte Licht durchlassen, sodass jedes Auge nur das passende Bild erhält, wodurch das wahrgenommene Bild dreidimensional erscheint. Der Vorteil ist, dass diese Brillen leichter und kostengünstiger sind als die Shutterbrillen.
  • Ohne Brille: Die neueste Technik macht es möglich, dass 3D mittlerweile auch ohne Brille dargestellt werden kann. Der Nachteil ist jedoch, dass man den Kopf wirklich still halten muss, da die Effekte sonst verwischen.

Durch Gutscheine kräftig sparen

Wer sich einen 3D-fähiges TV-Gerät kauft, sollte am besten auch den zugehörigen Blu-ray-Player besitzen oder eben kaufen. Dieser sollte ebenso die 3D-Technik unterstützen. Blu-ray ist das Nachfolgeformat der DVD und bietet hochauflösende Bilder in HD-Qualität. Bereits zwölf Millionen Menschen in Deutschland besitzen einen Blu-ray-Player – Tendenz steigend. Um beim Kauf der Geräte zu sparen, empfiehlt es sich auf Gutscheine zurückzugreifen, die man zum Beispiel hier im Internet finden kann. Damit lässt sich eine Menge Geld sparen, das man dann gleich in den ersten 3D-Film investieren kann. Das Prozedere zum Einlösen eines solchen Gutscheines ist dabei denkbar einfach: Einfach auf den entsprechenden Einlösebutton klicken, die Ware in den Warenkorb legen und den Gutschein verrechnen lassen.

 

Bild © Philips · Alle Rechte vorbehalten.

Schaurig-schönes von Pixar und Disney: MONSTER AG 3D und FRANKENWEENIE auf Blu-ray 3D

Eine Kinoauswertung der 3D-Wiederaufführung von Pixars Klassiker Die Monster AG wollte man uns in Deutschland nicht spendieren, obwohl der zweite Teil Die Monster Uni ab dem 20.6.2013 in den deutschen Kinos startet. Dabei ist die stereoskopisch neu gerenderte 3D-Rekreation wirklich sehenswert, das Spiel der Dimensionen erschöpft sich nicht als Gimmick, sondern bietet auch eine interessante inhaltliche Ebene. Direct to Disc bei einem Pixar-Titel fühlt sich definitiv falsch an. Für die Blu-ray 3D-Veröffentlichung hat man die umfangreichen Extras der vorherigen DVD-Deluxe Edition deutlich verkleinert, dafür gibt es als neues Material einen Filmemacher-Roundtable, einen Ausblick auf die Monster Inc.-Themenpark-Attraktion und den Toy Story Toon Partysaurus Rex, der als Vorfilm vor der 3D-Wiederaufführung von Findet Nemo 3D zu sehen war. Für Fans von Mike und Sulley ist die Blu-ray 3D natürlich ein Muss, parallel dazu erscheint auch die 2D-Fassung auf Blu-ray in neuer Ausstattung.

[sws_2_column title=“Die Monster AG“] Monster AG 3D Blu-ray 3D [/sws_2_column] [sws_2_columns_last] Original: Monsters, Inc (2001/2013)

Anbieter: Walt Disney Studios Home Entertainment

Discs: Blu-ray 3D + Blu-ray 2D

Laufzeit: 92 Minuten plus Bonusmaterial

Bildformat: 1920x1080p (1.85:1)

Audiokanäle: Dolby True HD 7.1 Englisch | Dolby Digital Plus 7.1 Deutsch, Italienisch | 5.1 Dolby Digital EX Deutsch, Englisch, Italienisch

Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch

Regionalcode: B

FSK: ab 6 Jahren freigegeben

VÖ-Termin: 29.05.2013

Extras in 3D: Kurzfilme Toy Story Toons: Partysaurus Rex + Der Vogelschreck, Gags vom Dreh

Extras in 2D: Runde der Filmemacher im Hidden Cafe, Ride and go Seek: Monstropolis in Disneyland Japan, Der Vogelschreck, Mikes neues Auto

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Kurzinhalt: Der liebenswerte Sulley und sein gewitzter Assistent Mike Glotzkowski sind das TopTeam in der Monster AG, der größten Schrei-Verarbeitungsfabrik in ganz Monstropolis. Durch die markerschütternden Schreie der Kinder wird dort Energie erzeugt, die in Behältern aufgefangen wird und der Energieversorgung der Stadt zugute kommt. Als ein kleines Mädchen namens Buh aus Versehen in ihre Welt gelangt, sind es die Monster, die in Panik geraten. Denn Kinder gelten in der Monsterwelt als hochgradig giftig. Nun liegt es an Sulley und Mike, Buh vor den anderen Monstern versteckt zu halten und sie wieder sicher nach Hause zurück zu bringen. [sws_divider_line]

Für Fans der Stopmotion und von Tim Burton gibt es einen weiteren Grusler auf Blu-ray 3D: der in atmosphärischen Schwarz/Weiss gehaltetene Trickfilm Frankenweenie.  Das Remake von Burtons Kurzfilms von 1984 um den frankensteinisierten Hundes kommt diesmal als StopMotion-Langfassung und als erster (nachträglich konvertierter) Puppentrick-3D-Film in Schwarz/Weiss. Damit folgt Burton seiner Produktion “The Nightmare before Christmas”, sowie seiner Regiearbeit “Corpse Bride”. Wer vergnüglichen Grusel in aufwändiger Produktion sucht, ist mit Frankenweenie gut bedient.

[sws_2_column title=“Frankenweenie“]Frankenweenie Blu-ray 3D[/sws_2_column] [sws_2_columns_last] Original: Frankenweenie (2012)

Anbieter: Walt Disney Studios Home Entertainment

Laufzeit: 87 Minuten plus Bonusmaterial

Bildformat: 1920x1080p (1.77:1)

Audiokanäle: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 7.1)

Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Isländisch, Schwedisch

Regionalcode: alle Regionen

FSK: ab 12 Jahren freigegeben

VÖ-Termin: 29.05.2013

Extras: Kurzfilm ‚Captain Sparky Vs. Fliegende Untertassen‘, Stop-Motion Miniaturen: Frankenweenie wird lebendig, MakingOf, Frankenweenie Ausstellung, Live-Action Kurzfilm ‚Frankenweenie‘ (in SD)

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Kurzinhalt: Nachdem der junge Victor seinen geliebten Vierbeiner Sparky unerwartet verliert, holt er seinen besten Freund durch die Macht der Wissenschaft zurück ins Leben – mit einigen kleinen Besonderheiten. Er versucht seine selbst geschaffene Kreation zu Hause zu verstecken, doch Sparky büchst aus. Und bald erleben Victors Mitschüler, seine Lehrer und die gesamte Stadt die monströsen Auswirkungen seines Experiments.

Robert Redford dreht 3D-Beitrag für Wenders' stereoskopische Architekturserie KATHEDRALEN DER KULTUR

Ein weiterer Altmeister des Kinos widmet sich der Stereoskopie: wie die Produktionsfirma Neue Road Movies offiziell bekannt gaben, dreht und produziert Robert Redford eine Episode der der 3DTV-Serie KATHEDRALEN DER KULTUR, die im Frühjahr 2014 ausgestrahlt wird. In sechs halbstündigen Episoden werden neben Redford auch Karim Ainouz, Michael Glawogger, Michael Madsen, James Marsh und Wim Wenders in ihrer persönlichen Interpretation der Seele unterschiedlicher Bauwerke nachspüren. Dabei geht es um den Dialog der Architektur mit seinen Nutzern im sozialen Kontext, greifbar visualisiert durch die Möglichkeiten der 3D-Bildsprache.

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Robert Redford auf dem Sundance Festival 2012

Robert Redford wird seine Episode über das Salk Institute in La Jolla, Kalifornien drehen. Die 1960 von Jonas Salk gegründete Forschungseinrichtung für Molekularbiologie und Genetik, den Neurowissenschaften und der Pflanzenbiologie wurde vom Architekten Louis Kahn gebaut. Redford hatte einen klaren Favoriten bei der Wahl des Gebäudes:

The Salk Institute has spoken to me since I first laid eyes on it. The result of a collaboration between an artist and a scientist, it epitomizes a design that understands how dramatically creativity drives discovery. I thank Wim Wenders for this terrific opportunity.

Wim Wenders zeigt sich begeistert über Redford als Teil des Teams:

I’m utterly happy and excited to welcome Robert Redford as one of the fellow directors for our series CATHEDRALS OF CULTURE. The six of us will each dedicate all our attention, craft and art to an outstanding building, not only trying to uncover its soul, but also making the best possible use of this wonderful new tool we’ve been given: 3D.

Salk Institute

The Salk Institute, La Jolla, Kalifornien

Ed Lachman wird als Kameramann die Episode filmen, die Redford mit Sundance Productions, @radical.media und Neue Road Movies produziert. KATHEDRALEN DER KULTUR wird von Neue Road Movies, Rundfunk Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit Arte, Final Cut For Real (Kopenhagen), Les Films d’Ici 2 (Paris), Lotus Film (Wien) produziert, neu als Koproduzent ist der japanische Premium Pay-TV-Sender WOWOW an Bord.

In der 3DTV-Serie Regisseure sind folgende Episoden geplant (der Dreh von Wim Wenders in der Philharmonie Berlin ist bereits abgeschlossen):

  • KARIM AINOUZ: Gebäude noch zu bestätigen
  • MICHAEL GLAWOGGER: Russische Nationalbibliothek – Sankt Petersburg, Russland
  • MICHAEL MADSEN: Haftanstalt Halden – Halden, Norwegen
  • JAMES MARSH: St. Pancras Railway Station – London, Großbrittanien
  • WIM WENDERS: Berliner Philharmonie – Berlin, Deutschland

 

Bilder ©  Saint Etienne (01) Jemal Countess (02) Alle Rechte vorbehalten.

 

Erfolgsgeschichte LCD

Es ist knapp 45 Jahre her, dass auf der 25. Großen Deutschen Funkausstellung, die heute besser bekannt ist als IFA (Internationale Funkausstellung), das Farbfernsehen in Deutschland Premiere feierte. Legendär ist der Moment als Bundeskanzler Willy Brandt auf den roten Knopf drückte und das bekannte Schwarz-Weiß-Bild Farbe annahm. Seitdem hat sich auf dem Fernsehmarkt viel getan. Die alten Röhrenfernseher der Brandt-Generation haben lange ausgedient.

Vorteil von Flachbildfernsehern

Seit einigen Jahren sind Flachbildfernseher nicht mehr aus den Haushalten wegzudenken. Diese LCDs (Liquid Cristal Display = Flüssigkristallanzeige) haben sehr viele Vorteile:

  • Die Fernseher verbrauchen viel weniger Platz, weil sie sehr dünn sind. Meistens umfassen sie nur ein paar Zentimeter. Außerdem sind sie viel leichter und wiegen oft nur einen Bruchteil dessen, was ein Röhrenfernseher wiegen würde.
  • Ihr Energiebedarf ist geringer als bei Röhrenbildschirmen. In Zeiten steigender Strompreise ist dies ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
  • Die Bildschirme erzeugen keine Strahlung, wie es noch bei Röhrenfernsehern durch ihren Aufbau, der auf der Kathodenstrahlröhre von Ferdinand Braun (Braunsche Röhre) basierte, der Fall war.

2003 wurden erstmals in Deutschland mehr LCDs als Röhrenbildschirme verkauft. Heute interessiert sich niemand mehr für die alten Geräte. Eine große Auswahl LCD Fernseher gibt es hier.

 

Die neuesten Trends

Die Entwicklung macht aber nicht einfach Halt. Im Bereich der LCD-Fernseher halten stetig neue Trends und Moden Einzug. Eine der wichtigsten heißt LED. Hier werden Leuchtdioden eingesetzt, um eine Hintergrundbeleuchtung zu erzeugen. Der Vorteil besteht darin, dass bei einer zum Geschehen auf der Mattscheibe passenden Hintergrundbeleuchtung die Augen des Zuschauers entlastet werden. Das Fernsehschauen wird angenehmer.

Dank der HDTV-Technologie sieht das Fernsehprogramm auch immer besser aus. Das High Definition-Fernsehen ermöglicht es, hochauflösende Bilder zu sehen. Fußballspiele sehen dann auf dem Fernseher endlich so aus, wie man es aus den Stadien kennt.
Der dritte große Trend, der gerade richtig durchstartet, ist das Filmerlebnis in 3D. Was im Kino bereits gang und gäbe ist, wird auch vor den bundesdeutschen Wohnzimmern nicht halt machen. 3D-Filme gibt es schon seit den 1950er-Jahren, aber erst seit kurzem werden sie wirklich populär. Mit dem richtigen Fernseher ausgestattet braucht man nur eine passende 3D-Brille, um einen Film zu genießen.
Alle diese Techniken sind nur dank der Erfindung der Flüssigkristallanzeige möglich. Diese hat den Grundstein für gesteigertes Fernsehvergnügen gelegt.

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Bild © Philips ·  Alle Rechte vorbehalten.

Vierter ARTE 3D-Abend am 15. Dezember unter dem Motto MENSCHHEITSTRÄUME IN 3D

Höher, schneller, weiter. Nicht erst der Weltrekord von Felix Baumgartner zeigt den Ansporn der Menschen nach immer größeren Höhen; schon seit Jahrhunderten träumen Menschen davon, höher zu bauen, höher zu fliegen und höher zu klettern als alle anderen. Der deutsch-französische Kulturkanal ARTE widmet diesem Streben am Abend des 15. Dezember seinen vierten 3D-Tag.

Zu sehen gibt es diesmal drei stereoskopische Dokumentationen über die Baumeister des Straßburger Münsters, das Leben und Wirken von Astronauten (Schwerelosigkeit in 3D- nimm das, Inception!), sowie die Versuch der Huberbuam an der Route Karma. Allesamt 3DTV-Erstausstrahlungen, wobei die Huberbuam ja bereits im Netz und auf Blu-ray 3D zu sehen waren.

  • um 20.15 Uhr: DIE KATHEDRALE – BAUMEISTER DES STRASSBURGER MÜNSTERS

Dokumentation von Marc Jampolsky
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts galt die Kathedrale von Straßburg als das höchste Bauwerk des Okzidents und zählt bis heute zu den größten Sandsteinbauten der Welt. Die Doku-Fiction erzählt die Entstehung und Geschichte dieses architektonischen Meisterwerks – mit eindrucksvollen Bildern und aufwendigen Infografiken in 3D. Der Film. Diese 88-minütige Koproduktion von ZDF und Arte erzählt die Geschichte des Gebäudes aus der Sicht seiner Erbauer.

 

  • um 21.45 Uhr: BEGEGNUNG IM ALL

Dokumentation von Jürgen und Simone Stripp
Die 3D-Dokumentation „Begegnung im All“ nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise in die faszinierende Welt der Raumfahrt. Sie begleitet zum einen die Ausbildung des deutschen Astronauten Alexander Gerst für seine Mission auf der internationalen Raumstation und den Holländer André Kuipers an Bord der ISS. Wir dürfen uns auf spektakulären 3D-Bilder aus dem Alltag von Astronauten in der Schwerelosigkeit freuen, sowie in Einblicke in die mythischen Orte der Raumfahrt, wie das Johnson Space Center der NASA in Houston.

 

  • um 22.35: DIE HUBERBUAM

Dokumentation von Jens Monath
Die Huberbuam gehören zu den Superstars der Kletterszene. Neben atemberaubenden Kletterszenen in 3D zeigt der Film Zeitrafferaufnahmen und Landschaftsbilder, in denen man die Tiefe des Raumes sinnlich erspüren kann. ARTE zeigt die ZDF-Dokumentation erstmals in 3D-Fernsehausstrahlung.

Ausgestrahlt wird das Abendprogramm in 3D über den Astra-Demonstrationskanal über 19,2 Grad Ost auf der Frequenz 11 421 MHz horizontal (DVB-S, Symbolrate 22 000 Msps, Fehlerkorrektur FEC 5/6). Dafür ist natürlich eine  3DTV-Ausstattung notwendig. Wer einen herkömmlichen Fernseher besitzt, kann das Programm parallel im Fernsehen in 2D sehen. Als Alternative sollen 3D-Livestreams auf der Arte-Homepage verfügbar sein.

 

Die Frequenzdaten des Astra 3D-Kanals im Überblick: 
• Satellit: ASTRA 2C
• Position: 19,2° Ost
• Transponder: 1.055
• Frequenz: 10802.75 MHz
• Polarisation: horizontal
• Symbol Rate: 22.000

Quelle: Arte

Bilder © ZDF, Peter Borig  · Alle Rechte vorbehalten.

Exklusiv: Kathedralen der Kultur – Wim Wenders produziert europäische 3DTV-Serie mit Glawogger, Madsen, Rikels und Kossakovsky

Mit dem 3D-Tanzfilm PINA schuf Wim Wenders ein unvergleichliches Werk über das Werk der Choreografin Pina Bausch, weltweit gefeiert, vielfach ausgezeichnet. Mit seinem nächsten Spielfilm Every Thing Will Be Fine, der sich aktuell in der Preproduction befindet, wird Wenders stereoskopisches 3D für die Bildgestaltung im Genre Drama einsetzen. Und nun erobert er mit einer zehnteiligen Dokumentarreihe das 3D-Fernsehen. In Cannes offiziell vom Weltvertrieb Cinephil durch Philippa Kowarsky vorgestellt, wird Wim Wenders als Ausführender Produzent gemeinsam mit neun weiteren europäischen Regisseuren die Dokumentarserie Kathedralen der Kultur drehen. Unter anderem sind – neben Wim Wenders – die Regisseure Michael Glawogger, Michael Madsen, Jiska Rikels und Victor Kossakovsky mit einem Beitrag beteiligt. In der zehnteiligen dokumentarischen Serie gehen die Autoren dem architektonischen Dialog europäischer Bauwerke auf den Grund und folgen der Fragestellung „Wenn Gebäude sprechen könnten, was würden sie über uns erzählen?“.

Inhaltlich baut Kathedralen der Kultur auf der 3D-Videoinstallation IF BUILDINGS COULD TALK… auf, die Wenders zur Architekturbiennale in Venedig mit Producer Erwin M. Schmidt und Stereograph Alain Derobe drehte. In der 26minütigen Videoinstallation erforschte er die für sich sprechende Architektur des Schweizer Rolex Learning Center/ Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, das von den japanischen Architekten Kazuyo Sejima + Ryue Nishizawa / SANAA gebaut wurde. Nun folgen mit den Cathedrals of Culture, so der englische Titel, weitere Gebäude mit sehr unterschiedlichen Prägungen. Vom Konzertsaal, über die Bibliothek, das Stadion, das Museum bis hin zum Gefängnis reicht die Bandbreite der öffentlichen Einrichtungen. Dementsprechend spannend gestaltet sich der Dialog. Doch sind es nicht nur allgemeingültige Vertreter, die ausgewählten Gebäude wie die Berliner Philharmonie, die Russische Nationalbibliothek in Sankt Petersburg, das Maxxi Nationalmuseum in Rom oder die norwegische Haftanstalt Halden sind Meisterwerke im Spannungsfeld zwischen Funktion und Baukunst.

Da das Projekt vom Rundfunk Berlin-Brandenburg RBB in Zusammenarbeit mit arte koproduziert wird, ist mit einer Ausstrahlung auf dem deutsch-französischen Kultursender arte zu rechnen. Arte hat bereits mehrfach 3D-Tage in unterschiedlicher Technik und Gestaltung gesendet. Die Dreharbeiten für Kathedralen der Kultur werden voraussichtlich Ende 2012 starten, mit einer Ausstrahlung ist 2013 zu rechnen. Zusätzlich ist eine 2D-Auswertung angekündigt, da trotz steigender Absatzzahlen noch nicht jeder Haushalt über ein 3D-Heimkino verfügt.

Synopsis: Kathedralen der Kultur ist eine TV-Serie in 3D und 2D. Die Serie vereint 10 preisgekrönte Dokumentar-Filmemacher aus 10 europäischen Ländern in einem kreativen Ensemble, das 10 verschiedene europäische Gebäude zu Wort kommen lässt. Aufgeladen mit den Gedanken und Gefühlen ihrer Baumeister und Nutzer sind diese Gebäude Zeugen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sie besitzen ein kollektives Gedächtnis und sind ein Abbild unserer Gesellschaft. Die Serie verleiht diesen kulturellen Klangkörpern eine Stimme, indem die Gebäude selbst die Hauptfiguren der Serie sind und zu den Zuschauern sprechen. Die Filme erzählen nicht aus der Perspektive der Menschen auf die Gebäude sondern aus Sicht der Gebäude, die die Menschen beobachten und über sie reflektieren.
Jeder Film ist Ausdruck der Vision des betreffenden Filmemachers und eine subjektive Antwort auf die Frage: „Wenn Gebäude sprechen könnten, was würden sie uns über uns erzählen?“

Bestätigt sind bereits folgende Regisseure mit der Wahl ihrer Gebäude, drei weitere werden in Kürze benannt:

  • MICHAEL GLAWOGGER : Russische Nationalbibliothek – Sankt Petersburg, Russland
  • WIM WENDERS : Berliner Philharmonie – Berlin, Deutschland
  • MICHAEL MADSEN : Haftanstalt Halden – Halden, Norwegen
  • VICTOR KOSSAKOVSKY : Camp Nou Stadion – Barcelona, Spanien
  • NORBERTO LOPEZ AMADO : MAXXI Nationalmuseum der Kunst des 21. Jahrhunderts – Rom, Italien
  • JISKA RIKELS : Gebäude noch zu bestätigen
  • KARIM AINOUZ : Gebäude noch zu bestätigen

Eine ganz persönliche Meinung: Schön, dass die alten Hasen (für die 3D ebenso Neuland war) für den Fortschritt sorgen, die jungen Hunde kommen ja weiterhin nur schwer aus dem Knick. Dass nebenbei Wim Wenders mit seinem erfahrenen Produktionsteam für einen Know How-Transfer im stereoskopischen Kino auf eine hervorragende Garde europäischer Programmfilmer leistet, lässt auf einen aufregenden Diskurs über das immersive Kino, S3D-Film und seine Auswertungsmöglichkeit hoffen. Und mittelfristig weitere anspruchsvolle 3D-Werke jenseits des 3D-Blockbuster-Mainstreams entstehen.

Weitere Informationen über die Film und TV-Projekte von Neue Road Movies gibt es auf der offiziellen Webseite.

Bild © Claudio Bosco/ Neue Road Movies · Alle Rechte vorbehalten.

Stereoskopisches Privatfernsehen: ProSieben zeigt 3D- Mini-Serie "Grimmsberg" zu Halloween

Nachdem sich die Penetration von 3DTVs in Deutschland weiter fortsetzt, finden zunehmend mehr Sender Gefallen an 3D-Programm oder wenigstens Experimenten, wie Pay-TV Entertain, Sky 3D, sowie die Öffentlichen Arte und das ZDF. Nun steigt mit der Mystery-Serie „Grimmsberg“ auch ProSieben in den Kreis der Stereo-TV-Sender ein. Am Halloween-Wochenende wird die Reihe aus sieben siebenminütigen Folgen versetzt im Side-by-Side-Verfahren n der Nacht auf Sonntag, den 30. Oktober spät um 1:55 Uhr ausgestrahlt. Zum Empfang des 3D-Programms ist die kostenpflichtige Satelliten-Plattform HD+ notwendig- und natürlich ein 3D-fähiges Endgerät. Am Samstag Abend, des 29.10. werden die Miniserien-Folgen abwechselnd mit Simpsons-Episoden auch in 2D gezeigt. Zudem werden plane und stereoskopische Fassung nach der Ausstrahlung auf der Webseite von ProSieben zur Ansicht bereitstehen.

Gedreht wurde Grimmsberg von Absolventen der Ludwigsburger Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Teamworx. Kern des Konzeptes der von Regisseur Martin Busker und Produzentin Kathrin Tabler verwirklichten Serie ist die Ausrichtung auf das Internet als Auswertungsplattform sowie die ausschließliche Studioproduktion im Greenscreen. Außerdem konnte durch den Einsatz der stereoskopischen Technik die erste 3D-Serie Deutschlands realisiert werden.

Kurzinhalt: An seinem 16. Geburtstag bekommt Tom (Patrick Mölleken, „Isenhart“) plötzlich unerklärliche Visionen. Zusammen mit seiner besten Freundin Sina (Kiara Brunken) erfährt er von der neuen Vertrauenslehrerin Brigitte Gala (Angelika Hart) von der Existenz eines Tores zum Anderen Reich – ein Tor, das sich im Moment seiner Geburt wieder geöffnet hat. Brigitte Gala gehört dem „Rat der Schwellenwächter“ an, einer Geheimorganisation, die für die friedliche Co-Existenz von Mensch und Fabelwesen verantwortlich ist. Toms Visionen sind Warnungen vor Gefahren aus dem Anderen Reich, weshalb er dem Rat über seine Visionen Bericht erstatten soll. Dabei hat er bereits genug um die Ohren: Er ist zum ersten Mal bis über beide Ohren verliebt…

  • „Grimmsberg“ in 3D: Alle sieben Folgen à sieben Minuten am 30.10., um 1.55 Uhr
  • „Grimmsberg“ in 2D: Jeweils eine Folge à sieben Minuten zwischen den Simpsons-Folgen am 29.10., ab 20.42 Uhr

Der Plan geht auf: Mystery zu Halloween, portioniert in kleinen Häppchen, aufbereitet für Live-Ausstrahlung m Premium HD+-Sender, in 2D für das reguläre Publikum, später als Download im Netz in 2D und 3D- die Strategien sind richtig. Die Konvergenz zwischen Computer und Fernseher trägt hier sinnvoll zur Verbreitung bei, so dass 3D-Geräte-Besitzer (mit leichten temporalen Einschränkungen) bedient werden, genau wie das herkömmliche Publikum. Erfahrungen über diese Formate und diese zeitliche Verbreitung werden auch bei den herkömmlichen Sendern gesammelt. Und wenn es gruselig daneben gehen sollte, kann man es immer noch auf den großen Kürbis schieben…

Bild © ProSieben · Alle Rechte vorbehalten.

Stereoskopie an der Steilwand – ZDF veröffentlicht 3D-Extremkletterer-Doku mit den Huber-Buam

Tiefe Schluchten, atemberaubende Höhen, Kletterer im Fels ― und das alles ab heute hautnah, denn das Zweite bringt die Dritte!

Die Brüder Alexander und Thomas Huber, dem Nicht-Kletterer als schlüsselvergessliche Milchschnitten-Futterer bekannt, haben sich ihrer letzten großen Herausforderung gestellt: Die „Karma“, eine der schwersten Kletterrouten weltweit. Ist das ZDF oft verschrieen für Seniorenpublium im Alpenpanorama, mit dieser 3D-Dokumentation direkt von der Steilwand haben sie das Genre Bergfilm neu definiert. Und weil das Internet ja moderner als das Fernsehen ist, kamen klassische Gebührenzahler nur in den Genuss einer 2D-Fassung, im Netz gibt es die Huberbuam aber exklusiv in 3D zu sehen. Stereoskopie direkt von der Steilwand, nix für Leute mit Höhenangst, aber unbedingt was für 3D- und Dokumentarfilm-Freunde!

 

Es hat ein wenig gedauert mit den 3D-Experimenten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, man erinnere sich an die Anaglyph-Klassiker und Slavas Snow-Show auf arte. Mit den Huberbuam präsentiert das Zweite Deutschen Fernsehen nun ihre erste stereoskopische Eigenproduktion, die im TV allerdings nur in 2D zu sehen ist, im Netz hingegen live und als Download stereoskopisch vorliegt. Die Doku über die weltweit erfolgreichen Extremkletterer Thomas und Alexander Huber wurde in den Berchtesgadener Alpen gedreht, wo die sehr schwierige „Karma“-Route bestiegen wird. Regisseur Jens Monath , Kameramann Claus Köppinger und Stereographer Alaric Hamacher zeigten mit ihrem Team ganzen Einsatz und hingen sich mit ihren Kamerasystemen in die Steilwand. Das wäre mit den bisherigen- aufgrund ihrer Größe liebevoll „Kühlschränken“ genannten-  Stereo-Kamerasystemen nicht möglich gewesen, gedreht wurde mit acht 3D-Systemen, im Spiegel-Rig , mit 3D-Kompaktkameras, DSLRs Side-by-Side, sowie einer völlig neuen Minikamera, der SinaCam. Eine echte Herausforderung  für die Extremkamera-Männer, die nicht nur mit den Höhen, sondern auch der Witterung und den alpinen Lichtverhältnissen zu kämpfen hatten.

Die Doku verspricht einen modernen Bergfilm „mit noch nie gesehenen dreidimensionalen Klettersequenzen, Zeitrafferaufnahmen und Landschaftsbildern, in denen man die Tiefe des Raumes erspüren kann”. Und auch ZDF-Programmdirektor Dr. Thomas Bellut schwärmt: „Viel näher kann man einer Magnesiumwolke, fliegenden Seilen und baumelnden Bergsteigerfüßen nicht kommen”.

Alle Informationen über dieses spektakuläre Projekt gibt es auf der Themenseite www.huberbuam.zdf.de (Update: Link entfernt, da nicht mehr gültig)!

 

Hier kann man sich die Dokumentation Huberbaum – 3D in voller Länge in 3D ansehen: 

[UPDATE: das Video ist nicht mehr verfügbar, stattdessen gibt es nun den Trailer]

Über den Youtube 3D-Player ist auch die direkte Ansicht auf einem regulären Display mit Anaglyphenbrille (wer keine hat, kann hier eine passende Rot-Cyan-Brille kostenlos bestellen) oder für Besitzer von S3D-fähigen Endgeräten in ihrem gewünschten 3D-Format möglich. Das ZDF stellt die Dateien in vollem HD mit H264 – MPEG-4 AVC, Part 10 (Video) und MPEG AAC, Stereo @ 48KHz (Audio) in 5Bit und 12Bit als Side-by-Side und als Anaglyph-Fassung zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Die Langfassung der Dokumentation ist in der ZDF-Mediathek abrufbar, die mittlerweile auch eine iPad mit sich bringt. Eine 15minütige Kurzfassung ist heute um 17.15 Uhr auf Sky 3D als 3DTV-Premiere zu sehen.

Mein Download von 3,6 GigaByte ist mittlerweile auf dem Stick, ich geh dann mal an den 3DTV, Klettern! Hals- und Beinbruch!

Bilder © ZDF, Peter Borig  · Alle Rechte vorbehalten.

LG greift Samsungs 3DTV-Linie mit LG CINEMA 3D-Technik an

Wer sich einen 3DTV zulegen möchte, steht vor einer grundsätzlichen Entscheidung: ein Modell mit aktiven Shutterbrillen oder passiven Polarisationsbrillen? LG drängt nun mit seiner LG Cinema 3D-Technik auf den Wachstumsmarkt und verwendet, wir der Name schon sagt, die gleiche Technik wie im Kino. In diesem Fall sind Polarisationsbrillen gemeint, die mit dem RealD-System eine hohe Verbreitung gefunden haben.
Das LG FullHD 3D-Gerät kommt mit 107 cm (42“) Bildschirmdiagonale und einer Frequenz von TruMotion 200 Hz. Das dreidimensionale Bild entsteht durch eine spezielle Folie auf dem TV-Gerät, die das Bildsignal in die Informationen für das rechte und linke Auge trennt. Dabei verspricht es völlig flimmerfrei zu sein und Crosstalk-Effekte zu vermeiden.
Und wer gerne zappelt: Gestensteuerung kann das Gerät auch.

Und die Vorteile des Polarisationsdisplays gegenüber den 3DTVs mit Shutterbrille hat LG in einer ganzen Serie von „wissenschaftlichen Testvideos“ veranschaulicht, die in hübscher Übertreibung einen klaren Seitenhieb auf die aktive 3DTV-Linie von Samsung darstellen:

Grund 1: Das Gewicht

Grund 2: Die Brillenverfügbarkeit

Grund 3: Das Ladekabel

Grund 4: Der Preis

Grund 5: Die Helligkeit

Grund 6: Die Kopfposition

Grund 7: Die Batterien

Grund 8: Der Betrachtungswinkel

Grund 9: Die Batterien

Grund 10: Das Flackern
http://www.youtube.com/watch?v=IJpF0oswwYM

Oder nochmal alles in allem in einem weiteren Clip zusammengefasst: