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Der Zauberer von Oz 3D (Victor Fleming)

Nach der 3D-Wiederaufführung von Jurassic Park in dieser Startwoche wartet ein weiterer großer Klassiker auf seine Neuentdeckung. Der Zauberer von Oz aus dem Jahr 1939 ist nicht nur einer der bekanntesten US-amerikanischen Filme, sondern auch einer der ersten Farbfilme  in Dreistreifen-Technicolor- so kamen die smargdgrüne Stadt, die Yellowbrick-Road, das Gesichtsgrün der Hexe oder die rubinfarbenen Slipper wunderbar zur Geltung. Wie in der diesjährigen Fortführung des Oz-Kosmos Die fantastische Welt von Oz beginnt die Welt in Kansas monochrom, Oz hingegen ist ein Ort voller Farbe und Phantasie. Und spätestens, wenn jemand Somewhere over the Rainbow anstimmt, sind alle verzaubert.

The Wizard of Oz 3D - Szenenbild 09

Zum 75jährigen Jubiläum hat Warner Bros. den Klassiker sorgfältig in stereoskopisches 3D konvertieren lassen. Damit ist The Wizard of Oz der älteste bisher konvertierte 3D-Film. Eine echte Herausforderung, vor allem bei der doch sehr prägnanten Körnung des Films. In den USA lief The Wizard of Oz 3D exklusiv in den IMAX-Kinos, ab dem 12. September startet das Musical mit Judy Garland als Dorothy auch in ausgewählten deutschen Kinos, sowohl in 2D wie in 3D. Diese Chance von Oz auf der großen Leinwand sollte man sich nicht entgehen lassen. Leider ist der Rollout von Kinostar nur klein, für viele wird die 3D-Premiere dann der 4.Oktober sein, wenn Der Zauberer von Oz als Blu-ray 3D erscheint. 

Die The Wizard of Oz 3D -Bildergalerie:

Kurzinhalt: Ein Sturm trägt die kleine Dorothy Gayle in das magische Land Oz. Verzweifelt macht sie sich auf den Weg in die Hauptstadt, wo der große Zauberer von Oz lebt – nur er kann ihr die Rückkehr nach Hause ermöglichen. Der Weg dorthin wird zu einer Reise voller Gefahren und Abenteuer, doch Dorothy findet schnell Freunde und Verbündete: eine Vogelscheuche, die sich Verstand wünscht, einen Mann aus Blech, der gern ein Herz hätte und einen furchtsamen Löwen, der unbedingt mutiger sein möchte. Eines der schönsten und aufwendigsten Hollywood-Musicals aller Zeiten, vom Regisseur von „Vom Winde verweht“ mit der einzigartigen Judy Garland in der Hauptrolle. Heute noch so überwältigend wie am Tag der Erstaufführung!

Der Der Zauberer von Oz 3D -Trailer:

Die bisherigen Spielorte:

  • Baden Baden, Moviac
  • Berlin, Sputnik
  • Bremen, Cinespace
  • Bretten, Kinostar
  • Buxtehude, City
  • Calw, Neues Cinema
  • Göppingen, Staufen
  • Heilbronn, Universum
  • Marburg, Cineplex
  • Mosbach, Kinostar
  • München, Monopol
  • München, Museums -Lichtspiele
  • Nidderau, Luxor
  • Neckarsulm, Scala
  • Nürnberg, Cinecitta
  • Rammstein, Broadway
  • Quickborn, Beluga
  • Soest, Universum
  • Stuttgart, Corso
  • Stuttgart, EM
  • Tübingen, Atelier
  • Uetersen, Burg
  • Weimar, Cinemagnum
  • Wiesbaden, Apollo

Das Zauberer von Oz 3D -Hauptplakat:

Wizard of Oz 3D - Plakat

Bilder © Kinostar · Alle Rechte vorbehalten.

3D-Jahrescharts 2011 – die 3D-Besucherflops

Nach den persönlichen Tops und Flops im 3D-Kino 2011 sollen nun auch die Statistiker zu ihrem Recht, bzw. ihren Zahlen kommen. 2011 kann als das Kinojahr markiert werden, in dem ein 3D-Film nicht mehr per se die Aufmerksamkeit und damit die Zuschauer auf sich zog. Bemerkenswert ist, dass alle Filme dieser Top 5 ausschließlich in 3D in den Kinos gestartet sind. Man ahnte wohl, dass das größte Pfund dieser Filme ihr stereoskopischer Schauwert ist. Und doch auch tröstlich, dass drei meiner 3D-Flops 2011 auch in den 3D-Besucherflops wiederzufinden sind.

Auf Platz 5 der 3D Besucherflops des Jahres 2011 landet mein persönlicher Spitzenflop: der GLEE on Tour – Der 3D-Film -Konzertfilm, oder wie es genauer heißen müsste: der halbe Glee-3D-Konzertfilm mit der Hälfte 2D-Dokumentation. Das war sicher eine Enttäuschung für Verleiher Fox, der auf das Fanpotential der deutschen Gleeks gehofft hatte. Trotz einem Start mit 50 3D-Kopien wollten dieses Machwerk bloß 6.614 Zuschauer dafür ihr Geld an der Kinokasse ausgeben. Und selbst von denen hat sich noch so mancher geärgert…

 

Senators diesjähriger Ausflug in den 3D-Horror kam wohl der etwas schwunghafte Wechsel einer Direct-to-Blu-ray-Produktion zu doch noch eine Kinoauswertung in die Quere. Den italienisch-kanadische Grusler Hidden 3D um das manifestiertes Böse in einem für psychologische Experimente genutztem verlassenem Kloster wollten 5.950 Wagemutige im Kino sehen, nach dem vorsichtigen Start mit 9 Kopien legte Senator in der zweiten Woche direkt noch eine weitere nach. Das reicht für Platz vier der 3D-Besucherflops 2011. Echter Kinohorror, aber anders als versprochen…

Auf dem dritten Rang endlich eine einheimische Produktion. Nein, nicht Die Drei Musketiere… Die Independent- und Lowbudget-Produktion Iron Doors war Kinostars Start in das 3D-Kino, wenn auch kein glorreicher. Der Anderthalb-Personen-Thriller kam zwar mit einer durchaus annehmbaren 3D-Konvertierung auf die Leinwände, allerdings war den Genrefans die Handlung zu beschränkt, nicht blutig genug, zu hölzern gespielt oder zu unverständlich. Mit 3091 Besuchern verteilt auf 58 Kinos macht Iron Doors im Kopienschnitt leider eine richtige tote Nummer.

 

Auf dem zweiten Platz folgt nochmal Kinostar, die den russischen Animationsfilm Spacedogs um die russischen Raumfahrer-Tierchen auf den deutschen Leinwänden in 3D auswerteten. Ganze 1.109 Besucher erreichte der CGI-Film bei 36 Kopien. Dieser 30er-Kopienschnitt ist keine astronomische Größe. Und vermutlich gehört nicht der Einkäufer gefeuert, sondern der Disponent. Wer glaubt mit einem unbekannten Film parallel zur 3D-Wiederaufführung des Animationsklassikers Der König der Löwen (gleiche Zielgruppe, gleiche Alterskohorte, gleiches Genre, Konkurrenz auf der 3D-Leinwand) bestehen zu können, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht.

Und auf dem Spitzenplatz des 3D-Besucherflops 2011 landet ein CGI-Animationsfilm. Der Ruf als 3D-Flop des Jahres 2011 wird die Boxoffice-Enttäuschung Milo und Mars nie wieder los. Da die 150 Mio. Dollar-Produktion von Robert Zemeckis in den USA floppte, entschied sich Disney in Deutschland den Film gar nicht erst groß zu starten. Mit kläglichen 5 Kopien- diese aber alle stereoskopisch -lief der MoCap-CGI-Film auf unseren 3D-Leinwänden und zog 885 Besucher an. Der Kopienschnitt ist zwar im Vergleich gar nicht so mies, dennoch ist Milo und Mars der 3D-Besucherflop des Jahres 2011.

Auf ein besseres 3D-Kinojahr 2012!

3D-Besucherflops 2011 in der Übersicht:

  • Platz 1: Milo und Mars | Disney | 885 Besucher | gestartet mit 5 Kopien
  • Platz 2: Space Dogs | Kinostar | 1.109 Besucher | gestartet mit 36 Kopien
  • Platz 3: Iron Doors 3D | Kinostar | 3.091 Besucher | gestartet mit 58 Kopien
  • Platz 4: Hidden 3D | Senator | 5.950 Besucher | gestartet mit 9 Kopien (10 Kopien max)
  • Platz 5: GLEE on Tour – Der 3D-Film | Fox | 6.614 Besucher | gestartet mit 50 Kopien

Tops und Flops 2011 – die schlechtesten 3D-Filme des Jahres 2011

Ein spannendes Kinojahr 2011 mit einer großen Bandbreite von sage und schreibe 48 3D-Filmen liegt hinter uns (die Übersichtsliste der 3D-Filme gibt es hier und natürlich auch in der 3D-Timeline). Doch nicht alles, was Stereoskopie auf die Leinwand bringt oder gar 3D im Titel trägt war ein echter Hingucker (hier geht es zur 3D-Top 5) , wenn auch massive Katastrophen wie Kampf der Titanen aus 2010 ausgeblieben sind. Pünktlich zum Jahresende lohnt ein Rückblick auf die Tops und die Flops des 3D-Kinojahres 2011, in der ich euch meine Negativ Top 5 vorstelle. Es hätte durchaus noch ein paar weitere Kandidaten gegeben, die aufgrund schlechter 3D-Konvertierung oder einfallslosem 3D-Einsatz einen Platz in dieser Liste verdient hätten, vor allem, wenn man die Geschichte der Filme mit berücksichtigen würde, wie Captain America oder Die Drei Musketiere.

Hier meine 3D-Flops des Jahres 2011:

 

Platz 5: Milo und Mars
Dieser Film brach Robert Zemeckis kommenden Animationsprojekten das Genick. Nach dem Polarexpress, Monster House, Beowulf und Eine Weihnachtsgeschichte lieferte Zemeckis mit seinem ImageMovers-Studio nicht nur eine Reihe Motioncapturing-Filme ab, sondern auch das erste stereoskopische Material für die 3D-Kinos. Interesse und Zahlen waren soweit immer in Ordnung, Luft nach oben gibt es immer. Doch sein letztes CGI-3D-Projekt, die Kinderbuchverfilmung Milo und Mars, floppte mit seinen 150 Mio. Dollar Produktionskosten und 21 Mio. Dollar Einspiel in den USA gewaltig. Auch wenn die kunterbunte Story über die Rettung der entführten Mutter von den Marsianern eigentlich bei der Zielgruppe hätte landen müssen, unterstützt vom 3D. Die deutsche 3D-Quote ist top, sie liegt bei 100%. Allerdings erreichte der Film auch nur 885 Besucher in 5 Kinos, da Disney den Film in Deutschland. Das ist erstmal das Ende für Zemeckis MoCap-Projekte, trotz durchaus sehenswerter Stereoskopie.

 

Platz 4: Iron Doors
Die deutsche 3D-Independent-Produktion Iron Doors hat als erster Film in 2011 gezeigt, dass allein die Tatsache eines stereoskopischen Films Besucher nicht mehr in einen Film zieht. Mit bescheidenen Zuschauerzahlen von etwas über 3000 bei 51 Startkopien wurde der von Cube, SAW und ähnlichen Genrevertretern inspirierte Film von Regisseur Stephen Manuel mit Darsteller Axel Wedekind quittiert. Schuld war nicht die Postkonvertierung, die zugegeben ordentlich gelungen ist, sondern vielmehr das Drehbuch, dem noch etwas mehr Tiefe wirklich genutzt hätte. (Sorry Stephen!)

 

Platz 3: Green Hornet
Ein 3D-Film von Michel Gondry! Der verspielte-kreative Stil des Regisseurs heizte zum Start des Jahres die Erwartungen auf ein fulminantes Kinoerlebnis an, auch wenn die Titelfigur des Superhelden Green Hornet vielleicht nicht jedem geläufig war. Doch dann kam Gondry statt mit skurillen filmischen Ideen mit merkwürdigen Erklärungsversuchen, warum er die Adaption auf analogem Film drehen und nachträglich in 3D konvertieren wollte. Das Ergebnis: ein flaches Filmchen, ohne den gewünschten Esprit und einer Stereoskopie, die allein im Abspann annehmbar ist.

 

 

Platz 2: Green Lantern
Ich geh mit meiner Laterne, und der letzte macht das Licht aus. Was ist denn da passiert? Gut, The Green Lantern ist nicht der bekannteste und beliebteste Comic bei uns. Und auch wenn die Superkraft einer intergalaktischen grünen Auflade-Laterne ein bisschen blöd scheint, ist Ryan Reynolds doch durchaus ein anehmbarer Darsteller. Die Idee alles Vorstellbare durch Gedankenkraft zu manifestieren, ist eigentlich eine Steilvorlage für das 3D-Effektkino, doch bleibt dieses postkonvertierte Machwerk trotz 200 Mio. Dollar Budget in allen Bereichen blass, egal ob Stereoskopie, Visual Effects, Bösewichte oder Handlung.  Da bewahrheitet sich deutlich der Satz: ein schlechter Film wird selbst durch gutes 3D nicht zu einem guten Film. Und The Green Lantern lieferte nicht mal gutes 3D…

 

Platz 1: GLEE on Tour – Der 3D-Film
Nein, ich bin kein Gleek. Insofern konnte ich ganz voreingenommen den Glee 3D-Konzertfilm betrachten, der eigentlich nur zur Hälfte ein abgefilmtes Live-Konzert ist. Die andere Hälfte ist eine Dokumentation über die Auswirkungen der Serie Glee auf drei amerikanische Jugendliche (kleinwüchsige Cheerleaderin, farbigen schwulen Collegejungen, adipöse Couchpotato), welche die Außenseiter-Singshow als Psychopharmaka nutzen. Und obwohl mir die Idee der Doku grundsätzlich gut gefällt, finde ich es einfach frech, dass man diese Filmhälfte in 2D zeigt. Warum wurde nicht der ganze Film in 3D aufgenommen? Nicht dass ich die nachträgliche Konvertierung propagieren würde, auch im Justin Bieber-3D-Konzertfilm gibt es eine Menge 2D-Material, da historisch und nicht nachträglich umgewandelt. Das ist zwar beim 3D-Aufschlag durchaus grenzwertig, aber nachvollziehbar. Beim Glee 3D-Konzertfilm ist es reine Geldschneiderei, da die Interviews extra für den Film angefertigt wurden.  Und leider liefert auch das 3D-Konzert trotz Steregropher Vince Pace, die zweite Hälfte der Pace/Cameron-Group neben James Cameron, kein immersives Konzerterlebnis außer ein paar herausragend verzerrten Mikrofonen und ein paar Staffelshots. Da hat sich seit U2 3D nicht weiterentwickelt. Songs aus der Retorte, performt von geschauspielerten Außenseitern, nur zur Hälfte stereoskopisch- das ist nichts, was den 3D-Zuschlag lohnt. Und eigentlich nicht mal den Kinobesuch. Für diese Geldschneiderei gibt es dieses Jahr den 3D-Flop des Jahres 2011 von mir.

 

So, und jetzt dürft ihr euch in den Kommentaren über meine Flop 5 und eure schlimmsten 3D-Kinoerlebnisse des Jahres austoben. 🙂

DigitaleLeinwand.de präsentiert: Die weltbeste interaktive 3D-Timeline

Werte Leser der DigitalenLeinwand, ich freue mich darüber, euch heute ein neues Tool vorstellen zu können: die 3D-Timeline. Als ich im Frühjahr 2009 mit der Digitalen Leinwand begann, war das Dutzend 3D-Filme noch übersichtlich in einer Tabelle anzulegen. Mittlerweile starten pro Jahr rund 50 stereoskopische Produktionen im 3D-Kino, was das Handling mit den Tabellen etwas komplizierter machte, zumal es ständig Terminverschiebungen gibt. Schon früh hatte ich die idee, alle 3D-Filme auf einer Zeitliste entlang ihres Startdatums zu organisieren, doch fehlte ein passendes Tool.

Ich wollte etwas bauen, das übersichtlicher und schneller zu bearbeiten als die Tabellen ist. Und auch ein bisschen den Spiel- und Entdeckungstrieb fördert. Etwas, das als Archiv und zukünftige Übersicht gleichermaßen funktioniert. Einen Mehrwert für meine Leser schaffen. Und auch etwas, das nicht einfach von jedem mal eben kopiert und ohne Quellenangabe auf die eigene Seite geklatscht wird…

Nun habe ich kräftig in die Hände gespuckt und kann euch heute die weltbeste 3D-Film-Timeline vorstellen. So sieht sie (in verkleinerter Form als Bild) aus:

Diese interaktive Zeitleiste bietet eine Übersicht aller stereoskopischen 3D-Filme der neuen digitalen Generation, sortiert nach deutschem Kinostart. An jeder Filmbox findet sich oben ein Tag mit der jeweiligen 3D-Machart, die zeigt, ob ein Film nativ in 3D gedreht oder bei CGI-Filmen in 3D produziert wurde, oder ob es sich um eine nachträgliche 2D zu 3D-Konvertierung oder Kombination von nativen 3D-Szenen mit konvertiertem 2D-Material handelt.

Neben den regulären 3D-Kinofilmen wurden auch Kurzfilme in S3D, stereoskopische Festival-Screenings und 3D-Events in diese Zeitleiste mit aufgenommen, sofern sie regulär in deutschen Kinos zu sehen waren. Selbstverständlich werden neue 3D-Filme nach Bekanntgabe eines Starttermin aufgenommen, sowie Bilder, Trailer und Beschreibungen nach Veröffentlichung ergänzt.

Die Navigation durch die Zeitleiste ist ganz einfach: Zu den Filmen lässt sich durch Ziehen des Fensters mit der Maus, per Maus-Scrollrad, mit den Pfeiltasten der Tastatur oder durch Schieben des Ausschnitts-Fensters mit der Maus in der unteren Leiste springen. Unter dem Button „More“ werden die Kurzbeschreibung, der Trailer und ein weiterführender Link zum jeweiligen Filmprofil angezeigt.

Ich wünsche euch viel Spaß mit der 3D-Timeline! Feedback, Kritik und Ergänzungen könnt ihr natürlich gerne in den Kommentaren hinterlassen oder an gerold@digitaleleinwand.de senden.

Und jetzt klickt euch rüber zum neuen Menupunkt 3D-Timeline und entdeckt zehn Jahre digitale stereoskopische 3D-Filme in der DigitaleLeinwand – 3D-Timeline!

Transformers 3 (Michael Bay)


Während sich Roland Emmerich weiterhin in der Vernichtung der Erde übt, geht es bei Michael Bam Bam Bay ums Ganze: die Zerstörung des gesamten Universums. Keine Frage, die in humanoide Alltagsgegenstände transformierenden Kampfroboter sind zurück. Und in TRANSFORMERS 3 lässt es Bay zum Finale der Spielzeugverfilmung richtig krachen: bewährte Michael Bay-Action, eine rasante Story (mehr Adjektive mag ich bei der Story noch nicht vergeben) und ein großes Staraufgebot. Neben den Charakterdarstellern John Malkovich und Frances McDormand debütiert sexy Shooting-Star Rosie Huntington-Whiteley in der Rolle von Sams attraktiver Freundin Carly und Megan Fox-Ersatz. Als charmanter Konkurrent Sams – erneut Shia Labeouf – ist „Grey’s Anatomie“-Star Patrick Dempsey die perfekte Besetzung für Dylan, einen ehemaligen Rennfahrer und nun Carlys Boss.

Nebenbei wird endlich geklärt, warum es die Flüge zum Mond und die Konkurrenz zwischen USA und UdSSR wirklich gab- Schluss mit allen bisherigen Moon Hoax- Vermutungen! 🙂

Und damit Transformers endlich die Milliarde an der Kinokasse knackt, haben sich die Produzenten durchgesetzt und Michael Bay zu 3D verdonnert vom stereoskopischen 3D überzeugt. Brandneue Roboter, hochkarätige Darsteller, augenzwinkernder Humor und eine Megaschlacht mit Special-Effekten der Extraklasse garantieren eine hochexplosive Dosis Eventkino in 3D!

Inhalt: 20. Juli 1969 – DIE GRÖSSTE ERRUNGENSCHAFT EINER GENERATION – DER STOLZESTE MOMENT DER MENSCHHEIT – EIN GEHEIMNIS GEHÜTET SEIT 40 JAHREN
Am 20. Juli 1969 landet Apollo 11 auf dem Mond: Neil Armstrong schreibt Geschichte, als er als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzt. „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit“ – doch das ist nur die halbe Wahrheit: Auf der dunklen Seite des Mondes stoßen die Astronauten auf das Wrack eines Raumschiffs… kein Leben an Bord… oder scheint es nur so?! 40 Jahre lang hält die Regierung die Entdeckung geheim. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein bislang unentdeckter Transformer wird an Bord des Raumschiffs reaktiviert, es ist der verschollen geglaubte Herrscher von Cybertron, Shockwave. Seine Rückkehr entfacht den erbitterten Krieg zwischen den Autobots und den Decepticons aufs Neue. Jetzt geht es nicht mehr nur um die Zukunft und das Überleben der Erde, sondern des ganzen Universums… damit hatten weder Sam Witwicky (Shia LaBeouf) noch die Autobots gerechnet…!

Die Transformers 3 -Bildergalerie:
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Der deutsche Transformers 3 -Trailer:

 
Der 3D-Trailer im Side-by-Side-Format:

 

Transformers 3 startet am 30.06.2011 in Digital 3D und IMAX 3D, in ausgewählten Kinos auch in 2D. Mehr Informationen zum Film findet ihr auf der offiziellen Website.

Das Transformers 3 -Hauptplakat:

Bilder © Paramount · Alle Rechte vorbehalten.

Sea Rex 3D: Reise in die Zeit der Dinosaurier (Pascal Vuong, Ronan Chapalain)

Dino-Fans kommen im 3D-Kino wieder auf ihre Kosten: 3D Entertainment Distribution präsentiert die in 3D und 4K produzierte Dokumentation „Sea Rex 3D: Reise in die Zeit der Dinosaurier”. Sie nimmt uns mit auf eine außergewöhnliche Reise durch das Meer der Zeit, bei der sowohl die Existenz als auch die Rolle der Meeresreptilien während des Mesozoikums untersucht wird. Durch die Computeranimationen in 3D und Ultra HD bietet der Film seinem Publikum eine einzigartige, unterhaltsame und lehrreiche Begegnung mit der Zeit der Dinosaurier.

„Sea Rex 3D: Reise in die Zeit der Dinosaurier” lädt die Kinobesucher zu einem fesselnden Abenteuer im Zeitalter der Dinosaurier ein. In Begleitung von Julie, einer fantasievollen jungen Dame und einem geheimnisumwobenen Wissenschaftler aus der Vergangenheit (Georges Cuvier) werden die Zuschauer von einem Meeresaquarium aus der Gegenwart wie durch Zauberei in die Trias, Jura- und Kreidezeit versetzt. Hier entdecken sie eine erstaunliche Unterwasserwelt mit überlebensgroßen Geschöpfen – dazu gehören der kraftstrotzende Liopleurodon, der langhalsige Elasmosaurus, der monströse Mosasaurus und der gigantische, 23-meterlange Shonisaurus, das größte Meeresreptil aller Zeiten. Sie beherrschten die Weltmeere bereits lange bevor die Dinosaurier die Erde bevölkerten. Das Publikum wird in eine längst verlorene Zeit entführt und kann dem T-Rex der Meere buchstäblich in die Augen schauen! Der Zuschauer lernt aber auch Experten aus der heutigen Zeit aus aller Welt kennen, die ihm die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesen Meeresreptilien in einer originellen und unterhaltsamen Weise nahe bringen.

Hier der Sea Rex 3D-Trailer, den ihr im Youtube-Player sowohl in 2D als auch in eurem favorisierten 3D-Stereoformat sehen könnt:

Sea Rex 3D ist bereits in 22 Ländern weltweit zu sehen und spielte an den Kinokassen schon 7 Mio. Dollar ein- bei einem Produktionsbudget von 5 Mio. Dollar. In Deutschland startet der Film ab dem 23. Juni zunächst im CineStar Event Cinema in Berlin und wird zu einem späteren Zeitpunkt bei Universal Pictures als 3D-Blu-Ray erscheinen.

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Film-Webseite www.searex-thefilm.com

Tanzfilm STEP UP 3D – erste Szenenfotos veröffentlicht

Wer bereits Szenen von Tanzfilm in stereoskopischem 3D gesehen hat, weiß, wie großartig dieses Genre in der Tiefendimension funktioniert. Nach Streetdance 3D im Mai kommt am 19. August 2010 der dritte Teil der Franchise Step Up 3D in unsere heimischen 3D-Kinos. Den ersten Teasertrailer könnt hier nochmal sehen.

Step Up 3D in Action

Step Up 3D in Action

Im Spätsommer wird richtig heiß, denn der Groove geht weiter! Mehr als 1,5 Mio. Zuschauer ließen sich bereits 2006 und 2008 vom STEP UP- Tanzfieber anstecken. Jetzt geht’s mit neues Beats, coolen Rhythmen und feuriger Romantik erstmals in die dritte Dimension.

Luke geht auf Tuchfühlung

Luke geht auf Tuchfühlung

„Step Up“ war der Anfang, „Step Up 2: The Streets“ die Steigerung. STEP UP 3D bietet ein Tanzabenteuer in neuester 3D-Technik. Die Geschichte handelt von einer „Familie“, die mit einem furchtbaren Rückschlag klarkommen muss. Internationale R&B und Hip Hop-Legenden wie Sean Paul, Estelle oder B.o.B. sorgen für den kräftigen Sound, bei dem der gezeigte Streetdance auf ein völlig neues Level gehoben wird!

Luke (Rick Malambri) und Natalie (Sharni Vinson)

Luke (Rick Malambri) und Natalie (Sharni Vinson)

Der New Yorker Streetdancer Luke (Rick Malambri) und seine Tanztruppe „House of Pirates“ stehen kurz vor dem World Jam-Wettbewerb. Eine große Herausforderung, denn sie müssen ihre Erzrivalen „House of Samurai“ besiegen. Mit den beiden Neuen, der unergründlichen Streetdancerin Natalie (Sharni Vinson) und dem Erstsemester Moose (Adam Sevani), wird trainiert was das Zeug hält, doch als die Choreografie der „Piraten“ von den „Samurai“ geklaut wird, scheint der Traum vom Sieg vorbei zu sein…

Ein gutes Team: Luke und Natalie

Ein gutes Team: Luke und Natalie

STEP UP 3D entführt sein Publikum in eine Welt voller Gefühle, gelebter Träume und atemberaubendem Tanz. In den Hauptrollen tanzen die fantastischen Neuentdeckungen Sharni Vinson und Rick Malambri. Unterstützt werden sie dabei von bekannten Gesichtern aus „Step Up 2: The Streets“: Adam Sevani, Harry Shum Jr., Christopher Scott und Luis Rosado.

In Deutschland verleiht die Constantin den Film, die dieses Jahr mit „Resident Evil: Afterlife 3D“ und „Konferenz der Tiere“ noch zwei weitere S3D-Filme im Programm haben. Deutscher Kinostart in den 3D-Kinos ist der 19. August 2010.

Luke und Natalie kommen sich näher

Luke und Natalie kommen sich näher

Apple patentiert 3D-Brille iSpecs

Nach dem iPad kommt der nächste potentielle Verkaufsschlager aus dem Hause Apple: iSpecs. So zumindest der interne Arbeitstitel für just zum Patent angemeldete 3D-Brille. Angeschlossen an den iPod erhält der Betrachter ein dreidimensionales Bild, vermutlich ähnlich der Cinemizer-Brille von Zeiss.

Spannend: die Brille enthält auch eine Kamera, welche die Umgebung aufnimmt. Und ein auch ein Accelerometer ist enthalten, dass die Bewegungen des Kopfes bestimmt. Mit dem eingebauten Mikrofon sind Voice-Control-Befehle möglich. Das taugt zu weit mehr, als nur zum Abspielen von stereoskopischen Filmen. Sicherlich werden diverse spannende Userinteraction-Systeme für Games möglich. Und vielleicht ist die Brille sogar brauchbar für Augmented Reality-Applikationen?

Es ist nicht der erste Vorstoß von Apple in dieser Richtung, sondern eine Ergänzung eines vorherigen Patentantrages. Was belegen dürfte, dass Apple weiter über die Möglichkeiten nachgedacht hat und sich durchaus ein sinnvolles Produkt damit vorstellen kann. Und wie ich die Apple-Jünger kenne, geht es weg wie geschnitten iPod.

3D-Filmfestival "Be Film – The Underground Film Festival": Call for Entries

Wovon ich in Berlin, zweifelsohne eine Haupstadt des Kinos, des Films und der Filmfestivals, noch träume, ist ein 3D-Filmfestival. Doch dafür muss ich bisher über den großen Teich fliegen:

Das in New York stattfindende „BE FILM The Underground Film Festival“ findet bereits zum siebten Mal statt und hat, nach 2009, auch in diesem Jahre eine Wettbewerbsrubrik für stereoskopische 3D-Filme eingerichtet. Damit ist es das erste etablierte Filmfestival mit einer 3D-Sektion. Die Ausrichtung des Festivals liegt in diesem Jahr auf Kurzfilmen aus aller Welt. Die stereoskopische Kategorie umfasst die Techniken Dolby 3D Digital Cinema, Polarisierte und Anaglyphen-Projektionen.

Die Deadline für Einreichungen ist der 22. März 2010. Das Festival findet in New York vom 27. April bis zum 1. Mai statt. Die Auswahl der Einreichungen wird im April bekannt gegeben. Aufführungsorte sind das NYIT Auditorium (das New York Institute of Technology ist auch einer der diesjährigen Sponsoren), der Dolby Screening Room, der Disney Screening Room und das Crosby Hotel.

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Festival-Webseite www.Befilm.net.

Ladies and Gentlemen, start your engines!

Be-Film-2010-3D-Stereoscopic

mehr Buzz um neue 3D-Filme: Mad Max 4, Happy Feet 2, Lauras Stern 3

Es wird mal wieder gerüchtelt im S3D-Land. Hier die neuesten Produktionen, die sich in stereoskopischer Vorproduktionen befinden. Eine aktuelle Übersicht der 3D-Filme bekommt ihr natürlich wie immer unter diesem Link.

Mad Max 4: Fury Road

Haltet Ölreserven, Handschellen und Eisensägen bereit! Mad Max geht wieder auf die Straße. Die Dystopie von George Miller um den Straßenkampf um knapp gewordenes Öl machte Mel Gibson weltbekannt. 26 Jahre nach dem dritten Teil (Donnerkuppel…) soll 2011 ein weiteres Sequel mit dem Titel „Fury Road“ in die Kinos kommen. Und der Buzz sagt, dass der Film nicht nur in stereoskopischem 3D in die Kinos kommt, sondern auch in einer Mischung aus Liveaction und Animation.

Klingt ungewöhnlich, Regisseur Miller hat dies aber bereits im Animationsfilm „Happy Feet“ eingesetzt, was recht gut funktionierte. Details über die Story gibt es noch nicht, Charlize Theron ist als Schauspielerin gesetzt. Mel Gibson produziert mit Icon Entertainment, ob er auch einen Auftritt haben wird, ist unklar. Für die Rolle des Max Rockatansky wird derzeit Mark Hildebrandt gehandelt. Aber über die eigentlichen Stars, die Autos, gibt es schon einen Teaserclip:

Happy Feet 2 in 3D

Apropos George Miller: Die Geschichte um Kaiserpinguin Mumble geht weiter! Miller gewann mit dem CGI-animierten Film im Jahr 2007 den Oscar als bester animierter Spielfilm. Nun befindet sich die Fortsetzung in der Vorbereitung, und sie wird- wie derzeit alle CGI-Familiyentertainment-Filme- in stereoskopischem 3D kommen.

Als Synchronsprecher sind nicht nur Elijah Wood und Robin Williams aus dem ersten Film wieder mit dabei.  Auf eine weitere Beteiligung von Brittany Murphy werden wir aufgrund ihres Todes verzichten müssen. Als neue Stimmen wurden gerade Brad Pitt und Matt Damon gecastet. Details über die Story sind noch nicht bekannt. Filmstart in den USA ist der 18. November 2011, ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.

Lauras Stern und die Traummonster

Auch in Deutschland kommen die stereoskopischen 3D-Produktionen in Schwung: zu „Topper gibt nicht auf!“, Wim Wenders „PINA“, dem CGI-Film „Konferenz der Tiere“ und „Wickie auf großer Fahrt“ gesellt sich ein weiterer 3D-Film Made in Germany in die Liste. 2009 brachte Rothkirch/Cartoon-Film den zweiten Teil „Lauras Stern und der geheimnisvolle Drache Nian“ in die Kinos. Der dritte Teil „Lauras Stern und die Traummonster“ befindet sich in der Pre-Production. Und es wird gemunkelt, dass eine stereoskopische Version angedacht ist. Die Geschichte folgt den Kinderbüchern von Klaus Baumgart: Tommy fühlt sich vor den Augen der Spielkameraden von seiner Schwester Laura im Stich gelassen. Und die Traummonster haben seinen Beschützmichhund entführt. Um das Vertrauen des kleinen Bruders zurückzugewinnen, bittet Laura ihren Stern um Hilfe, der sie in die Traumstadt bringt. Mit seiner Hilfe finden die Kinder wieder zueinander und befreien den Beschützmichhund aus den Händen der Traummonster.

Die bisherigen Filme fokussierten sich auf Kinder zwischen vier und acht Jahren.  Wie ich finde, ist das ein bisschen früh, um Kinder mit der immersiven 3D-Erfahrung zu konfrontieren, zumal es diesmal durchaus gruselig wird. Aber es wird sicherlich ein schöner Film.

lauras stern und die traummonster