VFX Method Studios

Was sind eigentlich VFX ? METHOD STUDIOS erklärt Visuelle Effekte mit Whiteboard-Animation

Worte statt Bilder- das erklärt Sachverhalte für viele anschaulicher. Visuelle Spezialeffekte im Film, kurz VFX, sind allgegenwärtig, manche sehr vordergründig, andere eher unscheinbar um eine glaubhafte andere Realität zu ermöglichen. Die 1998 gegründete VFX-Schmiede Method Studios mit Stammsitz Los Angeles und Dependancen in Vancouver, New York, Chicago, Detroit, Atlanta, London, Sydney und Melbourne hat frisch ein Erklärvideo veröffentlicht (kennen manche als Simple Show), welches das Themenfeld der VFX anschaulich erklärt- mit Whiteboard und Stift:
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GUARDIANS OF THE GALAXY – beeindruckende User Interface-Designs und Screen Graphics von Territory Studio

Die Kreativagentur Territory Studio ist noch jung, 2010 wurde sie in London gegründet. Nach ihrer Arbeit für ZERO DARK THIRTY und Ridley Scotts PROMETHEUS produzierte Territory Studio nun für Marvels Super-Weltraumhelden-Abenteuer GUARDIANS OF THE GALAXY umfangreiche User Interface-Designs. Sprich sämtliche animierte Anzeigen, Diagramme, Statusbalken, Karten oder Schriften, die auf all den Displays, Monitoren und Holographie-Schirmen im gesamten Film zu sehen sind. In diesem Showreel geben die Macher einen Einblick in ihre eher unauffällige Kunst im Hintergrund, die aber eben doch einen entscheidenden Beitrag zu einem glaubwürdigen Look & Feel leistet:  Weiterlesen

HERCULES: Einblick in die VFX-Produktion von Double Negative

Mike Seymour vom fxguide gewährt für Wired wieder einen Einblick in eine aktuelle VFX-Produktion. Heute stehen die mythologischen Kreaturen aus Brett Ratners HERCULES im Fokus, die vom VFX-Studio Double Negative zum Leben erweckt wurden. Titelheld Hercules, gespielt von Dwayne „The Rock“ Johnson bekommt es mit dem dreiköpfigen Hund Kerberus, dem gigantischen erymanthischen Eber, dem mächtigen nemëischen Löwen und der mehrköpfigen Hydra zu tun- und das ist nur die Exposition der Comicverfilmung! Weiterlesen

Best CGI Last Century

Die zehn Filme mit den besten computergenerierten visuellen Effekten – aus dem letzten Jahrhundert

Heutzutage gibt es ja kaum eine Großproduktion, die den real gefilmten Bildern nicht durch computergenerierte Bilder und Effekte eine neue Wirklichkeit verpasst. Alles vorstellbare ist möglich, die Grenzen der VFX setzen lediglich die Phantasie- und der Geldbeutel des Produzenten. Cinefix hat ihre Top Ten der besten VFX aus der Zeit vor dem revolutionärem „Matrix“ der Wachowski-Geschwister zusammengestellt. Da geht es weit zurück in die experimentellen Anfänge der VFX, ein paar sehr schöne MakingOf-Einblicke werden gewährt: Weiterlesen

Game of Thrones - VFX- Pixomondo

GAME OF THRONES – Breakdown kreativer VFX der vierten Staffel

Heute kommen ja alle Tricks aus dem Computer. Seit Jurassic Park erobern CGI und VFX die Kinoleinwand. Aber besonders beeindruckend wird es immer in der Kombination von echten Schauspielern und sinnvollen digitalen Effekten. Die vierte Staffel des HBO-Serienhits GAME OF THRONES gibt in seinen Fantasy-Elementen schöne Anlässe für kreative Effekte- stürmische Drachen und epische Schlachten erwarten euch.  Weiterlesen

POMPEII VFX Mr X

beeindruckendes VFX-Reel von Mr. X zu Andersons POMPEII

Paul W.S. Andersons letzte Regiearbeit POMPEII war an der Kinokasse leider ebenso eine Katastrophe wie der Untergang der berühmten Stadt (weltweit 101 Mio. Dollar eingespielt bei 100 Mio. Dollar Produktionskosten). Die VFX lieferte, wie so gerne bei Anderson, die kanadische Mr. X, die sich so richtig beim Greenscreen-Spektakel austoben konnten. Ich persönlich fand nicht alle Effekte fotoreal glaubwürdig, manche konnten ihre digitale Herkunft schlecht verbergen. Doch das VFX-Reel zeigt beeindruckend, was alles von der Effektschmiede geliefert wurde und so manches eben doch unbemerkt augentäuschend funktionierte: Weiterlesen

Mackevision - Game of Thrones - VFX-Showreel

deutsche VFX-Firma Mackevision präsentiert Showreel für die vierte Staffel von GAME OF THRONES [Update]

Die Stuttgarter VFX-Firma  Mackevision– sonst eher bekannt für multimediale Visualisierungen von Mercedes, Porsche und Volkswagen – liefert ein Showreel ihrer Arbeit für die vierte Staffel der HBO-Erfolgsserie „Game of Thrones“. Während Daenerys‘ Drachen weiter von der „Konkurrenz“ Pixomondo belebt werden, liefert Mackevision umfangreiche Compositings, Matte Paintings und Environments von King’s Landing, Braavos oder Dreadfort. Das Video präsentiert mal wieder, wie sehr sich das Auge täuschen lässt. Neben den doch oft als Erweiterung erkennbare gigantische Schlossareale wachsen Heere um ein Vielfaches, werden einzelne Hütten zu einem Dorf und Bootfahrten finden nicht mehr im Grünen statt. Weiterlesen

LIFE AFTER PI- Dokumentation über den drohenden Bankrott der VFX-Branche

Oscar-Verleihung 2013: gerade als Bill Westenhofer, „Vater“ des CGI-Tigers Richard Parker in Ang Lees Life of Pi- Schiffbruch mit Tiger mit seinem Protest für die VFX-Branche beginnen wollte, drehte man ihm das Mikro ab- die Redezeit war vorbei. Strenges Protokoll oder gewollte Konfliktvermeidung? Westenhofer ließ kurz vor Weihnachten ein Interview mit mir platzen, die Gründe dafür offenbarten sich im Februar kurz vor den Oscars- die VFX-Schmiede Rhythm & Hues war zwar in der Lage fantastische Wirklichkeiten auf der Leinwand zu erschaffen, aber fortan außerstande seine Mitarbeiter zu bezahlen, R&H war insolvent, da die Anforderungen bei den Studios zwar steigen, man aber gerne weniger Geld ausgeben möchte. Da half auch der gewonnene Oscar für die Besten Visuellen Effekte nichts, Fox rettete mit Überbrückungsgeld die begonnenen Arbeiten an Percy Jackson 2, das Studio dümpelt seitdem auf einem minimalen Niveau von einem Projekt ins nächste.

In seiner Perfektion so real, dass echter Tiger und CGI-Double nicht mehr unterscheidbar sind

Doch ist es kein Einzelschicksal, die bahnbrechende Schmiede Digital Domain ist pleite, die deutsche Firma Pixomondo kämpfte trotz vieler Auszeichnungen mit Zahlungsschwierigkeiten. Ein Paradoxon: die größten Blockbuster im Kinojahr sind gigantische VFX-Schleudern, mit der man versucht die Milliarde am Box Office zu knacken, und obwohl ein Großteil der gigantischen Budgets in die Visuellen Effekte und die Animation geht, strauchelt eine ganze Branche. 

Life after Pi -Bild

Mit der Dokumentation LIFE AFTER PI will Hollywood Ending das Geschehen am Beispiel Rythm & Hues und Life of Pi dokumentieren. Natürlich nicht ganz zufällig vor den Oscars 2014, wo ein erneuter VFX-Protest geplant ist. Life after Pi ist dabei das erste Kapitel der kommenden Langfilm-Dokumentation Hollywood Ending – Why the Movie Capital of the World is Forcing Filmmakers to Leave. Mehr über Hollywood Ending Movie erfährt man auf der offiziellen Webseite und auf Facebook und Twitter. Noch ein Tipp am Renade: wie Filme ohne die Magie der digitalen Pixel in Blue -oder Green Screen aussehen, dokumentiert das Tumblr-Blog Before VFX.

Hollywood Ending

Die Dokumentation LIFE AFTER PI gibt es in voller Länge hier zu sehen:

 

Bilder © 20th Century Fox, Hollywood Ending · Alle Rechte vorbehalten.

 

 

 

Verblüffende Invisible VFX in Scorseses THE WOLF OF WALL STREET

Wenn man von visuellen Effekten spricht, denken die meisten an Effektgewitter-Filme wie Pacific Rim, Harry Potter oder Avatar.  Doch sind das vor allem Filme mit wahrnehmbaren computergenerierten Effekten, den visible effects. Heutzutage kommen die meisten Filme kaum mehr ohne eine digitale Bearbeitung in der Postproduktion aus. Die sogenannten invisible effects treten (meist) nicht in den Vordergrund, sondern helfen dem Regisseur die Wirklichkeit noch realer werden zu lassen. Da werden Sets durch Digital Backlots geschaffen, Räume durch Green Screen-Extensions erweitert, Kabel, Puppenspieler und Rigs wegretuschiert, generisches Footage-Material von Natur, Städten, Menschen oder Tieren angepasst eingefügt oder ganze Szenerien in einem großen Compositing überhaupt erst erschaffen.

VFX Wolf of Wall Street

Ein sehr schönes aktuelles Beispiel für invisible Effects ist Marton Scorseses aktueller Film THE WOLF OF WALL STREET, bei dem er zum fünften mal Leonardo DiCaprio als Hauptdarsteller inszenierte. DiCaprio wurde für seine Rolle des jungen Wallstreet-Brokers Jordan Belfort im exzessiven Leben um Macht, Frauen und Drogen frisch mit einem Golden Globe in der Kategorie „Bester Schauspieler in einer Komödie oder einem Musical“ ausgezeichnet. Und die Award-Saison hat ja erst begonnen. Bemerkenswert sind auch die visuellen Effekte, wie die New Yorker VFX-Schmiede Brainstorm Digital in ihrem aktuellen Reel für den Film beweist. Eines ist sicher- euren Augen könnt ihr nicht mehr trauen.

The Wolf of Wall Street startet am 16. Januar 2014 deutschlandweit (in 2D) in den Kinos.

Kurzinhalt: In THE WOLF OF WALL STREET analysiert Martin Scorsese die Geschichte eines jungen, unerfahrenen New Yorker Börsenmaklers: Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) träumt den amerikanischen Traum – und wacht auf in der korrupten Realität des Kapitals, das nur eine Maxime kennt: hemmungslose Habgier. Als Broker jongliert Belfort bald mit Millionen, feiert Ende der 80er-Jahre exzessive Erfolge mit seiner Maklerfirma „Stratton Oakmont“ und entwickelt schon mit Anfang 20 seinen radikal luxuriösen Überflieger-Stil – was ihm den Titel „Der Wolf von der Wall Street“ einbringt.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. Geld. Macht. Frauen. Drogen. Sie konnten allem widerstehen – außer der Versuchung: Belfort und seine Wolfsmeute ließen sich von keiner Behörde einschüchtern, Bescheidenheit ersetzten sie in ihrer Ellbogengesellschaft durch eiskalte Arroganz. Einfach immer mehr. Und selbst das war nie genug.

Wolf of Wall Street - Plakat

Bild © Universal Pictures · Alle Rechte vorbehalten.

Handmade Storytelling- Mirada gibt VFX-Einblick in PACIFIC RIM

Die Mirada Studios verstehen sich nicht einfach als VFX-Studio, sondern als Multiplattform Storytelling-Company. Regisseur Guillermo del Toro gründete Mirada im Jahr 2010 zusammen mit seinem Kollegen Mathew Cullen, dem Kameramann Guillermo Navarro und dem Produzenten Javier Jimenez. Selbsternanntes Ziel sind neue kreative Produktionen zwischen klassischer Narration und der Kunst des Storytellings mittels neu entstehender Technologien. Das Studio vereint dabei alle Facetten der Storyentwicklung, dem Design, das 3D Modeling und die Animation, Live- Action, Digital/ Software und Webentwicklung. Ein echtes Rundum Meta-Studio also.

Für del Toros letzten Spielfilm Pacific Rim entwickelte Mirada den Prolog des Films. Jener sensible Teil, der in die Geschichte einführt, und noch so absurde Grundannahmen für den Film als gegeben manifestiert. Wer das Giganto-Monster gegen Riesen-Roboter-Spektakel Pacific Rim im Kino sah, weiß, wie clever der Prolog gestrickt war, andere Filmemacher hätten um den Beginn der Invasion der Kaijus, genannt den K-Day, den ganzen Film gebaut. So konnte del Toro in seiner Geschichte deutlich weiter in das Szenario eintauchen.

Jaeger- Produktionshalle- Pacific Rim

Unter der Leitung von VFX Supervisor John Fragomeni kreierte, designte, filmte, schnitt und produzierte das Mirada-Team über 80 knackige Visual Effekt Shots für den Prolog von Pacific Rim. Jüngst veröffentlichten sie ein Video-Reel mit dem Titel Before and Afters mit einem interessanten Einblick in ihre Arbeit. Schön kann man hier auch die Verwandlung der Papenburger Meyerwerft von der Schiffswerft zur Jaeger-Montagehalle sehen. Und das beschreibt vielleicht ein wenig die Mirada-Magie, sie hätten die Halle auch aus dem Rechner entstehen lassen können, doch das detaillierte echte Setting zahlt sowohl auf die Glaubwürdigkeit der Bilder und somit auf die Geschichte ein. Wo konnte man mit der Produktion der gigantischen Jaeger-Roboter nach der plötzlichen Invasion beginnen? Natürlich in der Halle für die weltgrößten Ozeanriesen. Eine plausible Erklärung. Und eine gute Hintergrundgeschichte.

Und jetzt ein bisschen Effektzauber:

Bild © Mirada · Alle Rechte vorbehalten.