IMAX Lightbulb

Wieviel Projektionisten braucht man zum Wechseln eines IMAX-Leuchtkolbens?

Bevor die Laserprojektion in den IMAX-Kinos Einzug erhält, haben die Projektionisten wie bei den Interstellar 70mm-Pornos noch mal Gelegenheit zum Materialfetisch. Die beiden Projektionisten John Angle und Michelle Duncan des Hackworth IMAX Dome Theaters im San Jose’s Tech Museum wechseln den Leuchtkolben eines Projektors und filmen das Prozedere mit GoPros. Dabei bekommt man einen schönen Einblick in den gigantischen Projektor mit seiner konkaven Verspiegelung zur Lichtbündelung und der sexy IMAX-Schutzkleidung. Der Xenon-Leuchtkolben ist nach eigenen Angaben mit seinen 15.000 Watt so hell, dass man ihn auf einer Mond-Distanz sehen würde. Die Projektionisten behandeln das gute Stück mit aller Vorsicht, kein Wunder, liegt Kaufpreis eines Leuchtkolben bei rund 6000 Dollar. Bloß nicht stolpern…

Sat Receiver

Freiheit für das Fernsehprogramm – sichert euch die Perlen im linearen TV

Großes Fernsehen- das meint vor allem die Größe des Empfangsgerätes und der Bildauflösung. Denn mal ganz subjektiv gesprochen, finde ich im regulären TV-Programm immer weniger Angebote für meinen Geschmack. Da gilt es die Perlen im linearen Fernsehen zu entdecken und für sich nutzbar zu machen. Bei mir bedeutet dies: Speichern für später. Hier ein Überblick, mit welchen Tools ihr Fernsehsendungen zu eurer persönlichen PrimeTime laufen lassen könnt.

Drei Gründe gegen lineares Fernsehen

Ehrlich gesagt, habe ich letzten halben Jahr fast gar kein lineares Fernsehen mehr geschaut, also TV zur festgelegten Sendezeit. Die drei Gründe dafür sind schnell ausgemacht: Wenn man sich nicht für Fußball, Tatort oder Soaps interessiert und Filme lieber im Kino schaut, bleibt nicht so viel im Programm übrig. Zwar gibt es spannende Sendungen, die muss man aber finden und sich aktiv durch die Programme wühlen. In der Zeit guck ich lieber einen Film. Zweitens: die Mediatheken bieten viele der relevanten Sendungen für den nachträglichen Abruf. Zu meiner Primetime, der Sendezeit, die mir am besten passt. Großes, großes Manko ist die von den Verlagen erzwungene Depublikationspflicht: Die öffentlich-rechtlichen Sender sind seit 2009 laut Rundfunkstaatsvertrag dazu verpflichtet, Audio- und Videobeiträge nach sieben Tage von ihrer Internetseite zu löschen. Wer im Urlaub war oder über beide Ohren in einem Projekt arbeiten musste, hat dann eben Pech. Der dritte Grund ist vielleicht der zeitlich größte Raubbauer am linearen TV-Budget: Streamingportale wie Netflix, Watchever und Amazon Prime bieten zwar nicht alles oder das brandneueste im Sortiment, zusammen stellen sie aber ein ziemlich großes Portfolio an Filmen und vor allem Serien, die ich gerne gucken.

Sony-BRAVIA-4K-Ultra-HD-TV

Sony BRAVIA 4K Ultra-HD – TV

Sat-Receiver, USB-Recording oder Online-Rekorder: Fernseh-Perlen retten

Es muss doch noch Programm jenseits der Heute-Show und der Sendung mit der Maus geben. Ja, gibt es. Beispielsweise den Mumblecore-Hit LOVE STEAKS- nachts um 01:30h in der Ausstrahlung auf dem NDR. Oder die Arte-Reportage POLAR SEA 360°- zehn Folgen an zehn aufeinander folgenden Abenden. Beim besten willen, mit Familie und Job findet so was einfach nicht mehr statt. Es sei denn, man zeichnet das gewünschte TV-Programm auf. Der Vorteil liegt auf der Hand: gewünschte Sendungen können zum Ausstrahlungszeitpunkt aufgezeichnet und zu einem beliebigen Moment wiedergegeben werden. Eben wenn es mir passt, zu meiner PrimeTime. Dafür existieren mit Receivern, USB-Recording oder Online-Rekorder unterschiedliche Techniken, die ich nachfolgend vorstelle

Receiver mit oder ohne Festplatte:

Wer sich nicht auf das reguläre Programm verlassen will, kann das Angebot mit einem Kabelfernsehen oder Satellitenfernsehen deutlich erweitern. Beim Kabelempfang benötigt man einen Kabelreceiver, beim Satellitenempfang logischerweise einen ein Satellitenreceiver. Die existieren für unterschiedliche Bildqualitäten: das bisherige Röhren TV-Bild mit der PAL-Auflösung. von 720 x 576 Pixel wird als Standard Definition angeboten. Allerdings haben die aktuellen Flachbildfernseher etwas besseres verdient. Die HDTV- Auflösung mit einer Anzeige von 50 Vollbildern in der Größe von 1280 mal 720 Pixeln wird auch als 720p bezeichnet, das beste ist natürlich eine Full-HD-Auflösung von 50 Halbbilder in 1920 x 1080 Pixeln, genannt 1080i. Um 4K-Inhalte brauchen wir uns hier noch nicht wirklich Gedanken machen, das hat noch ein bisschen Zeit, bis die regulären Fernsehsender in Ultra High Definition übertragen.

Beide Receiver -Arten gibt es grundsätzlich in verschiedenen Ausführungen mit und ohne Festplatte. Der Vorteil von integrierten Festplatten ist das nahtlose Zusammenspiel, es müssen nicht unterschiedliche Geräte verbunden und an den Strom angeschlossen werden. Dafür ist die Kapazität der Festplatt eben begrenzt, ist sie voll, müssen mitunter Sendungen gelöscht werden, denn nicht jeder Receiver bietet die Möglichkeit aufgezeichnete Sendungen auf einen Computer zu übertragen, mitunter sitzt ihr ein DRM-Schutz quer. Entscheidet man sich für eine externe Festplatte zum Anschluss an den Receiver, sollte man unbedingt eine Festplatte mit einer eigenen Stromversorgung verwenden, da die Receiver-Netzteile durch den zusätzlichen Strombedarf oft überfordert sind und das Gerät zum Absturz bringen können.

Bei der Auswahl des Gerätes sollte man auch seine gewünschte Nutzung bedenken: möchte man eine Sendung aufnehmen während man gleichzeitig eine andere Sendung anschaut? Das können die meisten Sat-Receiver, vorausgesetzt, die Programm lagen auf dem gleichen Transponder. Einige Geräte bieten auch zwei Empfangsteile, die problemlos zwei Sendungen verarbeiten. Wenn die gewünschten Programme jetzt innerhalb von zwei Transponder liegen, könnte man sogar zwei Sendungen parallel aufzeichnen, während man den dritten Kanal anschaut. Aber das ginge wohl ein bisschen weit, da müsste jeder aus der Familie auf eine dringende Sendung bestehen. Sinnvoll wäre auch ein CI+-Slot, durch den sich Pay TV-Sender wie Sky oder die privaten kostenpflichtigen HD-Kanäle wie von RTL  und Co. anschauen lassen. Besitzt das Gerät eine USB-Schnittstelle (wie alle Receiver ohne Festplatte) lassen sich TV-Programm nicht nur auf externe Medien aufzeichnen, sondern auch auf dem Speichermedium befindliche Formate wiedergeben, in der regel Video in Containern mit 720p und 1080p, komprimierte XviD- und DivX-Videos, MP3-Sounddateien und auch JPEG-Bilder. Wer das Programm von Online-Videotheken nutzen will, sollte einen WLAN Sat Receiver wählen, damit man über ein bestehendes Netzwerk auf dem Fernseher Internetinhalte nutzen kann.
Ob das jeweilige Satellitenreceiver-Gerät mit ohne Festplatte kommt, welche Auflösung es unterstützt und mit welchen Schnittstellen es ausgestattet ist, vergleicht man am besten auf einer Test- und Ratgeber-Seite für Receiver,  die Geräte im Vergleich getestet haben und das Preis/Leistungsverhältnis bewerten.Sat Receiver

USB-Recording am TV:

Viele Flachbildfernseher bringen diese Funktion bereits mit: USB-Recording. Dabei werden Programme der DVB-Empfangsteile auf einem externen USB-Speichermedium wie einer Festplatte oder einem USB-Stick aufgezeichnet. Auch hier gilt, dass  TVs mit Doppeltunern das gleichzeitige Fernsehen und Aufnehmen ermöglichen. Die Top-Modellen der großen Hersteller haben oft Doppeltuner verbaut. aufzeichnen. Vor der ersten Aufzeichnung auf Platte oder Stick muss der Datenträger oft noch vom Fernsehgerät formatiert werden. Dementsprechend empfiehlt es sich, andere Daten vorher auf dem PC abgelegt zu haben oder eben eine neue Platte zu verwenden.

Online-TV-Recorder:

Wer auf einen Internet-Dienst setzen möchte, kann mit einem Online-TV-Recorder wie  Safe.tv oder Shift.tv eine Alternative finden. Der Vorteil: man braucht keine separate Hardware, über den heimischen Computer können Sendungen aufgezeichnet und angesehen werden. Doch dafür sind Gebühren fällig: je nach Anbieter verlangt man an Abo mit monatlichem Grundpreis, einige Anbieter bieten auch einzelne Sendungen gegen eine einmalige Gebühr. Aufgezeichnete Sendungen lassen sich dann von der Anbieterseite streamen  oder als Datei herunterladen, mitunter gar in einer zusätzlichen App auch für Mobilgeräte abspielen. Die Unterschiede bei den Anbietern sind groß: die Menge des verfügbaren Speicherplatzes, Senderanzahl, Kompressionsqualität der Aufnahmen und die Dauer der Vorhaltung der aufgenommenen Sendung lassen den Preis variieren. Nicht jeder Anbieter stellt HD-Aufnahmen zur Verfügung, mancher punktet durch Mitschnitte, bei denen die Werbung bereits entfernt ist. Neben den technischen Parametern dürfte für viele die Einfachheit der Bedienung und die Übersichtlichkeit der Programm eine wichtige Rolle spielen, was nicht bei allen Anbietern gut gelöst ist.

Technisch gibt es also viele Möglichkeiten trotz freier Zeitgestaltung vom linearen Fernsehprogramm zu profitieren. Doch egal, für welche Methode man sich bei der Programmaufzeichnung entscheidet- es gibt dann zwar ehr Programm, aber nicht unbedingt ein besseres. 😉

Bilder © SONY (1) – Alle Rechte vorbehalten und Audioreservoir (2) – CC BY 2.0

Regisseur, Co-Drehbuchautor und Produzent Christopher Nolan beim Interstellar-Dreh mit der IMAX- Kamera

Bestätigt: Christopher Nolans INTERSTELLAR in analogem 70mm in Deutschland! [Update]

Analogfilm-Liebhaber haben aktuell schwitzige Hände: am 6. November 2014 startet Christopher Nolans Weltraumabenteuer INTERSTELLAR in den deutschen Kinos. Und ein paar wenige Kinos auf der Welt erhalten den Film als analoge Filmkopie in 35mm, 70mm oder gar in 70mm IMAX. In Europa wird es vier (als Ziffer 4 !!) 70mm-Kopien geben, eine davon in Deutschland. Da heißt es rechtzeitig Tickets sichern!
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Schnell, scharf, schön: Foto-Smartphone LG G3 kommt mit Quad HD-Display und Laser-Autofokus [Sponsored Video]

Ein modernes Smartphone vereint die Grundfunktion des Telefons mit einem Computer, einem Walkman, Notizbuch, Wecker und einer Kamera. Und gerade die letztere Funktion ist äußerst praktisch- eine kompakte Kamera, die immer griffbereit dabei ist. Dabei können Smartphones- Kamera immer mehr: High Dynamic Range-Bildräume, Retrofilter, Panoramafotos, zusammengesetzte Spheres oder im neuesten Trend sorgen Timelapse-Videos für kreative Abwechslung. Egal ob Schnappschuss, Selfie oder atemberaubende Landschaft, mit wenigen Klicks landet das Foto auf der Speicherkarte, später in der Cloud, in sozialen Netzwerken oder auf dem heimischen Rechner.

Aktuelle integrierte Smartphone-Kameras bieten moderne Bildprozessoren, gute Blendenzahlen und geringe Auslöseverzögerungen. Der südkoreanische Herstellers LG wollte für sein neues Flagschiff einen Schritt weiter gehen und hat unter dem Fokus “Learning From You” Konsumentenforschung betrieben. Die Bedienbarkeit der Smartphone-Kameras war nicht immer optimal, Nutzer zeigten sich frustriert, wenn alles zu lange dauerte und sie einen magischen Moment verpassen. LG nahm sich den Wünschen an und hat das generierte Wissen in die LG G3 Kamera gepackt. Wie einfach Fotografieren sein kann, zeigt dieses Video:

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ECCO-Roadshow

Innovations-Roadshow präsentiert neuste Kino-Technik – jetzt kostenlose Anmeldung möglich

Die große Innovationswelle im Kino ist geschafft, die Digitalisierung der Kinos liegt in Deutschland aktuell bei geschätzten 98%. Doch Innovationen befinden sich natürlich im Fluss, die nächsten technischen Veränderungen, Verbesserungen und Erweiterungen stehen bereit. Die Firma European Cinema Consulting (ECCO) gewährt auf einer Roadshow durch vier Städte einen Einblick in die neuesten Trends der Themenfelder 3D-Projektion, 4D-Kino, Bestuhlung, VIP-Kino und ticketlosem Kinoeinlass. Weiterlesen

Omote - Projektionsmapping Gesicht

Ein Kopf, Tausend Gesichter – fantastisches Echtzeit-Projektionsmapping OMOTE auf menschlichem Gesicht

Leistungsstarke Projektoren ermöglichten in den letzten Jahren diversen Videokünstlern spannende Modifikationen an Gebäuden. Durch pixelgenaue Beleuchtung und eine präzise Lichtführung werden die Strukturen von Gebäuden aufgelöst und geraten in Bewegung, spielerisch und phantasievoll in der Illusion. Der japanische Künstler Asai Nobumichi hat nun mit seinem Team das Prinzip auf ein menschliches Gesicht übertragen. Weiterlesen

Beamer, Leinwand und Heimkinosystem – so baut man sein eigenes Heimkino

Mit Weihnachten naht nicht nur das Fest der Familie und der Besinnlichkeit, sondern auch der Geschenke und der Unterhaltungselektronik. Denn die steht noch vor Spielzeugen und Süßigkeiten auf den deutschen Wunschzettel ganz oben. So werden über die Feiertage jede Menge neuer Flachbildfernseher ihren Weg an die heimischen Wohnzimmer-Wände finden, Smart-TVs mit dem Internet verbunden, Heimkino-Anlagen für perfekten Raumklang ausgerichtet. Nachfolgend findet ihr Hinweise, wie ihr Leinwand, Beamer und das Heimkinosystem für einen optimalen Filmgenuss platzieren solltet. 

Das eigene Heimkino

Auch wenn das Kino mit seinen riesigen Leinwänden mit lichtstarker Projektion in 2D, 3D und HFR und einem satten wie nuancierten digitalen Surroundsound von 5.1 über 7.1 bis hin zu objektbasiertem Dolby Atmos für viele Filmfans das optimale  Filmerlebnis bietet, ist man manchmal gerne fern der Nachos-Futterer und Film-Kommentierer in seinem eigenen Heimkino. Wer sich ein privates Kino zu Hause aufbauen möchte, sieht sich nicht nur mit einer großen Auswahl an Geräten namhafter Hersteller konfrontiert, sondern muss auch diverse Entscheidungen über die verwendeten  Komponenten treffen. Feste installierte oder variable Leinwand? Beamer oder Flachbildfernseher?  LED, LCD oder Plasma? Full HD oder Ultra High Definition? Wieviele Sound-Kanäle? Soundbar oder Surroundsystem? Wandmontage oder Standfuß? Dipol oder Direktstrahler? Das beste Ergebnis lässt sich natürlich nur unter Berücksichtigung der räumlichen Begebenheiten des heimischen Wohnzimmers- oder des Heimkino-Raums- erzielen, vor allem ist die Raumgröße zu beachten. 

Heimkinoleinwand

Perfekte Beamer-Installation

Für ein echtes Kinofeeling empfiehlt sich natürlich eine Projektion mit Beamer und einer Leinwand statt einer weißen Wand. Damit das Bild immer straff sitzt, empfiehlt sich letztlich doch eine feste Montage. Beim Leinwand-Material könnt ihr zwischen diffus und specular (also spiegelnd) reflektierend wählen. Wenn sich viele Betrachter seitlich von der Leinwand befinden, empfiehlt sich eine diffus reflektierende Leinwand, 3D-Freunde sollten sich aufgrund des Lichtverlustes der 3D-Brillen hingegen vorrangig für eine speculare Leinwand entscheiden.

Über den Kauf des perfekten Beamers ließe sich ein ganzes Blog füllen. Beamer gibt es als Einsteigermodelle für den Allround-Einsatz von film oder Präsentation. Fürs Heimkino sollte der Beamer natürlich den Full HD-Standard von 1920 x 1080 Pixeln erfüllen und in einen 16:9-Modus umschaltbar sein. Wer im abgedunkelten Ambiente schaut, braucht keinen Tageslicht-Präsentations-Lichtstrom. Um zwischen LED-Beamer sind noch zu dunkel, zwischen LCD und DLP müsst ihr euch entscheiden, bis die Laserillumination Einzug hält. Dabei ist auf einen guten Kontrast, einen hohen Schwarzwert und die Bildqualität bei schnellen Bewegungabläufen zu achten, gerade bei DLP-Beamern. Und nicht nur der Kaufpreis sollte entscheiden, sondern- wie ihr es von euren Tintenstrahl-Druckern gewohnt seid- auch die Kosten des Austauschmaterials, in diesem Fall der Projektionslampe und ihre zu erwartende Lebensdauer zu achten. 3D-Fans, die sich über einen zunehmend größeren Katalog von 3D- Filmen freuen können, müssen noch zwischen einer Projektion für passive Polfilter-Brillen oder der Shuttertechnik wählen.

Entscheidend für ein tolles Heimkino-Erlebnis ist die Montage der Komponenten in den richtigen Distanzen. Im folgenden Schema habe ich euch die wichtigen Größen, Abstände und Höhen für eine perfekte Präsentation abgebildet. Wenn man drei einfache Faustregeln beachtet, ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite:

  1. Die Höhe der Heimkinoleinwand sollte ein Sechstel der Entfernung bis zur letzten Sitzreihe entsprechen.
  2. Der Abstand der ersten Sitzreihe bis zur Leinwand sollte mindestens das 1,5fache der Leinwandhöhe betragen.
  3. Vom unteren Rand der Leinwand bis zum Boden sollte ein Mindestabstand von 1,25 m eingehalten werden.

Schema-Montage-Heimkinoleinwand

richtige Positionierung für ein soundstarkes Heimkino-System

Doch ein großartiges Bild ist nur die eine Hälfte eines hervorragenden Heimkinos. Wie das Sprichwort so schön sagt, macht der Ton die Musik. Kongeniale Soundtracks unterstützen die Filmhandlung im Storytelling, die Soundmischung muss eine sinnvolle Balance zwischen Sprache, Geräuschen und Musik finden. Dabei geht es nicht nur um laute Action und den kraftvollsten Wumms, sondern auch um nuancierte Höhen, damit man in den Filmen auch noch etwas von den Dialogen mitbekommt. In der großen Auswahl der Heimkinosysteme unterscheidet man die klassischen 2.1-Tonsysteme mit Stereoton plus einem Subwoofer für die Bässe und dem 5.1- Surround-System, das zusätzlich einen Center-Lautsprecher und zwei Surround-Rückkanäle mitbringt.

Die richtige Aufstellung der Lautsprecher ist immens wichtig, damit keine Klanglöcher im Raum entstehen. Bei einem 5.1-System gehört die Centerbox möglichst nah ans Bild, die beiden Stereo-Lautsprecher sollten sich links und rechts davon und etwa auf Kopfhöhe der Zuschauer befinden. Der Abstand voneinander sollte wie in einem gleichschenkeligen Dreieck gleich der Distanz zum Zuschauer sein. Der Center-Lautsprecher sollte sich möglichst mittig über oder unter der Projektionsfläche befinden, möglicherweise leicht in der Neigung angewinkelt. Die rückwärtigen Lautsprecher sollten im Idealfall in einer etwas höheren Position montiert werden. Der Standort des Subwoofers ist frei wählbar, als ideal hat sich ist eine Platzierung zwischen den beiden Front-Lautsprechern erwiesen.

Für den Fall, dass die Lautsprecher-Satelliten durch die Raumbegebenheiten nicht optimal montiert werden können, besitzen viele Heimkino-Systeme auch eine  Justiermöglichkeit oder gar eine Schallortung, um Laufzeit-Unterschiede der Lautsprecher zu kompensieren. Wer sein System selbst einstellen möchte, findet auf Youtube verschiedene Testvideos zur Justage, ein einfaches Beispiel von Dolby habe ich euch eingefügt. Damit gibt es dann wenigstens keine Verwechslungen der Audiokanäle mehr.  😉

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Exklusiv: Featurette über die Foodimals-Animation in WOLKIG MIT AUSSICHT AUF FLEISCHBÄLLCHEN 2

Da sind noch Reste übrig! Oder besser: etwas hat WOLKIG MIT AUSSICHT AUF FLEISCHBÄLLCHEN überlebt und sich im zweiten Teil des CGI- Animationsabenteuers weiterentwickelt. Sony Pictures war so freundlich, DigitaleLeinwand exklusiv eine Featurette über den Entstehungsprozess und die Animation der Naschtiere zur Verfügung zu stellen, die im Original Foodimals heißen, also eine Mischung aus Food und Animal. Das Filmteam hatte großen Spaß die über hundert verschiedenen Foodanimals zum Leben zu erwecken. Diese wilden kreativen Neuschöpfungen wurden durch die Zusammenarbeit der Filmemacher, der Storyboard-Artists und den Animatoren von Sony Pictures Animation und Sony Pictures ImageWorks lebendig, wie Senior Animation Supervisor  Peter Nash in dieser Featurette zeigt:

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Am Ende des ersten Teils konnte man erahnen, wie es mit dem Produktionswut des  FLDSMDFR (Flint Lockwood Diatonic Super Mutating Dynamic Food Replicator) weitergeht, sind sogar die Gummibärchen und die Brathähnchen zur Attacke übergegangen. Doch in der Fortsetzung des Animationsspaßes findet das Leben – ganz wie in Jurassic Park gelernt- seinen Weg. Nicht nur werden Früchte und Obst lebendig, es entwickeln sich auch neue Spezies und Mutationen.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2- Naschtiere

Die Insel ist nicht nur mit Essen bedeckt, sondern auch mit ihm bevölkert

Die Essenskreationen faszinieren durch ihre fantasievolle Umsetzung, überzeugen aber auch durch ihr glaubwürdiges Verhalten. Und das musste für jede der Spezies erst erfunden werden. Wie klingt der Ruf eines Bananostrichs, einem Bananenflamingos? Wie fängt eine Frittantula, die Chesseburger-Spinne, ihre Beute? Wie fliegt der Mango-Flamingo, genannt Flamango, durch die Luft ? Wie schwingen sich die Shrimps-Affen Shrimpanzees an den Lianen durch den Dschungel?

Doch geht es um mehr, als den Tieren einen glaubwürdigen spaßigen Auftritt zu verschaffen, die Animatoren verleihen ihnen eine bestimmte Persönlichkeit. Die Sauren Gurken, die Pickles, referenzieren sich in der Filmhandlung zwar durchaus als Velociraptoren auf der Jagd in der Großküche aus Jurassic Park, agieren sonst aber eher aus einer Mischung aus bananenverrückten Minions aus ICH- Einfach unverbesserlich und dem Slapstick der Drei Stooges.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2- Pickles

Saure Gurken unter sich

Die Lebenderdbeere Berry bekommt nicht nur einen erhöhten Niedlichkeitsfaktor durch die sehr großen Augen, als Kopffüßer mit sehr kleinen Extremitäten bewegt er sich eben auch wie ein Kleinkind. Doch bringen solche Designs wie im Video erklärt eben auch seine Einschränkungen in der Ausdrucksfähigkeit mit sich. Die Naschtiere haben uns etwas voraus, Berry setzt seine Limitierungen gekonnt als Vorteil in Geschwindigkeit und Bewegungsfreiheit ein.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2- Beerchen

Barry die Erdbeere ist doch süß und nicht zum Schreien…

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 besticht durch seine vielen Referenzen auf Filme unserer Jugend-Kinosozialisation. Die Fruit Cockatiel genannte Fruchteule ist der von Götterschmied Hephaistos geschaffenen goldenen Eule Bubo aus dem Fantasyklasiker Clash of the Titans (Kampf der Titanen) nachempfunden, gemischt mit etwas Woodstock aus den Peanuts, dem gelben Freund von Snoopy.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2- Cheesespider

Fressen oder gefressen werden- der größte Jäger im Reich der Foodimals ist die Frittantula

Während der erste Teil con Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen den Desasterfilm auf die CGI-Schippe nahm, widmet man sich im zweiten teil der satirischen Umsetzung von Monsterfilmen. So zelebriert Cloudy 2 die Zitation nicht nur reichlich aus Jurassic Park, es findet sich auch Skull Island aus King Kong darin. So orientiert man sich schlüssigerweise bei den Bewegungen der größeren Tiere auch an den Seherfahrungen von Tieren der großen Monsterfilme. Die Wild Scallions bewegen sich in ihrer Größe majestätisch wie die Brontosaurier in Jurassic Park, statt des T-Rex jagt das krokodilartige Tacodil (Supreme!) seine nächste Mahlzeit. Aber auch verspielte Ansätze wie beim durch den Rüssel kerneschießenden Watermelofant finden ihren Platz auf der Insel Affenfels. Das gefährlichste Monstrum im früchtelogischen Paradies dürfte zweifelsohne der Cheeseburger auf Pommesbeinen sein- die Cheesespider oder zu Deutsch Frittantula. Mit ihren Sesamaugen entgeht ihr nichts, sie ist gewaltig und dabei geschickt und behende wir eine Vogelspinne auf der Jagd. und in ihren Käsenetzen verheddert sich so mancher Leckerbissen.

Mein spezieller Liebling ist der Lauch, der wie eine Muppet-Figur mit Klappmaultechnik beim seiner Entdeckung vor sich hin schreit. There is a leak in the boat funktioniert natürlich als Wortspiel im Englischen besser als in der Übersetzung.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2 startet am 24. Oktober 2013 in den deutschen 3D-Kinos, in ausgewählten Kinos auch in 2D.

EXKLUSIV: Ben Stassen gibt faszinierenden MakingOf-Einblick in AFRICAN SAFARI 3D

Schon morgen startet die große Reise von der namibischen Skelettküste quer über den afrikanischen Kontinent, hinauf bis zum Gipfel des Kilimanjaro in der beeindruckenden Dokumentation AFRICAN SAFARI 3D. Und weil es eben nicht nur eine Natur-Doku, sondern auch ein besonderer Spaß in 3D ist, war Studiocanal so freundlich DigitaleLeinwand ein MakingOf exklusiv zur Verfügung zu stellen. Regisseur und Produzent Ben Stassen gewährt uns nicht nur einen spannenden Einblick in den Film, sondern auch in die eingesetzte mitunter speziell hierfür entwickelte 3D-Kameratechnik:

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Regisseur Ben Stassen gehört zu den europäischen Pionieren des 3D-Kinos, der bereits seit über 15 Jahren mit seiner Produktion nWave Pictures 3D- und IMAX-Filme produziert. Seine erste Liveaction-3D-Doku “Wild Safari” aus dem Jahr 2004 erreichte in den IMAX-Kinos über 10 Millionen Zuschauer weltweit. Für AFRICAN SAFARI 3D formulierte Stassen ein klares Ziel- die Zuschauer sollen so nah wie möglich an die Tiere herangeführt werden. Was eignet sich da besser, als eine räumliche Filmtechnik?

African Safari 3D- Afrikanische Tierwelt

Vom Minirover bis zur Helikoptercam- das 3D-Kamera-Arsenal

Mit einem großen Arsenal von 22 stereoskopische Kameras ging er mit Moderatorin und Umweltschützerin Mara Douglas-Hamilton und dem “Löwenflüsterer” Kevin Richardson auf diese beeindruckende Reise. Seinem Kameramann Sean Phillips standen hierbei Highend-Kamerarigs zur Verfügung, aber auch kleine mobile Steadycams bis hin zu ferngesteuerten Fahrzeugen wie einem Minirover und einem Mini-Panzer mit Kettenantrieb. Das hat sogar die Löwen herausgefordert- die Kamera musste dran glauben.

African Safari 3D

Auf dem Landrover war ein schwenkbarer Kran mit Teleskopfunktion und 3D-Rig montiert. Damit  wurden nicht nur schöne Fahrten durch Naturschutzgebiete möglich, ein mobiler Teleskopkran ist ein perfektes Werkzeug für Stereographer für dynamische 3D-Bilder, bei denen die natürlich vorhandenen Objekte durch leichte Bewegung eine ansprechende Tiefenstaffelung erhält.

Unsichtbares sichtbar machen- technische Innovationen

Als besonderes Novum baute Stassen die erste Infraot 3D-Kamera. Damit ließ sich durch die Beleuchtung mit Infrarot-Strahlern auch in völliger Dunkelheit filmen- allerdings eine echte Herausforderung für den Kameramann, der physisch nicht sehen konnte, was die Kamera gerade aufnimmt, das zeigt nur der Videomonitor.  So gelingen wundervolle Aufnahmen von scheuen Tieren, beispielsweise von einer Nashorn-Mutter mit ihrem Kalb beim Trinken an einer Wasserstelle. Aber auch den nächtlichen Einfall eines Löwenrudels in das Camp konnte man so filmen.

African Safari 3D

Natürlich zeigt man die Schönheit der endlosen Landschaften auch aus der Vogelperspektive, mit dem Hubschrauber fliegt man mit Pilot Dany Cleyet Marrel über weite Graslandschaft, die tierreiche Savanne oder über die majestätischen Wasserfälle am Victoriasee. Inklusive Regenbogen live in camera- nimm das, Mr. Lensflare-Abrams!

African Safari 3D ist nicht nur eine Reise durch Afrika, sondern gewährt durch seinen umfassenden Technik-Einsatz nie gesehene Bilder in 3D. Ein faszinierendes Erlebnis, für alle Möchtegern-Großwild-(Kamera-)Jäger, Abenteuerlustige und Naturfans. Am 10. Oktober startet African Safari deutschlandweit in den deutschen 3D-Kinos. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Film-Webseite und auf der Facebook-Fanpage von StudioCanal. Übrigens: Freikarten und Fanpakete zu African Safari 3D lassen sich hier gewinnen.

Ich wünsche eine tolle Safari!

African Safari 3D -Afrikanische Landschaft

Kurzinhalt: In eindrucksvollen Bildern nimmt AFRICAN SAFARI 3D uns mit auf eine Reise zu den spannendsten Landschaften und Tierwelten unseres Planeten: Löwen an der Küste von Namibia, vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashörner und badende Wüstenelefanten im Okavango Delta. Eine abenteuerliche Expedition quer durch den afrikanischen Kontinent – von der Westküste Namibias bis zum Gipfel des Kilimanjaro – in einem unvergleichlichen 3D Erlebnis, wie es noch nie zu sehen war. Neben beeindruckenden Bildern vermittelt die Dokumentation ein sensibles Bewusstsein für die Einzigartigkeit und Vielfalt des afrikanischen Ökosystems, seine vom Aussterben bedrohte Tierwelt und die Gefahr menschlicher Eingriffe.

African Safari 3D -Hauptplakat

Bilder © Studiocanal · Alle Rechte vorbehalten.

Großes Kino auf einer Heimkinoleinwand- der beste Platz für den Projektor

Heute gibt’s kein Lichtspielhaus, wir leihen uns ‘ne Blu-ray aus! Bei trübem Herbstwetter ist manchmal der Weg zum Kino zu weit, und wenn das heimische Wohnzimmer eine bessere Heimkino-Anlage beherbergt als das nächste Schachtelkino, ist mitunter sogar die Leinwand größer- es muss ja nicht immer ein Flachbild-Fernseher sein, ein 3D-Beamer liefert ein hervorragendes Bild.

Heimkinoleinwand

Auch wenn eine weiße Wand als optimale Wiedergabefläche dienen kann, wird mit einer Heimkinoleinwand die Qualität des Filmerlebnisses verstärkt und verschafft dem Betrachter durch ihre große Diagonale ein echtes Kino-Feeling. Eine große Diagonale der Heimkinoleinwand setzt voraus, dass der Beamer für eine Projektion in dieser Größe geeignet ist, damit beim entsprechenden Abstand das Bild gestochen scharf projiziert wird. Dabei gilt eine einfache Grundregel: je größer das Zimmer ist, umso attraktiver lässt sich die Heimkinoleinwand einsetzen. In kleinen Räumen hingegen sollten Filmliebhaber auf eine zu große Diagonale verzichten, da der notwendige Abstand zwischen der Leinwand und dem Beamer nicht eingehalten werden kann. Bei einer 1,50 Meter hohen Heimkinoleinwand muss der Projektor einen Mindestabstand von 2,50 Metern entfernt sein, damit er das Bild optimal auf die große Diagonale wirft. Steht der Projektor zu nah vor der Wand mit der Leinwand befindet, wird das Bild unscharf und der ansprechende Filmgenuss eingeschränkt. Aber nicht allein die Entfernung, sondern auch der Betrachtungswinkel muss perfekt eingestellt werden, um ein optimales und gestochen scharfes Bild auf der Heimkinoleinwand zu erreichen.

Im folgenden Schema habe ich euch die wichtigen Größen, Abstände und Höhen für eine perfekte Präsentation abgebildet. Wenn man drei einfache Faustregeln beachtet, ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite:

  1. Die Höhe der Heimkinoleinwand sollte ein Sechstel der Entfernung bis zur letzten Sitzreihe entsprechen.
  2. Der Abstand der ersten Sitzreihe bis zur Leinwand sollte mindestens das 1,5fache der Leinwandhöhe betragen.
  3. Vom unteren Rand der Leinwand bis zum Boden sollte ein Mindestabstand von 1,25 m eingehalten werden.

Schema-Montage-Heimkinoleinwand

Den richtigen Platz für den Projektor finden

Der Projektor lässt sich abhängig von Raumbeschaffenheit und Größe an der Decke oder mit einer Wandhalterung befestigen oder auf einer Regalfläche abstellen.  Wichtig: der  Beamer verfügt über einen Lüftungsschlitz, aus welchem heiße Luft ausströmt. Daher muss er so gestellt werden, dass die Heißluft problemlos entweichen kann. Mit einem Abstand von mindestens 20 Zentimetern zur Wand oder zum Regal, lässt sich der Projektor sicher betreiben und jegliche Gefahr ausschließen, Unfälle durch ausströmende Heißluft zu begünstigen. Auf die Wiedergabe der Farbe hat die Leinwand selbst wenig Einfluss. Beim Kauf eines Projektor ist daher darauf zu achten, über welche Farbwiedergabe er verfügt. Noch ein Tipp für 3D-Freunde: aufgrund des Lichtverlustes der 3D-Brillen sollte man sich vorrangig für eine speculare Leinwand entscheiden.

Und jetzt- viel Spaß im Heimkino!

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