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3D-Film des Monats: BAYMAX – RIESIGES ROBOWABOHU [Verlosung]

Er ist hilfsbereit, herrlich naiv und durchaus knuffig: Baymax. Das hat sich auch Disney bei der Vermarktung ihres kommenden CGI-Animationsfilms gedacht, und stellt den Marshmallow-ähnlichen synthetischen Roboter voll und ganz in den Mittelpunkt ihres Abenteuers BAYMAX – RIESIGES ROBOWABOHU. Ein rasantes Action-Spektakel mit Herz und toller Animation- so fängt das 3D-Kinojahr 2015 hervorragend an. Zum Kinostart von Baymax verlost DigitaleLeinwand mit freundlicher Unterstützung von Marvel/Disney robotastische Gewinne!
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Every thing will be fine - Szenenbild 1 -845px

EVERY THING WILL BE FINE: Wim Wenders 3D-Drama feiert Weltpremiere im Berlinale-Wettbewerb

Verleihung des Ehrenbären für sein Lebenswerk, filmische Homage auf der 65. Berlinale, Oscar-Nominierung für DAS SALZ DER ERDE und nun die Weltpremiere von EVERY THING WILL BE FINE im Wettbewerb der 65. Berlinale- läuft bei Wim Wenders. In seinem neuen Film setzt Wenders erstmals die dreidimensionale Bildsprache in einem Drama ein und erreicht eine Intensivierung der Emotionen. Weiterlesen

Nobody wants the Night - Berlinale Dolby Atmos

NOBODY WANTS THE NIGHT: 65. Berlinale eröffnet mit DOLBY ATMOS- Wettbewerbs-Film

NOBODY WANTS THE NIGHT eröffnet am 5. Februar 2015 als Weltpremiere die 65. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Und es wird immersiv: erstmals wird ein Film im 3D-Soundformat Dolby Atmos im Berlinale Palast aufgeführt.

Nobody wants the Night - Berlinale Dolby Atmos

Soeben hat die Berlinale ihren diesjährigen Eröffnungsfilm bekannt gegeben. NOBODY WANTS THE NIGHT der spanischen Regisseurin Isabel Coixet feiert hier seine Weltpremiere im Wettbewerb des größten Publikums-Filmfestivals. Die spanisch-französisch-bulgarische Ko-Produktion spielt im Jahr 1908 in der arktischen Abgeschiedenheit Grönlands. Es ist Abenteuerfilm über mutige Frauen und ehrgeizige Männer, die für Liebe und Ruhm alles aufs Spiel setzen.

Ich freue mich, mit Nobody Wants the Night die Berlinale 2015 zu eröffnen. Isabel Coixet zeigt ein beeindruckendes und einfühlsames Portrait zweier Frauen in einer Extremsituation. Er wird zudem der erste Film sein, der in unserem Berlinale Palast in Dolby Atmos gezeigt wird.
Festivaldirektor Dieter Kosslick

Zum internationalen Ensemble des Films gehören die französische Oscarpreisträgerin Juliette Binoche (gerade mit DIE WOLKEN VON SILS MARIA im Kino zu sehen), der japanischen Schauspielerin Rinko Kikuchi dem Iren Gabriel Byrne. Die spanisch-französisch-bulgarische Ko-Produktion wurde in Bulgarien, Norwegen und Spanien gedreht.
Regisseurin Isabel Coixet ist eine alte Bekannte des Festivals: bereits sechs Filme waren bisher im Programm der Berlinale vertreten, darunter im Wettbewerb 2003 mit MEIN LEBEN OHNE MICH oder 2008 mit ELEGY. Im Jahr 2009 war Coixet Mitglied der Internationalen Jury.

Über das immersive Tonverfahren Dolby Atmos

Mit dem Tonverfahren Dolby Atmos lassen sich jenseits von bisherigen Kanälen Geräusche, Sprache und Musik frei im dreidimensionalen Raum des Kinosaals platzieren, auch über den Köpfen der Zuschauer. Daher spricht man auch von einem 3D-Sound. Dolby Atmos ermöglicht sehr dynamische Tonbewegungen und umgebende atmosphärische Klangbilder, die ein hohes Maß an Immersivität aufweisen. Der Zoo Palast in Berlin bietet mit Saal 1 die größte Dolby Atmos-Installation in Europa, bei der insgesamt 89 Lautsprecher verbaut wurden. Zunehmend mehr Spielfilme sind in diesem umgebenden Surround-Soundmix zu erleben, eine Übersicht aller Dolby Atmos-Kinos und Filme gibt es natürlich hier auf DigitaleLeinwand unter dem Reiter 3D-Sound.
65 Internationale Filmfestspiele Berlin - Plakat Berlinale
Bilder © Leandro Betancor (1), Berlinale (2) · Alle Rechte vorbehalten.

3D Flops 2014

Tops und Flops 2014 – die schlechtesten 3D-Filme des Jahres 2014

Das Kinojahr 2014 ist geschafft! Zum Ende des Jahres lohnt sich der Jahresrückblick auf die Tops und die Flops des 3D-Kinojahres 2014. Die Anzahl der 3D-Filme lag dieses Jahr bei satten 50 Filmen (die Übersichtsliste der 3D-Filme von 2009 bis 2019 gibt es hier und natürlich auch in der 3D-Timeline) quer durch die Genre Abenteuer, Action, Dokumentation und ins Family Entertainment. Doch nicht alles, was da ein 3D im Titel trug oder stereoskopisch auf die Leinwand kam, war eine tiefendimensionale Freude. Dramatische Katastrophen musste ich mir zwar nicht ansehen, die 3D-Konvertierungen werden technisch deutlich besser. Doch scheinen sich in diesem Jahr kaum Regisseur mehr die Mühe gegeben zu haben, die Bildgestaltung auch inhaltlich mit der Story zu verbinden und für ein immersives Erlebnis zu sorgen. Vom persönlichen Gefühl her habe ich dieses Jahr im 3D-Kino eine Menge Durchschnitt erlebt. Gelangt man an die Grenzen des Formats? Hab ich mich an 3D satt gesehen? Bei vielen Filmen wirkt der 3D-Einsatz einfallslos, belanglos oder schielend auf die Extra-Dollars, demnach hätten sich hier einige weitere Filme mehr einen Platz in der Schmähliste durchaus verdient.

Die 3D-Flops des Jahres 2014

Streetdance Kids 250


Platz 5: StreetDance Kids – Gemeinsam sind wir Stars

Tanzen als Bewegung im Raum ist ja perfekt für 3D.  Das weiß auch Vertigo Films, die 2010 mit Street Dance 3D ein europäisches Pendant zur sehr erfolgreichen Step Up-Tanzfranchise in die Kinos brachten. Knackiger Beat, coole Moves, schicke Stereoskopie- das Konzept ging auf. Wie in den TV-Talentshows kommen nun die Junioren an die Reihe. StreetDance Kids – Gemeinsam sind wir Stars liefert saubere Familienunterhaltung ohne Sex, Drugs und Erwachsenenprobleme, dafür nach altem Rezept, besetzt mit dem Gewinner der britischen Got to Dance-Ausgabe Akai Osei-Mansfield. Auch wenn das 3D nativ gefilmt wurde, bei soviel High Concept hat man kaum mehr Lust auf einen Kinobesuch.

Der kleine Medicus - 250

Platz 4: Der Kleine Medicus – Geheimnisvolle Mission im Körper

Auch wenn die Opener von Computerspielen immer filmischer werden, ist es offensichtlich keine gute Idee eine Computerspielefirma einen Spielfilm machen zu lassen. Der Kleine Medicus – Geheimnisvolle Mission im Körper basiert auf dem Medizin-Erklärbüchern von Dr. Dietrich Grönemeyer, die schon etwas sperrig sind und kreative Ideen doch von sehr vielen Vorbildern abgreifen. Dieses Aufguss-Buch nun nach seiner Inkarnation als Buch, Hörspiel und Musical nun in einen Film zu gießen, scheint eine logische Konsequenz in der 360 Grad-Auswertung. Die Regisseure Jorgen Lerdam und Peter Claridge verwandelten das sperrige der Vorlage nun auch noch in die schlimmste Klischee-Soße, bei der der skateboard-fahrende Compterspieler und Außenseiter Nano durch eine Reise ins Ich zum Helden wird. Finanziert mit deutschen Steuergeldern quer durch die Förderanstalten. Und da man Stereoskopie einfach mitrendern kann, haut man die Stereo-Fassung halt mit raus, flanscht noch ein paar 3D-Gimmicks drauf, fertig ist der Lack. Ist ja nur für Kinder…
Da bleibt ein herzliches Nein, Danke zu sagen, sowas möchten wir nie wieder sehen, weder in 3D, noch in 2D.

The Legend of Hercules - 250


Platz 3: The Legend of Hercules

Gleich zwei mal sollte Hercules in diesem Kinojahr in 3D das Abenteuerkino aufmischen. Renny Harlin setzte in The Legend of Hercules das Schlüppermodell und Twilight-Glitzervampir Kellan Lutz als mythologischen Muskelmann in Szene- worüber der andere Hercules Dwayne „The Rock“ Johnson nur lächeln konnte. Göttlicher Pathos war gewollt, doch zeigten sich die Schauspieler mit ihrer Leistung göttlich überfordert, so dass alles eher in der unfreiwilligen Komik landet. Es wird einen Grund gehabt haben, warum man Kellan in den ersten Trailern auchnicht zu Wort kommen ließ. Auch wenn man nativ in 3D drehte, und die stereoskopischen Schlachtszenen durchaus was her machen, belegte sich deutlich der alte Merksatz: ein schlechter Film wird selbst durch gutes 3D nicht zu einem guten Film.

Marvel 250


Platz 2: Marvel

Ach, Marvel. Leider war ich mit meiner Frage an Kevin Feige beim Q& A nicht durchgedrungen, die Antwort hätte mich aber wirklich brennend interessiert. Wann liefert Marvel mal einen großartigen 3D-Film ab? Seit dem ersten Thor-Soloabenteuer konvertiert Marvel seine Leinwandadaptionen in 3D und verdient sich damit, vor allem international, einen goldenen Hintern. 2014 standen mit Captain America 2 aka The Return of the first Avenger aka The Winter Soldier und den Space-Avengers Guardians of the Galaxy zwei ziemlich gut gemachte Action-Abenteuer auf dem Marvel-Spielplan, die inhaltlich und visuell durchaus ihre Momente hatten. Das 3D war technisch in Ordnung, bei den Guardians noch einen Tick besser, wenn man es in der aufbereiteten IMAX-Fassung gesehen hat. Aber kreativ schlägt sich das bei allen fantastischen Welten, unglaublichen Kreaturen und VFX-Gewitter kaum nieder. Wenn Regisseur James Gunn dann auf der Werbetrommel rührt und verlauten lässt, dass er Guardians von Anfang an als 3D-Film gedacht und geplant hätte und er bei jeder Szene persönlich bei der 3D-Konvertierung mitgearbeitet hätte, kann ich nur noch mit den Augen rollen. Werter James Gunn, wenn dem wirklich so war- nimm Nachhilfe bei Guillermo del Toro. Mit dem Marvel Cinematic Universe hat man bisher über 7 Milliarden Dollar Umsatz an der Kinokasse gemacht. Aus großer Kraft folgt bekanntlich große Verantwortung. Mach was draus.

I Frankenstein - 250

Platz 1: I, Frankenstein

Bereits zum Beginn des Filmjahres setzte die Comicadaption I, Frankenstein die Messlatte ganz nach unten. Grundsätzlich ist die Übertragung von Frankensteins Monster in die Jetztzeit ja in Ordnung, von Aaron Eckhart in der Titelrolle und Bill Nighy als Prinzen der Finsternis konnte man durchaus auch eine Leistung erwarten. Kevin Grevioux, der das Darkstorm Comic kreierte ließ es sich nicht nehmen, als Co-Drehbuchautor und in einer Dämonenrolle sein eigenes Werk zu zerstören. Schlechter zusammengestückelt als Frankenstein gibt der Film von Regisseur Stuart Beattie jedwede Inhalte auf und verliert sich völlig seelenlos in Effekten. Nachträglich in 3D konvertiert gab es trotz immersiver Formate wie IMAX oder Dolby Atmos keinen Moment der Partizipation mit Charakteren, selbst Flugszenen mit den Gargoyles- sonst eine sichere Bank im 3D-Kino- blieben völlig uninteressant. Die Verwandlung der steinernen Figuren in engelsgleiche Wächter in wallenden Gewändern war zwar gut gemeint, aber die VFX schafften es absolut nicht, Künstliches in Lebendiges zu verwandeln. Tot und seelenlos mag zwar wiederum grundsätzlich zu Frankenstein passen, doch diese Label gehören nicht auf einen guten 3D-Film. Period.

So, das musste abschließend noch gesagt werden. Gerne dürft ihr euch in den Kommentaren über meine Flop 5 und eure schlimmsten 3D-Kinoerlebnisse des Jahres austoben. 🙂

Bilder © Universum Film, Senator, Splendid Film, Marvel/ Disney · Alle Rechte vorbehalten.

Kraftwerk Konzert

KRAFTWERK spielen 3D-Konzerte in der Neuen Nationalgalerie Berlin

Die deutsche Elektropop-Band KRAFTWERK war eine weltweite Sensation. Vier stoisch stehende Männer am Keyboard spielen und singen über Segen und Schrecken der Technologie im Spannungsfeld Mensch und Maschine. Mit ihrem Stil beeinflussen sie Musiker in aller Welt gelten gar als frühe Wegbereiter des HipHop. Die Elektropioniere und Grammy-Gewinner werden ihre 3D-Konzertreihe „Der Katalog – 1 2 3 4 5 6 7 8“ in der Neuen Nationalgalerie in Berlin spielen. Weiterlesen