Der Fluch der dritten Dimension- THIS IS IT kommt nicht in S3D!

Heute startet der Vorverkauf für Michael Jacksons Konzertfilm „This is it“. In der Pressemitteilung Mitte August war davon die Rede, dass „auch einige ausgewählte Sequenzen in 3-D“ gezeigt werden. Das war Grund genug Jacko auf die DigitaleLeinwand zu heben. Doch fiel mir auf, dass für den Vorverkauf in den Kinos zwar digital ausgestattete Häuser bei der Auswertung vorne mit dabei sind, die Vorstellungen allerdings nicht in ihren 3D-Sälen laufen. Also habe ich nochmal bei der Presseagentur nachgefragt. Und sie haben mir bestätigt, dass es in dem Film keine S3D-Szenen geben wird.

Die Agentur oder der Verleih ist selber Opfer der 3D-Begriffsproblematik geworden: mit den 3D-Szenen waren die CGI-Animations-Einspieler gemeint, die auf der Bühne auf der Green Screen laufen. Ein Grund mehr bei den Bezeichnungen 3D und 3-D auf eindeutigere Beschreibungen wie CGI und S3D zu setzen.

Nun endet hiermit Jackos Karriere auf diesem Blog. Aber er bleibt trotzdem King of Pop. Habt ihr eigentlich beim Filmplakat die auf dem Boden stehende Krone bemerkt, die als Leerraum zwischen Michaels Beinen entsteht? Ich habe das mal deutlicher hervorgehoben:  😉

Krone-Detail

This is it - Hauptplakat

Plakat © Sony Pictures, Bildmanipulation @ DigitaleLeinwand.de

neue Poster, vorverlegter Filmstart und Weltrekordversuch für "Disneys Eine Weihnachtsgeschichte"

Motioncapture-Experte Robert Zemeckis bringt uns dieses Jahr als Regisseur einen Klassiker in die stereoskopischen 3D-Kinos: Am 3. November feiert in London „Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“ in Anwesenheit Zemeckis sowie den Darstellern Jim Carrey, Colin Firth, Robin Wright Penn und Bob Hoskins seine Welturaufführung. Dabei wird nicht nur zum allerersten Mal die berühmte Weihnachtsbeleuchtung der Oxford und der Regent Street im Rahmen einer Filmpremiere erstrahlen, sondern auch die gesamten Weihnachtsfeierlichkeiten der Stadt London unter dem Zeichen von Charles Dickens und seiner Weihnachtsgeschichte stehen.

Die Weltpremiere wird parallel in drei Kinotheatern auf dem Leicester Square stattfinden und mit mehr als 4000 Gästen die größte 3D-Premiere aller Zeiten darstellen. Gleichzeitig dient die Veranstaltung auch einem wohltätigen Zweck, nämlich der Unterstützung des Great Ormond Street Kinderkrankenhauses, dessen Schirmherr Charles Dickens war.

„Im Geiste von Charles Dickens bringen wir drei Weihnachtstraditionen auf einem noch nie da gewesenen weltweiten Event zusammen“, so Dick Cook, Chairman der Walt Disney Studios. „Wir werden dafür sorgen, dass so viele Besucher wie noch nie die Weihnachtsfeierlichkeiten in London eröffnen, wir werden unseren Film auf einzigartige Weise präsentieren und wir werden den Schriftsteller feiern, der mit seiner Weihnachtsgeschichte im Jahre 1843 das Fest der Feste buchstäblich wiedererfunden hat.“

Und da man bei Premieren klotzt, und nicht kleckert, stimmt auch das Drumrum:

  • Regent Street, Oxford Street und das Stadtzentrum Londons werden ganz im Stile von des Films geschmückt sein.
  • Der Leicester Square wird in ganz besonderem Weihnachtsglanz erstrahlen: Weihnachtssänger in historischen Kostümen, künstlicher Schnee, Live-Programm und zahlreiche Großleinwände, die den Schaulustigen ermöglichen das Anzünden der Weihnachtsbeleuchtung zu verfolgen.
  • Die Weltpremiere wird parallel in drei Kinotheatern am Leicester Square statt finden (Odeon Leicester Square, Empire und Odeon West End) und mehr als 4000 Gäste willkommen heißen.
  • Es wird auch Tickets für die Öffentlichkeit geben- sonst bei großen Premieren eher den Promis vorbehalten
  • Die Veranstaltung dient unterstützt das Great Ormond Street Kinderkrankenhaus, dessen Schirmherr Charles Dickens war.

Die deutschen Kinobesucher müssen nach der Premiere nicht lange warten , der deutsche Kinostart wurde um eine Woche auf den 5. November 2009 vorverlegt. Eine stets aktualisierte Übersicht der Filmstarts findet ihr auf DigitaleLeinwand.de im Bereich „3D-Filme

Und nach dem ersten Teaserposter wurde nun ein weiteres Teaserposter, sowie das Hauptplakat veröffentlicht:

a_christmas_carol_teaser_poster

ACC - Plakat- US

Bilder: © Disney

Britney Spears dreht Konzertfilm in S3D

Was haben U2, Miley Cyrus, die Jonas Brothers, Michael Jackson  und Britney Spears gemeinsam? Genau, Pop goes Konzertfilm. Und weil man Konzertfilme am besten möglichst hautnah sieht, dreht man sie eben in stereoskopischen 3D (S3D). Wie Promi-Journalist Perez Hilton berichtet, werden bei ihren Auftritten in Las Vegas am 26. und 27. September im Casino-Hotel Mandalay Bay die Shows stereoskopisch aufgezeichnet. Ob es einen Kinofilm oder eine Direct-to-DVD-Produktion wird, ist noch nicht bekannt. Sicher ist aber, dass Britney Playback singt. Nicht, dass wieder solche echten Gesangskünste an unsere Ohren dringen wie im Januar 2009. Vorsicht, nur für harte Ohren:

Animationsstudio Laika fokussiert sich auf Stopmotion

Wie OregonLive berichtet, fokussiert sich das Animationsstudio Laika auf Stopmotion-Spielfilme- und lässt die CGI-Sparte fallen. 63 Mitarbeiter der CGI-Abteilung müssen ihren Pixel zusammenpacken und das Unternehmen verlassen, bereits im Dezember mussten 65 Mitarbeiter nach der Fertigstellung des CGI-Films „Jack and Ben’s Animated Adventure” gehen.

Laikas Erfolgsfilm Coraline, immerhin mit einem Boxoffice von 120 Mio $ bei 60 Mio $ Produktionskosten, mag den Ausschlag gegeben haben. Gegen die großen Platzhirsche Disney/Pixar und Dreamworks Animation lässt sich sicherlich schwer behaupten, zumal es in diesem Feld weitere starke Konkurrenten gibt. Aber auch durchaus eine riskante Entscheidung, da die Produktionszyklen von Stopmotion-Filmen aufgrund der aufwändigen Produktionen einige Jahre betragen. So lange wird sich Laika mit dem zweiten Standbein, der Produktion von Werbefilmen und Videoclips über Wasser halten müssen. Diese werden übrigens in allen Animationsformen angeboten, da bleibt Laika ein Vollsortimenter.

Aber Coraline hätte auch ein CGI-Film werden können. Regisseur Henry Selick ist ein Spezialist für abendfüllende Stop-Motion-Filme, gehören doch „The Nightmare before Christmas“, „Monkeybone“ oder „James und der Riesenpfirsich“ zu seiner Filmographie. Gemeinsam mit Laika hat er den Kurzfilm „Moongirl“ umgesesetzt, der auf dem Filmfestival in Ottawa den Spezialpreis der Jury für den Bereich Kurzfilme erhielt. Letztlich hat er sich doch für sein klassisches Format der Stopmotion entschieden.

Man munkelt bereits über Folgeprojekte von Selick, die Palette scheint groß: eine Buddy-Komödie, eine Gespenstergeschichte, ein Kinder-Monsterfilm, ein mystisches Märchen und ein Anderer-Welt-Krimi sollen sich in der Entwicklung befinden  Auch eine erneute Zusammenarbeit mit Neil Gaimann, dem Buchautoren von Coraline, scheint möglich. Ich als großer Stopmotion-Fan freue mich sehr auf kommendes Material!

Henry Selicks Kurzfilm „Moongirl“ könnt ihr euch hier ansehen:

"Der Spiegel" kommt mit Merkel/Steinmeier- 3D-Cover zur Bundestagswahl

Einmal Offtopic: Immer wieder schreibe ich von den schicken 3D Movie-Postern, also Filmplakaten, die durch sogenannte Linsenrasterfolie verschiedene Bilder oder Bewegungen darstellen können. Diese werden auch Lentikularposter oder umgangssprachlich Wackelbilder genannt.

Die morgige Ausgabe des Magazins DER SPIEGEL Nummer 39/2009 kommt nun mit einem Lentikular-Cover: Inmitten einer blühenden Landschaft mit Gebirge, See und Eichen steht auf einer Wiese der Deutschland-Thron. Auf dem sitzt nun, je nachdem wie man das Bild neigt, Angela Merkel oder Frank Walter Steinmeier. Darüber die Schrift: „Es kommt so…“ und“…oder so“.

Löst man das Lentikularcover ab, ist auf dem Magazin ein drittes Bild zu sehen, das sagt: „Aber bitte nicht wieder so.“. Merkel und Steinmeier sitzen beide drängelnd auf dem Thron. Ich versuche heute abend mal die Phasen zu fotografieren und online zu stellen.

Chapeau, eines der schönsten Cover seit langem, und mein erster gekaufter Spiegel seit Jahren!

weiterhin dicke Nüsse für Ice Age 3

Sid, Scrat & Co sind nach wie vor nicht zu bremsen. Die Helden aus „Ice Age 3- Die Dinosaurier sind los“ begeistern nicht nur das deutsche Publikum, sondern sorgen auch weltweit für Furore. Mit einem Einspiel von über 650 Millionen US-Dollar avancierte der dritte Teil der Urzeit-Franchise zum ‚Besten Animationsfilm international‘ aller Zeiten. Weltweit hat der Film bereits über erstaunliche 850 Millionen US-Dollar
eingespielt.
Hierzulande läuft es für das Threquel besonders rund: Nach nur 10 Tagen ab Filmstart erhielt Ice Age 3 die Goldene Leinwand und für über 6 Mio. Besucher nach nur 22 Tagen die Goldene Leinwand mit Stern. Das heißt:
im deutschen Boxoffice ist Ice Age 3 der erfolgreichste Film seit „Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“, aus dem Jahr 2003. Die Gesamtbesucherzahl beträgt bisher 8.600.749, wobei davon 2.186.830 Besucher den Film in stereoskopischen 3D sahen.
Scrat jagt weiter dicke Nüsse
Das nächste Ziel: als erster Film seit 2004 die Marke von 9 Millionen Kinobesuchern zu erreichen! Doch Kinobesucher aufgepasst: ab jetzt wird jeder 100.000ste Besucher von Otto Waalkes im Rahmen eines Kinoevents persönlich beglückwünscht. Solange er nicht wie Sid sabbert….

Das Nachschlagewerk für Pixar-Fans: PixarPedia frisch veröffentlicht

PixarPedia

die britische Ausgabe der PixarPedia

DigitaleLeinwand.de berichtet, wie der Name schon sagt, über alles Digitale der Film- und Kinowelt. Manchmal darf es aber auch gutes klassisches Papier sein. Pünktlich im Vorfeld von Pixars neuestem Film OBEN ist seit heute auch in Deutschland das umfassende Nachschlage-werk für alle Pixar-Fans erschienen: Pixar Pedia.

Der Verlag Dorling Kindersley (DK) bringt die autorisierte über 300 Seiten starke Enzyklopädie auf den Markt. Unter dem Motto „A complete Guide to the World of Pixar… and beyond!“  erwarten den Leser viele Fakten und Kleinigkeiten rund um die CGI-Animationsfilmschmiede, den Prozess des Filmemachens, die Charaktere der 10 Spielfilme und vieles mehr. Natürlich enthält das Buch vielen Abbildungen wie Szenenfotos, Portraits oder Storyboard-Zeichnungen.

Das Buch ist in Englisch verfasst. Gibt es einmal als amerikanische Fassung (300 Seiten, sofort lieferbar) oder als britische Fassung (352 Seiten, lieferbar in ca. 10 Tagen).  Bestellen kann man es z.B. versandkostenfrei hier.

Für die Fans von Woody, Scully, Nemo oder Carl Fredricksen sicherlich ein Muss…

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die amerikanische Ausgabe der Pixar Pedia

Cinemaxx rüstet auf – 4K und 3D für 5 Mio Euro

cinemaxx-maxximum 3d KopieCinestar und Cineplex haben vorgelegt, nun folgt die Umrüstung der letzten großen Kinokette: Cinemaxx rüstet um. Und vor allem rüstet der Multiplexveteran auf. „Fast 60 Leinwände“ werden mit 4K-Projektion digitalisiert und für den stereoskopischen 3D-Betrieb ausgerüstet. Bei 39 deutschen Cinemaxx-Kinos bedeutet dies sogar die Umrüstung von mehreren Leinwänden pro Kino. Und dabei wird nicht gespart: rund 5 Mio Euro werden in die Zukunft des Kinos investiert.

Da gönt man sich doch gleich noch ein eigenes Logo: „Maxximum 3D – 4K Technology“ listet alle Vorzüge der neuen Technik auf. Und man setzt einen Vorspann vor die Webseite, die doch auch ein wenig an die ersten 3D-Versuche der Gebrüder Lumiere mit dem in einen Bahnhof einfahrenden Zug erinnern. Nur wird man diesmal frontal von einem ICE überrollt. 🙂

4K-Projektoren, die eine Auflösung von Auflösung von 4096 × 2160 Bildpunkten liefern,  sind in Deutschland bisher eher selten vertreten, lediglich das Multiplex Gelsenkirchen betreibt derzeit diese hohe Auflösung. Alle weiteren Kinos sind derzeit mit 2K-Projektoren ausgerüstet. Im Cinemaxx werden 4K CineAlta-Projektoren von Sony eingesetzt. Marktführer RealD liefert die stereoskopische 3D-Technik. Bei 4K-Beamern werden die 3D-Bilder dabei nicht nacheinander, sondern gleichzeitig projiziert. Dies führt zu einer Reduktion der Auflösung auf 2K, was aber der gängigen DCI-Spezifikation entspricht. Auch werden von den Filmverleihern die Filme auch zumeist nur in 2K geliefert. Mehr über die Bildformate in diesem Artikel.

„3-D ist ein Wachstumstreiber“, betont Cinemaxx-Vorstandschef Christian Gisy gegenüber dem Handelsblatt. Es wird mit Mehreinnahmen von 5-6 Euro pro Kinobesuch gerechnet, da neben dem Ticket-Aufschlag auch die 3D-Brille gekauft werden muss. Ob allerdings bei einer flächendeckenden Verbreiteung von Digitalen Leinwänden und 3D-Kinos dieser Aufschlag akzeptiert wird, bleibt abzuwarten. Während z.B. bei UCI oder Cinestar keinerlei Gutscheine oder Rabatte für die 3D-Filme eingelöst werden können, wird Cinemaxx für die 3D-Filme gültige Gutscheine auf den Markt bringen. Der Clou: Für Inhaber einer Jahreskarte entstehen keine weiteren Kosten durch etwaige Aufschläge.

Der Zeitplan ist eindeutig fokussiert: die ersten Kinos werden The Final Destination bereits in digitalem 3D zeigen, etwa 30 Kinos spielen Pixars OBEN ab Mitte September, und bis zum Filmstart von James Camerons AVATAR wird mindestens ein Kino je Standort umgerüstet sein.

DigitaleLeinwand.de wünscht dem Cinemaxx einen hervorragenden Start in das digitale Projektionszeitalter!

AVATAR Teasertrailer bricht Zuschauerrekord

Trailer sind das wichtigste Filmwerbemittel: in kurzer Form gibt man einen Einblick in die visuelle Gestaltung, macht neugierig auf die Handlung und listet seine Vorzüge wie gewonnene Preise, Kritikermeinungen oder Darsteller auf. AVATAR ist der am spannendsten erwartete Film des Jahres. So erstaunt es nicht, dass der AVATAR-Teasertrailer einen Rekord gebrochen hat. Wie der Verleiher Fox meldete, wurde der Trailer am letzten Donnerstag über 4 Millionen mal auf der Trailerseite von Apple.com abgerufen, das übertrifft den bisherigen Rekord von 1,7 Mio. Abrufen bei weitem. Apple.com/trailers zeigte den Teaser schon einen Tag vor den anderen Videoplattformen, allerdings nicht ganz ohne Probleme, um 16h unserer Zeit brachen die Server erstmal zusammen, mitunter kommt es immer noch zu Ausfällen.

Wie genau man die Zeitspanne „Donnerstag“ formuliert bleibt natürlich ungeklärt, viele US-Amerikaner haben zu unserer Veröffentlichung noch geschlafen. Ein Blick auf die Weltzeituhr sagt: Ausgehend von der Universal Time Coordinated (UTC) haben wir Verschiebungen von +12 Stunden und -14 Stunden. Wir können also bei „Donnerstag“ sicherlich von mehr als 24 Stunden ausgehen. Diesen Presseleuten muss man immer sehr genau zwischen die Zeilen schauen… 😉

Sollte irgendjemand den Teasertrailer zu AVATAR noch nicht gesehen haben, ein Klick genügt:

Peter Jackson braucht Geld: DER HOBBIT kommt als Dreiteiler- und in 3D

Es rumort in der Gerüchteküche: Keinen Zweifel gibt es, dass Tolkiens Buch „Der Hobbit“ verfilmt wird. Guillermo del Toro wird Regie führen, Peter Jackson produziert. Neu sind allerdings zwei Informationen: zum einen ist derzeit ein Dreiteiler im Gespräch, zum anderen die Umsetzung als stereoskopischen 3D-Film.

Aber eines nach dem anderen. Ja, ein Dreiteiler. Warum, wird sich der bucherfahrene Filmfreund fragen, braucht man für den dünnen Hobbit drei Filme, wenn man den seitenstarken Herr der Ringe auch in drei Filmen abhandeln konnte? Ähm, man könnte es Geschäftsinteressen nennen. Mehr Filme, mehr Box Office, mehr Merchandising, mehr Licensing, mehr Geld.  Ich weiß, ich bin ein Ketzer. Ein bisschen inhaltliches Futter ist schon dabei: Das Buch „Der Hobbit“ soll in zwei Teilen umgesetzt werden. Der dritte Teil könnte hingegen ein Meisterstück werden, Peter Jackson will hier die filmische Brücke zwischen dem Hobbit und Herr der Ringe schlagen. Die Teile der Erzählung, die wir nie lesen durften. Das ist clever, und es gefällt mir. Die Regie beim „Bridgequel“ will er dann auch wieder selber übernehmen.

Nun zum zweiten Teil: Der Hobbit als 3D-Film. Peter Jackson überlegt schon lange die Ring-Trilogie nachträglich in eine streoskopische Fassung zu transferieren (siehe Comic Con-Panel). Das ist natürlich kein preiswertes Unterfangen. Warner Bros ziert sich bisher, da ihnen die Anzahl der vorhandenen 3D-Kinos noch nicht ausreicht. Es ist also in Planung- und die 3D-Fassungen wären selbstverständlich ein gelungenes Rerelease im Vorfeld der Hobbit-Reihe. Ob man den Hobbit in 3D drehen wird, ist noch ungewiss. Peter Jackson liebt 3D (das von ihm dirigierte Tim und Struppi-Sequel kommt in 3D) und experimentiert derzeit viel damit. Die von ihm eingesetzten virtuellen Kameratechniken sind eng verwandt. Aber vielleicht zweifelt man, ob zum Start des dritten Teils der Hobbit-Reihe stereoskopisches Kino noch ein Thema sein wird. Ist 3D nur ein Trend, der bis 2015 wieder verflogen ist? Es bleibt ein kostenspieliges Risiko, dass sich sicherlich derzeit von den Analysten der Filmstudios rauf und runter gerechnet wird. So erklärt sich auch die Überschrift dieses Artikels: Peter Jackson braucht Geld um diese Projekte zu entwickeln und technisch umzusetzen.

By the way – die Besetzungscouch: Daniel Radcliffe aka Harry Potter wurde noch nicht gefragt, er kommentiert das charmant: „Whatever I do next, I don’t think there will be any wizards in it!“ Im Gespräch sind noch Narnia-Darsteller James McAvoy und der neue Doctor Who David Tennant- nein, nicht als Drache Smaug, der soll düsterer als im Buch ausfallen, als Bilbo natürlich…

Smaug