MEN IN BLACK 3 sichern sich mit Deutschlandpremiere in Berlin den Weltrekord für größtes 3D-Screening

Mit der Deutschlandpremiere von MEN IN BLACK 3 lieferte Sony Pictures nicht nur ein galaktisches Ereignis ab, sondern sicherte sich auch einen Eintrag im Guiness Buch der Rekorde  als das größte 3D-Screening aller Zeiten.  Die stattliche Anzahl von 6819 Besuchern. darunter viele prominente Gäste, war in großer Erwartung auf den dritten Teil der Franchise und bereit, geblitzdingst zu werden. Die Vorführung übertraf den bisherigen Rekordhalter „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ mit seinem Screening in Paris um 158 Zuschauer – Rekord erreicht!

GUINNESS WORLD RECORDS ™ REKORDRICHTER Olaf Kuchenbecker bei der Übergabe der REKORD URKUNDE mit Martin Bachmann

Nachdem sich Will Smith, Josh Brolin, Nicole Scherzinger und Regisseur Barry Sonnenfeld zuvor schon auf dem 2.000 m2 großen roten Teppich über eine Stunde Zeit für ihre zahlreichen Fans genommen hatten und gutgelaunt für viele Fotos posierten, brachten sie bei der Begrüßung die ganze O2 World zum Toben.

Will Smith, Josh Brolin, Nicole Scherzinger und Regisseur Barry Sonnenfeld

Schließlich wurde der SciFi-Spaß natürlich in 3D auf die 362 Quadratmeter große und eigens für diese Premiere installierte Silberleinwand projiziert. Zum Einsatz kamen bei der Deutschlandpremiere sechs Projektoren in 4K-Auflösung (4096 × 2160 Pixel) vom Typ Sony SRX-R320. Vier der Geräte wurden für die Größe der Leinwand und eine entsprechende Lichtleistung in einem Multi-Projektor-Setup zusammengeschaltet, zwei weitere Projektoren dienten als Backup für mögliche Ausfälle. Speziell für die Premiere wurde eine Filmfassung  gemastert und lichtbestimmt, die auch offiziell von einem Mitarbeiter des Regisseurs Barry Sonnenfeld abgenommen wurde.

6.819 Zuschauer füllten die O2 World

Eine Premiere der Superlative – und für den guten Zweck: Sony Pictures und Telefónica Germany spendeten den Gesamterlös der Deutschlandpremiere von Men in Black 3 der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung. Men in Black 3 startet am 24. Mai 2012  in den deutschen 3D-Kinos.

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Deutschlandpremiere von Men in Black 3 – Sony Pictures verwandelt O2-Arena in das weltgrößte 3D-Kino

Man mag es groß: Sony Pictures und Telefónica Germany veranstalten in Berlin am 14. Mai eine der größten Filmpremieren, die es in Deutschland je gegeben hat. Rund 7.000 Fans können in der O2 World Berlin dabei sein, wenn das größte Geheimnis des Universums in Anwesenheit von Will Smith, Josh Brolin, Nicole Scherzinger und Barry Sonnenfeld sowie zahlreicher weiterer prominenter deutscher Gäste gelüftet wird.

„Die Deutschlandpremiere von MEN IN BLACK 3 wird die mit Abstand größte Premiere sein, die wir je ausgerichtet haben – und das passt perfekt zu einem der größten Blockbuster des Jahres“, sagt Martin Bachmann, Managing Director von Sony Pictures. „Ich freue mich sehr, dass wir zusammen mit Telefónica Germany diese einzigartige Premiere zugunsten der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung umsetzen und wir es dadurch vielen tausend Fans ermöglichen können, gemeinsam mit uns und den Stars aus dem Film gebührend zu feiern.“

Die Men in Black, die coolsten und bestgekleideten Agenten des Universums, blitzdingsen bald wieder auf der großen Leinwand: Im dritten Teil der kultigen Blockbuster-Reihe begeben sich Will Smith, Tommy Lee Jones und Josh Brolin ab dem 24. Mai gewohnt lässig als J und K auf Alienjagd – und diesmal sogar in 3D.

Hier der deutsche Men in Black 3D-Trailer:

Der Veranstaltungsort der O2-World ist kein Zufall: „O2 steht für mehr als nur Smartphones und Tarife“, sagt René Schuster, CEO bei Telefónica Germany. „Mit dieser wahrscheinlich größten Filmpremiere Deutschlands bieten wir zusammen mit Sony Pictures erstklassiges Entertainment.“

Wer dabei sein will, muss schnell sein. O2-Kunden können sich über o2more.de ein Ticket sichern, das zweite legt O2 kostenlos obendrauf. Der Kartenverkauf beginnt dort ab 12. April. Den gesamten Erlös spenden Sony Pictures und Telefónica Germany der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung des Hubert Burda Verlages.

Men in Black 3 startet am 24. Mai 2012 in den deutschen 3D-Kinos- auch in IMAX 3D. Weitere Informationen auf der offiziellen Webseite und auf Facebook.

Eisberg voraus! TITANIC 3D – Weltpremiere ab 18h live auf DigitaleLeinwand.de

Heute ist nicht nur mein Geburtstag, sondern auch die Weltpremiere der ehemals erfolgreichsten Liebesschmonzette der Welt, die frisch und aufwändig in das stereoskopische Format konvertiert wurde: TITANIC 3D. Heute ab 18h können Fans auf der ganzen Welt live die Ankunft von Regisseur James Cameron (frisch zurück aufgetaucht aus dem Marianengraben), Produzent Jon Landau und den Darstellern Kate Winslet und Billy Zane auf dem Roten Teppich der Weltpremiere erleben.

Dazu wird ein Webcast aus der Royal Albert Hall in London übertragen. Die Übertragung wird sowohl Interviews mit dem Cast und einigen VIP-Gästen als auch Szenen aus dem Blockbuster enthalten. Und ihr könnt dabei sein: Die Zuschauer können mit Fragen und Kommentaren aktiv am Webcast teilnehmen. Die Fragen können auf den Titanic 3D-Seiten bei Facebook und Twitter gestellt werden. Noch ein Hinweis: Damit die Fragen bei Twitter gestellt werden können, muss im Tweet der hashtag #titanicredcarpet markiert werden.

Und ab 18h gibt es hier den Live-Stream der Weltpremiere von TITANIC 3D:

Chinesischer Zeichentrick-Klassiker THE MONKEY KING: UPROAR IN HEAVEN als Internationale 3D-Premiere bei der 62. Berlinale

Was uns Bambi oder Dschungelbuch, ist den Chinesen als große Zeichentrick-Kinoerfahrung der Klassiker Da Nao Tian Gong, auch bekannt als The Monkey King: Uproar in Heaven, den Regisseur Wan Laiming 1964 im Shanghai Animation Film Studio realisierte. Der Affenkönig feierte nun in einer restaurierten und einer stereoskopisch-aufbereiteten 3D-Fassung nach der Welturaufführung am 12.1.2012 in China auf der 62. Berlinale seine Internationalen Premiere. Eine Wiederholung steht für kommenden Sonntag auf dem Programm.

Die Geschichte basiert auf den ersten Kapiteln des klassischen chinesischen Romans “Die Reise nach Westen” aus dem 16. Jahrhundert. Sie erzählt von der mythischen, affenhaften Figur Sun Wukong, die im Himmel für Aufruhr sorgt und einen Aufstand gegen die göttliche Ordnung und den Jadekaiser anzettelt, um sich zum König der Affen aufzuschwingen.

Hier der Trailer:

Synopsis: Die himmlischen Abenteuer des Affenkönigs Sun Wukong. Vom Berg der Blumen und Früchte hinein in das Schlachtengetümmel in den Palästen des Drachenkönigs und des mächtigen Jadekaisers. Mit List und Witz bezwingt der schlagfertige Sun 100.000 himmlische Soldaten und bringt die göttliche Ordnung gehörig ins Wanken.
Der in China bis heute populäre Animationsfilm DA NAO TIAN GONG entstand 1964 im Shanghai Animation Film Studio. Unter der Regie von Laiming Wan wurden in vierjähriger Arbeit rund 130.000 Tuschezeichnungen von Hand angefertigt und mit Gesang und Musik im Stil der Peking-Oper opulent vertont. Für die Restaurierung des Klassikers bewahren die Regisseure Da Su und Zhihong Chen den Geist des alten Films; vieles wurde mit weiteren Handzeichnungen ergänzt, der originale Soundtrack neu eingespielt und behutsam um einige Musikstücke westlichen Einflusses ergänzt. In Zusammenarbeit mit den 3D-Experten von AVATAR und HARRY POTTER entstand so eine der ersten Restaurierungen in 3D-Technik überhaupt.

Tsui Harks 3D-Film THE FLYING SWORDS OF DRAGON GATE feiert heute Europapremiere auf der 62. Berlinale

Heute ist letzter Wettbewerbs-Tag bei den 62. Internationalen Filmfestspielen Berlin und zum Abschluss läuft Wu Xia-Martial-Arts in 3D in der Spätschiene. Außer Konkurrenz und als europäische Premiere wird das 3D-Martial-Arts-Spektakel The Flying Swords of Dragon Gate von Regisseur Tsui Hark gezeigt. Die Hauptrolle spielt Jet Li, der mit Tsui bereits „Once Upon a Time in China“ drehte. Damit ist Flying Swords der einzige 3D-Film im diesjährigen Wettbewerb der Berlinale, die 2011 bereits Wenders PINA, Herzogs Höhle der vergessenen Träume und Ocelots Contes de la Nuit stereoskopisch im Wettbewerb (wenn auch außer Konkurrenz) zeigte.

The Flying Swords of Dragon Gate ist die Fortsetzung des schon 1992 von Tsui produzierten „New Dragon Gate Inn“, wiederum ein Remake des King Hu Klassikers „Dragon Gate Inn“ aus dem Jahr 1967. Und wer für den Berlinale-Palast heute keine Karten mehr für das gehypte Martial-Arts-Werk bekommt, hat noch eine Chance für die Wiederholung am Sonntag.

Der Trailer:

Kurzinhalt: Die Helden der Martial Arts präsentieren sich in einem filmischen Wirbelsturm. China gegen Ende der Ming- Dynastie: Korrupte Eunuchen terrorisieren das Land. Allen voran das „West-Büro“ unter seinem Kommandanten Yu. In Gestalt des Freiheitskämpfers Zhao Huai’an (Jet Li) trifft der skrupellose Machtmensch auf seinen Gegenspieler. Im Gasthaus am „Dragon Gate“ treffen Gut und Böse aufeinander. Hinzu stößt noch eine Gruppe trinkfester mongolischer Stammes krieger. Als ein Sandsturm unter dem Wirtshaus die Goldschätze einer uralten Metropole entblößt, kommen handfeste neue Interessen ins Spiel. In 3D gedreht, inszeniert Hongkong-Regisseur Tsui Hark ein pralles Stück Eastern-Genrekino, das an die Klassiker der Shaw Brothers erinnert. Im Wirbel der Spezialeffekte, die Menschen wie Luft geister er scheinen lassen, schildert der Film zwei chinesische Volksmythen, in denen es um fliegende Schwerter, magische Fähigkeiten und eine romantische Liebesgeschichte geht.

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Dokumentarfilm über den Impact des Digital Cinemas SIDE BY SIDE feiert Weltpremiere auf der Berlinale

Das ist doch genau mein Film! Mit der digitalen Umrüstung der Hälfte aller europäischen Kinoleinwände ist ein wichtiger Meilenstein im Digital Cinema erreicht. Die Insolvenz von Kodak aufgrund des Verschlafens des Digital Changes ein trauriger weiterer Schritt. Während das digitale Format in allen Filmprozessen mittlerweile undenkbar ist, erleben analoge Premiumformate wie 70mm-IMAX im Kino (sofern es noch welche gibt) durch Brad Bird, Christopher Nolan und J. J. Abrams eine kleine Renaissance.

IMAX - Filmnegativ

Die Dokumentation Side by Side von Regisseur Christopher Kenneally beleuchtet in Interviews mit einer großartigen Riege an Regisseuren und Produzenten die Technik, die Kunst und die Auswirkungen des Digital Cinemas.

Und, lucky us, die Weltpremiere von Side by Side wird im offiziellen Programm der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin gezeigt. Die Premiere findet am 15. Februar 2012 statt, außerdem gibt es noch eine Veranstaltung im Rahmen des Berlinale Talent Campus mit Keanu Reeves und Mark Cousins im Hebbel am Ufer unter dem Titel Look Who’s Talking: The Art of Interviewing on Screen.

Die Synopsis:

The documentary investigates the history, process and workflow of both digital and photochemical film creation. We show what artists and filmmakers have been able to accomplish with both film and digital and how their needs and innovations have helped push filmmaking in new directions. Interviews with directors, cinematographers, colorists, scientists, engineers and artists reveal their experiences and feelings about working with film and digital–where we are now, how we got here and what the future may bring.

Im Trailer kommen Christopher Nolan, Steven Soderbergh, David Lynch, Robert Rodriguez, James Cameron und Martin Scorsese zu Wort. Und das LineUp der Interviewpartner liest sich wie ein Who is Who. Allerdings hätte ich mir auch ein paar europäische Stimmen gewünscht, wie beispielsweise von Wim Wenders, der mit Buena Vista Social Club dem digitalen Dokumentarfilm den Weg ebnete.

Hier ist der erste Trailer für Christopher Kenneallys Doku Side by Side:

Produziert wurde diese Dokumentation von „Neo“ Keanu Reeves, der aktuell mit 47 Ronin natürlich in digital 3D vor der Kamera steht. 3D spielte als treibende Kraft der weltweiten Digitalisierung eine immense Rolle, befördert durch den Motor Avatar. So wie man früher stereoskopisch Side by Side projizierte, existieren jetzt zwei Formate nebeneinander, analoger Film und digitales Kino. Filme wie Hugo Cabret zeigen wie wundervoll gut restauriertes historisches Material dimensioniert aussehen kann. Klassische Filmkritiker sehen im digitalen Kino und in 3D den Untergang der Filmkultur. Da scheint es keinen Kompromiss zu geben, man steht entweder auf der einen oder auf der anderen Seite. Bzw. so manchem Kinobesucher ist es total egal, da sie nicht den Unterschied zwischen digital und analog bemerken würden (ich behaupte das Gegenteil).

Technicolor Filmentwicklungs-Labor L.A., Kalifornien

Fakt ist, dass der Digital Change im Kino nicht umkehrbar ist, die Digitalisierung ist der vorherrschende Markt. Und an technischen Neuerungen werden wir in immer kürzeren Abständen erstaunliche Veränderungen erleben, von der Ablösung des 24 Bilder pro Sekunde-Standards (Peter Jackson dreht den Hobbit in 48 fps) bis zur Einführung von 23.1-3D-Surroundsound (demnächst mit iSens im UCI Düsseldorf zu erleben). Wir sind uns einig: ein Film wird nicht schöner, weil er digital gefilmt ist, und auch nicht besser, wenn er in 3D auf die Leinwand kommt. Es kommt auf die Geschichte und das Handwerk der Umsetzung an. Doch ist jetzt die Zeit des Umbruchs, in dem selbst große Regisseure die neuen Möglichkeiten ausprobieren und Claims neu verteilt werden. Und das sollte man meiner Meinung nach nicht verpassen.

Mehr Informationen über die Dokumentation Side by Side gibt es auf der offiziellen Filmwebseite, auf Twitter und Facebook.

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WTF der Woche: Digitales Projektionschaos in Doppel-3D ruiniert Martin Scorseses HUGO CABRET

Früher klebten unfähige Projektionisten einfach mal Filmrollen falsch zusammen, was ihnen bei Filmen wie Prosperos Bücher von Peter Greenaway oder Terence Malicks Tree of Life durchaus erst nach einer Woche auffiel. Bei einer digitalen Projektion sollte ein solches Problem eigentlich der Vergangenheit angehören, doch schaffte das Regal Theater Union Square in New York das Kunststück einer digitalen 3D Doppelprojektion plus einer weiteren Bildüberlagerung. Und ruinierte damit die Vorstellung des wunderbaren 3D-Films Hugo Cabret von Martin Scorsese, natürlich passenderweise an seiner poetischsten Stelle, wenn es durch die unfreiwilligen Inhalte aber auch ungewollt komische Korrelationen gibt.  Diese Tripleprojektion spart natürlich Belegzeit in den Kinos, wenn man die Werbung statt vor dem Film einfach mitten im Film projiziert…

Dieses Video belegt eindeutig den What the Fuck der Woche:

Jaja, Häme gegen den Fortschritt. Natürlich reicht das bloße Knöpfchendrücken bei einem digitalen Kinosystem nicht aus. Doch scheinen die wenigsten Projektionisten sich wirklich mit den Möglichkeiten ihres digitalen Projektors auseinandergesetzt haben, wovon auch viele Helligkeitsprobleme in den deutschen digitalen Kinos zeugen. Und jeder von uns hat in der digitalen Rollout-Anfangszeit schon mal ein technisches Projektionsproblem erlebt. Aber so ein amüsantes Malheur wie diese Triple-Projektion dürfte von uns noch keiner zu Gesicht haben. Das Positive: diese Überlagerung ist garantiert nicht DCI-konform, was Hoffnung gibt, dass wir Peter Jacksons kommenden Blockbuster Der Hobbit – eine unerwartete Reise auch in wunderbarem 48frames 3D sehen werden. 🙂

Wim Wenders' 3D-Tanzfilm PINA und Scorseses HUGO CABRET – sechzehn BAFTA-Nominierungen für 3D-Filme

Mit großer Freude darf ich euch mitteilen, dass Wim Wenders 3D-Tanzfilm PINA heute von der British Academy of Film and Television Arts in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger Film für den BAFTA Award 2012 nominiert wurde!

Und noch vier weitere stereoskopische 3D-Filme erhielten Nominierungen für die Orange British Academy Film Awards 2012, wie der lange Titel des britischen Filmpreises mittlerweile benannt ist.  Der heißeste 3D-Kandidat für die diesjährigen BAFTAs ist der fantastische Hugo Cabret von Martin Scorsese, der insgesamt diese neun Nominierungen erhielt:

  • Martin Scorsese – DIRECTOR
  • Robert Richardson – CINEMATOGRAPHY
  • Thelma Schoonmaker – EDITING
  • Howard Shore – ORIGINAL MUSIC
  • Sandy Powell – COSTUME DESIGN
  • Philip Stockton, Eugene Gearty, Tom Fleischman und John Midgley – SOUND
  • Dante Ferretti und Francesca Lo Schiavo – PRODUCTION DESIGN
  • Rob Legato, Ben Grossman, Joss Williams – SPECIAL VISUAL EFFECTS
  • Morag Ross, Jan Archibald – MAKE UP & HAIR

Zudem wurde Regisseur Martin Scorsese im Jahr 2012 zum BAFTA Fellow ernannt.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes-Teil 2 wurde in insgesamt drei BAFTA-Kategorien nominiert:

  • Stuart Craig und Stephenie McMillan – PRODUCTION DESIGN
  • Tim Burke, John Richardson, Greg Butler, David Vickery – SPECIAL VISUAL EFFECTS
  • Amanda Knight, Lisa Tomblin  – MAKEUP & HAIR

Die Abenteuer von Tim und Struppi erhielt zwei BAFTA-Nominierungen in den Kategorien ANIMATED FILM (Steven Spielberg) und Special Visual Effects (Joe Letteri). Ebenfalls in der Kategorie ANIMATED FILM bekam Sarah Smith eine Nominierung für den S3D-CGI-Film Arthur Christmas.

Herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten! Die BAFTA-Preisverleihung findet am 12. Februar in London statt. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite (dort findet sich auch die Übersicht sämtlicher Nominierungen) oder auf Facebook.

Hier gibt es die BAFTA-Nominierungen 2012 im Video, präsentiert von Daniel Radcliffe and Holliday Grainger:

Bilder © BAFTA (1), Paramount (2) · Alle Rechte vorbehalten.

Kostenlos ins Kino: Golden Globe-Gewinner HUGO CABRET in der 3D-Preview

Ganz frisch wurde Martin Scorsese für seinen ersten 3D-Film Hugo Cabret mit einem Golden Globe für die beste Regie des Jahres ausgezeichnet. Scorseses einzigartige Hommage an die Pioniere des Films ist nicht nur eines der beeindruckendsten Filmerlebnisse des neuen Kinojahres, sondern setzt darüber hinaus neue Maßstäbe in der Kunst der 3D-Filme. Ich durfte dieses kleine Meisterwerk schon sehen und kann bestätigen, dass man diese Liebeserklärung an das Kino keinesfalls verpassen sollte. Der KinderSpiegel lädt seine Leser nun am Sonntag, den 22.01.2011, um 15:00 Uhr in zehn Städten kostenlos zu einer 3D-Preview ein!

Hauptplakat - Hugo Cabret

Kurzinhalt: Die Geschichte von HUGO CABRET spielt im Jahr 1931 unter den Dächern von Paris. Der 12-jährige Waisenjunge Hugo (Asa Butterfield) lebt alleine in den Gemäuern eines gigantischen Pariser Bahnhofs. Seit sein Vater (Jude Law), ein talentierter Uhrenmacher, bei einem Brand ums Leben gekommen ist, versteckt sich Hugo auf dem Dachboden hinter einer großen Bahnhofsuhr. Statt zur Schule zu gehen, muss er die Arbeit seines Onkels übernehmen: Täglich macht er einen Kontrollweg durch die großen Hallen, um alle Bahnhofsuhren in Schuss zu halten und aufzuziehen. Dabei muss er sich vor dem strengen Stationsvorsteher (Sacha Baron Cohen) in Acht nehmen, der keine Chance auslässt, seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Hugos einzige Erinnerungsstücke an seinen Vater sind ein rätselhaftes Notizbuch und ein kaputter Roboter – eine Art Aufziehfigur – die Hugos Vater vor seinem Tod in seiner Uhrmacherwerkstatt zu reparieren versuchte. So lebt Hugo zwischen tickenden Uhren und mysteriösen Notizen, bis er eines Tages die neugierige Isabelle (Chloe Moretz) trifft, die sein Leben auf sensationelle Weise verändern wird: denn sie besitzt einen Schlüssel, der den Roboter zum Leben erwecken kann. Mit Hilfe von Isabelle und ihrem mysteriösen Onkel (Ben Kingsely), kommt Hugo einem außergewöhnlichen Geheimnis auf die Spur, das sein und das Leben aller Beteiligten auf magische Weise verändern wird…!

 

Mehr Informationen über den Film gibt es auf der offiziellen Webseite. Hugo Cabret startet regulär am 9. Februar 2012 in den deutschen 3D-Kinos.

Der deutsche Hugo Cabret- Trailer:

Wie bekommt man die Karten?

Einfach die unten aufgeführte Telefonnummer + Endzahl für die gewünschte Stadt anrufen (Beispiel: Für Berlin wählt ihr die 0900-32420400-0). Am Telefon wird ein Pincode angesagt. Diesen unbedingt notieren, da ihr sonst am Previewtag keine Kinokarten erhaltet. Anschließend geht ihr dann am 22.Januar in das gewählte Kino und erhaltet am Stand des Kinderspiegels gegen Nennung des Previewcodes zwei kostenlose Kinokarten.

Kosten: 69 Cent/Min aus dem Festnetz. Vom Handy sind die Kosten abweichend – werden euch aber angesagt. Der Anruf dauert etwas eine Minute.

Nummer: 0900-32420400-X (X=Zahl für die Stadt, für die man die Karten möchte – z.B. 0 für Berlin)
Wo finden die Vorstellungen statt? (Durchgestrichen = Keine Karten mehr vorhanden!)

  • 0 – Berlin, Cinestar Cubix, Rathausstrasse 1
  • 1 – Düsseldorf, UFA-Palast, Worringer Straße 142
  • 2 – Frankfurt/Main, Cinestar Metropolis, Eschenheimer Anlage 40
  • 3 – Hamburg, CinemaxX Dammtordamm, Dammtordamm 1
  • 4 – Hannover, CinemaxX, Nikolaistraße 8
  • 5 – Köln, Cinedom, Im Mediapark 1
  • 6 – Leipzig, CineStar, Petersstraße 44
  • 7 – München, Royal Filmpalast, Goetheplatz 2
  • 8 – Nürnberg, Cinecitta, Gewerbemuseumsplatz 3
  • 9 – Stuttgart, CinemaxX Liederhalle, Breitscheidstraße 4a

Sollten bei einer Stadt die Karten bereits vergeben sein, dann wäre es nett und sozial, wenn ihr dies unter den Kommentaren meldet! Viel Spaß!

Bilder © Paramount · Alle Rechte vorbehalten.

 

Zwischen Schwarz/Weiss und 3D – die Preisträger der 69. Golden Globes [Update Dankesreden]

Heute Nacht wurden zum 69. mal die Golden Globes, der in den Sektionen Spielfilm und TV jährliche vergebene Filmpreis der Hollywood Foreign Press Association, verliehen. Moderator Ricky Gervais blieb etwas hinter den schnoddrig-respektlosen Erwartungen zurück, auch sonst gab es nicht allzu viele Überraschungen bei dieser Filmpreis-Verleihung, bei der es in diesem Jahr auch insgesamt acht Nominierungen für stereoskopische Produktionen zu verzeichnen gab.

Abräumer der Verleihung war mit Auszeichnungen in den Kategorien Bester Film Musical/Komödie, Bester Hauptdarsteller Musical/Komödie und Beste Musik Michel Hazanvicius Stummfilm-Sensation The Artist,  das Familien-Dramedy The Descendants konnte zwei der begehrten Trophäen als Bester Film Drama und Bester Hauptdarsteller Drama für sich entscheiden. Alle weiteren ausgezeichneten Filme konnten jeweils nur in einer Kategorie punkten.

Ganz besonders freut mich natürlich die Auszeichnung für Martin Scorseses als bester Regisseur des Jahres für den fantastischen 3D-Film Hugo Cabret. Mit seiner ersten Stereoproduktion liefert Scorsese nicht nur einen wunderschönen Familienfilm ab, sondern lotet auch die Möglichkeiten des 3D-Storytellings aus. Diese Hommage an die Faszination des Kinos begeistert Kritiker wie Besucher, und wird sicher auch bei den Acadamy Awards berücksichtigt. Hier die Dankesrede von Martin Scorsese:

Ebenfalls ein heißer Favorit für den Oscar als bester Animationsfilm des Jahres ist der Gewinner der Golden Globes in dieser Kategorie. Diesmal geht der Preis weder an Pixar, noch an DreamWorks, und auch nicht an den CGI-Studio-Neuling ILM (Rango), sondern an eine europäische Comicverfilmung: Die Abenteuer von Tim und Struppi in der Regie von Steven Spielberg und der Produktion von Peter Jackson, der gleichfalls hervorragendes 3D-Kino liefert. Zwar ist TinTin in den USA für CGI-Film-Verhältnisse nicht über die Maßen erfolgreich, läuft dafür weltweit aber so gut, dass dieses Jahr die MoCap-Aufnahmen für die Fortsetzung gefilmt werden sollen. Hier seine Dankesrede im Video:

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern!

Natürlich sind die Golden Globes auch immer ein wichtiger Stimmungsmacher für die Acadamy Awards. Weiter geht es im Reigen der Preisverleihungen am 21. Januar 2012 mit der Verleihung der Producers Guild-Awards PGA und den Oscar-Nominierungen am 24. Januar.

Hier nochmal alle Spielfilm-Preisträger der 69. Golden Globes in der Übersicht:

  • Bester Film Drama : The Descendants
  • Bester Film Musical/Komödie : The Artist
  • Bester Hauptdarsteller Drama : George Clooney (The Descendants)
  • Beste Hauptdarstellerin Drama : Meryl Streep (Die eiserne Lady)
  • Bester Hauptdarsteller Musical/Komödie : Jean Dujardin (The Artist)
  • Beste Hauptdarstellerin Musical/Komödie : Michelle Williams (My Week with Marilyn)
  • Bester Nebendarsteller : Christopher Plummer (Beginners)
  • Beste Nebendarstellerin : Octavia Spencer (The Help)
  • Beste Regie : Martin Scorsese (Hugo Cabret)
  • Bestes Drehbuch : Woody Allen (Midnight in Paris)
  • Bester fremdsprachiger Film: Nader und Simin – Eine Trennung (Iran)
  • Bester Animationsfilm : Die Abenteuer von Tim & Struppi
  • Bester Song : Masterpiece (W.E.) Madonna
  • Beste Musik : Ludovic Bource (The Artist)

Sämtliche Nominierungen und Preisträger der 69. Golden Globes in der Übersicht:

MOTION PICTURE

Motion Picture, Drama
The Descendants
The Help
Hugo
The Ides of March
Moneyball
War Horse

Best Performance By An Actor In A Motion Picture – Drama
George Clooney, The Descendants 
Leonardo DiCaprio, J. Edgar
Michael Fassbender, Shame
Ryan Gosling, The Ides of March
Brad Pitt, Moneyball 

Best Motion Picture – Comedy Or Musical
The Artist 
50/50
Bridesmaids
Midnight in Paris 
My Week With Marilyn

Best Performance By An Actress In A Motion Picture  – Drama
Meryl Streep, The Iron Lady

Glenn Close, Albert Nobbs
Viola Davis, The Help
Rooney Mara, The Girl With the Dragon Tattoo
Tilda Swinton, We Need To Talk About Kevin

Best Performance By An Actor In A Motion Picture – Comedy Or Musical
Jean Dujardin, The Artist
Brendan Gleeson, The Guard
Joseph Gordon-Levitt, 50/50
Ryan Gosling, Crazy, Stupid, Love.
Owen Wilson, Midnight in Paris

Best Director – Motion Picture
Martin Scorsese, Hugo
Woody Allen, Midnight in Paris
George Clooney, The Ides of March 
Michel Hazanvicius, The Artist 
Alexander Payne, The Descendants

Best Performance By An Actress In A Supporting Role In A Motion Picture
Octavia Spencer, The Help 
Berenice Bejo, The Artist
Jessica Chastain, The Help
Janet McTeer, Albert Nobbs
Shailene Woodley, The Descendants

Best Foreign Language Film
A Separation (Iran) 
The Flowers of War (China)
In the Land of Blood and Honey (USA)
The Kid With A Bike (Belgium)
The Skin I Live In (Spain)

Best Screenplay – Motion Picture
Woody Allen, Midnight in Paris 
George Clooney, Grant Heslov, Beau Willimon, The Ides of March
Michel Hazanavicius, The Artist 
Alexander Payne, Nat Faxon, Jim Rash, The Descendants
Steven Zaillian, Aaron Sorkin, Moneyball

Best Animated Feature Film
The Adventures of Tintin
Arthur Christmas 
Cars 2
Puss in Boots
Rango

Best Performance By An Actress in A Motion Picture – Comedy Or Musi cal
Michelle Williams, My Week With Marilyn 
Jodie Foster, Carnage
Charlize Theron, Young Adult 
Kristen Wiig, Bridesmaids
Kate Winslet, Carnage

Best Original Song – Motion Picture
“Masterpiece” — W.E.  – Music & Lyrics by: Madonna, Julie Frost, Jimmy Harry
“Hello Hello” — Gnomeo & Juliet – Music by: Elton John, Lyrics by: Bernie Taupin
“The Keeper” — Machine Gun Preacher – Music & Lyrics by: Chris Cornell
“Lay Your Head Down” — Albert Nobbs – Music by: Brian Byrne, Lyrics by: Glenn Close

“The Living Proof” — The Help – Music by: Mary J. Blige, Thomas Newman, Harvey Mason Jr., Lyrics by: Mary J. Blige, Harvey Mason Jr., Damon Thomas

Best Original Score – Motion Picture
Ludovic Bource, The Artist 
Abel Korzeniowski, W.E.
Trent Reznor, Atticus Ross, The Girl With the Dragon Tattoo
Howard Shore, Hugo
John Williams, War Horse

Best Performance By An Actor In A Supporting Role In A Motion Picture 
Christopher Plummer, Beginners 
Kenneth Branagh, My Week With Marilyn
Albert Brooks, Drive
Jonah Hill, Moneyball
Viggo Mortensen, A Dangerous Method

 

TELEVISION

Best Television Series – Comedy Or Musical
Modern Family, ABC
Enlightened
, HBO
Episodes, Showtime
Glee, FOX
New Girl, FOX

Best Performance By An Actor In A Television Series – Comedy Or Musical
Matt LeBlanc, Episodes
Alec Baldwin, 30 Rock 
David Duchovny, Californication 
Johnny Galecki, The Big Bang Theory 
Thomas Jane, Hung

Best Performance By An Actress In A Television Series – Drama
Claire Danes, Homeland
Mireille Enos, The Killing
Julianna Margulies, The Good Wife
Madeleine Stowe, Revenge
Callie Thorne, Necessary Roughness

Best Performance By An Actress In A Supporting Role In A Series, Mini-Series, Or Motion Picture Made for Television 
Jessica Lange, American Horror Story 
Kelly Macdonald, Boardwalk Empire
Maggie Smith, Downton Abbey
Sofia Vergara, Modern Family 
Evan Rachel Wood, Mildred Pierce

Best Performance By An Actor in A Supporting Role in A Series, Mini-Series Or Motion Picture Made For Television 
Peter Dinklage, Game of Thrones
Paul Giamatti, Too Big to Fail
Guy Pearce, Mildred Pierce 
Tim Robbins, Cinema Verite
Eric Stonestreet, Modern Family

Best Performance By An Actor In A Mini-Series Or Motion Picture Made For Television
Idris Elba, Luther
Hugh Bonneville, Downton Abbey 
William Hurt, To Big to Fail
Bill Nighy, Page Eight
Dominic West, The Hour

Best Television Series – Drama
Homeland, Showtime
American Horror Story, FX
Boardwalk Empire, HBO
Boss, STARZ
Game of Thrones, HBO

Best Performance By An Actor In A Television Series – Drama
Kelsey Grammer, Boss 
Steve Buscemi, Boardwalk Empire
Bryan Cranston, Breaking Bad
Jeremy Irons, The Borgias
Damian Lewis, Homeland

Best Performance By An Actress In A Mini-Series Or Motion Picture Made For Television
Kate Winslet, Mildred Pierce
Romola Garai, The Hour
Diane Lane, Cinema Verite 
Elizabeth McGovern, Downton Abbey
Emily Watson, Appropriate Adult

Best Mini-Series Or Motion Picture Made For Television
Downton Abbey,  PBS (Masterpiece)
Cinema Verite, HBO
The Hour, BBC America
Mildred Pierce, HBO
Too Big to Fail,  HBO

Best Performance By An Actress In A Television Series – Comedy Or Musical
Laura Dern, Enlightened
Zooey Deschanel, New Girl
Tina Fey, 30 Rock
Laura Linney, The Big C
Amy Poehler, Parks and Recreation

Bilder © HFPA (1), Paramount (2) · Alle Rechte vorbehalten.