Tsui Harks 3D-Film THE FLYING SWORDS OF DRAGON GATE feiert heute Europapremiere auf der 62. Berlinale

Heute ist letzter Wettbewerbs-Tag bei den 62. Internationalen Filmfestspielen Berlin und zum Abschluss läuft Wu Xia-Martial-Arts in 3D in der Spätschiene. Außer Konkurrenz und als europäische Premiere wird das 3D-Martial-Arts-Spektakel The Flying Swords of Dragon Gate von Regisseur Tsui Hark gezeigt. Die Hauptrolle spielt Jet Li, der mit Tsui bereits „Once Upon a Time in China“ drehte. Damit ist Flying Swords der einzige 3D-Film im diesjährigen Wettbewerb der Berlinale, die 2011 bereits Wenders PINA, Herzogs Höhle der vergessenen Träume und Ocelots Contes de la Nuit stereoskopisch im Wettbewerb (wenn auch außer Konkurrenz) zeigte.

The Flying Swords of Dragon Gate ist die Fortsetzung des schon 1992 von Tsui produzierten „New Dragon Gate Inn“, wiederum ein Remake des King Hu Klassikers „Dragon Gate Inn“ aus dem Jahr 1967. Und wer für den Berlinale-Palast heute keine Karten mehr für das gehypte Martial-Arts-Werk bekommt, hat noch eine Chance für die Wiederholung am Sonntag.

Der Trailer:

Kurzinhalt: Die Helden der Martial Arts präsentieren sich in einem filmischen Wirbelsturm. China gegen Ende der Ming- Dynastie: Korrupte Eunuchen terrorisieren das Land. Allen voran das „West-Büro“ unter seinem Kommandanten Yu. In Gestalt des Freiheitskämpfers Zhao Huai’an (Jet Li) trifft der skrupellose Machtmensch auf seinen Gegenspieler. Im Gasthaus am „Dragon Gate“ treffen Gut und Böse aufeinander. Hinzu stößt noch eine Gruppe trinkfester mongolischer Stammes krieger. Als ein Sandsturm unter dem Wirtshaus die Goldschätze einer uralten Metropole entblößt, kommen handfeste neue Interessen ins Spiel. In 3D gedreht, inszeniert Hongkong-Regisseur Tsui Hark ein pralles Stück Eastern-Genrekino, das an die Klassiker der Shaw Brothers erinnert. Im Wirbel der Spezialeffekte, die Menschen wie Luft geister er scheinen lassen, schildert der Film zwei chinesische Volksmythen, in denen es um fliegende Schwerter, magische Fähigkeiten und eine romantische Liebesgeschichte geht.

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3D-Funtasy RONAL DER BARBAR feiert Vorpremiere auf dem 1. International Comedy Film Festival ICoFF

Treffen sich ein metrosexueller Elf, ein Kinderschänder und zwei Neonazis auf einer Zwangshochzeit- das kann ja heiter werden! Kann es in der tat, denn die vier Sonderlinge sind vier Teaser auf das Programm des 1. Internationalen Comedy Festivals ICoFF, das vom 7. bis zum 14. Dezember in Berlin stattfindet. Zur Eröffnung zeigt das durch Crowdfunding finanzierte Festival als Deutschlandpremiere die japanische Komödie SAYA ZAMURAI des Kultregisseurs Hitoshi Matsumoto, die von einem schwertlosen Samurai handelt, der den trauernden Sohn seines Herren innerhalb von 30 Tagen zum Lachen bringen oder Harakiri begehen muss. Eine Aufgabe auf Lachen oder Tod!

Und auch die Fans stereoskopischer Filme dürfen sich beim ICoFF auf einen Leckerbissen freuen, denn Ronal der Barbar feiert eine politisch-unkorrekte Vorpremiere am Samstag, den 10. Dezember um 20 Uhr. Eine Wiederholung gibt es am Mittwoch, den 14.12., ebenfalls um 20h. Als fleischgewordene Manowar-Parodie, ähm, CGI-gewordener Fantasy-Spoof kommt pünktlich zur Unzeit gen Weihnachten Ronal der Barbar der dänischen Einstein-Studios in unsere 3D-Kinos. Und beschert uns mit Babes, Balls & Muscles in gewohnter Manier einen wunderbar politisch-unkorrekten Mix aus Abenteuer und Genreparodie, bei der Conan der Barbar, Red Sonja, Herr der Ringe und King Arthur ordentlich was auf die Eier kriegen, um mal im Kontext zu bleiben.

Weitere Festivalhöhepunkte sind der satirische Animationsfilm JEZ JERZY (2011) sowie die Deutschlandpremieren der australischen Slasher-Komödie THE KILLAGE (2011) und der chinesischen Sozialsatire CRISIS MANAGEMENT (2011), die jeweils in Anwesenheit der Regisseure präsentiert werden. Bis der Divine Comedy Award, übrigens eine Mischung aus Divine und Oscar, für die beste Komödie verliehen wird, sieht das Publikum des 1. International Comedy Film Festival 29 hochklassige Filme aus 21 Ländern, die durch einen intelligenten Humor bestechen und die Genregrenzen der Komödie ausloten.

Als Jury konnte das ICoFF drei große Filmkenner gewinnen: Pamela Cohn kam im Juli 2010 aus den USA nach Berlin. Sie arbeitet als unabhängige Filmproduzentin und Journalistin und führt den Filmblog Still in Motion. Außerdem produziert und kuratiert sie die Experimental- und Dokumentarfilmreihe „Kino Satellite“. Joachim Kurz ist Mitbegründer und Chefredakteur des Internetportals www.kino-zeit.de für Arthouse-Film und Kino und seit 2009 Mitglied in der Jury der Deutschen Film- und Medienbewertung in Wiesbaden (FBW). Neben seiner Tätigkeit als Autor verschiedener Bücher und Drehbücher produziert er derzeit mehrere Dokumentarfilme. Nilz Bokelberg ist ausgebildeter Schauspieler und fing mit 17 Jahren an, als einer der drei ersten Moderatoren für den Musiksender VIVA zu arbeiten. Er studierte Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen München und moderiert zurzeit bei ZDFneo seine eigene Kinosendung MOVIACS. Als einer von Fünf Filmfreunden ist er Autor des gleichnamigen Filmblogs. Er liebt Komödien über alles und hasst Lakonie als Stilmittel.

Alle Festivalbeiträge laufen in der englischen Originalversion oder mit englischen Untertiteln und werden jeweils von einer Einführung begleitet, die dem Publikum den Zugang zu den Feinheiten des kulturell spezifischen Humors erleichtert. Um den Spaßfaktor noch zu erhöhen, werden die Vorführungen von einem Event umrahmt, das den Humor des jeweiligen Films noch einmal auf andere Art erlebbar macht- ihr dürft gespannt sein.
Als Festivalkino wird das Filmtheater am Friedrichshain in der Bötzowstr. 1-5, 10407 Berlin bespielt. Die Eintrittspreise betragen 8€, ermäßigt 7€, Dauerkarten gibt es in limitierte Auflage zum Preis von 50€. Hier geht es zum vollständigen Festivalprogramm.

Das LineUp des ICoFF 2011:

  • SAYA ZAMURAI (Japan, 2011) Samurai-Komödie
  • RONAL BARBAREN (Dänemark, 2011) Fantasy Spoof / Animation
  • FINISTERRAE (Spanien, 2010) Experimental / Komödie
  • THE KILLAGE (Australien, 2011) Slasher /Spoof / Komödie
  • POM WONDERFUL PRESENTS: THE GREATEST MOVIE EVER SOLD (USA, 2011) Dokumentation / Komödie
  • SEPTIEN (USA, 2011) Mystery-Komödie
  • JEŻ JERZY (Polen, 2011) Animation / Komödie / Satire
  • NUNTA ÎN BASARABIA (Rumänien, Moldawien, Luxemburg, 2009) Romantische Komödie
  • MASCARADES (Algerien, Frankreich, 2008) Romantische Komödie
  • THE CATECHISM CATACLYSM (USA, 2011) Groteske Bromance
  • INCOMODOS (Argentinien, 2008) Drama / Komödie
  • Shorts I (Varie)
  • Shorts II (Varie)
  • CRISIS MANAGEMENT (China, 2011) Sozialsatire / Komödie
  • SHUT UP LITTLE MAN! AN AUDIO MISADVENTURE (Australien, 2011) Dokumentation / Komödie
  • UN CUENTO CHINO (Argentinien, Spanien, 2011) Drama / Komödie

Filmfestival "Cinema Out Of Your Backpack" am 9. November 2011 in Ludwigsburg

Digitales Filmemachen bedarf nicht immer eines großes Fuhrparks. Moderne digitale Spiegelreflex-Kameras verfügen über HD-Auflösung, auch StopMotion-Filme und sogar in 3D lässt sich damit drehen. Beim Filmfestival „Cinema Out Of Your Backpack“ ist es Bedingung, dass die gesamte Ausstattung der eingereichten Filme – von der Idee über das Equipment bis hin zur Spiegelreflexkamera – in einen Rucksack passen muss. Ein Beweisfoto ist Pflicht! Mit dieser Low-Budget-Idee sollen auch Newcomer die Chance erhalten, ihre Filme über ein Festival der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 33 Filmemacher aus 10 verschiedenen Ländern haben sich der Herausforderung und der Bewertung einer internationalen Jury gestellt.

Im Kino Caligari in Ludwigsburg findet am 9. November 2011 zum ersten Mal das Filmfestival Cinema Out of Your Backpackstatt. Initiatoren des Festivals sind acht Studierende im Studienschwerpunkt Interaktive Medien, die derzeitig am Institut für Animation, Visual Effects und Digitale Postproduktion an der Filmakademie Baden-Württemberg ausgebildet werden.

Am Abend des 9. November feiern die Nominierten der Kategorien „Szenischer Film“ und „Dokumentarfilm“ ihr Leinwand-Debüt. Roland Sigmond, ein Genie „Lost in Transmedia“ und kreativer Berater bei Cinema Out of Your Backpack, wird das Publikum durch den Abend führen. Anschließend an das Screening der zehn nominierten Dreiminüter findet eine feierliche Award-Show statt. Die Preise werden in den Kategorien Best Story, Best Directing, Best Cinematography, Best Technical Achievement „Out of Your Backpack“, Best Fiction und Best Documentary verliehen. Auch einen Audience Award gibt es zu gewinnen.

Die Jury-Mitglieder in der Übersicht:

  • Shane Hurlbut, ASC
    Kameramann („Terminator: Salvation“), HDSLR-Pionier
  • Jared Abrams
    DSLR-Filmemacher und Blogger bei Wide Open Camera
  • Blake Whitman
    VP of Creative Development bei Vimeo
  • Andrew Wonder
    Regisseur und Kameramann des DSLR-Dokumentarfilms „Undercity“
  • Claudia Löwe
    Geschäftsführerin der DFA Produktion, Veranstalterin des Deutsches Filmpreises

 

Wann und wo?

Mittwoch, 9. November 2011, ab 18 Uhr
Kino Caligari / Akademiehof 10 / 71638 Ludwigsburg

18.00 – 21.00 Uhr: Screening & Preisverleihung
21.00 – 01.00 Uhr: After Show-Party

 

Anmeldung und weitere Informationen

Die Anmeldung ist für Besucher und Pressevertreter kostenlos! Alle weiteren Informationen zum Festival gibt es auf der offiziellen Webseite www.cinemaoutofyourbackpack.com, auf Facebook auf Twitter und im offiziellen Vimeo-Kanal.

Cinema Out Of Your Backpack ist ein Projekt von Studierenden im Studienschwerpunkt Interaktive Medien, die derzeitig am Institut für Animation, Visual Effects und Digitale Postproduktion an der Filmakademie Baden-Württemberg ausgebildet werden.

Fans finanzieren Filmfestival via Crowdfunding – International Comedy Film Festival ICoFF startet im Dezember 2011

Den Fans sei Dank, es ist vollbracht!  Die Finanzierung der ersten Ausgabe des International Comedy Film Festival (IcoFF) ist durch die erfolgreiche Crowdfunding-Aktion auf der Internetplattform www.startnext.de gesichert. Innerhalb von 86 Tagen sammelten die Organisatoren des Comedy Film Festivals 4.500,27 Euro an Online-Spenden und übertrafen damit ihr selbstgestecktes Ziel von 4.500 Euro. Um 27 Cent. Aber immerhin. Einen bedeutenden Anteil am Erfolg der Kampagne hatte der mit 1.000 Euro dotierte Wettbewerb um das beste Crowdfunding-Video, den ICoFF per Abstimmung aller Mitglieder der Startnext-Community für sich entscheiden konnte. Da hat man alle drei Fs motiviert: Family, Friends and Fools. Denn ob es das beste Video war, weiß ich nicht. Aber die Community ist bereits durch die monatlich stattfindende „Komische Filmnacht“ angefixt.

Die Gesamtsumme wird der Veranstaltung der ersten Festivalausgabe im Dezember 2011 in Berlin dienen. An sieben Tagen werden rund 40 zumeist unabhängig produzierte Filmkomödien aus aller Welt im Filmtheater am Friedrichshain zu sehen sein. Bis zum 1.September 2011 können Filmmacher ihre Werke bei der Festivalleitung einreichen.

Das International Comedy Film Festival ist ein Projekt junger und erfahrener Festivalorganisatoren, das auf ehrenamtlicher Arbeit basiert und keine finanzielle Förderung von öffentlicher oder privatwirtschaftlicher Seite erhält. Zur Finanzierung der ersten Festivalausgabe vertraute ICoFF deswegen ganz auf die in Deutschland noch außergewöhnliche Methode des Crowdfundings. Bei dieser aus den USA stammenden Art der Kulturförderung stellen sich Projektideen mit Texten, Bildern und Videos auf einem Internetportal vor und werben online um Privatfinanzierung. Privatpersonen können so zum Mäzen des Projekts ihrer Wahl werden und erhalten als Gegenwert ein besonderes Dankeschön, wie z.B. die Erwähnung im Festivaltrailer.

ICoFF ist eines von knapp drei Dutzend Projekten in Deutschland und das einzige Filmfestival, das auf der Crowdfunding-Plattform startnext.de erfolgreich finanziert wurde. DigitaleLeinwand.de gratuliert herzlich zum Erfolg!

Noch mehr ICoFF-Informationen gibt es auf der Webseite des International Comedy Film Festival und natürlich auf Facebook und Twitter.

Trailer und Poster für Pixars neues Werk "Merida- Legende der Highlands" (Brave) veröffentlicht

Bogenschützen, Lords, Könige und ein verhängnisvoller Wunsch. In PIXARs 13. Film erlebt erstmals eine weibliche Heldin, Merida, fantastische Abenteuer in den Schottischen Highlands. Gestern in der Pressevorführung von Cars 2 hat man uns zwar den ersten Teasertrailer für Pixars neuestem Werk versprochen, aber dann doch nicht gezeigt. „Merida- Legende der Highlands“ lautet der deutsche Titel für den Film „Brave“, der auch als „The Bear and the Bow“ bekannt wurde.

Die offizielle Synopsis:

Since ancient times, stories of epic battles and mystical legends have been passed through the generations across the rugged and mysterious Highlands of Scotland. In “Brave,” a new tale joins the lore when the courageous Merida (voice of Kelly Macdonald) confronts tradition, destiny and the fiercest of beasts.

Merida is a skilled archer and impetuous daughter of King Fergus (voice of Billy Connolly) and Queen Elinor (voice of Emma Thompson). Determined to carve her own path in life, Merida defies an age-old custom sacred to the uproarious lords of the land: massive Lord MacGuffin (voice of Kevin McKidd), surly Lord Macintosh (voice of Craig Ferguson) and cantankerous Lord Dingwall (voice of Robbie Coltrane). Merida’s actions inadvertently unleash chaos and fury in the kingdom, and when she turns to an eccentric old Wise Woman (voice of Julie Walters) for help, she is granted an ill-fated wish. The ensuing peril forces Merida to discover the meaning of true bravery in order to undo a beastly curse before it’s too late.

Bogenschützin statt Mädchenrolle! Ich freue mich nicht nur über jeden Pixar-Film, sondern vor allem über neue Filminhalte jenseits der Fortsetzungen. Regie führten Mark Andrews (“The Incredibles,” “Ratatouille,” “John Carter of Mars”) und Brenda Chapman (“The Lion King,” “Prince of Egypt”). Produziert wurde Merida von Katherine Sarafian (“Lifted,” “The Incredibles”).

Hier nun der erste Teasertrailer für Merida, der am 26.07.2012 in den deutschen Kinos startet- selbstverständlich in wunderschönem 3D:

Und es gibt bereits ein internationales Teaser-Plakat:

Berlinale zeigt mit Wenders, Herzog und Ocelot drei stereoskopische 3D-Produktionen im offiziellen Programm!

Nachdem Cannes schon 2009 mit OBEN den Eröffnungsfilm in 3D zeigte und Venedig 2009 einen eigenen 3D-Filmpreis ins Leben rief, zieht nun auch das dritte A-Filmfestival mit. Wie die Internationalen Filmfestspiele Berlin gerade bekannt gaben, laufen zur 61. Berlinale insgesamt drei stereoskopische 3D-Produktionen im offiziellen Programm, zwei davon im Wettbewerb, eine als Sondervorführung. Als Abschlussfilm der 61. Berlinale wird am 19. Februar im Anschluss an die Preisverleihungsgala der Gewinnerfilm des Goldenen Bären gezeigt.

Damit steht die Auswahl für das Wettbewerbsprogramm der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin fest. Es umfasst insgesamt 22 Filme, 16 davon werden im Wettbewerb laufen. Hinzu kommen zwei Sondervorführungen: Aus Solidarität mit dem verurteilten iranischen Regisseur Jafar Panahi wird am 11.2., dem Jahrestag der Iranischen Revolution, sein Film „Offside“ gezeigt. Als Sondervorführung wird die europäische Premiere von Werner Herzogs 3D-Dokumentarfilm Cave of Forgotten Dreams im Berlinale-Palast präsentiert. Schön, dass wir den 3D-Dokumentarfilm über die Höhlenmalereien von Chauvet Pont D‘ Arc nach seiner Festivalpremiere in Toronto nun auch in Deutschland zu sehen bekommen.

Zudem wird der französische Regisseur Michel Ocelot die Weltpremiere seines stereoskopischen Animationsfilms „Les contes de la nuit“ (Tales Of The Night) im Wettbewerb feiern. Über den Film sind bisher keine weiteren Details bekannt, Ocelot hatte 1992 eine TV-Serie mit Silhouette-Animation veröffentlicht, unter dem Titel „Dragons et princesses“ entstand 2010 eine 10 Episoden umfassende Fortsetzung, von denen wohl ein halbes Dutzend zu einem Spielfilm kompiliert wurde. Scherenschnitt-Stopmotion in 3D habe ich bisher noch nie gesehen- darauf kann man sich sicher freuen, wenn Ocelot eine sinnhafte Spannung zwischen dem flachen Papier und der räumlichen 3D-Tiefe erschaffen kann.

Bereits als Wettbewerbsfilm außer Konkurrenz bekannt gegeben wurde Wim Wenders‘ 3D-Film über die verstorbene Choreografin Pina Bausch, PINA. Über diesen poetische Tanzfilm in 3D, der mit dem Ensemble des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch nach ihrem Tod entstand, konntet ihr auf DigitaleLeinwand.de ja bereits öfter lesen, ich habe auch unter http://www.digitaleleinwand.de/pina eine extra Seite für PINA eingerichtet. Selbst wer keine Tanzfilme mag, wird sich von der Dynamik der Tänzer anstecken lassen- und das 3D-Format erweist sich als perfektes Vehikel die Bewegung im Raum auf der Leinwand darzustellen. PINA wurde aufwändig in 3D gedreht und wird sicher vielen Stereoskopie-Skeptikern vor Augen führen, welche Möglichkeiten das 3D-Format bietet.

Als kleinen Vorgeschmack möchte ich euch an dieser Stelle nochmal den Trailer von PINA präsentieren, der am 24. Februar 2011 deutschlandweit in 3D in den Kinos startet. Mehr über PINA gibt es auch auf der offiziellen Filmwebseite und natürlich auf der offiziellen Facebook-Fanpage http://www.facebook.com/pina.film

Das vollständige Wettbewerbsprogramm der 61. Berlinale:

A Torinói Ló/The Turin Horse Ungarn/Frankreich/Deutschland/Schweiz
Von Béla Tarr (Satantango, Die werckmeisterschen Harmonien)
Mit János Derzsi, Erika Bók, Mihály Kormos
Weltpremiere

Almanya – Willkommen in Deutschland Deutschland
Von Yasemin Samdereli – Spielfilmdebüt
Mit Vedat Erincin, Fahri Yardin, Aylin Tezel,Lilay Huser, Demet Gül
Weltpremiere / außer Konkurrenz

El premio (The Prize) Mexiko/Frankreich/Polen/Deutschland
Von Paula Markovitch – Spielfilmdebüt
Mit Paula Galinelli Hertzog, Sharon Herrera, Laura Agorreca, Viviana Suraniti, Uriel Lasillo
Weltpremiere

Jodaeiye Nader az Simin (Nader And Simin, A Separation) Iran
Von Asghar Farhadi (About Elly, Fireworks Wednesday)
Mit Leila Hatami, Peyman Moadi, Shahab Hosseini, Sareh Bayat, Sarina Farhadi
Internationale Premiere

Les contes de la nuit (Tales Of The Night) Frankreich
Von Michel Ocelot
Weltpremiere – Animationsfilm in 3D

Les femmes du 6ème étage (Service Entrance) Frankreich
Von Philippe Le Guay (Le coût de la vie)
Mit Fabrice Lucchini, Sandrine Kiberlain, Carmen Maura, Natalia Verbeke
Internationale Premiere / außer Konkurrenz

Margin Call USA
Von JC Chandor – Spielfilmdebüt
Mit Kevin Spacey, Jeremy Irons, Demi Moore, Paul Bettany, Zach Quinto
Internationale Premiere

Mein bester Feind (My Best Enemy) Österreich/Luxemburg
Von Wolfgang Murnberger (Der Knochenmann)
Mit Moritz Bleibtreu, Georg Friedrich, Ursula Strauss, Uwe Bohm, Marthe Keller, Udo Samel
Weltpremiere / außer Konkurrenz

Saranghanda, Saranghaji Anneunda (Kommt Regen, kommt Sonnenschein) Republik Korea
Von Lee Yoon-ki (Love Talk, This Charming Girl)
Mit Lim Soo-jung, Hyan Bin
Weltpremiere

Schlafkrankheit (Sleeping Sickness) Deutschland/Frankreich/Niederlande
Von Ulrich Köhler (Montag kommen die Fenster, Bungalow)
Mit Pierre Bokma, Jean-Christophe Folly, Jenny Schily, Hippolyte Girardot
Weltpremiere

The Forgiveness Of Blood USA
Von Joshua Marston (Maria voll der Gnade)
Mit Tristan Halilaj, Sindi Laçej, Refet Abazi, Ilire Vinca, Çelaj, Çun Lajçi
Weltpremiere

Un Mundo Misterioso (Rätselhafte Welt) Argentinien/Deutschland/Uruguay
Von Rodrigo Moreno (Der Leibwächter)
Mit Esteban Bigliardi, Cecilia Rainero, Rosario Bléfari
Weltpremiere

Unknown (Unknown Identity) Deutschland/Großbritannien/Frankreich/
Von Jaume Collet-Serra (Orphan – Das Waisenkind)
Mit Liam Neeson, Diane Kruger, January Jones, Aidan Quinn, Bruno Ganz
Internationale Premiere / außer Konkurrenz

V Subbotu (An einem Samstag) Russland/Deutschland/Ukraine
Von Alexander Mindadze (Otryv/ Soar)
Mit Anton Shagin, Svetlana Smirnova-Martsinkievich, Stanislav Rjadinsky, Vjacheslav Petkun, Sergej Gromov
Weltpremiere

Bizim Büyük Caresizligimiz (Our Grand Despair) Türkei/Deutschland/Niederlande,
von Seyfi Teoman
Weltpremiere

Coriolanus Großbritannien
von Ralph Fiennes
Weltpremiere

Odem (Lipstikka) Israel/Großbritannien
von Jonathan Sagall,
Weltpremiere

PINA Deutschland/Frankreich
von Wim Wenders,
Weltpremiere / außer Konkurrenz – Tanzfilm in 3D

The Future Deutschland/USA
von Miranda July
Internationale Premiere

True Grit USA
von Joel und Ethan Coen,
Internationale Premiere / außer Konkurrenz

Wer wenn nicht wir (If Not Us, Who) Deutschland
von Andres Veiel
Weltpremiere

Yelling To The Sky USA
von Victoria Mahoney,
Weltpremiere

Zur Zukunft des Kinos – Film und Raum in 3D : Das 24. Internationale filmfest Braunschweig zeigt umfangreiches 3D-Programm mit Kurzfilmen, Deutschland-Premieren und Vorträgen

Vom 09. bis zum 15. November 2010 findet das 24. Internationales filmfest Braunschweig statt. Als Publikumsfestival mit überregionaler Ausstrahlung und internationalem Profil werden den rund 23.000 Besuchern ca. 170 Lang- und Kurzfilmproduktionen gezeigt, der Schwerpunkt liegt auf aktuellen europäischen Produktionen. Erstaufführungen, internationale Highlights, Werkschauen und Portraits geben Publikum und Presse auf fünf Leinwänden Raum für Entdeckungen. Zudem wird der europäische Publikumspreis „Der Heinrich“ vergeben, sowie der  europäische Schauspielpreis – „Die Europa“ und Kurzfilm-Musikpreis „Der Leo“.

Und im Jahr 2010 steht auch das Thema 3D unter dem Motto „Zur Zukunft des Kinos – Film und Raum in 3D“ auf dem Programm. Eine Mischung aus 3D-Kurzfilmen, 3D-Dokumentationen und 3D-Spielfilmen werden beim Filmfest aufgeführt, einige sogar als Deutschlandpremiere. Zudem werden sieben Vorträge über das Thema stereoskopisches Kino geboten, zurückführend von der Geschichte des 3D-Kinos über die Neuerungen in der Produktion und in Berufsbildern des Stereographers. Aber auch die Bedeutung von 3D für das System Kino und die Wirkung auf das Publikum werden diskutiert.

Ein umfangreiches Programm, dass sich der S3D-Fan auf keinen Fall entgehen lassen sollte!

Hier das 3D-Programm des 24. Internationalen Filmfests Braunschweig (9.-15. November 2010):

FILME

3D KURZFILME (dt./eU)

Von Fliegen mit Kater zu Actionhelden der Kindheit: Das filmfest präsentiert fünf nationale und internationale Kurzfilme in 3D. Gezeigt werden BARFLY, ÇA MARCHE?, MORGEN, MORPHOS und TOPPER GIBT NICHT AUF

Termin: 11.11., 22:15 Uhr, C1 Cinema Saal 3

DAS AUGE 3D (dt.)

Der erste hierzulande in 3D produzierte Dokumentarfilm erzählt vom leistungsfähigsten optischen Teleskop der Welt und von den Menschen, die damit arbeiten. Das Very Large Telescope der Europäischen Sternwarte steht an einem der aufregendsten Orte unseres Planeten: In der Atacamawüste in Nord-Chile. Produzent Michael Wolff und Regisseur Nikolai Vialkowitsch sind zu Gast und berichten über die Arbeit mit 3D-Technik im Dokumentarfilm.

Termin: 10.11., 17:00 Uhr, C1 Cinema Saal 3

BATTLE FOR TERRA 3D (OV)

BATTLE FOR TERRA ist ein fantastischer 3D-Film, der den Konflikt zwischen Außerirdischen und Menschen aus einem anderen Blickwinkel zeigt. Ein Film in 3D für die ganze Familie, der lange in Erinnerung bleibt. Terra 3D war bisher nicht in Deutschland zu sehen, es ist also die Deutschlandpremiere des Films! Und da ein Verleih fehlt, vielleicht eine der raren Möglichkeiten. Das sollte man  sich nicht entgehen lassen!

Termin : 09.11., 22:15 Uhr, C1 Cinema Saal 3

CORALINE 3D (dt.)

Die pubertierende Coraline entdeckt in ihrem neuen Zuhause eine geheime Tür. Dahinter verbirgt sich eine bunte Welt mit leuchtenden Farben. Sogar ihre Eltern sind einigermaßen erträglich. Aber als sie versuchen, Coraline für immer bei sich zu behalten wird aus dem dauernden Spaß bitterer Ernst. Ein absolutes 3D-Highlight vom Stopmotion-Meister Henry Selick- und einer der besten 3D-Filme des Jahres 2009, den man mit seinem kreativen 3D-Einsatz unbedingt gesehen haben sollte!

Termin: 14.11., 16:00 Uhr, C1 Cinema Saal 3

KONFERENZ DER TIERE 3D (dt.)

Die Tiere in der afrikanischen Savanne wundern sich: Wo bleibt das Wasser? Der Hotelier Smith hat einen gewaltigen Staudamm bauen lassen und verschwendet alles Wasser für ein Luxushotel. Die Elefantenkuh Angie appelliert an alles, was laufen, fliegen, trampeln oder kriechen kann, sich zu wehren …

Konferenz der Tiere zeigt,  dass auch Family-Entertainment in 3D auch „Made in Germany“ funktioniert.

Termin: 12.11., 15:15 Uhr, C1 Cinema Saal 3

DIE RUHE VOR DEM STURM (o. Dialog)

Ein Flohmarktfund: 38 Stereoskopien, 3D-Bilder aus den Zwanzigerjahren, umgewandelt in modernen 3D-Film. Private Ansichten, Familienszenen, entstanden in Süddeutschland. Sie zeigen das bürgerliche Glück einer scheinbar ruhigen Zeit der Familie von Günter, Jahrgang 1920.

Termin: 10.11., 17:00 Uhr, C1 Cinema Saal 3

VORTRÄGE

3D AUS NUTZERSICHT (ANNEKATRIN BOCK)

Wollen wir sehen, was die uns zeigen? Annekatrin Bock, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der TU Braunschweig, zeigt in ihrem Vortrag Höhepunkte und Fehlschläge der 3D-Filmgeschichte und belegt daran, wann 3D wirkt und warum es nicht immer beim Publikum ankommen kann.

Termin: 11.11., 17:30 Uhr, Universum Saal 2

3D-KINO – DIE VIRTUELLE WELT IST NICHT GENUG (MARCUS MAGNOR)

Die Produktion von Stereo-3D-Filmen ist ein teures Geschäft, die Postproduktion aufwendig und die Möglichkeiten zur Nachbearbeitung begrenzt. In seinem Vortrag präsentiert Marcus Magnor, Professor für Informatik und Leiter des Instituts für Computergraphik der TU Braunschweig, wie mit einer neuen Technik Stereo-3D-Filme flexibler kreiert werden können.

Termin: 11.11., 15:00 Uhr, Universum Saal 2

DIE ERWEITERTE KINEMATOGRAPHIE (MARKUS METZ & GEORG SEEßLEN)

Ist der 3D-Film nur ein Gimmick, das wieder in der Versenkung verschwindet? Oder doch der künftige Standard? Werden wir, angetrieben durch die Entwicklung des stereoskopischen Bewegungsbildes in naher Zukunft in einem anderen Wahrnehmungsmuster leben? Diesen Fragen gehen die renommierten Autoren Georg Seeßlen und Markus Metz nach und betrachten in ihrem Vortrag verschiedene Szenarien.

Termin: 12.11., 20:00 Uhr, C1 Cinema Saal 4

GESCHICHTE DES 3D-FILMS (STEFAN DRÖßLER)

Von den ersten 3D-Versuchen Max Skladanowskys über die deutschen 3D-Filmversuche bei Olympia 1936 und asiatische Space-Vision-Filme der 70er bis hin zum digitalen 3D-Kino – die Geschichte des 3D-Films ist lang. Stefan Drößler, Direktor des Filmmuseums München, wirft in seinem Vortrag anhand vieler Filmbeispiele einen „plastischen“ Blick zurück.

Sollte man sich nicht entgehen lassen! Wer im Filmmuseum München dazu keine Gelegenheit hatte, kommt nach Braunschweig!

Termine: 10.11.,20:00 Uhr, C1 Cinema Saal 3

MAKING OF „KONFERENZ DER TIERE 3D“ (REINHARD KLOOSS & HOLGER TAPPE)

KONFERENZ DER TIERE ist der erste deutsche Animationsfilm in 3D. Produzent Reinhard Klooss und Holger Tappe, zuständig für die Animation, berichten in einem Vortrag mit 3D-Filmausschnitten über die ambitionierte 3D-Produktion, ihre technischen Schwierigkeiten und ästhetischen Herausforderungen.

Termin: 12.11., 17:30 Uhr, C1 Cinema Saal 3

DIE ROLLE DES STEREOGRAPHEN (ALARIC HAMACHER)

Was ist bei der stereoskopischen Planung eines Films zu beachten? Welche Chancen bieten 3D-Produktionen? Referent Alaric Hamacher ist als Stereograph und 3D Consultant bei der Münchner Filmproduktion Virtual Experience tätig und bietet Antworten auf diese Fragen. Im Rahmen des Vortrags werden vier von Virtual Experience produzierte 3D-Kurzfilme präsentiert: CYBERHEIDI 3D, DELUSION 3D, KICKER 3D sowie LEVEL 3D.

Termin: 13.11., 15:00 Uhr, C1 Cinema Saal 3

WENN DIE LEINWAND ZURÜCK SCHIEßT (HEIKE KLIPPEL & FLORIAN KRAUTKRÄMER)

Selbst Alfred Hitchcock experimentierte damit in den 50er Jahren, doch die Geschichte des 3D-Films reicht noch weiter zurück. Die Geschichte des 3D-Films ist so alt wie der Film selbst. Prof. Dr. Heike Klippel und Florian Krautkrämer, beide tätig an der HBK Braunschweig, werfen einen Blick zurück auf die verschiedenen Stationen und Hochphasen des 3D-Films.

Termin: 13.11., 17:30 Uhr, C1 Cinema Saal 4

Weitere Informationen über das 24. Internationale filmfest Braunschweig gibt es auf der offiziellen Webseite, dort bekommt man natürlich auch das vollständige Programm aller Veranstaltungen. Auch die 2D- und Musikfans kommen auf ihre Kosten: Unter anderem wird es ein Film-Konzert mit Shigeru Umebayashi geben, auch eine Aufführung der restaurierten Metropolis-Fassung wird gezeigt.

Exklusiv: IRON DOORS 3D feiert Deutschland-Premiere bei den 44. Internationalen Hofer Filmtagen

Los Angeles, London, Hof- so verläuft die Festivalkarriere der ersten deutschen stereoskopischen 3D-Independent-Produktion „Iron Doors 3D“. Die Kölner Produktionsfirma Fullfeedback zeigt ihren preisgekrönten Psychothriller als Deutschlandpremiere auf den 44. Intertationalen Hofer Filmtagen, das vom 26. bis 31. 10.2010 stattfindet.

Hauptdarsteller Axel Wedekind, Piranha 3D-Regisseur Alexandre Aja und Regisseur Stephen Manuel auf dem 3D Fantastic Fest

Mit der Weltpremiere auf dem 3D FantasticFest in Los Angeles hat der von den Passmore Labs in San Diego konvertierte Film bereits den Preis als bester konvertierter 3D-Spielfilm abgeräumt– und sich gegen Konkurrenten wie Piranha 3D und Hybrid 3D durchgesetzt. Die Europapremiere in London auf dem Raindance-Festival war natürlich fulminant. Nun machen sich auch die Filmtage in Hof an das Thema 3D-Kino und zeigen mit Iron Doors 3D erstmals eine stereoskopische Produktion. Regisseur Stephen Manuel und Hauptdarsteller Alex Wedekind werden natürlich persönlich vor Ort sein. Die Internationalen Hofer Filmtage gelten als äußerst etabliertes Festival für den Deutschen Film.

Was erwartet uns in Iron Doors 3D? Unentrinnbar eingesperrt in einem Tresorraum sieht Banker Mark (Axel Wedekind) seinem qualvollen Ende entgegen- ohne Wasser und Nahrung und ohne einen Hinweis, wer ihn kidnappte und warum man ihn einsperrte. Wird er sich aus seinem Gefängnis aus massivem Beton und einer gepanzerten Stahltür befreien können? Auf Hilfe kann er wohl nicht hoffen. Aber noch ist er nicht tot- Mark beginnt den unausweichlichen Kampf um sein Leben…

Regisseur Stephen Manuel nutzt 3D vorrangig für die Immersion: “Unsere Ziel war es, dass der Film durch das 3D den Zuschauer noch mehr in die Geschichte einbeziehen und die klaustrophobischen Elemente intensivieren würde. Das 3D wird in dem Film vergleichsweise zurückhaltend eingesetzt, es ging eher darum, das Gefühl, mit der Hauptfigur in einem Raum gefangen zu sein, zu verstärken.“

Ich bin gespannt auf die Reaktionen aus dem fränkischen Hof und drücke den Jungs natürlich kräftig die Daumen! Da lohnt es sich doch nach Hof zu fahren!

Die offizielle Webseite zum Film gibt es hier, aktuelle Infos gibt es auch bei Twitter und auf Facebook. Alle Informationen zum Hofer Filmfest gibt es auf der offiziellen Webseite.

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Deutsche Independent-Produktion IRON DOORS 3D gewinnt beim 3D Film Fest!

Woot woot! Vor einigen Tagen konnte ich euch das erste deutsche Independent 3D-Filmprojekt „Iron Doors 3D“ vorstellen. Die deutsche Produktionsfirma Fullfeedback ist mit ihrem Film den harten Weg gegangen, Film selbst finanziert, kräftezehrender Dreh und im Anschluss eine hochwertige Konvertierung in S3D. Und die Mühe hat sich ganz offensichtlich gelohnt: Iron Doors 3D feierte Weltpremiere auf dem 3D Film Fest in Hollywood und räumte direkt den Preis für den besten narrativen 3D-Film in der Rubrik konvertierte Filme ab!

Regisseur Stephen Manuel und Hauptdarsteller Axel Wedekind mit der Trophäe

Meinen herzlichen Glückwunsch an Regisseur Stephen Manuel, Hauptdarsteller Axel Wedekind und Produzent Sören Schmidt für diesen Erfolg! Die Konkurrenz war ja nicht gerade klein. Aber eben nicht so gut.  🙂

Ich hab die Drei persönlich auf dem Innovationskongress in Halle kennengelernt, und wir hatten wirklich ein paar sehr amüsante Stunden. Bleibt zu hoffen, dass Iron Doors 3D  in nicht allzu weiter Ferne auch einen deutschen Verleih findet. Als nächstes steht morgen die Europapremiere auf dem Raindance-Festival in London an. Ich drück die Daumen, Jungs!!

Werner Herzogs 3D-Dokumentation "Cave of Forgotten Dreams" feiert Premiere in Toronto

Wie bereits im April berichtet, hat Werner Herzog eine Dokumentation über die Höhlenmalereien von Chauvet-Pont-d’Arc gedreht. Die weltberühmte Höhle in Südfrankreich nahe der Kleinstadt Vallon-Pont-d’Arc enthält über 500 Wandbilder mit gemalten und gravierten Tier- und Symboldarstellungen- und ist zum Schutz vor Beschädigungen nicht öffentlich zugänglich. Um so fantastischer, dass Werner Herzog uns mit einer stereoskopischen 3D-Dokumentation am Erlebnis vergangener Kulturen teilhaben lässt. „Cave of Forgotten Dreams“ feierte nun auf dem Filmfest in Toronto seine Weltpremiere.

Eine beeindruckende Dokumentation über die Entstehung der Bildkommunikation, vielleicht sogar über die Entstehung der bewegten Bilder, also des Kinos. Leider habe ich es nicht persönlich nach Toronto zur Premiere geschafft, muss auch also auf eine Fremdkritik der 3D-Doku verweisen. Und ein zweites leider hänge ich gleich hintendran: einen deutschen Starttermin für den Film gibt es noch nicht. Es gibt ja bisher auch so gut wie keine Arthaus- und Programmkinos in Deutschland, die in der Lage wären, den Film in seiner Gestalt zu projizieren. Denn 3D-Inhalte für die Programmkinos fehlten bisher, nun sind die ersten Inhalte da und es fehlt an Abspielstätten. Klingt nach Henne/Ei-Problem, was sich hoffentlich in schneller Zukunft löst.

Hier der Review von Indiewire:

“Cave of Forgotten Dreams” takes a fascinating 3-D journey into the inner sanctum of heretofore undocumented cave paintings in the south of France. Destined to delight Herzog fans for its offbeat ruminations on the evolution of creativity, the movie also derives ample philosophical weight from the sheer beauty and inherent mystery of the subject at hand. Guiding the audience with his typical voiceover narration, Herzog delves into “one of the greatest discoveries in the history of human culture,” the etchings on the walls of the 1,300-foot Chauvet Cave, presumably home to the oldest paintings in the world. Owned by the French government and restricted to a handful of experts, the cave remains as mysterious as the history of its contents.

Herzog naturally plays up the enigma at hand with epic grandeur, occasionally overdoing it but usually hitting the mark. Introducing the setting with a majestic crane shot (particularly immersive in 3-D), his camera soars above the cave and surveys the desolate landscape. Unleashing cosmic observations about “the abyss of time” and the like, Herzog ventures into the darkness with his small team, carefully illuminating the 35,000-year-old artwork within. The profoundly magical aura of the footage ranges from charcoal etchings of animals in motion (“almost like a form of proto-cinema”) to hints of attempts at self-portraiture (“as if the human soul was awakened within them”).

…And yet, given the unprecedented nature of the project, Herzog’s filmmaking efforts are tightly controlled and closer to conventions of the form than his other recent non-fiction ventures. He sticks to the practical goal of exposing the art, and concludes by dedicating the movie to the cave’s discoverers. Apparently, plans are underway to open a replica of the cave for the general public, but Herzog beats them to the punch by putting this natural museum on the big screen.“

Den vollständigen Review gibt es auf der Seite von Indiewire.

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